DE1653100C - Vorrichtung zum Entasten und/oder Entrinden von stehenden Bäumen - Google Patents
Vorrichtung zum Entasten und/oder Entrinden von stehenden BäumenInfo
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Description
Es ist bereits ein Cierät zum Entrinden von stehenden as daß die Ganghöhe konstant bleibt.
Bäumen vorgeschlagen worden, bei dem ein Gestell Erfindungsgemäß sind bei einer Vorrichtung der
den Baumstamm umgreift und auf Laufrädern, die in eingangs dargestellten Art zur Einstellung verschiedener
Steigungswinkel der Räder in Abhängigkeit vom Stammdurchmesser Einstellhebel und an deren
30 einem Ende mit einem Ende angreifende Verstellstangen od. dgl. vorgesehen, wobei jeder Einstellhebel
mit seinem anderen Ende an einem an einem der Tragarme gelagerten Rad befestigt und die Verstell-
o_..o „. stange mit ihrem anderen Ende an einem anderen der
Baumoberfläche verlaufende Achse derart erfolgt, daß 35 Tragarme bzw. an einem unverschwenkbaren, die
durch eine entsprechende Verschwenkung des An- Tragarme tragenden Träger angelenkt ist.
In der Zeichnung ist ein Alisführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, das nachfolgend
an Hand der Zeichnung beschrieben ist. Es
40 zeigt
F i g. 1 in perspektivischer und schematische.· Darstellung einen Teil eines Fahrgestells für eine Maschine
bzw. ein Gerät zum Entasten und/oder Ent-
.v,.6„,.6^. & —_. ., „„.f,-..^ rinden eines Baumstammes, mit einem ersten_ und
winkel beim Abrollen der Räder baumaufwärts zu- 45 einem zweiten Gestellteil, die beide mit Laufrädern
nehmend größer werden und beim Anlegen an einen gezeigt sind, ...
Baumstamm mit kleinerem Durchmesser von vorn- F i g. 2 und 3 in größerem Maßstab ein frei lauren-
herein größer eingestellt sein als beim Anlegen um des Laufrad im Schnitt senkrecht zum Tragzapfen in
einen Baumstamm mit größerem Durchmesser. Der zwei verschiedenen Stellungen, die zwei verschiedenen
Grund dafür besteht darin, daß das Entrindungsgerät 5c Steigungswinkeln entsprechen,
mit einem Entrindungswerkzeug einer gegebenen Länge F i g. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt längs
arbeitet, wobei das Werkzeug in seiner Längsrichtung der Linie IV-tV in F i g. 1 durch ein antreibbares
längs einer Mantellinie des Baumstammes an diesem Laufrad in Richtung der Pfeile IV gesehen,
angreift und beim Umlaufen um den Stamm an den F i g. 5 den mit Verzahnung versehenen Laufteil des
Mantellinien einen Streifen gleichbleibender Breite 55 antreibbaren Laufrades im Schnitt in zwei verscnieentrindet.
denen Stellungen, die zwei verschiedenen Steigungs-
Wenn nun an einem Baumstamm die Ganghöhe winkeln entsprechen,
beim ersten Umlauf des Gerätes um den Baumstamm F i g. 6 und 7 in schematischer Darstellung je eine
genau der Länge des Entrindiingswerkzeuges ent- Draufsicht auf ein Gestell ähnlich Fi g. 1, aber mit
spricht, wird mit dem weiteren Anstieg des Werk- 60 drei Gestellen, von denen der mittlere zweckmaUigerzeuges
an dem einen Kegelmantel bildenden Baum- weise als Haupigestellteil mit Antriebsmotor und Vorumfang
der Entrindungsstreifen sich zunehmend über- schubgetriebe ausgerüstet ist,
lappen, d. h., die Ganghöhe nimmt praktisch ab. Da- F i g. 8 im Schnitt längs d-;r Schwenkachse eine
durch wird die wirksame Entrindungsfläche eines Um- weitere Ausführungsform fur ein antreibbares Lautlaufes
zunehmend kleiner, und die bereits entrindete 65 rad,
Oberfläche des Baumes kann durch das Entrindungs- F i g. 9 eine schematische Skizze ausgewählter Ieilt
werkzeug unnötiger- und unerwünschterweise be- des Fahrgestells als Normalprojektion auf eine Be-.
schfidiet werden zugsebene, die zur Mittellinie des Baumstammes oder
einer schraubenlinienförmigen Bahn um den Baumstamm
laufen, am Baumstamm um diesen rotierend aufwärts und abwärts bewegbar ist.
Ls ist ein weiteres Gerät bekannt, bei dem das Antriebsrad der Vorschubeinrichtung schwenkbar am
Traggestell des Gerätes gelagert ist und die Schwenkbewegung des Antriebsrades um eine senkiecht zur
triebsrades die Bewegungsrichtung umgekehrt und durch ein mehr oder minder starkes Verschwenken das
Antriebsrad auf verschiedene Steigungswinkel eingestellt werden kann.
Der Nachteil dieser Geräte besteht darin, daß der für einen Abrollvorgang an einem Baumstamm eingestellte
Steigungswinkel für den ganzen Abrollvorgang der gleiche bleibt. Dabei sollte der Steigungs-
eines vom Fahrgestell umfaßten Kegelmantels senk- von dem Motor 8 über seine Welle 31, ein Kettenrad32
recht steht, zur Darstellung des Zusammenhangs und eine Kette 33 angetrieben,
zwischen diesen Teilen für zeichnerische und rechne- Das Laufrad 6 ist hinsichtlich seiner Laufrichtung
rische Ermittlung der Größe des Verstellhebels der über einen Verstellhebel 34 verstellbar, der nach
und schematisch dargestellte Verstellung 35 mit dem Ver-
konstanter Ganghöhe. ist.
befestigt ist und an einem Rohrstutzen 3 ein frei mechanismus sollen zunächst an Hand von F i g. 4
laufendes Laufrad 4, an einem Rohrstutzen 5 ein an- und S beschrieben werden.
treibbares Laufrad 6 und an einem Ansatz 7 einen F i g. 4 zeigt einen Schnitt durch das Rad 6 der
Als zweiter Gestellteil Il ist in F i g. 1 ein gebogenes 15 gesehen. Nach F i g. 4 ist der Scheibenring 25 der
Rohr 9 gezeigt, das mittels einer Rohrmuffe 10 an dem F i g. 1 mit der Innenzahnung 26 mittels Muttern 37,
Rohr 2 des ersten Gestellteils um das Rohr 2 ver- 38 auf einem Hohlzylinderring 39 befestigt. An einem
schwenkbar gelagert ist und einen flachen Ansatz U Flansch 40 des Hohlzylinderringes 39 ist das ringbund einen Rohrstutzen 12 trägt. förmige Zahnrad 27 der F i g. 1 mit der Außenver-
deren anderes Ende an einem Verstellhebel 14 für das gesetzt, das gegen die Zylinderinnenwand 42 durch
sichtlich seiner Laufrichtung verstellbar ist. besitzt eine kreiszylindrische Ausnehmung 44, in die
das benachbarte Ende der Verstellstange 13 sind in ist. Um den Bolzen- 45 greift in einer rechteckigen Aus-
unten zu Fig. ! verkehrt, zum Teil im Schnitt sehe- geordnet ist, eine Abstützung 47, die am Rohrstutzen 5
matisch dargestellt. Der Radreifen 16 ist danach mit 30 in nicht gezeigter Weise abgestützt ist, mit ihrem
seiner Felge 17 über einen Kugellagerring 18 an der freien Ende 48.
Radstütze 19 befestigt, die von der Verstellstange 13 Die Mittellinie 49 der Ausnehmung 44 bzw. des
über den Verstellhebel 14 um den an dem Rohr- Bolzens 4f>
liegt in einem Durchmesser des Zahnstutzen 3 sitzenden Schwenkbolzen 15 verschwenkbar rades 27, der mit seiner Verlängerung die kreisförmige
ist. 35 Mittellinie des Zahnkranzes 28 schneidet.
In F i g. 1 sitzt ein Schwenkbolzen 20 am Rohr- Auf der Mittellinie 49 ist auch der Mittelpunkt 50
stutzen 12 und trägt ein frei laufendes Laufrad 21, an des Verbindungskreuzes eines Kardangelenks 51 andern ein Verstellhebel 22 sitzt, der über eine Verstell- geordnet, das in eine Bohrung 52 des Einsatzstückes 41
stange 23 durch einen flachen Ansatz 24 bei relativer eingesetzt ist und an dessen eines Anschlußstück 53
Drehung des Rohres 1 und des Rohres 9 um das Rohr2 40 die Welle 54 angeschlossen ist, während das andere
verstellt wird. Der Verstellvorgang entspricht der Ver- AnschluBstück 55 das Ritzel 29 trägt oder, wie in
stellung des Laufrades 4. Die beiden Laufräder 4 und F i g. 4 gezeigt, mit ihm aus einem Stück besteht
21 greifen an gegenüberliegenden Seiten des Baum- Das Ritzel 29 greift in die Innenverzahnung 26 des
Stammes an und haben geneigte Laufebenen, die ein- Scheibenringes 25, um diesen anzutreiben. Da der
ander zu widersprechen scheinen. Wie in F i g. 1 ver- 45 Scheibenring 25 mit dem Zahnrad 27 drehfest veranschaulicht, treffen sich die Mittellinien des Schwenk- bunden ist, überträgt das Ritzel 29 seine Drehung auf
bolzens 15 des Laufrades 4 und des Schwenkbolzens 20 das Zahnrad 27, dessen Zähne gegen den Baummintel
des Laufrades 21 in einem Schnittpunkt, der in dem anliegt und in das Holz greift, um so die Auf- oder
von den beiden relativ zueinander verschwenkbaren Abwärtsbewegung auf das Fahrgestell zu übertragen.
Gestellteilen I, t! umfaßten Raum liegt. Wie F i g. I 5» Das Ritzel ist zur festen Führung im T ' '
g g
zeigt, trifft auch die Mittellinie, um die, wie noch Innenverzahnung 26 samt seinem Anscfalußstück 55
beschrieben wird, das Rad 6 verstellbar ist, in dem am Kardangelenk 51 durch ein Kugellager 56 gegengleichen Schnittpunkt mit den beiden genannten ober dem Einsatzstück 41 abgestützt, das seinerseits
Mittellinien der Tragbolzen 15 und 20 zusammen. gegenüber dem Hohlzylinder 39 durch das Kugel-Der Schnittpunkt soll zumindest angenähert in der 55 lager 43 so abgestützt ist, daß der Eingriff des Ritzels 29
Längsmilteflinie eines bearbeiteten Baumstammes im Innenzahnkranz 26 stets aufrechterhalten bleibt,
liegen. . Das andere Anschlußstück 53 des Kardangelenks 51 ist
gezeigte antreibbare Laufrad 6 zeigt einen Scheiben- Der Verstellhebel für das Rad 6 ist auch in F i g. 4
ring 25 mit Innenverzahnung 26 und ein darunter an- 60 mit 34 bezeichnet. Der Verstellhebel 34 sitzt mit dem
geordnetes ringförmiges Zahnrad 2? mit Außen- einen Ende fest am Einsatzstück 41, während das freie
verzahnung 28. Die Außenverzahnung hat den Zweck, Ende 57 für den Angriff einer in Fig. 1 nur sche-
cinen sicheren Hall beim Antreiben des Fahrgestells matisch angezeigten Verstellung35, in Fig.6 der
am Baumstamm zu erreichen. Versteflslange 67, vorgesehen ist.
In die Innenverzahnung 26 des Scheibenringes 25 65 Beim Verstellen des Rades 6 mittels des Verstellgreift ein RiUxI 29, das seinen Antrieb über eine in hebeis 34 wird die aus dem Einsatzstück 41, dem
1 i g. 1 nicht dargestellte Welle (54 in I t g. 4) erhält, Kugellager 43, dem Hohlzylinder 39, dem Zahnrad 27
auf der cir Kettenrad 30 Ml/t. Das Kettenrad 30 wird mit Außenver/ahnung 28. dem Zahnrad 25 mit innen-
Io
verzahnung 26, -Jem Kugellager 56 und dem Ritzel 29 einer Verstellstange 72, die an dem Rohr 69 schwenk
bestehende Kombination 58 von Bauteilen gemeinsam bar gelagert zum nicht gezeigten Verstellhebel an
um die Mittellinie 49, z. B. aus der in F i g. 4 gezeigten Laufrad 62 führt.
recht, ur Papierebene, um den Bolzen 45, der als Dreh- 5 denen Durchmessers eingezeichnet. Beim Anliegen dei
zapfen wirkt, versteilt. Dabei behält die Welle 54 ihre Gestellteile I, U und Ul an den Baumstamm 73 mi
schlußstück 53 umgebende Teil des Einsatzstückes teile II, 111 die in strichpunktierten Linien gezeigt«
aber um den Mittelpunkt des VerbindungsKreuzes mit Lage. Bei Bewegung der Gestellteile II. Ill zwischer
der Drehachse 49 verschwenkt wird, muß die Bohrung 15 den beiden Steltungen am Baum 73 und 74 sollen dit
ein Einsatzstück 41 in den Ebenen parallel zur Ebene 60 Laufräder eine Verstellung um die Neigungswinkel <v
in F i g. 4 und S nach unten konisch ausgeweitet sein. und *t erfahren. Bei symmetrischer Ausbildung dei
die Hauptteile der Kombination 58 schematisch für sowie gleichen Laufraddurchmessern wird die Ver
zwei Stellungen der Laufebene des Rades 6 veranschau- ao stellung der Neigungswinkel für zwei kreisrund«
licht. In ausgezogenen Linien ist die Stellung von Baumstämme gleich groß (λ, - /\t).
im Schnitt durch das Rad 6 in der Stellung mit dem mit den Gestellteilen II und TII gemäß F i g. 6 in zwe
der Stellung gemäß F i g. 1 gezeigt, d. h. mit einem as ausgezogenen und in der anderen mit strich
der Welle des Motors 8 ab, sofern seine Drehrichtung 30 rades 66 bzw. 71 und mit dem anderen Ende an einen-
umkehrbar ist. Wenn der Motor nur die in F i g. 1 Ansatz 77 bzw. 78 bzw. in deren Nähe an dem Gestell 1
gezeigte Drehrichtung 61 besitzt, dann sind die in selber. Bei Bewegung der Gesteliteile II, III zwischer
eine Bewegung baumabwärts müßte das Rad 6 alsdann 35 stellung um die Neigungswinkel *3 und λ4 erfahren
auf Leerlauf schaltbar sein oder bei abgeschaltetem die wie in F i g. 6 bei symmetrischer Ausbildung dei
können. Bei diesen Annahmen müßten die Räder aus gleichen Laufraddurchmessern an zwei kreisrunder
einer waagerechten Stellung mit dem Steigungs- Baumstämmen unter sich gleich groß sind (*3 = <xt)
winkel * = 0 nur nach einer Seite um ihre Schwenk- 40 Erstreckt sich die Symmetrie der Ausbildung auf alle
zapfen (Schwenkbolzen 15 und 20 und Bolzen 45) vier in den F i g. 6 und 7 gezeigten Laufräder und ihre
schwenkbar sein. Verstellhebel, dann sind alle Steigungswinkel unter sich
und 6 für die Verschwenkung miteinander zu kuppeln, Wenn bei der praktischen Ausführung der beschrie·
wobei für die Kupplung bestimmte Bedingungen hin- 45 benen Vorrichtung kleine Unterschiede an den einsichtlich Radumfang bzw. Kupplungsgestänge zu er- zelnen Laufrädern hinsichtlich des Steigungswinkel:
füllen wären, kann auch an dem jetzt freien Ende des auftreten, wird das Fahrgestell dem Steigungswinkel
Rohres 1 des ersten Gestellteils 1 in F i g. 1 ein des oder der angetriebenen Laufräder folgen,
weiterer gegenüber dem eisten Gestellteil verschwenk- In F i g. 8 ist eine weitere Aosfühfungsform für eit
baier Gestellten IH ähnlich dem Gestellteil 1! an- 5° antrerbbares und in seiner Laufrichtung zur Eingebracht sein, der zum Verstellen des Rades 6 beim stellung verschiedener Steigungswinkel verstellbares
Verschwenken des Gestellteils HI gegenüber dem Ge- Laufrad veranschaulicht.
stellteil 1 verwendbar ist In F i g. 6 und 7 ist eine In F i g. 8 ist 79 ein am Fahrgestell in nicht ge-
solche Anordnung mit Verstellgestänge einmal für zeigter Weise feststehend angeordnetes Abstützroh]
In F i g. 6 besitzt der erste Gesteflteil I ein verstell- rohr 79 sind zwei Schwenkzapfen 81, 82 gelagert, um
bares leer laufendes Laufrad 61 und ein antreibbares die das Laufrad verschwenkba ist. Das Laufrad beLaufrad 62. Links am ersten Gestellteil I sitzt um eine sitzt einen Zahnkranz 83 an einem Radring 84, der an
•Drehachse 63 verschwenkbar der zweite Gestellteil 11 &» einem Zylinderring 85 sitzt Der Zylinderring 8S
mit dem gebogenen Rohr 64, einem Rohrstutzen 65, stützt an Strichen 86 einen nabenartigen Zentralteü 87,
an dem ein verstellbares Laufrad 66 sitzt, und mit einer der mittels einem achsstummelartigen Ende oder An-Yerstellstange 67, die an dem Rohr 64 schwenkbar satz 88 d<ehfest mit einem ersten Anschlußstück 89
gelagert zum nicht gezeigten Verstellhebel am Laufrad eines Kardangelenks 90 verbunden ist. Das andere
«1 führt. Rechts am ersten Uesteuteil I sitzt um eine 65 ^nschluBstück 91 des Kardangelenks 90 ist mit einer
Drehachse 68 verschwenkbar der dritte Ges^Uteil Hl im Fahrgestell örtlich fest gelagerten Antriebswelle 92
mit dem gebogenen Rohr 69, einem Rohrstutzen 70, drehfest verbunden. Der Mittelpunkt 93 des Verbinan dem ein verstellbares Laufrad 71 sitzt, und mit dungskreuzes des Kardangelenks 90 liegt auf der als
| h | 15 | ein | Wert otu | = 10° | 50' |
| (5) | |||||
| Uu | ~~ 78,54 | ein | Wert λ0 | - 21° | 40'. |
| h | 15 | ||||
| Vo | 37,699 | (6) | |||
Λ 10
Schwenkungsmittellinie wirkenden Längsmittellinie 94 Für ein Bearbeitungswerkzeug, beispielsweise von
durch die beiden in ihrer Längsrichtung miteinander der Länge/— 15cm, ergeben sich unter der Beausgerichteten Schwenkzapfen 81, 82. dingung gleicher Ganghöhe unten und oben am
Der Zylinderring 85 ist durch ein Kugellager 95 Baumstamm aus
gegen einen Stützring 96 drehbar abgestützt. Die
Schwenkzapfen 81, 82 sitzen in Bohrungen in dem tg«u = -"-- =
Stützring 96, dessen Innenöffnung für die Aufnahme
des Abstützrohres 79 dient.
Im übrigen gilt für die Verschwenkung des Laufrades 80 um die Schwenkungsmittellinie 94 das bei io tg \0
Beschreibung der F i g. 4 Gesagte, so daß die Innenöffnung des Stützringes 96 in Ebenen senkrecht zur
Mittellinie 94, d.h. in F i g. 8 senkrecht zur Papier- Beim Aufstieg des Fahrgestells am Baum muß für die
ebene, von der Mittellinie 91 weg nach oben und nach angegebenen Maße der Steigungswinkel des Laufunten konisch ausgeweitet sein muß. 15 rades 102» von <\„ = 10c 50' beim großen Quer-
beschriebenen Einrichtung zum Verstellen der Lauf- , _ _ .. c .„, 1no ,n, ..o„, n.
räder ist in F i g. 9 in rein schematisier Darstellung ° *" ~ 2l 4^ ~ 10 50 = 10 50 (7)
als Normalprojektion auf eine Bezugsebene gezeigt, zunehmen bis zu einem Steigungswinkel von \0
die zur Mittellinie des umfaßten Baumstammes oder ao = 21° 40' beim kleinen Querschnitt 101.
stellung sollen Bezeichnungen sichtbar gemacht wer- erreichen, besitzt in Fig. 9 der Gestellteil'I an
den, die rechnerisch oder zeichnerisch für die Fest- seinem Hebelarm 106, der das Laufrad 102 verschwenk-
legung der Ausbildung einzelner Teile der Einrichtung bar trägt, eine Verlängerung α über den Drehpunkt 107
von Bedeutung sind. »5
hinaus. Die gezeigte Verlängerung ist gegenüber dem
fahren eines Baumstammes im Bereich von einem versetzt. Sie könnte auch geradeaus an den Hebel 106
unteren Querschnitt 100 mit dem Umfang Uu bis zu anschließen oder im Uhrzeigersinn um einen Winkel
einem oberen Querschnitt 101 mit dem Umfang U0
versetzt sein.
——· -· —- * ·
---. —... ..-.W11 tiiuv uvi Tciiaiigciuiig ais »vi-
sind in ihrer Laufrichtung automatisch verstellbar. bmdungspunkt 108 geht eine Verstellstange, wie es in
Die Lauf räder 102, 103 sind in je zwei Stellungen 102„ Fig. 1 perspektivisch veranschaulicht ist, zu eiern
und 103„ in ihrer Stellung beim unteren Querschnitt Verstellhebel am Laufrad 104, um den Verstellhebcl
und einmal als Laufräder 1020 und 1030 in ihrer in Abhängigkeit von der Bewegung des Verbindungs-Stellung
beim oberen Querschnitt 101 gezeigt. 35 Punktes 108 zu verstellen.
Die mit kreisförmigen Umrissen dargestellten Lauf- Die Gesamtverstellung des Laufrades 104 um seine
räder sind in den Stellungen, in denen die Gestell- Schwenkachse, die gleichzeitig die Hauptachse 109 ist,
teilell und III in F i g. 9 gegenüber dem Gestellteil I muß, wie oben berechnet, für den ganzen Arbeits-
gereigt sind, bereits aus ihren Ebenen mit dem Stei- bereich des Fahrgestells Λ χ sein, das in dem Aus-
gungswinkel 0 (aus einer Ebene parallel zur Bezugs- 4° führungsbeispiel gleich 10° 50' war.
ebene) verstellt und müßten in der Bezugsebene als Der Winkel, um den der Hebel 106 das Laufrad 102
Ellipsen dargestellt sein. Statt dessen sind nur die aus der Stellung 102„ in die Stellung 1020 bringt ist
Hauptachsen der Ellipsen gekennzeichnet, indem sie gemäß F i g. 9 der Winkel ß. Im Ausführungsbeispiel
als gestrichelte Durchmesser dargestellt sind. beträgt dieser Winkel 36°.
Um eine gleichbleibende Ganghöhe für die Schrau- 45 Die Verlängerung und der Verstellhebel am Lauf-
benlmien der Bahn des Fahrgestells zu erhalten, rad 104 sind mit solchen Längenmaßen ausgebildet
werden die Laufräder an jeder Stelle des Baumstam- und in solcher Stellung zueinander angeordnet daß
mes und damit auch am unteren und oberen Quer- gemäß der Technik der Antriebs- und Verstellgestänge
schnitt 10» bzw. 101 durch die Stellung der Gestell- eine Verschwenkung der Verlänßerune α um den
tdle im Verhältnis zueinander automatisch auf eiaea 5« ganzen Winkel/? (in Fig.9 vom Punkt 108 zum
SteigimgswBkd* ebgestent Dabei soll die Gang- Punkt 112) über die Verstellstange den Verstellhebel
nöhe gleich der Werkzeuglange / m Richtung einer so verstellt, daß das Laufrad 104 dabei um den ganzen
Mantelhme des Baumstammes setn, so daß sich für Winkelu..terschied Δ * verstellt wird Vorzugsweise
die beiden GrenzsteHungen die Beziehungen ergeben wird dazu der Verbindungspunkt der' Verlängerung c
h 55 auf seinem Bewegungsweg um den Winkel β zwischer
tg o. = -— (1) den zwei Punkten 108 und 112 in seiner mittleren Lage
υ· ™ uo ma der Anlenkpunkt des Verstellhebels aul
h seinem Bewegungsweg über den Winkel Δ λ in seinei
tg *o = -77- · (2) mittleren Lage so angeordnet, daß die Verlängerung c
u« fo zunundest angenähert parallel zur Hauptachse des
Für ein praktisches Ausführungsbeispiel eines Fahr- ΪΕτΐ? Und der Α01**!«»!* an dem Verstell·
gestells war der Umfang des unteren Querschnittes 100 "S^ 00Jr1"..einen? vora Verstellhebel starr abge-
^genommen mit STSL ^ 2J?""?0** angenähert in einem Punki
ti „n »75 7R*u«„t ru K J^ ^U 5^1*"**1 *» Verlängerung α und dufci
£/„==* A1= π 25 = 78,54 (cm) (3) 65 deren Ende ,m Punkt 110 angeordnet ist, wobei de.
and der Umfang des oberen Querschnittes 101 mit a^-Ii !2?e v™*5*1™ Hebellänge besitzen muß
. π12 . ^699(C111). (4) ΐΖΓ*»™* «■* «*»«*** bestimmt werder
rl 653
In F i g. 9 ist die konstruktive Ermittlung der wirksamen Länge des Verstellhebels veranschaulicht.
Die Haupt- oder Schwenkungsachse des Laufrades 104 ist so angeordnet, daß sie auf den Mittelpunkt des
eingezeichneten Querschnittkreises des zu bearbeitenden Baumstammes auf halber Höhe des Bearbeitungsbereiches weist, und die Verlängerung α vom Drehpunkt
107 weg ist so eingezeichnet, daß sie parallel zur Schwenkungsmittellinie 109 des Laufrades 104
liegt. Durch den Endpunkt UO der Verlängerung β ist im rechten Winkel mit der Verlängerung α eine
Senkrechte zur Schwenkungsmittellinie 109 gezogen, die im Punkt Ul auf die Hauptachse trifft. Auf der
Senkrechten selber wird vom Schnittpunkt Ul weg nach rechts und links die Größe \ (c t- d) abgetragen,
wobei die erhaltenen Endpunkte die Punkte 113 und 114 sind und c und d die Längen der Sehnen zwischen
den Punkten 108 und 110 bzw. UO und 112 des vom Ende der Verlängerung beim Verstellen um den
Winkel y χ beschriebenen Kreisbogens sind. An den beiden Endpunkten 113 und 114 wird vom Punkt Ul
gesehen jeweils ein Winkel von (90° —j-*) angelegt,
wobei die neuen Schenkel 116, 117 mit der Schwenkmittellinie
109 den Schnittpunkt 115 ergeben, bei dem die Schenkel 116, 117 mit der Schwenkungsmittellinie
je den Winkel \ .1 \ bilden. Der Abstand des Schnittpunktes
115 von dem Punkt 111 ist die gesuchte wirksame Länge L vh des Versteühebcls für das Laufrad 104
F i g. 10 zeigt einen Verstellhebel 119 an einem Laufrad 120. Dieser Verstellhebel steht nicht senkrecht
auf einer Rotationsebene des Laufrades 120, sondern soll zwischen den Endstellungen, in denen
das Laufrad 120 laufen soll, eine günstige mittlere Lage für die Bewegungsübertragung von einem antreibenden
Verbindungspunkt 118 her haben. Ein solcher Verstellhebel 119 muß auch nicht in einer
Ebene senkrecht zur Schwenkungsmittellinie liegen. Der Anlenkpunkt an dem Verstellhebel kann auch
dann in einer Ebene senkrecht zur Schwenkungsmittellinie des Laufrades beim Verschwenken bewegt
werden, wenn der Verstellhebel im Winkel von der Schwenkungsachse wegragt und/oder wenn ein vom
Verstellhebel in fester, auch schräger Stellung wegragender Teil den Anlenkpunkt trägt. Die wirksame
Länge L vh des Verstellhebels ist dann der senkrechte
Abstand des Anleakpunktes von der SchwenkungsmitteUinie.
Gemäß Ψ ig. 9 besteht zwisehett dem Winkel /t«,
der wirksamen Hebellänge L fh, die der Verstellhebel
haben muß, und der Strecke \{c + d) die Beziehung
β
c -j- d — 2a sin —
c -j- d — 2a sin —
2 α sin \ß
L vh = :
2tg
_ οsia jß
(12)
(13)
Das bedeutet, daß die wirksame Hebellänge des Verstellhebels proportional ist der Verlängerung α
und dem »sinus« des halben Verschwenkungswinkels für den Gestellteil II aus seiner Stellung mit der
Stellung des Laufrades 102« und umgekehrt proportional dem »tangens« der halben Differenz zwischen
dem größten und dem kleinsten Steigungswinkel im
Arbeitsbereich des Fahrgestells. Diese Beziehungen gelten strenggenommen für gleichbleibende Ganghöhe
zunächst nur, wenn die angegebenen Voraussetzungen zumindest angenähert erfüllt sind.
Wie leicht einzusehen ist, sind jedoch Abweichungen
Wie leicht einzusehen ist, sind jedoch Abweichungen
von den genannten Voraussetzungen durchaus nicht kritisch. Insbesondere gilt das, weil
tg
j^rd_
Ac 2tg--
Ferner kann mit großer Annäherung gleichgesetzt werden
JL = sin£ und c = asin{ (10)
al
1. wie F i g. 9 sichtbar macht, der Arbeitsbereich des Gestells zwischen den Stellungen des Gestell-
4j teils II zwischen 102« und 102, im Verhältnis zu
dem ganzen Bereich, in dem das Gestellteil II verschwenkbar ist, verhältnismäßig klein ist,
2. die Verschwenkung aus der Mittelstellung bis zu den Grenzstellungen für den Gestellteil II, die
Verlängerung α und die Versteühebei verhältnismäßig klein und die Fehlerquelle gering ist,
3. bei Wahl dickerer Baumstämme und größerer Länge für den Hebelarm 106 bei einem Gestell
mit anderem Arbeitsbereich oder bei Wahl einer
größeren Hebellänge bei dem vorliegenden Fahrgestell der WinKel β zum Teil kleiner wird, so daß
die Winkel verhältnismäßig klein sind, und
4. die Ganghöhe h nicht sehr groß gewählt werden kann, da die Leistung für die Antriebsmaschine
für solche Fahrgestelle nicht sehr groß gewählt werden kann, ansonsten die betreffenden Maschinen
oder Geräte zu schwer und zu groß werden. Mit kleiner Ganghöhe bleibt auch der Winkel Δ » verhältnismäßig klein.
Der Verbindungspunkt, der am Gestell Il ju seits
des Drehpunktes 107 angeordnet, kann, wie am Hebel 123 des Gestellteils III gezeigt ist, auch am Hebel
selber vorgesehen sein, so daß sich der Verbindungs-SO
punkt 122 ergibt Die Überlegungen und Zusammenhänge für den Verstellhebel und seine wirksame Länge
bleiben für das Laufrad 105 die gleichen wie für den Verstellhebel am Laufrad 104. Doch verdient die
Tatsache, daß der Verbindungspunkt 108 auf einei
Verlängerung α und der Verbindungspunkt 120 aul dem Hebel 123 selber liegt, die Feststellung, daß be
Bewegung des Fahrgestells in einer bestimmten Rieh tung der eine Verstellhebei, z. B. der des Laufrade
104, von der Verstellstange gezogen und der ander Verstellhebel, der des Laufrades 105 also, gedrück
werden muß, um die laufend zu ändernde Stellung de Laufräder zur Änderung des Steigungswinkels ζ
erreichen.
Wie F i g. 9 weiter veranschaulicht, wird das Lau!
rad 102 am Gestellteil II von einem Verbindungspunl 121 am Gestellteil I und das Laufrad 103 von einei
Verbindungspunkt 122 am Gestellteil I aus hinsichtlic seiner Steigungswinkel eingestellt. Der Abstand ά
13 V 14
Verbindungspunkte von der zugehörigen Drehachse Abschließend muß auch auf den Fall hingewesen
zwischen zwei Geslelkeilen, die die Einstellung des werden, daß das Fahrgestell auch nur aus zwe, GeSteigungswinkels
durch ihre relative gegenseitige Be- stellteilen bestehen kann, wie das in tι g.^ι veranwegung
auslösen, kann überall gleich groß sein, wie schaulicht ist. Bei dieser"A™^« *°™f™5 Jfdem
er im Zusammenhang mit dem Laufrad 104 a!s Ab- 5 Gestellteil auf gleicher <:>este»hohe m bl* *" ™J^aufstand
α beschrieben ist/ Dann gelten auch die Ge- räder vorgesehen sein, die mit einem bestimmten Absichtspunkte,
die dort dargelegt wurden, genauso bei stand voneinander um den Baumstamm an diesem anrdlen
Laufrädern, und die Verstellhebei sind alle Hegen. Für das Laufrad das der Drehachse m,t dem
gleich groß. anderen Gestellteil am nächsten hegt ergibt sich dann
Doch kann für jedes Laufrad an dem gleichen Ge- io das Verstellgestänge aus dem bisher Gesagten. Fur das
stell ein unterschiedlicher Abstand für den Ver- weitere auf gleicher Höhe, aber von der Drehachse
bindungspunkt gewählt werden. Dann sind die bei weiter weg liegende Laufrad kann entweder ein ahn-
dem Laufrad 104 dargelegten Gesichtspunkte analog liches von dem ersten Gestänge getrenntes Gestänge
zu verwerten, führen aber gemäß der Formel 13 zu vorgesehen sein, das nach gleichen Gesichtspunkten
andern wirksamen Hebellängen für den Verstellhebel. 15 aufgebaut ist, aber etwas längere Verstellstangen be-
Schließlich kann das Laufrad am Gestellteil II auch nötigt. Doch kann der Weg fur die Verstellung des
mit einer anderen Länge als der gezeigten für den zweiten Laufrades auch so gewählt sein, daß das
Hebel 106 ausgerüstet werden. Dann ergeben sich für zweite Laufrad von dem ersten Laufrad bei seiner Verdie
Laufräder 102 und 104 bei gleichbleibenden Ab- stellung durch ein Verbindungsgestange verstellt wird
ständen für die Verbindungspunkte infolge eines ao das die Bewegungen des ersten Laufrades entsprechend
anderen Winkels β gemäß Formel 13 andere wirksame der unterschiedlichen Stellung am Baumstamm verLängen
für die Verstellhebel. ändert auf das zweite Laufrad übertragt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:L Vorrichtung zum Entasten und/oder Entrinden voi'i stehenden Bäumen, mit einem Fahrgestell, das mindestens zwei den Baumstamm klammerartig umfassende Tragarme, die gegeneinander schwenkbar sind, aufweist, wobei an einem Tragarm ein Antriebsmotor und mindestens ein zwecks Einstellung verschiedener Steigungswinkel von diesem antreibbares verstellbares Antriebsrad und am anderen Tragarm mindestens ein frei laufendes Laufrad gelagert und die Räder um den Baumstamm verteilt mit ihrem Umfangsteil an diesem drehbar angeordnet sind und durch ihr Abrollen auf dem Baumstamm längs Schraubenlinien die Vorrichtung in Windungen hoch- und niederbewegen, dadurch gekennzeichnet, daß zur laufenden Einstellung der Räder (4, 6, 21) in Abhängigkeit vom Stammdurchmesser Einstellhebel (14. 22, 34, 97) und an deren einem Ende mit einem Ende angreifende Verstellstangen (13, 23, 35) od. dgl. vorgesehen sind, wobei jeder Einstellhebel mit seinem anderen Ende an einem an einem der Tragarme (1,9 oder I. H. III) gelagerten Rad (4, 6, 21, 80) befestigt und die Verstellstange mit ihrem anderen Ende an einem anderen (9, 1 oder II, I in Fig. 1) der Tragarme bzw. an einem unverschwenkbaren, die Tr;· jarme tragenden Träger (2 in F i g. 1, I in F i g. 9) angelenkt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder relaiiv 2 dem das Rad tragenden Tragarm (1, 9) ortsfest angestützte Schwenkbolzen (15, 20, 45, 81 und 82) aufweisen, auf denen um die Längsmittellinie des Schwenkbolzens schwenkbare Stützen (19. 41, 96) angeordnet sind, auf denen die Räder drehbar gelagert sind, wobei die Scbwenkachsen (15'. 20', 36. 49, 94) aller Räder zumindest angenähert die Achse des von den Rädern umschlossenen Zylinders schneiden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkungsmittellinien (15', 20', 36) in der Rotationsebene jenes Punktes der Laufradoberfläche liegen, der den größten Radius von der Rotationsmittellinie besitzt oder bei mehreren solchen Punkten nebeneinander der mittlere Punkt ist, und die Verschwenkungsmittellinie zumindest angenähert im rechten Winkel auf so die Mittellinie des genannten, zwischen die Laufräder eingesetzten Zylinders auftrifft.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellhebel (14, 22, 34, 97) an die um den bzw. mit dem Schwenkbolzen (15, 20, 45, 81 und 82) verschwenkbare Stütze (19, 41, 96) angelenkt und das Laufrad (4, 6, 21) auf der Stütze drehbar gelagert ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (6 in F i g. 1 und 4) einen Zahnkranz (25) mit Innenverzahnung (26) aufweist, in den ein Ritzel (29) eingreift, das über ein Kardangelenk (51) mit einer relativ zu dem das Antriebsrad tragenden Tragarm örtlich feststehenden Antriebswelle (54) verbunden und mittels eines Kugellagers (56) od. dgl. auf der das Antriebsrad tragenden Stütze (41) gelagert ist, wobei das Kardangelenk in einer Ausnehmung (52) der Stütze (41) und mit dem Mittelpunkt (50) seines Verbindungskreuzes auf der Schwenkungsmittellinie (49) des Rades angeordnet ist (F i g. 4 und 5).
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (SO) eine Nabe (87) aufweist, die über ein Kardangelenk (90) mit einer Antriebswelle (92) verbunden ist, die gegenüber dem das Rad tragenden Tragarm örtlich fest gelagert ist, wobei das Kardangelenk (90) in einer zentralen, durch die das Rad tragende Stütze (79) hindurchgeführten Ausnehmung frei drehbar und mit dem Mittelpunkt (93) des Verbindungskreuzes des Kardangelenks (90) in der Schwenkungsmittellinic(94) angeordnet ist und der Schwenkbolzen aus zwei zu beiden Seiten des Kardangelenks (90) liegenden Teilen (81, 82) besteht, deren Mittellinien in der Schwenkungsmittellinie (94) liegen (F ig. 8).
- 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, mit einem von einem unteren Baumumfang (Uu) bis zu einem oberen Baumumfang (U0) reichenden Aibeitsbereich und einem Winkel β für die relative Verschwenkung der beiden um eine gemeinsame Schwenkungsmittellinie verschwenkbaren Tragarme innerhalb dieses Arbeitsbereiches, dadurch gekennzeichnet, daß für eine konstante Ganghöhe vom Wert Λ die Steigungswinkel \ beim unteren und oberen Baumumfang durch die Formelntgtuund tg ·ν0 =Ungegeben sind und für eine Verstellstange mit der Länge von der Größe des Abstandes (110 bis IH) zwischen der Versch'venkungsmittellinie (109) eines einstellbaren Laufrades (104) am einen Tragarm(l) einerseits und der Verschwenkungsmittellinie (107) der beiden Tragarme (I und H) anderseits sowie für den Fall eines rechten Winkels sowohl zwischen der Verstellstange (110 bis 111) und dem Einstellhebe! (14, 22, 34, 97) für das Laufrad (104) an dem einen Tragarm (1) wie zwischen der Verstellstange (110-111) und der Betätigungsstange (107-110) am anderen Tragarm (II) die Funktion besteht:Lwtg= a · sin ■in der L\h (115-111) der wirksame Hebelarm des Einstellhebels und α der wirksame Hebelarm des Betätigungshebels ist, d. h. bei Annahme eines Wertes für α dar Wert für L\h berechenbar ist.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 für ein Fahrgestell, das mit einem zwischen einem unteren Baum umfang (i/u) bis zu einem oberen Baumumfang (U0) reichenden Arbeitsbereich arbeitet und eine konstante Ganghöhe /1 aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge des Einstellhebels (14, 22, 34, 97) für ein einstellbares Laufrad (104) an einem (I) der Tragarme (I, II) in der Normalprojektion des Fahrgestells auf eine Bezugsebene senkrecht zu der Verschwenkungsmittellinie (107) der Tragarme (I, II) im Falle, daß die Verstellstange bei jeder Stellung der Tragarme in einer Ebene senkrecht zu der genannten Verschwenkungsmittellinie (107) liegt undihre Länge gleich dem senkrechten Abstand des Drehmittelpunktes des Laufrades (104) von der genannten Verschwenkungsmitteliinie (107) ist, zumindest in angenäherter Größe als Funktion der wirksamen Länge des Betätigungshebels (α) am anderen Tragarm (II) gegeben ist.Auch an einer vorgeschlagenen Klettermaschine zum Entasten von urigefällten Bäumen, die längs einer Schraubenlinie um den Kegelmantel des Baumstammes sich an diesem auf und ab bewegt, tritt am Bearbeitungsstreifen, den das Sägeblatt überstreicht, das zur benachbarten Mantellinie des Baumstammes vorzugsweise parallel angeordnet ist, einC zunehmende Überlappung auf, wenn die Einstellung des Steigungswinkels konstant bleibt. Dadurch wird die Geschwinlo digkeit, mit der die Maschine eine bestimmte Baumhöhe bearbeitet, geringer, als wenn die Maschine mitDie E ι dung betrifft eine Vorrichtung zum Ent- gleichbleibender Ganghöhe oder zumindest mit in asten und ozw. oder Entrinden von stehenden Bäumen gewissem Umfang zunehmendem Steigungswinkel mit einem Fahrgestell, das mindestens zwei den arbeiten könnte.Baumstamm klammerartig umfassende Tragarme, die 15 Es ist darum das Ziel der Erfindung, eine Vorrichgegeneinander schwenkbar sind, aufweist, wobei an .ung zum Entasten und bzw. oder Entrinden von einem Tragarm ein Antriebsmotor und mindestens ein stehenden Bäumen zu schaffen, bei der der Steigungsvon diesem anlreibbares Antriebsrad und am anderen winkel der Laufräder als Funktion der Dicke des Tragarm mindestens ein frei laufendes Laufrad ge- bearbeiteten Baumstammes an '.r Ansatzstellc an den lagert und die Räder um den Baumstamm verteil', mit 20 Baum so eingestellt und an einem gegebenen Baumihrem Umfangsteil an diesem drehbar angeordnet sind stamm mit dem Anstieg an dem Baum so verstellt wird, und dun-h ihr Abrollen auf dem Baumstamm längs daß der Steigungswinkel bei kleinerem Baumdurch-Schraubenlinien die Vorrichtung in Windungen hoch- messer größer und bei größerem Baumdurchmesser und niederbewegen. kleii.wr ist und möglichst einen solchen Wert erhält.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1082966A CH470948A (de) | 1966-07-25 | 1966-07-25 | Einrichtung zum Verstellen von Laufrädern am Fahrgestell von Maschinen und Geräten zum Entasten und/oder Entrinden von stehenden Bäumen |
| CH1082966 | 1966-07-25 | ||
| DEH0063363 | 1967-07-22 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1653100A1 DE1653100A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE1653100C true DE1653100C (de) | 1973-05-24 |
Family
ID=
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