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DE165130C - - Google Patents

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Publication number
DE165130C
DE165130C DENDAT165130D DE165130DA DE165130C DE 165130 C DE165130 C DE 165130C DE NDAT165130 D DENDAT165130 D DE NDAT165130D DE 165130D A DE165130D A DE 165130DA DE 165130 C DE165130 C DE 165130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
chambers
pipes
boiler
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT165130D
Other languages
English (en)
Publication of DE165130C publication Critical patent/DE165130C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft Wasserröhrenkessel mit zwei oder mehreren Wasserumläufen, die von sich kreuzenden Bündeln paarweise miteinander verbundener, gegeneinander geneigter Röhren gebildet werden, welche an ihren auseinander laufenden Enden an Wasserkammern angeschlossen sind. Die Erfindung besteht in der Schaffung eines weiteren Wasserumlaufes, der dadurch hergestellt ist, daß die unteren
ίο vorderen und hinteren seitlich liegenden Wasserkammern, gegebenenfalls auch die mittleren, vorderen und hinteren Wasserkammern der beiden Wasserumläufe nach unten verlängert und ihre Verlängerungen durch Rohre miteinander verbunden sind, die zugleich Wasserwände für den Feuerraum bilden.
In Fig. ι ist eine Vorderansicht eines der Erfindung gemäß eingerichteten Kessels dargestellt; Fig. 2 zeigt einen Teil des Kessels in hinterer Ansicht; Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 und erläutert eine abgeänderte Ausführungsform der Anordnung der unteren Wasserkammern und der Standrohre; Fig. 4 ist ein Querschnitt des Kessels nach Fig- 3; Fig· S und 6 zeigen eine Querschnittansicht und eine hintere Ansicht eines Kessels mit etwas abgeänderter Form des oberen Teiles; Fig. 7 veranschaulicht eine Abänderung der Gestaltung der Wasserkammern; Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie XII-XII (Fig. 7) ; Fig. 9 zeigt den Querschnitt einer etwas abgeänderten Ausführungsform des Kessels, und Fig. 10 stellt eine hintere Ansicht des in Fig. 9 gezeigten Kessels dar.
Der neue Kessel nach Fig.. 1 bis 4 weist zwei Reihen von vorderen Wasserkammern 1 und 2 und zwei Reihen von hinteren Wasserkammern 3 und 4 auf. Die unteren vorderen Kammern 1 sind mit den oberen Vorderkammern 2 durch Rohrbündel 5 und 6 verbunden. Diese Rohrbündel durchqueren den Kessel, und sind die einzelnen Rohre 5 und 6 an der Hinterwand des Kessels durch Stutzen 9 miteinander verbunden, die mit den hinteren Wasserkammern 3 und 4 in einer Ebene liegen. In ähnlicher Weise geht von jeder unteren Hinterkammer 3 ein Rohrbündel 7 aus, dessen einzelne Rohre durch zwischen den vorderen Wasserkammern liegende Stutzen 9 mit den einzelnen Rohren eines nach der oberen Hinterkammer 4 führenden Rohrbündels 8 verbunden sind. Die oberen Wasserkammern 2 sind durch Rohre 17 mit dem oberen hinteren Dampf- und Wasserraum 16 verbunden, während die oberen hinteren Kammern 4 unmittelbar an diesen Wasserraum 16 angeschlossen sind. Infolge dieser Anordnung ergießen sich die beiden von den unteren Wasserkammern 1 und 3 ausgehenden Wasserströme in bekannter Weise in den gemeinschaftlichen Wasserraum 16, in den das Speisewasser durch die Leitung 14 eingelassen wird. Der Wasserraum 16 ist durch an der Kesselhinterwand niedergeführte Standrohre 20 mit den unteren hinteren Kammern 3 verbunden, die ihrerseits
durch Rohre ii mit den unteren vorderen Wasserkammern ι in Verbindung stehen. Die Standrohre 20 speisen demnach die beiden vorgenannten Wasserströme und bilden in bekannter Weise zwei Wasserumläufe, indem das zugeführte Wasser aus den Wasserkammern 3 zum Teil durch die Rohrbündel 7 und 8 und die Kammren 4 und zum Teil durch die Rohre 11, die Kammern 1, die Rohrbündel 5 und 6, die Kamern 2 und die Rohre 17 nach dem Wasserraum 16 zurückströmt.
Um einen dritten Wasserumlauf und zugleich Wasserwände für den Feuerraum des Kessels zu bilden, sind die unteren, vorderen und hinteren, seitlich liegenden Wasserkammern ι und 3 bis zu dem Feuerrost oder bis über die Höhe der Roststäbe hinaus hinabgezogen (Fig. 1). Diese Fortsetzungen der Endkammern sind durch Rohre 36 verbunden, welche so dicht aneinander liegen, daß sie Wasserwände für die Seiten der Feuerbüchse bilden. Durch ebensolches Hinabziehen von zwischenliegenden Wasserkammern und durch Verbindung dieser so geschaffenen Ansätze durch andere Rohre 36 können breite Feuerbüchsen in mehrere getrennte Heizräume abgeteilt werden. Gemäß Fig. 1 und 2 ist die Feuerbüchse durch eine Zwischenwasserwand, gebildet von mittleren Rohren 36, in zwei Heizräume abgeteilt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Standrohre unterhalb der Verbindungsrohre 36 in die Ansätze der End- bezw. Mittelkammern einmünden, so daß stets eine Wasserzufuhr nach den Rohren 36 sichergestellt ist, die demnach einen Teil des Wasserumlaufweges bilden.
Die zwischen den End- bezw. Mittelkammern liegenden Kammern 3 sind nach unten hin verlängert (Fig. 3). An diese Verlängerungen sind mit Hilfe von Stutzen 37 Ausgleichskammern 38 angeschlossen, die ihrerseits mit den herabgezogenen End- bezw. Mittelkammern 3. ebenfalls durch ähnliche Stutzen in Verbindung stehen. Diese Ausgleichskammern, welche nicht in die Wasserumläufe mit eingeschlossen sind, sichern den Wasserkammern nicht nur eine gleichmäßige Wasserzufuhr, sondern dienen auch als Schlammsammler. Zum Entfernen des abgelagerten Schlammes sind die Ausgleichskammern 38 mit Abblaserohren 39 versehen (Fig. 4). Zum Tragen der Kammern 38 dienen an den Wasserkammern angebrachte Träger 40 und gewünschtenfalls auch noch Zwischenstützen 41 (Fig. 2).
Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, können alle hinteren Wasserkammern 3 bis unterhalb der Höhe der Verbindungsrohre 11 hinabgeführt sein; die Ausgleichskammern oder Schlammsammler ruhen dann auf dem Boden des Feuerraumes. Um genügend Raum für die Verbindung der Rohre 36 mit den zugehörigen Wasserkammern zu schaffen, sind diese vorzugsweise länger gemacht als die dazwischenliegenden Wasserkammern und reichen an den Enden der Schlammsammler 38 herab, wie dies aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Da die Schlammsammler keinen Teil der Wasserumlaufwege bilden, so stehen sie mit den nach unten herabgezogenen Wasserkammern nicht in Verbindung.
Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform ist der Kessel noch mit einem vorderen Wasserraum 19 ausgerüstet, der mit den vorderen Wasserkammern 2 unmittelbar und mit dem hinteren Wasserraum 16 durch Rohre 18 verbunden ist. Diese Ausführungsform des Kessels gewährt einen bedeutend vergrößerten Dampfprallraum, wodurch trockenerer Dampf und ein ruhigerer Wasserstand gesichert ist.
Quer zur Vorder- und Hinterwand des Kessels nach Fig. 1 und 4 sind Rohre 43 angeordnet, die zwischen den Wasserkammern vorstehende Stutzen 44 tragen. Die vorderen Rohre tragen die Stutzen so, daß der Staub u. dgl. von den Rohren nach der Hinterwand des Kessels weggeblasen werden kann. Mit Hilfe der hinteren Rohrleitungen und Stutzen kann der nach hinten geblasene Staub und Schmutz auf die Leitfläche 45 niedergeblasen werden, von wo man ihn durch eine geeignete Öffnung entfernen kann.
Der in Fig. 1 bis 6 dargestellten Kesselgestaltung ist es eigentümlich, daß auf demselben Bodenflächenraum eine tiefere Feuerbüchse und eine bedeutend größere Fleizfläche als bisher erreicht wird, ohne daß der Wasserumlauf beeinträchtigt wird. Ein großer oberer Wasseraum 16 sichert eine genügende Wassermenge, um die Standrohre zu speisen, welche den Wasserumläufen das W'asser zuführen; die Ausgleichskammern 38 ersetzen die üblichen unteren Wasserräume, d. h. sie stellen die Wasserzufuhr nach den unteren Wasserkammern ι und 3 sicher, im Falle, daß eines oder mehrere der Standrohre verstopft sein sollten.
Da die Röhren, welche die beiden miteinander verbundenen Rohrbündel 5 und 6 bezw. 7 und 8 bilden, ihre verbundenen Enden nebeneinander haben, so müssen die Wasserkammern der beiden unteren Rohrbündel versetzt zu denen der beiden oberen Rohrbündel liegen, um das Biegen der Röhren zu vermeiden. Da die unteren hinteren Wasser- ■ kammern in einer Richtung abgebogen sind, z. B. nach links (Fig. 2), und die vorderen Wasserkammern in der entgegengesetzten Richtung oder nach rechts (Fig. 1), so würden die Wasserrohre 11 und 36 unter einem
Winkel sich quer durch den Kessel erstrecken. Um nun diese winklige Anordnung der Rohre ii zu vermeiden, sind die unteren Enden der unteren Wasserkammern nach einer Seite hin/ abgebogen, um die Rohre ii parallel mit den Rohrbündeln 5, 6, 7 und 8 oder rechtwinklig zur Vorderseite des Kessels zu bekommen (Fig. 8). Vorzugsweise wird die Beseitigung der winkligen Anordnung durch Abbiegung der unteren Enden der unteren hinteren Wasserkammern allein bewirkt (vergl. Fig. 7). Während durch dieses Abbiegen der unteren hinteren Wasserkammern die winklige Anordnung der Rohre 11 erreicht wird, werden die die Wasser.wände bildenden Rohre 36 dadurch in die richtige Lage gebracht, daß die Ansätze der diagonal gegenüberliegenden hinteren und vorderen seitlichen Wasserkammern in der in Fig. ι und 2 gezeigten Weise nach außen gebogen werden.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, verläuft die untere hintere Wasserkammer der linken Seite gerade, wohingegen die zugehörige untere vordere Wasserkammer nach außen abgebogen ist, so daß das Rohr 11 und einige der Rohre 36 eine winklige Stellung erhalten. Diese Anordnung verhindert eine wesentliche Verringerung der Weite der Feuerbüchse an ihren beiden Enden.
Da die Wasserkammern 3 durch die Wasserwandrohre 36 an die Verlängerungen der vorderen unteren Wasserkammern 1 angeschlossen sind, so entsteht ein dritter Wasserumlauf, der ebenfalls ungefähr da beginnt, wo die beiden anderen Wasserumläufe ihren Anfang nehmen. Die drei Wasserumläufe haben in den Standrohren 20 gemeinschaftliche Zuleitungen. Dieser dreifache Wasserumlauf ist ebenfalls ein kennzeichnendes Merkmal der Kesselgestaltung nach Fig. 9 und 10.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 8 sind die unteren Enden der hinteren Wasserkammern mit außerhalb des Wasserumlaufes liegenden Ausgleichskammern 38 verbunden.
i-5 Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 fehlen die Ausgleichskammern; ein Ausgleich des Wasserumlaufes in den hinteren unteren Wasserkammern kann dadurch herbeigeführt werden, daß die unteren Enden der Wasserräume durch Stutzen 37 miteinander verbunden werden. Die Endwasserkammern der beiden unteren Kammerreihen sind bis ungefähr an die Roststäbe hinabgeführt und durch Wasserwandrohre 36 miteinander verbunden. Die unteren hinteren Zwischenkammern ruhen mit ihren unteren Enden auf Schienen 44, die an den Endkammern befestigt und durch Träger 41 unterstützt sind. Obwohl es nicht notwendig ist, so empfiehlt es sich doch, nicht nur die unteren Enden der hinteren Zwischenkammern, sondern auch die Verlängerungen der äußeren Wasserkammern an die anliegenden Zwischenkammern durch Stutzen 37 anzuschließen, wie in Fig. 10 gezeigt, da bei einer solchen Anordnung die Verlängerungen der Außenkammern an die Abblaseleitungen angeschlosen und die unteren Kammern abgeblasen werden können. . Bei dieser Ausführungsform sowie bei der in Fig. ι bis 4 gezeigten Anordnung sind die unteren Enden der Standrohre 20 an die hinteren Unterkammern unterhalb der Verbindungsrohre ii angeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Wasserröhrenkessel mit mehreren Wasserumläufen, die von sich kreuzenden Bündeln paarweise miteinander verbundener, gegeneinander geneigter Röhren gebildet werden, welche an ihren auseinander laufenden Enden an Wasserkammern angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Wasserumlauf in der Weise gebildet ist, daß die unteren vorderen und unteren hinteren seitlichen, gegebenenfalls auch mittleren Wasserkammern der beiden ersten Wasserumläufe nach unten verlängert und ihre Verlängerungen durch Rohre (36) miteinander verbunden sind, welche zugleich Wasserwände für den Feuerraum bilden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT165130D Active DE165130C (de)

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