DE1400523A1 - Rohr fuer den Aufbau von Foerderleitungen,insbesondere OElleitungen - Google Patents
Rohr fuer den Aufbau von Foerderleitungen,insbesondere OElleitungenInfo
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Description
-
Rohr für den Aufbau von lörderleitungen, insbesondere Ölleitungen Die Barfindung besieht sich auf ein Rohr für den Aufbau von lörderleitungen, insbesondere Ölleitungen (soge- nannte Fipelines). An derartige Rohre werden zahlreiche Anforderungen gestellt, welche teilweise nurhohwierig miteinander vereinbart werden können. Die Rohre sollen leicht verlegbar sein, auf der anderen Seite aber aus- reichende ?eatigkeit besitzen, um den meohaäisohen Bean- spruchungen und den ?örderdruok standhalten zu können." Die erste lorderung läßt sich praktisch nur mit einen geringen Rohrgesehwicht erfüllenl die zweite lmrderung verlangt kräftige Rohre Bi.e in der Regel sehr schwer sind. Hit der äorderuni ?« iöhrrriderstandafähigkeit ist auch die weitere lorderung schlecht vereinbar, daß das Rohr eine gewisse zrümmungsiähigkeit besitzen soll, damit es sich *bei Verlegung in freien Gelände den vorhandenen Steigungen, Rängvcag, Buchten und Mulden leicht anassen läßt. Wegen der hohen 7estigkeit und Steifigkeit der bisher üblichen Rohre ist man tut die Verwendung Torgebogener Rohrteile angewiesen, die sowohl die Fertigung als aueh'den Transport und die Verlegung erschweren. Die Erfindung will demgegenüber ein Rohr verfügbar ma- chen, welches sowohl die Forderung hoher mechanischer Widerstandsfähigkeit als auch die Forderung leichter Handhabung durch Gewichtsverminderung und schließlich die ?orderung bezüglich Anpassungsfähigkeit an das Ge- lände bei freier Verlegung erfüllt . - Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Rohres besteht in seiner Zusammen. setzung aus einem krtim#ungsfähigen Innenrohr mit prak- tisch glatter Innenfläche und einem äußeren Metall- Wellrohr, welches an dem Innenrohr lose anliegt* Das Innenrohr wirkt dabei als ?tthrungsrohr für die zu för- dernde I`lüssigkeit, während das ltotall-Aellrohr als Vor.- ; stärkung wirkt und für die erforderliche Festigkeit sorgt. ' Das lietall-Wollrohr ist aufgrund seiner #ärtelung ver- hältnismäßig leicht biegsam so daß bei Ausbildung des Innenrohres mit einer gewissen %rümmungsthigkeit das zusammengesetzte Rohr in der Zage ist, sieh vorhandenen Abweichungen von geraden Verlauf des Geländes anzupassen. Das zusammengesetzte Rohr besitzt sogar eine so weit Se- hende rrümmungsfähigkeit, daß es ähnlich wie ein =abel auf eine Trommel aufgewickelt werden kann und auch ähnlich wie ein äabel verlegt worden kann. Es besteht daher ohne weiteren die Möglichkeit, mehrere Rohre bereits an der I`ertigungestelle zu längeren Rohrzügen tu verbinden, die auf einer Trommel an die #erwendurg sstelle transpor- tiert werden können. Sowohl das Innenrohr als auch das äußere Notall-Wollrohr können mit verhältnisaä8ig geringer Wandstärke ausgebildet sein. Es lassen sich dadurch ohne wesentliche leeiniräoh- tigung der pestigkeit den Rohres erhebliche Gewichtsein- sparungen erzielen; und der Materialaufwand kann ent- sprebhand gering gehalten werden, Die Verstärkungswirkung den äußeren Notall-Wollrohren ist eine mehrfache. äs wird einerseits eine Erhöhung der Festigkeit *gegen inneren Druck erzielt, und andererseits wird durch das äußere Notall-Wollrohr eine rüokungsge- fahr für das Innenrohr erreicht, so daß das Innenrohr bei etwaigen Biegungen des Rohrzuges keine Quersahnittä- verengung erfährt, !ür den Aufbau des erfindungsgemäßen Rohres stehen meh- rere Nögliahkeiten zur Verfügung. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, das Innenrohr als dünnwandigess Notall- rohr auszubilden, welchen'aus einen mit geschwei#ter 13t08- oder Überlappungenaht ausgebildeten, wendelfäxnig gewickelten oder in Querrichtung gewalzten Band gefertigt ist. Das Innenrehr kann auch aus einen tunstatotfrohr be- stehen. Darüberhinaus kann es sweokmäßig sein, das Innenrohr mit leichten gürtelartigen lineohnürnsngen aus- sustatten, welche seine Krümmung erleichtern und seine ertigung aus einem dickeren Material ermöglichen. Die gürtelartigen Einsohnürungen sind indessen auch bei geringer Wandstärke den Innenrohres torteilhaftq Das äußere Netall-Wellrohr kann aus beliebigem Metall gefertigt sein, Eine torrosionsgefahr läßt sieh ge- gebenenfalls dadurch ausschalten oder verringern, daß die freiliegenden Metallflächen den Wollrohren mit einem als Korrosionnechuts wirkenden Überzug oder einer entsprechenden gohutzsohioht versehen werden. Die gleiche Maßnahme empfiehlt sich natürlich auch für das Innenrohr, falls diesen durch äorrosione gefährdet sein sollt!. 1'ür den lall, daß das Rohr aus einem inneren Metallrohr und aus damäußeren Metall-Wollrohr zusammengesetzt ist, besteht die Möglichkeit, die beiden Rohrteile als Leiter für einen ReJ"jetrom auszunutzen. Dazu empfiehlt die Brfindung in ihrere weiteren Ausbildung, daß das aus Metall vergleichsweise geringer elektri- scher Leitfähigkeit bestehende Innenrohr von dem äus- seren Metall-Wellrohr mit vergleichsweise hoher Leit- fähigkeit durch eins isolierende Zwischenschicht ge- trennt ist. Die $rfindung soll anhand der Zeichnung noch näher erläutert werden, welche verschiedene Ausführungemög- liohkeiten für das Rohr veransohaulich4t. Mach fig. 1 ist das Rohr aus einem inneren Metall- rohr 2, und einen äußeren Metall-Wellrohr 'd susammen- gesetzt, Das Wollrohr liegt lose auf dem Innenrohr und ist entweder an seinen Enden mit den Enden des Innenrohres verbunden oder es wird durch Reibung auf dem Innenrohr festgehalten. Das Innenrohr ist mit einer leichten Gürtelung 3 versehen, di6 dem wendel- förmigen Verlauf des äußeren Metall-Wollrohren ent- sprechen kann und dem Innenrohr eine erhöhte Biegsam- Die freiliegenden ?läehen der Rohre, insbesondere die lußenfläohe den Met all-Wellrohres können gewünaohtenfalle mit einen als torrosionesdhuts wirkenden Überzug ausgt;- stattet sein. _ Das in Pig. 2 veranschaulichte Rohr ist ebenfalls aus einem äußeren Metall-Wellrohr 1 und einem Innenrohr 2a zusammengesetzt. Dabei ist das Innenrohr 2a als Kunst- etoffrohr ausgeführt. Eine. solche Rohrztsammensetsung wird sieh besondere in den ?ällen als zweckmäßig er- weisen, wo Flüssigkeiten mit stark korrodierender Wir- ktang gefördert werden müssen. Wenn bei einem Rohr nach Mg. 2 damit gerechnet werden muQ, daß das Kunststoff- roter 2a durch die flüsdigkeit mehr oder weniger er- weicht wird, so muB das äußere Metall-Wellrohr ent- sprechend kräftiger ausgeführt sein, weil es nunmehr faut die gesamte Beanspruchung zu übernehmen hat. .J)as Rohr nach 7ig. 3 ist aus einem äetallenem Innen- rohr 2, einem äußeren Metall-Wollrohr 1 und einer Zwiv sohensohicht aus Isoliermaterial 4 zusammengesetzt. Bei diesem Bohraufbau besteht die Möglichkeit, dass Well- rohr 1 und das innere Metallrohr 2 als stroaführende Leiter verfügbar zu machen und mit ihrer Hilfe eine elektrische Widerstandsheizung für die zu fördernde llüesigkeit einzurichten. Hierzu ist das Innenrohr aus einem äetallr vergleichsweise geringer elektrischer Zeitfähigkeit gefertigt, während das äußere Metall- Wellrohr 1 vergleicüsweiee hohe Leitfähigkeit besitzt. Durch geeignete leitende Zwischenverbindungen zwischen den Rohren 1 und 2 lassen sich sowohl örtlich begren$.- te Beheizungestellen einriohten,als auch eine Beheizung auf der ganzen Rohrlänge.
Claims (1)
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Patentanspruch. 1) ftohr für den Auußbau von Förderleitungen, insbesondere Ölleitungen, gekennzeichnet durch seine Zusammeruetzung aus einen k-Umungeßähigen Innenrohr mit praktisch glatter Innenhäohe und eines äusseren jetallweilrohr, welches an -den Innenrohr lose anliegt. 2) Bohr nach Anspruch 1, dadurch gekennseiohnet, dass dar Innenrohr zur einen dünnwandigen xetailrohr besteht, welches zur eine= mit gesohweiseter 8toae- oder Überlappungsnaht ausgebildeten, wendelförmig gewickelten oder in Querrichtung gewalzten Hand gefertigt lote 3)Bohr nach änspraoh 1, dadurch gbkennseiehnet, dass dar Innenrohr aus einem Kunststoffrohr besteht. 4) Rohr nach nspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dann das Innenrohr leichte gürtelartige Einsohnürungen aufweint. ;) Bohr nach einet der Ansprüche 1 bin 4, dadurch gekenn# zeichnet, dann die freiliegenden Metallflächen mit einer als Korrusionesohuts wirkenden $ohioht versehen Bind. 6) Rohr nach einem der AnaprUohe 1, a, t oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Betall vergleiohnweise geringer ilektrisoher Leitfähigkeit bestehende Innenrohr von den üueaeren Metallwellrohr mit vergleichsweise hoher Leitfähig- keit durch ein isolierende Zwisohensohioht getrennt tote
Applications Claiming Priority (2)
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| DE (1) | DE1400523B2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1106890A1 (de) * | 1999-11-30 | 2001-06-13 | Rasmussen GmbH | Diffusionsdichte Fluidleitung |
| EP1593897A1 (de) * | 2004-05-08 | 2005-11-09 | ContiTech Schlauch GmbH | Wellrohr |
| EP2284428A1 (de) * | 2009-08-07 | 2011-02-16 | Nexans | Leitungsrohr und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1960
- 1960-07-26 DE DE19601400523 patent/DE1400523B2/de active Granted
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1106890A1 (de) * | 1999-11-30 | 2001-06-13 | Rasmussen GmbH | Diffusionsdichte Fluidleitung |
| US6494497B1 (en) | 1999-11-30 | 2002-12-17 | Rasmussen Gmbh | Fluid-tight fluid conduit |
| EP1593897A1 (de) * | 2004-05-08 | 2005-11-09 | ContiTech Schlauch GmbH | Wellrohr |
| EP2284428A1 (de) * | 2009-08-07 | 2011-02-16 | Nexans | Leitungsrohr und Verfahren zu seiner Herstellung |
Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |