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DE1435600A1 - Verfahren zur Einleitung eines Kammerkraeuselungsprozesses und Vorrichtung zur Kammerkraeuselung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfasern - Google Patents

Verfahren zur Einleitung eines Kammerkraeuselungsprozesses und Vorrichtung zur Kammerkraeuselung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfasern

Info

Publication number
DE1435600A1
DE1435600A1 DE19621435600 DE1435600A DE1435600A1 DE 1435600 A1 DE1435600 A1 DE 1435600A1 DE 19621435600 DE19621435600 DE 19621435600 DE 1435600 A DE1435600 A DE 1435600A DE 1435600 A1 DE1435600 A1 DE 1435600A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
yarn
chamber
crimping
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621435600
Other languages
English (en)
Inventor
Jannes Eshuis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Onderzoekings Instituut Research
Original Assignee
Onderzoekings Instituut Research
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Onderzoekings Instituut Research filed Critical Onderzoekings Instituut Research
Publication of DE1435600A1 publication Critical patent/DE1435600A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

IT.V. Onderzoekingsinstituut Research., Arnhem, Holland
Verfahren zur Einleitung eines Kammerlcräuselungsprozesses und Vorrichtung zur- Kammerkräuselung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfasern·
Priorität: 5. Dezember 1961 / Niederlande Anmelde-Nr. 272 189
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Einleitung einer Eammerkräuselung, wobei ein enger Schlitz von konstanter Breite zwischen den Zuführwalzen und einem fest montierten Kräuselrohr vorgesehen ist, sowie auf eine Einrichtung zur Kammerkräuselung von Garnen mit endlosen Einzelfäden·
Der vorstehend skizzierte Typ einer Vorrichtun ■ für die Eammerkräüseiung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfäden ist bekannt« Diese bekannten Vorrichtungen umfassen zwei Zuführungswalzen und ein Kräuselrohr. Die Zuführungswalzen sind alt glatten zylindrischen Oberflächen versehen und das Kräuselrohr ist so geformt, daß es eine Kammer bildet, weiche an einer Seite durch Teile der zylindrischen Oberfläche der Zuführunjswalzen abgeschlossen ist» Am entgegengesetzten Ende
A.G..
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Konto 750308 - Po.^.cMconto, MO„d,en 50,75
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der Kammer kann diese offen sein oder geschlossen durch ein mit Feder belastetes Ventil oder ähnliche Mittel.
Solche Vorrichtungen umfassen oft auch Mittel zum.Erhitzen, Kühlen, Befeuchten oder IPertigbehandlung des zu _ kräuselnden Garns mit daraus resultierenden Vorteilen in der Apparatur· ;
Während der normalen Arbeitsweise der Apparatur wird das Garn zwischen die Walzen und von diesen entgegen dem Druck eines Garnpfropfens dem Kränselungsrohr zugeführt. Wenn der Kammer— Krauselungspcözeß eingeleitet wird, enthält das Kräuselrohr noch keinen derartigen Garnpfropfen, gegen welchen das zugeführte Garn gepreßt wird.
Damit das Garn trotzdem zu einem Pfropfen geformt werden kann, ist es manchmal zweckmäßig, in das Rohr einen otab einzusetzen, der von Hand gehalten wird. .
Obwohl es oft möglich ist, den Px>ozeß auf diese ./eise einzuleiten, ist doch festgestellt worden, daß diese Methode noch einen !fachteil aufweist. . ' . ;
Der Nachteil besteht darin, daß in vielen Fällen das Garn zwischen den Zuführwalzen und dem Krauselungsrohr sich zu verwickeln scheint. Diese Verwickelung führt zu Garnbrüchen und einer Unterbrechung der Arbeit des Rohres. Dieses Phänomen kann wie folgt erläutert werden.
Wie oben erwähnty wird- der -Saum innerhalb !des "Krauselrohres auf einer Seite nicht vollständig abgeschlossen, da
U3660Q
ein enger Schlitz zwischen dem Kräuselrohr und den Zuführunjswalzen vorliegt. Dieser Schlitz muß aus verscliiedenen Gründen aufrechterhalten werden· Beispielsweise muß es möglich sein, die Walzen auszubauen und entgegen dem Federdruck voneinander weg zu bewegen, um zu ermöglichen, daß ein dickes Garns tuck hindurchgeführt werden kann oder auch eine Kreuzung von Fäden oder ein Knoten. Diese Ausweichmöglichkeit darf nicht beeinträchtigt werden, wenn die Walzen mit dem Kräuselungsrohr in Kontakt stehen.
Außerdem, müssen die Walzen vorzugsweise relativ zu dem Kräuselungsrohr frei rotieren können, und zwar unabhängig davon, ob der Apparat kalt oder auf eine gewisse höhere Temperatur erhitzt ist. Auf diese Weise wird eine Abnützung der Walzen und des Rohres verhindert.
Beide Erfordernisse machen es notwendig, daß zwischen der Umfangsfläche der Walzen und dem Kräuselrohr ein enger Schlitz von konstanter Abmessung aufrechterhalten wird.
Bei normalem Arbeiten geben diese Schlitze keinen Anlaß zu irgendwelchen Schwierigkeiten, denn der Garnpfropfen ist so stark verfilzt, daß es nicht möglich ist, daß durch die Zuführun^swalzen Garnfasern aus dem Garnpfropfen herausgezogen werden, so daß sie durch die Schlitze hindurchgezogen «erden· Ss kann auch kein ungekräuseltes Garn durch den Schlitz hindurchgeführt werden, da es auf seinem V/eg zu dem Schlitz durch den Garnpfropfen aufgehalten wird.
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Wenn das Verfahren eingeleitet wird, liegt kein Garnpfropfen vor, welcher verhindert, daß nicht gekräuseltes Garn in den Schlitz gelangt. In vielen Fällen kann der .Stock, welcher einen Gegendruck ausübt, diese Erscheinung ebenfalls nicht verhindern·
Dies bedeutet, daß eine Zufuhrungswalze das Garn oder die Fasern aus einem solchen durch einen der Schlitze führt, wobei in der oben beschriebenen Weise ein Abreißen des Garns oder ein Hängenbleiben in der Apparatur erfolgen kann.
3s ist ein einfaches Verfahren gefunden worden, um die vorstehend erwähnten Nachteile zu beseitigen, so daß der Kammerkräuselungsprozeß viel zuverlässiger geworden ist und in günstigerer Weise kombiniert werden kann, mit anderen Behandlungen, insbesondere mit dem Strecken synthetischer Garne auf der Basis linearer Polymerer.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß bei Einleitung des Prozesses der Schlitz zwischen der Mantelfläche der Zuführungswalzen und dem Kräuselungsrohr an der Außenseite des Kräuselungsrohres geschlossen gehalten wird durch eine elastische Vorrichtung, welche aus einem Material besteht, das weicher ist als die Walzen. Die Einrichtung muß genügende Stabilität haben, so daß sie nicht durch die Walzen abgebogen oder abgestoßen werden kann.
Das Garn kann nun nicht länger durch den Schlitz hindurchtreten, so daß es nicht um die Walzen gewickelt werden kann.
SQSÖ13/0902 - ■ .- BA0GBGiÄ
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Tatsache, daß das Verfahren gemäß der Erfindung so zweckmäßig angewandt werden kann, obwohl die "Vorrichtung auf der Außenseite des Kräuselungsrohres den Schlitz schließt, überrascht, weil zu erwarten wäre, daß das Garn doch noch in den Schlitz zwischen der Mantelfläche einer Walze und dem Kräuselungsrohr gelangt·
Dieser Umstand an sich bietet apparaturmäßig gesehen keine Schwierigkeiten, wenigstens so lange als das Garn daran gehindert wird, durch die Schlitze hindurchzutreten· 3s ist * gefunden worden, daß dies wirksam erzielt wird durch die nachc^Lebige Absehlußvorrichtung, die den Schlitz an der Aussenseite des Kräuselungerohres abschließt.
Nachdem der Garnpfropfen sich gebildet hat, liegen keine Gründe mehr vor, die Abschluß vor richtung 70η dem Schlitz wegzuschieben·
Durch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen und infolge des Umständes, daß die Vorrichtung aus einem Material hergestellt ist, welches weicher ist als das Material der falzen, kann eine Abnutzung der Walzen verhindert werden«
Außer der Anwendung bei den vorstehend beschriebenen Arbeitsweisen besieht sich die Erfindung auch, auf eine Apparatur von der oben als bekannt angegebenen Art für das Kammerkräuseln von Garnen und fortlaufenden Fäden, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß über die Länge der Walzen eine Vorrichtung aus einem Material, das weicher 1st als dasjenige
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der Walzen, so an dem Kräuselungsrohr montiert ist^ daß es noch über die Mantelfläche der Walzen"gleiten kaiin·"''-""-■" ■ "
Obwohl es leicht ist, Konstruktionen auszuführen, beiweichen die Vorrichtung, die den Schlitz abschließt, aus einem festen Mantel besteht, hat es sich in der Praxis oft als einfacher erwiesen, die Vorrichtung aus einem Textilprodukt herzustellen, wie gewebtes, gewirktes oder gesticktes Gewebe aus Sinzelfasergarnen (endlosen) auf der Basis linearer Polyamide.
3s hat sich sogar als möglich erwiesen, gewünscht enfalls die Schlitze abzuschließen mit Hilfe eines Stitches eines mehrfädigen Taus, z.B»eines Taustücks, auf der Basis eines Polyamids oder eines Polyesters, wobei dieses Taustück zu einem King um das Kräuselungsrohr herum verknotet wird.
Zur näheren Järläu te rung der Erfindung folgt eine Beschreibung unter Bezugnahme auf eine schematische Darstellung einer Kammerkräuselungsapparatur, welche in der oben beschriebenen Weise in Betrieb gesetzt worden ist.
In der Zeichnung bedeutet 1 einen Teil eines Kräüselrohres im Schnitt; 2 und 3 sind die Zuführungswalzen. Am unteren Snde hat das Krause lungarohr eine bekannte Form, welche derart ist, daß sie an der Seite durch die Zuführung swalzen 2 und 3 abgeschlossen wird. *
Die Zuführung swalzeii 2 und J5 werden durch die Achsen 4 und 5 in der durch die Pfeile angedeuteten Sichtung ih Drehung
gesetzt» Sie Walzen werden gegeneinander gepreßt« weil sie unter Druck von (nicht dargestellt) Federn stehen, so daß ein Garn 6 gegen einen Garnpfropfen 7 gepreßt wird·
Sin entgegengesetzter Druck wird auf den Garnpfropfen. 7 durch Stahlkugeln 8 ausgeübt, deren Zahl variieren und dem im Einzelfall gewünschten Druck auf den Garnpfropfen angepaßt sein kann. Zwischen dem Kräuselrohr 1 und den Walzen 2 und 3 befinden sich zwei Schlitze 10 und 11.
Wenn die oben erwähnte bekannte Vorrichtung in Gang gesetzt wird, kann das Garn 6 durch diese Schlitze hindurchtreten· 3rst wenn ein genügend dicker Garnpfropfen 7 gebildet ist, wird dieser unerwünschte Zustand beendet.
Die Zeichnung zeigt einen teilweise gebildeten Garnpfropfen 7· Sin Garnende 12 rerläßt den Pfropfen an der Oberseite desselben und verläuft durch die Schicht aus Kugeln 8, worauf es aus dem Kräuselungsrohr nach oben weiterläuft·
Um die oben beschriebenen Startschwierigkeiten des Garnes 6 zu verhindern, wobei das Garn die Apparatur durch die ( Schlitze 10 und 11 verläßt, ist ein Hing 9 aus synthetischem Material so rund um da· Krause lungsrohr gelegt, daß es leicht entfernt werden kann· Im falle der beschriebenen Apparatur war das synthetische Material des Ringes ein Polyamid· üs sind aber auch andere synthetische Stoffe gut geeignet«
Die Innenseite des Hinges ist so geformt, daß sie sich genau an die Mantelfläche der Walzen 2 und 3 anschließt.
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Wenn der Apparat in Betrieb genommen wird, läßt man zunächst den King 9 nach unten gleiten» Dann wird das Garn 6 zwischen die Walzen 2 und 5 geführt und wird von dem freien 3nde 12 zu einer Aufwickelvorrichtung geleitet. Anschließend werden dann die Walzen 2 und 3 in Betrieb gesetzt* Nachdem sich ein ausreichend dicker Pfropfen aus Garn gebildet hat, wird auch die Aufwickelvorrichtung in Betrieb genommen.
Während der Bildung des Garnpfropfens 7 wird der Ring in Druckkontakt mit den Walzen 2 und 5 gehalten (entweder von Hand oder mit Hilfe einer geeigneten, nicht dargestellten Vorrichtung)· Nachher kann der Hing etwas angehoben werden, so daß er nicht langer mit den Walzen 2 und 3 in Berührung steht·
Das Verfahren macht es vollständig unmöglich, daß das Garn 6 durch die Schlitze 10 und 11 hindurchgeführt -wird.
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Claims (1)

  1. Patent ansprüche
    1· Verfahren zum Einleiten eine β Kammerkräuselungsprozesses, wobei ein enger Schlitz von gleichbleibender Breite zwischen den Zuführun-sswalzen und einem feat montierten Kräuselungsrohr vorgesehen ist» dadurch gekennzeichnet, daß bei JSinleitung des Prozesses der Schlitz zwischen den Mantelflächen der Zuführungswalzen und dem Kräuselungsrohr auf der Außenseite des Kräuselungsrohres durch eine nachgiebige Vorrichtung, welche aus einem weicheren Material besteht als die Walzen, abgeschlossen gehalten wird»
    2« Torrichtung zur Kamme rkräuselung von Garnen mit endlosen Fäden nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1t bestehend aus einem Paar Zuführungswalzen und einem Kräuselrohr, das derart in faster Lage im Verhältnis zu den Zuführungswalzan montiert ist, daß zwischen dem Kräusairohr und dan Walzen ein eng·!? Schlitz von konstanter Breit« bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß über die Breite dar Walzen ein Organ angeord- * net ist, das hergestellt ist aus Material weicher als das Matarial dar Walzen und so auf dam Kräuselrohr montiert ist, daß •β übej? di· gesamte Omfangsoberflache dar Walzen gleitfähig ist*
    3· Verrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekannzeichnet, daß das ge^aannta Organ die Zuaaajaenaatzung ainea Textilproduktes hat·
DE19621435600 1961-12-05 1962-12-04 Verfahren zur Einleitung eines Kammerkraeuselungsprozesses und Vorrichtung zur Kammerkraeuselung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfasern Pending DE1435600A1 (de)

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DE19621435600 Pending DE1435600A1 (de) 1961-12-05 1962-12-04 Verfahren zur Einleitung eines Kammerkraeuselungsprozesses und Vorrichtung zur Kammerkraeuselung von Garnen mit fortlaufenden Einzelfasern

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US (1) US3153271A (de)
BE (1) BE624742A (de)
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ES (1) ES282845A1 (de)
GB (1) GB950575A (de)
NL (1) NL272189A (de)

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