DE1653297C - Anlage zur Herstellung von ein- oder mehrschichtigen Spanplatten, Faserplatten od. dgl - Google Patents
Anlage zur Herstellung von ein- oder mehrschichtigen Spanplatten, Faserplatten od. dglInfo
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297 Ί
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j|uf. den Pressenplatten der einzelnen Prcssenetagen machen. Noch bevorzugter Ausführnngsform der E>
Intleerbar sind, . findung besteht dabei die kontinuierliche Vorpresse
; Arbeitet man in der beschriebenen Weise, so las- aus einer Pressentrommel großen Durchmessers, Paien
sieh die endlos gestreuten Matten, sobald sie frei empfiehl es sich, die Anordnung so zu treffen,
von der Streustation kommen, in Gutabschnitte teilen 5 daß unter der Pressentrommel ein Druckkasttm mit
und die Gutabschnitte von dem Streuband auf ein Düsendecke] angeordnet ist und dieser durch djis
Beschleunigungsband übergeben. Die Übergabenase übergabeband und/oder das Tragband und/oder ein
muß ich unter Berücksichtigung der üeschwindig- besonderes Preßband abgedeckt ist. Das pneumakeit
des Beschleunigungsbandes und der Geschwin- tische oder hydraulische Druckmittel, das aus dep
digkeit des Streubandes so bewege», daß bei der j ρ Dlisenöffnungen austritt, reduziert die Reibung zwi-Übergabe
der Gutabschnitte von dem Streuband auf sehen Streuband bzw. Preßband und bildet gleichdas
Beschleunigungeband im Gut weder Stauchung sam ein nachgiebiges Widerlager für den Vorpreßnoch
Zerrung auftritt. Die Kinematik ist entsprechend druck, Streuband und gegebenenfalls Preßband sind
einzurichten, was weiter unten noch erläutert wird, gleichsam durch das hydraulische oder pneumatische
Dabei arbeitet das Beschleunigungsband während 15 Druckmittel gegen die Presstrommel gedrückt, die
der Übergabe eines Gutabschnittes mit der Geschwin- ihrerseits mit ihrer Achse heb- und senkbar angedigkeit
des Streubandes, um sogleich danach diesen ordnet sein kann. Es kann sich um eine angetriebene
Gutabschnitt mit erhöhter Geschwindigkeit den Band- Pressentrommel handeln o<
r auch um eine solche, tabletts zuzuführen und in das Beschickgestell ein- die lediglich mitgeschleppt -vi'd. Jedenfalls gelingt
zuführen, wozu der Förderbandbodui des jeweils 20 es gerade in der Ausführungsform mit Pressentrom
vorstehenden Bandtabletts mit entsprechender Ge- mel, nach den Regeln der modernen Technologie aufschwindigkeit
anzutreiben ist. So läßt sich in der kur- bereitetes Gut schon mit Vorpreßdrücken von 2 bis
zen Zeit, die zwischen zwei auf dem Streuband fol- 3 kg/cm- so vorzuverdichten, daß die in der erfingenden
Gutabschnitten zur Verfugung steht, der auf dungsgemäßen Anlage erforderliche Manipulation mn
dem Beschleunigungsband befindliche Gutabschnitt 25 dreimaliger Übergabe mit einem Förderband auf
einem zugeordneten Bandtablett übergeben, während ein anderes bzw. von einem Förderband auf ein
danach das Beschleunigungsband zur Aufnahme des Bandtablett bzw. von eineiii Bandtablett auf die
nächsten Gutabschnittes vom Streuband bereit ist. Pressenplatten der einzelnen Etagen einer Etagen-Das
Beschleunigungsband ist also erforderlich, um presse ohne jeden Schaden ertragen wird. Struktur
unter der Hin- und Herbewegung von dessen Ablege- 30 und Festigkeit der hergestellten Spanplatten. Fasernase
kurzzeitig die einzelnen Etagen eines Beschick- platten od. dgl. werden auch bei empfindlichem Gut
gestells beschicken zu können. Auch das Ablegen durch diese häufige Übergabe nicht beeinträchtig,
der Gutabschnitte auf den Bandtabletts des Beschick- wenn in der beschriebenen Weise schonend verfahgestells
muß selbstverständlich so erfolgen, daß im ren wird.
Gut keine Stauchung und keine Zerrung auftritt. 35 Die durch die Erfindung erreichter Vorteile sind
Auch hifr ist die Kinematik der Bewegung entspre- vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgechend
einzurichten, wie noch erläutert wird. Im Er- mäßen Anlage nicht nur eine Rückführung von Begebnis
wird erreicht, daß die Streustation auch wäh- schickblechen, Bandtabletts od. dgl. zwischen Streurend
der Übergabe der Gutabschnitte an die Band- station und Mehretagenpresse entbehrlich wird, sontabletts
kontinuierlich arbeiten kann. Wenn alle Band- 40 dem zugleich eine absolut beschadigungsfreie Manitabletts
gleichzeitig und im Rhythmus der Arbeit des pulierung des mattenförmiger Gutes während des
Bcschlcunigungsbandes in die Etagenpresse eingc- Transportes durch die Anlage gewährleistet ist. Hinzu
fiil-rt werden, um dort die Matten abzulegen, kann kommt, daß die bei der erfindungsgemäßen Anlage
die Streustation auch während dieses Beschickvor- zu verwendende Mehretagenpresse bzw. das Beganges
und während der Pressung weiterarbeiten, wo- 45 schick- und Entleergestell praktisch beliebig viele Etabei
Etagen/ahl der Etagenpresse und Preßzeit auf- gen aufweisen kann. In allen Fällen bleibt der koneinander
abzustimmen sind. Die hergestellten Span- struktivc Aufbau einfach und überschaubar. Der Beplatten,
Faserplatten u. dgl. sind einschichtige oder wegungsrhythmus der im Rahmen der ertindungsgemehrschichtige
Platten, je nachdem, ob der Streuvor· mäßen Anlage bewegten Elemente läßt sich leicht so
gang mit einer oder mit mehreren Streumaschinen 50 aufeinander abstimmen, daß die Anlage im ganzen
durchgeführt wird oder auch im Anschluß an den mit großer Leistung ein- oder mehrschichtige Span-Slreuvorgang
mehrere Matten zusammengeführt wer- platten, Faserplatten od. dgl. herzustellen in der Lage
den. Die fertiggepreßten Platten werden beim Ein- ist. Die dazu erforderlichen steuerungstechnischen
fahren der Bandtabletts in die Etagenpresse ausge- Maßnahmen sind einfach, gehören als Endschalterstolicn,
odjr der Ausstoß erfolgt mit besonderen Hilfs- 55 Steuerungen u.dgl. ?um Stand der Technik und bc
l ntlcrgestell arbeitet dürfen im einzelnen nicht der Beschreibung.
1 < 'in nach den Reach) Im folgenden wird die Erfindung an Hand
> im
Ί. üheitet, so k;inn uic lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
iiriieist auf besondere gleich weitere Merkmale der Erfindung erläutern.1
ι ί·ι werden. Handelt es 60 Zeichnung susfübrlicher besprochen. Die en·■<
•1 1 ndliches Ciiit, so im Figur zeigt eine schematische Darstellung doi ·. -
!nil der Erfindung /u findungsgemäßen Anlage.
" d.iilurch gekenn/eu-h- Die in der Figur dargestellte Anlage dient zur 11
■ und Obergaben.ise stellung von ein- oder mehrschichtigen Spanpli"· ·
'· rnthtung cmc k<
>n- 65 Faserplatten od. dgl. Sie besteht in ihrem grund n/
■ angeordnet ist. die liehen Aufbau aus der Streustation 1, einem Best' ►
• dazu !■■ 1 ' ' '· ν - .1 ν«-r«1 ■ ·ιΐΐιΐΐ(7 das Gut in Ab- gestell 2, einer Mehretagenpresse 3 und einem ι ir
■ --·-- ' ' ' - ' ■· nianipulierfiihic zu leerges^ll 4, wobei zwischen Streustation 1 un<
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schickgesteil 2 verbindende Fördermittel 5, 6 vorge- Widerlager für den Vöfpreßdrudk; der auf verschie-'
seilen sind. Erfindutigsgemäß besteht zunächst das dene Weise aufgenommen werden kamt, wobei eine
Fördermittel 5. 6 aus einem Streuband 5 mit hifn und bevorzugte AusführUrigsförin weiter unten noch ef-
lierbewegiichcr übcrgabeiiase 7 uiid einem zugeofd- läutert wird»
netcn Bcschlcunigungsband 6 mit hin- und herbe- 5 Die Gestaltung der Trennvorrichtung9 ist im Rah-
wl'glicher Ablegenase 8. Außerdem ist zwischen men der Erfindung grundsätzlich beliebig. Die Tfeiin-
Slreiisiiilion 1 und Clurgabenase 7 eine dem Streu- vorrichtung 9 läuft nach bevorzugter Austulmings-
band 5 zugeordnete Ί reninorriclitung 9 angeordnet. form mit dem in Gutabschnitte 14 zu trennenden Out
Zwiscluii Ml·»' lileunigungsband und Bcschickgestell über einen vorgegebenen Wegabschnitt mit. wobei
befindet »ich um durch eine Klappe 10 ahdeekbarer io eier I rennvoi richtung 9 Absaugeeinrichtunprn 23 zu-
Rüi-k'iiiiiusv.li.icht 11 fiir fehlgestreutes Ciut oder für geordnet sind. Fs wird zwischen den einzelnen aur-
Gutabschnitte 14. die aus anderen Gründen ausge- einander folgenden Gutabschnitten 14 ein Zwischen-
sdiicdiη werden sollen. Das CUiI wird von hier den raum 14a geschaffen, der für den anschließenden
Streiim i»chinen wieder zugeführt. In Kombination zu Übergabevorgang auf das Beschleunigungsband 6 und
lieu i-istgL'ii:uinten Merkmalen besitzt das Beschick- 15 auch fiir die Anlegung der Gutabschnitte 14 in den
gestell 2 ilen einzelnen I tagen der Etagenpresse 3 zu- Bandtabletts 12 von Bedeutung ist. — svie noch er-
geordnele und in die Piessenetagen ein- und ausfahr- läutert wird.
bare llaiultablclts 12 mit Förderbandboden 13. Die einzelnen Bandtablctts 12 im Geschickgestell
Zur (hergäbe der auf dem Streuband 5 getrennten besitzen antreibbare förderbandböden 13. die in
Gutabschnitte 14 \1nt1 Streu and 5 auf das Besclileu- 20 einem in der Zeichnung nicht näher ausgeführten
nigiingshand ft führt die ('!hcrgabenasc 7 des Bandlest·'! montiert sind. Forrnkastenartigc Seiten-Slre
ibiinik» 5 über das Beschleunigungsb " d 5. da wände, die die Aufnahme der Gutabschnitte behinnadi
\\iid die Cbergabenase 7 in die gezeichnete Siel der* 'unnten. sind nicht erforderlich. Der Antrieb
hing /tiri'ickhewcj't. Bei der Ablage der Gulab- für die Bandlablet<s ist in der Höhe angeordnet, in
»clinitn 14 \om Meselileuiiigungshand 6 auf die Band- 25 der sirh die einzelnen Bandtabletts 12 befinden
■■,•'■>i .-12 f.iliii die Ablegenase 8 des Besclileuni- müssen, wenn sie von dem Beschleunigungsband ft
gmiusKiiuk» ft ubir den \ordeien Rand des jeweils das GuI aufnehmen. Es handelt sich beispielsweise
zu'icti'dneii 11 Bandtabletts 12. Der Förderhandboden um einen Antriebsmotor 24 mit Klauenkupplung 25.
13 Ί betrelli'iiden Baiultablelts 12 wird dabei mit wobei Antriebswellen 2ft der Bandböden 13 der
der (iv.'-i.iiwinviii.'kcit des Besclileiiiiigimgsbandcs 6 an- 30 Bandtablc.ts 12 entsprechende Kupplungselemcnti
iiiirk'vp und nimmt den Gutabschnill 14 vom Be- 27 aufweisen und im Zuge des etagrnweiscn Hebens
»Lhlniniiiiini'shand ft ab. Im einzelnen wird die Kinj- dieser Kupplungsteile 25. 27 vereinigt werden, so dal.»
niitik des f''hergäbe- bzw. Abkgevorganges weiter stets das unter der Ablegenase 8 stehende Bandl.ihkti
"ilen noch beschrieben. Im Rlnllimus dieser Bewc- 12 angetrieben wird. Die Geschwindigkeit mußselbM-i-iu
wird d.i· I?.schickgestcll 2 etagenweise gehoben. 35 verständlich mit der des Beschleurigungsbande» 6
Alle Bandtabk-iis 12 des Beschickgestells 2 können übereinstimmen. Das Bcsehleunigungsbnnd ft bcsii/i
!■'eichzeitit: 111 die cin/ehiL'n Piesseni i.igen der geöff- die hin- und herfahrende Ablegenasc 8. damit im Bcneten
!.tajjenprcsse 3 eingefahren werden. Durch Zu- schickgestell 2 die Bandtabletts 12 etagenweise geni.k/ielning
der BaiiiliabletiLestelle 15 bei fcstgchal- hoben und die Gutabschnitte aufgenommen werden
lenen Bandböden 13 erfolgt die Ablegung der Gutab- 40 können. Auf den Antriebswellen 2ft der Bandböden
schnitte 14 auf die Prcssenplatten Ift dor einzelnen 13 sitzen im übrigen z.weckmäßigerveise unter Zwi-I■'tagen
der Ftagenpiessc 3. Beim Einfahren der schenschaltung eines Frcilaufs Ritzel 28. D;is erläutert
Bandtablciis 12 in die Etagen der Etagenpresse 3 ein in die Zeichnung eingetragener vergröberter Auswerden
in der Presse befindliche fertiggepreßte Plat- schnitt. Den Ritzeln 28 sind am Beseht« kgestell 2
ten 17 auss'.cvioßen: sie gelangen in das Enlleerge- 45 oder an der Etagenpresse 3 Zahnstangen 29 oder Kctstell
4. Das Emleergestell 4 kann sich etagenweise ten derart zugeordnet, daß unter der Wirkung des
absenken, wobei das Förderband 18 die einzelnen Freilaufs die Förderbandböden 13 beim Einfahren
Platten 17 dem Enlleergcstcll 4 entnimmt und der der Bandtabletts 12 in die Etagen der Etagenpresse 3
weiteren Bearbeitung zuführt. in Ruhe bleiben, bei der Rückwärtsbewegung der Im Aiisführungsbeispiel ist die bevorzugte Aus- 50 Bandtabletls 12 jedoch unter Blockierung des Freiführungsform
der Erfindung dargestellt worden, bei laufs durch Festhalten angetrieben werden, um die
der zwischen Strcustation 1 und Übergabenase 7 des auf den Bandtabletls liegenden, zu pressenden Gutab-Streubandes
5 vor der Trennvorrichtung 9 eine kon- schnitte 14 auf den Pressenplaiten 16 der einzelnen
tinuierlich arbeitende Vorpresse 19 angeordnet ist. Pressenetagen abzulegen.
Das Streuband 5 kann grundsätzlich in der ver- 55 Wie bereits erwähnt, besitzt im Ausführungsbei-
schiedcnslen Weise gestaltet sein. Eine bevorzugte spiel die erfmdungsgemäße Anlage eine kontinuier-
Ausführungsform der Erfindung, die sich durch liehe Vorpresse 19. Diese kontinuierliche Vorpresse
Funktionssicherheit und Lebensdauer auszeichnet, ist 19 besteht n?ch bevorzugter Ausführungsform der
dadurch gekennzeichnet, daß das Streuband 5 aus Erfindung aus einer Pressentrommel 30 großen
einem Tragband 20 und Übergabeband 21 besteht, 60 Durchmessers. Unter der Pressentrommel 30 befindet
wobei Tragband 20 und Übergabeband 21 im Bereich sich ein von einem pneumatischen oder hydraulischen
der Streustation 1 und gegebenenfalls unter der Vor- Druckmittel beaufschlagter Druckkasten 31 mit
presse 19 doppelt geführt sind, während lediglich das Düsendeckcl (d.h. Deckel, der Düsenöffnungen auf-
Übergabeband 21 über die hin- und herbewegliche weist) und dieser ist durch das Tragband 20 und/
Übergabenase 7 geführt ist. Im Bereich der Vorpresse 65 oder das Übergabeband 21 und/oder das besondere
19 und der Trennvorrichtung 9 befindet sich im Preßband 22 abgedeckt. Der so gebildete Verschluß
Ausführungsbeispiel ein weiteres Preßband 22. Streu-" des Druckkastens 1M ist gleichsam als nachgiebiges
band und Preßband bilden hier gemeinsam das Widerlager durch ein hydraulisches oder pncumati-
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s Druckmittel gegen die vorzugsweise heb- und
senkbar ausgeführte Pressentrpmmel 30 gcclrUckt,
gleichzeitig wird die Reibung reduziert, Es lüßt sich
so ohpe Schwierigkeiten ein yqrpreßdruek von 2
bis 3 kg/cm*- erzeugen, der regclrniißig ausreicht, um
aucli empfindliches, aber nach modernen technologischen
Regeln aufbereitetes Gut so weit vorzuverdichten, daß die dreifache Übergabe, zunächst zwischen
Übergabenase 7 und Beschleuntgungsband 6, dann zwischen Beschleunigungsband 6 und Bandtablcttsll,
dann zwischen Bandtabletts 12 und Etagenpresse 3, ohne Schaden ertragen wird. Tm Ergebnis
ist es somit möglich, unter Verzicht auf Beschickbleche
oder Formkästen, die zwischen der Presse 3 und der Streustation 1 hin- und herbewegt
werden, einschichtige oder mehrschichtige Spanplatten. Faserplatten od. dgl. hemistcllen. Die Anlage
nach dem Ausführungsbeispiel besitzt mehrere
Streumaschine!! «, b, c, d,
<· in der Streustation, so daß ohne weiteres mehrschichtige Spanplatten und
oder Faserp'atten hergestellt werden können. -- Der
Ausdruck Streumaschine bezeichnet auch Felter, wie sie bei der Faserplattenherstellung benötigt werden.
Die Auftreniiun;· der in der Streusiation auf kontinuierlich
bewegtem Stieuband5 kontinuierlich hergestellten
Malte in ein/eine Abschnitte 14 ist erforderlich, weil Funktionszwisclienräume geschaffen
werden müssen, /wischen denen die Bandtablctts 12 im Beschickgestell 2 etagenweise gehoben und mit
den Gutabschniiten 14 belegt werden können und die ausieichen, um auch die Beschickung der Ftagenpresse
3 durc! 'uiühren. Dazu müssen besondere kinematische
Verhältnisse verwirklicht werden, da gleichzeitig an den einzelnen Übergabepunklcn jede
Stauchung oder Zerrung des Gutes in den GulabschmUen
14 vermieden werden mui3. Die dazu erforderliche Kinematik wird zunächst an einem einfachen
Beispiel erläutert:
Das Streuband 5 bewege sich mit emer Geschwindigkeit,
die die Streumaschine!! a, />. c, d und c der
Streustation 1 zulassen. Das vordere F.ndc der Übergabenasc
7 befindet sich in der Mitte über dem Beschleunigungsbapd
ft. Gerade in diesem Augenblick beginne die (!hergäbe eines Gutabschnittes 14, wobei
die (Jbergabenase 7 sich zurückbewegt. Zur zerrungsfreien
und stauchungstrcieti Übergabe des Gutes muß sich das Beschleunigungsband 6 mit der gleichen Geschwindigkeit
wie das Streuband 5 bewegen. frreicht
die Uhergabenase 7 den Endpunkt der Rückwärtsbewegung,
so liegt der ίιίχτμι geliene Gutabsehnitt
14 vollständig auf dein Bcsehleuniuungsband
fi. Diese Situation ist in der Zeichnung dargestellt.
Der nächste Gutnbschnitt wird auf t'em Streubanil
5 nach MaIk1.ibe de* mit dir Trennvorrichtung
·) ei/euglen Abstand«, χ erst nach einer Zeit folgen,
Diese Zeit steht zur Veifügung. um den Gutabsdmiü
14 mit Hilfe des Bcschlcunigungsbartdes 6
in einem zugeordneten Bandtablett 12 abzulegen. Dazu wird das ßcschicunigiiH,gsband gleich nach Aul·
nähme des Bandabsclinilios 14 mil hoher Geschwindigkeit
angetrieben, und die Ablcgezungc 8 wird über
den vorderen Rund des zugeordneten Bandtablcüs
12 bewegt, dessen ßandbodsit 13 an den schon beschriebenen Antrieb 24 angekuppelt und mil der gleichen
Geschwindigkeit angetrieben ist sowie den Gut*
abschnitt 14 ohne iKauehuiin und Zerrung aufnimmt,
l.iqrt dieser im Ilnndluhlrtl 12, so bewegt sich die
Abl /muck, und das Beschiekgeslell 2 kanu
4m eine Etage gehoben werden, inzwischen ist die
Übergabenase 7 des Strcutmndcs 5 bis Mitte Besrqhlciinißungsband
6 wieder vorgefabron. Das Spiel
beginnt von neuem. Sind alle Ba.ndtab|etts 12 des Be-
schiclcgcstejls belegt, so wird im gleichen Rhythmus
die Etagenpresse beschickt, währenddessen gegebenenfalls ein Gutabschnitt 14 in den Rticksaugschacht
Π geführt wird, — Selbstverständlich muß die Übergabenase? des Streubandes 5 nicht bis zui
ίο Mitte des Beschleunigungsbandes gefahren sein,
wenn die Übergabe eines Gutabschnittcs 14 beginnt Allgemein laßt man nach der Lehre der Erfindung
die Übergabe eines Gutabschnittes vom Streuband ζ auf das Beschleunigungsband 6 in dem Augenblic1
beginnen, in dein das Beschleunigungsband 6 fret ge-
r worden ist, das zugeordnete Bandtablett 12 also det
vorausgehenden Gutabschnitt 14 aufgenommen hat
Die Beschickung der offenen Etagenpresse 3 erfolg nach Einführung der Bandtabletts 12 im Zuge voi
deren Rückzugsbevwgung, wie schon beschriebe!
worden ist.
Die Entleerung der Etagenpresse 3, d. h. das Aus stoßen des ferliggepreßtcn Gutes, erfolgt entvvcdc
mit Hilfe der BandtablctU 12 bei Einführung der selben in die Htagenpresse oder durch besondere, a
der Etagenpresse angebrachte Ausstoßer 32. die ii Ausführungsbeispiel nach der Figur vorgesehen sint
Diese sind an einen gemeinsamen Fahrann 32 a ar geschlossen und greifen vor den Bandtabletts 12 \o
beiden Seiten in die Htagen der geöffneten Presse und schicbei, die fcrtiggepreUien Platten dem Hir
leergestell 4 zu. Vor dem Hnileergesicll 4 Iklinde
sich angetriebene Walzen 33. die die Platten mange artig erfassen und vollständig in das HntlecrgcsuU
einführen. — Der Abzug der Platten ;ms dem sit
etagenweise absenkenden Hntleergestcll 4 ist seinbeschrieben
worden.
Durch den Anspruch 1 ist ausschließlich die G>
samtkombini.tion seiner Merkmale geschützt.
Claims (1)
1. Anlage zur Herstellung von ein- oder meh
schichtigen Spanplatten, Faserplatten od. dgl., b stehend aus Stieustation, Mehretagenpresse. B
schick- und Hntleergcstcll mit der gleicht F.tagen/ahl wie die P,esse sowie Streusiation ui
BcsehickgeMell verbindendem Fördermittel, gi
kennzeichnet durc h die Kombination f<
gender Merkmale
a) Das Fördermittel (5. fti besteht aus eini
Streuband (5) mit hin 111Ί hirbcvveglicl
('bergabcnase (7) und einem zugeordnet mit zwei (ieschwindigkeilsstufen arbeitend
Beschleunigung<hami K») nut hm- und Ii
beweglicher Abli-genasc (K):
b) Zwischen Slrcustatiöii (1) und Übergaben!
(7) ist eine dem Streuband (5) zugeordn·
Trennvorrichtung (9) angeordnet, die t
Giitstrang in Gutlibschnitte (14) teilt;
c) das Besehickgestcll (2) besitzt den cinzelt
Etagen der Etagenpresse (3) !!geordnete t!
in die l'ressenetagen ein- und ausfahrb
Baiidliibletls(12) mit zur Aufnahme 1
Gulabsehiiilte (141 uulH'ibtaireiu l'ötd
biiinlbinlen (13),
wobei zur (MuMgabe doi auf dem Stirnband
2^9 615':
Die Erfindung bezieh^ sich auf eine Anlage zu; Herstellung von ein- oder mehrschichtigen Spanplatten,
Faserplatten qö, dgl,, bestehend aus Streustatfan, Mehretagenpresse, Beschick-und Entleergestell
mit der gleichen Etagerizahl wie die Presse sowie Streustation und Beschbkgestell verbindendem
Fördermittel.
Bei einer Ausführungsform der bekannten Anlagen wird mit Beschickblechen gearbeitet, die in der
Streustation mit dem zu pressenden Gut bestreut werden und auf denen das durch den Streuvorgang
mattenförroige Gut bis in die Etagenpresse eingeführt wird. Erst nach dem Preßvorgang im Entleergestell
oder beim Verlassen des Entleergestells wird das fertiggepreßte Gut von den Beschickblechen befreit
und werden dk Beschickbleche zur Streustation zurückgeführt.
Dieser Beschickblechumlauf ist außerordentlich aufwendig und beeinträchtigt die Leistung
der Anlage im ganzen. Hinzu kommt, daß die aus verhältnismäßig dicken Aluminiumblechen od. dgl.
bestehenden Beschickbleche in der Presse zunächst aufgeheizt und auf dem Weg zurück zur Streustation
wieder abgekühlt werden müssen, was Energie verzehrt (vgl. Zeitschrift »Holz als Roh- und Werkstoff«,
22(l%4), 1,S. 1 bis 8.
Bei einer andc.en Ausführungsform der bekannten
Anlagen sind die Beschickbieche durch sogenannte Bandtablet'.s ersetzt worden (vgl. deutsche Patentschrift
1 "·>1 983). Bandtafcletts bezeichnet dabei
Formkästei . deren Boden als Fürderband ausgebildet
ist. Die Bandtabletts werden unter den Streustationen mit dem zu pressenden Gut mattenförmig bestreut
und transportieren dieses bis zur Presse. Dort wird das zu pressende Gut mit Hilfe der Bandtabletss auf
den Pressenplatten der einzelnen Pressenetagen abgelegt, die Bandtabletts werden zurückgezogen und
der Preßvorgang erfolgt ohne die Bandtabletts oiler sonstige Unterlagen. Das fertiggepreßte Gut wird von
den Bandtabletts beim nächsten Beschickvorgang wieder ausgestoßen. Auch hier ist es erforderlich, die
Bandtabletts zwischen der Presse und der Streustation hin- und herzubewegen, was aufwendig ist sowie den
Arbeitsrhythmus und die Leistung der Anlage beeinträchtigt.
Die moderne Technologie der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u. dgl. arbeitet mit Bindern,
welche nach Streuung des Gutes auf eine ebene Unterlage eine in Abschnitten bereits manipulierfähi^e
Matte liefert, so daß auf Beschickbleche oder Formkästen verzichtet werden kann, wenn da? in der
Streustation mattenförmig vorgeformte Gut entsprechend vorsichtig in Abschnitte geteilt und abschnittweise
vorsichtig manipuliert wird. — Diese I rkcnntnis
wird bei einet1 bekannten Anlage zur Herstellung
Von Spanplatten, Faserplatten öd, dgl, dadurch genutzt,
daß das Fördermittel aus einem Sireubäfid und einem über eine Übergabestelle daran angeschlossenen
Beschleunigungsband besteht, Welches mit zwei Geschwindigkeitsstufen arbeitet. Die Förderlangen
des Streubarides und des Besdileunigürtgsbandes
sind auf den zur Übergabesteüe hingerichteten Seiten veränderbar ausgeführt, wodurch die Übergabestelle in Fürderrichtung vor- und zuriickbewegbar
ist, Die Weitergabeseite des Beschleunigutigsbandes ist höhenverstellbar ausgebildet und dadurch
„si! verschiedene Etagen des nachfolgenden Seschickgestells
anschließbar (deutsche Auslegeschrift 1 166 093).
Als nachteilig ist die ertgbegrcnzte Kapazität dieser
Anlage anzusehen, da cjas Gut bei der Weitergabe vom Beschleynigungsband an die verschiedenen Etagen des Beschickgestells eine Beschädigung durch
Knickung erfährt, die um so größer wird, je höher bzw, tiefer die zu beschickende Etage des Beschickgestells
gegenüber der Oberfläche des Streubandes angeordnet ist. Daher ist diese Anlage praktisch auf
eine Ausführungsform mit höchstens zwei Etagen
ίο begrenzt, ,
>' Bei einer ähnlich arbeitenden, bekannten Anlage, jedoch mit Einetagenpresse und durch die Presse
hindurchgefühltem Pressenförderband, wird die Übergabe des mattenförmigen Gutes vom Streuband auf
das Beschleunigungsband auf andare Weise verwirklicht. Das Streuband ist mit seiner Abgabeseite über
das dem Pressenförderband vorgelagerte Beschleunigungsband vor- und zurückführbar und weist an der
Abgabeseite eine Übergabenase auf, die rutschenartig auf das Beschleunigungsband absenkbar und
aufnahmeiischartig hochschwenkbar ist. Ist eine Matte an das Beschleunigungsband übergeben, fährt
das Streuband in seine Ausgangsstellung unter der Streumaschine zurück, und die Matte wird gleichzeitig
«5 vom Beschleunigungsband mit erhöhter Geschwindigkeit
an das Pressenförderband weitergegeben (deutsche Patentschrift 1 201 048). Nachteilig ist,
daß auf diese Weise nur Einetagenpiessen beschickbar sind.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die moderne Technologie ohne Beschickbleche oder Formkästen
bei einer Anlage der eingangs genannten Art, zu verwirklichen, ohne daß eine Beschädigung des
mattenförmigen Gutes während des Transportes auf dem die Streustation und das Beschickgestell verbindenden
Fördermittel auftritt. Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Kombination der folgenden
Merkmale:
a) Das Fördermittel besteht aus einem Streuband mit hin- und herbeweghcher Übergabenase und
einem zugeordneten mit zwei Geschwindigkeits stufen arbeitenden Beschleuni,2ungsband mit
hin- und herbeweghcher Ablegen ase;
4g b) zwischen Streustation und Übei gabenase ist eine
dem Streuband zugeordnete Trennvorrichtung angeordnet, die den Gutstrang in Gutabschnitte
teilt;
c) d*s Beschickgestell besitzt den einzelnen Etagen
»0 der Etagenpresse zugeordnete und in die Pressenetagen
ein- und ausfahrbare Bandtabletts mit zur Aufnahme der Gutabs. hnitte antreibbarem
Förderbandboden,
wobei zur Ubeigabc der auf demS'rei idgetrenn-SS;
ten Gutabschnitte vom Streuband auf ι s BeschleurtigUrtgsbättd
die Übsrgabenase des StfeubändeS üter das Beschleunigungsband fährt und danach zurückfährt
sowie bei der Ablage jedes Gutabschrtittes Vom Beschleuiligungsbänd auf eitlem Bartdtäblett die Ab-6ü
legenase des Beschleunigungsbartdes über den vorderen Rand des jeweils Zugeordneten Bandtabletts
fährt und nach Übergabe des GutäbsehnUtes zurückfährt sowie im Rhythmus diesel1 Bewegung das Beschickgestell
etügenweise sieh hebt bzw, senkt, und H Wobei alle Bandtabletts des Beschickgestells gleich-Zeitig
in die Pressenetage einfahrbar und durch Zurückziehung der Bandtablettgestelle bei festgehaltenen
Förderbandböden unter Ablegung der Gutabschnitte
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