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DE1657007A1 - Pflanzmaschine - Google Patents

Pflanzmaschine

Info

Publication number
DE1657007A1
DE1657007A1 DE19681657007 DE1657007A DE1657007A1 DE 1657007 A1 DE1657007 A1 DE 1657007A1 DE 19681657007 DE19681657007 DE 19681657007 DE 1657007 A DE1657007 A DE 1657007A DE 1657007 A1 DE1657007 A1 DE 1657007A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
cylinders
paper cylinder
row
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681657007
Other languages
English (en)
Inventor
Atsushi Shirozu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Circle Tetsukojo Kk
Nippon Beet Sugar Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Circle Tetsukojo Kk
Nippon Beet Sugar Manufacturing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Circle Tetsukojo Kk, Nippon Beet Sugar Manufacturing Co Ltd filed Critical Circle Tetsukojo Kk
Publication of DE1657007A1 publication Critical patent/DE1657007A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C11/00Transplanting machines
    • A01C11/02Transplanting machines for seedlings
    • A01C11/025Transplanting machines using seedling trays; Devices for removing the seedlings from the trays

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description

16570D7
PATENTANWALT TELEGtAMMi: WiSPAT(NT β MÜNCHEN 19 POSTSCHECK: MUNCH IN 1 «1 5 94 MONTENSTKASSE »/I
•ANKHAUS M. AUFHAUSI» ·ΟΟΪ2 ' TELEFON: »7 52 OJ
QP - 346
G/K
NIPPON TENSAI SEITO KABUSHIKI KiVISHiV, 6, 2-chome, Kyobashi, Chuo-ku, Tokyo/Japan
KABUSHIKI XAISHA CIRCUS TETSUKOJO 117 Aza 0-maohi, Takigawa City, Hokkaido, Japan
Pflanzmaschine
Die Erfindung betrifft eine Pflanzmaschine zum Pflanzen von Setzlingen, von denen einer nach dem anderen von einer Baugruppe aus Papierzylindern, in denen die Setzlinge kultiviert werden und die miteinander durch ein waoserlösliches Klebemittel verbunden sind, abgetrennt wird, wobei diese Haschine einen Schrittförderer auf- weist, der die gesamte Papierzylinderbaugruppe trägt und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, um die erste Reihe der Papierzylinderbaugruppe abzutrennen und wobei ein weiterer Förderer vorgesehen ist, der eine auf dieee Weise abgetrennte Baugruppe tragt, und wobei eine Stossvorriohtung am Ende des Förderers vorgesehen ist, der die auf diese Weise zugeführte Papierzylinderreihe in einzelne Setzlinge unterteilt, wobei dieser einzelne Setzling zum Pflanzen nach unten geführt wird«
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Die Erf indune betrifft eine Pflanzmaschine. Bei der Üblichen !Technik der mechanischen Pflanzung werden Setzlinge direkt aus dem Saatbeet herausgenommen. Die sogenannten nackten Setzlinge oder die Pflanzsetzlinge, die in Töpfen aus verfestigtem Torfmoos oder in Papierbehältern kultiviert wurden, die in einer Bolzschachtel angeordnet sind, werden manuell einer nach dem anderen in die Pflanzvorrichtung eingegeben« Diese Technik erfordert grosse Anstrengungen beim Pflanzen, und um die Mensohenkraft zu schonen, wurde bereite seit langem eine vollständige Mechanisierung der Pflanzung gefordert.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine automatische Anlage geschaffen, die die oben dargelegten Nachteile nicht aufweist, und diese Anlüge kann automatisch Setzlinge zuführen oder pflanzen. Die Setzlinge, die in der erfindungsgemäasen Vorrichtung gehandhabt werden, sollten in rechteckigen Papierzylindern kultiviert werden, wie sie in der japanischen Patentpubllkatioo Sho 38-25713 beschrieben werden· Diese Papierzylinder bilden eine grosse Anzahl von rechteckigen bodenlosen Papiorzylindern oder rechteckigen bodenlosen Zylindern aus eines papierdünnen Memhranmaterial, wobei diese Zylinder mittels eines wasserlöslichen Klebetoffee in regulärer Konfiguration miteinander vorklebt sind und wobei jeder Zylinder mit Erde gefüllt iüt und nach der Kultivierung zum Pflanzen abgetrennt werden kann.
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Die erfindungsgemässe Setzlingspflanzmaschine weist einen intermittierend sich "bewegenden Förderer oder einen Schrittförderer auf, der die gesamte Anordnung der Setzlinge in Papierzylindern trägt, und es ist ein weiterer Förderer vorgesehen, der sich unter einem rechten Winkel zur Bewegungsbahn des ersten Förderers bewegt, und der eine Reihe von Papierzylindern auf einmal vorwärts bewegt, und es ist ferner ein Mechanismus vorgesehen, um die
Papierzylinder von der Papierzylinderreihe abzutrennen« ^
Es ist ein Hauptziel der Erfindung, in zuverlässiger ¥eise die vorderste Reihe von Zylindern von einer Gruppe von Papierzylindern abzutrennen, die in regelmässiger Weise miteinander verbunden sind, und dann einzelne Papierzylinder abzutrennen und diese zur Pflanzung nach unten zu führen oder nach unten fallen zu lassenc Es ist selbstverständlich möglich, einzeln abgetrennte Setzlinge mit dem Einspannabschnitt des Pflanzgestänges aufzunehmen und diese in das Feld einzusetzen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, diese Vorrichtung mit der Kultivierung von Setzlingen in Papierzylindern zu kombinieren, wodurch eine ausserordentlich einfache und kontinuierliche Pflanzung möglich ist und wodurch die Kultivierung in einfacher V/eise überwacht werden kann und wodurch die Zeit zur Aufnahme der Setzlinge oder Pflanzen verkürzt werden kann.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, die Laufgeschwindigkeiten der "beiden Förderer mit der Leistung zu korrelieren, die von dem sich drehenden Rad der Pflanzvorrichtung abgenommen wird, so dass die Geschwindigkeit der Pflanzung und die Intervalle zwischen den Pflanzungen in einfacher Meise zur Durchführung der Pflanzung eingestellt werden können.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, die Papierzylinder, ™ welche Setzlinge enthalten, einzeln abzutrennen und diese in eine normale Abgabestellung zu bringen, in der die Y/urzel nach unten zum Feld hin ausgerichtet ist«,
Ferner ist es Ziel der Erfindung, ein Abwurf rohr zum Pflanzen der Setzlinge auf dem Feld vorzusehen, wobei dieses Rohr Einrichtungen aufweist, die sin Umfallen der Setzlinge verhindert*, so· dass das Einpflanzen in vollständiger liieise durchgeführt werden kann..
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Pflanzmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung zum Abtrennen der PapierzylInder Reihe für Reihe,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Pflanzvorrichtung,
wobei die in Fige 2 dargestellte Einrichtung fortgelassen ist,
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PIg0 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungs- £orm der Einrichtung zum Abtrennen der Papierzylinder Reihe für Reihe,
Pig« 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Einrichtung zum einzelnen Abtrennen der Setzlinge in einer Reihe von Papierzylindern,
Figo 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum einzelnen Abtrennen der Setzlinge in einer Reihe von Papierzylindern,
Pig« 7 eine Seitenansicht einer Aufnahmeeinrichtung,
die anstelle der Einrichtung zum Abtrennen einer Reihe von Setzlingen aus einer Gruppe von Papierzylindern vorgesehen ist,
Pig. O eine Draufsicht auf die in Pig. Y dargestellte Einrichtung,
Pigc 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung, mit der
einzeln die Setzlinge zum Pflanzen auf das PeId abgegeben werden,
Pig. 10 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung einer Pflanzvorrichtung und
Pig. 11 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausfüarungaform der Pflanzvorrichtung, v/obei das Abwurfrohr teilweise geschnitten iat»
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Pflanzvorrichtung zum Pflanzen von Papierzylindern, die einer nach dem anderen am Ende
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eines Förderers für eine Setzlingsreihe abgetrennt werden, nachdem die Papierzylinder Reihe für Reihe auf den Satzlingsreihenförderer abgegeben v/erden und zwar von einem Förderer zum Fördern einer Papierzylinderbaugruppe. Wie die Figuren zeigen, weist die Maschine einen Rahmen 1 auf, dessen vorderes Ende an einem !Draktor befestigt ist* 2 ist das laufrad, und dieses Laufrad ist in Abhängigkeit von der Benutzung mit einer entsprechenden Befestigung versehen. 3 ist ein Kettenrad, welches am Laufrad 2 befestigt ist, und 4 ist eine Antriebskette. Das Kettenrad 5 wird von der Kette 4 angetrieben. Der Förderer 6 ist zur Aufnahme der Papierzylinderbaugruppe vorgesehen, und dieser Förderer trägt die Papierzylinder, und diese Papierzylinder haben üblicherweise eine rechteckige Form oder eine Sech-3-eckforau Dieser Papierzylinderförderer 6 bewegt die Papierzylinder schrittweise vorwärts. Zum Antrieb ist ein Klinkenrad 8 vorgesehen, welches an der Welle de^ Fördererrolle 7 befestigt ist. Dieses Klinkenrad wird von einem Antriebsrad 9 über einen Zapfen 9'# der exzentrisch angeordntet ist» und von der Klinke 12 , die vom Gestänge π, 10 getragen wird, angetrieben o 13 ist eine Vorrichtung zur Ausrichtung der Papier zylinder. Diese Vorrichtung 13 weist eine groBse Anzahl von Stangen H auf, die sioh parallel erstrecken. Wenn sioh das Antriebsrad 9 dreht, steigen und fallen die Stangen 14 um die Achse 19 herum, und awar durch eine Betätigung über die Gestänge 1ü, 16, 17 und 18· Wenn eioh der Zapf en 9* des Rades 9 in der oberaten lotpunkt-
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stellung "befindet r liegen die Stangen 14 nahezu horizontal und ordnen die Reihe von Papierzylindern dadurch an, dass sie die Vorwärtsbewegung zusammen mit der Einwirkung des Förderers 6 aufhalten. 20 ist die Papieraylinderniederdrückvorriclitungj, die zahlreiche Stoßstangen 21 aufweist und die am unteren Ende bei 22 drehbar gelagert ist» Diese Vorrichtung wird von der Schwingstange 23 betätigt, die mit dem vorderen Ende des Gestänges 17 und mit dem Gestänge verbunden ist. In der Mitte der Schwingstange 23 ist das λ Hiederdrückgestange 21 schwenkbar gelagert, und an der Seitenkante und im oberen Abschnitt dieses Gestänges ist der Winkelstab 24 angeordnet, dessen hinteres Ende von der Feder 25 abgestützt wird, die am Anschlag 28 befestigt ist, der sich von der oberen Seite der Schwingstange 23 aus erstreckt» Der Vorsprung 26, der sich von der Oberkante des Niederdrllckge stange s 21 aus nach oben erstreckt, wird zwischen der Feder 27 an der Vorderseite und der Vorderseite der Winke!stange 24 an der Hinterseite gehalten*
Wenn sich also das Antriebsrad 9 dreht und der Zapfen 9' aus der dargestellten Stellung herausbewegt, das heisst, wenn sich dieser Zapfen von der oberen Totpunktstellung heraus nach unten bewegt, geht die Klinke 12 nach unten, unabhängig von der Stellung des Klinkenrades 8, während das Gestänge 16 sich in Richtung des Uhrzeigersinnes um die Achse 28 verschwenkt. Dadurch v/erden die Gestänge 17 und 18 nach vorn (bei der Darstellung in Fig«.2 nach rechts)
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gedrückt« Dies führt dazu, dass sich die Papierzylinderreiheneoisriohtvorrichtung 13 in Richtung des Uhraeigerdrehsinnes um die Achse 19 verschwenkt« Dadurch wird diese Vorrichtung 13 von der Vorderseite der Papierzylinder abgezogen. Wenn eich der Zapfen 9' in eine Stellung kurz vor der unteren lotpunktlage bewegt, und wenn das Schwenkgestange 23 um einen entsprechenden Winkel verschwenkt ist, schlägt das vordere Ende der Winkelstange 24 gegen einen Ansehls-g 29 an, der ebenfalls am Rahmen befestigt ist. Dadurch wird die Stange 24 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 25 gedreht und vom Vorsprung 26 dadurch gelöste Die Spitze des Niederdrückgestanges 21, die gegen die vorderste Reihe der Papierzylinder anliegt, dreht sich unter Einwirkung der Feder 27 schnell in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn, und dadurch werden die Papier zylinder nach unten auf den Papierzylinderreihenförderer 30 gedrückt«
Venn sich das Antriebsrad 9 weiter dreht, wird der Zapfen 91 nach oben bewegt. Dadurch werden die Gestänge 17 und zurück (nach links) gezogen. Dies führt dazu, dass die Ausrichtvorrichtung 13 eine horizontale Stellung einnimmt, während gleichzeitig die Klinke 12 das Klinkenrad um einen Zahn weiter dreht, wobei diese Drehung einer Reihe von Papierzylindern entspricht. Dadurch wird die Gruppe von Papierzylindern auf dem Förderer 6 in' Richtung
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auf den Förderer 30 zu vorwärts bewegt. Wenn der Zapfen wieder die in Pig* 2 dargestellte oberste Totpunktlage einnimmt, werden der Vorsprung 26 und das Winkelgestänge vom Anschlag 29' beaufschlagt, der am Rahmen angeordnet ist, und diese Seile gelangen wieder in Eingriff miteinander 3
Der Papierzylinderreihenförderer 30, der mit dem Kettenrad 3 in Antriebsverbindung steht, kann sich schnell genug Jj bewegen, um die Papierzylinderreihe vorwärts zu schieben» 31 ist eine Führung für die Papierzylinder9 und diese !führung ist am Ende des Förderers 30 angeordnet«, 32 ist ein Stop-Anschlag, der die Vorwärtsbewegung der Papierzylinderreihe abstoppt» Es ist ein Zwischenraum zwischen der Führung 31 und der Abstoppeinrichtung 32 vorgesehen, so dass ein Papierzylinder frei aufgenommen v/erden kann« 33 ist die Halterungswand für die Papierzylinderreihe, die verhindert, dass ein Papierzylinder vom Förderer 30 A herunterfällt. Der Hocken 34 hebt die Wandung 33 an, während die Papierzylinderreihe sich vorwärts bewegt, und dieser Nocken senkt die Wandung ab, wenn die Papierzylinderreihe stillsteht.
35 ist eine Stossvorrichtung für die Papierzylinderβ Diese Stossvorrichtung wird von einem Schneckengetriebe 38 gedreht» welches von den Kettenrädern 3 und 5, dem Sohneckenrad 39 und den Zahnrädern 40 und 41 angetrieben wird« Das Blatt 36 drückt den Papierzylinder ab, dar aich im
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Zwischenraum zwischen Anschlag 32 und äer Führung 31 "befindet. In dem Augenblick,, in dem alle Zylinder einer Reihe abgegeben sind, wirkt die Uiederdrückvorrichtung 10 ein, um eine Papier zylinderreihe nach unten au drücken. Der Hocken 34 kann ganzteilig mit der Stosseinrichtung 35 ausgebildet sein. Bei 37 ist ein !Führungsrohr für Setzlinge in Zylindern dargestelltDieses Rohr ist derart ausgebildet, dass die Wurzelseitenwandung annähernd senkrecht verläuft und die Blattseitenwandung scharf geneigt ist, so dass der Setzling derart hindurchfal3.en kann, dass üie Wurzel unten und die Blattseite oben liegt, während "beide Seitenwandungen etwas geneigt sind. Im Betrieb werden durch die Räder 2 die Kettenräder 3 gedreht und dadurch die mit den Kettenrädern 3 verbundenen Teile angetrieben«
Zuerst wird die Gruppe von Papier zylindern auf dem Förderer 6 vorwärts bewegt, wobei die.?e Papierzylinder die Setzlinge A tragen, die in der Papierzylinderbaugruppe kultiviert wurden. Diese Papierzylinder werden durch die Ausrichtvorrichtung 13 auf der Basis 13* ausgerichtete Die Ausrichtung geschieht derart, dass sich die vorderste Reihe von Papierzylindern etwa 1/2 bis 1/3 der Breite der Papier zylinder über die Basis 13' hinaus erstreckt, so dass diese leicht herunterfallen können»
Beim nächsten Schritt bewegt sich die Ausrichtvorrichtung 13 nach oben aus ihrer lage heraus, und die gesamte vorder-
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sie Papiereylinderreihe wird durch die Nie derdrückvorr leistung 20 heruntergedrückt. Da die Reihen von Papierzylindem nur schwaoh mittels eines wasserlöslichen Klebstoffes verbunden sind und leicht dadurch getrennt werden können, dass V/asser auf die kultivierten Setzlinge aufgegeben wird, ist es leicht, diese Papierzylinder von der Basis 13' herunterzubringen. Die vorderste Reihe von Papierzylindern kann sehr leicht in flacher Lage auf dem PapierzylinderreihenfOrderer 30 aufgebracht werden. Wenn sich die Papierzylinder über die Basis 13 * im Ausmass ihrer gesamten Breite hinweg erstrecken, so fallen diese Papierzylinder senkrecht herunter, und wenn diese Papierzylinder sich nur über einen Teil ihrer Breite über die Basis hervor erstrecken, so fallen die Papierzylinder flach.
Die Bewegung des Förderers 30 bewegt die Papierzylinder nach links; Wenn sich die Papierzylinder auf di<* Führung 31 bewegen und den Anschlag 32 erreichen, so wird die Vorwärtsbewegung der Papierzylinder zeitweilig abgestoppt» Da die Bewegung dieses Förderers schneller ist als die Bewegung der Papier zylinder, wird die Papierzylinderreihe zeitweilig unter einem Einspanndruck festgehalten, und da der Abstand zwischen der Führung 31 und dem Anschlag 32 etwa gleich der Breite eines Zylinders ist und da die Papierzylinder durch den Förderer vorwärts gedrückt werden, besteht keine Möglichkeit, dass die Zylinder durch den Zwischenraum zwischen der Führung 31 und dem Anschlag 32
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hindurohfallen. Unter diesen Umständen erfolgt ein Herunter fallen der Papier zylinder dann, venn. diese durch die Abtrennsohaufel 36 vorwärts gestossen werden. Diese Abtrennschaufel 36.steht in einer Drehantriebsverbindung mit dem Kettenrad 5„ Die Papierzylinder gelangen nun in das PUhrungsrDhr 37» welches für Setzlinge in Zylindern vorgesehen ist. Die Zylinder v/erden in dem Rohr derart geführte dass die Wurzelseite unten und die Blattseite oben liegt, und in diesem Rohr werden die Setzlinge zu dem speziellen Pflansort auf dem PeId geführt.
Bei der Abtrennung der vordersten Reihe von Papierzylindern unter Verwendung einer Stoßstange könnte es in Abhängigkeit von der Art der Setzlinge sehr vorteilhaft sein, die nächste Reihe zur vordersten hin zu drücken« Bei der in 3?ig. 4 dargestellten Anlage ist ein Antriebsrad 9 mit einem Zapfen 9' vorgesehen, und es ist eine Welle 43 vorgesehen, und der Antrieb erfolgt über die Kette 4 und das Kettenrad 5. Weiterhin ist ein Hocken 42 vorgesehen. Wenn man diese Vorrichtungen in Richtung des Pfeiles dreht, so bewegt sich der Zapfen 91 nach unten, und dadurch v/ird die Klinke 12 zurückgezogen, und zwar durch die Einwirkung der Gestange 10 und 11»
Gleichzeitig werden die Gestänge 44 und 52 naoh unten gezogen, und dadurch wird das WinkeIgestange 45 durch das Gestänge 44 versohwenkt«. Da dioae» G^stäii/.·;© lose i.r> ilen
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Zapfen -\β eingreif", an welchem die Gestänge 53 und 49 schwenkbar gelagert sind, erfolgt eine Drehung in einem Halbkreis um den Zapfen 46β Das Parallelogrammgestange, das aus den.Seilen 48, 49 und 50 und dem Winkelgestänge 45 be~ steht, verändert seine Form aus der Parällelogrammform in eine rechteckige Form. In dieser Zeit gleitet die Stange 47» welche -aas Gestänges 49 trägt, auf dem Nocken 42 B Dadurch wird dieses Parallelograinmgestange nach oben gedrückt» j
Die Spitze des Niederdruckgestanges 21, die am Verbindungsgestäng'3 48 befestigt ist, wird nach vorwärts bewegt, um die vorderste Reihe von Papiorzylindern auf der Basis 13' auszusto3sen. Die !Spitze des Halterungsgestänges 51, welches am Gestänge 49 befestigt ist, wird nach unten gedreht9 um die PapierZylinder in der zweiten Reihe zu halten. Die Stange 54, die mit dem Gestänge 55 verbunden ist, drückt jegen den Zapfen 56 das Drehkörpers 57» und dadurch wird diaser Körper 57 um den Zapfen 55 herumgedreht. Die Stange 14, die an dem Drehkörper 57 befestigt ist, wird na3h oben gedrückt, und dadurch wird die vorderste Reihe dar Papierzylindergruppe Λ von der zweiten Reihe getrennt und die vorderste Reihe wird nach unten zum Förderer 3C hin gedrückt«, In diesem Fall erreicht das untere Ende des Geetänges 47 den konkaven Abschnitt des Nockens 42, und das Parallologrammgestange senkt sich unter der Einwirkung der eigenen Last selbst ab« Die Niederdrückotange und die Halterungsstange 51 auf der anderen Seite führen eine plötzliche Anhebebewegung durch, und dadurch trennen sie
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sich selbst von cien Papierzylindern« Die vordere Reihe von Papierzylindern in der Gruppe A fällt in flacher Laße auf dan Förderer 30 herunter.
Wenn «ich das Rac-. 9 und demzufolge der Zapfen 9' weiterdreht * führt das Klinkenrad 8 durch die Einwirkung des Gestänges 10 und 11 und der Klinke \'<i eine Schritt drehung der Welle 7 durch, und dadurch kann der Förderer 6 einen Bewegungsschritt machen, und die Papierzylindergruppe A bewegt sich nach vorn, und der im vorstehenden beschriebene Vorgang wird wiederholt.
Fig. 5 zeigt einen Mechanismus, mit dem die Papierzylinderreihe Λ1 bewegt werden kann. Die Druckwandung und die Abschlusswandung werden derart miteinander verbunden, dass ganz genau einzelne Papierzylinder von einer Reihe A: oberhalb des Abwurfrohres 37 abgetretint werden. Bei diesem Mechanismus hält die Vorwärtsbewegung der Papierzylinderreihe A"an, wenn der äusserste Papierzylinder A" in dem Zv/ischenraum hinter dem Förderer 30 angelangt ist und gegen den Anschlag 371 anliegt. Dieser Zylinder wird zum Eingang B des Abwurfrohres durch eine Schaufel 68* gefördert, welche den Anschlag 37' überquert. Dieser Betrieb erfolg« in der Weise, daes der Socken 59 gedreht wird, der an einer Welle 58 befestigt ist, Diese Welle 58 treibt die Schaufeln 68 an. \tQwi die Spitze des Nachläufers 60 sich auf der höchsten Ütelle des konvexen Abschnittes, des Nockens 59 befindet, so drückt die Halterungswandung 64»
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die über ο ine Stange. 63 mit dem Drehkörper verbunden ist, der auf dsm Zapfen 62 sitzt, die Papierzylinderreihe A* über Kissen 65 an« Wenn die Spit se 61* des unteren Arme a 61, der mit dem Drehkörper 71 verbunden ist, nach unten gezogen v/ird, so wird die Schliesswandung 67t die einen Vorsprung 69 aufweist, der in eine Nut 70 an der Spitze 61' des unteren Armes 61 eingreift, im Uhrzeigersinn um äen Zapfen (56 verschwenkt, und dadurch tritt die Spitze 67' unter die Papierzylinderführung 31 herunter,
Wenn die Schaufel 68· den Papiersylinder A" ε-us dem Zwischenraum herausträgt, so fällt die Spitze des Nachläufers 60 in den konkaven Seil des Nockens 5S hinein· Dadurch wird die Spitze des unteren Armes 61 angehoben. Daraus folgt, dass die Spitze 67f der Schliesswandung 67 sich in Richtung des Anschlages 37ebewegt, um den Zwischenraum zu versperren. Gleichzeitig bewegt sich die Halterungswandung 64 aufwärts, und dadurch wird die Kraft aufgehobea, die auf die Papierzylinderreihe A1 einwirkt; Anschliessend beginnt sich die Papierzylinderreihe A1 auf dem Förderer 30 wieder au bewegen und der vorderste Papierzylinder A" wird durch den Anschlag 37' festgehalten,, und der im vorstehenden beschriebene Vorgang wi:td wiederholt.
Erfindungsgemäss kann die einzelne Abtrennung einer Papiorzylinderreihe A' auf andern Weise durchgeführt werden alo
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mit dem im vorstehenden be sehr i ebenen Schaufelrad β Die in Pig» 6 dargestellte Einrichtung ist ein Beispiel dafürο
Rollen oder Scheiben 74, 75 sind an den Enden des Förderers 30 angeordnet. Im Förderer 30 ist ein senkrechter Abschnitt vorgesehen, und gegenüber diesem senkrechten Abschnitt ist ein elastisches Rad 73 angeordnet.
Die Papier zylinderreihe A', .die auf dem Förderer 30 angeordnet ist, bewegt sich mit dem Förderer 30, der in Richtung des Pfeiles läuft» Diese Pa.pierzylinder v/erden zwischen dem elastischen Rad 72 und dem Förderer 30 eingequetscht. Dieses elastische Rad 72 ist anstelle der Halterungswand 33 der Flg· 1 vorgesehen und dreht sich etwa mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der Förderer 3Oo Die Reihe A1 wird hierdurch in Bewegungsrichtung gedrückt» Der herausgedrückte vorderste Zylinder A" wird durch das elastische Rad 73 abgeschnitten, welches für die Schaufel 36 der Fig» 1 vorgesehen ist. Dieser vorderste Zylinder wird durch die Drehung des elastischen Rades 73 nach unten fortgeführt. Auf diese Weise wird der Zylinder von der Papierzylinderreihe A' abgetrennt und nach unten geführt, während er sich zwischen dem senkrechten Abschnitt dei Förderers 30 und dem elastischen Rad dreht.
Oberhalb des Abwurfrohres 37 wird der Zylinder vom «la·-
stischen Rn.d 73 freigegeben, damit, dieser Papr· ersiyl.l 009882/00 92
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der in die Eintrittsöffnung B des Rohres Hineinfallen kann.
Die Materialien für die elastischen Räder 72 und 73 können Natur schwamm, Schaumgummi, Gummi schwamm, Mylonschwamra sein«, Das Rac. 72 kann immer eine höhere Umfangsgeschwindigkeit haben c.ls der Förderer :50e
Das elastische Ead 73 wird in der gleichen Weise angetrieben wie das Schaufelrad 35» welches in Mg,» 1 dargestellt ist, nämlich durch die Drehung des Laufrades der Maschine, welche über einen Kettenantrieb, beispielsweise auf die Rolle 73'♦ übertragen wirde Die Trennwirkung dieser .Anlage ist derart beträchtlich, dass auch miteinander verfilzte WürzeIr. der Setzlinge am Boden der Papierzylinder voneinander getrennt werden können»
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die im vorstehenden beschriebenen Beispiele beschränkt. Der Grundgedanke der Erfindung, eine Papierzylinderbaugruppe Reihe für Reihe zu trennen und datin einzelne Saatgutzylinder von einer abgetrennten Reihe von Zylindern abzutrennen, kann auch in anderen Formen verwirklicht werden, wie es in den 7 und 8 dargestellt ist,,
Der Maschinenrahmen 1 itst am Ende mit einem Traktor verbunden und wird von dioaem Traktor gezogen. Bei der Vorwärtsbewegung der Maschine drehen sieb, daa Laufrad 2 und
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das mit dem Laufrad verbundene Kettenrad 35 und auf diese V/eise kann ein Kettenrad 75 über eine Kette 4 angetrieben werdene Der exzentrische Hocken 77» der auf der gleichen Welle 7(> sitzt wie das Kettenrad 75 9 wird ebenfalls gedreht, lind die Klinkenstange 78, die mit diesem Nocken in Eingriff steht, wird vor- und zurückbewegt» Dadurch wird das Klinkenrad 79 gedreht« Me Welle 80 des Klinkenrad·,!s 79 und (lie Welle 80', die in die Seitenplatte des Pflanzrahmens eingesetzt ist, weisen eine Rolle auf» Zwischen diesen Rollen erstreckt sich ein Förderband 81« Auf diesem ist eine Basiswandung 82 montiert, welche die Papiarzylinder Λ fortschreitend vorwärts bewegt« In Pig. 8 sind Ge stange 83 und 87 vorgesehen, die mit Schwenkzapfen 84a, 84'd und 86a und 86b in Verbindung steheno Weiterhin sind Gestänge 85a und 85b vorgesehen, die ebenfalls mit diesen Schwenkzapfen in Verbindung stehen, und auf diese Weise v/ird ein Parallelogrammgestänge gebildet. Gegenüberliegende Glieder haben die gleiche länge. Das stationäre Gestänge 83 ist am Maschinenrahmen mittels der Bauteile 88 und 89 befestigt.
Die Feder 90 ist zwischen den Gestängen 85a und 85b ausgespannt und zieht das bewegliche Gestänge 87 nach links* Wenn da3 Gestänge 85a gegen einen Anschlag 106 des Gestänges 83 anschlägt, wird diese Bewegung gestoppt« An beiden Enden der Gestänge 83 und 87 sind Wellen 91a, 91 d und 91b
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und 91c "befestigt, und diese Wellen tragen Kettenräder 92a9 92d, 921), 92c. Diese vier Kettenräder- kämmen mit der Kette 93«
Die Kette 93 hat die gleiche leilung wie die Papierzylinder A und auf der Aussenseite dieser Ketten sind Papierzylinderauf nähme einrichtungen 94 vorgesehen-, und zwar in den gleichen Intervallen wie die Papierzylinder unterteilt sind. Die Papierzylinderaufnahmeeinrichtungen 94 können beispielswcjise Nadeln oder ähnliche Einrichtungen sein.
Wenn sich die Welle 76 mit dem Laufrad dreht, so wird das Schneckenrad 95» welches auf dieser Welle sitzt, ebenfalls gedrehte Auf diese Weise wird das Sehneokenzahnrad 96 gedreht, welches mit dem Schneckenrad kämmt. Da dieses Schneckonzahnrad 96 an dem Kettenrad 92a befestigt ist, wird dioses auch gedreht und dreht über die Kette 93 die anderen Kettenräder 92b, 92c und 92de Die Bewegungsgeschwindigkeit der Basiswandung 82 und die Drehzahl des Kettenrades 92 sind korreliert, und ein Wechselgetriebe kann zwischen der Grundplatte und dem Kettenrad angeordnet sein. Das Kettenrad 92b weist einen Arm 97 auf, der einen Vorsprung 98 hat. Wenn sich das Kettenrad 92b in Richtung des Pfeiles dreht, schlage der Vorsprung 98 gegen eine Pührungsstange 99 von sjiezieller Länge an, die am Maschinenrahmen befestigt ist· Bei einer weiteren Drehung des Kettenrades 92b gleitet der Vorsprung 98
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länge ö.er Führungsstange 99 und überwindet die Kraft der Feder 90 und verschwenkt sich zusammen mit dem Gestänge 85a und 85b nach rechts. Der Vorsprung 98 gleitet längs beider Seiten der Führungsstange 99» bis er aus der Nute 99' herausläuft, die in die Unterseite der Führungsstange. 99 eingeschnitten ist0 Die Gestänge 87? 85a und 85b kehre», in die ursprüngliche Stellung durch die Einwirkung der Feder 90 zurück,, Unmittelbar danach bewegt das Klinkenrad. 79 das Förderband 81 vorwärts,, um die Papierzylinderreihe. A1 vorwärts zu bewegen.
Während der Verschwenkung der Gestänge 87» 85a und 85b nach rechts wird die Kette 93 ebenfalls versehwenkt« Wenn die Kettenräder 92b und 92c sich ebenfalls in entgegengesetzter Richtung etwa mit gleicher Geschwindigkeit wie die Kette 93 bewegen» ist der Zustand der Kette 93 zwischen den Kettenrädern 92b und 92c der gleiche wie die Beziehung des Antriebsrades zur Antriebskette und zum Bodens nämlich die Kette 93 kann relativ zur Papierzylindergnippe A1 festgehalten werden· Sie führt gleichzeitig eine Vorwärts- und Rückwärt sbev/e gung durch. Die Papierzylinderaufnahmevorrichtungen 94 führen dabei die vorderste Papierzylinderreihe A1 fort, während diese Vorrichtungen nach links gezogen werden, wenn dan Gestänge 87 durch die Feder 90 zurückgezogen wird. Um zu verhindern, dass die nächBte Reihe mit fortgeführt wird, weist der Tragrahmen der Basiswandung 82 vorzugsweise Seitonplattan 105 s.uf,
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welche zu beiden Selten des Papierzylinderförderers 81 angeordnet sind«
Die Kettenräder 92a9 92b, 92c und 92d weisen die gleiche Anzahl von Zähnen auf „ und diese Anzahl von Zähnen ist die gleiche wie die Anzahl von Papierzylindern A", die in einer Papier*ylinderreihe Af vorhanden sind, Sür jede volle Umdrehung des Kettenrades 92b wird der im vorstehenden beschriebene Vorgang wiederholt oder durchgeführt» Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Seilen ist so eingestellt, dass eine Vorwärtsbewegung einer Papierzylindergruppe A durchgeführt wird, wobei die Kette 93 kontinuierlich mit Papier&ylindern beschickt wird, Wenn die Papierzylinder, die von den Aufnahmevorrichtungen 94 erfasst werden* bis zum Kettenrad 9.2d transportiert sind, wird der Vorsprung 101 an einem Ende des Schwenkkörpers 102, der an einer Welle 104 sitzt, gegen die Oberfläche des Nockens 100 durch die Kraft der Feder 103 gedrückt» Die Anzahl der Vorsprünge am Nocken 100 ist die gleiche wie die Anzahl der Zähne am Kettenrad 92d» Der Vorsprung 101 fällt in dem konkaven Abschnitt des Nockens 100, und der Arm 102 drückt den Papierzylinder A" aus der Aufnahmeeinrichtung 94 heraus,, Der freigegebene Setzling A" fällt dann mit der Wurzel nach unten auf das JPeId unter Birv/irkung seines Eigengewichtes, um dort eingepflanzt su werden·
Geraäss der Erfindung können die in Papiorzylindem angeorcl-
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neten Setzlinge, die abgetrennt und heruntergsfallan sind, in einer normalen Stellung gepflanzt werden» Wenn jedoch in Abhängigkeit vom Zustand des Feldes ein Pflanzen durch ein einfaches Heruntorfallenlassen der Setzlinge nicht mö'slich istf kann eine Vorrichtung vorgesehen werden, um ein Umfallen der Setzlinge zu verhindern» Die Fig* 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung, dia ein umfallen der Setzlinge verhindert. Im unteren Abschnitt des Papierzylinderführungsrohres 37 ist ein Rohr 107 gleit bar eingesetzt j welches Einschnitte in entgegengesetzten Richtungen aufweist» 108 ist eine Einebnungsplatte, die so an dem Maschinenrahmen 1 befestigt ist, dass diese Platte die Bodenoberflache zusammendrückt) und eine Pflugschar 109 ist am Boden der Platte 108 angeordnet. 110 sind Bodenandruckräder, die an der Platte 108 unter einem Winkel von 5 bis 15° gegenüber dem Boden hinter dem Abwurf rohr 37 angeordnet sind. Das Rohr 37 ist derart eingebaut, dass es nach vorn und hinten um einen Zapfen 110' verschwenkt werden kann. Das Rohr wird durch eine Einstellschraube 113 der Einstellvorrichtung 112 festgelegt»
Bei einsr Vorwärtsbewegung der Maschine fällt der Papierzylinder A" in die Furche, die im Boden durch die Pflugschar 109 eingeschnitten wurde, wobei diese Pflugschar sioh an der Platte 108 befindet, die iror dem Abwurf rohr 37 angeordnet ist, Der Zustand der Furche verändert oich in Abhängigkeit vom Bodenzustand dos Felcieo, und deslu-.lb
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ist eine Einstellvorrichtung vorgessehen, um den Winkel des Rohres 37 einzustellen, um sicherzustellen, dass die Setzlinge Λ" in die lurche hineinfallen5 Die abgeworfenen Papier zylinder können nach hinten umfallen» Der obere Abtschnitt der Blätter v/ird jedoch durch den oberen Teil eier Aussparung im Rohr 107 ge3ialten9 und das Uiafallen wird verhindert» Die Andruckräder 110 kommen von hinten und drücken den Boden um die Setzlinge herum fest und dadurch kann der Setzling gepflanzt werden« ohne dass dieser umfällt. Das Rohr 107 ist in senkrechter Richtung derart eingestellt» dass das Rohr an die Setzlinggrösse angepasst ist.
Pige 11 zeigt eine Vorrichtung, die verhindern soll, dass der Auslass des Abwur^rohres mit Papierzylindern verstopft wird« Wenn die Abteilvorrichtung9 die einzelne Papierzylinder A1 abtrennt, einmal zwei Zylinder abwirft, au fällt eine schwere Last auf die Schwenkplatte 112* an der Unterseite des Rohres 37 β Die Platte 112' und die Peder 114» die mit beiden Enden am Rohr befestigt ist, können dieser Belastung nicht widerstehen« Me Schwenkplatte 112* wird nach vorn um das Gelenk 1135 verschwsnk'i; und der Abwurfauslass 107* ist weit genug geöffnet, um zwei Setzlinge auf das Feld abgeben zu können, ohne dass dadurch das Abwurf rohr verstopft wird. Wenn ,jedoch im Gegensatz hierzu lediglich die Belastung eines Setzlings Art au.·'? die Schwenkplatte einwirkt, so ist dio Kraft dar
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Feder 114 gross genug, um einer weiten Öffnung des Auslasses 1071 au widerstehen, und dadurch wird verhindert, dass ein Setzling nach vorn umfällte
Die im vorstehenden beschriebene Maschine ermöglicht einen kontinuierlichen glatten Betrieb beim Pflanzen der Setzlinge A* in Papierzylindern, ohne dass der Auslass '07* äe Abwurf rohre s verstopft werden kann.,
Die erfindungsgemässe Maschine kann angewendet werden, um Flachlandreis9 Hochlandreis9 Kohl und dergleichen zu pflanzene
Es sollen einige Beispiele von Pflanzmaschinen beschrieben werden,
Beispiel 1
Jeder Papierzylinder wies eine quadratische Grundfläche mit einer Kantenlänge von 1,5 cm auf und war 3 cm hoch» Solche Zylinder wurden miteinander verbunden und zwar unter Verwendung einer wässrigen Lösung von Polyvinylalkohol« Setzlinge von Flachlandreis wurden eingesät und 47 Tage lang kultiviert* Danach hatten die Setzlinge ein Wachstum mit vier Blättern erreicht,, wobei ihre Wurzeln miteinander verfilzt waren,
Die zum Setzen verwendete Vorrichtung ist die in Fig. 6 gezeigte,, Das elastische Rad 73 hatte einen öusseren Durch
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messer von 10 cm und eine Breitenabmesaung von 2 cm» Die Umfangsgeschwindigkeit des elastischen Rades 73 wurde derart eingestellt, dass diese das Fünffache der Bewegungsgeschwindigkeit des Papierzylinderreihenförderers betrug» Die Maschine wurde durch einen 2,5 Pi3-Motor zum Pflanzen auf dem Feld angetrieben» Die Ergebnisse waren sehr gut, und die miteinander verfilzten Wurzeln wurden vollständig voneinander getrennt, und beim Pflanzen trat keinerlei Ausfall auf«
Beispiel 2
Der Papierzylinder wies keinen Boden auf und hatte eine quadratische Form mit einer Kantenlänge von 1,7 cm und einer Höhe von 3 cm. 400 derartige Zylinder wurden au einer Gruppe verbunden, wobei ein wasserlöslicher Klebstoff verwendet wurde. Diese Gruppe wurde mit Reis besät, und dann fand eine Kultivierung innerhalb von 25 Tagen statt. Das Pflanzen erfolgte unter den folgenden Bedingungen : Es wurden zwei Pflanzmaschinen rechts und links verwendet. Diese Pflanzmaschinen waren mit den in den Fig. 7 und 8 dargestellten Einrichtungen ausgestattet. Drei Nadeln, von denen jede einen Durchmesser von 0,3 mm und eine Länge 8 mm hatte, wurden als PapierzylinderaufnaJcmevorriohtung 94 verwendet, die in Figo 8 dargestellt ist. Me Zylinder wurden mit Zwischenräumen von 50 cm abgeworfen·
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Zum Pflanzen wurae eine mit einem 3 PS-Motor angetrieben© Pf lana naschine verwendet, wobei mit einer Geschwindigkeit von 30 m pro Hinute gearbeitet wurde c .Die Setslinge hatten einen Abstand von 15 cm voneinander, und die Furchenbreite betrug 36 cm. Innerhalb von 1 Stunde und 5 Minuten konnte eine Fläche von 1000 qm "bepflanzt v/erden„ Bei der üblichen leehnik waren 8 Stunden zum Pflanzen von Setzlingen erforderlich, die 35 lage in einem Setzlingsbest kultiviert wurden, wobei die Setzlinge einen Abstand von 1!T- cm hatten und wobei die Purchenbreite 36 cm betrüge In beiden Fällen war das Wachstum der Setzlinge nach dem Einpflanzen in das Feld zufriedenstellend. Beim Pflanzen nach der erfindungsgemässen Methode wurde jedoch eine um 15 $ erhöhte Ernteausbeute erzielt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    . 1 ο. Vorrichtung ziir Pflanzung einer Gruppe vo:a Setzlinge enthaltenden Papier zylindern, die miteinander durch einen v/asserlöslichen Klebstoff yerbunden sind, gekennzeichnet durch einen !Förderer» um diese Gruppe von Papierzylindern vorwärts zu bsv/egen«, einen weiteren Förderer, der sich unter einem -«echter..Winkel zur Bewegungsrichtung des ersten Förderers bewegt, um eine Reihe von Papierzylindern zu fördern, eine Niederdrückeinrichtung, um eine Reihe von I?apierzylindern von dieser Papierzylinderbaugruppe zu trennen oder eine Aufnahmeeinrichtung für Papierzylinder und eine !Trennvorrichtung, um einzelne Zylinder von der Reihe abzutrennen.
    2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenraum, der der Hälfte oder einem Drittel der Breite des Papierzylinders entspricht, zwischen der Führung am Ende des Papierzylinderbaugruppenförderers und der Vorderkante der Einrichtung freigelassen wird, welche die Vorderfront de?' Papierzylinder ausrichtet»
    5» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Papierzylinderführung und eine Wandung zur Halterung der Papier zylinderreihe am Ende des Reihen-
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    förderers vorgesehen sind und dass ein Zwischenraum zwischen der Papierzylinderführmig und einer Stoppvorrichtung für die Papierzylinderreihe vorgesehen ist«, der ausreichend ist«, damit ein Papierzylinder hindurchfallen kann9 damit ein Papiersylinder von der Reihe abgetrennt werden kann, und zwar mittels oines Schaufel rades, welches sich durch diesen Zwischenraum hindurch bewegt«
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehkörper vorgesehen ist9 dessen Kontaktoberfläche mit einem schwammartigen Material bedeckt ist, und dass dieser Drehkörper mit einem geringen Abstand gegenüber der Längsrichtung des Papierzylinderreihenförderers angeordnet ist, wobei dieser Schwammkörper dazu dient, die Reihe von Zylindern in einzelne Zylinder zu unterteilen.
    Vorrichtung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet8 dass eine Schliesswandung vorgesehen ist, die dem Zwischenraum zwischen der Führung für die Papierjylinder und der Stoppvorrichtung gegenüberliegt, wobei sich diese Schliesswandung vorwärts urci rückwärts bewegt, und zwar entsprechend der Drehung des Soluiufelrades, so dass der Zwischenraum, in den die Zylinder hineinfallen j geöffnet oder geschlossen werden kann«
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    Vorrichtung no.cli Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasa die Abtrenneinrichtung für die Papierzylinder so aufgebaut iat, dass ein Parallelogrammhabelgestänge vorgesehen ist, v/elches ein Niederdrtlckgestange für die erste Reihe der Zylinder aufweist und ein Haltegesbange, um die zweite Reihe der Zylinder zu halten,,
    7» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das3 die Abtrenneinrichtung für die Papierzylinder so aufgebaut ist, dass der Papierzylinderreihenförderer eins Papierzylinderaufnahmevorrichtung aufweist, wobei zur Aufnahme der vordersten Reihe der Papierzylinder der Förderer sich rechtwinklig zu seiner Bewegungsrichtung bewegen kann«
    8β Papierzylinderabwurfrohrj dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite dieses Rohres die Form eines gewölbten Papierzylinderanschlages hat«
    9« Pflanzmaschine, gekennzeichnet durch ein frei gleitbares hinten ausgespartes Rohr an der Unterseite des Papierzylinderf ührungsrohres, welches derart einstellbar ist, dass der Papierzylinder in eine Furche hineinfallen kannj die von einer Pflugschar hergestellt wir d ο
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    10β Vorrichtung nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet, dass die Papierzylind er abwurfvorrichtung eine Schwenkplatte aufweist j die derart elastisch gehalten ist9 dass die Vorderseite des Abwurfrohres die erforderliche AbwurfÖffnung bildet»
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005354A1 (de) * 1978-04-27 1979-11-14 Geoffrey Allan Williames Sämling-Umpflanzmaschine
DE3304098A1 (de) * 1982-02-09 1983-08-18 Nippon Tensaiseito K.K., Tokio Pflanzmaschine
FR2569330A1 (fr) * 1984-08-21 1986-02-28 Mugnier Francis Element planteur de mottes en culture maraichere
DE2760305C2 (de) * 1976-03-02 1987-04-23 Nippon Tensai Seito K.K., Tokio/Tokyo Auspflanzmaschine
EP0260700A3 (de) * 1986-09-19 1988-10-12 Atsushi Shirouzu Pflanzgerät

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