DE1653140B - Vorrichtung zur Vorbereitung der En den von Werkstücken aus Holz oder holzähnlichem Material zum Verbinden derselben - Google Patents
Vorrichtung zur Vorbereitung der En den von Werkstücken aus Holz oder holzähnlichem Material zum Verbinden derselbenInfo
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Description
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einrichtung zusammenwirkenden, am Vorrichtungs- Lage geführt, in der es zusammen mit dem anderen
gestell resten Kolbenstangen nacheinander verschieb- Werkstückende vom Fräser orfaßt werden kann,
bar gelagert sind und daß die Haltevorrichtung auf Mit der dargelegten Ausbildung der erl'indungsge-
beiclen Seiten der FrtlseinrichUmg und der Kreissäge- mlißen Vorrichtung ist weiterhin der Vorteil verbun-
einrichtung verläuft. 5 den, daß sie soworu jn ejner Fertigungsstraße als auch
Die Bearbeitungswerkzeuge werden hierdurch zu als gesonderte Werkzeugmaschine eingesetzt werden
dem zwischen ihnen in der Haltevorrichtung aufge- kann.
nominellen Werkstück bewegt, Dadurch, und weil je- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an
des Werkzeug mit eigenen Hydraulikzylindern ausge- Hand der Zeichnung erläutert,
stattet ist, kann ihr Arbeitshub klein gehalten werden, io Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung
woraus eine kleine Standfläche für die Vorrichtung im Längsschnitt;
folgt. Da auch bei der Bearbeitung keine Querver- Fig. 2 zeigt diese Vorrichtung im Querschnitt.
Schiebung von aus der Vorrichtung herausragenden An den zwei einander gegenüberliegenden Wän-Werkstückteilen berücksichtigt werden muß, ist der den 1 des Vorrichtungsgestells 2 sind zwei Kolben-Platzbedarf weiter verringert. Ferner kann die Bear- 15 stangen 3 befestigt. Auf jeder Kolbenstange 3 arbeibeitung durch das eine Werkzeug unmittelbar an die ten zwei hydraulische Zylinder 4. Zwei Zylinder 4 auf durch das andere Werkzeug anschließen, so daß eine verschiedenen Kolbenstangen sind mit einer Platte 5 kuize Maschinenzeit erreicht wird. Durch die Lage- und die anderen beiden Zylinder 4 mit einei Platte 6 rung der Werkzeugeinrichtungen auf den Kolbenstan- verbunden. Auf der Platte 5 sind auf Führungen 7 gen der Hydraulikmotoren wird zusätzlich eine ein- ao zwei Elektromotoren 8 mit koaxialen Wellen anfache und problemlose Lagerung und Führung für die geordnet, deren freie Wellenenden einander zuge-Werkzeuge geschaffen, so daß auf deren zusätzliche kehrt sind und zur Befestigung zweier Kreissägen 9 Führung am Vorrichtungsgestell verzichtet werden dienen. Auf der Platte 6 sind ebenfalls zwei Elektrokann. Ferner können durch die Ausstattung mit zwei motoren 10 mit koaxialen und einander zugekehrten Kreissägen auch Fehlerstellen aus einem Werkstück 35 Wellenenden befestigt. Auf den Wellenenden der herausgeschnitten werden und die Schnittenden der Motoren 10 ist mittels selbstzentrierender besonderer dadurch entstehenden Werkstückteile, die vgii dem Gelenke 11 ein Fräsersatz 12 befestigt, der gleichzeiauf der entsprechenden Seite der Bearbeitungswerk- tig von beiden Motoren 10 angetrieben wird. Die zeuge verlaufenden Teil der Haltevorrichtung bei selbstzentrierenden Gelenke 11 bezwecken den Aus-Aufrechterhaltung der bisherigen Bearbeitungslage 30 gleich von Ungenauigkeiten der Ausrichtung der Mogehalten sind, gleich anschließend genutet werden. toren 10. Da zum Antrieb sowohl der Fräser als
Schiebung von aus der Vorrichtung herausragenden An den zwei einander gegenüberliegenden Wän-Werkstückteilen berücksichtigt werden muß, ist der den 1 des Vorrichtungsgestells 2 sind zwei Kolben-Platzbedarf weiter verringert. Ferner kann die Bear- 15 stangen 3 befestigt. Auf jeder Kolbenstange 3 arbeibeitung durch das eine Werkzeug unmittelbar an die ten zwei hydraulische Zylinder 4. Zwei Zylinder 4 auf durch das andere Werkzeug anschließen, so daß eine verschiedenen Kolbenstangen sind mit einer Platte 5 kuize Maschinenzeit erreicht wird. Durch die Lage- und die anderen beiden Zylinder 4 mit einei Platte 6 rung der Werkzeugeinrichtungen auf den Kolbenstan- verbunden. Auf der Platte 5 sind auf Führungen 7 gen der Hydraulikmotoren wird zusätzlich eine ein- ao zwei Elektromotoren 8 mit koaxialen Wellen anfache und problemlose Lagerung und Führung für die geordnet, deren freie Wellenenden einander zuge-Werkzeuge geschaffen, so daß auf deren zusätzliche kehrt sind und zur Befestigung zweier Kreissägen 9 Führung am Vorrichtungsgestell verzichtet werden dienen. Auf der Platte 6 sind ebenfalls zwei Elektrokann. Ferner können durch die Ausstattung mit zwei motoren 10 mit koaxialen und einander zugekehrten Kreissägen auch Fehlerstellen aus einem Werkstück 35 Wellenenden befestigt. Auf den Wellenenden der herausgeschnitten werden und die Schnittenden der Motoren 10 ist mittels selbstzentrierender besonderer dadurch entstehenden Werkstückteile, die vgii dem Gelenke 11 ein Fräsersatz 12 befestigt, der gleichzeiauf der entsprechenden Seite der Bearbeitungswerk- tig von beiden Motoren 10 angetrieben wird. Die zeuge verlaufenden Teil der Haltevorrichtung bei selbstzentrierenden Gelenke 11 bezwecken den Aus-Aufrechterhaltung der bisherigen Bearbeitungslage 30 gleich von Ungenauigkeiten der Ausrichtung der Mogehalten sind, gleich anschließend genutet werden. toren 10. Da zum Antrieb sowohl der Fräser als
Die Fräseinrichtung kann erfindungsgemäß zwei auch der Sägen je zwei Motoren vorgesehen werden,
koaxial angeordnete Motoren aufweisen, deren freie können Motoren kleinerer Leistung verwendet wer-
Wellenenden einander zugekehrt sind, auf denen mit- den und somit die Außenmaße der Vorrichtung her-
tels selbstzentrierender Gelenke die gleichzeitig durch 35 abgesetzt werden.
beide Motoren angetriebenen Fräser aufgesetzt sind, Aufgabe der angedeuteten Führungen 7 ist es, die
und auch die Kreissägeeinrichtung weist zwei einan- Lageeinstellung der Kreissägen 9 in bezug auf die Fräsder
gegenüberliegende Motoren auf, auf deren ko- einrichtung 12 zu ermöglichen. Die Wellen der Moaxialen,
einander zugekehrten Wellenenden die bei- toren 10 liegen quer zu den Wellen der Motoren 8,
den Kreissägen aufgesetzt sind. Durch die Ausstat- 40 deren Symmetrieebene den Abstand zwischen den
tung jeder Bearbeitungseinrichtung mit zwei Motoren Kreissägen 9 halbiert.
können die Abmessungen jedes Motors verringert Das zu bearbeitende Werkstück ist in einer als
werden, was zu einer zusätzlichen Verkleinerung der Tunnel ausgebildeten Haltevorrichtung geführt. Der
gesamten Vorrichtung führt. Mit den selbstzentrie- Tunnel besteht aus drei Teilen, einem festen Teil 14,
renden Gelenken der Fräseinrichtung werden Flucht- 45 einem beweglichen Teil 15 und einer Stütze 16 für
fehler der beiden zugehörigen Motoren ausgeglichen. den aus dem Werkstück herausgeschnittenen Klotz.
Ferner kann die Haltevorrichtung der erfindungs- Der feste Teil 14 und der bewegliche Teil 15 sind am
gemäßen Vorrichtung mit einem auf einer Seite der Vorrichtungsgestell befestigt, wobei sich der beweg-Fräs-
und Kreissägeeinrichtungen angeordneten Teil liehe Teil 15 in Führungen 17 mit Hilfe eines Zylinin
Führungsbahnen senkrecht zur Vorschubrichtung 50 ders 18 verschieben läßt. Die Klotzstütze 16 ist mit
des Werkstücks verschiebbar sein. Dadurch kann das der Platte 6 zur Aufnahme der Fräseinrichtung vereine,
durch den Schnitt der Kreissägen gebildete End- bunden. Das zu bearbeitende Werkstück wird durch
stück vor dem Fräsen so weit verschoben werden, Zylinder 19 und Klemmrollen 20 an die Tunneldaß
nach dem Fräsen und Rückgängigmachen der wände angedrückt.
Verschiebung ein Zapfen des einen Werkstücktsils 55 Die Bearbeitungsvorrichtung ist mit einer Vorrich-
gerade in eine entsprechende Nut des anderen Werk- tung, z. B. einer Photozelle, ausgerüstet, die auf eine
stückteils bei fluchtenden Seitenkanten paßt. aufgetragene Markierung anspricht, woraufhin die-
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist Zylinder 19 das Werkstück 13 ergreifen und dieses
einer der Motoren mitsamt der von ihm angetriebe- derart verschieben werden, daß sich eine angezeigte
nen Kreissäge der Kreissägeeinrichtung auf Führun- 60 Fehlerstelle zwischen den Kreissägen 9 befindet,
gen in Vorschubrichtung des Werkstücks mittels Gleichzeitig bewirkt eine entsprechende Steuereineines
Antriebs zusammen mit einem Teil der Halte- richtung das Einrücken der mit der Platte 5 des
vorrichtung steuerbar verschiebbar, so daß auch grö- Kreissägensatzes verbundenen Zylinder 4, die Zustelßere
Fehlstellen ausgeschnitten werden können. Nach lung dieser Platte in Richtung Werkstück und dabei
dem Ausschneiden wird das auf diese Weise verscho- 65 das Ausschneiden der Fehlerstelle aus dem Werkben
gegenüber der Fräseinrichtung befindliche Werk- stück, sofern diese Fehlerstelle nicht größer ist als der
stückende durch entsprechende Rückbewegung des Abstand zwischen den Kreissägen 9. Nach dem Ausverschiebbaren Teils der Haltevorrichtung in eine führen des Schnittes bewirkt die Steuereinrichtung die
Rückwärtsbewegung der Zylinder 4 samt Platte 5 und Kreissägen 9 und gleichzeitig die Bewegung der mit
der Platte 6 des Fräsersatzes verbundenen Zylinder 4 in Richtung Werkstück zum Einschneiden eines entsprechenden
Profils, z. B. eines Zapfens, in die beiden Stirnflächen der Werkstückenden durch die Fräseinrichtung
12.
Nach dem Schnitt durch die Kreissägen 9, aber vor de.m Eingriff der Fräseinrichtung 12, verschiebt der
Zylinder 18 den beweglichen Tunnelteil 15 um die Hälfte einer Zapfenteilung. Nach dem Zapfenschnitt
wird die Platte 6 samt der Fräseinrichtung 12 zurückbewegt und anschließend kehrt der bewegliche Tunnelteil
15 in seine Ausgangsstellung zurück. Es löst sich dann der Druck der Zylinder 19 und eine Fordereinrichtung
schiebt das Werkstück 13 samt den herausgeschnittenen Klötzen aus der Vorrichtung
hinaus.
Sollten die Abmessungen der Fehlerstellen die Größe des Abstandes zwischen den Kreissägen 9
überschreiten, so können zwei aufeinanderfolgende Schnitte durchgeführt werden, die zusammen zum
Ausschneiden der ganzen Fehlerstelle ausreichen. Es kann auch einer der die Kreissägen 9 antreibenden
Elektromotoren auf gesonderten Führungen zusammen mit dem auf gleichartigen Führungen beweglichen
Tunnelteil 15 mittels eines beliebigen Antriebs, z. B. eines hydraulischen Zylinders, in der Richtung
des Werkstückvorschubs verschiebbar sein. In diesem Fall kann sich der auf Führungen angebrachte Motor
mit der zugehörigen Kreissäge 9 durch einen durch entsprechende Markierung des Anfangs der Fehlerstelle
hervorgerufenen Impuls samt dem beweglichen Tunnelteil 15 so lange verschieben, bis sich das entsprechend
markierte Ende der Fehlerstelle gegenüber der anderen, feststehenden Kreissäge 9 befindet. Sodann
wird das Werkstück durch den Zylinder 19 festgelegt und es folgt die Bewegung der Platte 5 und der
Bearbeitungsschritt durch die Kreissägen 9. Nach Durchführung des Schnitts wirft eine spezielle Auswurfvorrichtung
den ausgeschnittenen Klotz mit der Fehlerstelle aus, anschließend kehrt der bewegliche
Tunnelteil 15 mit dem beweglichen Motor in die Ausgangsstellung zurück, worauf der Bearbeitungsschritt
durch die Fräseinrichtung 12, das ist das Ausschneiden von Zapfen an beiden Enden des Werkstücks,
folgt. Während des Bearbeitungsschrittes mit der Fräseinrichtung kehrt die Platte 5 mit den Kreissägen 9
in ihre Ausgangsstellung zurück. Die restlichen Arbeitsgänge verlaufen wie oben beschrieben.
Um die Zustellung einer einzigen Kreissäge 9 in Richtung Werkstück zu ermöglichen, kann auch eine
aus zwei Teilen zusammengesetzte Platte 5 vorgesehen werden, wobei jeder Plattenteil auf mindestens
zwei Kraftzylindern verschiebbar ist. Die Platte kann in diesem Falle auch mit einer Klemmvorrichtung
ausgestattet werden, die die jeweilige Verbindung oder Trennung beider Teile gewährleistet.
Während der Rückwärtsbewegung der Platte 6 mit der Fräseinrichtung 12 kann eine Leimschicht, z. B.
unter Druck mittels einer Spritzeinrichtung, die sich in der Nähe eines der Werkstückenden befindet, auf
dieses Werkstückende aufgetragen werden.
Es können auch ohne Ausschneiden von Fehlerstellen Zapfen in Werkstückenden von der Vorrichtung
zugeführten Werkstücken eingeschnitten werden. Dann werden die sich berührenden Enden der
Werkstücke so markiert, wie dies bei den Fehlerstellen geschieht. Die Kreissägen 9 gleichen dann die Enden
ab und die Fräser schneiden die Zapfen ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Vorbereitung der Enden wie Herausschneiden von fehlerhaften Stellen im
von Werkstücken aus Holz oder holzähnlichem 5 Werkstoff mit gleichzeitiger GlSttung der Enden und
Material zum Verbinden derselben, wobei zwi- Ausfra'sen eines entsprechenden Verbindungsprofils
sehen einer Kreissa'geeinrichtung und einer Früs- erforderlich.
einrichtung eine Haltevorrichtung zur Aufnahme Es ist eine Vorrichtung bekannt, auf der das Ausder
zu bearbeitenden Werkstücke angeordnet ist, fräsen der Zapfen, Aufbringen des Leims und Verdadurch
gekennzeichnet, daß die zwei io binden von Holzwerkstücken vorgenommen werden
Kreissägen (9) umfassende Krbissägeeinrichtung kann. Die Werkstücke müssen bereits mit entspre-
und die Fräseinrichtung (12) jeweils mit wenig- chend geschnittenen Stirnflächen versehen sein, bevor
stens zwei Hydraulikzylindern (4) fest verbunden sie zur Ausarbeitung der Zapfen in die Vorrichtung
und mittels diesen auf jeweils mit einem der Hy- eingespannt werden. Die anderen für die Vorbereidraulikzylinder
der Kreissägeeinrichtung und 15 tung der Werkstücke erforderlichen Bearbeitungseinem
der Fräseinrichtung zusammenwirkenden, schritte können mit dieser Vorrichtung nicht durcham
Vorrichtungsgestell (2) festen Kolbenstangen geführt werden.
(3) nacheinander verschiebbar gelagert sind und Es ist eine andere Vorrichtung zum Bearbeiten von
daß die Haltevorrichtung (14, 15) auf beiden Sei- Holzwerkstücken gleicher Abmessungen auf sämlliten
der Fräseinrichtung und der Kreissägeeinrich- ao chen Oberflächen in aufeinanderfolgenden Bearbeitung
verläuft. tungsstationen bekannt, bei der ein quer zur Vorschub-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- richtung der Werkstücke beweglicher Werkzeugkennzeichnet,
daß die Fräseinrichtung (12) zwei schlitten mit einer Kreissäge und einer Fräseinrichkoaxial
angeordnete Motoren (10) aufweist, de- tung, die bei der Schlittenbewegung nacheinander zur
ren freie Wellenenden einander zugekehrt sind, 25 Bearbeitung gelangen, vorgesehen ist. Das Schlittenauf
denen mittels selbstzentrierender Gelenke bett ragt seitlich erheblich aus der Maschine heraus,
(11) die gleichzeitig durch beide Motoren (10) an- damit der notwendige Schlittenhub ermöglicht wergetriebenen
Fräser aufgesetzt sind, und daß die den kann. Die Bearbeitungszeit ist durch die räum-Kreissägeeinrichtung
zwei einander gegenüber- liehe Anordnung der Säge und der Fräseinrichtung liegende Motoren (8) aufweist, auf deren ko- 30 und die Schnittgeschwindigkeit, d. h. die Geschwinaxialen,
einander zugekehrten Wellenenden die digkeit des Werkzeugschlittens, festgelegt. Die bebeiden
Kreissägen (9) aufgesetzt sind. kannte Vorrichtung hat daher einen hohen Platzbe-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- darf, und es besteht keine Möglichkeit, die durch die
kennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (14, 15) Anordnung und Zuordnung der Werkzeuge festgemit
einem auf einer Seite der Fräs- und Kreissä- 35 legte Maschinenzeit zu verkürzen,
geeinrichtungen angeordneten Teil (15) in Füh- Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung werden rungsbahnen (17) senkrecht zu der Vorschubrich- Holzwerkstücke in einer auf einem Maschinenschlittung des Werkstücks verschiebbar ist. ten bewegbaren Haltevorrichtung aufgenommen und
geeinrichtungen angeordneten Teil (15) in Füh- Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung werden rungsbahnen (17) senkrecht zu der Vorschubrich- Holzwerkstücke in einer auf einem Maschinenschlittung des Werkstücks verschiebbar ist. ten bewegbaren Haltevorrichtung aufgenommen und
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, zur Bearbeitung der Enden zunächst einer auf dem
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Motoren 40 Maschinengestell festen Kreissägeeinrichtung und
(8) mitsamt der von ihm angetriebenen Kreissäge dann in umgekehrter Bewegungsrichtung zu einer
(9) der Kreissägeeinrichtung auf Führungen in ebenfalls auf dem Maschinengestell festen Fräsein-Vorschubrichtung
des Werkstücks mittels eines richtung bewegt, in der die Zapfen ausgeschnitten Antriebs zusammen mit dem einen bewegbaren werden. Größere Längen von Werkstücken stehen
Teil (15) der Haltevorrichtung steuerbar ver- 45 seitlich aus der Haltevorrichtung und damit aus der
schiebbar ist. Bearbeitungsvorrichtung heraus und beanspruchen
daher für ihre ungehinderte Bewegung zu den beiden Werkzeugen einen großen, freizuhaltenden Raum.
Für lange Werkstücke wird außerdem eine mit der
50 Haltevorrichtung bewegliche Stütze und Führung für die aus der Bearbeitungsvorrichtung herausragenden
Werkstückteile erforderlich. Auch bei dieser bekann-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorbe- ten Vorrichtung ist die Bearbeitungszeit zur Durchreitung
der Enden von Werkstücken aus Holz oder führung beider Bearbeitungsschritte groß, da die Zeit
holzähnlichem Material zum Verbinden derselben, 55 für die Bewegung der Haltevorrichtung mit den
wobei zwischen einer Kreissägeeinrichtung und einer Werkstücken zu den Werkzeugen für die Bearbeitung
Fräseinrichtung eine Haltevorrichtung zur Aufnahme verlorengeht.
der zu bearbeitenden Werkstücke angeordnet ist. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
Zur größtmöglichen Ausnutzung des Holzes und eingangs erwähnten Art zu schaffen, die in derselben
zur Materialeinsparung werden bei der Herstellung 60 Bearbeitungsstation die einfache und schnelle Durchvon
Werkstücken der Bautischlerei bzw. von Teilen führung sämtlicher für die Vorbereitung zum Verbinfür
Holzbauten und sogar von Eisenbahnholzschwel- den erforderlichen Bearbeitungsschritte ermöglicht,
len Stücke von verhältnismäßig kurzer Länge, oft- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
mals Abfälle, zu einem Strang zusammengefügt, der löst, daß die zwei Kreissägen umfassende Kreissägedann
in die erforderlichen Längen aufgeteilt wird. Bei 65 einrichtung und die Fräseinrichtung jeweils mit weder
verfahrenstechnischen Ausführung solcher Ver- nigstens zwei Hydraulikzylindern fest verbunden und
bindungen ist es wichtig, außer dem Anbringen des mittels diesen auf jeweils mit einem der Hydraulikzy-Profilschnitts
und dem Leimauftragen, die sich im linder der Kreissägeeinrichtung und einem der Fräs-
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