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DE1660144B1 - Spinntrichter zum Nassstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit - Google Patents

Spinntrichter zum Nassstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit

Info

Publication number
DE1660144B1
DE1660144B1 DE19651660144D DE1660144DA DE1660144B1 DE 1660144 B1 DE1660144 B1 DE 1660144B1 DE 19651660144 D DE19651660144 D DE 19651660144D DE 1660144D A DE1660144D A DE 1660144DA DE 1660144 B1 DE1660144 B1 DE 1660144B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
tube
coagulation
threads
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651660144D
Other languages
English (en)
Inventor
Tomochika Ogata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Asahi Chemical Industry Co Ltd
Publication of DE1660144B1 publication Critical patent/DE1660144B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/02Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from solutions of cellulose in acids, bases or salts
    • D01F2/04Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from solutions of cellulose in acids, bases or salts from cuprammonium solutions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Spinntrichter zum Naßstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit, bestehend aus einem unter einer Spinndüse angeordneten, mit Koagulierflüssigkeit beschickten und sich verjüngenden konischen Rohr, einem langen, geraden Rohr, das sich an das untere Ende des konischen Rohres anschließt und einem zweiten Koagulationsrohr, das einen größeren Durchmesser als das gerade Rohr aufweist sowie mit dem unteren Ende desselben verbunden ist und dazu dient, die Koagulation der teilweise koagulierten Fäden zu vervollständigen.
  • Bei Anwendung üblicher Spinntrichter zum Naßstreckenspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit ist es unvermeidlich, daß in dem Trichter ein Reißen von Einzelfäden und die Bildung eitier großen Menge anomaler Fäden stattfindet. Eine industrielle Herstellung von Kupferammoniakseide durch Streckspinnen bei hoher Geschwindigkeit war daher mit solchen Spinntrichtern nicht möglich. Die durch Naßstreckspinnen bei' hoher Geschwindigkeit unter Anwendung solcher Spinntrichter hergestellten Fäden weisen außerdem bezüglich ihrer physikalischen Eigenschaften viele Nachteile auf. Zu diesen Nachteilen gehören z. B. eine merkliche Verringerung der Dehnbarkeit und eine verminderte Fähigkeit der Fäden, mit Harzen ausgerüstet werden zu können.
  • Aus der deutschen Patentschrift 555,183 sind nach unten gerichtete Spinntrichter zum Streckspinnen von Kupferseide bekannt, wobei man ein Koagulationsrohr verwendet, das in einen oberen und einen unteren Abschnitt getrennt ist, zwischen denen sich ein freier Zwischenraum befindet. Bei diesem bekannten Spinntrichter werden jedoch die Fäden getrennt von dem Strom der Spinnlösung, der mit einem Winkel zur Senkrechten abwärts gerichtet ist, nach unten geführt. Dieser bekannte Spinntrichter soll dazu dienen, zu vermeiden, daß die Fäden den Boden der Badbehälter berühren und Schaden erleiden oder außerhalb der Flüssigkeit laufen und nicht koagulieren. Mit diesein bekannten Spinntrichter ist es hingegen nicht möglich, eine erhöhte Zugspannung auf die Fäden auszuüben und so eine Herstellung der Fäden bei hoher Geschwindigkeit zu ermöglichen.
  • Ziel der Erfindung ist, einen Spinntrichter zum Naßstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit zu schaffen, bestehend aus einem unter einer Spinndüse angeordneten, mit Koagulierflüssigkeit beschickten *und sich verjüngenden konischen Rohr, einem langen, geraden Rohr, das sich an das untere Ende des konischen Rohrs anschließt und einem zweiten Koagulationsrohr, das einen größeren Durchmesser als das gerade Rohr aufweist sowie mit dem unteren Ende desselben verbunden ist und dazu dient, die Koagulation der teilweise koagulierten Fäden zu vervollständigen, wobei hohe Spinngeschwindigkeiten erzielt werden können und Fäden mit ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften erhalten werden.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei dem Spinntrichter das zweite Koagulationsrohr in einen oberen und einen unteren Rohrabschnitt unterteilt ist, die koaxial und senkrecht übereinander vorgesehen sind und durch einen freien Zwischenraum voneinander getrennt sind, und daß der untere Rohrabschnitt gerade ausgebildet ist und senkrecht verläuft.
  • Der Spinntrichter der Erfindung ermöglicht, daß in dem freien Zwischenraum eine erhöhte Zugspannung auf die Fäden ausgeübt und so die Herstellung der Fäden bei hoher Geschwindigkeit ermöglicht werden kann. Bei dem Spinntrichter der Erfindung ist ferner die Strecke, auf der die Fäden einer reibenden Berührung mit der Koagulierflüssigkeit ausgesetzt sind. verkürzt, so daß ein Reißen von einzelnen Fäden, das durch eine erhöhte Spinngeschwindigkeit hervorgerufen werden könnte, verhindert wird. Die Summe des oberen und des unteren Rohrabschnitts von dem zweiten Koagulationsrohr ist kleiner als das zweite Koagulationsrohr herkömmlicher Spinntrichter. Der freie Zwischenraum wird bei dem Spinntrichter der Erfindung vorzugsweise so gewählt, daß er die Hälfte der Gesamtlänge des Spinntrichters nicht überschreitet. Durch die angegebene erfindungsgemäße Ausbildung des zweiten Koagulationsrohrs kann eine ungenügende Koagulation der Fäden vermieden werden" und die Wirbelbildung, die durch den Eintritt der Koagulierflüssigkeit in deii unteren Rohrabschnitt des zweiten Koagulationsrohrs nach Durchfallen des freien Zwischenraums hervorgerufen wird, führt zu einem »Waschen« der Fäden, wodurch deren Koagulation weiter gefördert wird. Die durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit der nach unten fließenden Koagulierflüssigkeit in dem freien Zwischenraum bewirkte erhöhte Zugspannung, die auf die Fäden ausgeübt wird, wirkt auch auf die Fäden im oberen Koagulationsrohr und auf das Fädenkabel am unteren Ende des langen, geraden Rohrs ein. Auf diese Weise wird hier eine Verhedderung der Fäden, die durch die Wirbelbildungen in der nach unten fließenden Koagulierflüssigkeit hervorgerufen werden könnte, verhindert.
  • Ferner führt bei dem Spinntrichter der Erfindung der freie Zwischenraum, in dem ein freier Fall möglich ist, dazu, daß eine Verringerung der Dehnbarkeit der erhaltenen Fäden verhindert wird, und zwar wegen der geringeren Strecke, auf der, wie oben ausgeführt wurde, die Fäden der reibenden Berührung mit der Koagulierflüssigkeit ausgesetzt sind, die durch die Zugspannung hervorgerufen wird, die von den außerhalb der Spinnvorrichtung befindlichen Aufwickelvorrichtungen ausgeübt wird. Der freie Zwischenraum, in dem ein freier Fall stattfindet, führt weiterhin dazu, daß sämtliche übermäßigen Reibungskräfte, die anderenfalls auf das Fadenkabel einwirken könnten, ausgeschaltet werden. Der freie Zwischenraum führt nicht nur dazu, daß eine Verringerung der Fähigkeit der Fäden, mit Harzen ausgerüstet zu werden, verhindert wird, sondern auch dazu, daß ein Reißen der Fäden innerhalb des Spinntrichters verhindert werden kann, selbst wenn der Innendurchmesser des langen, geraden Rohrs bis zu einem gewissen Maße vergrößert wird. Diese Vergrößerung des Innendurchmessers des langen, geraden Rohrs verhindert, daß die Molekularorientierung übermäßig fortschreitet, und er-weist sich daher als wirksam, die Eignung der Fäden zur Ausrüstung mit Harzen zu verbessern. Die Kombination dieser beiden Wirkungen führt also dazu, daß die nachteiligen Auswirkungen der erhöhten Spinngeschwindigkeit auf die Ausrüstbarkeit der Fäden aufgehoben werden.
  • Die Zeichnung gibt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsfärm des Spinntrichters der Erfindung wieder. Die Gesamtlänge des Spinntrichters der Erfindung ist gegenüber der Gesamtlänge des herkömmlichen Spinntrichters unverändert. Das Koagulations-. rohr ist in das sich verjüngende konische Rohr a, das lange, gerade Rohr b und das zweite Koagulationsrohr unterteilt, das wiederum in den oberen Rohrabschnitt c und den unteren Rohrabschnitt d unter-teilt ist, und zwar in einer Weise, daß ein freier Zwischenraum zwischen diesen beiden Rohrabschnitten bleibt, in dem ein freier Fall möglich ist- In der Zeichnung wird eine Spinnlösung, die durch die Spinndüse 1 ausa gulierflüssigkeit, die gepreßt wird, durch eine Koa', C durch das konische, sich nach unten verjüngende Rohr a abwärts fließt, plötzlich »gestreckt«. Die noch in einem unvo Ilständig koagulierten Zustand befindlieben Fäden werden in dem langen, geraden Rohr b einer Zugspannung und Streckung durch die nach unten ffießende Koagulierflüssigkeit unterworfen, wodurch sie zu feinen Fäden geformt werden. Sodann werden die feinen Fäden in den oberen Rohrabschnitt c des zweiten Koagulationsrohrs geführt, der mit dem langen, geraden Rohr b verbunden ist, und in diesem oberen Rohrabschnitt c einer zeitweiligen, jedoch plötzlichen Entspannung unterworfen, da die Fließgeschwindigkeit der Koagulierflüssigkeit hier infolge des größeren Durchmessers des Rohrabschnitts c des zweiten Koagulationsrohrs im Vergleich mit demjenigen des langen, geraden Rohrs b verringert wird. Danach werden die Fäden allmählich koaguliert, während von unten eine Zugspannung auf sie einwirkt und gelangen, nachdem sie den freien Zwischenraum durchlaufen haben, in den unteren Rohrabschnitt d des zweiten Koagulationsrohrs. In diesem Rohrabschnitt d wird die Koagulation der Fäden vervollständigt. -Sodann werden die Fäden am unteren Ende des Trichters aus der Koagulierflüssigkeit herausgezogen und in ihrer Richtung durch die Ablenkwalze 2 abgelenkt. Anschließend werden die Fäden durch ein Regenerationsbad geführt, um vollständig regenerierte Fäden zu erhalten.
  • In der nachfolgenden Tabelle werden experimentelle Werte, die mit dem Spinntrichter der Erfindung zum Naßstreckspinnen von Kupferamrrioniakseide erzielt worden sind, zusammen mit Vergleichswerten, die mit einem bekannten Spinntrichter erhalten worden sind, angegeben.
    Naßstreckspinnen von Kupferammoniakseide
    mit dem mit einem
    Spinntrichter bekannten
    der Erfindung Spinntrichter
    Spinngeschwindig-
    keit (m/Minute) 108 140 108 140 140
    Durchmesser am
    oberen Ende des
    konischen Rohrs
    (mm) 120 120 120 120 120
    Länge des koni-
    sehen Rohrs (mm) 180 180 180 180 180
    Durchmesser des --
    langen,geraden
    Rohrs (mm) 28 28 20 20 28
    Länge des
    langen,geraden
    Rohrs (mm) 1000 1000 1000 1000 1000
    Länge des Ko-
    agulationsrohrs
    (mm) 750*) 450*) 1300 1300 130Ö
    Länge des freien
    Zwischenraums
    (MM) 100 400 0 0 0
    Länge des
    unteren Rohrab-
    schnitts des
    zweiten Koagu-
    lationsrohrs
    (min) 450 450 0 0 0
    Trockenfestigkeit
    (g/Den.) 3,2 3,1 3,3 3,2 3,2
    Trockendehnung
    (%) 16 15 15 12 10
    Naßfestigkeit
    (g/Den.) 2,3 2,2 2,3 2,3 2.3
    Naßdehnung (O/o) 30 28 28 20 15
    Zahl der Noppen
    bzw. Aufrauhun-
    gen (mg/S.P.hr.) 3 10 10 40 150
    Zahl der
    anomalen Fäden
    -Ge 10 g) 0 2 4 viele viele
    Beständigkeit
    gegenüber dem
    Verschleiß durch
    Knickbeanspru-
    chungen (Zahl) 100 100 60 30 50
    *) Oberer Rohrabschnitt des zweiten Koagulationsrohrs

Claims (1)

  1. Patentanspruch-Spinntrichter zum Naßstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit, bestehend aus einem unter einer Spinndüse angeordneten, mit Koagulierflüssigkeit beschickten und sich verjüngenden konischen Rohr, einem langen, geraden Rohr, das sich an das untere Ende des konisehen Rohrs anschließt und einem zweiten Koagulationsrohr, das einen größeren Durchmesser als das gerade Rohr aufweist sowie mit dem unteren Ende desselben verbunden ist und dazu dient, die Koagulation der teilweise koagulierten Fäden zu vervollständigen, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Koagulationsrohr in einen oberen und einen unteren Rohrabschnitt (c, d) unterteilt ist, die koaxial und senkrecht übereinander vorgesehen sind und durch einen freien Zwischenraum voneinander getrennt sind, und daß der untere Rohrabschnitt (d) gerade ausgebildet ist und senkrecht verläuft.
DE19651660144D 1964-03-25 1965-03-24 Spinntrichter zum Nassstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit Pending DE1660144B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1618064 1964-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1660144B1 true DE1660144B1 (de) 1972-06-29

Family

ID=11909296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651660144D Pending DE1660144B1 (de) 1964-03-25 1965-03-24 Spinntrichter zum Nassstreckspinnen von Kupferammoniakseide mit hoher Geschwindigkeit

Country Status (1)

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DE (1) DE1660144B1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4004798A1 (de) * 1990-02-16 1991-08-22 Akzo Gmbh Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formkoerpern
EP0879906A3 (de) * 1997-05-23 1998-12-30 Zimmer Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Verspinnen von Cellulosecarbamat-Lösungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE555183C (de) * 1929-07-11 1932-07-28 Novaseta A G Arbon Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Streckspinnverfahren mit bewegter Faellfluessigkeit

Patent Citations (1)

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DE555183C (de) * 1929-07-11 1932-07-28 Novaseta A G Arbon Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Streckspinnverfahren mit bewegter Faellfluessigkeit

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