DE1657007A1 - Pflanzmaschine - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C11/00—Transplanting machines
- A01C11/02—Transplanting machines for seedlings
- A01C11/025—Transplanting machines using seedling trays; Devices for removing the seedlings from the trays
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transplanting Machines (AREA)
Description
16570D7
•ANKHAUS M. AUFHAUSI» ·ΟΟΪ2 ' TELEFON: »7 52 OJ
QP - 346
G/K
G/K
NIPPON TENSAI SEITO KABUSHIKI KiVISHiV, 6, 2-chome, Kyobashi, Chuo-ku, Tokyo/Japan
KABUSHIKI XAISHA CIRCUS TETSUKOJO 117 Aza 0-maohi, Takigawa City, Hokkaido, Japan
Pflanzmaschine
Die Erfindung betrifft eine Pflanzmaschine zum Pflanzen
von Setzlingen, von denen einer nach dem anderen von einer Baugruppe aus Papierzylindern, in denen die Setzlinge
kultiviert werden und die miteinander durch ein waoserlösliches Klebemittel verbunden sind, abgetrennt
wird, wobei diese Haschine einen Schrittförderer auf-
weist, der die gesamte Papierzylinderbaugruppe trägt und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, um die erste Reihe
der Papierzylinderbaugruppe abzutrennen und wobei ein weiterer Förderer vorgesehen ist, der eine auf dieee Weise abgetrennte Baugruppe tragt, und wobei eine Stossvorriohtung am Ende des Förderers vorgesehen ist, der die auf
diese Weise zugeführte Papierzylinderreihe in einzelne Setzlinge unterteilt, wobei dieser einzelne Setzling
zum Pflanzen nach unten geführt wird«
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Die Erf indune betrifft eine Pflanzmaschine. Bei der Üblichen !Technik der mechanischen Pflanzung werden Setzlinge direkt aus dem Saatbeet herausgenommen. Die sogenannten nackten Setzlinge oder die Pflanzsetzlinge, die
in Töpfen aus verfestigtem Torfmoos oder in Papierbehältern kultiviert wurden, die in einer Bolzschachtel angeordnet sind, werden manuell einer nach dem anderen in die
Pflanzvorrichtung eingegeben« Diese Technik erfordert grosse
Anstrengungen beim Pflanzen, und um die Mensohenkraft zu
schonen, wurde bereite seit langem eine vollständige Mechanisierung der Pflanzung gefordert.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine automatische Anlage geschaffen, die die oben dargelegten Nachteile
nicht aufweist, und diese Anlüge kann automatisch Setzlinge zuführen oder pflanzen. Die Setzlinge, die in der
erfindungsgemäasen Vorrichtung gehandhabt werden, sollten
in rechteckigen Papierzylindern kultiviert werden, wie sie in der japanischen Patentpubllkatioo Sho 38-25713
beschrieben werden· Diese Papierzylinder bilden eine grosse Anzahl von rechteckigen bodenlosen Papiorzylindern oder
rechteckigen bodenlosen Zylindern aus eines papierdünnen Memhranmaterial, wobei diese Zylinder mittels eines wasserlöslichen Klebetoffee in regulärer Konfiguration miteinander vorklebt sind und wobei jeder Zylinder mit Erde gefüllt iüt und nach der Kultivierung zum Pflanzen abgetrennt werden kann.
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Die erfindungsgemässe Setzlingspflanzmaschine weist einen
intermittierend sich "bewegenden Förderer oder einen Schrittförderer auf, der die gesamte Anordnung der Setzlinge
in Papierzylindern trägt, und es ist ein weiterer
Förderer vorgesehen, der sich unter einem rechten Winkel zur Bewegungsbahn des ersten Förderers bewegt, und der
eine Reihe von Papierzylindern auf einmal vorwärts bewegt, und es ist ferner ein Mechanismus vorgesehen, um die
Papierzylinder von der Papierzylinderreihe abzutrennen« ^
Es ist ein Hauptziel der Erfindung, in zuverlässiger ¥eise die vorderste Reihe von Zylindern von einer Gruppe
von Papierzylindern abzutrennen, die in regelmässiger
Weise miteinander verbunden sind, und dann einzelne Papierzylinder abzutrennen und diese zur Pflanzung nach unten
zu führen oder nach unten fallen zu lassenc Es ist selbstverständlich
möglich, einzeln abgetrennte Setzlinge mit dem Einspannabschnitt des Pflanzgestänges aufzunehmen
und diese in das Feld einzusetzen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, diese Vorrichtung mit der Kultivierung von Setzlingen in Papierzylindern zu
kombinieren, wodurch eine ausserordentlich einfache und kontinuierliche Pflanzung möglich ist und wodurch die
Kultivierung in einfacher V/eise überwacht werden kann und wodurch die Zeit zur Aufnahme der Setzlinge oder Pflanzen
verkürzt werden kann.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, die Laufgeschwindigkeiten
der "beiden Förderer mit der Leistung zu korrelieren, die von dem sich drehenden Rad der Pflanzvorrichtung
abgenommen wird, so dass die Geschwindigkeit der Pflanzung und die Intervalle zwischen den Pflanzungen in
einfacher Meise zur Durchführung der Pflanzung eingestellt
werden können.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, die Papierzylinder,
™ welche Setzlinge enthalten, einzeln abzutrennen und diese in eine normale Abgabestellung zu bringen, in der die
Y/urzel nach unten zum Feld hin ausgerichtet ist«,
Ferner ist es Ziel der Erfindung, ein Abwurf rohr zum
Pflanzen der Setzlinge auf dem Feld vorzusehen, wobei dieses Rohr Einrichtungen aufweist, die sin Umfallen der
Setzlinge verhindert*, so· dass das Einpflanzen in vollständiger
liieise durchgeführt werden kann..
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der
Zeichnung erläutert werden. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Pflanzmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung zum Abtrennen
der PapierzylInder Reihe für Reihe,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Pflanzvorrichtung,
wobei die in Fige 2 dargestellte Einrichtung
fortgelassen ist,
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.. 5 —
PIg0 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungs-
£orm der Einrichtung zum Abtrennen der Papierzylinder
Reihe für Reihe,
Pig« 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Einrichtung zum einzelnen Abtrennen
der Setzlinge in einer Reihe von Papierzylindern,
Figo 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum einzelnen Abtrennen
der Setzlinge in einer Reihe von Papierzylindern,
Pig« 7 eine Seitenansicht einer Aufnahmeeinrichtung,
die anstelle der Einrichtung zum Abtrennen einer
Reihe von Setzlingen aus einer Gruppe von Papierzylindern vorgesehen ist,
Pig. O eine Draufsicht auf die in Pig. Y dargestellte
Einrichtung,
Pigc 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung, mit der
einzeln die Setzlinge zum Pflanzen auf das PeId
abgegeben werden,
Pig. 10 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung einer Pflanzvorrichtung und
Pig. 11 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausfüarungaform der Pflanzvorrichtung, v/obei
das Abwurfrohr teilweise geschnitten iat»
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Pflanzvorrichtung zum Pflanzen
von Papierzylindern, die einer nach dem anderen am Ende
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eines Förderers für eine Setzlingsreihe abgetrennt werden,
nachdem die Papierzylinder Reihe für Reihe auf den Satzlingsreihenförderer
abgegeben v/erden und zwar von einem Förderer zum Fördern einer Papierzylinderbaugruppe.
Wie die Figuren zeigen, weist die Maschine einen Rahmen 1 auf, dessen vorderes Ende an einem !Draktor befestigt ist*
2 ist das laufrad, und dieses Laufrad ist in Abhängigkeit von der Benutzung mit einer entsprechenden Befestigung versehen. 3 ist ein Kettenrad, welches am Laufrad 2 befestigt
ist, und 4 ist eine Antriebskette. Das Kettenrad 5 wird von der Kette 4 angetrieben. Der Förderer 6 ist zur Aufnahme der Papierzylinderbaugruppe vorgesehen, und dieser
Förderer trägt die Papierzylinder, und diese Papierzylinder
haben üblicherweise eine rechteckige Form oder eine Sech-3-eckforau
Dieser Papierzylinderförderer 6 bewegt die Papierzylinder schrittweise vorwärts. Zum Antrieb ist ein Klinkenrad
8 vorgesehen, welches an der Welle de^ Fördererrolle
7 befestigt ist. Dieses Klinkenrad wird von einem Antriebsrad 9 über einen Zapfen 9'# der exzentrisch angeordntet ist»
und von der Klinke 12 , die vom Gestänge π, 10 getragen
wird, angetrieben o 13 ist eine Vorrichtung zur Ausrichtung der Papier zylinder. Diese Vorrichtung 13 weist eine
groBse Anzahl von Stangen H auf, die sioh parallel erstrecken. Wenn sioh das Antriebsrad 9 dreht, steigen und
fallen die Stangen 14 um die Achse 19 herum, und awar durch
eine Betätigung über die Gestänge 1ü, 16, 17 und 18· Wenn
eioh der Zapf en 9* des Rades 9 in der oberaten lotpunkt-
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IAD ORIGINAL
_ 7 —
stellung "befindet r liegen die Stangen 14 nahezu horizontal
und ordnen die Reihe von Papierzylindern dadurch an, dass
sie die Vorwärtsbewegung zusammen mit der Einwirkung des Förderers 6 aufhalten. 20 ist die Papieraylinderniederdrückvorriclitungj,
die zahlreiche Stoßstangen 21 aufweist und die am unteren Ende bei 22 drehbar gelagert ist» Diese Vorrichtung
wird von der Schwingstange 23 betätigt, die mit dem vorderen Ende des Gestänges 17 und mit dem Gestänge
verbunden ist. In der Mitte der Schwingstange 23 ist das λ
Hiederdrückgestange 21 schwenkbar gelagert, und an der
Seitenkante und im oberen Abschnitt dieses Gestänges ist der Winkelstab 24 angeordnet, dessen hinteres Ende von der
Feder 25 abgestützt wird, die am Anschlag 28 befestigt ist, der sich von der oberen Seite der Schwingstange 23 aus erstreckt»
Der Vorsprung 26, der sich von der Oberkante des Niederdrllckge stange s 21 aus nach oben erstreckt, wird zwischen
der Feder 27 an der Vorderseite und der Vorderseite der Winke!stange 24 an der Hinterseite gehalten*
Wenn sich also das Antriebsrad 9 dreht und der Zapfen 9' aus der dargestellten Stellung herausbewegt, das heisst,
wenn sich dieser Zapfen von der oberen Totpunktstellung heraus nach unten bewegt, geht die Klinke 12 nach unten,
unabhängig von der Stellung des Klinkenrades 8, während das Gestänge 16 sich in Richtung des Uhrzeigersinnes um
die Achse 28 verschwenkt. Dadurch v/erden die Gestänge 17 und 18 nach vorn (bei der Darstellung in Fig«.2 nach rechts)
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gedrückt« Dies führt dazu, dass sich die Papierzylinderreiheneoisriohtvorrichtung
13 in Richtung des Uhraeigerdrehsinnes
um die Achse 19 verschwenkt« Dadurch wird diese Vorrichtung
13 von der Vorderseite der Papierzylinder abgezogen. Wenn eich der Zapfen 9' in eine Stellung kurz vor
der unteren lotpunktlage bewegt, und wenn das Schwenkgestange
23 um einen entsprechenden Winkel verschwenkt ist, schlägt das vordere Ende der Winkelstange 24 gegen einen
Ansehls-g 29 an, der ebenfalls am Rahmen befestigt ist.
Dadurch wird die Stange 24 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 25 gedreht
und vom Vorsprung 26 dadurch gelöste Die Spitze des Niederdrückgestanges 21, die gegen die vorderste Reihe
der Papierzylinder anliegt, dreht sich unter Einwirkung der Feder 27 schnell in einer Richtung entgegengesetzt
zum Uhrzeigerdrehsinn, und dadurch werden die Papier zylinder
nach unten auf den Papierzylinderreihenförderer 30 gedrückt«
Venn sich das Antriebsrad 9 weiter dreht, wird der Zapfen 91 nach oben bewegt. Dadurch werden die Gestänge 17 und
zurück (nach links) gezogen. Dies führt dazu, dass die Ausrichtvorrichtung 13 eine horizontale Stellung einnimmt,
während gleichzeitig die Klinke 12 das Klinkenrad um einen Zahn weiter dreht, wobei diese Drehung einer
Reihe von Papierzylindern entspricht. Dadurch wird die Gruppe von Papierzylindern auf dem Förderer 6 in' Richtung
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BAD OBiGlNAt
auf den Förderer 30 zu vorwärts bewegt. Wenn der Zapfen
wieder die in Pig* 2 dargestellte oberste Totpunktlage
einnimmt, werden der Vorsprung 26 und das Winkelgestänge vom Anschlag 29' beaufschlagt, der am Rahmen angeordnet
ist, und diese Seile gelangen wieder in Eingriff miteinander
3
Der Papierzylinderreihenförderer 30, der mit dem Kettenrad
3 in Antriebsverbindung steht, kann sich schnell genug Jj bewegen, um die Papierzylinderreihe vorwärts zu schieben»
31 ist eine Führung für die Papierzylinder9 und diese
!führung ist am Ende des Förderers 30 angeordnet«, 32 ist
ein Stop-Anschlag, der die Vorwärtsbewegung der Papierzylinderreihe
abstoppt» Es ist ein Zwischenraum zwischen der Führung 31 und der Abstoppeinrichtung 32 vorgesehen,
so dass ein Papierzylinder frei aufgenommen v/erden kann«
33 ist die Halterungswand für die Papierzylinderreihe,
die verhindert, dass ein Papierzylinder vom Förderer 30 A herunterfällt. Der Hocken 34 hebt die Wandung 33 an, während
die Papierzylinderreihe sich vorwärts bewegt, und
dieser Nocken senkt die Wandung ab, wenn die Papierzylinderreihe stillsteht.
35 ist eine Stossvorrichtung für die Papierzylinderβ Diese
Stossvorrichtung wird von einem Schneckengetriebe 38 gedreht»
welches von den Kettenrädern 3 und 5, dem Sohneckenrad 39 und den Zahnrädern 40 und 41 angetrieben wird«
Das Blatt 36 drückt den Papierzylinder ab, dar aich im
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- ίο -
Zwischenraum zwischen Anschlag 32 und äer Führung 31
"befindet. In dem Augenblick,, in dem alle Zylinder einer
Reihe abgegeben sind, wirkt die Uiederdrückvorrichtung 10
ein, um eine Papier zylinderreihe nach unten au drücken.
Der Hocken 34 kann ganzteilig mit der Stosseinrichtung 35 ausgebildet sein. Bei 37 ist ein !Führungsrohr für Setzlinge
in Zylindern dargestellt„ Dieses Rohr ist derart
ausgebildet, dass die Wurzelseitenwandung annähernd senkrecht verläuft und die Blattseitenwandung scharf geneigt
ist, so dass der Setzling derart hindurchfal3.en kann,
dass üie Wurzel unten und die Blattseite oben liegt, während "beide Seitenwandungen etwas geneigt sind. Im Betrieb
werden durch die Räder 2 die Kettenräder 3 gedreht und dadurch die mit den Kettenrädern 3 verbundenen Teile angetrieben«
Zuerst wird die Gruppe von Papier zylindern auf dem Förderer
6 vorwärts bewegt, wobei die.?e Papierzylinder die Setzlinge A tragen, die in der Papierzylinderbaugruppe
kultiviert wurden. Diese Papierzylinder werden durch die Ausrichtvorrichtung 13 auf der Basis 13* ausgerichtete
Die Ausrichtung geschieht derart, dass sich die vorderste Reihe von Papierzylindern etwa 1/2 bis 1/3 der Breite
der Papier zylinder über die Basis 13' hinaus erstreckt, so dass diese leicht herunterfallen können»
Beim nächsten Schritt bewegt sich die Ausrichtvorrichtung
13 nach oben aus ihrer lage heraus, und die gesamte vorder-
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BAD ORIGSNAL
sie Papiereylinderreihe wird durch die Nie derdrückvorr leistung 20 heruntergedrückt. Da die Reihen von Papierzylindem
nur schwaoh mittels eines wasserlöslichen Klebstoffes verbunden sind und leicht dadurch getrennt werden können,
dass V/asser auf die kultivierten Setzlinge aufgegeben wird, ist es leicht, diese Papierzylinder von der Basis 13'
herunterzubringen. Die vorderste Reihe von Papierzylindern kann sehr leicht in flacher Lage auf dem PapierzylinderreihenfOrderer
30 aufgebracht werden. Wenn sich die Papierzylinder über die Basis 13 * im Ausmass ihrer gesamten Breite
hinweg erstrecken, so fallen diese Papierzylinder senkrecht herunter, und wenn diese Papierzylinder sich nur über einen
Teil ihrer Breite über die Basis hervor erstrecken, so
fallen die Papierzylinder flach.
Die Bewegung des Förderers 30 bewegt die Papierzylinder nach links; Wenn sich die Papierzylinder auf di<* Führung
31 bewegen und den Anschlag 32 erreichen, so wird die Vorwärtsbewegung der Papierzylinder zeitweilig abgestoppt»
Da die Bewegung dieses Förderers schneller ist als die Bewegung der Papier zylinder, wird die Papierzylinderreihe
zeitweilig unter einem Einspanndruck festgehalten, und da der Abstand zwischen der Führung 31 und dem Anschlag 32
etwa gleich der Breite eines Zylinders ist und da die Papierzylinder durch den Förderer vorwärts gedrückt werden,
besteht keine Möglichkeit, dass die Zylinder durch den Zwischenraum zwischen der Führung 31 und dem Anschlag 32
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hindurohfallen. Unter diesen Umständen erfolgt ein Herunter
fallen der Papier zylinder dann, venn. diese durch die Abtrennsohaufel
36 vorwärts gestossen werden. Diese Abtrennschaufel 36.steht in einer Drehantriebsverbindung mit dem
Kettenrad 5„ Die Papierzylinder gelangen nun in das PUhrungsrDhr
37» welches für Setzlinge in Zylindern vorgesehen ist. Die Zylinder v/erden in dem Rohr derart geführte dass
die Wurzelseite unten und die Blattseite oben liegt, und in diesem Rohr werden die Setzlinge zu dem speziellen
Pflansort auf dem PeId geführt.
Bei der Abtrennung der vordersten Reihe von Papierzylindern
unter Verwendung einer Stoßstange könnte es in Abhängigkeit von der Art der Setzlinge sehr vorteilhaft
sein, die nächste Reihe zur vordersten hin zu drücken« Bei der in 3?ig. 4 dargestellten Anlage ist ein Antriebsrad
9 mit einem Zapfen 9' vorgesehen, und es ist eine Welle 43 vorgesehen, und der Antrieb erfolgt über die
Kette 4 und das Kettenrad 5. Weiterhin ist ein Hocken 42
vorgesehen. Wenn man diese Vorrichtungen in Richtung des Pfeiles dreht, so bewegt sich der Zapfen 91 nach unten,
und dadurch v/ird die Klinke 12 zurückgezogen, und zwar
durch die Einwirkung der Gestange 10 und 11»
Gleichzeitig werden die Gestänge 44 und 52 naoh unten gezogen, und dadurch wird das WinkeIgestange 45 durch das
Gestänge 44 versohwenkt«. Da dioae» G^stäii/.·;© lose i.r>
ilen
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BAD
Zapfen -\β eingreif", an welchem die Gestänge 53 und 49
schwenkbar gelagert sind, erfolgt eine Drehung in einem
Halbkreis um den Zapfen 46β Das Parallelogrammgestange, das
aus den.Seilen 48, 49 und 50 und dem Winkelgestänge 45 be~
steht, verändert seine Form aus der Parällelogrammform in
eine rechteckige Form. In dieser Zeit gleitet die Stange 47»
welche -aas Gestänges 49 trägt, auf dem Nocken 42 B Dadurch
wird dieses Parallelograinmgestange nach oben gedrückt» j
Die Spitze des Niederdruckgestanges 21, die am Verbindungsgestäng'3
48 befestigt ist, wird nach vorwärts bewegt, um die vorderste Reihe von Papiorzylindern auf der Basis 13'
auszusto3sen. Die !Spitze des Halterungsgestänges 51, welches
am Gestänge 49 befestigt ist, wird nach unten gedreht9 um
die PapierZylinder in der zweiten Reihe zu halten. Die Stange 54, die mit dem Gestänge 55 verbunden ist,
drückt jegen den Zapfen 56 das Drehkörpers 57» und dadurch
wird diaser Körper 57 um den Zapfen 55 herumgedreht.
Die Stange 14, die an dem Drehkörper 57 befestigt ist, wird na3h oben gedrückt, und dadurch wird die vorderste
Reihe dar Papierzylindergruppe Λ von der zweiten Reihe
getrennt und die vorderste Reihe wird nach unten zum Förderer 3C hin gedrückt«, In diesem Fall erreicht das untere
Ende des Geetänges 47 den konkaven Abschnitt des Nockens 42,
und das Parallologrammgestange senkt sich unter der Einwirkung
der eigenen Last selbst ab« Die Niederdrückotange
und die Halterungsstange 51 auf der anderen Seite führen
eine plötzliche Anhebebewegung durch, und dadurch trennen sie
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-H-
sich selbst von cien Papierzylindern« Die vordere Reihe von Papierzylindern in der Gruppe A fällt in flacher Laße
auf dan Förderer 30 herunter.
Wenn «ich das Rac-. 9 und demzufolge der Zapfen 9' weiterdreht * führt das Klinkenrad 8 durch die Einwirkung des
Gestänges 10 und 11 und der Klinke \'<i eine Schritt drehung
der Welle 7 durch, und dadurch kann der Förderer 6 einen Bewegungsschritt machen, und die Papierzylindergruppe A
bewegt sich nach vorn, und der im vorstehenden beschriebene Vorgang wird wiederholt.
Fig. 5 zeigt einen Mechanismus, mit dem die Papierzylinderreihe
Λ1 bewegt werden kann. Die Druckwandung und die
Abschlusswandung werden derart miteinander verbunden, dass ganz genau einzelne Papierzylinder von einer Reihe A: oberhalb
des Abwurfrohres 37 abgetretint werden. Bei diesem Mechanismus hält die Vorwärtsbewegung der Papierzylinderreihe
A"an, wenn der äusserste Papierzylinder A" in dem
Zv/ischenraum hinter dem Förderer 30 angelangt ist und gegen den Anschlag 371 anliegt. Dieser Zylinder wird zum Eingang
B des Abwurfrohres durch eine Schaufel 68* gefördert, welche den Anschlag 37' überquert. Dieser Betrieb erfolg«
in der Weise, daes der Socken 59 gedreht wird, der an einer Welle 58 befestigt ist, Diese Welle 58 treibt die
Schaufeln 68 an. \tQwi die Spitze des Nachläufers 60 sich
auf der höchsten Ütelle des konvexen Abschnittes, des
Nockens 59 befindet, so drückt die Halterungswandung 64»
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die über ο ine Stange. 63 mit dem Drehkörper verbunden ist, der auf dsm Zapfen 62 sitzt, die Papierzylinderreihe A*
über Kissen 65 an« Wenn die Spit se 61* des unteren Arme a 61, der
mit dem Drehkörper 71 verbunden ist, nach unten gezogen
v/ird, so wird die Schliesswandung 67t die einen Vorsprung
69 aufweist, der in eine Nut 70 an der Spitze 61' des unteren
Armes 61 eingreift, im Uhrzeigersinn um äen Zapfen (56 verschwenkt, und dadurch tritt die Spitze 67' unter die
Papierzylinderführung 31 herunter,
Wenn die Schaufel 68· den Papiersylinder A" ε-us dem Zwischenraum
herausträgt, so fällt die Spitze des Nachläufers 60 in den konkaven Seil des Nockens 5S hinein· Dadurch
wird die Spitze des unteren Armes 61 angehoben. Daraus folgt, dass die Spitze 67f der Schliesswandung 67
sich in Richtung des Anschlages 37ebewegt, um den Zwischenraum
zu versperren. Gleichzeitig bewegt sich die Halterungswandung 64 aufwärts, und dadurch wird die Kraft
aufgehobea, die auf die Papierzylinderreihe A1 einwirkt;
Anschliessend beginnt sich die Papierzylinderreihe A1 auf
dem Förderer 30 wieder au bewegen und der vorderste Papierzylinder A" wird durch den Anschlag 37' festgehalten,,
und der im vorstehenden beschriebene Vorgang wi:td wiederholt.
Erfindungsgemäss kann die einzelne Abtrennung einer Papiorzylinderreihe
A' auf andern Weise durchgeführt werden alo
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mit dem im vorstehenden be sehr i ebenen Schaufelrad β
Die in Pig» 6 dargestellte Einrichtung ist ein Beispiel
dafürο
Rollen oder Scheiben 74, 75 sind an den Enden des Förderers 30 angeordnet. Im Förderer 30 ist ein senkrechter Abschnitt
vorgesehen, und gegenüber diesem senkrechten Abschnitt
ist ein elastisches Rad 73 angeordnet.
Die Papier zylinderreihe A', .die auf dem Förderer 30 angeordnet
ist, bewegt sich mit dem Förderer 30, der in Richtung des Pfeiles läuft» Diese Pa.pierzylinder v/erden
zwischen dem elastischen Rad 72 und dem Förderer 30 eingequetscht. Dieses elastische Rad 72 ist anstelle der
Halterungswand 33 der Flg· 1 vorgesehen und dreht sich
etwa mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der Förderer 3Oo Die Reihe A1 wird hierdurch in Bewegungsrichtung
gedrückt» Der herausgedrückte vorderste Zylinder A" wird durch das elastische Rad 73 abgeschnitten, welches
für die Schaufel 36 der Fig» 1 vorgesehen ist. Dieser vorderste Zylinder wird durch die Drehung des elastischen
Rades 73 nach unten fortgeführt. Auf diese Weise wird der Zylinder von der Papierzylinderreihe A' abgetrennt
und nach unten geführt, während er sich zwischen dem senkrechten Abschnitt dei Förderers 30 und dem elastischen
Rad dreht.
Oberhalb des Abwurfrohres 37 wird der Zylinder vom «la·-
stischen Rn.d 73 freigegeben, damit, dieser Papr· ersiyl.l
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BAD ORiQINAL,
der in die Eintrittsöffnung B des Rohres Hineinfallen
kann.
Die Materialien für die elastischen Räder 72 und 73 können
Natur schwamm, Schaumgummi, Gummi schwamm, Mylonschwamra sein«,
Das Rac. 72 kann immer eine höhere Umfangsgeschwindigkeit haben c.ls der Förderer :50e
Das elastische Ead 73 wird in der gleichen Weise angetrieben
wie das Schaufelrad 35» welches in Mg,» 1 dargestellt
ist, nämlich durch die Drehung des Laufrades der Maschine, welche über einen Kettenantrieb, beispielsweise auf die
Rolle 73'♦ übertragen wirde Die Trennwirkung dieser .Anlage
ist derart beträchtlich, dass auch miteinander verfilzte
WürzeIr. der Setzlinge am Boden der Papierzylinder voneinander
getrennt werden können»
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die im vorstehenden beschriebenen Beispiele beschränkt. Der Grundgedanke der
Erfindung, eine Papierzylinderbaugruppe Reihe für Reihe zu trennen und datin einzelne Saatgutzylinder von einer
abgetrennten Reihe von Zylindern abzutrennen, kann auch in anderen Formen verwirklicht werden, wie es in den
7 und 8 dargestellt ist,,
Der Maschinenrahmen 1 itst am Ende mit einem Traktor verbunden
und wird von dioaem Traktor gezogen. Bei der Vorwärtsbewegung
der Maschine drehen sieb, daa Laufrad 2 und
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das mit dem Laufrad verbundene Kettenrad 35 und auf diese
V/eise kann ein Kettenrad 75 über eine Kette 4 angetrieben
werdene Der exzentrische Hocken 77» der auf der gleichen
Welle 7(> sitzt wie das Kettenrad 75 9 wird ebenfalls gedreht,
lind die Klinkenstange 78, die mit diesem Nocken in Eingriff steht, wird vor- und zurückbewegt» Dadurch wird
das Klinkenrad 79 gedreht« Me Welle 80 des Klinkenrad·,!s
79 und (lie Welle 80', die in die Seitenplatte des Pflanzrahmens eingesetzt ist, weisen eine Rolle auf» Zwischen
diesen Rollen erstreckt sich ein Förderband 81« Auf diesem
ist eine Basiswandung 82 montiert, welche die Papiarzylinder
Λ fortschreitend vorwärts bewegt« In Pig. 8
sind Ge stange 83 und 87 vorgesehen, die mit Schwenkzapfen 84a, 84'd und 86a und 86b in Verbindung steheno Weiterhin
sind Gestänge 85a und 85b vorgesehen, die ebenfalls mit diesen Schwenkzapfen in Verbindung stehen, und auf diese
Weise v/ird ein Parallelogrammgestänge gebildet. Gegenüberliegende
Glieder haben die gleiche länge. Das stationäre Gestänge 83 ist am Maschinenrahmen mittels der Bauteile
88 und 89 befestigt.
Die Feder 90 ist zwischen den Gestängen 85a und 85b ausgespannt
und zieht das bewegliche Gestänge 87 nach links* Wenn da3 Gestänge 85a gegen einen Anschlag 106 des Gestänges
83 anschlägt, wird diese Bewegung gestoppt« An beiden Enden der Gestänge 83 und 87 sind Wellen 91a, 91 d und 91b
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und 91c "befestigt, und diese Wellen tragen Kettenräder 92a9
92d, 921), 92c. Diese vier Kettenräder- kämmen mit der Kette 93«
Die Kette 93 hat die gleiche leilung wie die Papierzylinder
A und auf der Aussenseite dieser Ketten sind Papierzylinderauf nähme einrichtungen 94 vorgesehen-, und zwar in den gleichen
Intervallen wie die Papierzylinder unterteilt sind. Die Papierzylinderaufnahmeeinrichtungen 94 können beispielswcjise
Nadeln oder ähnliche Einrichtungen sein.
Wenn sich die Welle 76 mit dem Laufrad dreht, so wird das
Schneckenrad 95» welches auf dieser Welle sitzt, ebenfalls gedrehte Auf diese Weise wird das Sehneokenzahnrad
96 gedreht, welches mit dem Schneckenrad kämmt. Da dieses Schneckonzahnrad 96 an dem Kettenrad 92a befestigt ist,
wird dioses auch gedreht und dreht über die Kette 93
die anderen Kettenräder 92b, 92c und 92de Die Bewegungsgeschwindigkeit der Basiswandung 82 und die Drehzahl des
Kettenrades 92 sind korreliert, und ein Wechselgetriebe kann zwischen der Grundplatte und dem Kettenrad angeordnet
sein. Das Kettenrad 92b weist einen Arm 97 auf, der einen Vorsprung 98 hat. Wenn sich das Kettenrad 92b in
Richtung des Pfeiles dreht, schlage der Vorsprung 98
gegen eine Pührungsstange 99 von sjiezieller Länge an, die
am Maschinenrahmen befestigt ist· Bei einer weiteren Drehung des Kettenrades 92b gleitet der Vorsprung 98
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länge ö.er Führungsstange 99 und überwindet die Kraft der
Feder 90 und verschwenkt sich zusammen mit dem Gestänge
85a und 85b nach rechts. Der Vorsprung 98 gleitet längs
beider Seiten der Führungsstange 99» bis er aus der Nute 99' herausläuft, die in die Unterseite der Führungsstange. 99 eingeschnitten ist0 Die Gestänge 87? 85a und 85b
kehre», in die ursprüngliche Stellung durch die Einwirkung der Feder 90 zurück,, Unmittelbar danach bewegt das Klinkenrad.
79 das Förderband 81 vorwärts,, um die Papierzylinderreihe.
A1 vorwärts zu bewegen.
Während der Verschwenkung der Gestänge 87» 85a und 85b
nach rechts wird die Kette 93 ebenfalls versehwenkt« Wenn
die Kettenräder 92b und 92c sich ebenfalls in entgegengesetzter
Richtung etwa mit gleicher Geschwindigkeit wie die Kette 93 bewegen» ist der Zustand der Kette 93 zwischen
den Kettenrädern 92b und 92c der gleiche wie die Beziehung des Antriebsrades zur Antriebskette und zum
Bodens nämlich die Kette 93 kann relativ zur Papierzylindergnippe
A1 festgehalten werden· Sie führt gleichzeitig
eine Vorwärts- und Rückwärt sbev/e gung durch. Die Papierzylinderaufnahmevorrichtungen
94 führen dabei die vorderste Papierzylinderreihe A1 fort, während diese Vorrichtungen
nach links gezogen werden, wenn dan Gestänge 87 durch die
Feder 90 zurückgezogen wird. Um zu verhindern, dass die nächBte Reihe mit fortgeführt wird, weist der Tragrahmen
der Basiswandung 82 vorzugsweise Seitonplattan 105 s.uf,
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welche zu beiden Selten des Papierzylinderförderers 81 angeordnet sind«
Die Kettenräder 92a9 92b, 92c und 92d weisen die gleiche
Anzahl von Zähnen auf „ und diese Anzahl von Zähnen ist die
gleiche wie die Anzahl von Papierzylindern A", die in einer Papier*ylinderreihe Af vorhanden sind, Sür jede volle Umdrehung
des Kettenrades 92b wird der im vorstehenden beschriebene Vorgang wiederholt oder durchgeführt» Das Übersetzungsverhältnis
zwischen den Seilen ist so eingestellt, dass eine Vorwärtsbewegung einer Papierzylindergruppe A
durchgeführt wird, wobei die Kette 93 kontinuierlich mit Papier&ylindern beschickt wird, Wenn die Papierzylinder,
die von den Aufnahmevorrichtungen 94 erfasst werden* bis zum Kettenrad 9.2d transportiert sind, wird der Vorsprung
101 an einem Ende des Schwenkkörpers 102, der an einer Welle 104 sitzt, gegen die Oberfläche des Nockens 100
durch die Kraft der Feder 103 gedrückt» Die Anzahl der Vorsprünge am Nocken 100 ist die gleiche wie die Anzahl
der Zähne am Kettenrad 92d» Der Vorsprung 101 fällt in dem konkaven Abschnitt des Nockens 100, und der Arm 102
drückt den Papierzylinder A" aus der Aufnahmeeinrichtung 94 heraus,, Der freigegebene Setzling A" fällt dann mit
der Wurzel nach unten auf das JPeId unter Birv/irkung seines
Eigengewichtes, um dort eingepflanzt su werden·
Geraäss der Erfindung können die in Papiorzylindem angeorcl-
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neten Setzlinge, die abgetrennt und heruntergsfallan
sind, in einer normalen Stellung gepflanzt werden» Wenn
jedoch in Abhängigkeit vom Zustand des Feldes ein Pflanzen durch ein einfaches Heruntorfallenlassen der Setzlinge
nicht mö'slich istf kann eine Vorrichtung vorgesehen
werden, um ein Umfallen der Setzlinge zu verhindern» Die Fig* 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung, dia ein umfallen
der Setzlinge verhindert. Im unteren Abschnitt des Papierzylinderführungsrohres
37 ist ein Rohr 107 gleit bar eingesetzt j welches Einschnitte in entgegengesetzten Richtungen
aufweist» 108 ist eine Einebnungsplatte, die so an
dem Maschinenrahmen 1 befestigt ist, dass diese Platte die Bodenoberflache zusammendrückt) und eine Pflugschar
109 ist am Boden der Platte 108 angeordnet. 110 sind Bodenandruckräder, die an der Platte 108 unter einem
Winkel von 5 bis 15° gegenüber dem Boden hinter dem Abwurf rohr 37 angeordnet sind. Das Rohr 37 ist derart eingebaut,
dass es nach vorn und hinten um einen Zapfen 110'
verschwenkt werden kann. Das Rohr wird durch eine Einstellschraube 113 der Einstellvorrichtung 112 festgelegt»
Bei einsr Vorwärtsbewegung der Maschine fällt der Papierzylinder
A" in die Furche, die im Boden durch die Pflugschar 109 eingeschnitten wurde, wobei diese Pflugschar
sioh an der Platte 108 befindet, die iror dem Abwurf rohr
37 angeordnet ist, Der Zustand der Furche verändert oich
in Abhängigkeit vom Bodenzustand dos Felcieo, und deslu-.lb
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BADORiGlNAL
ist eine Einstellvorrichtung vorgessehen, um den Winkel
des Rohres 37 einzustellen, um sicherzustellen, dass die Setzlinge Λ" in die lurche hineinfallen5 Die abgeworfenen
Papier zylinder können nach hinten umfallen» Der obere Abtschnitt der Blätter v/ird jedoch durch den oberen
Teil eier Aussparung im Rohr 107 ge3ialten9 und das Uiafallen
wird verhindert» Die Andruckräder 110 kommen von hinten
und drücken den Boden um die Setzlinge herum fest und dadurch kann der Setzling gepflanzt werden« ohne dass
dieser umfällt. Das Rohr 107 ist in senkrechter Richtung derart eingestellt» dass das Rohr an die Setzlinggrösse
angepasst ist.
Pige 11 zeigt eine Vorrichtung, die verhindern soll, dass
der Auslass des Abwur^rohres mit Papierzylindern verstopft
wird« Wenn die Abteilvorrichtung9 die einzelne Papierzylinder
A1 abtrennt, einmal zwei Zylinder abwirft, au
fällt eine schwere Last auf die Schwenkplatte 112* an
der Unterseite des Rohres 37 β Die Platte 112' und die
Peder 114» die mit beiden Enden am Rohr befestigt ist,
können dieser Belastung nicht widerstehen« Me Schwenkplatte 112* wird nach vorn um das Gelenk 1135 verschwsnk'i;
und der Abwurfauslass 107* ist weit genug geöffnet, um
zwei Setzlinge auf das Feld abgeben zu können, ohne dass dadurch das Abwurf rohr verstopft wird. Wenn ,jedoch im
Gegensatz hierzu lediglich die Belastung eines Setzlings Art au.·'? die Schwenkplatte einwirkt, so ist dio Kraft dar
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8AD ORIGINAL
Feder 114 gross genug, um einer weiten Öffnung des Auslasses 1071 au widerstehen, und dadurch wird verhindert,
dass ein Setzling nach vorn umfällte
Die im vorstehenden beschriebene Maschine ermöglicht einen
kontinuierlichen glatten Betrieb beim Pflanzen der Setzlinge
A* in Papierzylindern, ohne dass der Auslass '07* äe
Abwurf rohre s verstopft werden kann.,
Die erfindungsgemässe Maschine kann angewendet werden, um
Flachlandreis9 Hochlandreis9 Kohl und dergleichen zu
pflanzene
Es sollen einige Beispiele von Pflanzmaschinen beschrieben werden,
Jeder Papierzylinder wies eine quadratische Grundfläche mit einer Kantenlänge von 1,5 cm auf und war 3 cm hoch»
Solche Zylinder wurden miteinander verbunden und zwar unter Verwendung einer wässrigen Lösung von Polyvinylalkohol«
Setzlinge von Flachlandreis wurden eingesät und 47 Tage lang kultiviert* Danach hatten die Setzlinge
ein Wachstum mit vier Blättern erreicht,, wobei ihre
Wurzeln miteinander verfilzt waren,
Die zum Setzen verwendete Vorrichtung ist die in Fig. 6 gezeigte,, Das elastische Rad 73 hatte einen öusseren Durch
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BAD
messer von 10 cm und eine Breitenabmesaung von 2 cm»
Die Umfangsgeschwindigkeit des elastischen Rades 73 wurde
derart eingestellt, dass diese das Fünffache der Bewegungsgeschwindigkeit des Papierzylinderreihenförderers
betrug» Die Maschine wurde durch einen 2,5 Pi3-Motor zum Pflanzen auf dem Feld angetrieben» Die Ergebnisse waren
sehr gut, und die miteinander verfilzten Wurzeln wurden vollständig voneinander getrennt, und beim Pflanzen trat
keinerlei Ausfall auf«
Der Papierzylinder wies keinen Boden auf und hatte eine quadratische Form mit einer Kantenlänge von 1,7 cm und
einer Höhe von 3 cm. 400 derartige Zylinder wurden au einer Gruppe verbunden, wobei ein wasserlöslicher Klebstoff
verwendet wurde. Diese Gruppe wurde mit Reis besät, und dann fand eine Kultivierung innerhalb von 25 Tagen
statt. Das Pflanzen erfolgte unter den folgenden Bedingungen : Es wurden zwei Pflanzmaschinen rechts und
links verwendet. Diese Pflanzmaschinen waren mit den in den Fig. 7 und 8 dargestellten Einrichtungen ausgestattet.
Drei Nadeln, von denen jede einen Durchmesser von 0,3 mm und eine Länge 8 mm hatte, wurden als PapierzylinderaufnaJcmevorriohtung
94 verwendet, die in Figo 8 dargestellt
ist. Me Zylinder wurden mit Zwischenräumen von 50 cm abgeworfen·
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Zum Pflanzen wurae eine mit einem 3 PS-Motor angetrieben©
Pf lana naschine verwendet, wobei mit einer Geschwindigkeit von 30 m pro Hinute gearbeitet wurde c .Die Setslinge hatten
einen Abstand von 15 cm voneinander, und die Furchenbreite
betrug 36 cm. Innerhalb von 1 Stunde und 5 Minuten konnte eine Fläche von 1000 qm "bepflanzt v/erden„ Bei der üblichen
leehnik waren 8 Stunden zum Pflanzen von Setzlingen erforderlich,
die 35 lage in einem Setzlingsbest kultiviert wurden, wobei die Setzlinge einen Abstand von 1!T- cm hatten
und wobei die Purchenbreite 36 cm betrüge In beiden Fällen war das Wachstum der Setzlinge nach dem Einpflanzen in
das Feld zufriedenstellend. Beim Pflanzen nach der erfindungsgemässen
Methode wurde jedoch eine um 15 $ erhöhte
Ernteausbeute erzielt.
BAD ORIGINAL
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Claims (1)
- Patentansprüche. 1 ο. Vorrichtung ziir Pflanzung einer Gruppe vo:a Setzlinge enthaltenden Papier zylindern, die miteinander durch einen v/asserlöslichen Klebstoff yerbunden sind, gekennzeichnet durch einen !Förderer» um diese Gruppe von Papierzylindern vorwärts zu bsv/egen«, einen weiteren Förderer, der sich unter einem -«echter..Winkel zur Bewegungsrichtung des ersten Förderers bewegt, um eine Reihe von Papierzylindern zu fördern, eine Niederdrückeinrichtung, um eine Reihe von I?apierzylindern von dieser Papierzylinderbaugruppe zu trennen oder eine Aufnahmeeinrichtung für Papierzylinder und eine !Trennvorrichtung, um einzelne Zylinder von der Reihe abzutrennen.2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenraum, der der Hälfte oder einem Drittel der Breite des Papierzylinders entspricht, zwischen der Führung am Ende des Papierzylinderbaugruppenförderers und der Vorderkante der Einrichtung freigelassen wird, welche die Vorderfront de?' Papierzylinder ausrichtet»5» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Papierzylinderführung und eine Wandung zur Halterung der Papier zylinderreihe am Ende des Reihen-009882/0092 »AD ORlGmLförderers vorgesehen sind und dass ein Zwischenraum zwischen der Papierzylinderführmig und einer Stoppvorrichtung für die Papierzylinderreihe vorgesehen ist«, der ausreichend ist«, damit ein Papierzylinder hindurchfallen kann9 damit ein Papiersylinder von der Reihe abgetrennt werden kann, und zwar mittels oines Schaufel rades, welches sich durch diesen Zwischenraum hindurch bewegt«Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehkörper vorgesehen ist9 dessen Kontaktoberfläche mit einem schwammartigen Material bedeckt ist, und dass dieser Drehkörper mit einem geringen Abstand gegenüber der Längsrichtung des Papierzylinderreihenförderers angeordnet ist, wobei dieser Schwammkörper dazu dient, die Reihe von Zylindern in einzelne Zylinder zu unterteilen.Vorrichtung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet8 dass eine Schliesswandung vorgesehen ist, die dem Zwischenraum zwischen der Führung für die Papierjylinder und der Stoppvorrichtung gegenüberliegt, wobei sich diese Schliesswandung vorwärts urci rückwärts bewegt, und zwar entsprechend der Drehung des Soluiufelrades, so dass der Zwischenraum, in den die Zylinder hineinfallen j geöffnet oder geschlossen werden kann«0 0 9 8 8 2/0092 BADVorrichtung no.cli Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasa die Abtrenneinrichtung für die Papierzylinder so aufgebaut iat, dass ein Parallelogrammhabelgestänge vorgesehen ist, v/elches ein Niederdrtlckgestange für die erste Reihe der Zylinder aufweist und ein Haltegesbange, um die zweite Reihe der Zylinder zu halten,,7» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das3 die Abtrenneinrichtung für die Papierzylinder so aufgebaut ist, dass der Papierzylinderreihenförderer eins Papierzylinderaufnahmevorrichtung aufweist, wobei zur Aufnahme der vordersten Reihe der Papierzylinder der Förderer sich rechtwinklig zu seiner Bewegungsrichtung bewegen kann«8β Papierzylinderabwurfrohrj dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite dieses Rohres die Form eines gewölbten Papierzylinderanschlages hat«9« Pflanzmaschine, gekennzeichnet durch ein frei gleitbares hinten ausgespartes Rohr an der Unterseite des Papierzylinderf ührungsrohres, welches derart einstellbar ist, dass der Papierzylinder in eine Furche hineinfallen kannj die von einer Pflugschar hergestellt wir d ο009882/0092BAD ORiGINAL10β Vorrichtung nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet, dass die Papierzylind er abwurfvorrichtung eine Schwenkplatte aufweist j die derart elastisch gehalten ist9 dass die Vorderseite des Abwurfrohres die erforderliche AbwurfÖffnung bildet»009882/0092 bad original
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0032155 | 1968-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1657007A1 true DE1657007A1 (de) | 1971-01-07 |
Family
ID=7346237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681657007 Pending DE1657007A1 (de) | 1968-02-20 | 1968-02-20 | Pflanzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1657007A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0005354A1 (de) * | 1978-04-27 | 1979-11-14 | Geoffrey Allan Williames | Sämling-Umpflanzmaschine |
| DE3304098A1 (de) * | 1982-02-09 | 1983-08-18 | Nippon Tensaiseito K.K., Tokio | Pflanzmaschine |
| FR2569330A1 (fr) * | 1984-08-21 | 1986-02-28 | Mugnier Francis | Element planteur de mottes en culture maraichere |
| DE2760305C2 (de) * | 1976-03-02 | 1987-04-23 | Nippon Tensai Seito K.K., Tokio/Tokyo | Auspflanzmaschine |
| EP0260700A3 (de) * | 1986-09-19 | 1988-10-12 | Atsushi Shirouzu | Pflanzgerät |
-
1968
- 1968-02-20 DE DE19681657007 patent/DE1657007A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2760305C2 (de) * | 1976-03-02 | 1987-04-23 | Nippon Tensai Seito K.K., Tokio/Tokyo | Auspflanzmaschine |
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| EP0260700A3 (de) * | 1986-09-19 | 1988-10-12 | Atsushi Shirouzu | Pflanzgerät |
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