DE1659181A1 - Huellrohr - Google Patents
HuellrohrInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/10—Ducts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
-
"Hallrohr" vermehrte Querdruektestigkeit schützt die Hüllrohre gegen unvermeidbare Belastungen, beispielsweise durch herabfallende Betonmassen beim Vergießen oder durch Begehen während der Verlege- und Betonierarbeiten, während eine gute Biegsamkeit eine nicht geradlinige Verlegung der Hüllrohre erleichtert und den Transport größerer Hüllrohrlängen im aufgewickel- ten Zustand ermöglicht. Bei der Herstellung dieser bekannten Hüllrohre verfährt man in den meisten Fällen so, daß entweder zunächst ein glattwandigen Rohr aus einem Metall- oder Kun®tstoffband zusammengebogen wird, dessen Kanten entlang der zur Rohrachse parallelen Naht miteinander vilrsehweißt, verfallt, verklebt oder aonstwie flüesigkeitedioht verbunden werden, wonach dann das so entstandene Rohr durch ein besonderen Werkzeug mit der gewünschten Profilierung versehen wird, oder man fertigt darr Rohr durch eehraubenaangförmigee Wickeln eines Metall- oder Kunetetotfbanden bei gleichzeitigem Verschweißen, Vertalsen, Verkleben uew. benachbarter Bandkanten, wobei das Band eatweder die gewünschte Hüllrohrproiilierung bereits enthält oder diese beim oder nach den Wickelvorgang eingeprägt wird. Es sind aber auch Hüllrohre aus Kunststoff bekannt, die mittels eines Extruders end-los gefertigt werden können.Die Erfindung betrifft ein Hüllrolcr aus Metall oder Kunststoff zur Aufnahme der Spannglieder von Spanii- beton-Bauwerken oder -Erzeugnissen sowie des die Spannglieder umgebenden Einpreßmörtels. Solche Rlillrohre,sind in der Regel mit einem kreie- förmigeri Querschnitt ausgestattet und. zur Erlangung einer guten Scherverbindung zwischen Ortbeton einer- seits und dem die Spannglieder umgebenden EinpreD-- mörtel sndererseite mit einer Protilierung in Form von Innen- und/oder Außensicken versehen, wobei diese Profilierung außerdem sowohl die Querdriiakteetigkeit, als auch die Biegsamkeit der Htillrohre f!rhöht" Die - Diese bekannten Hüllrohre haben jedoch in der Praxis den Nachteil gezeigt, daß das Verbleiben von Duft und Wassereinschlüßen beim Füllen der Hüllrohre mit dem Auepreßmörtel nicht verhindert werden kann, und zwar insbesondere deshalb, weil die Hüllrohrprofilierung praktisch quer zur Fließrichtung des Auepresmürtels verläuft. Sind außerdem die Hüllrohre niaht geradlinig_verlegt,was meistens der Fall ist, so wird diene Breeheinuna noch üadurch verstärkt, das die Spannglieder über große Strecken an der Hüllrohrwand zur Anlage gelangen und dabei achsparallele oder ringförmige Hohlräume bilden, die für den AuspreBmörtel nur schwer oder überhaupt nicht zugänglich sind. Das Verbleiben derartiger mit Duft oder Wasser gefüllter Hohlräume setzt aber nicht nur den Scherverbund zwischen Aur preBmörtel und-Hüllrohr .bzr. den diesen umgebenden Ortbeton herab, sondern bedeutet außerdem eine erhebliche Gefahr für das Spannbeton-Bauwerk oder -Erzeugnis, denn an diesen Stellen sind die Spannglieder gerade den Korrosione- einflössen unterworfen, vor denen sie durch die Umhüllung mit Auspreßmörtel geschützt werden sollen. Liegen die Spannglieder über eine größere Strecke an ddm Hüllrohr an, so hat dies außerdem den ifachteil, daß dort zwischen Spanngliedern und Hüllrohr ein erheblicher Reibungswiderstand entsteht, der sowohl das Einziehen. als auch das Anspannen c:er Spannglieder erschwert.
- Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde zwar bereits vorgeschlagen, die Hüllrohre mit zusätzlichen Ein-.drückungen ihrer Wand zu versehen, welche weiter in den Hüllrohrinnenraum hineinragen, als die übliche Profilierung, jedoch erfordert die Herstellung sol- cher Eindrückungen komplizierte zusätzliche Werkzeuge und erschwert die Fertigung, so daß sich die Herstellungskosten solcher Hüllrohre spürbar erhöhen. Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Hüllrohr an- zugeben, durch das die den bekannten Hüllrohren anhaftenden Nachteile ausgeräumt werden. Dieses Hüllrohr soll also derart ausgebildet Bein, daß unabhängig von der Art seiner Verlegung größere Anlagestrecken zwischen Spanngliedern und Hüllrohrwand nicht.auftreten können, und essoll außerdem erreicht werden, daß in den Tiefen der Hüllrohrprofilierung festsitzende Luftblasen oder Wassereinschlüsse zwangsweise ausgetrieben werden. Schließlich sollen dle zur Erreichung dieses Zieles zu treffenden Maßnahmen ohne nennenswerten Einfluß auf don P3rtigungsablauf und die Herstellungskosten des Hüllrohres bleiben. Aungehend von einem Hüllrohr der eingangs beschriebenen Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Hüllrohr im Querschnitt mehrkantig ausgebildet ist und daß die Kanten in der Längsrichtung des Hüllrohres eehraubengangförmig verlaufen. Ein derartiges erf-fndungegemäßee Hüllrohr bildet um die Spannglieder gleiabelnn4..g mlt den Kanten sohraubengangförmig verlaufende Querechnittservieiterungen, 3o daß die im wesentlichen parallel zur Hüllrohr-.äehee verlaufenden Spannglieder immer nur an zwischen diesen Erweiterungen gelegenen Stellen in Berührung= mit der Hüllrohrwand kommen können. Die Entfernung dieser BerUhrungeetellen untereinander läßt sich in einfacher Weise über die Steigung den sehraubengangförmigen Kantenverlaufes bestimmen. Darüber hinaus
w.Lrd J.em A.uspr eßmörtel bei se'_rz.er tri )ib:r_i ngunt; ein dom nchraubengangförm @ gon kan*t:en,1rer't auf ezri@sprechen@- der Drall erteilt, wodurch er eine in Um.fa'ogsriehtimg dep Hüllrohrea weisende Fließkompononte bekommt, die dafür sorgt, daß der Auspreßmörtel leichter die in den Tiefen der Profilierung sitzenden Luftblasen oder Wassereinschlüsse mitreißen kann. Schließlich bringt das erfindungsgemäße Hüllrohr iineingecellränkt die vorteilhaften Eigenschaften der bekannten Hüllrohre, nämlich einen guten Scherverbund zwischen Ortbeton und Hüllrohr sowie zwischen Auspreßmörtel und Hüll- rohr, große Querdruckfestigkeit und gute Biegsamkeit im Hinblick auf die Bildune von nicht geradlinigen Spanngliederkanälen. entlang einer zur Profilierung gleichsinnigen aehraubengangförjuigen Linie verlaufen.. Das erfindungsgemäße Hüllrohr kann jedoch auch ohne Nachteil in an sich bekannter Weise als Viellrohr mit zueinander parallelen Wellungen ausgebildet sein, wenn bereits vorhandene PertigtmgsanZ.agen nur diese Möglichkeit bieten;.Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, daß das Hüll- rohr in an sich bekannter Weise als Wellrohr mit sehraubengangförmig verlaufender Profilierung ausge- bildet ist und daß die Kanten entlang einer gegen- über der Profilierung steilgAngigen, schraubengang= förmigen Lihie verlaufen. Dabei wirkt an eich zur Unterstützung der vorstehend besehriebeiien austrei- benden Einw$rkudg des Auepreßmärtel s auf Luftblasen und Yaesereinachlüsse günstig aus, wenn die Kanten - Im .Nachstehenlen iat der Gegenstand der Erfindung anhand eines Ausführungabeispieles näher erläutert, das auf der beigefügten Zeichnung veranschaulicht ist. Es zeigen: Figur 'i ein Hüllrohr in Seitenansicht und Figur 2 einen Schnitt nach der Schnittlinie II-II durch das Hüllrohr gemäß Figur 1.
- Das auf der Zeichnung dargestellte Hüllrohr ist aus einem Metall- oder Kunststoffband durch Zusammenbiegen des Bandes in Längsrichtung oder durch schraubengangförmiges Wickeln und Verschweißen, Verfalzen oder Verkleben aneinanderstoßender Bandkanten hergestellt und weist eine eich schraubengangförmig in Längsrichtung des liüllrohres fortsetzende Profilierung auf,
die aua einer Innenqieke 'und einer #'Lußan3i<:ke bes ter:.t e Durch d:i 3 s- Proß:L 1i e:Rung ist ein w @@e@y Sci@!art@eY @sunc zwei @@ @h@:i@. C@rtaG@,c:@ und. I@@s':.l.ri@r und andert-.rszits 1.usn:',et3Iierte7- und ohzgewühr1 e i E? t E' ü Darüber hinaus ist das füillrohr im Querschnx ;i, mahr-, kantig, in d_eoem Fall. achtkantig äuijgcbtlde-=.-,. die Kanten entlan- einer gegenüber der stellen schraubengangfdrmiger. Linie verlaufen, deren Drehinn dem der Profilierung entspr-Icht o Zi-,:ht minn in sirr ;-joiches Hüllrohr Sp,2nnt-lieder 3 ein, otz können die:3c. mit ihre:,- außen liegenden, zur h.;tng:3ac?Zge paral-. lel ert 11ßrite'yIirzi-e nur an den Stellen mit den jeweils zwei Kanten 4 verbindenden Abschnitten der Innen- sicken '! in Berührung kommen, wo die Abschnitte etwa auf der Hälfte ihrer Länge getroffen werden, Der Ab- stand dieser Berührungsstellen ist dabei abhängig von der Steigung des onhraubengßngförmigan Kantenverlaufe und läßt eich über dert;n Größe in einfacher Weise den jewei.l i gcra I'fi#foderr)iseen anpassen. wodurch der durch die Hüllrohrberührung beim Einziehen und Anspannen der Spannlieder entstehende Reibungswiderstand auf ein äußerst geringes Maß herabgaoetz t ist. Darüber hinaus können sich zwischen der Hüllrohrinnenwand einerseits und den entlang dieser verlegten Spanngliedern andererseits keine für den AuspreBmörtel schwer zugänglichen Kammern bilden, in denen eich Luft- oder Iffassereinschlüsse leicht halten können.E:A. - Fut,Z Schließlich rührt der schraubengangförmige Verlauf der Kanten dazu, ciaß der Ausproßmörtel inubesonderg entlang der liiillrrihrtvais,3 ebenfalls achraubRVngang- förmi#nfließt und damit eine in Umfangsrichtung das IIÜ 1 li@jiirea zeiganfie r-lifjßkomporiente aufweist, durch Ile iii den Außensiclceri 2 der Profilierung fgataitxen- le `is@i @@bh!F@ti und@,r@zcreinacii@.üase ml tich;rü°, t
Claims (1)
-
Patentaneprünhe 1.-- Hüllrohr aus Metall oder Kunststoff zur Aufnahme der Spannglieder von Spannbeton-Bauererken oder -Er- zeugnissen sowie des die Spannglieder umgebenden . Eiapreßmörtele, dadurch gekennzeichnet, daß das Nüllrohr im Querschnitt mehrkantig auegebil= det ist-und daß die Kanten in der Längsrichtung den Aüllrohren schraubengangförmig verlaufen. 2: Hlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß es in an sich bekannter-Weise als Wellrohr mit aehraubengangförmig verlaufender Profilierung (1., 2). ausgebildet ist und daß die Kanten entlang einer gegenüber der Profilierung etellgangigen, schrauben- gangförmigen Linie versaufen. 1llrohr nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, d3 die Kanten entlang einer zur .Profilierung (1, 2) - gleichainnigan, sehraubengangförmigen Linie verlaufen. :` lä@o3@i.;h Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet, in :; loh bok:nütor Weise alo 7e1, lroht mIt s parallelen Wellungen aqasgebild.at ist..
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121879A1 (de) * | 1981-06-02 | 1982-12-16 | Polensky & Zöllner GmbH & Co., 6000 Frankfurt | Huellrohr fuer felsanker |
| EP0332582A1 (de) * | 1988-03-08 | 1989-09-13 | VSL International AG | Hüllrohr |
| FR2677694A1 (fr) * | 1991-06-13 | 1992-12-18 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Dispositif pour maintenir a l'etat assemble les torons individuels d'un membre de precontrainte sans adherence. |
-
1968
- 1968-02-24 DE DE19681659181 patent/DE1659181A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3121879A1 (de) * | 1981-06-02 | 1982-12-16 | Polensky & Zöllner GmbH & Co., 6000 Frankfurt | Huellrohr fuer felsanker |
| EP0332582A1 (de) * | 1988-03-08 | 1989-09-13 | VSL International AG | Hüllrohr |
| US5038834A (en) * | 1988-03-08 | 1991-08-13 | Vsl International Ag | Encasing tubing having continuous bonding enhancing properties |
| FR2677694A1 (fr) * | 1991-06-13 | 1992-12-18 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Dispositif pour maintenir a l'etat assemble les torons individuels d'un membre de precontrainte sans adherence. |
| DE4119488C1 (en) * | 1991-06-13 | 1993-01-07 | Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen, De | Bundling sleeve for prestressed concrete reinforcing rods - has green concrete permeable configuration with holes and specified inner cross=section |
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