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DE1660213C - Stauchkräuselvorrichtung - Google Patents

Stauchkräuselvorrichtung

Info

Publication number
DE1660213C
DE1660213C DE19651660213 DE1660213A DE1660213C DE 1660213 C DE1660213 C DE 1660213C DE 19651660213 DE19651660213 DE 19651660213 DE 1660213 A DE1660213 A DE 1660213A DE 1660213 C DE1660213 C DE 1660213C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
throttle
upsetting
arms
pivotable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651660213
Other languages
English (en)
Other versions
DE1660213A1 (de
DE1660213B2 (de
Inventor
Steve Elias; Trifunovic Alexander Ljubomir; Harris Billy Steve; Kaczmarczyk Steven Anthony; Wilmington Del. Zeis (V.StA.)
Original Assignee
Joseph Bancroft & Sons Co., Rockford, Del. (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joseph Bancroft & Sons Co., Rockford, Del. (V.StA.) filed Critical Joseph Bancroft & Sons Co., Rockford, Del. (V.StA.)
Publication of DE1660213A1 publication Critical patent/DE1660213A1/de
Publication of DE1660213B2 publication Critical patent/DE1660213B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1660213C publication Critical patent/DE1660213C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

15
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stauchkräuselvorrichtung mit einer Kammer, in der eine Drosseleinrichtung am Ende einer Kräuselzone mit wenigstens einem schwenkbaren Drosselteil angeordnet ist, der nachgiebig gegen den Fadenkern drückt. Die Drossclcinrichtung dient dazu, einen vorbestimmten Rückdruck zum Kräuseln zu erzeugen.
Gemäß der Erfindung sind die als Arme schwenkbar ausgebildeten Drosselleile mit Arbeitsmitteldurchgängen versehen, die Austrittsöffnungen zum Aufbringen einer Bchandlungsflüssigkeit auf das Kräuselgut besitzen. Auf diese Weise wird eine Vercinfacluing erzielt, weil die Drosselteile zwei Funktioncn gleichzeitig ausführen, nlimlidi eincsrits c!'c Drosselfiinktion, d. h. die Erzeugung des Rückdrucks, und andererseits das Aufbringen von Behandlungsflüssigkeit, wofür bisher immer getrennte Einrichtungen vorgesehen sein mußten.
Dic Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. I ist eine Teilansicht einer Slauchkiäusclvorrichtung, an der die Erfindung verkörpert ist;
F i g. 2 ist eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilansicht der Ausführung gemäß Fig. 1:
Fig. 3 ist eine waagerechte Schnittansicht nach Linic3-3 der Fig. 1.
Die in den Zeichnungen dargestellte Stauchkräuselvorrichümg weist ein Gehäuse Il auf, in dem eine längliche senkrechte Bohrung 12 ausgebildet ist, welche eine Kräuselkammcr bildet. Die Kammer ist in waagerechtem Querschnitt rechteckig mit ebenen Vorder- und Hinterwänden und Stirnwänden ausgebildet, die abgerundet sind, um so scharfe Kanten zu vermeiden, welche das darin befindliche gekräuselte Gut verletzen könnten. Das Gehäuse 11 ist in einem Block 15 eingeschlossen, in welchem Heizstangen 16 angeordnct sind, um in der Kräuselkammcr eine gewünschte Temperatur aufrechtzuerhalten. Das Gehäuse Il trägt an seinem oberen Ende einen Bund 17, in welchem eine Reihe von im Abstand voneinander angeordneten senkrechten Stangen 19 getragen ist, wobei ihre Innenflächen tangential zur Kräuselkammer 12 liegen, so daß die Stangen eine Verlangerung der Kammer 12 bilden. Die oberen Enden der Stangen 19 sind in einer waagerechten Wand 20 gchalten, um so einen Kühlkafig fur die gekräuselten Fäden zu bilden, wenn der Kern 21 gekräuselter Faden nach oben längs der Stangen 19 vorbeweg, wird.
Zwei gegenüberliegende Drosselteile sind vorgesehen, um an dem Kern 21 gekrause ten Gutes in der Kühlzonc einen vorbestimmten Ruckdruck aufrechtzuerhalten. Diese Teile weisen jeweils einen Satz gcbogener Arme 23 auf, die auf einer SchwcnKWclle 25 getrauen sind, welche in einem Gestell 26 gelagert ist. Das Gestell 26 enthält Endteile, die Ansätze 27 aufweisen, welche von dem Gestell nach unten stehen und die auf Stansen 31 einstellbar abgestützt sind, welche in dem Bund 17 befestigt sind. Jede Welle 25 trägt eine Stange 32 mit einem Gewicht 33 darauf, das längs der Stange 32 einstellbar ist, um den durch die Arme 23 gegen den Kern 21 \nn in dem KiiJiikiifig befindlichen gekräuselten Gut ausgeübten Druck zu steuern. Die Arme 23 erstrecken sich zwischen den Stangen 19 und sind in Berührung mii den gogeniiberliegenden Seiten des Kernes 21. Die Benihriingsstelle der Arme 23 mij dem Kern 21 und die sich daraus ergebende Länge des in der Kühlzone zusammcngcdrückt gehaltenen Kernes 21 wird durch Einstellen der Ansätze 27 längs ihrer Tragstangen 31 eingestellt.
Die Arme 23 sind mit inneren Durchgängen 35 versehen, welche mit einer axialen Leitung 36 in der Welle 25 in Verbindung stehen und weiche an der oder etwa an der Berührungsstelle mit den Seiten des Keines Abgabeöffnungen 37 aufweisen. Eine Farbe oder eine andere Beliandluiigsflüssigkeit kann der axialen Leitung 36 durch ein biegsames Rohr 38 z.ugeführt werden.
Die Farbe oder eine andere Bcliandlungsflüssigkeit imprägniert die Fäden od. dgl. in der Kühlzone zu einem Ausmaß, welches von den Zufiihrgeschwindigkeiten des Kernes 21 und der Flüssigkeit und der Dichte des Kernes 21 abhängt. Zusätzliche Bchandhilfsflüssigkeit kann an dem Kern 21 oberhalb der Drosselleile 23 zugeführt werden, wo der Kern 21 weniger stark zusammengedrückt wird, und die Fiüssigkeit kann durch eine Reihe von Düsen 41 eindrin-8C"-die in einem Lagerarm 42 gehalten sind und in Filzpolstern 43 od. dgl. endigen, die mit den Seiten des Kernes 21 in Berührung stehen. Die Düsen 41 können durch Zwischenleitungen 44 mit ßehandlungsflüssigkcit gespeist werden.
Das gekräuselte Fadcngul 50 od. dgl. wird von der Oberseite des Kernes 21 durch einen Spanndurchgang 51 mit einer Gewichtsstange über eine Führungsstangc 49 an eine Rolle oder Walze 52 und dann zu einer nicht dargestellten Aufwickelvorrichtung abgezogen.
Zum Steuern der Zuführung des Kernes ist ein Fühler 60 so angeordnet, daß er auf der Oberseite des Kernes 21 aufliegt und durch einen Arm 61 getragen wird, der den Steucrarm für einen Mikroschalter 62 bildet, der an dem Lagerarm 42 angeordnet ist, welcher einen Zuführmotor steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stauchkräuselvorrichtung mit einer Kammer, in der eine Drosseleinrichtung am Ende einer Kräuselzone mit wenigstens einem schwenkbaren Drosselteil angeordnet ist, der nachgiebig gegen den Fadenkern drückt, dadurch" gekennzeichnet, daß die als Arme schwenkbar ausgebildeten Drossclteile (23) mit Arbeitsmitteldurchgängen (35) versehen sind, die Austrittsöffnungcn (37) zum Aufbringen einer Behandlungflüssigkeit auf das Kräuselgut besitzen. "
DE19651660213 1964-10-26 1965-10-22 Stauchkräuselvorrichtung Expired DE1660213C (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US40624064A 1964-10-26 1964-10-26
US40624064 1964-10-26
DEB0084203 1965-10-22
US83493269A 1969-06-09 1969-06-09

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1660213A1 DE1660213A1 (de) 1972-04-27
DE1660213B2 DE1660213B2 (de) 1973-01-25
DE1660213C true DE1660213C (de) 1973-08-09

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