DE166037C - - Google Patents
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- DE166037C DE166037C DENDAT166037D DE166037DA DE166037C DE 166037 C DE166037 C DE 166037C DE NDAT166037 D DENDAT166037 D DE NDAT166037D DE 166037D A DE166037D A DE 166037DA DE 166037 C DE166037 C DE 166037C
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- clamping
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- plate
- clamping screw
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
- B41F27/04—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching printing elements to flat type-beds
Landscapes
- Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT«
Es sind Klemmvorrichtungen zum Festhalten von Druckplatten, Schriftsatzrahmen
u. dgl. auf Unterlagsplatten bekannt, welche sich kreuzende, schwalbenschwanzförmige
Nuten zur Aufnahme verschiebbarer Klötze besitzen, die zum Einschrauben der durch
die über die Druckplattenränder greifenden Klemmbacken tretenden Kopfschrauben dienen.
Ferner sind Klemmvorrichtungen vorgeschlagen, bei welchen unter die gezahnten Schultern
T-förmiger Nuten entsprechend gezahnte Blöcke eingreifen, die durch Schrauben gegen
quer über die Nuten gelegte und seitlich gegen die Druckplatte drückende Platten angehoben
und festgehalten werden. Schließlich gibt es bereits Klemmvorrichtungen, in welchen die Klemmbacken mittels nicht entfernbarer
Spannschrauben angezogen werden. Von diesen Einrichtungen besitzen aber die der ersteren Art den Nachteil, daß die
Schrauben auf Biegung, also ungünstig beansprucht werden und die Druckplatten nicht
mit unbedingter Sicherheit gehalten werden können, während bei der zweiten Art wegen
der Verzahnung sich die Druckplatten nur unter Zeitverlust und Mühen genau einstellen
lassen, und sich bei der letzten Art die Klemmbacken nicht entfernen lassen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine mittels Spannschraube wirkende Klemmvorrichtung
zum Festhalten von Druckplatten u. dgl. sowohl auf flachen wie auf zylinderförmigen
Unterlagsplatten mit sich rechtwinklig kreuzenden, unterschnittenen Nuten, welche alle erwähnten Nachteile in der einfachsten
Weise dadurch verhindert, daß auf der drehbaren Spannschraube außer dem bekannten,
mit einem Klemmkopf ausgestatteten Kloben eine Falle angeordnet ist, die sich
bei der Drehung der Spannschraube während der Verschiebung des Klobens gegen die
Seitenwand der Druckplatte auf der Spannschraube verschiebt und teilweise von letzterer
so gedreht wird, daß sich der obere Teil der Falle mit einer Kante unter eine der wagerechten
Schultern der sie aufnehmenden Plattennut legt und dadurch den Austritt der Klemmvorrichtung aus der Plattennut verhindert.
Außerdem wird durch diese Klemmvorrichtung erzielt, daß sie sich bequem an jeder Kreuzungsstelle zweier Nuten der Unterlagsplatte
einsetzen und nach dem Gebrauch entfernen läßt.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι den Grundriß der Nutenplatte mit darauf in verschiedenen Stellungen befestigten
Druckplatten,
Fig. 2 den Grundriß eines Teiles der Nutenplatte mit darauf befestigter Druckplatte und
Fig. 3 einen Längsschnitt derselben Teile in größerem Maßstabe,
Fig. 4 die Endansicht eines Nutenplattenteiles, den Querschnitt der Nuten erkennen
lassend,
Fig. 5 eine Seitenansicht und Fig. 6 den Grundriß der Klemmvorrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der
Fig. 5.
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6,
Fig. 9 den bekannten Schlüssel zum Anziehen der Spannschraube der Klemmvorrichtung,
Fig. 10 eine besondere Ausführungsform der Klemmvorrichtung,
Fig. II die Anwendungsweise der Klemmvorrichtung auf zylindrischen Nutenplatten.
A A1 (Fig. ι bis 3) sind Teile der Nutenplatte,
die mit sich kreuzenden Nuten A2 und A3 Y- förmigen Querschnittes versehen
sind. Jede Nut ist mit wagerechten Schultern A5 und Ae ausgestattet, und die einzelnen
Plattenteile werden mit Hilfe der Dübel K und der Löcher K1 unter sich verbunden.
Zur Befestigung der Druckplatten oder Schriftsatzrahmen B werden Klemmvorrichtungen
C (Fig. ι und 2) verwendet, deren Klemmköpfe C1 in bekannter Weise je
mit einer schrägen Seitenfläche versehen sind, die über die entsprechend abgeschrägte
Kante B1 der Druckplatte B greifen, diese beim Anziehen der Spannschraube D der
Klemmvorrichtung abwärts ziehen und so die Druckplatte festhalten. Der Kopf C1 einer
jeden Klemmvorrichtung kann auch drehbar auf dem Kloben C2 angeordnet sein (Fig. 5
und 6), so daß sich auch Druckplatten oder Schriftsätze geneigt zu den Nuten A2A3 auf
der Nutenplatte befestigen lassen, wie z. B. die Druckplatte B2 in Fig. 1. Auch kann
der Kopf C1 so lang gemacht werden, daß mehrere Klemmvorrichtungen C gleichzeitig
mit ihm in Verbindung gebracht werden können, wie z. B. der Kopf C3 in Fig. 1.
Ferner kann der Kopf C1 als Träger eines Falzkreuzpunktes N benutzt werden (Fig. 6
und 8). Der Kloben C2 jeder Klemmvorrichtung C ist zur Aufnahme der Spannschraube D
mit Gewinde versehen, welche an ihrem Kopf D2 mit einem Spannrädchen D1 ausgerüstet
ist und eine Widerlagsscheibe F, eine Lagerbüchse F1 und auf ihrem Schaft eine
Falle E trägt. Alle Teile sind so bemessen, daß die ganze Klemmvorrichtung bequem von
oben her in die Nuten A"2 As eingeführt werden
kann. Um die Spannschraube D schnell anziehen oder lösen zu können, bedient man sich, wie bekannt, einer mit einem Griff G1
versehenen Zahnstange G (Fig. 9) oder eines ähnlich ausgebildeten Spanners.
Wird eine Klemmvorrichtung C an der Kreuzungsstelle zweier Nuten von oben in
die Nutenplatte eingesetzt und dann die Spannschraube D gedreht, so legt sich eine
der oberen Kanten E1 und E2 (Fig. 6 und 8)
des mit Kerben E3 versehenen Kopfes der Falle E, dem Drehsinn der Schraube D entsprechend,
unter eine der Schultern AB oder A6
(Fig. 4 und 7) der Nuten A2 oder A3. Befindet
sich die Falle E in einer dieser Lagen, so kann die Klemmvorrichtung C nicht aus
der Nut heraustreten, weil eine der Kanten E1E2 unter eine der Nutenschultern A5A6
greift. Der beim Anziehen der Spannschraube D rückwärts ausgeübte Druck wird
von der zwischen dem Spannrädchen D1 und der Lagerbüchse F1 angebrachten Widerlagsscheibe
F auf die ihr zunächst liegende Nutenwand übertragen, so daß die geneigte Seite
des Kopfes C1 die geneigte Seite einer Druckplatte oder eines Schriftsatzrahmens erfassen
und gegen die Nutenplatte drücken kann. Der beim Anspannen der Spannschraube D
infolge der schrägen Gleitfläche des Kopfes C1
ausgeübte Seitendruck wird durch die Lagerbüchse F1 auf die sie berührende Nutenwand
übertragen, so daß die Spannschraube D in keiner Weise ungünstig beansprucht wird.
Wird diese Klemmvorrichtung C an gekrümmten Nutenplatten 5 (Fig. 11) oder an
Druckzylindern für Rotationspressen verwendet, so müssen die Unterseite des Klobens C2, der Kopf der Falle E, die
Widerlagsscheibe F und das Spannrädchen D1 dementsprechend etwas anders gestaltet werden,
damit sich die einzelnen Teile ohne ungünstige Beanspruchung richtig einstellen
können. Die Unterseite des Klobens C2 ruht hierbei auf dem Boden der Nut und stützt
so die Spannschraube D in der vorteilhaftesten Weise.
Die Kerben Es im Kopf der Falle E gestatten
nicht nur, daß die letztere einen festen Halt unter den Schultern A5 und Ae der
Nuten A2 und A3 gewinnt, sondern auch, daß die Falle E mittels eines zwischen die Kerben
gehaltenen Stabes in ihre senkrechte Stellung zum Ausheben zurückgedrückt werden kann.
Zum Ausheben der Klemmvorrichtung aus der Nut dient ein Heber is4, dessen Zahn in
ein Loch Ee der Falle E faßt, wie in Fig. 3
dargestellt ist.
Die Klemmvorrichtung kann auch doppelt ausgeführt werden, wie in Fig. 10 dargestellt
ist, wodurch es möglich wird, eine Druckplatte o. dgl. gleichzeitig von zwei Seiten zu
erfassen und gegen die Nutenplatte zu drücken.
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:i. Mittels Spannschraube wirkende Klemmvorrichtung zum Festhalten von Druckplatten u. dgl. auf Unterlagsplatten mit sich rechtwinklig kreuzenden, unterschnittenen Nuten, dadurch gekennzeichnet, daß auf der drehbaren Spannschraube (D) außer dem bekannten, mit einem Klemmkopf (C1) ausgestatteten Kloben (C2)eine Falle (E) angeordnet ist, die sich bei der Drehung der Spannschraube (D), während der Verschiebung des Klobens (C2) gegen den Rand der Druckplatte (B), auf der Spannschraube (D) verschiebt und von letzterer so gedreht wird, daß sich der obere Teil der Falle (E) mit einer Kante (E1 E2) unter eine der wagerechten Schultern (As A%) einer Plattennut (A2 A2) legt und dadurch den Austritt der Klemmvorrichtung (C) aus der Plattennut (A2 A3) verhindert.
- 2. Ausführungsform der Klemmvorrichtung nach Anspruch i, bei der ein Widerlager an dem dem Kloben und Klemmkopf zugekehrten Ende der Spannschraube angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem gewindelosen Ende der Spannschraube (D) eine Widerlagsscheibe (F) angeordnet ist, welche den durch Drehung der Spannschraube erzeugten Druck auf in der gleichen senkrechten Ebene liegende Seiten benachbarter Quadrate der Nutenplatte (A A1) überträgt und dadurch den Klemmkopf (C1) gegen die festzuspannende Druckplatte (B) drückt.
- 3. Ausführungsform der Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein drehbarer Klemmkopf auf dem auf der Spannschraube angeordneten1 Kloben angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkopf (C1, Fig. 5 und 6) mittels Schraube oder Stift beweglich auf dem Kloben (C2) befestigt ist, um sich einer geneigt zu den Nutenplattenrändern angeordneten Druckplatte u. dgl. (B'2) anpassen zu können.' 4. . Ausführungsform der Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Spannschraube (D, Fig. 10) mit Rechts- und Linksgewinde, zwei Klemmköpfe (C1) tragenden Kloben (C-) und zwei Fallen (E) versehen ist, -zu dem Zweck, durch Drehen der Spannschraube (D) in einer Richtung eine Druckplatte u. dgl. (B) gleichzeitig an zwei Seiten festzuspannen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166037C true DE166037C (de) |
Family
ID=431475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166037D Active DE166037C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166037C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215176B (de) * | 1961-04-21 | 1966-04-28 | Johann Sedlmeier | Anordnung zum Befestigen einer Unterlagplatte mit einem aufgeklebten Klischee im Schliessrahmen von Schnellpressen oder Tiegeldruckpressen |
| WO2005002855A1 (en) * | 2003-07-02 | 2005-01-13 | Sil-Die Systems Limited | Apparatus for positioning dies on the bed of a press |
| GB2510809A (en) * | 2012-12-13 | 2014-08-20 | Sil Die Systems Ltd | Mount block assembly |
-
0
- DE DENDAT166037D patent/DE166037C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215176B (de) * | 1961-04-21 | 1966-04-28 | Johann Sedlmeier | Anordnung zum Befestigen einer Unterlagplatte mit einem aufgeklebten Klischee im Schliessrahmen von Schnellpressen oder Tiegeldruckpressen |
| WO2005002855A1 (en) * | 2003-07-02 | 2005-01-13 | Sil-Die Systems Limited | Apparatus for positioning dies on the bed of a press |
| GB2510809A (en) * | 2012-12-13 | 2014-08-20 | Sil Die Systems Ltd | Mount block assembly |
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