DE1653714C - Kreiselpumpenaggregat - Google Patents
KreiselpumpenaggregatInfo
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- 210000000264 venule Anatomy 0.000 claims 1
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- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenaggregat, Lager 14 im Gehäuseteil 10 drehbar gelagert ist, ferinsbesondere
für Zentralheizungsanlagen, welche ein ner in einem zweiten Lager 15 läuft, welches in einem
zweiteiliges Gehäuse aufweist, wobei ein Gehäuseteil Deckel 16 vorgesehen ist, welcher mit dem Randden
Pumpenmotor enthält und dicht sowie leicht lös- flansch 17 vom Gehäuseteil 10 fest verbunden ist. Auf
bar am anderen Gehäuseteil befestigt ist, welches zu- 5 dem freien, durch das Lager IS hindurchragenden
sammen mit dem ersten Gehäuseteil eine das Laufrad Ende der Welle 13 ist ein Laufrad 18 aufgekeilt,
aufnehmende Kammer umschließt und einen Einlaß- Der Deckel 16 weist in der Ringfläche 19 auf der
sowie einen Auslaßkanal, jeweils in die Kammer mün- dem Gehäuseteil 10 abgewandten Seite einu Ringnut
dend und ventilüberwacht, ferner einen Verbindungs- auf, in welcher ein Dichtring 20 angeordnet ist. Die
kanal dazwischen aufweist. ίο Ringfläche 19 liegt an einer Ringfläche 21 eines zwei-Es
ist bereits ein Kreiselpumpenaggregat dieser Art ten Gehäuseteiles 22 an, welches mit dem ersten Gebekannt,
bei welchem zwischen dem Einlaß- und dem häuseteil 10 mit Deckel 16 leicht lösbar und über den
Auslaßkanal einerseits und der besagten Kammer Dichtring 20 flüssigkeitsdicht verbunden ist, beispielsandererseits
zwei Ventile angeordnet sind, welche in weise durch Schrauben und Muttern,
geschlossenem Zustand die das Schaufelrad enthal- 15 An dem Gehäuseteil 22 sind einander diametral
tende Kammer von den Einlaß- und Auslaßkanälen gegenüberliegende Gewindebohrungen 23 und 24
abschließen und den erwähnten Verbindungskanal zum Anschluß der Kreiselpumpe an eine Rohrleitung,
freigeben, so daß Flüssigkeit zwar nicht durch die beispielsweise einer Zentralheizungsanlage, vor-Pumpe
gefördert wird, jedoch durch Konvektion frei gesehen. Die Gewindebohrungen 23 und 24 münden
vom Einlaßkanal zum Auslaßkanal strömen kann. 20 jeweils in einen Einlaßkanal 25 bzw. einen Auslaß-Soll
also der Motor mit Laufrad beispielsweise zu kanal 26 im Gehäuseteil 22, welche Kanäle über eine
Reparaturzwecken abgenommen werden, dann müs- Öffnung 28 im Gehäuseteil 22 mit einer das Schaufelsen
alle beiden Ventile einzeln zugedreht werden, was rad 18 aufnehmenden Kammer 29 in Verbindung steals
nachteilig empfunden wird. hen.
Diesen Nachteil zu beheben ist Aufgabe der Erfin- 25 Ein Verschluß&'opfen 30 ist flüssigkeitsdicht in
dung. Demgemäß ist das erfindungsgemäße Kreisel- eine zur Öffnung 28 koaxiale Öffnung 31 im Gehäusepumpenaggregat
der eingangs angegebenen Art da- teil 22 auf der vom Gehäuseteil 10 abgewandten Seite
durch gekennzeichnet, daß im Verbindungskanal ein eingeschraubt. Der Stopfen 30 ist mit einer mittleren
einziger Ventilkc.per vorgesehen ist, welcher mit Gewindebohrung 32 versehen, in welcher ein Schraueinem
einzigen Sitz um eine einzig öfinung zwischen 30 benbolzen 33 flüssigkeitsdicht verschraubbar ist. Der
der Kammer und dem Verbindungskanal zusammen- Schraubenbolzen 33 ist an seinem inneren Ende mitwirkt
und von außen vom Sitz weg md darauf zu be- tels eines daran vorgesehenen Bundes 34 und eines
weglich ist. diesen in einem Ventilkörper 35 haltenden Sprengrings Befindet sich der Ventilkörper auf dem zugehöri- mit diesem Ventilkörper 35 drehbar verbunden. Der
gen Sitz, dann sind sowohl der Auslaßkanal als auch 35 Ventilkörper 35 wirkt mit einem Sitz 37 um die öffder
Einlaßkanal der Pumpe von der Pumpenkammer nung28 herum zusammen. Zur Handbetätigung des
mit dem Laufrad abgeschlossen, so daß der Motor Ventilkörpers 35 ist an dem aus dem Gehäuseteil 22
mit Laufrad abgenommen werden kann, ohne daß herausragenden Ende des Bolzens 33 ein Handrad 38
der Strömungsmitteldurchfluß unterbrochen werden angeordnet. Zur Verhinderung einer Verdrehung des
müßte. Während bei der geschilderten bekannte!/ 40 Ventilkörpers 35 gegenüber dem Gehäuseteil 22 ist
Pumpe zum Abschließen der das Laufrad enthalten- im Ventilkörper 35 ein T-förmiger Schlitz 39 vorclen
Kammer von den Einlaß- und Auslaßkanälen gesehen, in den ein entsprechend ausgebildeter Zap-
und zur Freigabe des diese aneinander anschließen- fen 40 am Gehäuseteil 22 eingreift,
den Verbindungskanals zwei voneinander unabhän- Der Durchsatz der Kreiselpumpe wird durch Vergige
Betätigungen von Hand auszuführen sind, muß 45 steilen des Ventil körpers 35 mittels des Handrades 38
bei der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe lediglich den Erfordernissen entsprechend eingestellt. Ist die
ein Ventil betätigt werden. Dabei sind die Strömungs- Kreiselpumpe nicht in Betrieb, dann kann der Ventilverhältnisse
bei dem erfindungsgemäßen Gerät unter ' körper 35 gegen den zugehörigen Sitz 37 gedrückt
Berücksichtigung der bei solchen Kreiselpumpen auf- v/erden, so daß eine unbehinderte thermische Zirtretenden
bzw. davon aufzubringenden Strömungs- 50 kulation durch die Kanäle 25 und 26 stattfinden
geschwindigkeiten den bei der bekannten Kreisel- kann In dieser Stellung des Ventilkörpers 35 gelangt
pumpe vorhandenen gleichwertig. keinerlei Flüssigkeit in die das Laufrad 18 enthal-Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung gehen tende Kammer 29. Das Gehäuseteil 10 mit Stator 11,
aus den Ansprüchen 2 bis 7 hervor. Rotor 12 und Laufrad 18 kann dann ohne weiteres zu
Nachstehend sind zwei Ausführungsformen der Er- 55 Wartungszwecken oder zum Austausch irgendwelcher
findung an Hand der Zeichnungen beispielsweise be- Pumpenbauteile vom Gehäuseteil 22 gelöst und abschrieben. Darin zeigt genommen werden. Dies ist einfach durchzuführen,
Fig. 1 die Ansicht eines Axialschnittes durch ein ohne daß irgendwelche anderen Teile ausgebaut wererfindungsgemäßes Kreiselpumpenaggregat, den müßten, wobei die Zentralheizungsanlage bei ab-Fig.2 die Ansicht eines Axialschnittes durch den· 60 gebautem Gehäuseteil 10 in Betrieb bleiben kann, da
jenigen Teil einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe, die Verbindung zwischen den Kanälen 25 und 26
v/elcher mit einem anders gestalteten Absperrorgan nicht unterbrochen ist.
versehen ist. Die AusfUhrungsform gemäß Fig. 2 entspricht
ein becherförmiges Gehäuseteil 10 auf, welches den «a wesentlichen derjenigen nach Fig. 1. Ein mit einer
t riebsmotors umschließt. Der Rotor 12 ist mit einer Fläche 51 dichtend an einem dem Deckel 16 gemäß
I 653
und damit leicht löslich verbindbar. Ein im Gehäuseteil
52 vorgesehener Verbindungskanal 53 steht über eine öffnung 54 mit einer an der angrenzenden Seite
des anderen, nicht dargestellten Gehäuseteils vorgesehenen Kammer in Verbindung, in welcher das
Laufrad angeordnet ist. Weiterhin gehen vom Verbindungskanal 53 an diametral gegenüberliegenden
Stellen 55 und 56 ein Einlaß- bzw. Auslaßkanal entsprechend den Kanälen 25 und 26 gemäß F i g. 1 ab.
Auf der der Fläche 51 abgewandten Seite ist ein Verschlußstopfen 57 in eine öffnung 58 des Gehäuseteils
52 flüssigkeitsdicht eingeschraubt. Der Stopfen 57 weist eine mittlere äußere Gewindebohrung 59 und
eine daran innen anschließende glatte Bohrung 61 größeren Durchmessers auf. In der Bohrung 59 ist ein
Schraubenbolzen 64 verschraubbar, der an seinem inneren Ende mit dem Ende eines in der Bohrung 61
flüssigkeitsdicht und axialverschieblich gelagerten, am Ventilkörper 67 vorgesehenen Zapfens drehbar verbunden
ist. Der Zapfen 63 weist eine Ringnut auf, in ao
welcher ein Dichtungsring 65 untergebracht ist.
Der Ventilkörper 67 ist aus der in F i g. 2 wiedergegebenen geöffneten Stellung in die Schließstellung
beweglich, in welcher er an dem die öffnung 54 umgebenden Sitz 68 anliegt, so daß die Öffnung 54 ver- as
jchlossen ist. Eine relative Verdrehung des Ventilkörpers 67 und des Sitzes 68 ist dadurch ausgeschloslen,
daß am Ventilkörper 67 ein Zapfen 69 ausgebildet ist, welcher in einen Schlitz 71 des Gehäuseteiles
52 eingreift. Schlitz 71 und Zapfen 69 sind jeweils T-förmig ausgebildet.
Für die Handbetätigung des Ventilkörpers 67 ist «n dem aus dem Gehäuseteil 52 herausragenden Ende
des Bolzens 64 ein Handrad 72 angeordnet. Ein Verdrehen des Handrades 72 hat eine Axialbewegung
des Schraubenbolzens 64 in der Gewindebohrung 59 lur Folge, welche auf den Zapfen 63 am Ventilkörper
♦7 übertragen wird. Schraubenbolzen 64 und Zapfen
(3 sind erwähntermaßen derart miteinander verbunden,
daß sie gegenseitig verdreht werden können.
Claims (7)
1. Kreiselpumpenaggregat, insbesondere für Zentralheizungsanlagen, welche ein zweiteiliges
Gehäuse aufweist, wobei ein Gehäuseteil den Pumpenmotor enthält und dicht sowie leicht lösbar
am anderen Gehäuseteil befestigt ist, welches zusammen mit dem ersten Gehäuseteil eine das
Laufrad aufnehmende Kammer umschließt und >» einen Einlaß- sowie einen Auslaßkanal, jeweils in
die Kammer mündend und ventilüberwacht, ferner einen Verbindungskanal dazwischen aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungskanal (53) ein einziger Ventilkörper (35; 67) vorgesehen ist, welcher mit einem einzigen
Sitz (37; 68) um eine einzige öffnung (28;
54) zwischen der Kammer (29) und dem Verbindungskanal (53) zusammenwirkt und von außen
vom Sitz (37; 68) weg und darauf zu beweglich ist.
2. Pumpenaggregat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (29) eine
Wand (40) vorgesehen ist, welche die öffnung (28) in einen Einlaß und in einen Auslaß zwischen
der Kammer (29) und dem Verbindungskanal teilt.
3. Pumpenaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dar Ventilkörper
(35; 67) verdrehungssicher und axialverschieblicli im Gehäuseteil (22; 52) gelagert ist.
4. Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Verdrehung
des Ventilkörpers (35; 67) gegenüber dem Gehäuseteil (22; 52) zwischen dem Ventilkörper
und diesem Gehäuseteil ein Zapfen/Nut-Eingriff vorgesehen ist.
5. Pumpenaggregat nH:h einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im
Ventilkörper (35) ein T-förmiger Schlitz (39) vorgesehen ist, in den ein entsprechend ausgebildeter
Zapfen (40) am Gehäuseteil (22) eingreift, ferner ein Stopfen (30) flüssigkeitsdicht in eine öffnung
(31) in der dem Gehäuseteil (10, 16) abgewandten Wandung des Gehäuseteils (22) eingesetzt ist,
der eine Gewindebohrung (32) aufweist, in welcher ein Schraubenbolzen (33) verschraubbar ist,
der wiederum an seinem inneren Ende mittels eines daran vorgesehenen Bundes (34) und einen
diesen im Ventilkörper (35) haltenden Sprengring (36) mit diesem Venulkörper drehbar verbunden
ist.
6. Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadi'ich gekennzeichnet, daß in
dem Gehäuseteil (52) ein T-förmiger Schlitz (71) vorgesehen ist, in den ein entsprechend ausgebildeter
Zapfen (69) am Ventilkörper (67) eingreift, ferner ein Stopfen (57) flüssigkeitsdicht in eine
öffnung (58) in der dem Gehäuseteil (10, 16) abgewandten Wandung des Gehäuseteils (52) eingesetzt
ist, der eine äußere Gewindebohrung (59) und eine daran innen anschließende glatte Bohrung
(61) größeren Durchmessers aufweist, wobei in der Bohrung (59) ein Schraubenbolzen (64)
verschraubbar ist, der an seinem inneren Ende mit dem Ende eines in der Bohrung (61) flüssigkeitsdicht
und axialverschieblich gelagerten, am Ventilkörper (67) vorgesehenen Zapfens (63)
drehbar verbunden ist.
7. Pumpenaggregat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Handbetätigung
des Ventilkörpers (35; 67) an dem aus dem Gehäuseteil (22; 52) herausragenden Ende des
Bolzens (33; 64) ein Handrad (38; 72) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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