DE1660664A1 - Falschdrallverfahren - Google Patents
FalschdrallverfahrenInfo
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- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT 1660664
MÖNCHEN HAMBURG
telefon·. 3»5314 2000 Hamburg so, 1· Dezember I967
TELEGRAMME: KARPATENT KDNtGSTRASSE 28
W.I3436/67 12/Me
Teijin Limited
Osaka (Japan)
Osaka (Japan)
Falschdrallverfahren.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Falschdrallen eines kontinuierlichen dünnen schmalen Films
bzw. einer solchen Folie aus thermoplastischem linearen Hochpolymerisat oder eines kontinuierlichen Fasermaterials
dieses Polymerisats. Insbesondere ist gemäß der Erfindung ein Verfahren zum Falschdrallen eines solchen Filmes oder
solchen Fasermaterials geschaffen, bei welchem der Film bzw. das Fasermaterial zwischen sich reibend überlappenden
Flächen zweier Drehflächen gleichen Durchmessers hindurchgeführt wird, die sich in verschiedenen Richtungen drehen,
während sie Fläche an Fläche in ReibungsberUhrung stehen.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, ein neuartiges wirksames Verfihren zum Herstellen verschiedener modifizierter
Garne wie Spaltfasergarn oder bauschiges Garn unter Verwendung eines kontinuierlichen schmalen Filmes ode«
109825/1920
IbbUolU
kontinuierlichen Fasermaterials zu schaffen.
Andere Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der. nachstehenden Beschreibung.
Gemäß der Erfindung werden die genannten Zwecke und Vorteile dadurch erreicht, daß ein kontinuierlicher dünner
schmaler Film oder kontinuierliches Fasermaterial aus thermoplastischem linearen Hochpolymerisat zwischen sich
reibend überlappenden Flächen zweier Drehflächen gleichen Durchmessers hindurchgeführt werden, die sich in verschiedenen
Richtungen drehen, und zwar entlang der Drehrichtung der sich überlappenden Flächen im wesentlichen an der Halbierungslinie
der sich überlappenden Flächen.
Die verwendete Bezeichnung "kontinuterlieher dünner schmaler Film" umfaßt ein langes Material irgendeiner
Gestalt, soweit es kontinuierlich und-Münn ist, beispielsweise
ein Band, eine Bahn, eine Folie oder einen Schlauch, wohingegen die Bezeichnung "kontinuierliches Fasermaterial"
alles kontinuierliche Fasermaterial umfaßt, wie kontinuierliches gesponnenes Garn, kontinuierliches Mehrfadengarn,
kontinuierliche Fäden uni Stränge oder Kabel bzw. Taue od. dgl.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an mehreren Ausführungsformen der Erfindung beispielswete
erläutert.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht einer Ausführung der Berührung zweier Drehkörper, die bei der
Erfindung verwendet werden kann.
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ORIGINAL INSPECTED
- 3 - ί b 6 Ü 6 6 4
Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach Linie I-I1 in
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform von verwendeten Drehkörpern gemäß der Erfindung
.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie ΙΪ-ΙΙ1 der
Fig. 3.
Fig. 5 ist eine schematische Ansicht zum Erläutern eines Vorganges, den ein langes zu behandelndes Material
zwischen sich überlappenden Flächen zweier Drehkörper gleichen Durchmessers erfährt.
Fig. 6 und 7 sind schematische Ansichten, in denen das Verhältnis zwischen in ReUwngsberührung stehenden
Flächen und dem Achsenabstand zweier ringförmiger sich drehender Reibungskörper dargestellt
ist.
Fig. 8 ist eine schematische Ansicht, einer Ausführungsform einer Vorrichtung, die in dem Fall verwendet
wird, daß das Verfahren gemäß der Erfindung für die Herstellung eines gespaltenen Garnes angewendet
wird.
Fig. 9 ist eine der Fig. 8 ähnliche schematische Ansieht
einer Ausführungsform der Vorrichtung, die in dem Fall verwendet wird, daß das Verfahren
gemäß der Erfindung für die Herstellung bauschigen Garns angewendet wird.
109825/1926 original inspected
Zunächst erfolgt eine Beschreibung der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2.
An der Spitze einer DrehwäLle 1 ist ein kreisförmiger
Flansch 2 gebildet, an den mittels Bolzen 4 eine kreisförmige Scheibe 7 angeschraubt ist, die einen kreisförmigen
Reibungskörper "*> trägt, welcher einen ringförmigen Rand
aufweist, der beispielsweise aus zweckentsprechendem synthetischen Kautschuk gebildet ist. Der Reibungskörper 3 ist
mittels Klebmittel fest an der kreisförmigen Scheibe 7 angebracht und das Ganze stellt einen Drehkörper 5 dar.
Sin anderer Drehkörper 5* ist durch Teile gleicher Gestalt
und Qualität wie die Teile des Drehkörpers 5 gebildet, und
die entsprechenden Teile des Drehkörpers 51 sind mit den
gleichen Bezugszeichen wie die Teile des Drehkörpers 5 bezeichnet, wobei lediglich ein * hinzugefügt ist. Demgemäß
haben die Drehkörper 5 und 51 gleichen Durchmesser. Wie in
der Zeichnung dargestellt, sind die Drehkörper 5 und 51
so angeordnet, daß die Umfange der Außenflächen der Reibungskörper 3, 3f sich in entgegengesetzten Riehtungen drehen,
während sie sich auf einer richtigen bzw. zweckentsprechenden Breite Fläche an Fläche berühren. Mit dem Bezugszeichen
6 ist ein Querschnitt eines kontinuierlichen schmalen Filmes bzw. kontinuierlichen Fasermaterials bezeichnet, der
bzw. das behandelt werden soll.
In den Fig. J und 4 sind Drehkörper dargestellt, die
eine andere Ausführung als die Drehkörper 5.» 51 gemäß den
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Pig. 1 und 2 haben und die ebenfalls bei der Durchführung der Erfindung verwendet werden können.
Die Drehkörper 15, 15f gemäß den Fig. 3 und 4 sind
Drehkörper mit vollständig identischem Durchmesser, und an den äußeren Umfangsflächen bzw. Stirnflächen von
metallenen becherartigen Teilen 12, 12', die mit einer Drehwelle 11 bzw. II1 durch Bolzen 14 bzw. 14' verschraubt sind,
sind mittels Klebmittel ringförmige Reibungskörper 15, 13*
fest angebracht, und die Drehkörper 15, 15* sind so ausgeführt, daß sie sich in entgegengesetzten Richtungen drehen können,
während die ringförmigen äußeren Stirnflächen der ringförmigen Reibungskörper 13, 13* sich mit Überlappung berühren,
wie es in Pig. 4 dargestellt ist.
Zum Ausführen der Erfindung unter Verwendung dieser Vorrichtungen wird ein kontinuierlicher schmaler Film
oder kontinuierliches Pasermaterial zwischen die in Flächenberührung miteinander stehenden Flächen der betreffenden
Drehkörper 5, 5* gemäß den Fig. 1 und 2 oder 15, 15f gemäß
den Fig. 3 und 4 eingeführt und während der kontinuierliche
schmale Film oder das kontinuierliche Fasermaterial so angeordnet ist, daß es im wesentlichen auf der Halbierungslinie
der sich berührenden überlappenden Reibungsflächen der Drehkörper,
wie es in Pig. 4 durch die Linie AB dargestellt ist, entlang der Drehrichtung der überlappenden Flächen hindurchgeht,
werden die Drehkörper 5* 5* bzw. 15» 15! in entgegengesetzten Richtungen gedreht. Dann erfährt der koritinulerLLche
' r) ■ 1 M H / 1 9 2 S
-6 - )66Üb64
schmale Film oder das kontinuierliche Pasermaterial eine Drehreibung von der Reibungsfläche der beiden Drehkörper
auf der gesamten Strecke zwischen den Punkten A und B. Die von dem Film oder dem Fasermaterial zu diesem Zeitpunkt
erfahrene Einwirkung wird nachstehend mit Bezug auf Fig. im einzelnen erläutert.
Zwei in Fig. 5 dargestellte Kreise stellen schematisch die beiden kreisförmigen Drehkörper gemäß der Erfindung dar,
die sich teilweise überlappend in entgegengesetzten Richtungen
drehen. Die Mitten der beiden Kreise sind mit O und O1,
die Schnittpunkte der beiden Kreise mitA und B und der Schnittpunkt
der Linie AB mit der die Mittelpunkte 0, 0* verbindenden Linie mit C bezeichnet. Ein gewählter Punkt auf der
Linie AB ist mit D bezeichnet, und es sind OA = a, OC = b, OD = χ und <AOC = <A.bezeichnet. Wenn die Drehzahl des
Drehkörpers η ist, sind a, b, jL und η konstant, während χ
variabel ist.
Die Vorbewegungsbahn des Filmes oder Fasermaterials verläuft gemäß vorstehender Beschreibung entlang der Linie AB,
jedoch sind Vorbewegungsgeschwindigkeit und Dreh- bzw. Drallgeschwindigkeit des Filmes oder Fasermaterials an dem gewählten
Punkt D auf der Linie AB gleich einer Geschwindigkeitskomponente DF in einer Richtung parallel zu der Vorbewegungsrichtung
des Filmes oder des Fasermaterials bzw. gleLch· einer GeschwLndigkeitskomponente DQ In einer Richtung
rechtwlnkLLg zu der Vor'bewegungsrLtihtung der Drehgeschwirulig-
1 0 9 « ι 5 / I 9 2 8
BAD
- 7 - ibBü664
keit DE an der Stelle D des Drehkörpers,
(i) Die Vorbewegungsgeschwindigkeit DP des Filmes oder Fasermaterials an dem gewählten Punkt D ist durch folgende
Gleichung gegeben.
DF = DE cos «£ EDF = DE cos ^.DOC = 21fxn . -
= 271 nb
In dieser Gleichung ist, da b und η konstant sind, die Vorbewegungsgeschwindigkeit des Filmes oder Fasermaterials
an allen Punkten der Linie AB konstant. M
(ii) die Drallgeschwindigkeit DG des Filmes oder Fasermaterials an dem gewählten Punkt D ist durch folgende Formel
gegeben:
DG = DE sin ^ EDJL= ED sin έ DOC
= 27ixn #
Aus vorstehender Gleichung ist ersichtlich, daß die Drallgeschwindigkeit
des Filmes oder Fasermaterials an der Stelle A maximal ist, von dort aus allmählich abnimmt und
an der Stelle C minimal wird, d. h. zu Null wird, und nach Durchgang durch den Punkt C wird die Richtung der Drallgeschwindigkeit
umgekehrt und nimmt allmählich zu, bis sie an der Stelle B das Maximum erreicht.
(iii) Die Anzahl der Drehungen je Zeiteinheit des Filmes oder Fasermaterials an dem gewählten Punkt ist durch folgende
Gleichung gegeben:
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2
Πι
η Vx2-b2
worin t ein scheinbarer Durchmesser ist, wenn der Film
oder das Fasermaterial verdreht bzw. verdrallt wird.
(iv) Wenn die Anzahl von Drehungen je Längeneiiheit des
Filmes oder Fäsermaterials an dem gewählten Punkt durch T ausgedrückt ist, wird T gesucht durch Teilung der Anzahl von
Drehungen je Zeiteinheit an dem gewählten Punkt des Filmes oder Fasermaterials durch die Vorbewegungsgeschwindigkeit
an diesem Punkt und es ist durch die folgende Gleichung gegeben:
T =
2Tln)/x2-b2
fid 2'jfnb b ii v
Wie aus dieser Gleichung ersichtlich, ist die Anzahl der Drehungen die Längeneinheit des Filmes oder Fasermaterials
maximal, wenn χ = a, und sie wird Null, wenn χ = b.
Wenn nunmehr an Hand Fig. 5 die Situation des verdrall
ten Files oder verdrallten Fasermaterials vor dem Punkt A beobachtet wird, ist der durch die Gleichung
^ dargestellte Drall T verteilt bzw. b 1L
zerstreut. Im Fall der Fig. 5 ist die Richtung des Dralles die Z Richtung. Zwischen dem Punkt A und C in Fig. 5 nimmt
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die Anzahl der Drehungen des Filmes oder Fasermaterials allmählich ab und wird an dem Punkt C zu Null. Die Richtung
des Dralles zwischen den Punkten A und C ist ebenfalls die Z Richtung.
Zwischen den Punkten C und B wird die Drehrichtung des kreisförmigen Drehkörpers umgekehrt und die Anzahl von
Drehungen ist an dem Punkt C Null und wird nach der ν
Gleichung J^^ ι an dem Punkt B maximal.
φ VrIiS · -JL-
b τι
Da jedoch die Drehrichtung umgekehrt ist, wird die Drallrichturg
die S Richtung. Nachdem der Film oder das Fasermaterial den Punkt B verläßt, wird gemäß dem Prinzip des Falschdrallen
der Film oder das Fasermaterial zum Nullpunkt entdreht bzw. aufgedreht und tritt aus.
Wie oben erläutert, werden einem zu behandelnden langen Material einschließlich eines Filmes oder Fasermaterials
mit dem Punkt C in Flg. 5* nämlich der Mitte der Halbierungslinie der überlappenden Flächen der beiden
kreisförmigen Drehflächen gleichen Durchmessers als Grenze entgegengesetzte Reibungswirkungen in S Richtung und Z
Richtung erteilt, und, wie durch die Vektoren DG und DF dargestellt, wird während der gesamten Periode des Durchgangs
zwischen den Überlappenden Flächen eine Vorbewegungswirkung entlang der Längsrichtung und eine Reibungswirkung
von einer dazu rechtwinkligen Richtung,nämlich einer Querrichtung,
erteilt. Daher wird bei dem Verfahren gemäß der
«SPECTED
bbüb64
Erfindung ein zu behandelndes langes Material während der Periode, während welcher es zwischen den überlappenden
Flächen hindurchgeht, zwischen diesen Flächen gehalten und zwangsläufig in seiner Vorbewegungsrichtung vorbewegt und
es erfährt gleichzeitig, mit der Mitte der überlappenden Flächen als Grenze, eine Verdrallung und eine Reibung von
links nach rechts, so daß es falschgedrallt wird.
Unter Ausnutzung des vorgenannten Vorganges gemäß der Erfindung ist es möglich, verschiedene modifizierte
Garne aus kontinuierlichen schmalen Film oder kontinuierlichem Fasermaterial herzustellen, beispielsweise bauschiges
Garn oder gespaltenes Garn. Wenn ein langes zu behandelndes Material, beispielsweise eine Mehrzahl von Fäden oder ein
kontinuierlicher schmaler Film oder ein kontinuierliches Mehrfadengarn durch eine Heizeinrichtung oder durch eine
Heizeinrichtung und eine Kühleinrichtung geführt wird, bevor es zwischen den überlappenden Flächen zweier Drehkörper
gehalten wird, wird das zu behandelnde Material ein bauschiges Produkt zu diesem Zeitpunkt, weil entgegengesetzter
Linksdrall und Rechtsdrall mit der Mitte der Halbierungslinie der überlappenden Flächen als Grenze erteilt wird,
so daß esgpmäß der Erfindung möglich ist, ein bauschiges
Garn mit sehr geringem Restdrehmoment zu erhalten. Wiederum ist es zu diesem Zeitpunkt, weil die beiden Drehflächen
das lange Material in seiner Vorbewegungsrichtung zwangsläufig vortreiben, gemäß dem Verfahren der Erfindung möglich,
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INSPECTED
dem zu behandelnden langen Material Falschdrall zu erteilen, und zwar im wesentlichen ohne zwangsläufiges Anlegen einer
Spannung bzw. eines Zuges an das Material und ein bauschiges Garn wird mit sehr hoher Geschwindigkeit hergestellt.
Wenn ein kontinuierlicher schmaler Film zuvor mit
hohem Streckverhältnis in Richtung seiner Länge verstreckt und stark orientiert und vorzugsweise weiter kristallisiert
ist, ist es, weil ^in solcher Film in Richtung seiner Länge
durch Drehvorgänge und Reibvorgänge bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung an »einem solchen schmalen Film
leicht aufgespalten wird, möglich, eine Spaltfaser bzw. ein Spaltfasergarn herzustellen. Weiterhin kann zu diesem
Zeitpunkt wie im Fall der Herstellung eines bauschigen Garnes, eine bauschige Spaltfaser oder ein bauschiges Spaltfasergarn
hergestellt werden, wenn der katinuierliche Film
durch eine zweckentsprechende Heizeinrichtung oder eine Heizeinrichtung und eine Kühleinrichtung hindurchgeführt
wird, bevor er zwischen die beiden Drehflächen geführt wird.
Gemäß der Erfindung warden gemäß vorstehender Beschreibung
mit der Mitte der Halbierungslinie der überlappenden Flächen der beiden Drehflächen als Grenze, an einen schmalen
Film Drehvorgänge und Reibvorgänge von links uid rechts in entgegengesetzten Richtungen ausgeführt, so daß es möglich
ist, den Film wirksam aufzuspalten, und weil während der Periode der Film zwangsläufig durch die Drehkraft der beiden
überlappenden Flächen in seiner Vorbewegungsrichtung vorge-
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trieben wird, ist eine Aufspaltungsbehandlung mit hoher Geschwindigkeit möglich.
Ins einzelne gehende Beschreibungen bezüglich eines Verfahrens zum Herstellen eines bauschigen Garnes und eines
Verfahrens zum Herstellen einer Spaltfaser in Übereinstimmung mit dem Verfahren gemäß der Erfindung erfolgen
nachstehend.
Beim Durchführen des Verfahrens gemäß der Erfindung ist es ausreichend, ein zu behandelndes langes Material
zwischen überlappende Flächen der beiden kreisförmigen Drehflächen gleichen Durchmessers einzuführen und entlang
der Halbierungslinie der überlappenden Flächen und entlang der Drehrichtung der überlappenden Flächen hindurchgehen zu
lassen, jedoch werden beim tatsächlichen Arbeiten die Drehkörper 15, 15* gemäß den Fig. 3 und 4 den Drehkörpern 5,
gemäß den Fig. 1 und 2 bevorzugt. Der Grund dafür ist, daß es bei der Erfindung erforderlich ist, daß zu behandelndes
langes Material von seinem Eintritt zwischen die überlappenden Flächen der beiden Drehflächen an dem Punkt A bis zum
Austritt an dem Punkt B fest zwischen den überlappenden Flächen gehalten ist, und daß es vorteilhaft ist, daß die
sich berührenden Teile der Drehflächen, soweit sie nicht die Vorbewegungsbahn des Materials darstellen, so klein
wie möglich sind, weil der Berührungswiderstand um diesen Anteil verkleinert wird.
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ORlGiNAL INSPECTED
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Daher werden als Drehkörper die Drehkörper 15, 15f
vorgeschlagen, bei denen an den Stirnflächen becherartig gestalteter Metallteile 12, 121, die ringförmige Ränder
haben, ringförmige Reibungskörper 13, 13f fest angebracht
sind, wie es in den Pig. 3 und 4 dargestellt ist. Es muß
jedoch richtiger Achsenabstand der Drehkörper 15, 15* vorgesehen sein.
In den Pig. β und 7, in denen die Arbeitsweise gemäß Fig. 4 schematisch dargestellt ist, sind die Außenumfänge
und die Innenumfänge der überlappenden Flächen der beiden
Reibungskörper 13, 13' durch die Kurven p, p1 bzw. q, q1
dargestellt, und des sind Stellungen verschiedenen Achsenabstandes der Drehkörper 15, 151 dargestellt. Gemäß Fig.
ist, wenn der Abstand der Mittelpunkte 0, O1 der beiden
Drehkörper 15, 15* kleiner als die Summe der inneren Radien r der ringförmigen Reibungskörper 13, 13*, nämlich kleiner als
2r ist, zwischen den Schnittpunkten H und I der Innenumfänge der betreffenden überlappenden Flächen der Reibungskörper 13, 13f, ein Abstand vorhanden. Als Ergebnis bewegt
sich ein langes zu behandelndes Material 6 an dem Punkt H von den überlappenden Flächen dör Reibungskörper 13, 13'
weg, und wenn es in der Nähe des Punktes I wieder zu den überlappenden B'lächen gelangt, erfährt es einen starken Zug,
Stoß orler dgl, von den ringförmigen Reibungskörpern 13, 13*»
fie iiieh Ln ünt^Kisen^eaetzten Richtungen drehen, und das
lbbU664
ernsthafte Nachteile wie ungleichmäßige Behandlung und Garnabschneiden, ergeben sich oftmals.
Daher muß gemäß der Erfindung, wie in Pig. 7 dargestellt
Jst, die relative Stellung der beiden Drehkörper 15i 15f so getroffen werden, daß der Abstand zwischen den
Mittelpunkten 0, O1 der beiden Drehkörper wenigstens größer
als die Summe der inneren Radien r der beiden ringförmigen Reibungskörper 15* 13** nämlich wenigstens größer als 2r,
ist. Wenn der Abstand der beiden Mittelpunkte 0, O1 mit
2b bezeichnet wird, muß nachstehende Formel erfüllt sein 2b>2r.
In Fig. 7 ist eine diese Formel erfüllende Stellung dargestellt und wenn die Punkte, an denen die Außenumfänge
p, p1 und die Innenumfänge q, q1 der ringförmigen überlappenden
Flächen der ringförmigen Reibungskörper 13, IJ1 die
Mittellinie 0, O1 schneiden, mit J, K, L bzw.M bezeichnet
werden, wird die kleinste Breite der überlappenden Flächen der beiden ringförmigen Reibungskörper I3, I51 die Strecke
LM, und gemäß der Erfindung wird es bevorzugt, daß die Linie LM nicht kleiner als die Querbreite d eines zu behandelnden
langen Materials 6 wird, wenn dies zwischen die überlappenden Flächen der beiden DrehfLachen eingeführt und von diesen
gehalten wird.
Wtihrtuiü dar1 Drehung der' Γ·1ιι^:ΓΓ':·:!ίΐ;.;Λ»ϊ: i:· -..·.-■ u\c~-'Λ-.orper
Li, I.5' iu'i'ährn, wall <Ίιι '(VLl Ur "--ifitUKi ϋ!.-;---;-.!.:-*.:.fa
!•'Lach 1. Ι'1.; Ί ■! --V1Ui1Ui ;;·;■'(» Hv '· oim:;,.-lic'»r-i. ^a' t ' V"U 1? 1 .:·-«
BAD ORIGINAL
- χ5 - IB6UB64
umschlossen ist, der einen Radius der Linie O1C hat, und
der Innenumfang q das zu behandelnde lange Material nicht berührt, dieser Teil geringe Abnutzung, während ein Teil
zwischen dem Kreis y und den Außenumfang ρ zufolge Berührung mit dem zu behandelnden langen Material einem größeren Verschleiß
ausgesetzt ist. In ähnlicher Weise verschleißt von der überlappenden Fläche des ringförmigen Reibungskörpers Ij5!
ein Teil zwischen einem Kreis y1, der mit der Linie OC als
Radius dargestellt ist, und dem Außenumfang p1 stärker.
Demgemäß ist es bei Ausführung der Erfindung unter Verwendung von ringförmigen Reibungskörpern besonders vorteilhat,
die Breite des schmälsten Teiles LM der überlappenden
Flächen der beiden ringförmigen Reibungskörper gemäß der nachstehenden Formel nicht kleiner als die Breite d des zu
behandelnden langen Materials, das zwischen die überlappenden Flächen eingeführt und von diesen gehalten wird, und nicht
größer als das Zweifache dieser Abmessung und vorzugsweise nicht größer als das 1,5-fache dieser Abmessung zu machen.
Demgemäß ist
d = LM = 2d, und vorzugsweise di IM = l,5d
109825/1926 original
-^- J66Ü664
Da die Vorbewegungsbahn des zu behandelnden langen Materials in Querrichtung etwas fluktuiert, wird es bevorzugt,
LM nicht kleiner als d zu machen, wenn jedoch LM zu groß wird, wird der Verschleißteil groß, was unerwünscht
ist. Der Wert von d kann experimentell bestimmt werden.
Indem so vorgegangen wird, werden Nichtverschleißteile, an denen das zu behandelnde lange Material die überlappenden
Flächen nicht berührt, nämlich die von dem Kreis y und dem Innenumfang q bzw. dem Kreis y1 und dem inneren Umfang
q' umschlossenen Teile abgenutzt und durch Berührung mit dem zu behandelnden langen Material verschlissen, so daß
die betreffenden überlappenden Flächen der ringförmigen Reibungskörper I5, 131 gleichmäßig abgenutzt werden und die
Lebensdauer der Drehkörper verlängert wird und es möglich wird, während eines langen Zeitraumes dem zu behandelnden
Material 6 etas gleichmäßige Behandlung zu erteilen.
Eine Ausführungsform zum Herstellen einer gespaltenen Faser unter Verwendung von kreisförmigen Drehkörpern, die
bei Ausführung der Erfindung verwendet werden, wird an Hand von Fig. 8 erläutert.
In Fig. 8 ist ein aus einem Hochpolymerisat, beispielsweise Polypropylen gebildeter Film dargestellt, der auf
eine dem Deniergrad des gewünschten Garnes entsprechende Breite geschnitten und um das Vier- bis Zehnfache in Längsrichtung
gestreckt, um den Film genügend zu orientieren und auf eine Spule 21 gewickelt ist.
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660664
Ein abgezogener geschnittener Film 23 geht über einen
scharfen Draht 22 durch eine Spannungskompensationselnrichtung 24 hindurch, so daß ihm die erforderliche Spannung
erteilt ist. Der Film 23 geht durch eine Oarnführung 25
hindurch und tritt zwischen zwei kreisförmige Drehkörper 26 über einen scharfen Draht 22* ein. Die kreisförmigen
Drehkörper 26 werden durch eine Feder 27 gegeneinander gedrückt und erteilen dem Film 23 einen Drall, während sie
ihn abwärts ziehen und ihn zwischen ihren überlappenden Flächen reiben. Mit 28 1st eine Aufwickeleinrichtung bezeichnet,
und es kann eine Hingzwirnmaschine oder eine mit Reibung arbeitende Aufwickeleinrichtung verwendet werden.
Es ist wesentlich, daß der Film 23 im wesentlichen entlang
der Halbierungslinie der überlappenden Flächen der beiden Drehkörper 26 hindurchgeht. Wenn so verfahren wird, ist es
möglich, das Drehen und das Reiben an dem Film 23 auf der längsten Strecke zwischen den überlappenden Flächen der Drehkörper
26 auszuführen, während der Film 23 durch die sich drehenden Reibungskörper gedrückt wird, so daß er genügend
gespalten wird.
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Der Druck wird in gewünschtem Ausmaß durch die Feder 27 gesteuert.
Wenn erforderlich, ist es möglich, eine Heizeinrichtung oder weiter eine Kühleinrichtung zwischen der Garnführung 25
und den Drehkörpern 26 vorzusehen. Wenn eine Hei-zeinrich-,
tung vorgesehen wird, wird der gespaltene Film, der unter genügender Spannung steht und in der Heizeinrichtung in verdrehtem
Zustand wärmefixiert ist, genügend aufgespalten, und eine etwas bauschige Spaltfaser, die nicht verdrallt ist,
jedoch eine geringe Drehneigung beibehält, die zum Zeitpunkt der Wärmefixierung gegeben wurde, wird erhalten. Zufolge der
Drehreibung der Drehkörper gemäß vorstehender Beschreibung wird, weil das gespaltene Garn in verschiedenen Richtungen,
nämlich Z-Richtung und S-Richtung, an den Bereichen AC bzw. CB mit dem Punkt C als Begrenzung verdrallt wird, eine Wirkung
erhalten, die ähnlich der Wirkung ineinandergedrehten Garnes
ist, und als Ergebnis wird die Bündelbarkeit der erhaltenen gespaltenen Faser verstärkt und es wird eine charakteristische
gespaltene Faser, die verwebt werden kann, ohne daß ihr ein Dral]
erteilt wird, wird erhalten.
Das heißt, daß mit dem Verfahren gemäß der Erfindung sich der überraschende Vorteil ergibt, daß charakteristische
gespaltene Fasern mitBauschigkeit oder eine charakteristische gespaltene Faser ähnlich zusammengedrehtem Garn hergestellt
werden kann, was mit einer gespaltenen Faser, die durch ein übliches Verfahren hergestellt wurde, nicht erhalten werden
kann.
109825/1928
Als ein gespaltener Film, der für die Herstellung einer gespaltenen Faser durch das Verfahren gemäß der Erfindung
verwendet wird, ist ein kontinuierlicher dünner schmaler Film aus einem thermoplastischem linearen Hochpolymerisat
geeignet, der genügend verstreckt und in großem Ausmaß orientiert ist. Das Streckverhältnis hängt von der Art des Polymerisats
ab, jedoch wird üblicherweise ein Streckverhältnis von 4 bis 12 angewendet. Jedoch ist die Auswahl des für das
Verfahren gemäß der Erfindung geeigneten Streckverhältnisses für den Fachmann bequem möglich. Weiterhin ist hinsichtlich
des Bestrebens zum Aufspalten eine in gewissem Ausmaß kristallisierte Faser erwünscht. Insbesondere für das Bestreben des
Aufspaltens durch Verdrehen und Reiben ist ein Film aus einer
Mischung von wenigstens zwei unverträglichen Polymerisaten, beispielsweise Polyamid und Polyester, für das Verfahren gemäß
der Erfindung besonders geeignet. Als Polymerisate, die für das Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden, werden
Homopolymerisate wie Polypropylen, Polyäthylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid und Polystyrol oder ein Gemisch
aus Polyester und Polyamid und ein Gemisch aus Polyvinylchlorid und Polystyrol genannt.
Als Material für die Verschleißteile der Drehkörper, die zum Herstellen einer gespaltenen Faser gemäß der Erfindung
verwendet werden, ist ein synthetisches Kautschukelastomer oder ein natürliches Kautschukelastomer geeignet, und zwar
ist insbesondere Urethankautschuk, der großen Abriebwider-
109825/1926
ib6Ü664
stand hat, sehr geeignet. In diesem Fall beträgt die Härte 60 bis 100 und vorzugsweise 80 bis 90.
Es ist jedoch ebenfalls möglich, für wenigstens einen Drehkörper einen Drehkörper zu verwenden, der mit Pulver
einer Substanz gemischt ist, die hohe Härte hat, beispielsweise Pulver eines Schleifmittels und Siliciumkarbonatpulver.
Beim Aufspalten eines kontinuierlichen schmalen Filmes
in Übereinstimmung mit dem Verfahren gemäß der Erfindung gibt es in Abhängigkeit von den Eigenschaften eines schmalen Films
und den Betriebsbedingungen für das Aufspalten einen Fall, in welchem der schmale Film auf vollständig getrennte feine
Fasern aufgespalten wird, oder es gibt einen Fall, in welchem der schmale Film in einen kontinuierlichen Film mit zahlreichen
feinen Aufspaltungen aufgespalten ist, und als Ergebnis wird der schmale Film zu einem Bündel zahlreicher feiner Fasern.
In der Beschreibung wird das erstere Produkt als gespaltene
Faser und das letztere als gespaltenes Fasergarn bezeichnet und beide sind für den Zweck der Erfindung nützlich.
Nachstehend wird eine Ausführung zum Herstellen eines
falschgedrallten Garnes unter Verwendung der Reibungsdrehkörper an Hand Fig. 9 erläutert.
Gemäß Fig. 9 wird kontimierliches Fasermaterial 33 von
einem Kötzer 3I abgezogen und über einen scharfen Draht 32
und eine Spannungskompensationseinrichtung 31^ mit einer vorbestimmten
Spannung versehen, geht dann über eine GarnfUhrung 35 durch eine Heizeinrichtung 3*' hindurch und tritt zwischen
0 9 Si 11 1 S 7 C 0R)ß:NÄL ,NSPECTED
JbbU664
die Drehreibungskörper 37 gemäß der Erfindung ein, wo dem Fasermaterial 33 Spannung und Vorwärtsbewegung erteilt werden.
Mit 38 ist eine Feder bezeichnet, welche die beiden kreisförmigen
Drehkörper 37 gegeneinander drückt, um auf das Fasermaterial 33 den erforderlichen Druck auszuüben. Das Fasermaterial
33* das zwischen den Drehkörpern 37 austritt, wird bei
aufgewickelt. Wenn erforderlich, kann eine Kühleinrichtung zwischen der Heizeinrichtung 36 und den Drehkörpern 37 angeordnet
sein.
Von den Drehreibungskörpern 37 wird dem Fasermaterial 33 Drallund Vorwärtsbewegung erteilt, und zwar auf die gleiche
Weise, wie es in Verbindung mit Fig. 5 erläutert ist.
In dem Fall, daß zu diesem Zeitpunkt ein falschgedrallter Teil des Fasermaterials auf den Bereich zwischen den
Punkten A und C in Fig.( 5 begrenzt 1st, wird, weil das
Verfahren ein Verfahren wird, welches einem gewöhnlichen Spindelverfahren sehr ähnlich ist, das erhaltene Garn ein
bauschiges Garn, in welchem das Drehmoment sehr stark in Z-Richtung verbleibt.
Demgegenüber wird in Übereinstimmung mit dem Verfahren gemäß der Erfindung, ein Garn, das in Z-Richtung wärmefixiert
ist, auf Null aufgedÄt und weiterhin stark in der entgegengesetzten
Richtung gedreht und dann aufgedreht bzw. entdreht. Beidiesem letzten Drehen in der entgegengesetzten Richtung ist
es, weilüas FasermateriaL nicht erhitzt iat, nicht möglich,
das Drehmoment vollständig *.u L^eI fcigen, nj 1.5t .j^iUnjh uiüw,-
- 22 - I K K " f ''/
lieh, ein bauschiges Garn zu erhalten, dessen Drehmoment viel
kleiner als das Drehmoment eines Garnes ist, das durch eine gewöhnliche Falschdrallmaschine mit Drehspindel erhalten ist.
Als eine bevorzugte Bedingung beim Ausführen des Verfahrens gemäß der Erfindung wird es angesehen, daß, wenn
das Fasermaterial zwischen die Drehkörper eintritt, es immer im gewissen Ausmaß gespannt ist.
Bei der Erfindung ist es erforderlich, daß das Fasermaterial, wenn es zwischen die ringförmigen Reibungskörper
eingeführt wird und bis es aus diesen austritt, ohne Versagen zwischen die ringförmigen Reibungskörper eingesetzt und von
ihnen gehalten sein sollte. In dem Fall, in welchem die Mitten der beiden ringförmigen Reibungskörper einander genähert
werden und ein Raum oder Abstand zwischen den beiden ringförmigen Teilen hervorgerufen wird, wird, well das Fasermaterial vor
dem Punkt A gedreht ist, eine gedrehte Schrumpfung in dem Fasermaterial hervorgerufen, wenn die Anzahl der Drehungen in
dem Bereich AC abnimmt und diese Anzahl bei C Null wird, und das Fasermaterial muß um diesen Anteil entspannt werden, und
wenn nicht das Fasermaterial eingeführt und an dieser Stelle
gehalten ist,wird es in entspanntem Zustand herausgedrückt und es wird unmöglich, die Falschdrallvorgänge stabil zu verwirklichen
und in diesem Fall kann ein bauschiges Garn mit gerLngem Drehmoment nicht erhalten werden.
fm Q.jgen-uita zu eiruitn gewöhnlichen i'aU;'.h>-:eiuiaLi i:en
Garn, welohß3 uine Stute i-~w, ^ireri Schritt δηλ -·- .■.·!>.. L■: -*
BAD ORIGINAL
- 25 - lbbU664
dres Drehmoments erfordert, um Schwierigkeiten beim Abwickeln des Garnes an einer Wirk- oder Webmaschine zu verringern, hat
ein falschgedralltes Garn, das durch das Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt ist und ein sehr kleines Drehmoment
hat, einen Vorteil insofern, daß diese Stufe bzw. dieser Schritt fortgelassen werden kann.Ein weiterer Vorteil besteht,
wie es in ösn Beispielen gezeigt wird, darin, daß mit dem Verfahren
gemäß der Erfindung" eine Behandlungsgeschwindigkeit erhalten werden kann, die im Vergleich zu einem gewöhnlichen
Palschdrallverfahren sehr hoch ist.
Ein kontinuierliches Faserma--terial, das beim Herstellen
eines falsehgedrallten Garnes nach dem Verfahren gemäß der
Erfindung verwendet wird, besteht aus einem thermoplastischen linearen Hochpolymerisat und ein Polymerisat, beispielsweise
Polyester, Polyamid, Polyacrylnitril, Polypropylen und Polyvinylalkohol wird verwendet.
Als Material für die Reibungsteile der Drehkörper, die beim Herstellen eines falsehgedrallten Garnes verwendet werden,
ist ein Elastomer, beispielsweise ein synthetischer Kautschuk oder natürlicher Kautschuk geeignet. Bei Herstellung
einer gespaltenen Faser ist für das Aufspalten des Filmes ein Kautschuk mit großer Härte geeignet, und im Gegensatz dazu ist
bei Herstellung eines falsehgedrallten Garnes hinsichtlich der Erteilung eines Dralles an das Fasermaterial, ein weicher
Kautschuk mit pi oliem Reibungskoeffizienten und demgemäß mit
geringer iij.rte ff eignet. Unter Berücksichtigung danner i::·
lbbU664
bei Herstellung eines falschgedrallten Garnes NBR am besten geeignet, insbesondere NBR mit einer Härte von 40 bis 8o und
vorzugsweise von 50 bis 60. Bei einer wirksamen Arbeitsweise
zur Ausführung der Erfindung wird es bevorzugt, ein ölmittel bz* Schmiermittel den Drehkörpern zuzuführen zu dem Zweck, Abrieb
zufolge der geringen Härte des Kautschuks zu verringern.
Bei Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist es erforderlich, einem Film oder Fasermaterial für Herstellung
eines gespaltenen Films oder eines falschgedrallten Garnes einen Berührungsdruck zu erteilen, der im Bereich
von 0,3 bis 3,0g/den.cm und vorzugsweise im Bereich von 1,0
bis 2,0 g/den.cm liegt. Die Auswahl des für das Arbeiten
geeignetesten Berührungsdrucks stellt für den Fachmann kein Problem dar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert:
Dies Beispiel bezieht sich auf die Herstellung einer gespaltenen Faser mit dem Verfahren gemäß der Erfindung.
Ein Niederdruckpolyäthylenfilm hoher Dichtewurde durch Ausstoßen gebildet, um etwa das Achtfache der ursprünglichen
Länge in Richtung seiner Länge lediglich in erhitzter Luft verstreckt und zu einem Film einer Dicke von 0,015 mm und
einer Breite von 8 mm geschnitten.
Unter Verwendung der Vorrichtung gemäß Fig. 8 wurde der geschnittene Film zu einer gespaltenen Faser gebildet. Die
109825/1926 original inspected
Scheiben waren zwei ebene Scheiben aus Urethankautschuk einer Härte von 85 und einem Außenüurchmesser von 50 mm.
Der geschnittene Film wurde mit einem Änpreßdruck der Scheiben
von 4 kg, einer Spannung an der Filmeintrifctss®ite von
150 g behandelt, und der Abstand zwischen den Mittelpunkten
der beiden Scheiben betrug 28 mm und der Film wurde mit einer Geschwindigkeit von 200 m/min behandelt.
Die erhaltene gespaltene Faser entsprach etwa 1000 den, und jeder der Einzelfäden, die Maschen bzw. Geflechte darstellen,
hatte einen Denier von J5O bis 40.
Ein stereospezifischer Polypropylenfilm wurde derart ausgestoßen, daß ein 0,04 mm dicker breiter Film erhalten
wurde, der durch eine Schlitzeinrichtung kontinuierlich geschnitten wurde, um einen ;J4 mm breiten geschlitzten Film
herzustellen, der kontinuierlich mit erhitzten Rollen in Berührung gebracht wurde, wodurch er um etwa das Neunfache der
ursprünglichen Länge in der Längsrichtung gestreckt wurde, um einen Film einer Dicke von etwa 0,015 nun und einer Breite
von etwa 10 mm zu erhalten.
Der Film wurde unter Verwendung der gleichen Vorrichtung wie bei Beispiel 1 mit Ausnahme der Scheiben zu einer gespaltenen
Faser gebildet.
Es wurden Scheiben verwendet, die zwei ringförmige Reibungskörper
aus Urethankautschuk mit einer Härte von 90,
109825/1928
- 26 - ι u u f · ί* /
einem Außendurchmesser von 50 mm und einem Innendurchmesser von 30 mm hatten. Der Achsenabstand der beiden Scheiben betrug
30j8 mm.
Der geschnittene Film wurde mit einem Anpreßdruck der Scheiben von 5 kg, einer Spannung an der Filmeintrittsseite
von 200 mg und einer Vorbewegungsgeschwindigkeit von 250 m/min behandelt.
Die ringförmigen Reibungskorperteile der beiden Scheiben
wurden gleichmäßig abgenutzt und die Abnutzung betrug je 10 kg behandelter Menge etwa 0,005 bis 0,01 mm.
Die erhaltene gespaltene Faser entsprach etwa 1200 den. und jeder der Einzelfäden, die Maschen bzw. Geflechte darstellten,
hatte einen Deniergrad von etwa 25 bis 35·
Die erhaltene gespaltene Faser hatte eine Festigkeit von 3*5 g/den und eine Dehnung von 18 %.
Als Material wurde der Film gemäß Beispiel 2 verwendet.
Die Scheiben waren zwei ringförmige Reibungsscheiben aus Urethankautschuk mit einer Härte von 90, einem Außendurchmesser
von 5^ mm und einem Innendurchmesser von 25 mm. Der Achsenabstand der beiden Scheiben betrug 32 mm.
Der geschnittene Film wurde mit einem Anpreßdruck der Scheiben von ^kg, einer Spannung an,der B'ilmeintrittsseite von
300 g und einer Vorbewegungsgeschwindigkeit von 260 m/min behandelt
«
109825/1926 original inspected
- 27 - lbbUb'64
Die erhaltene gespaltene Paser entsprach etwa 1200 den
und jeder der Einzelfäden, die Maschen bzw. Geflechte darstellen» hatte einen Deniergrad von etwa 25 bis 35.
Die erhalt ene gespaltene Faser wurde nochmals behandelt, um die Einzelfäden fein zu machen.
Die gespaltene Paser· wurde mit einem Anpreßdruck der
Scheiben von 4 kg, einer Spannung an der Eintrittsseite von 200 g und einer Vorbewegungsgeschwindigkeit von 300 m/min
behandelt.
Als Ergebnis wurde eine bündelbare v/eiche gespaltene Faser mit einer Festigkeit von 3 g/den und einer Dehnung von
20 % erhalten, wobei die Einzelfäden, die Masohsn bsw. Geflechte
darstellen, einen Deniergrad von etwa 15 bis 25 hatten.
In diesem Beispiel wird ein Verfahren zum Herstellen
einer bauschigen gespaltenen Paser beschrieben.
Der Film und die Scheiben, die verwendet wurden, waren die gleichen, wie sie in Beispiel 2 beschrieben sind.
Eine Heizeinrichtung für Drallfixierung war vor den
Scheiben vorgesehen, und zwar eine Kontaktheizeinrichtung mit Bogengestalt und einer Länge von 15oo ram» Der Erhitzungsteil
war in zwei Stufen unterteilt.
Der Film wurde mit einem Anpreßdruck der Seheiben von
4 kg, einer Spannung auf der Filmeintrittsseite von 200 g und einer Spannung an der Filmaufwickelseite von 50 g behan-
109825/1926
i 6 b U 6 6 4
delt. Der Abstand zwischen den Mittelpunkten der beiden
Scheiben betrug JJl mm und die Filmvorbewegungsgeschwindigkeit bzw. Behandlungsgeschwindigkeit betrug 150 m/min.
Die Temperatur der Heizeinrichtung betrug in der ersten
Stufe 220° C und in der zweiten Stufe I300 C, und die Temperatur
des Filmes bei einer Geschwindigkeit von 150 m/min betrug
im wesentlichen 120 bis I300 C.
Die Anzahl der Falschdrehungen an der Heizeinrichtung betrug unter den vorgenannten Bedingungen 400 Drehungen je
Meter (400 T/M).
Die erhaltene gespaltene Faser war bauschig und hatte abwechselnd verdrehte Gestalt und jeder der Einzelfäden, die
Geflechte bzw. Maschen darstellen, hatte einen Deniergrad von 30 bis 40.
Die Eigenschaften der erhaltenen gespaltenen Faser waren wie folgt:
Festigkeit 3,5 g/den.
Dehnung 22 %
Naßheißschrumpfung 1,5 %
(kochendes Wasser)
Trockenheißschrumpfung (120° C) 3 bis 4 %
Die erhaltene gespaltene Faser hatte einen Griff, der dem Griff natürlicher Jute sehr ähnlich war, wobei die Naßheißshrumpfung
geringer als die von Jute und die Trockenheißschrumpfung etwas höher als die von Jute war.
Da die Faser abwechselnd verdrallte Gestalt hatte, konnte
109825/1926
l6bÜ66A
sie ohne Erteilen zusätzlichen Dralles in einen Stoff verwebt
werden.
H Die Dichte der Kettfaden und Senui? fäden betrug' je Zoll
und ein Stoff einer guten Qualität ^?rde erhalten., &qv als
Primärunt-erlage eines Noppen tr-op? clip ν-?-:.:-\-ικρΑ&: w-yfl1^ konnte,
Za äf-amm BetspioX ^l?c
Gar-iisr- r<i-t uon Verfährst g^siKf: usr Er;.;är:äviis
Er;.;är:äviis
ao ein hfsXfciä^iirnpfc
von 1050 und 68 Eintel f^sen Y
von 1050 und 68 Eintel f^sen Y
einer Karte von 70 naa einein /Vu£endi3pehsE3i?ker vor 5^ mm
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eia&ii5 Aühw?iiabst;aria tier beMs.; ubüeSlmn. ~jq£- 26 ras m<<J Girier
Ges3.hvfj.nd?,giceit von 80 in/min bs>iand«Xt.
/.Ir iTeizeinr-isht-img wu^a'Z ^ϋΜ· ιΓ,Χϊίΐ'i.t-aitvfii»:. goffiLi1 Beispiel
4 ^ovwcncLisi, wobei die Temperatm' ir» ein?:, ör^iüä} Stufe
230G C und in einer iwei'u&n S^ufv1 xCö° C üri^i'g-
DL-i Anzahl dar FsLii-^Lareä^^J^... i;::;r_;j:c'.C;.^^,:„^>: ΐΓν,ίί:
Soiupuiikt des Durchganges äurel'i άίΰ H^iE^i'ii icfeti^-i,, Lot-2'ug
7i;0 b3,s SOG DrehLmgen ^e Hoter mid dui'öli Vdeseksi:-. Γ,.νκνϊί'· Kühleinrichtung
hinter de-r Hs::=zöIwS'iai*turig ^:.:rci6 ein l;.:-.,usohiges
Musellea Garn eriial&a».
Dieses bauscliige giikrliiiueltc- ΰώΐ·ιΑ h.atte- eis- ülo^R^res
Dieses bauscliige giikrliiiueltc- ΰώΐ·ιΑ h.atte- eis- ülo^R^res
1C9S2S/1S2S
" -50 - ibbUbo4
Drehmoment im Vergleich zu wolligem Garn, das durch das übliche Falschdrallverfahren mittels Spindel erhalten wird, und
es wurde für Innenprodukte wie Teppiche oder Polsteret©Cfe
've· ι wen 3 st»
Be1opiel 6
In diesetri Beispiel wird die Herstellung eines wolligen
Gd;-11:-* kleinen Peniers mit '.lern Verfahren gemäß der Erfindung
E^ wurde ei?} haXbstump-fes b;svf; hai sx'iänzerrrlas Folyamidgarri
^In^s Den:'t-r ν?-; 70 Kit S'i· Fi'-äelfraor Tar^^e^i*
",;; ver^e^fM o-u ^ohe^ben waren zwei ringförmige Körper
aus Mitrilkautseh.uk einer Härte von 50, einem Außendurehi?>es-
sfv von 5^' nan und einem Irsnendurchmssser von 25 'πιω.
Das Mehrfadengarn wurde mit einem Anpreßdruck der Scheiben
von 5 kgj einer Spannung an der Eintrittsseite von 10 g,
einem jAchseKabstand der beiden Scheiben von 25,12 mm und
einer Geschwindigkeit von l8o m/min.behandelt.
Es wurde eine Heizeinrichtung wie bei Beispeiil 5 verwendet.
In diesem Fall betrug die Größe des Mehrfadengarnes
im verdrallten Zustand etwa 0,1 mm im Durchmesser.
Die Anzahl Ίβ.^ Falachdrehungen zum Zeitpunkt des Durchgangs
durch c*ie Heizeinrichtung betrug 2900 bis 3000 Drehungen
je M^ter» und durch zwangsläufiges Abkühlen des Mehrfadengarres
auch dam Hrhitsen wurde ein bauschiges gekräuseltes
Garn erhalten,
109825/1926 original inspected
Dies Beispiel bezieht sich ebenfalls auf die Herstellung eines wolligen Garnes kleinen Deniers mit dem Verfahren gemäß
der Erfindung, jedoch wurde ein halbmattes Polyestergarn von 75 Denier und J6 Einzelfäden verwendet.
Die Scheiben waren aus Nitrilkautschuk einer Härte von
50 und sie hatten zwei ringförmige Körper mit einem Außendurchmesser von 62 ram und einem Innendurchmesser von 25 mm.
Das Mehrfadengarn wurde mit einem Anpreßdruck der Scheiben
von 5*5 kg, einer Spannung an der Eintrittsseite von 110 g,
einer Spannung an der Austrittsseite vor einer Aufwickeleinrichtung von 6g, einem Achsenabstand der beiden Scheiben von
27mm und einer Geschwindigkeit von 200 m/min behandelt. Es wurde die Heizeinrichtung gemäß Beispiel 5 verwendet. Die
Temperatur der Heizeinrichtung betrug in der ersten Stufe 260° C und in der zweiten Stufe 210° C,
Die Anzahl der Falschdrehungen des Mehrfadengarnes zum
Zeitpunkt des Durchganges durch die Heizeinrichtung betrug 52oo bis 3J5oo Drehungen je Minute und auf die Scheibenflächen
wurde Kühlwasser, das mit einigen Prozent eines Schmiermittels bzw. ölmittels gemischt war, kontinuierlich aufgegeben.
Durch zwangsläufiges Kühlen des Mehrfadengarnes nach dem Erhitzen wurde ein genügend bauschiges gekräuseltes Garn
erhalten.
10982S/1926 ORiGiN-Al INSPECTED
Claims (8)
1. Verfahren zum Falschdrallen eines kontinuierlichen dünnen schmalen Filmes oder kontinuierlichen Fasermaterials,
der bzw. das aus thermoplastischem linearen Hochpolymerisat besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Film oder das Fasermaterial
zwischen reibend überlappenden Flächen zweier Drehflächen gleichen Durchmessers, die sich in verschiedenen
Richtungen drehen, während reibende Flächenberührung vorhanden ist, entlang der Drehrichtung der überlappenden Flächen
im wesentlichen entlang einer die überlappenden Flächen halbierenden Linie geführt werden.
2. "Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Teile der Drehst flächen, die mit dem kontinuierlichen
schmalen Film oder kontinuierlichem Fasermaterial in Berührung treten, aus synthetischem Kautschuk zusammengesetzte Teile
verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der kontinuierliche schmale Film oder das kontinuierliche Fasermaterial vom Eintritt zwischen die überlappenden
Flächen bis zum Austritt aus ihnen fest zwischen den überlappenden Flächen gehalten wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, a&ß zwei ringförmige Reibungskörper mit gleichem
Innen- unu Außendurchmesser· verwendet werden und ein Abstand
zwischen den Mittelpunkten der beiden ringförmigen Rei-
109825/1926 bad ordinal
lbbUbö4
bungskörper verwendet wird, der nicht kleiner als die Summe
ihrer Innenradien ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterschied zwischen dem Abstand der Mittelpunkte der
ringförmigen Reibungskörper und der Summe ihrer Innenradien angewendet wird, der nicht kleiner als die Breite des schmalen
Filmes oder kontinuierlichen Fasermaterials und nicht größer als das Zweifache dieser Breite und vorzugsweise das 1,5-fache
dieser Breite ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch
gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer gespaltenen Faser oder eines gespaltenen Fasergarnes ein kontimierlicher dünner
schmaler Film eines thermoplastischen linearen Hochpolymerisats verwendet wird, der lediglich in Längsrichtung verstreckt
und kristallisiert ist.
7. Verfahren nach Anspruch ό, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Herstellung einer bauschigen gespaltenen Faser bzw. eines bauschigen Garnes aus gespaltenen Fasern der schmale Film
vor Einführen zwischen die Überlappenden Flächen durch eine Helzzone oder durch eine Heiz- und eine Kühlzone gefünrt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 5>
dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung eines bauschigen öarnes
ein kontinuierliches Mehrfadengarn durch eine Heizzone oder
eine Heiz- und eine KUhlzone geführt und danach zwischen die überlappenden Flächen eingeführt, zwischen ihnen gehalten und
durch sie hindurchgeführt wird.
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