DE1653706A1 - Elastische Halterung einer Beschusspanzerplatte - Google Patents
Elastische Halterung einer BeschusspanzerplatteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H5/00—Armour; Armour plates
- F41H5/013—Mounting or securing armour plates
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Description
- Elastische Halterung einer Beschu8-panzerplatte Die Erfindung behandelt die; elastische Halterung einer Beschußpanzorplatte aus Stahl: Auf SchieBübungeplätzen ist es üblich, bei Zielübungen für den direkten BeschuB Panzerplatten an Fundamenten oder ähnlichen Einrichtungen' zu befestigen, die die abgefeuerten Ge- schosse abfangen sollen. Je nach dem Kaliber des Geschosses werden verschiedene Panzerplatten verwendet. Die-Erfahrung hat gezeigt, daB wegen der außerordentlich hohen GeschoB-geechwindigkeit der neu entwickelten Munition sehr starke Beschußpanzerplatten erforderlich sind. Trotzdem_1äßt ee.sieh nicht vermeideng_das nachverhältnismäßig wenigen GeschoB-treffern die Panzerplatte zerstört ist und erneuert werden muB. Da die Anwendung von Spezialstahl für diese.Panzerplatten notwendig ist, sind derartige Einrichtungen außerordentlich kostspielig.
- Aufgabe der Erfindung ist eng diese Kosten zu senken und die Lebensdauer der Panzerplatten wesentlich zu erhöhen: Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, da.ß die Panzerplatte beweglich geführt.istr unter Vorspannung.auf mehreren wei- chen Gummipuffern aufliegt und zu diesen Puffern härtere Gusmimetallbauteile nach Durchlaufen eines kleinen freien Feder- wegs parallelgeschaltet angeordnet sind. Da die Panzerplatten in einem Winkel von etwa 15 °- zur Beechußriehtung angeordnet sind, ist- die Aufprallwucht an sich schon um einiges verringert. Die leicht ansprechenden Puffer.ermöglichen aber schon das Ausweichen der Panzerplatte bei einem re- 1053700
Die weicheren Gummipuffer sind vorzugsweise als doppelballig° geformte zylindrische Hohlkörper ausgebildet. Diese 'Puffer, " zeigen den erwünschten weichen Einfederungsvorgang im ersten Teil des Federdiagramms. Falls es für den Einsätzzweck nÜtilioh erscheint, können auch ändere ähnliche Puffer Anwendung finden. Die Gestaltung dieser Puffer ergibt sich in erster" Linie aus der Anzahl der a113 Abstützung vorgesehenen und un-"_ ter Vorspannung stehenden weichen Puffer.lativ geringen Kraftaufwand. Diesen weichen Gummipuffern sind ": härtere Gummimetallbauteile parallel geschaltet' die jedoch. erst zur Wirkung,kommeng.Wenn die Panzerplatte-gegen.den Druck: der weichen Puffereinen kleinen Pederweg.ausgeführt hat. Die, härteren Puffer, nehmen dann.-bis .zum, Erdpunkt .des. Einfederungs,, Vorganges die Bewegung der-Panzerplatte auf. Die härteren Gutmimetallbauteile sind als Gummileisten-mit ein- Während der freie Federweg der Panzerplatte bis zur Berührungder .Gummileiste etwa 3o9 des gesamten Abstandes zwischen ,.. Panzerplatte und Betonfläche beträgt, macht die Verformbarkeit des Gummipuffers etwa 6o% aus. Die Gummileisten mit Metallplatteneinlagen machen eine dementsprechende Verformung mit. Der ballige Gummipuffer wird also maximal nahezu um 2/3 und die Gummileiste etwa um 1/3 zusammengepreBt. Um die Lebensdauer der elastischen Halterung möglichst--groß zu machen, ist vorgesehen, daß die Halterungabolzen der beweglichen Führung in Gunmimetallbucheen gleitend angeordnet sind. Dieses berüekeiohtigt, daß die Panzerplatte infolge des im Winkel auftreffenden Geschosses such einen zusätzlichen seitlichen Impuls enthält. Weiter ist vorgesehen, daB der Endanschlag der Panzerplatte aufeiner Gummiaetallplatte abgestützt ist. Dadurch soll die Panzerplatte beim Zurückfedern weich aufgefangen werden, da- mit die Verankerung in der Betonwand nicht Schaden nimmt. Die elastische.Halterung einer BeschuBpanzerplatte wird in ,einer Abb. beispielsweise beserieben. Ein Betonbunker weist eine unter 15o schräg verlaufende Berton- Fläche 1 auf, in der Führungsbolzen 2, 3 verankert sind. Auf diesen Bolzen gleitet eine Panzerplatte 4 aus Stahl. Sie ist dureh@die doppelballigen Puffer 5,6 und 7 elastisch gelagert. Liegt die Panzerplatte 4 fest an den Endanschlag 8en, so ste- hen die Puffer 5,6 und 7 etwas unter Vorspannung. Zu den gernannten Puffern 5,6 und 7 sind Gummileisten 9 und 1o -parallel geschaltet. Sie haben jedoch zu der Panzerplatte 4 einen Ab- stand, so daß sie erst nach einem bestimmten Federweg, den die Panzerplatte gegen die Puffer 5,67 ausführt, zum Tragen kommen. An den Guamileisten sind zur Steigerung des Druckaufnahmever# mögens Metallplatten 119 12 anvülkanisiert. Die Führung der ' Bolzen 2, 3 gleitet in Gummisetallbuchsen 13,14. Der Endan- schlag 8 besteht gleichzeitig aus einem Gummiaetallbauteil, das einen Gummikörper 15 zwischen d3n beiden Platten 16,17 auf- weist.und snvulkanieierteä@Blechen ausgebildet. Diese Leisten nehs'sa den gräBeren 'Kraftanteil auf, wenn die Panzerplatte -sicfi infol- ge eines fire%fers°bereits in Bewegung auf die Lagerung zu 13e-` findet: Die Gummileisten sollen dabei nur soweit einfederungs= fähig sein, daß die maximal zulässige Verforinungabeariepruähurig- der weichen Puffer nioht@überschritteii wird. - ` - A n s p r ü c h e
Claims (1)
- @1 Elastische Halterung einer-BeschuBpanzerplatte aus Stahl dadurch gekennzeichnet, daB die beweglich geführte Panzer- platte (¢) unter Vorspannung auf mehreren weichen Gummi- puffern (5,6 und 7) aufliegt und zu diesen Puffern härtere Gummimetallbauteile (9,1o) nach Durchlaufen eines kleinen freien Federwegs parallel geschaltet angeordnet sind. 2. Elastische Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weichen Puffer (5,6 und 7) als doppelballig -geformte zylindrische Hohlkörper ausgebildet sind. 3o Elastische Halterung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB-die härteren Gummimetallbauteile (9 und 1o) aus Gummileisten mit ein- und/oder anvulkanisierten Blechen bestehen. 4. Elastische Halterung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Federweg bis zur Berührung der Gummileisten (9 und 1o) annähernd 1/3 des Abstandes zwischen Panzerplatte (4) und Betonwand (1) beträgt. 5. Elastische Halterung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungabolzen (2 und 3) der be- weglichen Führung in Gummimetallbuchsen (13 und 14) gleitend angeordnet sind. 6. Elastische Halterung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Endanschlag der Panzerplatte (4) auf Gummimetallplatten (15,16,1_7) abgestützt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0040531 | 1966-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1653706A1 true DE1653706A1 (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=7377197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661653706 Pending DE1653706A1 (de) | 1966-10-10 | 1966-10-10 | Elastische Halterung einer Beschusspanzerplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1653706A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1966
- 1966-10-10 DE DE19661653706 patent/DE1653706A1/de active Pending
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