DE1659430A1 - Stuetzkern fuer faserverstaerkte Giessharz-Profile aus Duroplasten,insbesondere fuer Fensterrahmen - Google Patents
Stuetzkern fuer faserverstaerkte Giessharz-Profile aus Duroplasten,insbesondere fuer FensterrahmenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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- E06B3/205—Constructions depending on the use of specified materials of plastics moulded or extruded around a core
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Stützkern für faserverstärkte Giessharz'-Profile-aus Duroplasten,- insbesondere für Fensterrahmen -Es sind Profile bekannt, die einen Holzkern besitzen, der dann von Kunststoffen izmmantelt.wi.rd; dieser-Aufbau wurde bisher besonders bei der Ummantelung mit Eiart- oder Weich-PVC-Material angewandt. Polvester-Fenster hatten Schaumstoffkernet die wie der Holzkern als Stützträger eingebaut wurden. Versuche haben gezeigt, dass alle.Holzarten kein geeignetes Materialfür den Stützkern bei Fensterrahmen. darstellen; auch Kork wnr ungeeignet, weil sich das Giessmaterial in zu grossen Mengen im Inneren des Kerns verteilte, auch- ist es schwierig, solche Materialien in ausreichenden Mengen zu bekommen; der Preis des Materials verbietet darüber hinaus seine Anwendunrnsmöglichkeit: Ein Schaumstoffkern ist nicht in der Lage, ungleichmässige Drucke innerhalb der Form beim Pressyorgang abzufangen, er beult sich ein; -in diese Ausbeulung ergiessen sich dann Giessharzmengen, und man spricht dann von Harznestern. Diese sind sehr rissanfällig wegen der Materialansammlung-ohne Materialeinlage und können kurzfristig die Presslinge zerstören, Auch ist .dieser Kern für- die Beschlag-' anbringung ungeeignet, weil zusätzlich zum Kern Materialien mit eingegossen werden müssen, die die Beschlaghalterung Tibernehmen. Das geschah bisher durch Einfügung von Obo-Holz. Metall-.Hohlnrafile eignen sich auch nicht, weil zu teuer. Der.nachstehend beschriebene Kern nach der Erfindung beseitigt alle Mängel und verbürgt Sicherheit für- die Fertigung und die gleichbleibende Beschaffenheit.`
Die Erfindung besteht darin':, dass statt der bist,er bekannten und verwendeten Holzteile oder Schaumstoffe ein Ker-iralzmpn benutzt wird, welcher zweiteilig oder mehrteilig; ist und aais Holzabfällen (z.B. Hobelspnen) besteht, die mit Ph.enol.h:ir7nn d-i.oser T@o@ za>,f'7.- angereichert und gebunden sind. Die Körnung 1e richtet sich nach der Dimensionierung der Teile und ist -in der folgenden Tabelle in einem Ausführungsbeispiel für T = ''J0 mm angegeben: Fhirc-li die Hinzufügung von dem Phenolharz erhält man zunächst einen Spänebrei mit den Holzhobelspänen, der zu Platten ver-. arbeitest wird durch l1Tärme und Druck; aus den Platten können dann -die t?ei@Tiinschtnn Teile durch Ausschnileden oder sonstwie gewonnen werden: Man kann auch eine andere Herstellung wählen, indem man den Brei mit Hobelspänen und Bindemitteln in einen Vorverdichter fiill.t, aus diesem in Form einer Wurst austreten lässt und diese Virst in Formen füllt, in welchen nun die entsprechenden TEile nahtlos gepresst werden können, und zwar wiederum unter Druck iind Wärme. .. Erfindungsgemäss ist weiter vorgesehen, dass die so hergestellten Formteile mit einer Glasmuatte öder Matte aus Mineralwolle umhüllt sind. Damit ein einheitlicher Körper entsteht, kann das zum Beispiel so geschehen, dass in die oben erwähnte form die Glasmatte eingelegt wird mit entsprechender Dicke, welche der Dimensionierung der Teile angemessen ist und der Wandstärke angepasst ist. In die so vorbereitete Form wird dann die oben erwähnte Wurst eingelegt und die überstehenden Teile der Glasmatte nach oben umgeschlagen, um die Wurst von oben abzudecken. Dann wird das Oberteil der Form auf die Unterform aufgelegt und gepresst. Dabei wird eine-Temperatur von etwa 7Q9 angewendet. Auf diAse Weise erhält man nach diesem Ausführungsbeispiel einen nahtlosen Rahmen mit Glasmatte.Tabelle zur Bestimmung der Wandstärken, des Kernmaterials und der Verstärkungsmuffe Rahmenab-- Wand- Kernmaterial Verstärkungsmatten - messung "T " stärke Korngröße Faserstärke Gewichtsanteil mm mm Nr. mm Nr. - my 70 3 1 8 1 10-25 65 - - Wenn man von fertigen Platten ausgeht,. wie sie Seite 2, Abs. 1 erwähnt sind, so werden diese von Hand mit Glasmatte oder mit Mineralwolle umhüllt, wobei sich die Dicke der Umhüllung wieder nach der oben genannten Tabelle richtet.
- Damit die Fasermatte auf den einzelnen Plattenteilen hält;-wird die mit Klammern aus Nirosta-Stahl angeschossen und auf diese Weise zusammengehalten. Wenn man die so hergestellten Formteile zu zwei oder mehreren zusammenstellt, so geschieht das folgendermassen: In den Fig. 1 bis 7 ist ein Querschnitt des fertigen Rahmenteiles gezeichnet, welcher in den Fig. l9-29 5.und 6 aus drei Teilen -besteht, in den Pig. ,3 -, 4 und 7 aus zwei Teilen besteht. Die Teile aus 2 und 3 werden nun so zusammengefügt, dass man (vgl. Fig. 1) die Teile 2 und 3 in eineir#Lehre@zentriert hält und-mit der Klammer 4 zusammenfügt. Dann kann man diesen Kgrn für die Unterform in einer. Unterform. einsetzen, wie das in einer besonderen Anmeldung beschrieben wird. In dem Oberteil der Form wird der Teil 1 eingeklemmt,. so dass dann durch Vereinigung von Unterform und Oberform unter Pressdruck und unter Hinzufügung der in der Glasmatte. aufgesaugten Kunstharzmasse durch-Erhärten derselben ein einheitlicher Körper wie nach: den Fig1 bis 7 entsteht, der dann dien Ges-amtprofilrahmen bildet, welcher als Kern des Kunststoff-Fensters oder anderer- Profilteile für-" Türrahmen oder Bauelemente- zur Verfügung steht. Der Pressvorgang geht in einer üblichen Pressform mit Unter-- -und Oberteil vor sich.. In dem Unterteil der Pressform werden gemäss Eid. 1 die Teile 2 und 3 aufgenommen, die-m.t der Glasfa:sermatte umwickelt sind. Die Form wird zunächst wie üblich gereinigt und mit einem Trennmittel eingeepritzt. Dann wird. die Gelcoat-Schicht-- eingespritzt, die etwa ein Zehntel Millimeter stark ist. -Dann wird die Harzmasse (z.B: Giessharze aus Duroplasten) in der genau vorberechneten Menge, wä_e sie von der Glasmat-tenumhüllung der Formteile aufgesaugt werden soll, eingefügt.-Dann setzt man in den Unterteil urid den Oberteil der ;so vorbereiteten Form die vorbereiteten Kernrahmenteile ein. In dem Oberteil der Forft befindet sich dann z.13. der Teil 1 und er wird mit seiner Tiättenumhüllung in diesem Oberteil leicht
der Matten sichert, wird die Form mit jüblicher Geschwindigkeit geschlossen, bis die Formteile-*von Ober- und Unterform sich fast berühren. Dann wird mit erheblicher Verminderung der Geschwindigkeit durch Handsteuerung vorsichtig das weitere Schliessen der Form vorgenommen, damit die. Harzmasse in allen Teilender Form sich gut verteilen kann und keine Löcher entstehen. Wenn die Form vollkommen zugefahren ist,: dann: wird erst der höchste Druck auf die Form welche zwischen geheizten Platten liegt, sodass erst dann der beste Wärmeübergang von--den fezplatten Form eintritt. Wenn man von einem Rahmenprofil ausgeht, welches nach- den oben ge-_ nannten Figuren durch Ausschneiden von Platten hergestellt ist, dann ist es wesentlich, dass die Eckverbindungen nicht durch Gehrung, sondern durch Überlagerung der Einzelteile übereinander, aber schichtweise .ine-inandergre.ifen,- Schlitz und Zapfen zusammengefügt werden, undchss die so gebildeten Ecken dann wie auch bei dem anderen Beispiel mit Fasermatten umhüllt werden. Es entstehen dann. aber auch dieselben Querschnitte wie in in den Figuren dargestellt.-Beim Giessvorgang dienen die Zwischenstege'6 auch zur Aufnahme der Luft, wobei diese Luft dann ins Innere des gesamten Kerns geführt wird, wo sie umschädlich ist. Zum $rstenmal wird es durch diese-neue Form-der Kernrahmen möglich, diese mit Stegen 6 aus Kunstharz zu verseheng-wobei diese Stege zu einer wesentlichen Versteigung des gesamten Fensters dienen, in welches dieser Kernrahmen- eingefügt ist. Die Verwendung von Holzspänen in Verbindung mit Bindemitteln aus Kunstharz hat auch den-Vorteil" dass die für Holzfenster bisher verwendeten Beschläge auch beim Ifunstharz-Fenster -weiter verwendet werden können, und: zwar ohne Änderung, Der weitere Vorteil besteht darin, dass feuchtigkeitsanfällige Teile auss:che@iden und man -ein-Fenster erhält, das. witteriings.beständig ist.d6ngepresst und so in demselben federnd gehalten, so dass man den Oberteil der Form, selbst nachdem erstsprechende Harzmasse einf;efüllt ist, die dann in die Mattenteile einzieht, auf den Uf;erfei l ci@r Pc'rm zwecks Zusammefpresgens setzen kann, nach= (1> eüi män noch dcrTTbtprteil der Form- mit eiior zisi@fic@ic@rr Schicht von ITeräma'xät% vermchetl hat, z,e@ chct)e-i der @ressttt,@; Rf7;Tlg'('(Tf"` @T@I'Z':S"@.i n''at ^,'l?' -Trmh11.122Tf all@'f' 'Ffl i-(' iTTl(fi@tTSftl'T TTlii:'"
Claims (1)
- P a t e n t a n s-p-r il- -e h e 1.) Stützkern für faserverstärkte Giessharz-Profile aus Duroplasten, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stützkern ein Rahmen aus zwei. oder mehreren Teilen, die für- sich cesehen mit Fibermatten umhüllt sind, Verwendung findet,-wobei die Einzelteile durch Kunstharzmassen verbunden sind, welche irr- den umhüllenden Matten (5) aufgesaugt sind und Stege (6) zur versteifung,des Kernrahmens gebildet-werden. 2.) Stützrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen als einheitlicher nahtloser Teil hergestellt ist, "- bzw. bei der Herstellung aus einzelnen Teilrahmen die Verbindungsstellen an den Ecken durch Überlagerung der Einzelteile wie bei Schlitz und Zapfers zusammengefügt und dann mit Glasmatte umwickelt sid. Verfahren zur Herstellung des Stützkerns nach Anspruch 1, dadurdh gekennzeichnet, dass-die Kerngrösse der Holzabfälle der Dimensionierung der Teile angepasst wird, also Q gewählt wird, wenn die Formteile grösser sind und das Pressen in der Weise stattfindet,- dass zunächst die mit den-Formteilen und Harzmasse gefüllt* Formschnell geschlossen wird, aber der feste Abschluss unter höchstem Druck nur bei verringerter Geschwindigkeit des Schliessvorganges stattfindet bei einer Temperatur der Heizplatten von ca. 70 bis 800C.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0056642 | 1967-08-31 | ||
| DEA0056642 | 1967-08-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1659430A1 true DE1659430A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE1659430B2 DE1659430B2 (de) | 1972-11-16 |
| DE1659430C DE1659430C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3201786A1 (de) * | 1982-01-21 | 1983-07-28 | Peter St. 8000 München Lutz | Verfahren zur ausbildung eines kastenprofil-traegers aus faserverstaerktem kunstharz um einen stuetzschaum-kern, u.a. geeignet zur herstellung von segelbrettern (windsurfing) |
| US4492063A (en) * | 1981-04-15 | 1985-01-08 | Schock & Co. Gmbh | Extruded plastics material hollow profiled strip for window frames, window frames produced from this type of profiled strips and method for the production of a window frame of this type |
| US4640065A (en) * | 1985-10-07 | 1987-02-03 | Owens-Corning Fiberglas Corporation | Structural member |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4492063A (en) * | 1981-04-15 | 1985-01-08 | Schock & Co. Gmbh | Extruded plastics material hollow profiled strip for window frames, window frames produced from this type of profiled strips and method for the production of a window frame of this type |
| DE3201786A1 (de) * | 1982-01-21 | 1983-07-28 | Peter St. 8000 München Lutz | Verfahren zur ausbildung eines kastenprofil-traegers aus faserverstaerktem kunstharz um einen stuetzschaum-kern, u.a. geeignet zur herstellung von segelbrettern (windsurfing) |
| US4640065A (en) * | 1985-10-07 | 1987-02-03 | Owens-Corning Fiberglas Corporation | Structural member |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1659430B2 (de) | 1972-11-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |