DE1652776C - Einrichtung an Arretierbolzen von Rundschalttischen - Google Patents
Einrichtung an Arretierbolzen von RundschalttischenInfo
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- DE1652776C DE1652776C DE1652776C DE 1652776 C DE1652776 C DE 1652776C DE 1652776 C DE1652776 C DE 1652776C
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- locking
- locking bolts
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- indexing tables
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Description
, Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an
Arretiorbolzon von Rundschnlttischen, die parallel
zur Rundschalttlsohcbeno angeordnet sind.
Für automatisch arbeitende Produktionsnuischinen
werden bekanntlich hIiu(Ig Rund- oder Drehschalt- S
tische benutzt, auf denen die Werkstücke befestigt sind, die sie bei ihrer schrittweisen Drehung nachoinander
den verschiedenen lUngs des Rundschalttisch-Umfangs
fest angeordneten Werkzeugen vorlegen. Wlihrend der Arbelt der Werkzeuge an den
Werkstücken muß dtr Rundschalttisch arretiert sein. Zu diesem Zweck trügt der Rundschalttisch, meist
auf einer anderen Ebene als der Ebene der WerkstUckaufnahmen,
eine der Anzahl der Werkstückaufnahmen entsprechende Anzahl Arreticrbolzen,
die von einer hin- und hergehenden Arretiergabel während der Arbeit festgehalten und während der
Drehung freigegeben werden.
Bei den bekannten Rundschalttischen ist die Teilung sehr schwierig, da Teilungsfehler irreparabel »°
sind. Außerdem nutzen sich die Arretierbolzen durch Reibung an der hin- und hergehenden Arretiergabel
ab, so daß mit der Zeit anfangs nicht vorhandene Teilungsfehler neu auftreten.
Aus diesen Gründen konnten bisher Rundschalt- aS
tische in der Feinwerktechnik, ζ. Β. zur Herstellung von Uhrwerkteilen, wo es auf sehr große und gleichbleibende
Genauigkeit ankommt, nicht ohne Bedenken verwendet werden.
Die Hinrichtung der Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß zum Drehen der in an sich
bekannter Weise mit einem exzentrischen Schaft versehenen Arretierbdlzen der Schaft einen einarmigen
Hebel trägt, an dessen freiem Ende ein an der Rundschalttischplatte befestigter beidseitig wirkender
Schraubgang angreift.
Die Hinrichtung der Erfindung wird wie folgt beil ut/t: Auf der Rundschalttischplatte werden die
Wcrkstückaufnahmen in gleichen Abständen voneinander
aufgesetzt, d. h. z. B. Löcher gebohrt, in die die Mefestigungsbolzen für die Wcrkstückaufnahmen
gesteckt werden sollen. Dann wird mit einem Mikrometer die Abweichung jedes Loches von der theoretisch
richtigen Lage gemessen und die Abweichungen in eine Tabelle aufgenommen. Schließlich wird
nacheinander in jedes Loch eine Meßuhr eingesetzt, die Arretiergabel um den entsprechenden Arretierbolzen
gelegt und dieser durch den Schraubgang solange verstellt, bis die Meßuhr Null bzw. eine entgegengesetzte
Abweichung von Null als den aus der Tabelle abgelesenen Tcilungsfehler der betreffenden
Werkstückaufnahme anzeigt. Dieses Verfahren kann jederzeit wiederholt werden, so daß nicht nur Teilungsfehler
bei der Herstellung des Drehschalttisches, sondern auch später durch Abnutzung neu entstei
1,\« Tb lunßsfehler ausgoß chen werden können.
EÄSSShSuSS mit Ä Einrichtung der ti
Kung tat deshalb auch für feinste Arbeiten an Uhrwerkteilen brauchbar. , . ,
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schemai.sch
und teilweise im Schnitt eine bevorzugte Ausfuhnngsform
des Ernndungsgegenstandes. Es »igt
F8ig.l einen Rundschalttisch nut einer Einrichtung
nach der Erfindung. Die Werkstückaufnahmeplatte ist teilweise weggebrochen,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch den Rundschalt·
Fhiga3 ein ausgebrochenes Stück einer Arretierbolzenplatte
mit einem einzelnen Arretierbolzen in gegenüber Fig. 1 und 2 vergrößertem Maßstab und
F i e 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F ι μ. 3.
Die obere Platte 2 des Rundschalttisches ist nach dieser Zeichnung zur Befestigung von 24 Werkstm-kaufnahmen
eingerichtet. Im Winkelabstand von 1V>
sind hierzu in der Nähe des Außenumfanges je zwei
Löcher 3 gebohrt, in die Paßstifte für die nichtgezeichneten Werkstückaufnahmen gesteckt werden.
Die Löcher und die Stifte sind geschliffen und praktisch unveränderbar. Die Löcher 3 bilden die Bezugspunkte
für die Einstellung der Arretierbolzen 4
Die Arretierbolzen 4 sind, gleichfalls im Abstand von 15° auf der Unterplatte 5 des Rundschalttisches
angeordnet. Die einstückigen Bolzen bestehen aus zwei Teilen, dem Drehteil 6 und dem Schaft (Arretierteil)
7 (Fig. 4). Der Schaft 7 ist exzentrisch zur
Drehachse des Drehteils 6. Einstückig mit dem Arretierbolzen ist am Drehteil 6 ein einarmiger Hebel 8
angebracht. Das freie Ende des Hebels 8 hegt zwischen zwei Schraubgängen 9 (Fig. 3). Durch Betätigung
der Schraubpänge 9 kann der Arretierbolzen 4 in seinem Lager in der Platte 5 gedreht werden. Wird
hierbei der exzentrische Schaft 7 von der Arretiergabel
10 festgehalten, so dreht sich der ganze Rundschalttisch. Die Lage der Löcher 3 wird gegenüber
dem Maschinengestell geändert und Teilungsfehler können so für jedes Lochpaar 3 individuell ausgeglichen
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung an Arrctierbolzen von Rundschalttischen, die parallel zur Rundschalttischachse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen der in an sich bekannter Weise mit einem exzentrischen Schaft versehenen Arretierbolzen der Schaft (7) einen einarmigen Hebel (8) trägt, an dessen freiem Ende ein an der Rundschalttischplatte befestigter, beidseitig wirkender Schraubgang (9) angreift.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7798041B2 (en) | 2004-04-15 | 2010-09-21 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Miter adjustment assembly for a saw |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7798041B2 (en) | 2004-04-15 | 2010-09-21 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Miter adjustment assembly for a saw |
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