DE1652073B2 - Bandschleifmaschine - Google Patents
BandschleifmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
- B24B21/16—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding other surfaces of particular shape
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bandschleifmaschine. z. B. für Metalle. Holz, Kunststoffe, mit einem in Dreiecksanordnung über Antriebs- und Umlenkrollen geführten
endlosen Schleifband und einem diesem unterlegten Stützband, wobei beide Bänder gemeinsam über die
beiden Umlenkrollen geführt sine die sich jeweils an den Enden des durch diese "Umlep rollen begrenzten,
mit seiner Arbeitsoberfläche die Schleifebene bildenden Schleifabschnitts befinden, und wobei ferner das
Schleifband allein durch eine außerhalb des Schleifabschnitts fest angeordnete Antriebsrolle und das Stützband
außerhalb des Schleifabschnitts um eine eigene Spannrolle geführt ist.
Eine Bandschleifmaschine dieser Art wird bereits in der DT-PS I 270 444 vorgeschlagen. Bei dieser Bandschleifmaschine,
mit der an sich schon gute Schleifergebnisse erzielbar sind, kann jedoch noch nicht gewährleistet
werden, daß das Schleif- und das Stützband genau parallel und schwingungsfrei in den Schleifabichnitt
einlaufen, wie dies für ein hochgenaues Planparallelschleifen erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Bandschleifmaschine der eingangs angeführten Art derart weiter·
zubilden, daß für ein hochgenaues Planparallelschleifen ein paralleles und schwingungsfreies Einlaufen von
Schleif- und Stützband in den Schleifabschnitt gewährleistet werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Spannrolle für das Stützband in ihrer Winkellage
zur Schleifebene einstellbar ist und daß im ziehenden Schleifbandabschnitt zwischen dem Schleifabschnitt
und der Antriebsrolle eine konische, in ihrer Winkellage einstellbare Spannrolle angeordnet ist.
Durch diese Maßnahmen kann sowohl das Schleifband als auch das Stützband jeweils optimal eingestellt
bzw. zentriert werden, wodurch es möglich wird, ein problemfreies, hochgenaues Parallelschleifen zu gewährleisten.
Außerdem stellt die konische, in ihrer Win- 6s kellage einstellbare Spannrolle sicher, daß während des
Betriebs der Bandschleifmaschine auch bei schräggestellter Schleifeinheit das Schleifband nicht von den
Zwar ist aus der US-PS 910 bJ4 bereits bekannt, ,in
Bandschleifmuschincn die Spannrollen fur das Stützband
und das Schleifband winkeleinstellbar /u machen, doch genügt diese Maschine in ihrem sonstigen Aufbau
mehl den Ansprüchen, die an eine auf hochgenaues Phnparallelschleifen ausgerichtete Bandschleifmaschine
zu stellen sind. So erfolgt bei dieser Maschine der Antrieb des Schleifbandes in für eine Prazisionsbandschleifmaschine
unzweckmäßiger Weite über das Stützband Wenn nämlich das Schleifband von dem
Stutzband nur durch Reibung mitgenommen wird, tritt
zwischen Stützband und Schleifband infolge des Ar beitswiderstandes insbesondere bei vollem Arbeitsdruck ein Schlupf auf. der eine Erhitzung des Schleif
oandes bewirkt, die die Standzeit des Schleifbandes vermindert. Außerdem ist bei dieser Maschine keine
Schrägstellung der Schleifeinheit vorgesehen und daher auch keine konische Ausbildung der Spannrolle
vorhanden. Diese ist fur sich nur aus uer ILS-PS
^ b88 216 bekannt. Dort wird die konische Spannrolle
Jedoch mehr deshalb benötigt, um der Auslenkung des
Schleifbandes durch konische Umlenkrollen Rechnung zu tragen, nicht aber um ein Ablaufen des Schleifbandes
von den Rollen /u verhindern.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung naher erläutert.
Hierbei zeigt
F i g. 1 die Ansicht eines Schleifaggregates in sehematischer
Darstellung.
F ι g. 2 den Sch.wtt 2-2 aus F i g. 1 und
Fig. 3 eine Teilansicht /ur Erläuterung der Schleifband
verschränkung.
In dem schematisch angedeuteten Gehäuse oder Gestell
!Odes Bandschleifaggregates .4 isi ein Schleifband 11 und ein Stützband 12 über die den Schleifabschnitt
begrenzenden Umlenkrollen 13 und 14 sowie über eine Antriebsrolle 15 bzw. eine Spannrolle 16 geführt. Das
Stützband 12 ist hierbei gemein: im mit dem Schleifband
Π über die Umlenkrollen 13 und 14 gelegt und läuft mit diesem um. Die Antriebsrolle 15 ist an einem
mit dem Gehäuse 10 fest verbundenen Lagerbock 17 gelagert und wird über eine Welle 18 von einem Antriebsmotor
angetrieben. Die Umlenkrollen 13 und 14 sind fest am Gehäuse 10 gelagert, während die Spannrolle
16 für das vom Schleifband 11 durch Reibung in
Pfeilrichtung vt mitgenommene Stützband ^schwenkbar und in Pfcilrirhtung .n. }?. z.B. mittels Exzenter
oder Gewindespindeln auch längsverslellbar ist. Die Spannrolle 16 ist zweckmäßig doppelkonisch ausgebildet.
Zwischen den beiden Umlenkrollen 13 und 14 können ferner ein oder mehrere Andruckwalzen 21 angeordnet
sein, um ein Durchdrücken von Schleifband 11 und Stützband 12 im Bereich des Schleifabschnittes
beim Schleifen des sich in Pfeilrichtung /. bewegenden Werkstücks 22 zu verhindern.
Am Lagerbock 17 für die obere angetriebene Umlenkrolle 15 ist des weiteren auf einer Achse 23 mittels
einer Nabe 24 ein Hebel 25 bzw. Hebelpaar 25a, 25b schwenkbar gelagert. Der Hebel 25 bzw. das Hebelpaar
25a, 25b wird durch eine einerseits an einem Hebelarm 26 angreifende und andererseits in einem Punkt 27 am
Gehäuse befestigte Zugfeder 28 belastet und trägt mittels einer Achse 29 eine konische Spannrolle 30. Die
Anordnung ist hierbei derart getroffen, daß die Spannrolle 30 unter der Wirkung der Zugfeder 28 in Pfeilrichtung
f um die Achse 23 zu verschwenken sucht und
hierbei den ziehenden Schleifbandabschnitt II;« des
Schleifbundes 11 in Unilaufrichuing ν zwischen dem
Schleifabsehniit und der Antriebsrolle 15 spannt, so UaIJ
sie /. B. in stark gespanntem Zustand des Schleifbandes 11 die Lage 30' einnimmt. Per Konuswinkel \ der s
Spannrolle 30 zwischen Konusfläche und der Achse 29 der Spannrolle 30 betrugt hierbei zweckmäßig 2 bis 3".
Die Spannrolle 30 ist zweckmäUigcrweise einstellbar im Hebel 25 bzw. in dem Hebelpaar 25,v, 25b gelagert,
indem sie in diesen mittels balliger Lagerbüchsen 31, 32 allseitig gelenkig gelagert ist und die Lagerbüchse 31 in
geeigneter Weise, z. B. mittels einer Gewindespindel 33 in einem Schlitz 34, 1Ii Pfeilrichtung v\-vn verstellt, und
damit d:r Versehränkursgswinkel λι geändert werden
kann. Die z. B. aus einem Grundkörper 35 und einem Belag 36 aus mehr oder weniger elastischem Werkstoff
bestehende Spannrolle 30 ist hierbei mittels Rollenoder Kugellager 37,38 auf ihrer Achse 29 gelagert.
Wird die Spannrolle 30 unter der Wirkung de· Zugfeder
28 gespannt, so wird das Schleifband Il aus seiner normalen Profillage herausgedrängt und um den
Winkel w verschränkt, wobei λι = λ ist, wenn die
Achse der konischen Spannrolle 30 parallel zum unverschrankten Schleifband 11 liegt. Durch Feineinstelluug
mittels der Gewindespindel 33 kann der Winkel λι etwas vergrößert oder verkleinert werden, so daß die gegebenenfalls
anfangs noch bestehende Neigung des Schleifbandes 11 zum seitlichen Abgleiten vollständig
ausgeschaltet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Putemanspruch:Bandschleifmaschine, z.B. für Metalle, Hol/. Kunststoffe, mit einem in Dreiecksanordnung über Antriebs- und Umlenkrollen geführten endlosen Schleifband und einem diesem unterlegten Stützband, wobei beide Bänder gemeinsam über die beiden Umlenkrollen geführt sind, die sich jeweils an den Enden des durch diese UmlenkrGllen begrenzten, mit seiner Arbeitsoberflache die Schleifebene bildenden Schleifabschnitts befinden, und wobei ferner das Schleifband allein durch eine außerhalb des Schleifabschnitts fest angeordnete Antriebsrolle und das Stützband außerhalb des Schleifabschnitts ι·, um eine eigene Spannrolle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (!6) für das Stützband (12) in ihrer Win*ellage zur Schleifebene einstellbar ist und daß im ziehenden Schleifbandabschn:tt (lla) /wischen dem Schleifabschnitt und der Antriebsrolle (15) eine konische, in ihrer Winkellage einstellbare Spannrolle (30) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0035505 | 1968-01-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1652073A1 DE1652073A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE1652073B2 true DE1652073B2 (de) | 1974-12-12 |
| DE1652073C3 DE1652073C3 (de) | 1975-07-17 |
Family
ID=7205444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681652073 Expired DE1652073C3 (de) | 1968-01-13 | 1968-01-13 | Bandschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1652073C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4131523A1 (de) * | 1991-09-21 | 1993-04-01 | Baugeraete Union Gmbh & Co Mas | Bandschleifmaschine |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3844249C2 (de) * | 1988-09-19 | 1994-02-24 | Marunaga & Co Ltd | Bandschleifmaschine |
| KR102713098B1 (ko) * | 2017-02-17 | 2024-10-07 | 삼성전자주식회사 | 가전기기용 패널 제조장치 및 가전기기 제조방법 |
-
1968
- 1968-01-13 DE DE19681652073 patent/DE1652073C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4131523A1 (de) * | 1991-09-21 | 1993-04-01 | Baugeraete Union Gmbh & Co Mas | Bandschleifmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1652073C3 (de) | 1975-07-17 |
| DE1652073A1 (de) | 1970-10-29 |
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Legal Events
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