DE1659545B - Zarge für Fenster, Türen od. dgl. an Bauwerken, deren Außenflächen mit Platten verkleidet sind - Google Patents
Zarge für Fenster, Türen od. dgl. an Bauwerken, deren Außenflächen mit Platten verkleidet sindInfo
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Description
nach unten geneigten Fensterbank (3) aufsitzl; den rechten Teil der Zarge,
lind dieser Rand an dem nach außen weisenden Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch eine Zarge
Teil des U-Profils eine Wasseraustrittsöffnung längs der Linie A-A der Fig. 1, ,
(6) hat. 15 Fig. 3 einen horizontalen Schnitt längs der Linie
B-B der F i g. 2 und
Fig. 4 die Draufsicht auf eine Einzelheit C aus
Fig. 2.
Die Erfindung betrifft eine Zarge für Fenster, Die Zaree weist zwei senkrecht verlaufende
Türen od. dgl. an Bauwerken, deren Außenflächen so U-förniige Zargenteile 1 auf, die oben durch das
mit Platten verkleidet sind, wobei die vertikal ver- Zargenjoch 2 und unten durch eine nach unten gelaufenden
seitlichen Teile der Zarge als U-Profil zur neigte Fensterbank 3 miteinander verbunden sind.
Aufnahme der Platten ausgebildet sind. Die Zargenteile 1 sitzen unten mit ihrem P:uß 4
Die bekannten Zargen dieser Art haben konstruk- stumpf auf der Fensterbank 3 auf. Ein Steg 5 schließt
tive Halteschienen. Eine nachträgliche Justierung der 25 den Fuß 4 zur offenen Seite hin wasserdicht ab,
Fassadcnplatten untereinander und auch relativ zur Außerdem ist in dem Fuß 4 an det tiefsten Stelle
Gebäudewand, die häufig auf Grund der Maßunge- eine Wasseraustrittsöffnung 6 angebracht,
nauigkeiten an Rohbauten notwendig ist, kann bei Die Zargen werden so an der Rohbauwand 7 beden bekannten Zargen nur unter großem Mehrauf- festigt, daß die Fensterbank 3 auf der Brüstung liegt, wand, z. B. Nc.xinbau der Zarge, vorgenommen 30 Dazu werden Ankerlaschen 8 (Fig. 3) längs der werden, da die Platten innerh«'b der Zarge keine Rohbauleibung 9 an die Rohbauwand 7 angeschos-Bewegungsmöglichkeiten haben. Darüber hinaus sen. An der Fläche 10 ist die Ankerlasche mit der können auf Grund dieser rr.ang« inden Bewegungs- Zarge verbunden. Die Ankcrlasche 8 trägt außer der freiheit der Platte in der Fassadenverkleidung uner- Zarge über die Schraube 11 noch den Fensterwünschtc Spannungen, z. B. auf Grund unterschied- 35 rahmen 12, der über Dichtungen 13 gegen die Zarge licher Wärmeausdehnungen der einzelnen Teile, auf- abgedichtet ist. In den Raum 14 zwischen Rohbautreten. Bei den bekannten Zargen dieser Art sind leibung und Zarge ist zur Versteifung Vförtei Hiigesonderte Dichtungen erforderlich, um die beim gebracht. Die Verwindunessteirigkcit der Zarge ge-Übcrgang von der Gebäudeöffnung über die Zarge maß der Erfindung ist jedoch so groß, daß der Raum zu den Platten auftretenden Spalte gegen Wasser- 40 14 auch unausgcfüllt bleiben kann,
eintritt abzudichten. Aus Fig. 3 ist deutlich zu erkennen, daß die zur
nauigkeiten an Rohbauten notwendig ist, kann bei Die Zargen werden so an der Rohbauwand 7 beden bekannten Zargen nur unter großem Mehrauf- festigt, daß die Fensterbank 3 auf der Brüstung liegt, wand, z. B. Nc.xinbau der Zarge, vorgenommen 30 Dazu werden Ankerlaschen 8 (Fig. 3) längs der werden, da die Platten innerh«'b der Zarge keine Rohbauleibung 9 an die Rohbauwand 7 angeschos-Bewegungsmöglichkeiten haben. Darüber hinaus sen. An der Fläche 10 ist die Ankerlasche mit der können auf Grund dieser rr.ang« inden Bewegungs- Zarge verbunden. Die Ankcrlasche 8 trägt außer der freiheit der Platte in der Fassadenverkleidung uner- Zarge über die Schraube 11 noch den Fensterwünschtc Spannungen, z. B. auf Grund unterschied- 35 rahmen 12, der über Dichtungen 13 gegen die Zarge licher Wärmeausdehnungen der einzelnen Teile, auf- abgedichtet ist. In den Raum 14 zwischen Rohbautreten. Bei den bekannten Zargen dieser Art sind leibung und Zarge ist zur Versteifung Vförtei Hiigesonderte Dichtungen erforderlich, um die beim gebracht. Die Verwindunessteirigkcit der Zarge ge-Übcrgang von der Gebäudeöffnung über die Zarge maß der Erfindung ist jedoch so groß, daß der Raum zu den Platten auftretenden Spalte gegen Wasser- 40 14 auch unausgcfüllt bleiben kann,
eintritt abzudichten. Aus Fig. 3 ist deutlich zu erkennen, daß die zur
Die Aufgabe der F.rfindu ' besteht darin, eine Verkleidung dienenden Plat.en 15 von der Seite her
Zarge 7U schaffen, die eine nachträgliche allseitige in die U-förmigen Zargenteile 1 hineinragen, wobei
Justierung der in die Zarge eingreifenden verlegten im verlegten Zustand zwischen dem Zargenteil 1 und
Platten erlaubt und ohne Verwendung von aufwcn- 45 den Platten allseitig offene Fugen bestehen. In
digen Dichtungen eine sichere Wasserabweisung der Fig. 1 sind die hineinragenden Teile der Platten 15
Wandverkleidung in dem Obergangsbereich zwischen durch gestrichelte Linien zu erkennen. Während die
der (icbäudeöfTnunp und den angrenzenden Fas- in Fig. 1 dargestellte rechte Platte 16 einen Aus
sadenplattcn gewährleistet, schnitt, begrenzt durch die Schnittkanten 17. bc-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 5° nötigt, um über den .Sieg 5 hinweg in den Zargenlöst.
daß /wischen dem U-Profil und der in dieses teil 1 hineingreifen 711 können, sind die Platten durch
U-Profil eingreifenden Platte im verlegten Zustand das 7arpcnjoch hindurch nach oben und unten in
allseitig offene Fugen bestehen, der untere Rand des Doppelpfeilrichtung (Fig. 1 und 2) willkürlich frei
U-Profils auf einer nach unten geneigten Fenster- bewegbar. Zu diesem Zweck ist in dem Zargenbank
aufsitzt und dieser Rand an dem nach außen 55 joch 2 (Fig. 4) eine Aussparung 18 oberhalb des
weisenden Teil des U-Profils eine Wasseraustritts- Zargmteih 1 angebracht. Auch senkrecht zur Gcfcffnung
hat. Hierdurch wird der Vorteil erreicht. bäudcwand sind die Platten auf Grund dor Spalte 20
daß eine nachträgliche Justierung der Platten sowohl und 22 frei bewegbar.
in der Ebene der Platten als auch senkrecht zu dieser Die dichtungsmittelfreie Konstruktion ist auch au»
Ebene, also zur Gebäudewand hin oder von dieser 60 Fig. 3 erkennbar. Gelangen Niederschläge durch
weg möglich ist, ohne daß hierbei eine Versetzung den Spalt 20 zwischen Platte 15 und Zarge in den
der Zarge oder ähnliche aufwendige Hilfsmaßnahmen vorderen Hohlraum 21, so können diese unter ande*
notwendig sind. Die efflndungsgemäß ausgebildete rem durch starken Wind höchstens noch in den hin-
Zarge wird lediglich als Übergangsteil zwischen der teren Hohlraum gedrückt werden. In beiden Fällen
Gebäudeöffnung und den Platten verwendet, ohne «fl fließt das Niederschlagswasser im U-förmigen Zar-
daß die Zarge konstruktive Aufgaben, z. B. Halte- genteil nach unten, wird durch die öffnung 6 im
funktionen, übernimmt, so daß mit der Zarge eine Fuß 4 nach außen auf die Fensterbank 3 geleitet und
sehr vorteilhafte spannungsfreie Verbindung zwischen tropft dort ab.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι >der öffnung und den Platten hergestellt wird. Dar-Paientanspruch: über hjnaus ermöglichen über die offenen Fugen imZarge für Fenster, Türen od. dgl. an Bau- Zusammenhang mit dem Aufsitzen der Zarge auf derwerken, deren Außenflächen mit Platten ver- schrägen Fensterbank und der AusjnUsolrnung in eierkleidet sind, wobei die vertikal verlaufenden seit- 5 Zarge eine kanalisierte Wasserabfuhrung, ω aaii eineliehen Teile der Zarge als U-Profil zur Aufnahme sichere Abweisung auch bei stärkstem scnwgicgLnder Platten ausgebildet sind, dadurch ge- gewährleistet ist, ohne daß zusätzliche uicmungenkennzeichnet, daß zwischen dem U-Profil verwendet werden.lind der in dieses U-Profil eingreifenden Platte Die Erfindung wird an Hand eines Arslunrungs-(IS) im verlegten Zustand allseitig offene Fugen i° beispieles näher erläutert. Es zeigtbestehen, der untere Rand des U-Profils auf einer Fig. 1 eine Ansicht gegen die Gebäudewand und
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