DE1652134A1 - Schleifverfahren und Schleifscheibe - Google Patents
Schleifverfahren und SchleifscheibeInfo
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Classifications
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-
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Description
IU 136 Gö'/Zi
899 Lindau (Bodensee) Ihre Nachricht vom Meine Nachricht vom Rennerle 10 Postfach 365
28. 2. 1967
NORTON ABRASIVES LIIYIITED, Bridge Road East, llJeliuyn Garden City, Hertfordshire / England
Schleifuerfahren und Schleifscheibe
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen einer üJerkstückoberflache zum Beseitigen fehlerhafter
Stellen und zur Erzeugung einer verhältnismässig
glatten Oberfläche und Schleifscheiben zur Verwendung
in einem solchen Verfahren.
Die Erfindung betrifft besonders das Schleifen verhältnismässig
grosser Werkstücke, Sie ist z. B· für
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06 4374 patent d naoh Vereinbarung Bayer Staattbank Lindau (B) Nr. 1M9 Manchen 2M2S
Bart-en
das Schleifen won Stahlplatten und verwendbar,
bevor diese Werkstücke zu Blech gewalzt werden. Ein solcher
SchleifVorgang ist gewöhnlich als Gußputzen oder Grobschleifen bekannt und umfasst das Entfernen einer
verhältnismMssig grossen FlatBrialmenge, um eine Oberfläche
zu erhalten, die frei von Verunstaltungen oder
Fehlern ist, welche andernfalls während des Walzvorganges zurückbleiben und das fertige Blech oder den
Blechstreifen verderben würden.
In Schleifvorgängen dieser Art mit einer Schleifscheibe
eines gegebenen Schleifmitteltyps und eines gegebenen Härtegrades hat es sich gezeigt, dass der Schleifwirkungsgrad
(ausgedrückt als ein Uerhältnis des gesamten abgenommenen Metalls zur Scheibenabnützung) sich erhöht,
wenn die durchschnittliche Teilchengrösse vergrößert wird; und diBs wird besonders beobachtet, wenn der
Schleifmitteltyp einen hohen Bruchwiderstand aufweist. Es ist jedoch auch beobachtet worden, dass die fertige
Oberfläche an Rauhigkeit zunimmt, wenn die Teilchengröße erhöht wird und wenn in einigen Fällen Bine VBrhältnismäasig
feine fertige Oberfläche erforderlich ist, es nicht immer möglich war, eine Zusammensetzung zu verwenden,
die den höchsten Schleifwirkungsgrad aufwies. Solch grobe Oberflächen könnten natürlich mit einer
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Schleifscheibe kleinerer Teilchengrösse noch einmal geschliffen
ujerden, dies wäre aber teurer als wenn van
Anfang an eine Schleifscheibe kleinerer Teilchengrösse
und etwas niedrigerem Schleifuirkungsgrad des verwendet
werden würde.
Gußputzoperationen werden oft durchgeführt, indem Pendel- M
rahnifjnschl ei f er verwendet werden, auf denen die Schleifscheibe
in einer Ebene bewegt wird oder durch "von Hand-Methoden"
auf einer Ständermaschine, in denen der zu schleifende Artikel in einer Ebene bewegt wird. Es wurde
beobachtet, dass in beiden Fällen die größte Schleifarbeit
durch die äusseren Teile oder Kanten der Schleifscheibe
ausgeführt zu werden scheint und die Scheibe eine konvexe Schleiffläche entwickelt.
Ein anderer sehr wichtiger Fiaschinentyp ist die automatische
oder mechanische Platten- oder Knüppelputzmaschine, in welcher
die Scheibe im wesentlichen senkrecht zu der verhältnismässig
unebenen Platten- oder ILaüfifieJLo b e r flache
gehalten wird, unter hohem Druck pneumatisch oder hydraulisch
auf das UJerkstück gedrückt uird, in einer
axialen Richtung längs des Werkstückes bewegt wird (oder
das üjerkstück bewegt sich in ähnlicher liieise relativ zu
Jerr stationären Schleifkopf) und am Ende der Bewegung in
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einer Richtung der Schleifkopf ader das Werkstück geeignet
seitlich weitergeschaltet wird, worauf sich die Bewegung
in umgekehrter Richtung wiederholt. Wieder wurde festgestsllt,
dass dia Hauptarbeit von den äusseren Teilen oder Kanten der Schleifscheibe geleistet wird, die Bewegung in
einer Richtung bewirkt zuerst die Abnutzung der vorderen Kante der Schleifscheibe und die umgekehrte Bewegung, die
der entgegengesetzten Kante, was wiederum zur Bildung
einer im wesentlichen konvexen ScheibenflMche führt.
Die vorliegende Erfindung schafft ein l/Brfahren zur
Glättung eines Werkstückes, wobei das Werkstück mit der Umfangsflache einer rotierenden Schleifscheibe in
Kontakt gebracht wird, die Umfangsflache einen ersten
Flächenbereich von verhältnismässig hohem Schleifwirkungsgrad
und Binsn zweiten Flächenbereich von verhältnismässig
niedrigem Schleifwirkungsgrad enthält. Der erste Flächsnbereich in einem anderen radialen
Abstand zur ScheibBnachsB angeordnet ist als der zweite
Flächenbereich, während eine relative Bewegung zwischen dem Werkstück und dBr Schleifscheibe bewirkt wird, derart,
dass das Werkstück mit dem zweiten Flächenbereich in Berührung kommt, nachdem es mit dem ersten FlMchenbereich
in Berührung kam, die relative Bewegung Bine BewegungskomponBnte
parallsl zur RotationsachBB der Scheibe enthält,
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wodurch dem Werkstück ein Fertigschliff erteilt wird,
der besser ist als wenn das Werkstück nur allein mit
dem ersten Bereich in Berührung gebracht worden wäre, mährend dar erreichte Schleifwirkungsgrad grosser ist
als wenn das Werkstück nur allBin mit dBm zweiten Bbreich
in Berührung gebracht worden wMtb.
Die Erfindung sieht auch eine Schleifscheibe vor, dBren
UmfangsflMche einen ersten Bereich von verhältnisrnässig
hohem Schleifwirkungsgrad und einen zweiten Bereich von verhältnismäsäg niedrigem Schleifwirkungsgrad enthält,
wobei der erste Bereich in einem anderen radialen Abstand zur Scheibenachse angeordnet ist als der zweite
Bereich.
Die Erfindung ist besonders für Bußputz- oder Grabschleif vorgänge anwendbar, in denen eine Schleifscheibe
mit dem Werkstück in Kontakt gebracht wird, während eine relative Bewegung zwischen der Schleifscheibe und dem
Werkstück mit einer BswegungskomponentB parallel zu der
SchleifBcheibenachBB stattfindet und die Schleifscheibe
gewöhnlich über dem Werkstück in Biner Bahn bewegt wird, die im wesentlichen parallel zur Schleifscheibenachsa
verläuft. Im UsrglBich mit bekannten l/orgängen diBser
Art, worin die Schleifscheibe eine Umfangsflache von
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gleichmässigem SchlBifujirkungsgrad aufweist, umfasst die
vorliegende Erfindung die Verwendung einer Schleifscheibe,
deren Umfangsflache wenigstens einen Bereich aufweist,
dessen Schleifuiirkungsgrad höher ist als der eines anderen
Bereiches.
lilenn diB Erfindung somit z. B. in Verbindung mit einem
bekannten Gußputz- odBr GrobschleifVorgang angewendet
tuird, ωά die Schleifscheibe in einer Hin- und Herbewegung über die Oberfläche des Werkstückes geführt wird, ist die verblendete Schleifscheibe so ausgebildet, dass der Schleifwirkungsgrad an jeder Seite ihrer Umfangsfläche grosser ist als in dBr Mitte der Umfangsfläche. Die einfachste konstruktive Ausführungsform einer solchen Schleifscheibe wird durch eine Scheibe dargestellt, die aus zwei äusseren Schichten hohen SchleifwirkungegradBs und einer inneren Schicht niedrigeren Schleifwirkungsgrades zwischen den zwei Musseren Schichten gebildet wird.
tuird, ωά die Schleifscheibe in einer Hin- und Herbewegung über die Oberfläche des Werkstückes geführt wird, ist die verblendete Schleifscheibe so ausgebildet, dass der Schleifwirkungsgrad an jeder Seite ihrer Umfangsfläche grosser ist als in dBr Mitte der Umfangsfläche. Die einfachste konstruktive Ausführungsform einer solchen Schleifscheibe wird durch eine Scheibe dargestellt, die aus zwei äusseren Schichten hohen SchleifwirkungegradBs und einer inneren Schicht niedrigeren Schleifwirkungsgrades zwischen den zwei Musseren Schichten gebildet wird.
Wenn Bine zylindrische Scheibe dieser Art in einem Gußputz-
oder GrabschleifVorgang verwendet wird, worin eine
Hin- und Herbewegung zwischen der Scheibe und dem Werkstück stattfindet, hat es sich gezeigt, dass beide äußBre
Kanten des Scheibenumfanges eine Krümmung erlangen, derart,
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dass die UmfangsflächB der Scheibe etwas konvex wird.
Fortgesetztes Schleifen dBs Werkstückes mit der gewölbten Scheibe resultiert dann in der Herstellung
einer feineren fertigen Oberfläche, als sie bei Verwendung einer Scheibe nur aus dem Material der äusseren Schichten
erreicht worden wäre, wä-hrend ein Schleifwirkungsgrad
erreicht wird, der höher ist als jener, den man mit λ
einer Scheibe nur aus dem Material dBr inneren Schicht
erreichen könnte«
Es soll bemerkt werden, dass die Scheibe einen von dsm eben beschriebenen abweichenden Aufbau haben kann« Sie
kann z, B. so ausgebildet sBin, dass eine kontinuierliehe
Folge in der Zusammensetzung und dem Schleifwirkungsgrad
van einer Umfangskante der Scheibe zur gegenüberliegenden
Kante vorliegt, wobei der Wirkungsgrad in der Mitte der Umfangsflache ein Minimum erreicht, ™
Scheiben dieser Art sind jedoch verhältnisma'ssig schwierig
herzustellen und es ist im allgemeinen praktischer, die gewünschte Folge des Schleifuirkungsgradss über die Umfangsfläche
der Scheibe durch Zusammensetzen einer Anzahl von Schichten unterschiedlicher SchleifWirkungsgrade
zu erreichen, wie in dem obßn beschriebenen Fall
der Drei-Schichten-Scheibe. Es versteht sich, dass die Anzahl der Schichten auf mehr als drei erhöht werden kann.
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Z, B, kann eine Scheibe mit fünf Schichten gebildet werden
durch Zusammenfügen einer inneren Schicht niedrigen SchlBif· uirkungagradea zwischen zwei Schichten höheren Schleif-Wirkungsgrades,
worauf dann zwei äussere Schichten von
noch höherem Schleifwirkungsgrad aufgebracht werden.
All dieBS verschiedenen Scheibenarten werden an beiden
Umfangskanten gewölbt, wenn aie in einem hin- und hergehenden
Gußputz- ader GrabschleifVorgang verwendet
werden. Als Folge wird das Werkstück immer zuerst mit Binem Bereich höheren Schleifwirkungsgradee in Berührung
gebracht und kommt zuletzt mit einem Bereich niedrigeren Schleifwirkungsgrades in Kontakt, unabhängig van der
Richtung der relativen Bewegung zwiechen der Scheibe
und dem Werkstück..Das Uorhandensein der gewölbten
Flächen auf der Scheibe ist ein wichtiges Merkmal des Uerfahrens der Erfindung und in einigen Fällen wird
es erwünscht sein, die Scheiben schon bei ihrer Herstellung mit solchen Wölbungen zu versehen, anstatt
diesB Wölbungen erst am Anfang des Schleifvorgangss zu bilden.
Gußputz- und Grobachleifvorgänge, wo die Schleifscheibe
anstatt der Hin- und Herbewegung nur in einer Richtung über die Oberfläche des Werkstückes bewegt wird, sind
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nicht üblich. In einem aalchen Fall ujürda jedoch das
Verfahren der Erfindung die Verwendung einer SchBibe
umfassen, deren eine Unfangskante von höherem Schleifwirkungsgrad
uärs als diB andere UmfangakantB» Die
Scheibe könnte einfach aus zwei Schichten bestehen, eins von höherem Schleifujirkungagrad als die andere,
oder Bs könnte eine Anzahl von Schichten verwendet ^
werden, die nach zunehmBndBm Schleifwirkungsgrad angeordnet
sind. Andernfalls kann diB Zusammensetzung Biner Scheibe aus Binem Stück derart von einer Umfangskante
zur anderen verändert werden, dass ein kontinuierliches Anwachsen des Sphleifwirkungsgradea auf der Umfangsfläche
BrzBugt wird. Wie auch immer der im einzelnen gewählte
Aufbau ist, der SchleifVorgang wird so gehandhabt, dass
die UmfangskantB von höherem Schleifwirkungagrad zuerst
mit dem Werkstück in Berührung kommt. Diese Kante erlangt βϊπβ Wölbung (oder ist so hergestellt) und die erreichten
Ergebnisse sind dann ähnlich jBnen, die in Zusammenhang
mit der hin- und herbewegenden Art des Gußputz- oder
GrobschlsifVorganges beschrieben worden sind, d, h# eine
gute fertige Oberfläche wird erlangt, während ein Schleifwirkungagrad
erreicht wird, der normalerweise in Zusammenhang mit einem solchen Fartigschliff nicht möglich ist.
Die oben beschriebenen Schleifscheiben für die Verwendung
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in dßm Verfahren der Erfindung sind durch den ersten
Bereich v/an v/erhältnismässig hohem SchMfwirkungsgrad
charakterisiert, der in einem geringeren radialen Abstand
von der Scheibenachse angeordnet ist, als der
zweite Bereich ν/απ verhältnismässig niedrigem Schleifujirkungsgrad.
Wenn solche Scheiben verwendet werden ist es möglich, die Ebene der Scheibe bei der Bewegung
über das Werkstück im wesentlichen im rechten Winkel
zur Oberfläche des Werkstückes zu halten. Im anderen Fall kann die Scheibe mit ihrer Ebene im spitzen Winkel
zur Oberfläche über das Werkstück bewegt werden in Richtung
der relativen Bewegung zwischen der Scheibe und dem Werkstück. Es ist jedoch nicht möglich, den Vorteil der
Erfindung zu erlangen, wenn die Scheibe über das Werkstück bewegt wird, wobei ihre Ebene einen stumpfen Winkel
zur Oberfläche des Werkstückes einnimmt in der Richtung der relativen Bewegung.
Wenn im Gegensatz dazu eine Scheibe einer zweiten nun zu beschreibenden Art verwendet wird, kann der Uorteil
der Erfindung nur erreicht werden, wenn die Scheibe über das Werkstück bewegt wird, wobei ihre Ebene einen stumpfen
Winkel zur Richtung der Bewegung einnimmt. Scheiben dieser zweiten Art sind charakterisiert durGh den ersten Bereich
von verhältnismässig hohem Schleifwirkungsgrad, der in
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einem grösseren radialen Abstand van der Scheibenachse
angeordnet ist, als der zweite Bereich. Es ist einzusehen, dass diese zweite Schleifscheibenart in der Konstruktion
vollständig entgegengesetzt zur ersten Schleifscheibenart ist.
Somit ist eine Schleifscheibe der zweiten Art so ausge- ^
bildet, dass sie auf jeder Seite der Umfangsflache einen
niedrigeren Schleifwirkungsgrad aufweist als in der Mitte
der Umfangsflache. Die einfachste konstruktive Ausführungsform einer solchen Scheibe wird durch einB aus zwei
äusseren Schichten niedrigen Schleifwirkungsgrades und einer zwischen den zwei äusseren Schichten eingebetteten inneren Schicht höheren Schleifwirkungsgrades gebildeten Scheibe dargestellt.
äusseren Schichten niedrigen Schleifwirkungsgrades und einer zwischen den zwei äusseren Schichten eingebetteten inneren Schicht höheren Schleifwirkungsgrades gebildeten Scheibe dargestellt.
Wenn eine zylindrische Scheibe dieser Art in einem
Gußputz- oder GrobschleifVorgang verwendet wird, worin eine Hin- und Herbewegung zwischen der Scheibe und dem Werkstück stattfindet, hat bs sich im Falle von Scheiben der ersten Art gezeigt, dass die Umfangsflache der Scheibe leicht konvex wird. Vorausgesetzt, dass der
oben erwähnte stumpfe Winkel zwischen der Scheibe und
dem Werkstück eingehalten wird, hat es sich gezeigt,
dass das Werkstück eine feinere Endaberfläche erlangt,
Gußputz- oder GrobschleifVorgang verwendet wird, worin eine Hin- und Herbewegung zwischen der Scheibe und dem Werkstück stattfindet, hat bs sich im Falle von Scheiben der ersten Art gezeigt, dass die Umfangsflache der Scheibe leicht konvex wird. Vorausgesetzt, dass der
oben erwähnte stumpfe Winkel zwischen der Scheibe und
dem Werkstück eingehalten wird, hat es sich gezeigt,
dass das Werkstück eine feinere Endaberfläche erlangt,
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als wenn eine Scheibe verwendet werden würde, die nur
aus dem Material dar inneren Schicht hergestellt worden
ist, während ein Schleifwirkungsgrad erreicht wird,
der höher ist, als wenn eine Scheibe verwendet werden
würde, die nur aus dem Material der äußeren Schichten
hergestellt worden ist.
Wie in dem Fall der Scheiben der ersten Art ist es
möglich, die Scheiben der zweiten Art unterschiedlich
aufzubauen. So kann die ScheibB eine kontinuierliche
Folge in der Zusammensetzung und dem Schleifwirkungsgrad
von einer Umfangskante der Scheibe zur
entgegengesetzten Umfangskante der Scheibe aufweisen,
wobei der Wirkungsgrad an der Mittellinie der Umfangsfläche
ein Maximum erreicht. In einem anderen Fall können die Scheiben der zweiten Art mehr als drei
Schichten enthalten, wobei die mittlere Schicht einen hohen Schleifwirkungsgrad aufweist und die äußeren
Schichten mit SchMfWirkungsgraden versehen sind, die
zu den Kanten der Scheibe hin abnehmen. Alle diese Scheiben erlangen eine konvexe Umfangsflache, wenn
sie in dem Verfahren der Erfindung verwendet werden,
wenn sie nicht schon mit einer solchen Fläche hergestellt worden sind.
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Die Erfindung wird a Lü Dsug Begrenzung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben, uorin:
Die Figuren 1, 2 und 3 Schleifscheiben zeigen, die für dia
Verwendung in dem l/erfahren der Erfindung
geeignet sind; ^
die Figuren 1af 2a und 3a die Konturen der Umfangsflachen der
Schleifscheiben der Figuren 1, 2
und 3 deutlicher darstellen;
die Figuren 4, 5 und 6 die verschiedenen Beuegungsfarmen
einer Schleifscheibe über ein Werkstück
darstellen,
Wie in der Fig. 1a gezeigt mird enthält eine Schleifscheibe
1 zujei äusserB ringförmige Schichten 2 hohen SchleifüjirkungB-grades,
die aus einem v/erhältnismässig groben Schleifmittel bestehen und eine innare ringförmige Schicht 3 niedrigeren
SchleifujirkungsgradBs, die aus einem feineren oder mehr
zerraibbaren Schleifmittel besteht.
Solch eine Zusammensetzung einer Schleifscheibe Brgab
das überraschende Resultat, dass, uisnn siB in einem
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Gußputz- oder GrobschleifVorgang verwendet wurdB, in
welchem die Scheibe im wesentlichen parallel zu ihrer Rotationsachse hin- und herbewegt wurde, ohne übermässigB
Abnutzung der inneren Schicht zu zeigen, eine fBrtig geschliffene Fläche ergab, die besser war, als
jene, die von der äusseren groben Schichtzusammensetzung
erwartet werden konnte und gleichzeitig ein Schleifwirkungsgrad erreicht wurde, der höher war als
jenEr, der von der feineren oder mehr zerreibbaren inneren Schleifmittelschicht oder den Schichten erwartet
werden konnte.
Solch Bine Zusammensetzung von Schichten kann durch bekannte Verfahren in einer einzigen Scheibe geformt
werden. Schichten können separat hergestellt und dann
zusammengefügt werden, um Bine einzige Scheibe zu bilden, oder Schichten können als separate Scheiben hergestellt
und in geeigneter Weise auf einer einzigen Spindel einer Schleifmaschine befestigt werden, um
einen einheitlichen Schichtaufbau der gewünschten Schicht verteilung zu bildBn.
Die Fig. 1a veranschaulicht in übertriebener Form kontur der UmfangsflMchB der Scheibe von Fig. 1· Gamäss
der Erfindung kann diB Schleifscheibe 1 während
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ihrer Herstellung mit einer solchen Kontur gebildet werden. Andernfalls kann die Scheibe zylindrisch hergestellt
werden, uiobei die Umfangskanten der Scheibe
dann am Anfang des Grabschleif- Ddar Gußputzvorganges gewölbt werden, so dass die UmfangsfläGhs der Scheibe
ötwas nach aussen gewölbt wird, wie in Fig. 1a. Es ist
einzusehen, dass infolge dieser konvexen Farm die Werk- M
stückoberflache mit der Umfangsflache übt Schicht 3
zuletzt in Berührung kommt sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung der Scheibe Über das
Werkstück.
Figur 2 veranschaulicht einen anderen Scheientyp, der
für die Verwendung gemäss der Erfindung in einem Grobschlaif-
oder Gußputzvorgang mit Hin- und Herbewegung
der Scheibe geeignet ist. Die Schleifscheibe k der
Fig. 2 enthält äussere ringförmige Schichten 5 hohen SchleifWirkungsgrades, ringförmige Zwischenschichten
6 niedrigeren SchlBifwirkungsgrades und eine ringförmige
mittelschicht 7 von noch geringerem Schleifwirkungsgrad. Fig. 3a zeigt in übertriebener Form wie
die Umfangsflache der Scheibe bei der Herstellung gebildet
wird Dder wie sie am Anfang des SchleifVorganges
aussen gewölbt wird, so dass die Umfangsflache der
Schicht 7 immer zuletzt mit dsm Werkstück in Berührung
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kommt und die Art des endgültigen Schliffes bestimmt.
Dia Fig. 3 veranschaulicht eine Schleifscheibe, die
für die Verwendung gemäss der Erfindung in einem Schleifader
GrabschleifVorgang geeignet ist, in welchem die Schleifscheibe_nur in einer Richtung über die Oberfläche
des Werkstückes beujegt wird. Die Schleifscheibe
8 besteht aus einer ringförmigen Schicht 9 hohen Schleifwirkungsgradee und einer ringförmigen Schicht
niedrigeren Schleifwirkungsgrades und wird mit der
Schicht 9 als Uorderkante über das Werkstück bewegt.
Am Anfang des SchleifVorganges erlangt die Umfangsfläche
eine Wölbung, wie in übertriebener Form in der Fig. 3a angezeigt uiird. Andernfalls kann die Scheibe
so hergestellt werden. Der Schleifiüirkungsgrad ist vergleichbar
mit dem einer entsprechenden Scheibe, die nur aus dem Material der Schicht 9 hergestellt ist,
während der erreichte Fertigschliff der Oberfläche
vergleichbar ist mit dem einer entsprechenden Scheibe, die nur aus dem Material der Schicht 10 besteht.
Die Figuren k und 5 veranschaulichen Alternativlösungen,
in welchen eine Schleifscheibe der in den Figuren 1,
oder 3 gezeigten Art über die Oberfläche eines Werkstückes
11 bewegt wird. In jeder der Figuren bewegt sich
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die Scheibe in der durch den Pfeil angezeigten Richtung.
In Fig. 4 bewegt sich die Schleifscheibe 1 mit ihrer
Mittelebene im rechten Dinkel zur Überfläche des Werkstückes
11. In Fig. 5 bewegt sich die Schleifscheibe 1
mit ihrer Mittelebene in spitzem üJinkel zur Oberfläche
des Ulerkstückas 11 in Richtung der Bewegung der Scheibe.
Es ist einzuaehen, dass bei der Anordnung der Fig. 4 die ™
Schleifscheibe 1 einfach hin- und herbewegt werden kann,
ohne Änderung ihrer Lage am Ende jeder Bewegung, In dBr
Anordnung dBr Fig. 5 muss die Neigung dBr Schleifscheibe
1 arn Ende jBdes Durchganges umgekehrt werden, um dan gewünschten
spitzen Winkel zwischen dar MittelebBne dar
Scheibe und der Oberfläche d'es Werkstückes 11 zu erhalten.
Darüber hinaus muss in dem Fall dar Schleifscheibe der
Fig. 3 die Scheibe am Ende eines jaden DurchgangsB um
1BQ gedreht werden, damit die Fläche das geringeren ä
SchleifwirkungsgradBs zuletzt mit der Oberfläche dee
Werkstückes in Berührung kommt.
Die Schleifscheiben der Figuren 1, 2 und 3 sind allB
von dar Art, in welcher dar erste Bereich verhältnismMssig
hohan SchleifwirkungsgradBs in geringerem radialen
Abstand von der Scheibenachse angeordnet ist als der zweite Bereich. Ea ist aus dar --eicht
zu verstehen, dass Schleifscheiben, deren
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srstsr Bereich von verhältnismässig nahem Wirkungsgrad
in einem grösseren radialen Abstand von der Scheibenachse
angeordnet ist als ein zweiter Bereich von verhältnismässig
niedrigem SchlBifüjirkungsgrad, durch einfaches Umkehren der Konstruktionen der Scheiben der
Figuren 1, 2 und 3 hergestellt werden können. Somit kann die Schleifscheibe der Fig. 1 verändert werden,
indem die Schichten 2 niedrigen SchlBifwirkungsgrad und die Schicht 3 hohen Schleifwirkungsgrad aufweist.
In ähnlicher Weise kann die Schleifscheibe der Fig. 2
verändert werden, indem die Schichten 5 niedrigeren Schleifwirkungsgrad, die Schichten 6 höheren Schleifwirkungsgrad
und die Schicht 7 ncdi höheren Schleifwirkungsgrad
aufweist. Auch die Schleifscheibe der Fig. 3
kann verändert werden, indem die Schicht 9 niedrigeren SchlBifwirkungsgrad und die Schicht 1D höheren Schleifwirkungsgrad aufweise. Es ist einzusehen, dass die
Schleifscheiben mit der gewölbten Umfangskants in der
beschriebenen Weise hergestellt werden oder andernfalls sine solchB Wölbung am Anfang des Gußputz- ader GrabschleifVorganges erlangen·
Die Fig. 6 veranschaulicht die Art, in welcher dieBB
veränderten Schleifscheiben des zweiten Typs über die
Oberfläche des Werkstückes bewegt werden. Die Schleif-
— 19 · .
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scheibe 12 bewegt sich unter einem stumpfen UiinkBl
ihrer Flittelebene zur Oberfläche des Werkstückes in
Richtung der Belegung der Scheibe. Das Ziel ist es,
sicherzustellen, dass die Fläche des geringsten Schleifuirkungsgrades
zuletzt mit dem Werkstück in Berührung k-amrnt. Wie sich verstehen läßt ujird der Neigungswinkel
der Schleifscheibe 12 am Ende jeden Durchganges umgekehrt,
uienn die Scheibe in einem Schleif Vorgang mit Hin- und Herbewegung verwendet wird.
In einem besonderen Beispiel wurde eine Schleifscheibe
der in der Fig. 1 dargestellten Art hergestellt mit zwei
äusseren Schichten 2 van jeweils 25 mm Dicke aus gesinterten
Bauxitkärnern der Korngrüsse 1U1 zusammengehalten
durch einen Kunstharzbinder und einer inneren Schicht 3 von 25 mm Dicke aus gesinterten Bauxitkörnern
der KorngrÖBse 2D, zusammengehalten durch denselben
Harzbinder. Die Schichten 2 und 3 wurden auch durch denselben Kunstharzbinder zusammengehalten, um ein
einheitliches Ganzes zu bilden.
Diese SchMfscheibe (im folgenden als SchBibe A bezeichnet)
wurde in einer automatischen Plattenputzmaschins verwendet zur Glättung der Oberflächen van rostfreien Stahlpitten,
wobei die Schleifscheibe in einer im wesentlichen parallel
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zur Scheibenachse verlaufenden Richtung und ihrer Mittelebene
im wesentlichen im rechten Winkel zur Oberfläche des Werkstückes über die Platte bewegt wurde, Ee wurden
auch vergleichende Verache durchgeführt, indem in derselben
naschine zwei Schleifscheiben entsprechender Dimensionen verwendet wurden, eine van 75 mm Dicke,
vollständig aus gesintertem Bauxit der Karngrösse 14
(Scheibe B) und eine von 75 mm Dicke, vollständig aus
gesintertem Bauxit der Karngrösse 20 (Scheibe C).
Die zu erwarten war, wurde festgestellt, dass der
Schleifwirkungsgrad der Scheibe B (ausgedrückt als Verhältnis der gesamten Metallabnahme von der Platte
zum Materialabrieb von der Scheibe) höher war als der
der Scheibe C, dass aber der der Oberfläche der Platte
erteilte Fertigschliff bei der Scheibe G glatter war.
Bei der Scheibe A war andererseits der Schleifwirkungsgrad
nur wenig geringer als in dem Fall der Scheibe B,
während der Fertigschliff nur wenig rauher war als in
dem Fall der Scheibe C.
In einer weiteren Serie van Experimenten wurden Schleifscheiben hergestellt, dBren Schichten verschiedene Schleif,
mittel von entsprechender Korngrösse enthielten und die
in derselben automatischen Putzmaschine auf austenitischen
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Stahlwerkstücken und auf ferritischen Stahluierkstücken
geprüft wurden. Die Schleifscheiben uarBn alls mit demselben
synthetischen Harzbinder gebunden und alle Schleifmittel
hatten eine Korngrösse von 14. Der Aufbau der
Schleifscheiben war wie folgt:
Scheibe D mar 75 mm dick und bestand vollständig aus M
Kunstkorund.
Scheibe E mar zusammengesetzt aus einer inneren Schicht
van gesintertem Bauxit, eingebettet zwischen
zwei äusseren Schichten von Kunstkorund, jade
dieser Schichten war 25 mm dick.
Scheibe F mar zusammengesetzt aus einer inneren Schicht
van Kunstkarund, eingebettet zwischen zwei
äussere Schichten von gesintertem Bauxit, jede der Schichten war 25 mm dick.
Scheibe G war 75 mm dick und bestand vollständig aus gesintertem
Bauxit.
Dia SchleiftdirkungsgradB dieser Schleifscheiben auf
austenitischam Stahl und ferritieohem rostfreien Stahl
war wie folgt, wobei der Wirkungsgrad in jedem Fall als
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das UerhMltnis zwischen dem entfernten Metall in kg und
dam Scheibenabnutzungauolumen in edm ausgedrückt wurde.
Scheibe D Scheibe E Scheibe F ScheibeG
austenitiach-r Stahl 14,5 35,3 38,9 44,7
fBrritischer Stahl 14,4 28,9 3D,8 35,9
Dia Scheibe E erzeugte in beiden Fällen einen Qberflächenachliff,
der beinahe bd gut uar wie der durch die Scheibe
D erzeugte» Die Scheibe F erzeugte in beiden Fällen einen Qbarflächenschliff, der schlechter uiar als der durch die
Scheibe E erzeugte, aber beträchtlich besser als jener durch die Scheibe G erzeugte.
Die Erfindung ujurda unter Hinweis auf die besonderen
Ausführungsfarmen beschrieben und es ist einzusehen, dass sie nicht darauf begrenzt ist. UIbIb Veränderungen
und Abarten sind in dem Bereich der Erfindung zweifellos
möglich. UiB beschrieben worden ist, können die in der Erfindung verwendeten Schleifscheiben Schichten desselben
Schlaifmateriale, aber verschiedener KorngrössB, oder
Schichten verschiedener Schleifmittel von derselben Korngröaea enthalten. Ea versteht sich, dass die Schichten
auch aus verschiedenen Materialien verschiedener Korngröße
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bestehen können.
Einige der bisher bekannten Materialien und Ausführungsarten können verwendet werden. Gesinterter Bauxit und
Kunstkorund sind besonders erwähnt morden. Es können aber auch andere Schleifmittel Verwendung finden. Gesinterter
Bauxit ist jedoch ein bevorzugtes Material, da er ™
eine solch hohe Stoßfestigkeit aufweist. Die Herstellung
der Schleifscheiben kann mit Hilfe solch bekannter Ausführungsarten
unternommen werden wie Warmpressen, unter Verwendung von Harzbindern bekannter Arten.
Abschließend sei erwähnt, dass Schleifscheiben, die
flächenförmige Schichten verschiedener Zusammensetzung
von Schleifmaterialien enthalten, bekannt sind, daß aber in früheren Fällen jede Zusammensetzung so gestaltet ist, g
um einen vollständigen Schleif Vorgang auf ainem Teil eines gegebenen Artikels auszuführen. Ausserdem sind in manchen
Fällen sehr dünne äussere Schichten aus einer härteren Zusammensetzung als der Hauptkörper der Scheibe, die
dazu verwendet werden, das Brechen oder schnelle Abnützen der Ecken zu vermeiden, wenn Absätze und Hohlkehlen
zylindrisch geschliffen oder andere ähnliche Arbeitsgänge durchgeführt werden.
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Darüber hinaus sind Schleifscheiben zum Gußputzen oder
Grobschleifen bekannt, deren ringförmige Schichten vom Umfang zum Zentrum hin im Härtegrad zunehmen, als Aus-=
gleich für die Uerminderung der Umfangsgeschijindigkeit,
uenn die Schleifscheibe abgenutzt wird.
KBiner dieser bekannten Fälle ist vergleichbar mit dem
vorliegenden Verfahren, tuorin alle Schichten die gB-samte
Lüerkstückflache beinahe gleichzeitig überqueren.
Die Kenntnis dieser bekannten l/erfahren könnte nicht
zur Vorhersage der hervorragenden Kombination des Schleifutirkungsgrades und des Fertigschliffes führen, die die vorliegende Erfindung vorsieht.
zur Vorhersage der hervorragenden Kombination des Schleifutirkungsgrades und des Fertigschliffes führen, die die vorliegende Erfindung vorsieht.
Darüber hinaus sind die bisher bekannten Schleifscheiben
von einer zylindrischen Form im Vergleich mit den Scheiben
der vorliegenden Erfindung, deren Umfangsflache einen
Flächenbereich von verhältnismässig hohem Schleifuirkungsgrad
aufweist, welcher radial von der Scheibenachse in einem anderen Abstand angeordnet ist, als ein Oberflächenbereich
von verhältnismässig niedrigem SchleifWirkungsgrad.
Patentanspruch ε*
1 0 9 ß 1 ίί / iU «
Claims (1)
- Patentansprüche1. Ein Verfahren zum Glätten eines LJerks tückes,dadurch gekennzeichnet, daß dasüJerkstück (11) mit dBr UmfangsFläche einer rotierenden %Schleifscheibe (1) in Berührung gebracht wird, die Umfangsfläche einen ersten FlächBnbereich (2) von ver-hältnismässig hohem Schleifuirkungsgrad enthält undeinen zweiten Flächenbereich (3) von verhältnismässig niedrigem Schleifuirkungsgrad, der erste Flächenbareich in einem anderen radialen Abstand von der Scheibenachse angeordnet ist als der zweite Flächenbereich, während eine relative Bewegung zwischen dem üJerkstück und derSchleifscheibe stattfindet, so dass das ÜJerkstück durch gden zweiten Flächenbereich berührt wird, nachdem esdurch den ersten Flächenbereich berührt worden ist,die relative Bewegung eine BewegungskampDnenta parallel zur RatatiansachBB der Schleifscheibe enthält, wodurch dem üJerkstück ein Fertigschliff erteilt wird, dar besser ist als jener, der erreicht würde, wenn das üJerkstück nur mit dem ersten Bereich in Berührung käme, während ein Schleifwirkungsgrad erzielt wird, der grosser ist als jener, dar erreicht würde, wenn das Werkstück nur- 26 -109816/0485mit dem zujEitEn Bereich in Berührung käme.2, Uerfahren nach Anspruch 1, dadurch g e ke nnzeichnet, dass die relative Bewegung im wesentlichen parallel zur Ratatiansachae verläuft.3. Uerfahren nach Anspruch 1 ader 2, dadurchg e k β η π ζ e i c h π e t, dass die Schleifscheibe über das Werkstück hin- und herbewegt wird.k, Uerfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe (1) zwei äussare ringförmige Schichten (2) von hohem Schleifwirkungsgrad und zwischen den äusseren Schichten eingebettet sine innere ringförmige Schicht (3) van niedrigem Schleifwirkungsgrad enthält,5, Verfahren nach Anspruch *»J dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe übsr das IJerkstück bewegt wird, wobei ihre flittelebens im wesentlichen im rechten üJinkel zur Oberfläche dBs üJerkstückas steht.6. Uerfahren nach Anspruch kt dadurch gekennzeichnet, dass die SchlBifscheibe über- 27 -1 09816/0^86das Werkstück bemegt uiird, wobei ihre Fiittelebene einen spitzen Winkel zur Oberfläche des Werkstückes in der Richtung der Bewegung einnimmt,7. l/erfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe zweiäussere ringförmige Schichten von niedrigem Schleif- λwirkungsgrad und zwischen den beiden äussBren Schichten eingebettet eine innere ringförmige Schicht van höherem Schleifwirkungsgrad enthält, wobei die MittelebanB der Schleifscheibe bei der Bewegung über das Werkstück einen stumpfen Winkel zur Oberfläche des Werkstückes in der Richtung der Bewegung einnimmt.8. Eine Schleifscheibe, gekennzeichnet durch eine Umfangsflache, die einen ersten Bereich von verhältnismässig hohem Schleifwirkungsgrad " und einen zweiten Bereich von verhältnismässig niedrigem Schleifwirkungsgrad enthält, wobei der erste Bereich in einem anderen radialen Abstand zur Scheibenachse angeordnet ist als der zweite Bereich,9. Schleifscheibe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsflache leicht konvex ist,- 28 -165713410. Schleifscheibe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch g ekennzBichnet, dass der erste Bereich in einem geringeren radialen Abstand zur Scheibenachse angeordnet ist als der zweite Bereich.11. Schleifscheibe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich in einem grösseren radialen Abstand zur Scheibenachse angeordnet ist als der zweite Bereich.12. Schleifscheibe nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch zwei äussere ringförmige Schichten eines Materials mit verhältnismässig hohem SchleifWirkungsgrad und einer zwischen die zwei Musseren Schichten eingebettete innere ringförmige Schicht eines Materials von verhältnismässig niedrigem Schleif wirkungsgrad.13. Schleifscheibe nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet, durch eine Anzahl nebeneinander angeordneter ringförmiger Schichten, die eine Mittelschicht von verhältnismässig niedrigem Schleifwirkungsgrad und äussere Schichten von verhältnismässig hohem Schleifwirkungsgrad enthalten.- 29 -1Ö9816/IUB5165713414. Schleifscheibe nach Anspruch 8, gekennzeichnet, durch eine ringförmige Schicht van verhältnismässig hohem Schleifuirkungsgrad und eine ringförmige Schicht von verhältnismässig niedrigem Schleifuirkungsgrad.15. Schleifscheibe nach Anspruch 8 ader 9, gekenn- μ zeichnet durch zuiei äusssre ringförmige Schichten eines Materials von verhältnismässig niedrigem Schleifuirkungsgrad und eine zwischen die zwei äusssren Schichten eingebettete innere ringförmige Schicht eines Materials van verhältnismässig hohem Schleifwirkungsgrad,16. Schleifscheibe nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Anzahl nebeneinander angeordnete ringförmige Schichten, die eine Mittelschichtvon verhältnismässig hohem Schleifuirkungsgrad und äuasere ^ Schichten von verhältiTiamässig niedrigem Schlaifuirkungsgrad enthalten.17. Schleifscheibe nach einem dBr Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich und der zweite Bereich aus Teilchen desselben Schleifmaterials gebildet sind, üiobsi das Material des ersten Bereiches eine grössere Korngröeaa- 3D -109816/0485165?134aufweist als das des zweiten Bereiches.18, SchleifScheibe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass diB Teilchen aus gesintertem Bauxit bestehen.19. Schleifscheibe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchen aus Kunstkorund bestehen.2D. Schleifscheibe nach Binem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich und der zweite Bereich aus Teilchen verschiedener Schleifmaterialien gebildet sind.21. Schleifscheibe nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchen von gleicher Grosse sind.22. Schleifscheibe nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich und der zweite Bereich aus gesintertem Bauxit bzw. Kunstkorund gebildet sind.23« Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 8 bis 22,- 31 109816/04851657134dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten miteinander verbunden sind, um eine einheitliche Schleifscheibe zu bilden.2k, Schleifscheite nach Anspruch 8 ader 9, gekennzeichnet d u'r c h eine kontinuierliche Folge des SchleifuiirkungsgradES von einer Kante der Umfangs- Λfläche zu deren entgegengesetzten Kante.25. Schleifscheibe nach Anspruch 2k, dadurch gekennzeichnet, dass dBr Schleifwirkungsgrad an der Nittellinie der Umfangsflache ein Minimum erreicht .26. Schleifscheibe nach Anspruch 24, d a du r c h gekennzeichnet , dass der Schleifujirkungsgrad an der IKlittellinie der Umfangsf lache ein IKlaximum erreicht.! t27. Verfahre» «»ach t B durch ,gekenn~ Schleiiiwlttiii»* '«η +■ i ■-■*!' rn-t -·* -t^iehe 1bte .3;-«-*-*—ν e lehnet, dass die /28. Verfahren zum. Glätten eines Werkstückest wie ςέ imH. wtfröe. -*"■■"Leerseite
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