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DE1652782C3 - Klemmvorrichtung an einer Säge zum Teilen von Werkstücken - Google Patents

Klemmvorrichtung an einer Säge zum Teilen von Werkstücken

Info

Publication number
DE1652782C3
DE1652782C3 DE1968SC041886 DESC041886A DE1652782C3 DE 1652782 C3 DE1652782 C3 DE 1652782C3 DE 1968SC041886 DE1968SC041886 DE 1968SC041886 DE SC041886 A DESC041886 A DE SC041886A DE 1652782 C3 DE1652782 C3 DE 1652782C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpieces
clamping
clamping plate
bearing block
saw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1968SC041886
Other languages
English (en)
Other versions
DE1652782B2 (de
DE1652782A1 (de
Inventor
Otto 4000 Duesseldorf Behrendt
Helmut 4330 Muelheim Robra
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Siemag AG
Original Assignee
Schloemann Siemag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann Siemag AG filed Critical Schloemann Siemag AG
Priority to DE1968SC041886 priority Critical patent/DE1652782C3/de
Publication of DE1652782A1 publication Critical patent/DE1652782A1/de
Publication of DE1652782B2 publication Critical patent/DE1652782B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1652782C3 publication Critical patent/DE1652782C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D47/00Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D47/04Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Werkstücke in vertikaler als auch in horizontaler Richtung vereinigt Hinzu kommt noch, daß die Klemmplatte jeweils auf die Höhe oder Dicke der zu teilenden Werkstücke einstellbar ist Dadurch erfolgt ein sicheres vertikales Verspannen der Werkstücke auf ihrer Auflagefläche.
Als weiteres Merkmal der Erfindung-, ist zum Bewegen des in der Klemmplatte geführten Anschlages ein Kraftkolben vorgesehen. Dieser Kraftkolben bzw. Kraftzylinder stützt sich im Gegensatz zum entsprechenden Anschlag der DE-PS 1180 605 über die Schwenkachse der Klemmplatte direkt am festen Gehäuse ab.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Klemmplatte an einem Ende eines Hebels angelenkt, der seinerseits schwenkbeweglich gelagert ist und an seinem anderen Ende einen Bewegungsantrieb und eine Arretierung aufweist Als Bewegungsantrieb ist eine Anstellspindel vorgesehen, die vorteilhafterweise infolge ihrer Selbsthemmung zugleich Arretierung ist. Die Anstellspindel ist drehbeweglich in dem Sägegehäuse gelagert und es ist in dem Hebel ein der Anstellspindel entsprechendes, drehfest und in der Schwenkebene des Hebels beweglich gelagertes Gewindestück vorgesehen. Mit dem Hebel, der Anstellspindel und dem zugehörigen Gewindestück ergibt sich in vorteilhafter Weise eine einfache und robuste Lagerung und Schwenkachseneinstellung der Klemmplatte.
An Stelle des Hebels bzw. als Lagerung der Klemmplatte kann nach der Erfindung ein die schwenkbewegliche Lagerung der Klemmplatte bil.lender Lagerbock in einer Führung senkrecht zur Auflageebene der Werkstücke bewegbar sein, wobei ein Bewegungsorgan für den Lagerbock und am Lagerbock selbst weitere, die Schwenkbewegung der Klemmplatte auf einen spitzen Winkel begrenzende Anschläge vorgesehen sind.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist als Organ zum Bewegen der Klemmplatte und zugleich des Lagerbockes ein Kraftkolben an der Klemmplatte angelenkt, wobei der Schwerpunkt der Berührungsfläche der Klemmplatte mit den Werkstücken zwischen dem Ablenkungspunkt des Kraftkolbens und der Schwenkachse bzw. Lagerstelle der Klemmplatte liegt, und das Verhältnis der Länge, mit welcher der Lagerbock in der Führung geführt ist, zu dem Abstand zwischen der Anlenkung des Kraftkolbens und der Schwenkachse der Klemmplatte am Lagerbock größer als der Reibwert zwischen der Führung und dem Lagerbock ist Damit wird die Klemmplatte bei so Betätigung des Kraftkolbens jeweils gegen die Werkstücke oder von diesen wegbewegt, wobei die zwischen der Führung und dem Lagerbock auftretende Klemmung, welche mit der Klemmung einer Schreinerzwinge vergleichbar ist, nicht ausreicht, diese Bewegung zu verhindern, d. h. die auftretende Reibkraft in der Führung ist kleiner als die die Klemmplatte bewegende Kraft des Kraftkolbens. Damit ergibt sich vorteilhafterweise mit dem in der Führung bewegbaren Lagerbock eine selbsttätige Einstellung der Klemmplatten- eo schwenkachse auf die WerkstvrVchöhe.
Ferner ist an dem La6^. Uuck in Fortbildung der Erfindung ein Klemmorgan vorgesehen zur Verhinderung einer Lagerbockbewegung, die aus dem Eigengewicht von Lagerbock und Klemmplatte resultiert. Damit liegt die Klemmplatte bei deren Bewegung gegen die Werkstücke immer an dem Anschlag an, der den zur Bewegungsebene der Werkstücke parallelen Schenkel des Schwenkwinkels bildet d. h. die Klemmplatte wird bei deren Bewegung gegen die Werkstücke parallel zur Bewegungsebene der Werkstücke verschoben.
Als Führung des Lagerbockes sind zumindest ein yertikaler Bolzen und als Lagerbock eine auf dem Bolzen gelagerte Büchse vorgesehen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel,
Fig.2 zeigt die Klemmplatte des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1,
Fig.3 zeigt die Klemmplatte nach Fig.2 in einer weiteren Ansicht,
Fig.4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Ausschnitt
F i g. 5 zeigt einen Schaltplan des Hydraulikkreises der Ausführungsbeispiele nach den F i g. 1 bis 4.
Nach F i g. 1 bis 3 ist in einem Sägegehäuse 1 eine Kreissäge 2 mit einem Schwenkarm 3 in der Schneidebene beweglich gelagert. Die Kreissäge 2 wird durch einen an den Schwenkarm 3 angeflanschten Ölmotor angetrieben, während der Schwenkarm 3 durch zwei nebeneinanderliegende Kraftkolben 4, die sich in dem Sägegehäuse 1 abstützen, bewegt wird. In dem Sägegehäuse 1 ist weiter ein doppeiarmiger Hebel 5 auf einer Achse 6 schwenkbeweglich gelagert. Der Hebel 5 nimmt in einem Arm ein Gewindestück 7 auf und ist an dem anderen Arm gabelförmig ausgebildet. Dabei ist das Gewindestück 7 drehfest und in der Schwenkebene des Hebels 5 gelenkig in der.i Hebel 5 gelagert und wirkt mit einer Anstellspindel 8 zusammen, die ihrerseits drehbeweglich und in der Schwenkebene des Hebels 5 gelenkig in einem an das Sägegehäuse 1 angeflanschten Bock 9 gelagert ist und über ein Handrad 10 bewegt wird.
In dem gabelförmig ausgebildeten Arm des Hebels 5 ist eine Klemmplatte 11 auf Bolzen 12 schwenkbeweglich gelagert. An die Bolzen 12 sind gleichzeitig Kraftkolben 13 angelenkt, die an einen in Führungen 11a der Klemmplatte 11 verschiebbar gelagerten Anschlag 14 greifen. Zweckmäßigerweise ist der Achsabstand der Bolzen 12 von der Kraftwirkungslinie, die durch den Schwerpunkt der Berührungsfläche des Anschlages 14 mit den Werkstücken W verläuft, möglichst gering, so daß aus dem Verschieben des Anschlages 14 praktisch kein Moment um die Schwenkachse der Klemmplatte 11 entsteht. Das Sägegehäuse 1 weist weiter einen Galgen la auf. In dem Galgen la sind Kraftkolben 15 und Führungsstangen 16 schwenkbeweglich gelagert, wobei deren Schwenkebene mit der Schwenkebene der Klemmplatte 11 zusammenfällt. Die Kraftkolben 15 greifen an die Klemmplatte 11 an und verschwenken diese, während die Führungsstangen 16, die ebenfalls an die Klemmplatte angreifen bzw. angelenkt sind, verhindern, daß eine Biegebelastung für die Kraftkolben 15 auftritt.
Im Betriebsfall werden die zu teilenden Werkstücke W beispielsweise entgegen der Schneidrichtung der Kreissäge 2 auf einem Rollgang 17, dessen Förderrichtung senkrecht zur Schneidrichtung der Kreissäge 2 verläuft, angefördert und danach die Klemmplatte 11, deren Schwenkachse vorher mittels des Hebels 5, der Anstellspindel 8 und des Handrades 10 auf die Höhe der Werkstücke W eingestellt worden ist, durch die Kraftkolben 15 auf die Werkstück W gedrückt, so daß die Berührungsfläche 14a der Klemmplatte 11 mit den Werkstücken VK welche durch den Anschlag 14 gebildet wird, gleichzeitig mit allen auf den Rollgang 17
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geförderten Werkstücken W Berührung hat. Danach werden die Kraftkolben 15 in ihrer Stellung arretiert und die Kraftkolben 13 betätigt, die den Anschlag 14 gegen einen Anschlag 16 des Sägegehäuses 1 bewegen und dabei die Werkstücke VV, die zwischen der Berührungsfläche 14a und dem Rollgang 17 geführt sind, einspannen. Nach dem Einspannen der Werkstücke W in der zur Förderebene des Rollganges 17 parallelen Richtung werden die Kraftkolben 15 erneut und zusätzlich die Kraftkolben 4 betätigt. Die Kraftkolben 15 spannen die Werkstücke zusätzlich in einer zur ersten Spannrichtung senkrechten Richtung, während die Kraftkolben 4 die Kreissäge 2 gegen die Werkstücke 4 bewegen. Nach dem Teilen der Werkstücke Wwerden alle Kraftkolben bzw. die Kreissäge 2, die Klemmplatte 11 und der Anschlag 14 in deren Ausgangslage zurückbewegt, die geteilten Werkstücke W durch den Rollgang 17 abgefördert und neue Werkstücke W auf den Rollgang 17 gefördert.
Es wird die Berührungsfläche 14a durch Teile 146 gebildet, die sich über ein flexibles Material 14c, wie beispielsweise Gummi, an dem übrigen Teil des Anschlages 14 abstützen, so daß die Werkstücke IVnach deren Einspannen in die Berührungsflächen 14a eingebettet sind.
Nach F i g. 4 sind an einem weiteren Ausführungsbeispiel nach der Erfindung anstelle des Hebels 5 zwei Bolzen 18 an dem Sägegehäuse 1 befestigt und auf jedem Bolzen 18 eine Büchse 19 mittels Kugellaufbüchsen 20 in axialer Richtung verschiebbar gelagert. Die Klemmplatte 11 weist einen zusätzlichen Nocken 116 auf und ist mit dem Bolzen 12 in den Büchsen 19 gelagert. Die Büchsen 19 sind mit Anschlägen 19a und 196 versehen, welche die Schwenkbewegung der Klemmplatte 11 auf einen spitzen Winkel begrenzen, wobei der Anschlag 196 eine zur Förderebene des Rollganges 37 parallele Lage der Berührungsfläche 14a verursacht. Außerdem sind in den Büchsen 19 Ringe 21 als Klemmorgane vorgesehen. Die Ringe 21 verhindern, daß sich die Büchsen 19 infolge ihres Eigengewichtes und/oder des Gewichtes der Klemmplatte 11 auf den Bolzen 18 verschieben. Die Büchsen 19 sind mit einer Länge S, die dem Abstand der Mitten der Kugellaufbüchsen entspricht, geführt.
Im Betriebsfall wird die Klemmplatte 11 mit dem Nocken 116 durch die Kraftkolben 15 gegen den Anschlag 196 geschwenkt und dann in dieser Schwenklage gegen die Werkstücke VKbewegt. Dabei tritt keine Verklemmung der Büchsen 19 auf, da die infolge der Hebelwirkung an der Klemmplatte 11 zwischen den Büchsen 19 und den Bolzen 18 auftretende Reibkraft kleiner als die Kraft der die Klemmplatte 11 bewegenden Kraftkolben 15 ist Das Einspannen der Werkstücke W und deren Teilen durch die Kreissäge 2 geschieht analog dem Ausführungsbeispiel 1. Nach dem Teilen wird die Klemmplatte 11 mit dem Nocken 116 durch die Kraftkolben 15 gegen den Anschlag 19a geschwenkt und die Klemmplatte 11 mitsamt den Büchsen 19 in dieser Schweriklage in deren Ausgangslage zurückbewegt
Nach F i g. 5 haben die Kraftkolben 4 und 13 und 15 einen gemeinsamen Hydraulikkreis. Dabei werden die Kolbenflächen der Kraftkolben 15 über ein Zwei-Wege-Ventil 15a und deren Ringflächen über ein Einwege-Ventil 156, die Kolbenflächen der Kraftkolben 13 über ein Zweiwege-Ventil 136, die Kolbenfläche eines der beiden Kraftkolben 4 über ein Zweiwege-Ventil 4a und die Ringfläche beider Kraftkolben 4 über ein Zweiwege-Ventil 46 und ein Zweiwege-Ventil 4c beaufschlagt. Dabei ist zwischen den Ventilen 4a und 46 und den zugehörigen Ringflächen jeweils ein Strömungs- oder Drosselventil 4d vorgesehen. Außerdem ist zwischen dem Ventil 15a und den zugehörigen Kolbenflächen ein Druckschalter 15c und zwischen dem Ventil 136 und den zugehörigen Ringflächen ein Druckschalter 13c angeordnet. Die Kolbenfläche des zweiten, nicht über das Ventil 4a beaufschlagten Kraftkolbens 4 ist mit dem (^vorratsbehälter des Hydraulikkreises verbunden. Alle Ventile 15a, 156. 13a, 136, 4a, 46, 4c haben zwei Stellungen und werden elektromagnetisch betätigt.
Im Betriebsfall wird von einem Bedienungsmann zum Einleiten des Arbeits- bzw. Spann- und Schneidvorganges Kontakt für das Ventil 15a gegeben, so daß die Klemmplatte 11 mit dem Differenzdruck zwischen dem Druck der Kolbenfläche und dem der Ringfläche gegen die Werkstücke Wbewegt wird, während die Kreissäge 2 und der Anschlag 14 in der Ausgangsstellung bleiben. Sobald die Klemmplatte 11 mit dem Werkstück Wm Berührung kommt bzw. diese nebeneinander auf dem Rollgang 17 aufliegen, löst der sich aufbauende Differenzdruck den Druckschalter 15c aus, welcher Kontakt für die Ventile 156, 13a und 136 gibt und den Kontakt zum Ventil 15a unterbricht. Damit werden der Kraftkolben 15 bzw. die Klemmplatte 11 arretiert und der Anschlag 14 bzw. die Kraftkolben 13 in Funktion gebracht. Der sich dabei in der Druckleitung zwischen dem Ventil 136 und der zugehörigen Ringfläche aufbauende Druck löst den Druckschalter 13c aus, welcher Kontakt für die Ventile 15a. 4a. 46 und 4c gibt und den Kontakt zu dem Ventil 156 unterbricht, so daß die Arretierung der Kraftkolben 4 gelöst wird und diese die Werkstücke Wweiter einspannen und die Kreissäge 2 sich gegen die Werkstücke W bewegt, wobei der Schwenkarm 3 gegen den Widerstand der Strömungsoder Drosselventile 4c/ bewegt wird. Bevor die
•40 Kreissäge 2 die Werkstücke W erreicht, löst der Schwenkarm 3 einen Endschalter 22 aus, welcher den Kontakt zu dem Ventil 46 unterbricht Damit ist die Druckleitung zwischen dem Ventil 46 und der zugehörigen Ringfläche gesperrt und es erhöht sich durch das zu dem Ventil 4c gehörige Strömungs- oder Drosselventil 4d der Widerstand, gegen den der Schwenkarm der Kreissäge 2 bewegt wird, so daß die Kreissäge 2 beim Schnitt mit erheblich verringerter Geschwindigkeit bewegt wird. Am Ende des Kreissägenweges bzw. nach dem Teilen der Werkstücke M-'löst der Schwenkarm 3 einen Endschalter 23 aus. Der Endschalter 23 unterbricht alle bestehenden Kontakte zu den Ventilen, so daß die Kraftkolben 4, 13 und 15 bzw. die Klemmplatte 11, die Kreissäge 2 und der Anschlag 14 in deren Ausgangsstellung zurückbewegt werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein Zeitrelais vorgesehen, das unmittelbar vor Arretierung der Zylinder 15 deren Lüften bzw. ein Entlasten der Klemmplatte 11 verursacht um die Werkstücke W praktisch ohne Reibungswiderstand in der Führung zwischen der Berührungsfläche 14a und dem Rollgang 17 zu deren Einspannung zu bewegen. Dazu schaltet das Zeitrelais das Ventil 156 kurzzeitig verzögert gegenüber dem Ventil 15a.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Klemmvorrichtung an einer Säge zum Teilen von einem oder mehreren, parallel zueinanderliegenden Werkstücken mit einer schwenkbaren Klemmplatte zum vertikalen Spannen der Werkstücke gegen eine Auflagefläche und einem in horizontaler Richtung verschiebbaren Anschlag zum Verschieben und horizontalen Spannen der Werkstücke gegen einen festen Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klemmplatte (11), die zum Verklemmen der Werkstücke (W) in vertikaler Richtung dient, zur Festlegung der Werkstücke (W) in horizontaler Richtung ein Anschlag (14) verschiebbar gegen den festen Anschlag (13) angeordnet ist, und daß die Schwenkachse der Klemmplatte (11) auf die Werkstücke (W) einstellbar ist
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des in der Klemmplatte (11) geführten Anschlages (14) ein Kraftkolben (13) vorgesehen ist.
3. Klemmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (11) an einem Ende eines Hebels (5) angelenkt ist, der seinerseits schwenkbeweglich gelagert ist und an seinem anderen Ende einen Bewegungsantrieb und eine Arretierung aufweist.
4. Klemmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die schwenkbewegliche Lagerung der Klemmplatte (11) bildender Lagerbock in einer Führung senkrecht zur Auflageebene der Werkstücke (W)bewegbar ist, und daß ein Bewegungsorgan für den Lagerbock am Lagerbock selbst weitere, die Schwenkbewegung der Klemmplatte (11) auf einen spitzen Winkel begrenzende Anschläge (19a, 19^ vorgesehen sind.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Organ zum Bewegen der Klemmplatte (11) und zugleich des Lagerbockes ein Kraftkolben (15) an der Klemmplatte (11) angelenkt ist, wobei der Schwerpunkt der Berührungsfläche der Klemmplatte (11) mit den Werkstücken (W) zwischen dem Anlenkungspunkt des Kraftkolbens (15) und der Schwenkachse bzw. Lagerstelle der Klemmplatte (11) liegt, und daß das Verhältnis der Länge, mit welcher der Lagerbock in der Führung geführt ist, zu dem Abstand zwischen der Anlenkung des Kraftkolbens (15) und der Schwenkachse der Klemmplatte (11) am Lagerbock größer als der Reibwert zwischen der Führung und dem Lagerbock ist.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lagerbock ein Klemmorgan (21) vorgesehen ist zur Verhinderung einer Lagerbockbewegung, die aus dem Eigengewicht von Lagerbock und Klemmplatte (11) resultiert.
7. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Führung des Lagerbockes zumindest ein vertikaler Bolzen (18) und als Lagerbock eine auf dem Bolzen (18) gelagerte Büchse (19) vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung an
einer Säge zum Teilen von einem oder mehreren parallel zueinander liegenden Werkstücken mit einer schwenkbaren Klemmplatte zum vertikalen Spannen der Werkstücke gegen eine Auflagefläche und einem in horizontaler Richtung verschiebbaren Anschlag zum Verschieben und horizontalen Spannen der Werkstücke gegen einen festen Anschlag.
Es ist eine Maschine zum Trennen von Werkstücken
ίο bekannt (DE-PS 11 80 605), bei der die Werkstücke mit einem Gehäuseteil der Säge, welches durch Parallellenker unter einem Winkel kleiner als 45° gegen die Auflagefläche der Werkstücke bewegt wird, gegen diese Auflagefläche anzupressen und dann mit einem Haken die Werkstücke horizontal gegen einen festen Anschlag zu bewegen. Dabei bewegt sich der die Werkstücke gegen deren Auflagefläche anpressende Teil des Sägegehäuses aufgrund der Parallellenker nicht nur senkrecht zu dieser Auflagefläche, sondern auch waagerecht, so daß die ungeordnet in der Einspannvorrichtung aufliegenden Werkstückprofile gleichzeitig eine waagerechte Bewegung erfahren. Dabei sind sie in dieser Richtung nicht ausreichend geführt, so daß sich Werkstücke, wie beispielsweise Winkelprofile, ineinander verschachteln oder ineinander verkeilen können und nach dem Einspannvorgang nicht gleichmäßig eingespannt sind. Einige Werkstücke können dann sogar losn sein, was den nachfolgenden Sägevorgang beeinträchtigt.
Der die Werkstücke horizontal festlegende Haken ist gleichzeitig Teil des Vorschubantriebes der Säge bzw. dient als das die Schnittkräfte der Säge in Vorschubrichtung aufnehmende Widerlager, indem die Säge zu deren Schnitt von einem über ein Hebelgestänge an dem Haken befestigten Luftzylinder gegen die Werkstücke gezogen wird. Die Vorschubgeschwindigkeit der Säge wird zwar durch die entsprechende Beaufschlagung des Luftzylinders gesteuert. Jedoch ist dieser Zylinder nicht ortsfest angeordnet, sondern wird über einen Hebel sowie den über Anschlag an diesem Hebel anliegenden Schwenkarm der Säge mittels einer Zugfeder an einen ortsfesten Anschlag gezogen. Infolgedessen entsteht eine Relativbewegung zwischen dem Luftzylinder und dem Luftkolben, der über Schwenkgestänge den Haken
in Richtung gegen einen ortsfesten Anschlag für die Werkstücke drückt.
Ferner ist bei einem Bündelspannstock für Kreissägen (DE-GM 17 34 455) bekannt, eine sogenannte Spannbrücke zum Verklemmen der Werkstücke in vertikaler Richtung zu benutzen. Diese Spannbrücke wird durch zwei auf dem Tisch der Säge angeordnete Klemmbacken vertikal verstellbar gehalten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Einspannung der Werkstücke derart auszubilden, daß die Werkstücke in einfacher Weise sowohl in horizontaler als auch vertikaler Ebene gespannt werden, wobei die jeweilige Werkstückhöhe der Klemmvorrichtung ebenfalls einfach einstellbar sein muß.
Nach der Erfindung wird dies bei der eingangs genannten Klemmvorrichtung dadurch erreicht, daß in der Klemmplatte, die zum Verklemmen der Werkstücke in vertikaler Richtung dient, zur Festlegung der Werkstücke in horizontaler Richtung ein Anschlag verschiebbar gegen den festen Anschlag angeordnet ist, und daß die Schwenkachse der Klemmplatte auf die Werkstücke einstellbar ist.
Es sind hier also in einer Vorrichtung sowohl eine Spannvorrichtung zum Spannen oder Klemmen der
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