DE676392C - Einrichtung zum Verschwenken der Drehachse von Getriebeteilen - Google Patents
Einrichtung zum Verschwenken der Drehachse von GetriebeteilenInfo
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- DE676392C DE676392C DEL92318D DEL0092318D DE676392C DE 676392 C DE676392 C DE 676392C DE L92318 D DEL92318 D DE L92318D DE L0092318 D DEL0092318 D DE L0092318D DE 676392 C DE676392 C DE 676392C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C35/00—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
- F16C35/04—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of ball or roller bearings
- F16C35/06—Mounting or dismounting of ball or roller bearings; Fixing them onto shaft or in housing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verschwenken der Drehachsen von Getriebeteilen,
die unter Vermittlung von zwei Kugellagern um feststehende Zapfen sich drehen.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so durchgeführt, daß auf dem feststehenden
Zapfen eine nur in axialer Richtung gegen den Zapfen verschiebbare Hülse mit zylindrischer
Mantelfläche, aber mit einer gegen die Mittellinie des Zapfens geneigten Mittellinie
den feststehenden inneren Ring eines der beiden Kugellager des Getriebeteiles trägt,
derart, daß beim axialen Verschieben der Zylinderhülse die theoretische Drehachse des
Getriebeteils verschwenkt wird.
Hierdurch wird eine besonders einfache Regelung des Laufs der Getriebeteile und der
von ihnen geführten Werkzeuge erzielt.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 als Ausführungsbeispiel
die Lagerstelle der oberen Bandsägerolle und in Abb. 2 die Seitenansicht der ganzen Bandsäge gezeigt.
Die obere Bandsägenrolle α in Abb. 2 erhält ihren Antrieb von der unteren Rolle b
durch das Sägeblatt c. Damit das Blatt nicht mit den Sägezähnen, sondern nur mit der
Breitseite auf den Rollen läuft, muß die Rolle α um ein geringes Maß aus der vertikalen
Ebene verschwenkt werden, wozu bisher der ganze Laufzapfen schwenkbar eingerichtet wird.
Demgegenüber wird gemäß der Erfindung der Laufzapfen d im Maschinengestell starr
befestigt und das Verschwenken erfindungsgemäß nur mit Hilfe der Schwenkkugellager
erreicht.
Die Nabee der überrolle α (Abb. 1) erhält
in bekannter Weise zwei Pendelkugellager mit den Außenringen /, f zwischen die Lagerdeckel
g, gr eingesetzt, während die Innenringe h, h' von dem stillstehenden Zapfend
gehalten werden. Der eine Innenring h' vvird, wie üblich, auf einer Schulter des Zapfens d
von der Mutter i gehalten. Zum schrägen Halten des anderen Innenringes h dient ein
Büchsenkörper /, dessen zylindrische Sitzfläche m mit der Achse des Zapfens d, die
auch die Mittelachse des Außenringes / bildet, einen geringen Neigungswinkel ein-
schließt. Die Zapfenachse ist mit A-A bezeichnet
und die geneigte Zylinderachse der Sitzfläche m mit B-B1 wobei zur besseren Veranschaulichung
die Neigung von B-B ver: stärkt dargestellt ist, daher es den Ansch§il}!
erhält, als ob die Kugeln bis an den Ra5|£L
des äußeren Ringes/ zum Laufen kämen; Für die Verschwenkung sind nur Bruchteile von Millimetern erforderlich, und der schräge
ίο Zylinder m ist nur wenig in seiner Achse geneigt.
Eine Drehung der Büchse/ auf dem feststehenden Zapfen d wird durch die Stiftschraube
η im Langschlitz ο verhindert; da-
'5 gegen ist die Längsverschiebung der Büchse/
möglich, zu welchem Zweck das Gewindestück p durch den Deckel g geführt ist und
durch Drehen der Mutter q axial verschoben werden kann. Die Schraube r mit Unterleg-
■20 scheibe sichert die gewählte Einstellung der
Mutter q bzw. der Büchse /. Bei einer Längsverschiebung von 7 gleitet auf dem Mantel«
der Innenring h und hebt und senkt sich nach der Mittelachse B-B; im gleichen Sinne bewegt
sich auch der Außenring/ in vertikaler Richtung, womit ein Schwenken der Rolle a
in beliebigem Sinne erreicht werden kann.
In der gleichen Weise kann auch der ungenaue Lauf einer Riemenscheibe, eines Kettenrades
o. dgl. geregelt werden.
Band einer Bandschleifmaschine zum genaui
Lauf mit der Antriebsrolle eingestellt weri Es ist aber auch möglich, selbsttätig den J£auf
eines Schleif bandes in der Mitte der getriebenen Umleitrolle zu halten, wenn/mit geringen
Abweichungen die Einrichtung gemäß der Erfindung bei beiden Lagesstellen angeordnet
wird. Dies ist in denXbb. 3 und 4 bei einer Handbandschleifmas^nine beispielsweise
veranschaulicht.
Das Schleifband ί läuft/über die beiden
Rollen t, t', wobei die letztere mit dem Antrieb versehen, also im Gestell u entsprechend
unverschiebbar gelagert ist. Dagegen ist die Rolle t an den beidenr Zapfen ν mit Schwenkoder
Pendellagernzw versehen, welche etwas längere Zylinders^fze in den Pinolenköpfen χ
erhalten. Erfioaungsgemäß stehen nun' die
Mittelachsen öh7-C dieser Zylindersitze etwas
schräg zur Achse der Rolle t und sind gegeneinander geneigt, wiederum in der Darstellung
zur/besseren Veranschaulichung etwas übertrieben gezeichnet.
Esywird ohne weiteres erkenntlich, daß bei
eine/ geringen seitlichen Verschiebung der Rcme t mitsamt den Kugelringen ze/ in den
der Achse von t' bewirkt wird. . Dies wird praktisch vom Schleifband ί bfe-
^wirkt. Hat sich dasselbe auf der einen Sycite
l-.ä'ejnes Umfanges mehr gedehnt als auf de/anjli,
so wandert es sofort auf den beiden ^Rollen t, f nach der Seite der stärkeren Dehnung.
Dieser bekannte Übelstand fiuhrt zu einer Zerstörung des Schleif bandes durch Anlaufen
an dem Maschinengestell oder zur Beschädigung desselben. Zwar sintf hier Leitbleche
üblich oder auch andere Mittel, um das Band in der Mitte laufend zu Walten, die jedoch
ihren Zweck nur unvollkommen erfüllen.
Bei dem gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel hat die Rolle t seitlicheAnlatffränder y. Stößt
nun das einseitig gedehnte Band s seitlich gegen den einen Randy, so wird dadurch die
Rolle t auf die Seite gedrückt, der ganze Laufteil wird damit saftlich verschoben und
die Rolle t zufolge dea Achsenneigung C-C-C
so verschwaikt, daß /das Bandi wieder zur
Mitte gleitet. Die/sonst gleichmäßig vorkommende Dehnuög des Schmirgelbandes s
wird durch die au/die Pinolenköpfe κ wirkenden Federn ζ übe/wunden,und nur die geringe
Ungleichheit bAucht von der Neigung der schrägen Zylinoersitze durch Schwenken der
Rolle t ausge/lichen zu werden.
Die Anlajmränder y sind unter Umständen
entbehrlich/ In der Regel wird die Ungleichheit in eier Kantenspannung des Schleifbandes i/die durch einseitige Erwärmung, Gewebelängung
o. dgl, bewirkt wird, so gering sein, daß ein Wandern des Bandes bis an den
Rand/der Rolle t nicht eintritt. Dann stellt der^ederdruck, der das Band unter Spannuijg
hält, die Rolle selbsttätig so schräg ein, dgffi beide ungleich gelängte Kanten die Rolle
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch: 1ooEinrichtung zum Verschwenken der Drehachsen von Getriebeteilen, die unter Vermittlung von zwei Kugellagern um feststehende Zapfen sich drehen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem feststehenden Zapfen (d) eine nur in axialer Richtung gegen den Zapfen verschiebbare Hülse mit zylindrischer Mantelfläche (m), aber mit einer gegen die Mittellinie (A-A) des Zapfens geneigten Mittellinie (B-B) „den feststehenden inneren Ring (h) eines der beiden Kugellager des Getriebeteiles (a) trägt, derart, daß beim axialen Verschieben der Zylinderhülse die theoretische Drehachse des Getriebeteiles verschwenkt wird./ €»--■■· S-.' I rs 5 i;iiiiSi- ä ,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL92318D DE676392C (de) | 1937-04-03 | 1937-04-03 | Einrichtung zum Verschwenken der Drehachse von Getriebeteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL92318D DE676392C (de) | 1937-04-03 | 1937-04-03 | Einrichtung zum Verschwenken der Drehachse von Getriebeteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676392C true DE676392C (de) | 1939-06-02 |
Family
ID=7287458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL92318D Expired DE676392C (de) | 1937-04-03 | 1937-04-03 | Einrichtung zum Verschwenken der Drehachse von Getriebeteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676392C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5336955A (en) * | 1991-12-20 | 1994-08-09 | Minebea Kabushiki-Kaisha (Minebea Co., Ltd.) | Outer - rotor type spindle motor |
-
1937
- 1937-04-03 DE DEL92318D patent/DE676392C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5336955A (en) * | 1991-12-20 | 1994-08-09 | Minebea Kabushiki-Kaisha (Minebea Co., Ltd.) | Outer - rotor type spindle motor |
| US5442247A (en) * | 1991-12-20 | 1995-08-15 | Minebea Kabushiki-Kaisha | Outer-rotor type spindle motor with a reduced thickness in the axial direction |
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