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DE1658077C3 - Verfahren zum Behandeln von Ab - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Ab

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DE1658077C3
DE1658077C3 DE1658077A DE1658077A DE1658077C3 DE 1658077 C3 DE1658077 C3 DE 1658077C3 DE 1658077 A DE1658077 A DE 1658077A DE 1658077 A DE1658077 A DE 1658077A DE 1658077 C3 DE1658077 C3 DE 1658077C3
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electrodes
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James Jackson Jacksonville Fla. Kellum (V.St.A.)
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Individual
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    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
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    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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Description

3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- 15 Bakterien abgebaut werden kann. Daher ergeben sich
rc ns nach einem der Ansprüche 1 und 2 mit einem Gehäuse, mit einem Luftfilter, mit in dem Gehäuse any. ordneten, plattenförmigen Elektroden und mit Mitteln zum Hindurchfördern der Luft durch das Gehäuse, dadurch gekennzeich- 20 g net, daß das Gehäuse in eine Ansaugkammer (6) mit einem Filter (8) und einem Gebläse (2). in eine mit der Ansaugkammer (6) in Verbindung stehende Entladuiigskammer ( 16) mit einem Gerät zur Erzeugung stiller elektrischer Entladungen (26), das aus Aluminium bestehende Elektroden (44. 45) enthält und in eine Auslaßkammer (28) zur Bei· :iung von Ozon unterteilt ist, daß zur Versorgung der Elektroden (44, 45) mit hochgespanntem Stror.i ein transformator (38) und zur Erwärmung de. angesaugten Luft eine Heizvorrichtung (16) vorgesehen ist und daß zur Inbetriebnahme der Vorrichtung eine das Gebläse (7). die Heizvorrichtung (16) und den Transformator (38) beeinflussende Folgesteuereinrichtung (22) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß zur Trocknung der Elektroden mit Warmluft in der Ansaugkammer (6) ein Startgebläse (14) angeordnet ist, in dessen Au:-- laßleitung (18) die Heizvorrichtung (16) eingebaut ist, und daß die Auslaßleitung (18) mit einer Rückschlagklappe (20) verschließbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, da-
entlang des Abwassernetz.es laufend Geruchsbelästigungen und in der Kläranlage Schwierigkeiten bei der Reinigung.
Zwar ist oftmals bei Anlagen zur Abwasserbeseiti-EUii» eine Vorchlorierung angewendet worden, jedoch ist es bekannt, daß die Verwendung von Chlor dauernde Gefahren für die Sicherheit benachbarter Bereiche und für diejenigen Personen mit sich bringt, welche das Chlor täglich handhaben.
Es ist auch bci.-jnnt (deutsehe Zeitschrilt >>Das Gas- und VVasserfachx. Heft 4. 1%1. S. 91. 92). ein aktiviertes Gas in Form eines Ozon-Luft-Gemisches in Abwasser einzuleiten. Hierdurch kann zwar eine Geruchsbeseitigung erzielt werden, jedoch wird durch das giftige Ozon die im Abwasser vorhandene Mikrofiora zersiört, was die nachfolgende biologische Reinigung beeinträchtigt. Außerdem kann wegen der Giftigkeit des Ozons nicht in den Abwasserkanälen und sonstigen Anlagen gearbeitet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Abwasser so zu behandeln, daß ohne Schädigung der den biologischen Abbauvorgang bewirkenden Bakterien durch das Abwasser verursachte Gcruch:be!ästigungcn vermieden sind und gleichzeitig der Reinigungsvorgang des Abwassers bereits während des Zuf'ließens zur Kläranlage eingeleitet wird. Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren zum Behandeln von Abwasser durch Einleiten eines Gas-Luft-Gemisches in Abwasitunuen dadurch, daß das Gas-Luft-Gemisch aus
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durch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen 45 einem durch stille elektrische Entladung gebildete!.
Elektroden (44. 45) durch dazwischenliegende Isolierplatten (48) und isolierende Abstandhalter (46) voneinander getrennt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (44, 45) lotrecht angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch ö. dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (44, 45), die Isolierpiatten (48) und die Abstandhalter durch Isolierstreifen (49) zu einem Stapel verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 7. dadurch gekernzeichnet, daß die Elektroden (44, 45) aus Alurniniumstrcckmetall oder aus grobgewebter Aluniiniumwollc bestehen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Behandeln von Abwasser.
Bei der heutzutage durchgeführten Abwasscrbeseivon Ozon weitgenend befreitem Gemisch aus Luft und Stickoxyden besteht.
Vorzugsweise wird atmosphärische Luft vor ihrer Ionisierung durch stille elektrische Entladung gefiltert und erhitzt.
Die Erfindung umfaßt auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Dabei wird ausgegangen von einer Vorrichtung mit einem Gehäuse, mit einem Luftfilter, mit in dem Gehäuse angeordneten, plattenförmigen Elektroden und mit Mitteln zum Hindurchfördern der Luft durch das Gehäuse. Eine solche Vorrichtung ist bekannt für die Erzeugung eines gasförmigen Gemisches aus atmosphärischer Luft und gasförmigen, von Ozon weitgehend freien Stickoxyden (britische Patentschrift 257 694). Eine solche Vorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in eine Ansaugkammer mit einem Filter und einem Gebläse, in eine mit der Ansaugkammer in Verbindung stehende Ionisierungskammer mit einem Gerät zur Erzeugung stiller elektrischer Entladung, das aus Aluminium bestehende Elektroden enthält, und in eine Auslaßkammer zur Befreiung von Ozon unterteilt ist. daß zur
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Versorgung der Elektroden mit hochgespanntem Strom ein Transformator und zur zeitweiligen Erwär-„Hin" der angesaugten Luft eine Heizvorrichtung vorgesehen ist und daß zur Inbetriebnahme der Vorrichtung eine das Gebläse, die Heizvorrichtung und den Transformator beeinflussende Folgesleuerein-,ichtung angeordnet ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Ue- «enstand der Ansprüche 4 bis 8.
17 Da durch die Einleitung des Gasgemisches der biologische Abbau der Abwasserinhaltsstoff schon v-ihrend der Fließzeii zur Kläranlage beginnt, ergibt sich durch die Erfindung der Vorteil, daß biologisch wiwreinigtes Wasser /ur Kläranlage gelangt, so daß ohne' Überlastung der Kläranlage größere Abwasser- 15 daraut , mengen behandelt werden können. Weiterhin ergibt v,cli "durch die Behandlung mit dem genannten akti-M--rten Gas ein günstiger Einfluß sowohl auf den ae-,. ".en als auch auf den anaeroben Abbauvoigang der 'vbwasserinhaltsstoffe in der Kläranla.u selbst. VYe 1-icwird die Bildung von Schlamm und Schleim m d ·η Abwasserleitungen verhindert und der Fettgehalt '~\ dem die Kläranlage erreichenden Abwasser betiachtlich verringert. Dadurch werden insgesamt der biochemische
das Gemisch höchstens kleine Spuren von Ozon enthält.
Es ist zu vermuten, daß die unerwarteten Eigenschaften der erzeugten Gase hinsichtlich der Verhinderung der Rost- und Schleimbildung ein Ergebnis der hygroskopischen Eigenschaften des wassert feien Gemisches der Slickstoftoxyde ist. welche Feuchtigkeit sozusagen aus der umgebenden Atmosphäre herausziehen und dadurch die Bildung von Schlamm, Schleim und Rost an den Wänden der Abwasserleitungen und sonstigen Behandlungsanlagen verhindern.
Der verstärkte biologische Abbau während der Fiießzeit des Abwassers zur Kläranlage ist offenbar n. daß bei Zufuhr von fixiertem
Stickstoff zu Abwässern durch Absorption und Auflösung von g.iMörmigen Svhireanhydriden und Nebeln dem Abwasser die erforderlichen Nährstoffe zugeführt werden und eine gee; iete Umgebung für die Mikroben geschulten wird, die 'ur den Abbau bzw. die Aufschließiuii! von Abwasser verantwortlich sind. Die Verminderung der Gcruchsbeläsiigung beruht wahrscheinlich darauf, daß die erzeugten Stickoxyde im .Abwasser vorhandene Sulfide entweder als Gas
-mgert. Uadurcn weroen hisuls.miu u... ■■■ , , /u
und chemische Sauerstoffbedarf des ,5 "derm VV. c < un, /u
-TUlI IVJt v.
verhältni- mäßig geruchslo-
JtI IU ' · ι - .
η Verbindungen oxidieren.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt. F i g. 2 den Querschnitt nach Linie 2-2 der F i g. 1 und
iciinwiji.v.11 r,.,u , ... F i g. 3 ein Schaltbild der \ orrichtung.
. Korrosion und Zerstörung von Farbe und Beton Die Vorrichtung weist ein Gehäuse 4 auf, welches
in Abwasserleitungen und in mit Abwasserleitungen 35 der Reihe nach eine Ansaugkammer 6. eine Eintrittsverbui ienen Gebäuden verhindert wird. Dabei kön- kammer 10. eine Entladungskammer 46 mit einem nen mit der verhältnismäßig kleinen kompakten Vor- Gerät 26 zur Erzeugung stiller elektrischer Entladun-
richtung nach der Erfindung außerordentlich große '° -nth;il1 Aus dieser
Volumen des Stickoxyd-Luft-Geniisches erzeugt und Ab kontinuierlich beigemischt werden.
Abwassers verringert. Außerdem wird erreicht, daß Feststoffe in dem die Kläranlage erreichenden Abwasser sich verstärkt absetzen können. Von Bedeutung ist auch die Fähigkeit des Gasgemisches, schädliche Gerüche zu beseitigen, insbesondere die BiI-dung von Sulfiden und Methan in den Abwasserleitungen wesentlich herabzusetzen.
Schließlich wird erreicht, daß das Rosten von Metall. Korrosion und Zerstörung von Farbe und Beton
' :- —:· λ K,....i.c,.rli'iiimiipn gen und eine Auslaßkammer 28 enthält. Aus diese'
Volumen aes cnicKUAyu-Lun-^v.,..,„,..., _ .o. . wird das Luft-Gas-Gemisch in die Abwasseranlage
dem Abwasser kontinuierlich beigemischt werden. 40 abgegeben.
Die genaue Zusammensetzung der in dem Verfall- In der Ansaugkammer 6 ist ein
ren gemäß der Erfindung vorwendeten Gase kann ' r -^n...
nicht exakt bestimmt werden. Auf alle Fälle werden i'-doch durch die stille elektrische Entladung, welcher die Luft unterworfen wird, die Stickstoffmoleküle aufgebrochen, urd die Stickstoffatome verbinden sich dt'.nn mit den gleichzeitig vorhandenen Sauerstoffr.tomen, wodurch der Stickstoff in verschiedenen
komplexen Stickstoffoxyden, einschließlich NO, Volumendurcnsaiz scm. «t.t,.*.., r...
NO., N .,Oj, Ν.,Ο., und N.,O., fixicit wird. Die Gase 50 Leistung von etwa 14 m:i je Minute hat. Der Filter 8 ergeber, eine negative Reaktion in dem bekannten so- kann beispielsweise lose zusammengedrückte Glasgenannten Ortholidintest für Ozon, da dieses zcrfal- wolle enthalten, um Schmutz oder andere gröbere len oder mit den erzeugten Stickstoffoxyden rcagie- * ^...„„ .,,nie
ren würde, um komplexe Verbindungen zu bilden, von denen viele unstabil sind und bis heute nicht analysiert werden konnten. Es ist bekannt, daß bei einer Konzentration von Ozon und Stickoxyd von 100 Teilen je Million Teile diese nach der Gleichung ,^ :„;„„ ,,,πΙλο; π·7ηη eine
In der AnsaugKammci »ι ..n t... — einem Induktionsmotor angetriebenes Gebläse 2 angeordnet, welches Luft aus der Atmosphäre durch ein Filter 8 hindurch in die Ansaugkammer 6 saugt und aus dem Abgaberohr 12 des Gebläses 2 in die Eintrittskammer 10 gedrückt wird.
Das Gebläse 2 kann ein beliebiges von einem In-
duktionsmoior angetriebenes Gebläse von großem
Volumendurchsatz sein, welches beispielsweise eine
. , _·ι ;„ »./!;„,„„ h,„ Dcr Filters
55 wolle enthalten, um Schmutz oder andere gröbere Verunreinigungen aus der in die Vorrichtung eintretenden Luft zu entfernen.
Vor je Jem Startvorgang des Gebläses 2 wird ein von einem Induktionsmotor angetriebenes Startgebläse 14 erregt, welches in seiner Auslaßleitung eine Heizvorrichtung 16 enthält. Die Leistung dieses Startgebläses 14 kann dei Leistung des Gebläses • -- _.!„, n„;nor .,]<; (ijcsc sein. Wenn bei-
100 Teilen je Million Teile diese
NO -i O3-* NOjO., reagieren, wobei Ozon eine Startgeblases I^ sunn uu ^. o -
Zerfallhalbzeit von etwa 0,01 S Sekunden hat. Da 60 entsprechen oder kleiner als diese sein. Wenn bei-(NO) fälih im Überschuß vorhanden spielswcise das Gebläse 2 eine Leistung von 14 nv' je
d Litg des Startgebläses
ZerfallhalDzeii von eiwa .,,>,... ^...
Slickoxyd (NO) anfänglich im Überschuß vorhanden ist, wird das erzeugte Ozon vor der Abgabe des Gasgemisches aus der Abgabeaustrittskammer der Vorrichtung schnell verbraucht. Diese Theorie wird durch den Geruc'.·. des erzeugten Gases unterstützt, der süß und beißend und dem unverkennbaren Geruch von Ozon ähnelt, jedoch von. diesem unterscheidbar ist. Eir.e Analyse des C:^v 'cip.t an, daß
entsprechen ouei Mtmt. .....
spielswcise das Gebläse 2 eine Leistung von 14 m:) je Minute hat, kann die Leistung des Startgebläses in der Größenordnung von 0,85 m:l je N'inutc liegen. Die von der Heizvorrichtung 16 erhitzte Luft wird durch eine Rückschlagklappe 20 hindurch in die Eintrittskammer 10 und dann zwischen die Elektroden 44. 45 des Gerätes 26 zur Erzeugung stiller elektrischer Ladungen hindurch abgegeben. Der Zweck der
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Lintriltskammer 10 bestellt darin, einen Rückslniin von iinerhil/ter (Hler erhitzter l.ufl. clic durch die Vorrichtung hindurchgednicki wird, zu verhindern.
Das Startgebläse 14 wird für einen vorbestimmten Zu it raum eingeschaltet, und /war mittels einer FolgesteuereinrichUing 22. die durch Leiter 54. 56 an eine geeignete Stromquelle (nicht dargestellt) angeschlossen und mittels eines Schalters 24 umschaltbar ist.
Nachdem die Hlcktrodcn 44, 45 durch die vom Startgebläse 14 kommende erhitzte Luft gereinigt und getrocknet sind, hören das Startgebläse 14 und die Heizvorrichtung 16 auf zu arbeiten. Etwa gleichzeitig mit der Beendigung dieses Arbeitsvorganges wird ein Transformator 38 eingeschaltet, der das Gerät 26 mit Strom versorgt. Nach der Inbetriebnahme des Gerätes 26 drückt das Gebläse 2 atmosphärische Luft durch das Gerät 26'. Das Gerät 26 wird während eines vorbestimmten Zeitraumes vor dem Inbetriebsetzen des Gebläses 2 erregt, damit Tempcraturändcrungcn der zugeführten Luft keine Beschädigung der Isolierung hervorrufen.
Das in dem Gerät 26 erzeugte Luft-Gas-Gemisch wird in die Auslaßkammer 28 abgegeben, aus der es durch ein Auslaßrohr 30 hindurch zum Anwendungsort gedrückt wird.
Das Gerät 26 arbeitet nach dem Prinzip der stillen elektrischen Entladung, gemäß welchem die zugeführte Luft einer elektrischen Entladung ausgesetzt und dadurch in ein Stickoxyde enthaltendes aktiviertes Gasgemisch umgewandelt wird. Trennwände 32 und 34 bilden Stützen für eine Plattform 36. auf welcher das Gerät 26 angeordnet ist. Die Trennwände 32 und 34, die Plattform 36 und die Oberwand (ies Gehäuses 4 bilden somit eine Hntladungskammer 46, in welcher das Gerät 26 angeordnet ist. Auf diese Weise müssen alle aus der Eintrittskammer 10 zur Auslaßkammer 28 gedrückten Gase durch das Gerät 26 hindurchgehen. Die Trennwände 32 und 34. die Plattform 36 und der Boden des Gehäuses 4 bilden eine im wesentlichen abgeschlossene Kammer, in welcher der eine Hochspannung erzeugende Transformator 38 angeordnet ist. Der Transformator 38 erzeugt an seinen Sekiindäranschlüssen 40 und 42 eine Spannung in der Größenordnung von 15 000VoIt. die derart an die Elektroden 44. 45 des Gerätes 26 angelegt wird, so daß benachbarte Elektroden entgegengesetzte Ladung haben.
Das Gerät 26 hat. wie dies aus der Qucrschnittsansicht gemäß F i g. 2 ersichtlich isl. die Form einer Gitterpackung, die eine Vielzahl von aus Nichteisenmetall bestehenden Elektroden 44 und 45, Isolierplatten 48 und isolierende Abstandhalter 47 aufweist. Diese Gitterpackung ist mittels sie umgebendei Isolierstreifen 49 fest :?.u einer kompakten Einheit zusammengebunden und auf der Plattform 36 angebracht.
Wie in F i g. 2 im einzelnen dargestellt, sind die Elektroden 44 und 45 senkrecht verlaufend nebeneinander gestapelt. Die Isolierplaltcn 48 bestehen beispielsweise aus hochdielektrischem Glas oder anderem Isoliermaterial. Die Abstandhalter 47 bestehen vorzugsweise aus dem gleichen dielektrischen Material wie die Isolierplatten 48. Die Elektroden 44 und 45 sind in jedem der von den Isolierplatten 48 und den Abstandhaltern 47 gebildeten Räume anoeordnet. Die Elektroden 44. 45 sind über isolierte Leiter 72 bzw. 74 mit den Sekundäranschlüssen 40 bzw. 42 des Transformators 38 verbunden.
Die Elektroden 44, 45 sind aus grob gewebte Aluminiumwolle oder aus Schichten von Aluminium streckmetall hergestellt, da solche Elektroden'gegen über Korrosion durch salzhaltige atmosphärisch! Luft unanfällig sind. Weiterhin sind solche Elektro den gegen Lochfraß infolge elektrischer Entladunj beständig. Derartig ausgebildete Elektroden 44. 4! schaffen eine große Oberfläche für clic elektrisch! Entladung, ohne den Durchsatz großer Luftmengci ίο durch die Elektroden hindurch und um sie herum zi behindern.
Die Auslaßkammer 28 der Vorrichtung dien dazu, die unmittelbare Abgabe des erzeugten Gasge misches zu verhindern, um den Zerfall irgendwelchci erzeugten Ozons hervorzurufen. Diese Auslaßkam mer 28 bildet weiterhin ein Mittel zur verhältnismä ßig langsamen Verteilung des aktivierten Gases ii die Abwasserleitungen.
Ein Schaltbild der Vorrichtung ist in F i g. 3 dargc stellt. Als Folgesteucreinrichlung 22 kann zwar jcd< zweckentsprechende Vorrichtung dienen, welche da:
Gebläse 2. das Gerät 26 und das Startgebläse 14 mi der Heizvorrichtung 16 aufeinanderfolgend in Bc trieb setzt. Im vorliegenden Beispiel ist die Folge stei jrcinrichtung 22 durch einen Zeitgeber 60, de über auf einer Nockenwelle 66 sitzende Nocken 62 64, 90 entsprechende Schalter 68, 70, 92 betätigt, gc bildet.
Im Betrieb sind die an die Stromquelle angcschlos senen Leiter 54 und 56 über den Schalter 24 mit den Zeitgeber 60 verbunden. Der Zeitgeber 60 betätig über die Nockenwelle 66 den Nocken 62 und bc wirkt, daß der Schalter 68 das Startgebläsc 14 line die Heizvorrichtung 16 erregt. Das Startgebläse U drückt die erhitzte Luft von der Atmosphäre durcr das Gerät 26. um es zu reinigen und zu trocknen, da mit die wirksamste Oberfläche zur elektrischen Ent ladung geschaffen wird.
Wenn nach einer entsprechend gewählten Zeit ciei
4ü Trocknungsvorgang beendet ist, wird der Schalter 6f vom Nocken 62 etwa gleichzeitig mit dem Schließer des Schalters 92 durch den Nocken 90 geöffnet. De:
Transformator 38 wird erregt und liefert nunmehi Hochspannung an die Elektroden 44 und 45. Naet Erregen des Transformators 38 wird das Gebläse 1 eingeschaltet, was durch das Schließen des Schalter; 70 durch den Nocken 64 erfolgt.
An Stelle der hier dargestellten Erzeugung erhitzter Trocknungsluft durch Verwendung des Startgebiases 14 und seiner Heizvorrichtung 16 kann auch eine Heizvorrichtung verwendet werden, die mit den Gebläse 2 zusammenarbeitet, um die von dem Gebläse 2 geförderte Luft für den gewünschten Zweck zu erhitzen. Jedoch wird die getrennte Trocknungsvorrichtung gemäß F i g. 1 bevorzugt, da die Elektro dentrocknung durch die Heißluft nur bei Inbetriebnahme oder bei Wiederaufnahme des Betriebes nachdem der Arbeitsvorgang durch Energieausfall oder aus einem anderen Grund unterbrochen worden ist, notwendig ist.
Zum Gebrauch werden entweder eine einzelne oder mehrere Vorrichtungen an den erforderlichen Stellen entlang der Abwasserleitungen in verhältnismäßig großer Entfernung von der Kläranlage einge-6S baut. Die Anzahl der erforderlichen Vorrichtungen hängt von den Erfordernissen der bestehenden Abwasserbehandlungsanlagen ab.
Bei einer praktischen Erprobung des Verfahrens
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winden zwei Voriichlungen gemäß der Erfindung mit einer Abwassersanimclleitung verbunden, welche für I 5 HOO Personen vorgesehen war. Die eine Vor iichtung wurde mit der Abwasserleitung an eine! i'twa .xii km vim der Kläranlage entfernt liegenden SilIIi' verbunden, während die andere Vorrichtung mit der gleichen Absvassei leitung an eitiei etwa (,2 km von der Kläranlage entfernt liegenden Stelle verbunden wurde. F.s wurden täglich Beobachtungen durchgeführt. Nach 15 Tagen wurden folgende Ergebnisse erhalten:
1. Verringerung des Gesamtrohschlamnics, welcher die Abwasserbcluindlungsanlagc erreichte 48,0" n
2. Die Abwasserleitung und das Abwasser waren vollständig geruchsfrei
χ Verringerung des Fettgehaltes des
Abwassers 66,0" »
4. Verringerung des Bedarfs an biochemischem Sauerstoff 48,0°. υ
.X Korrosion und Rostbildung wurden vermieden
6. Aller Schleim bzw. Schlamm war von den Wänden der Abwasserleitung von der Stelle des Einbaus bis zur Hehandlungsanlage beseitigt
Ferner wurden an rohem Abwasser Vcrgleichsunlersuchuimen durchgeführt, wobei das Abwasser entweder einer Behandlung mit Luft oder mit dem Gas-Luft-Gemisch gemäß der Erfindung unterworfen wurde.
Die Ergebnisse ergaben gegenüber nur mit Luft behandeltem Abwasser eine insgesamt vergrößerte ■lerobe Dehydrierungsaktivität und erhöhte Oxydation von organischen Metaboliten durch die Mikroflora des mit dem Gas gemäß der Erfindung behandelten Abwassers. Die Ergebnisse zeigen an. daß die Mikroflora des mit dem Gas-Luft-Gemisch gemäß der Erfindung behandelten Abwassers sich in ihrer •Xr./ahl gegenüber der Flora ties mit Luft behandelten Abu,weis vergrößert hatte und weiterhin ihre i äh'.;'.kiii /iigenommen hatte, physiologische Atmung aus/ulühieii oder die < >\yiiation organischer Metabohle aiii Grund im höhtet aerober Aktivität von Dehvdrieru'igscnzyiii /u bewirken. Dies tiihrt im Ergebnis dazu, daß clic Nhkioflora des mit dem I.uft-Stickoxyd-Gemisch behandelten rohen Abwassers die organischen und anorganischen Stoffe des Abwassers
jo besser katabolisicren kann, als es die Flora des nur mit Luft behandelten Abwassers vermag.
Es wurden weiter Untersuchungen durchgeführt, um die Wirkung des Gas-Luft-Gcmischcs gemäß der Erfindung auf die Fähigkeit der Mikroflora des bets handelten Abwassers zu bestimmen, aus proteinhaltigem Material anaerob Schwefelwasserstoff zu bilden, was ein Maß für die Fähigkeit der Mikroflora darstellt, organische Stoffe anaerob abzubauen.
Die Untersuchungen zeigten, daß durch die Be-
to handlung von rohem Abwasser mit dem Gas-Luft-Gemisch gemäß der Erfindung die Fähigkeit der Mikroflora des Abwassers erhöht wird, aus protcinhaltigcm Material, das die schwefelhaltige Aminosäure Cvstm enthält, anaerob Schwefelwasserstoff zu cr-
*5 zeugen. Dies zeigt an. daß durch das Verfahren nach der Erfindung die Anzahl und/oder die enzymatisch^ Aktivität der auf das Protein bzw. auf dessen Spaltprodukte einwirkenden Mikroflora progressiv mit der Behandlungsdauer zunehmend erhöht wird. Es kann daraus geschlossen werden, daß durch das Verfahren gemäß der Erfindung die Bildung einer Mikroflora ermöglicht wird, die besser in der Lage ist, den anaerobcn Abbau von schwefelhaltigem organischem Material in Abwasser herbeizuführen.
Im Gegensatz dazu ergab sich bei Belüftung des Abwassers keine merkbare Erhöhung der Anzahl der Lebewesen und/oder der enzymatischen Aktivität desjenigen Teils der Mikroflora, die in der Lage ist. Proteine oder Proteinspaltprodukte anaerob zu
■to Schwefehvasr.erstoffgas umzuwandeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Behandeln von Abwasser durch Einleiten eines Gas-Luft-Gemisches in Abwasserleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas-Luft-Gemisch aus einem durch stille elektrische Entladung gebildeten, von Ozon weitgehend befreitem Gemisch aus Luft und Stickoxyden besteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß atmosphärische Luft vor ihrer Ionisierung durch stille elektrische Entladung gefiltert und erhitzt wird.
tigun« wird das Abwasser aus Haushalt und Industrie gesammelt und in verzweigten Abwasserleitungen über Hauptleitungen zu einer Kläranlage geführt. Nach der Reinigung^wird das Abwasser in Flüsse, Ströme und Häfen abgegeben und wird theoretisch zu einem Teil des wiederverwendbaren Wusservorrats.
Die immer weiter verzweigten, komplizierteren und längeren Leitungen haben zwischenzeitlich zu ernsthaften Problemen hinsichtlich der Geruchsbeseitigung und der Reinigung des Abwassers gelührt. und zwar aus dem Grund, weil sich das organisch.: Material im Abwasser zu zersetzen beginnt, bevor es durch die heute übliche Behandlung mit aeroben
DE1658077A 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren zum Behandeln von Ab Expired DE1658077C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0062506 1967-06-08
BE700656 1967-06-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1658077A1 DE1658077A1 (de) 1971-11-18
DE1658077B2 DE1658077B2 (de) 1973-05-30
DE1658077C3 true DE1658077C3 (de) 1973-12-13

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1658077A Expired DE1658077C3 (de) 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren zum Behandeln von Ab

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BE (1) BE700656A (de)
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CN110171911A (zh) * 2019-06-21 2019-08-27 顾健健 一种农业节水灌溉预处理系统及其对应节水灌溉预处理方法

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