DE165904C - - Google Patents
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- DE165904C DE165904C DENDAT165904D DE165904DA DE165904C DE 165904 C DE165904 C DE 165904C DE NDAT165904 D DENDAT165904 D DE NDAT165904D DE 165904D A DE165904D A DE 165904DA DE 165904 C DE165904 C DE 165904C
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- roller
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
- B61C15/04—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels by controlling wheel pressure, e.g. by movable weights or heavy parts or by magnetic devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Veränderung der Triebradreibung
von Treidellokomotiven mit von oben und unten sich gegen das Gleis legenden Rädern,
deren untere durch einstellbare Federn gegen das Gleis gepreßt werden. Die Änderung
dieser Anpressung geschieht proportional der Zugkraft. Der Gegenstand der Erfindung ist
eine Vorrichtung zum Zusammenpressen der
ίο Federn durch die Zugkraft, bei der das über
eine Rolle geführte Zugseil an dem Tragbolzen der Feder angreift und letztere dem
Zugwiderstand entsprechend zusammenpreßt. Fig. ι zeigt eine Raumansicht der Treidellokomotive.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht. Fig. 3 und 4 stellen eine Einzelheit der Zugseilführung an der Lokomotive in zwei
Ausführungen dar.
Die Lokomotiven laufen auf einem zweischienigen Hochbahngleise und besitzen elektrischen
Antrieb mit Stromzuführung durch Oberleitung.
Mit den oberen Laufrädern und unteren Gegendruckrädern I laufen die Treidellokomotiven
an den Spurschienen ober- und unterhalb jedes Trägergleises T. Von der Wange des Lokomotivgestells (Fig. 2) erstrecken
sich abwärts zwei Fortsätze G H, an denen ein Querjoch K senkrecht verschiebbar
ist, dessen Enden die Gegendruckrollen / tragen. Gegen das Querjoch K legt sich
von unten eine Feder N, deren anderes Ende von einem Bolzen J getragen wird. Eine
Mutter L am oberen Ende des Bolzens J stützt sich auf ein die beiden Fortsätze G
und H verbindendes Querstück, so daß durch Anziehen der Mutter die Feder N zusammengepreßt
wird und die Räder / gegen die Schienen gedrückt werden. Um die Anspannung der Feder von der Zugkraft abhängig
zu machen, ist der Kopf des Tragbolzens J mit dem Zugseil P verbunden, das
über eine Rolle R geführt ist. Während die Feder N bestrebt ist, den Bolzen J in seine
ursprüngliche Festlage zurückzuführen, wird durch den am Seil P entsprechend der Schlepplast
auftretenden Zug der Tragbolzen /,mehr oder weniger gehoben und die Federspannung
entsprechend erhöht.
Die einen Abzweig des Zugseiles bildende Kette P (Fig. 2) ist über Führungshaken s
geleitet und von dem eigentlichen Zugseil lösbar; es kann daher eine Umlegung über
die Rolle R1 für Wechsel der Schlepprichtung stattfinden, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht, daß die Triebradreibung am Gleis selbsttätig entsprechend
der. verschiedenartigen Spannung des Zugseiles beim Schleppen eines oder mehrerer Schiffe oder beim Schleppen von
Schiffen mit verschiedener Geschwindigkeit nach Erfordernis verändert wird, so daß bei
größerer Schlepplast auch die Reibung zunimmt und eine entsprechende Verstärkung
des Anpressungsdruckes auf der Fahrschiene eine vermehrte nutzbare Antriebsleistung der
Treidellokomotive ermöglicht.
In das Spannseil P für die Feder wird vorteilhaft eine Übersetzung eingeschaltet.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist daher an Stelle der einfachen Rolle R eine doppelte
Kettenscheibe η angebracht, an deren kleinerer
Claims (2)
- Scheibe die Spannkette t des Tragbolzens befestigt ist, während die Zugseilkette m an der größeren Scheibe angreift, wodurch sie mit größerem Hebelarm wirkt.In Fig. 4 ist eine abgeänderte Einrichtung veranschaulicht, wonach die Rolle R derart exzentrisch gelagert ist, daß bei Drehung der Rolle um ihre Achse r der Hebelarm, an dem die Spannkette wirkt, zunimmt.Pate ν τ-An Sprüche:i. Vorrichtung zur selbsttätigen Erhöhung der Triebradreibung von Treidellokomotiven entsprechend dem Zugwiderstände mittels Druckrollen, die durch einstellbare Federn angepreßt werden, da- " durch gekennzeichnet, daß das über eine Rolle (R) geführte Zugseil (P) an den Tragbolzen (J) der Feder (N) greift und letztere dem Zugwiderstande entsprechend zusammenpreßt.
- 2. Ausführungsform der Zugseilführungsrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (R) exzentrisch gelagert ist, um den Hebelarm der Zugkette (P) bei wachsendem Seilzuge zu vergrößern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165904C true DE165904C (de) |
Family
ID=431353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165904D Active DE165904C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165904C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202012002850U1 (de) | 2012-03-08 | 2012-04-12 | Hohenstein Vorrichtungsbau Und Spannsysteme Gmbh | Schwenkmodul-Kombination für gespannte Werkstücke |
-
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- DE DENDAT165904D patent/DE165904C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202012002850U1 (de) | 2012-03-08 | 2012-04-12 | Hohenstein Vorrichtungsbau Und Spannsysteme Gmbh | Schwenkmodul-Kombination für gespannte Werkstücke |
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