DE1658985A1 - Knotenpunktsausbildung bei mehrgeschossigen Skelettbauten aus Stahlbeton-Fertigteilen - Google Patents
Knotenpunktsausbildung bei mehrgeschossigen Skelettbauten aus Stahlbeton-FertigteilenInfo
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Description
- K n,o t e n p u n k t s a u s b i 1 d u n d b e i m e h r g e s c h o s s i g e n S k e 1 e t t b a u t e n a u s S t a h 1 b e ton - F e r t i t e i 1 e n
Eine Möglichkeit zur Erzeugung eines raumstabilen Systems ist die Herstellung biegesteifer Kontenpunkte. Bei den bekannten technischen Möglichkeiten des Stahlbeton-Fertigteil-Baus ist das nur mit besonderem. Aufwand möglich (siehe auch Konez: "Handbuch der Fertigtell-Bauweise", Bauverlag GmbH, 1962 Wiesbaden, S. 379 ff).Mehrgeschossige Skelettbauten aus Stahlbeton-Fertigteilen bestehen bekanntlich aus Stützens Balken$ Bindern, Rieeelng Deckenplatten und Scheiben (Wand- und Deckenscheiben). Bei solchen Skelettkonstruktionen ist die Ausbildung der Anschlüsse in sog. Knotenpunkt schwierig. Es handelt sich dabei um den-Anschluß in der senkrechten Achse zwischen der oberen und der unteren Stütze und in den beiden horizon- talen Achsen zwischen den Balken oder anderen Bauteilen an die Stützen. Bekanntlich wurden diese Knotenpunkte wie folgt gelöst: 1. Durch alle Geschosse durchgehende Stützen mit geschoss- weise anaesetzen Konsolen zur Auflagerung der anzusehlie- genden Balken oder anderer Bauteile. Die Anwendung dieser Systeme findet in den-Transport- und Montagemöglichkeiten der Stützen ihre Granse. 2. Gaschossweis gestobene Stützen mit angesetzten Konsolen für die anzuschließenden Balken usw. bei gelenkiger Ausbildung des Bttltzenfutes. 3.. Doppelstützen durch alle Geschosse durchgehend oder gesehoss- weise gesteMne mit Stegen zum einachsigen Anschluß von Balken usw, Die üächteils von i. und 2. sind eine Verminderung der lichten Raufhöhe durch -dis in den Raum ragenden Konsolen, wenig - assprechandes Aussehen der Raume , durch die Konsolen erschwerte Fertigung, schwieriges Verrichten und Ausrichten bei der Hontage, bei 3, fallen die sichtbaren Konsolen weg, jedoch worden die Stützenprofile unverhältnismäßig breit. - Wegen dieser Schwierigkeiten werden Skelettkonstruktionen aus Stahlbeton-Fertigteilene dem statischen System nach, oft als Gelenksysteme ausgebildet. Zur Erzeugung der Raumstabilität sind dann Decken- und Wandscheiben erforderlich. Schwierigkeiten entstehen hier beim Anschluß der Uandscheiben an die Deckenscheiben. Ausserdem erfordern die Wandscheiben zusätzliche umfangreiche Fundamentierungsarbeiteh.
- Im Industriebau ist oft die Mischung von Stahl- und Stahlbeton-Bauelementen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen erwünscht, Bisherige Fertigteilkonstruktionen schießen solche Möglichkeiten aus.
- Die Erfindung sieht bei den Stützen aus Stahlbeton-Fertigteilen einen Austausch des Kopfstückes dieser Stützen, und zwar im Bereich des Knotenpunktes durch ein tragendes Stahlprofil-Zwischenstück vor. Am Stützenfuß wird eine Stahlplatte vorgesehen.
De'r Anschluß von Stahlbetonferti;teilbalken erfole-t nach Fig. 3. An das Stah lprofil-Zwischenstück wird dazu eine Stahlkonsole angeschraubt. In der Cberkante der Platte ist ein Stahldorn zur Arretierung des Stahlbeton-rerti;-teilbalkens vorgesehen. .Damit kann der Anschlu4 der Stützen in der vertikalen Achse in der und zwar gelenkig oder biegesteif durch %Mrechrauben oder 1/erschweißen vorgenommen werden. Das Stahlprofil-ZwischenstUck ermöglicht den stahlbaumäßigen An- schluß von Balken oder anderen Bauteilen in beiden horizontalen Achsrichtungen. Es können Bauteile aus Stahlbeton, Stahl oder anderen Baustoffen angeschlossen werden. Der Anschlua der Balken oder anderer Bauteile kann gelenkig oder biegesteif ausgeführt werden. Das Stahlprofil-Zwiechenstück und die Stahlfußpiatte ermöglichen den Anschlum von Stahl-Fachwerk- WindverbJLnden. Das Stahlprifil-Zwischenstück gestattet den stahlbaunä@igen Anschluß von Stahlkonsolen für Balkone, Kranbahnen und Lwitungstrager. Anhand der in den Abbildungen dargestellten Ausführungs- beispiele wird die Erfindung nachstehend näher erläutert. In Fis. i ist das Kopfstück der Stahlbeton-lertigteil-Stütze eines Skelettbaus im Bereich des Knotenpunktes durch ein Stahlprofil-Zwischenstück ausgetauscht. Im Stützenfuß der Fertigteilstütze ist eine Stahlplatte vorgesehen. In der Kopfplatte des Stahlprofil-Zwiechenstückes sind Bohrungen und in der Fußplatte Schrauben vorhanden. In Fi et er ist die Verbindung einer oberen Fertigteil-Stütze mit eter unteren durch Verschrauben dargestellt. 7- :66,w,b,*I:e;e. - Zur biegesteifen Ausbildung der Knotenpunkte werden, wie lie Fig. 4 zeigt, an die Fuc@latt? c'es Stahlprofil-Zwischenst-!ckes "urzelewsen angesch:,rei"t, di.2 in den Stahlretontiil :ier St tzA -:it :'@af tläne itineinr@:,en.
- In die Balkenober- und -unterseiten werden Stahl-Zug- und Druckstücke eingebaut, die :nit der, Stahlprofil-Zwischenstück verschraubt oder verschweist werden können.
- Fig. 5 zeit den vierseitigen Anschluß von Balken aus Stahlbeton oder Stahl an das Stahlprofil-Zwischenstück. Fig. 6 zeigt den Anschlug der bei den Aussenstützen an-das Stahlprcfil-Zwischenstück angeschlossenen Stahl-Windverbände. Fig. 7 zeigt den Anschluß einer Stahlkonsole für Balkonauflagerung an das Stahlprofil-Zcrischenstück.
- Fig. 9 zeigt das Stahlprofil-AbschluAkopfstück der obersten Geschoßstütze zur Auflagerung von Bindern.
- Fig. 1o zeigt das Verschrauben der Fußlatten der untersten Stütze mit dem Fundament.
- Wenn aus technischen oder wirtschaftlichen GrUnden der Austausch der Stahlbeton-Elemente durch Stahl-Elemente notwendig wird, kann das in einfacher Weise erfolgen, wie die Fig. 5 zeigt.
Claims (1)
- -P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Mehrgeschossige Skelettkonstruktionen, insbesondere als Stahlbeton-Fartigteilkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, da$ im Bereich des Knotenpunktes am Stütsenkopf ein Stück der StahlbetonstUtze durch ein tragendes Stahlprofil-Zwischenstück mit einer der Beanspruchung entsprechenden Festigkeit undein Stück des Stützenfußes durch eine Stahlplatte ausgetauscht wird, so daß die Stützen in der vertikalen Achse und die Balken oder anderen Bauteile in den beiden horizontalen Achsen und beliebige Bauteile in allen Ebenen stahlbaumäßig (Stahlkonsolen, Schrauben, Sehweißen) gelenkig oder biegesteif angeschlossen werden können. Die Stützen, Balken und anderen Bauteile können dabei entweder aus Stahlbeton, Stahl oder anderen Eaustoffen bestehen. Am Knotenpunkt kann auch eine Mischung von Elementen aus verschiedenen Baustoffen angeschlossen wer-;en 2. Mehrgeschossige Skelettkonstruktionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da!3 das Stahlprofil-Zwischenstück .als Walzprofil oder als zusammengesetzter Querschnitt ausgebildet werden kann. 3. Mehrgegchossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlprofil-Zwischenstück alle Normal-, Querkräfte und Momente aus den anschließenden Stützen, Balken oder anderen Bauteilen aufnehmen undä
4. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion hach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Stahlprofil-Zwischenstilck Stiftzen, Balken oder andere Bauteile in drei Achsen biegesteif ange-schlossen werden können. 5. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic?lnet, daß an das Stahlprofil-Zwischenstück Stützen, Balken oder andere Bauteile in drei Achsen gelenkig angeschlossen werden können. 6. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Stahl@rofil-Zwischenstück Stützen, Balken t4nd andre Bauteile in drei Achsen entweder biegesteif oderi gelenkig angeschlossen werden können.an das Stahlprofil-Zwischenstück anschließenden Stützenteile weiter#lleiteiksswdew kann. 13. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fussplatten der Stützen so ausgebildet wind, daß sie an die Fundamente gelenkig oder biegesteif angeschlossen werden können. 14. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück der Stützen des letzten Geschosses durch ein Stahlprofil-Abschlußkopfstück ausgebildet werden. 15. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlprofil-Zwischenstück erforderlichenfalls mit Stahlbetonfertiäteil-Paßstücken feuerfest ummantelt werden kann. y.7. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekdnnzeichnet, daß an das Stahlprofil-Zwischenstück Stützen, Balken odere andere Bauteile in drei Achsen beliebig aus Stah1T Stahlbeton oder anderen Baustoffen angeschlossen werden können. 8. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daa das Stahlprofil-gwischenstüak so lang vorgesehen wird, da& Stahlkonsolen zur Aufiagirung von Fertigteilbalken angeordnet werden können. 9. Nehrgsschoasige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch kennzeichnete da& das Stahlprofil-Zwiiehamtück erforder- ichenfalle so lang ist. da, der Anschlug der oberen Stütze Ober Oberkante vtboden des daffl>erliegenden Ge#Chmes ans«ohloi«n wirdon kam* lo. Nährgeschossige Skelettkonstruktion Lach Anspruch i, dadurch gekennzeichnete da# an das Stahlprofil-Zwisehenetüok Stahlfaehmerk-windverbände angeschlossen werden können. 11. Mehrgeschossige Skelattk«etz.äktion nach Am ruch l# daduroh f ok,son»ichnttg da& an das Stahlprotil-Zwie:genstflek Konsolen ür Balken, Kranbahnen. Leitungsträger angeschlossen werden können. 12. Mehrgeschossige Skelettkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasß in den Fussplatten der darüberliegenden Stütze und in den Kopfplatten des Vorrichtungen angeordnet Werden, die einen gelenkigen oder biegesteilen Ansehluß ermöglichen.
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