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DE1655850A1 - Selbsttaetige Waschvorrichtung fuer alle lotrechten Seiten von durchlaufenden Kraftfahrzeugen - Google Patents

Selbsttaetige Waschvorrichtung fuer alle lotrechten Seiten von durchlaufenden Kraftfahrzeugen

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DE1655850A1
DE1655850A1 DE19671655850 DE1655850A DE1655850A1 DE 1655850 A1 DE1655850 A1 DE 1655850A1 DE 19671655850 DE19671655850 DE 19671655850 DE 1655850 A DE1655850 A DE 1655850A DE 1655850 A1 DE1655850 A1 DE 1655850A1
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DE
Germany
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brush
washing device
brushes
carriage
swivel
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DE19671655850
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English (en)
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DE1655850B2 (de
DE1655850C3 (de
Inventor
Johann Sulzberger
Gebhard Weigele
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Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
    • B60S3/06Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle
    • B60S3/063Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle the axis of rotation being approximately vertical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

..■■■-■-■ ' " Augsburg-Göggingen, 22.ll.i967
PATENTA N WALTE Dr .Lb/S Az W 6744
DR, ING, E. ti E B AU
DIPL. ING. G. t IEBAU 1 R CCO C fi
8?(l2AUGSBURG-eGGGINGEN - - . I U_ «J >J U v^ U
V. ElCHENDORfF-STB. 10 . TEL 33IM3J
Gebhard Weigele Augsburg1 Bussardweg 2
Johann Sulzberger Steppach b. Augsburg Mozartstr. 17
Selbsttätige Waschvorrichtung für alle lotrechten Seiten von durchlaufenden Kraftfahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Waschvorrichtung für alle lotrechten Seiten von durchlaufenden Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen mit je zwei lotrechten Bürsten, die an unter einem Belastungs'moment stehenden Schwenkarmen gelagert sind und von denen die vom Wagen
mindestensy verschwenkte erste Burste/clie halbe Front und dann eine
Seite des Fahrzeugs reinigt, während die zweite Bürste
vm_indesten^, . ."-...
an einer Seite angreift undV^TTe halbe Rückseite des Fahrzeugs reinigt.
Bei einer bekannten Waschvorrichtung dieser Bauart befindet sich in der Grundstellung bei jedem Bürstenaggregat der Schwenkarm der ersten Bürste senkrecht zur Wagenlängsrichtung,
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während der um dieselbe Schwenkachse gelagerte Schwenkarm der zweiten Bürste sich in einer Richtung erstreckt, die entgegengesetzt-zur Bewegungsrichtung des Wagens*-is-t.. Dabei sind die beiden Schwenkarme jedes Bürstenaggregates durch Zugfedern verbunden, so daß bei der Bewegung des Wagens gegen die erste Bürste beide Bürsten unter dieser Zugfeder-» wirkunggegen den Kraftwagen gedrückt werden. Abgesehen davon, daß bei dieser vorbekannten Bauart Zugfedern sowie auch Anschläge erforderlich sind, die die Bürsten in ihrer Grundstellung halten, so hat diese Bauart den Nachteil, daß bei kleinen Wagen, also Kraftwagen geringer Breite, in der Grundstellung die zweite' Bürste sich in größerem Abstand von der Wagenlängsseite befindet, also bei der Vorwärtsbewegung des Wagens diese zweite Bürste erst verhältnismäßig spät an die Wagenlängsseite gedrückt wird. Der vordere Teil der Längsseiten eines Kraftwagens wird also von dieser zweiten Bürste nicht gewaschen.
Zur Beseitigung der vorerwähnten Mängel ist eine selbsttätige Waschvorrichtung der eingangs erwähnten Bauart vorgesehen, bei welcher nach der Erfindung die Schwenkachsen der beiden Bürsten"in Abstand voneinander angeordnet sind und eine Einrichtung vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von der Wagenbewegung die zweite Bürste, die bei Beendigung des ReinigungsVorgangs mit ihrem Schwenkarm annähernd senkrecht zur Bewegung des Wagens steht, aus dieser Grundstellung
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ORIGINAL INSPECTED
in eine Bereitschaftsstellung seitlich einer Wagenyorderkante bringt, so daß dann der Schwenkarm dieser Bürste annähernd entgegengesetzt zur Wagenbewegung gerichtet ist. Bei dieser neuen Waschvorrichtung ist vorteilhaft - in Fahrtrichtung gesehen - die zweite Bürste hinter der ersten Bürste angeordnet und es sind die Schwenkachsen'beider Bürsten in einem Abstand angeordnet, der größer ist als die doppelte Länge eines Schwenkarms. Vorzugsweise sind weiterhin auf die
Schwenkarme beider Bürsten wirkende Momente vorgesehen, welche bestrebt sind, die Schwenkarme in die senkrecht zum Wagenvorschub stehende Grundstellung zu schwenken..
Bei dieser neuen Waschvorrichtung wird die zweite Bürste in Abhängigkeit von der Wagenbewegung aus ihrer Grundstellung in die Bereitschaftsstellung gebracht. Zu diesem Zweck kann die zweite Bürste unmittelbar von der Wagenbewegung gesteuert werden, indem im Wege des Wagens oder des Schwenkarms der ersten Bürste eine Schaltvorrichtung angeordnet und diese mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, welche den Schwenkarm der zweiten Bürste in die Bereitschaftsstellung schwenkt.
Die Bewegung der zweiten Bürste von der Grundsteilung in die Bereitsschaftsstellüng kann aber auch in Abhängigkeit von 3er Wagenbewegung mittelbar über die erste Bürste erfolgen, indem die beiden Bürsten so miteinander gekoppelt
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sind, daß die vom Wagenvorschub verursachte Schwenkbewegung der ersten Bürste in gleicher Größe, jedoch in gegenläufigem Sinn auf die zweite Bürste übertragen wird. Diese Kopplung beider Bürstensohwenkarme miteinander kann durch Seilzug, Gestänge o. dgl. auf mechanischem Wege, jedoch auch mit äquivalenten Mitteln, z.B. pneumatisch oder hydraulisch erfolgen.
Mit dieser neuen selbsttätigen Waschvorrichtung wird nicht nur die Reinigung von Wagenfront und -rückseite mit einer Bürste und die. Reinigung der gesamten Längsseiten des Wagens mit je zwei Bürsten erzielt, sondern es können auch die Kraftwagen in geringerem Wagenabstand durch diese Waschvorrichtung geführt werden, wobei außerdem keine Beschädigung der Waschvorrichtung bei zu geringem Wagenabstand eintreten kann.
m. Die Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Aufsicht auf eine selbsttätige Waschvorrichtung mit zwei Bürstenpaaren und mechanischer Seilzugkopplung, in schematischer Darstellung;
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- 5 - ■■■■-"-..
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung II der Fig. 1;
Fig. j5 bis 6 verschiedene Arbeitsstellungen eines Bürstenpaares
Fig. 7 eine abgeänderte Seilzugkopplung zweier Bürsten, in Aufsichtj
Fig. 8 in Aufsicht eine Gestängekopplung zweier Bürsten;
Fig. 9 eine selbsttätige Waschvorrichtung gemäß Fig. 1, Λ
jedoch mit anderer Steuerung der Bürsten;
Fig. Io bis 12 eine andere Bürstenanordnung und andere Steuerung der Bürsten in verschiedenen Arbeitsstellungen und in sehematiseher Darstellung;.
Fig. Yj eine weitere Einzelheit in schematiseher Darstellung.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Kraftwagen bezeichnet, der beim Waschvorgang in seiner Längsrichtung. A bewegt wird. Die um eine senkrechte bzw. nahezu senkrechte Achse rotierenden Bürsten 3> und 4 bzw. 5 und 6 bilden ein aus je zwei Bürsten bestehendes Bürstenaggregat. Die Bürsten 3 -■ 6 sind an Schwenkarmen 7, 8, 9 und Io gelagert, wobei diese Schwenkarme jeweils um feststehende lotrechte, bzw. nahezu lotrechte Achsen 11, 12, 13 und l4 schwenkbar gelagert sind. Die zweite Bürste 4, 6 liegt - in Fahrtrichtung A gesehen «- hinter* der ersten Bürste 2, 5, und es sind die Schwenkachse!! beider Bürsten > und 4, bzw, 5 und in einem Abstand 3 angeordiaet, der größer 1st als die doppelte Länge 1 eines Sehwenkarmes» Wie aus der Zeichnung hervorgeht,
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ist in der Grundstellung der Schwenkarm 7 bzw. 9 der ersten Bürste 5 bzw. 5 senkrecht zur Wagenlängsrichtung A angeordnet, wobei die jeweils zur Wirkung kommende Bürste 3, 5 dann annähernd vor der Viagenmitte liegt. Auch die zweite Bürste 4 bzw. 6 jedes Bürstenpaares befindet sich in der Grundstellung in der gleichen Lage, d.h. die Schwenkarme 8 bzw. Io sind ebenfalls senkrecht zum Wagenvorschub A gerichtet. Die Schwenkarme J, 8bzw. 9, Io der beiden Bürstenpaare sind nun so miteinander verbunden, daß die vom Wagenvorschub in Richtung A bewirkte Schwenkbewegung Bbzw. C der ersten Bürste in gleicher Größe, jedoch in gegenläufigem Sinn auf die zweite Bürste 4 bzw. 6 übertragen wird, so daß diese sich in Richtung D bzw. E bewegen. Zu diesem Zweck weisen bei dem in Fig. 1 'und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel die Naben, mit denen die Schwenkarme auf den lotrechten Achsen 11 - l4 gelagert sind, Wickeltrommeln 15 - 18 auf, die durch ein über Umlenkrollen 19 geführtes biegsames Zugglied 2o verbunden sind, das auf den Trommeln 15 - 18 auf- und abwickelbar ist. Die Enden dieser Zugglieder sind bei 21 auf den Wickeltrommeln 15 - 18 befestigt. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird bei Bewegung des Kraftwagens in Richtung A die erste Bürste j5 durch den Wagen in Richtung B verschwenkt, bis die Bürste schließlich die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage j5f (Bereitschaftsstellung) einnimmt, und dann gemäß Fig. 3 diese Bürste die eine Längsseite des Wagens wäscht. Durch die Verbindung der beiden Schwenkarme 7 und 8 durch Trommeln 15, 16 und Zugglied 2o wird bei der Bewegung B
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die zweite Bürste in Richtung D in die gestrichelt dargestellte Lage 4* geschwenkt, so daß dann gemäß Fig. 4 beide Bürsten 3 und 4 eine Längsseite des Kraftwagens waschen. Aus Figuren 5 und 6 geht hervor, daß schließlich bei -Weiter-» bewegung des Kraftwagens in Richtung A die zweite Bürste 4 noch die halbe Rückfront des Wagens wäscht. Wie in Fig. 2 der Zeichnung veranschaulicht, sind die lotrechten Achsen 11 - 14 ein wenig nach der Mitte der Wagenfahrbahn geneigt,
Bl
und zwar um das Maß «# gegenüber der Lotreclten, wobei dieses Maß nur wenige Zentimeter beträgt. Durch diese Neigung der Schwenkachsen 11 - 14 nehmen sämtliche Waschbürsten *$ - 6 durch ihr Eigengewicht die dargestellte Grundstellung ein. Wenn durch die Wagenbewegung in Richtung A die Bürsten aus dieser Grundstellung ausgeschwenkt werden, so erzeugen die Bürsten durch ihr Eigengewicht und die Schräglage der Achsen eine Kraft, mit welcher die Bürsten gegen den Wagen gedrückt werden« .
Vorteilhaft sind die Bürstenachsen 2 in den Grundstellungen zusätzlich geneigt, wobei jeweils die erste Bürste 5 bzw. nach der Wagenfront 22 zu geneigt ist und die zweite Bürste 4 bzw. 6 jedes Bürstenaggregates in der Grundstellung, nach der Wagenrückseite zu geneigt ist. Diese Bürstenneigungen sind in der Zeichnung durch die unteren Begrenzungslinien 5 a und q"a veranschaulicht. Diese Bürsten-
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nelgungen dienen zur besseren Anpassung an die Neigungen der Wagenwände. Bei dem in Fig» 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind ferner die Wiekeltrommeln 15, 16 bzw. 17, 18 durch ein zweites' biegsames, über die Umlenkrollen 19 geführtes, gestrichelt gezeichnetes Zugglied 23 so miteinander verbunden, daß auch die Rückschwenkbewegung der Bürsten (also entgegengesetzt den Richtungen B - C) jeweils von einer Bürste auf die andere Bürste übertragen wird. Wenn daher bei Beginn des Waschvorgangs die erste Bürste 3 in Richtung B und damit auch die zweite Bürste 4 in Richtung D verschwenkt wird, so wirkt also das Eigengewicht der Bürste 4 über das Zugglied 23 auf den Schwenkarm 7 der ersten Bürste, so daß also die Anpresskraft der ersten Bürste 3 auf den Kraftwagen auf das Doppelte verstärkt wird. Dies gilt ebenso beim Waschen der Rückseite des Kraftwagens nach Fig. 6, bei welchem die Bürste 4 durch das zusätzliche Eigengewicht der Bürste 3
ebenfalls mit doppelter Kraft an den Wagen gepresst wird. Dies gilt jedoch nur dann, wenn an den Trommeln 15-18 bei 21 noch ein weiterer über die Rollen 19 geführter Seilzug 23 angreift. ' t ·
In Fig. 7 ist eine weitere vereinfachte Ausführung gezeigt.
Hier umschlingt ein kreuzweise geführtes, biegsames Zugglied 24 die Wickeltrommeln 15 und 16 eines Bürstenaggregates. Dieses einzige, endlose Zugglied hat die gleichen Wirkungen wie die beiden vorerwähnten Zugglieder 2o und 23 der Fig. 1.
In Fig. 8 ist .beispielsweise eine weitere mechanische Kopplung der ersten Bürste 3 und der zweiten Bürste 4 gezeigt.
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Der Schwenkarm 8 hat eine kurze Verlängerung 8 a ,Die Schwenkarme 7 a und 8, 8a sind durch ein Gestänge 24 a miteinander verbunden.
Die Erfindung ist nicht nur auf die vorbeschriebenen und dargestellten Ausführungen beschränkt. So kann anstelle der durch die Schrägstellung (a) der Schwenkachsen hervorgerufenen Wirkung eine andere Kraft vorgesehen sin, die die Bürsten in der Grundstellung bzw. gegen den Kraftwagen drückt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise auf den Schwenkachsen 11 «. je eine auf die Schwenkarme 7 - Io wirkende Torsionsfeder vorgesehen sein, oder aber auch Gewichte, die über einen Seilzug an den Schwenkarmen angreifen und die vorerwähnte... Kraft ausüben.
Ein Belastungsmoment auf die Schwenkarme 7 - Io kann beispielsweise auch mit hydraulischen oder pneumatischen Kräften ausgeübt werden. Gemäß Fig. 9 ist in strichpunktierten Linien ein hydraulischer oder pneumatischer Zylinder 25 gezeigt, der von einer Pumpe P o. dgl. gespeist wird und der einen Kolben 26 aufweist, dessen Kolbenstange 27 mit einem biegsamen Zugglied 28 verbunden ist* das seinerseits an der Wiokeltrommel 15 befestigt ist\Biese hydraulische oder pneunfbische^forrichtung übt ein ständig auf die Bürste 5 wirkendes Drehmoment ätis, das den Schwenkbewegungen B und D entgegenwirkt, die B^i?0ten ötändig gejgen den Wagen bzw. in die in Pig, 9 gezeigte Grundstellung drückt.
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- Io -
Anstelle der vorbeschriehenen mechanischen Kopplung der ersten und der zweiten Bürste kann auch eine hydraulische oder pneumatische Kopplung vorgesehen sein. Nach Fig. 9 sind zu diesem Zweck zwei hydraulische oder pneumatische Zylinder 29 und Jo vorgesehen, deren Kolben ]1, 32 durch ihre Kolbenstangen 33, 34 mit einem biegsamen Zugglied 35, 36· verbunden sind, das an der Wickeltrommel I5 bzw. l6 befestigt ist. Die beiden Zylinder 29 und 30 sind durch eine Leitung 37 miteinander verbunden. Die durch den Wagenvorschub A verursachte Schwenkbewegung der Bürste 3 in Richtung B wird also in diesem Fall hydraulisch oder pneumatisch auf die zweite Bürste 4 übertragen, die dann gegenläufig in Richtung D verschwenkt wird.
Bei den vorbeschriebenen AusführungsbeispJaLen wird der Wagenvorschub A auf die zweite Bürste 4, 6 mittelbar über die erste Bürste 3* 5 übertragen. Es kann jedoch auch eine unmittelbare Bewegung der zweiten Bürste 4, 6 vom Wagen verursacht werden. Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 9 im Wege des Wagens oder des Schwenkarms 7 der ersten Bürste eine Schaltvorrichtung 38 bzw. 39 angeordnet, die mit einer Antriebsvorriehtung 4o verbunden ist, welche den Schwenkarm der zweiten Bürste in Richtung D in die Bereitschaftsstellung schwenkt. Bei dem gezeigten Beispiel kann ein lotrecht stehender Hebel 4l vorgesehen sein, der von dem Wagen in die gestrichelte Lage 41 a geschwenkt wird und hierbei einen
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elektrischen Schalter 42 betätigt, der über das Kabel 43 einen elektromagnetisch betätigten Steuerschjä>er 44, 45 in Bewegung setzt. Das von einer Pumpe P o. dgl., kommende Druckmedium wird dann über die Steuerschieber 44, 45 den Leitungen 46, 47bzw. 48, 49 so zugeführt, daß das Druckmedium in Pfeilrichtung strömt/ so daß die Kolben 32 bzw. 52 a (Zylinder 3o a) in Pfeilrichtung bewegt werden und damit der Schwenkarm 8, Io der zweiten Bürste in die Bereitschaftsstellung geschwenkt wird. Dasselbe erfolgt, wenn anstelle der Schalteinrichtung 38 eine solche Schalteinrichtung 39 im Weg des Hebelarme J, 9 angeordnet ist.
In Fig. Io bis 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem - in Fahrtrichtung A gesehen - die zweite Bürste 4 bzw. 6 vor der ersten Bürste 3 bzw. 5 angeordnet ist und die Schwenkachsen 11, 12 bzw. I3, 14 in geringem Abstand voneinander angeordnet sind. Die Bürstenstellungen sind durch Anhängung der Buchstaben G (Grundstellung),. A (Arbeitsstellung) und B (Bereitschaftsstälung) an die Bürötenbezügszeichen veranschaulicht. Wenn die zweite Bürste (siehe Fig. 12) nachdem Waschvorgang wieder ihre Grundstellung 4 G erreicht hat, muß diese sofort wieder in ihre Bßreitschaftsstellung 4 B verschwenkt werden, Zu diesem Zweck kann ein Schalter im Weg des Schwenkarms 8 vorgesehen sein, der eine Antriebsvorrichtung - bei dem gezeigten Beispiel einen Elektromotor 51 - in Bewegung setzt, der seinerseits den Schwenkarm 8
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In die Bereitschaftsstellung verschwenkt. Weiterhin ist im Weg des "-Wagens 1 ein Kontakthebel 52 o. dgl. vorgesehen, der eine Vorrichtung betätigt, welche die zweite Bürste aus ihrer Bereitschaftsstellung 4 B in die Arbeitsstellung 4 A an die Vorderkante des Wagens bringt. Hierfür kann eine Verriegelungsvorrichtung 53 in Form eines Hakens vorgesehen sein, die den Schwenkarm 8 in der Lage 4 B hält. Ks kann ein Magnet 54 vorgesehen sein,'der von dem Kontakthebel 52 (P betätigt wird und den Verriegelungshaken 53 auslöst. Es wird dann die zweite Bürste aus ihrer Bereitschaftsstellung 4 B in die Arbeitsstellung 4 A seitlich gegen die Vorderkante 56 des Viagens gedrückt.
Gegebenenfalls können noch Anschläge 55 vorgesehen sein, welche die unter einem Belastungsmoment stehenden Schwenkarme 7, 9 der ersten Bürste J5* 5 in ihrer Grundstellung halten. Gegebenenfalls kann die zweite Bürste 4, 6 aus ihrer Grund- ^ · stellung in die Bereitschaftsstellung auf mechanischem Wege gebracht werden. Zu diesem Zweck kann im Weg der Wagenvorderräder eine heb- und senkbare Druckplatte vorgesehen sein, die über ein Hebelgestänge mit dem Schwenkarm der zweiten Bürste so verbunden ist, daß die Druckplatte bei der Belastung durch den Wagen die zweite Bürste in die Bereitschaftsstellung schwenkt. Diese Ausführung ist in Fig. " Γ5 veranschaulicht»
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Im Weg des Vorderrades la ist eine heb- und senkbare Druckplatte 60 vorgesehen, die über ein Hebelgestänge oder einen Seilzug 6l mit der Seiltrommel l6 bzw« dem Schwenkarm 8 der zweiten Bürste 4 verbunden ist, so daß bei Belastimg der Druckplatte 60 durch das Vorderrad 1 a die Bürste4 in die Bereitschaftssteilung 4 B geschwenkt wird. Bei der gezeigten Ausführung wird diese Bürste mit einer Arretierung in der Bereitschaftsstellung 4 B gehalten, die aus einer Verlängerung
65 des Schwenkarmes und einer Klinke 64 bestehen kann. ™
Es ist im Weg des Vorderrades 1 a eine weitere heb- und senkbare Druckplatte 62 vorgesehen* Beim Senken dieser Druckplatte wird über einen Seilzug 65 o. dgl. die Klinke 64 verschwenkt und damit die Arretierung gelöst, so daß die Bürste 4 dann in die Arbeitsstellung gegen die Seite des Kraftwagens 1 gedruckt wird.
Wie in Fig. 1 veranschaulicht, laufen die Bürsten in der gezeigten Drehrichtung R bzw. L um. Die Drehrichtung R der M ersten Bürste J5 wird Jedoch gewechselt, sobald diese Bürste in die gestrichelte Stellung >' geschwenkt ist, so daß dann diese Bürste entgegengesetzt in Richtung L umläuft. Dies hat den Vorteil, daß beim Waschen der Seitenwände des Wagens die beiden Bürsten 3 und 4 (5 und 6) in entgegengesetzter Richtung umlaufen und dait eine bessere Reinigung erzielt wird.
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Wie weiterhin in Fig. 1 veranschaulicht, können die Schwenkarme der Bürsten auch langer sein, wie bei 7! und 8! angedeutet, so daß dann die Bürsten (3*> 4f) nicht nur die halbe, sondern die ganze Front bzw. das Heck in voller Breite reinigen,
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Claims (12)

Patentansprüche -
1.j Selbsttätige Waschvorrichtung für alle lotrechten Seiten von durchlaufenden Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen, mit je zwei lotrechten Bürsten, die an unter M
einem Belastungsmoment stehenden Schwenkarmen gelagert sind
cnindestena./ und von denen die vom Wagen verschwenkte erste BürsteVdie halbe Front und"dann eine Seite des Fahrzeugs reinigt, während die zweite Bürste an einer .Seite angreift uncTtfJieT halbe Rückseite des Fahrzeugs reinigt, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Schwenkachsen der beiden Bürsten in Abstand voneinander angeordnet sind und eine Einrichtung vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von der Wagenbewegung (A) die zweite Bürste (4,6), die bei Beendigung des ReinigungsVorganges mit ihrem 'Schwenk-
• ~ f
arm annähernd senktrecht zur Bewegung (A) des Wagens steht, aus dieser Grundstellung (4G, 6g) in eine Bereitschaftsstellung (4B, 6B) seitlich einer Wagenvorderkante (56) bringt« sodaß dann der Schwenkarm £8, la) dieser Bürste annähernd entgegengesetzt zur Wagenbewegung (A) gerichtet ist,
2· Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h net, daß in Fahrtrichtung (A) die zweite Bürste (4, 6) hinter
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der ersten Bürste (3, 5) liegt, und die Schwenkachsen (ll, 12 bzwo 13, -l4) beider Bürsten in einem Abstand (S) angeordnet sind, der größer ist als die doppelte Länge (l) eines Schwenkarmes ·
3» Waschvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch g e k e η η -
ζ e i c h η et, daß auf die Schwenkarme beider Bürsten (3, 4 und 5* 6) wirkende Momente vorgesehen sind, welche bestrebt sind, die Schwenkarme (7 - Io) in die senkrecht zum Wagenvorschub (A) stehende Grundstellung zu schwenken.
4. Waschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichn e t, daß die beiden Bürsten (3,4 und 5,6) so miteinander gekoppelt sind, daß die vom Wagenvorschub (A) verursachte Schwenkbewegung (B, C) der ersten Bürste (3, 5) in gleicher Größe, Jedoch im gegenläufigen Sinn (D, E) auf die zweite Bürste (4, 6) übertragen wird.
5· Waschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichn e t, daß die Schwenkachsen (ll - l4) beider Bürsten (3 - 6)
(15, 16)
Seiltrommeln/aufweisen, die durch Seilzug {2o, 24) miteinander verbunden sind,
6, Waschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (7a, 8, 8a) beider Bürsten (3* 4) durch ein Gestänge (24a) miteinander verbunden sind.
7. Waschvorrichtung nach Anspruch 3* dadurch ge kennzeich η e tf daß die beiden Schwenkaehsen (ll - 1^) der Bürsten (3 - 6)
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«Tr
etwas nach der Mitte der Wagenfahrbahn geneigt sind (a).
8. Waschvorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß in den Grundstellungen die erste Bürste O* 5) nach der Wagenfront zu geneigt, und die zweite Bürste (4, 6) entgegengesetzt, also nach der Wagenrückseite zu geneigt angeordnet ist.
9. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η 2 e i c h net, daß im Wege des Wagens (1) oder des Schwenkarms (7, 9) der ersten Bürste (j5, 5) eine Schaltvorrichtung (j5<8, 39) angeordnet und diese mit einer Antriebsvorrichtung (4o) verbunden ist, welche den Schwenkarm (8, Io) der zweiten Bürste aus der Grundsteilung in die Bereitschaftsstellung schwenkt*
10. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß im Weg der Wagenvorderräder eine heb- und senkbare Druckplatte (6Ό) vorgesehen und diese über ein Hebeigestänge oder Seilzug (6l) mit dem Schwenkarm (8) der zweiten Bürste (4, 6) so verbunden ist, daß die Druckplatte bei der Belastung durch den Wagen die zweite Bürste in die Bereitschaftsstellung schwenkt.
11. Waschvorrichtung nach Anspruch lo, gekennzeichnet durch eine weitere heb- und senkbare Druckplatte (62) und eine mit ihr verbundenen Arretierung (64) für den Schwenkarm (8) der zweiten Bürste in der Bereitschaftssteilung (4 B), die Senken der Druckplatte gelöst; wLrd*
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12. Waschvorrichtung nach Anspruch 9 oder Io , dadurch g e k e η η zeichnet" , daß in Fahrtrichtung (A) die zweite Bürste (4, 6) vor der ersten Bürste (J, 5) angeordnet ist, und die Schwenkachsen (ll, 12 und IJ, 14) beider Bürsten in geringem Abstand angeordnet sind.
IJ, Waschvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickeltrommeln (15, 16 - VJ, 18) durch ein zweites, biegsames und über Umlenkrollen (19) geführtes Zugglied (2J) so miteinander verbunden sind, daß auch die Rückschwenkbewegung von einer Bürste auf die andere' übertragen* wird. ■
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DE1655850A 1967-11-23 1967-11-23 Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen Expired DE1655850C3 (de)

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