DE1650965C - Klemme aus Federblech zur Be festigung einer U formigen Profilleiste auf einer Stützfläche - Google Patents
Klemme aus Federblech zur Be festigung einer U formigen Profilleiste auf einer StützflächeInfo
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Description
45
Die Erfindung geht aus von einer Klemme der im Oberbegriff des Anspruches I genannten Art.
Bei einer bekannten Klemme dieser Art (USA.-Patentschrift
2 885 041) ist die Zunge mit einem Loch für eine Befestigungsschraube versehen, mittels welcher
d;i. die Profilleiste erfassende Zungenendc in Richtung zur Stützfläche verspannt wird, auf welcher
der Hauptteil der Klemme flächig aufsitzt. Das Erfordernis einer Schraube zur Verspannung der Profilleiste
macht Mne solche Klcmmanordnung aufwendig
und kompliziert die Montage. Da außerdem die Klemmkraft nur durch die elastische Biegung des äußeren
Zungcnteils zustande kommt und schon bei der geringsten Lockerung der Schraube stark abnimmt,
ist eine sichere Halterung der Profilleiste auf die Dauer nicht gewühlleistet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Klemme der vorgenannten Art dahingehend zu verbessern, daß
unter gleichzeitiger Schaffung der Möglichkeit, die Klemme zur Vereinfachung der Montage an einen
Steel· knopf anzubringen, eine günstige elastische Verspannung
der zu haltenden U-förmigen Profilleiste erreicht wird, welche die Gefahr einer Lockerung
ausschließt.
Erfir.dungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Zunge mit einem zur Außenkante der Klemme hin offenen Schlitz mit einer daran anschließenden
Endstelle zum Einführen und Einrasten eines an der Stützfläche aufragenden Steckknupfes und
einer der Engstelle folgenden Erweiterung in Form
eines Querschl'tzes am inneren Ende der Zunge versehen
ist, wobei die der Zunge gegenüberliegen-ic vierte Rahmenseite eine nach unten und in Richtung
der Zunge weisende Nase für den forrr.schlüssigen Eingriff der Unterkante der Profilleiste aufweist und
ebenfalls aus der Ebene des Hauptteils herausgcbogen
und durch Abkröpfungen mit den Rahmenseitenschenkeln verbunden ist.
Bei einer anderen bekannten Klemme (USA -Patentschrift
3 241 277) zur Befestigung einer U-torn,: gen Profilleiste auf einer Stützfläche ist /war sdu-i
eine der Losung der F.rfindungsaufgabe entspr..
chenc1 Nasenausbildung bekanntgeworden, die /v-.eifelsfrji
auch eine elastisch verspannende Wirkung aufv.eist, da sonst die Profilleiste nicht gehalten
würde. Jedoch wird diese elastische Verspannung dort auch wieder nur durch die Biegung einer einfachen
Zunge bewirkt, welche mit einer Befestigungsschraube an der Stützfläche befestigt wird. Oi-mgegenüber
wird beim Anmeldungsgcgenstand durch die Hinzuziehui g des rahmenförmigen Hauptteils ak
Federelemetit unter günstigerer Ausnutzung der Raumgeometrie und der formgebenden Verhältnisse
eine stärkere Durchfederung des die Nase tragendin Teils jrreicht, wobei vor allem insofern günstigere
Verhältnisse als bei der vorbekannten Klemme erreicht werden, als diese Partie nur mit einem langen
federnden Hebelarm durchfederr kann. Durch die erhöhte Stellung der Nase im eingebauten Zustand ist
der von der Stützfläche schräg nach aufwärts gerichtete Teil der Profilleiste ebenfall:, im erhöhten Bereich
verspannt, und es entsteht cabei eine günstige Hebekraftwirkung von dem Formschlußpunkt bis
zum Abstützpunkt der Leiste, der bei den vorhandenen Kraftverhältnissen eine sehr günstige Verspannung
der Leiste ergibt.
Bei einer weiteren Klemme (USA.-Patentschrift 3 354 597) zur Befestigung einer Profilleiste ist es
zwar auch bereits bekannt, eine mit einem schlüssellochförmigen
Loch versehene Zunge durch eine U-förmige Aussparung vom Hauptteil der Klemme zu
trennen und aus der Ebene des Hauptteils herauszubiegen, so f'aß die Zunge unter den Kopf eines Steckknopfes
geschoben werden kann. Die Einführung des Steckknopfes erfolgt dabei am Zungenende, woraufhin
die Klemme so verschoben wird, d-" der Steckknopf
die Zunge nahe ihrem Ansatz am Haupttc!1 erfaßt.
Die Zunge dient somit nur als Auflaufschräge für den Steckknopf bei der Montage, während die
Verspannungskraft im montierten Zustand nur vom Hauptteil der Klemme aufgebracht wird. Bei uer vorbekannten
Klemme ist nicht die Möglichkeit benutzt worden, hinter dem U-Teil noch einen durch das
U-Tcil getrennten Randteil hochzubiegen, um dadurch die günstigen Verspanntingsvcrhältnissc wie
bei der Erfindung zu erreichen.
Schließlich ist es bei einer weiteren Klemme (USA.-Patentschrift
2 709 390) anderer Bauart bekanntgeworden, eine Zunge mit einem zur Außenkante der
Memme hm offenen Schlitz mit einer daran anschließenden
Engstelle zum Einführen und Einrasten eines an der Stutzflache aufragenden Steckknopfes zu versehen.
Durch die Erfindung wird somit eine Klemme geschaffen, durch welche bei einfachster Montage die
zu befestigende Profilleiste auf der Stützfläche auch auf lange Sictn sicher gehalten wird, wobei die das
Einrasten des Steckknopfes bewirkende Engstelie in dem zur Außenkante der Klemme hin offenen Schlitz
auch em Losen der Befestigung unter fortwährenden Erschütterungen, wie sie insbesondere im Kraftfahr-/eugbau
auftreten, mit Sicherheit verhindert.
Die letztere Wirkung der erfindungsgemäßen klemme wird in vorteilhafter Ausgestaltung der Ernndung
bei einer an sich bekannten Anordnun« bei
welcher die Engstelie des Schlitzes durch einen an ■Jessen einer Kante angeordneten Vorsprung gegeniber
der Schhtzachse seitlich versetzt ist, zusätzlich .mch dadurch erhöht, daß der Vorsprung ei.ie Schulter
bildet, durch welche der Schaft des StecVknopfes ;n den Schlitz gehalten wird. Durch eine solche
Schulter wird der einmal in den Schlitz eingerastete Steckknopf in der der Engstelle folsenden Erweiterung
absolut festgehalten. Um trotzdem das Einführeu
und Einrasten !eicht zu machen, hat der Vorsprung
nach einem weiteren Ausgestaltungs.nerkmal der Erfindung mit einer an sich bekannten Einführschrage
am Schlitz eine gegen das offene Schlitzende hin -.chräg verlaufende Kante.
Schließlich besteht ein besonderes Merkmal zur Mirteilhaften Weiterbildung der Erfindung noch
dann, daß die Zunge in an sich bekannter Weise in einem spitzen Winkel zur Ebene des Hauptteils der
Klemme aufgebogen ist. Hierdurch wird erreicht, daß die auf den Steckknopf aufgeschobene Klemme auch
schon vor der Anbringung der Profilleiste mit einer gewissen Spannkraft auf der Stützfläche gehalten und
somit gegen ein Lösen bei den Montagearbeiten gesichert wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Klemme des Ausführungsbeispiels
im montierten Zustand mit einer Tragplatte und einer Profilleiste, die im Schnitt dargestellt
sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht der unmontierten Klemme,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Klemme und
Fig. 4 eine Stirnansicht der Klemme von rechts
mit Bezug auf F i g. 2.
Wie Fig. 1 zeigt, wird die in ihrer Gesamtheit mit
20 bezeichnete Klemme auf einen Steckknopf 22 aufgeschnappt, welcher einen Kopf 24 sowie einen
Schaft 26 aufweist, dessen Ende bei 28 mit der Oberseite des waagerechten Teils einer die Stützfläche für
die Klemme und eine zu befestigende Profilleiste bildenden Tragplatte 30 verschweißt ist.
Die Klemme 20 hat etwa in der Mitte einen Schlitz 32. der bis zur einen Kante 34 der Klemme reicht.
Der Schlitz 32 vcriä-jft innerhalb einer Zunge 36, die
vom Hauptteil 38 der Klemme 20 durch eine U-förmige Aussparung 92 über Verengungen 40 verbunden
und gegenüber dem Hauptteil schräg aufgebogen ist. Die Zunge 36 endet in einem Sitz 42, der sich federnd
nachgiebig geeen die Unterseite des Steckknopfkopfes 24 abstützt, so daß der Hauptteil 38 der
Klemme 20 federnd aegen die Tragplatte 30 gedruckt
Durch die Aussparung 91 hai der Hauptteil 38 der
Klemme 20 rahmenförmige Gestalt. Die der Zunge gegenüberliegende Rahmenseite 50 ist aus der Ebene
des Hauptteils 38 herausgebogen und durch Abkröpfungen 52 mit den Rahmenseitenschenkeln verbunden.
Im Mittelabschnitt ist aus der Rahmenseite 50 eine Nase 54 nach unten ausgebogen, durch welche
eine mit einem Schenkel unter die Rahmenseite 50 gedruckte Profilleiste 60 hintergriffen und dadurch
festgehalten wird.
Wie Fiel erkennen läßt, wirkt die Klemme 20 in
Verbindung mit dem Steckknopf V und der Profilleiste 50 als Hebel. Die Zunge 36 stu'zt sich gegen du
Unterseite des Steckknopfkopfes 24 an und bewirkt, daß die Kante 34 der Klemme federnd auf der Trag
platte 30 aufliegt, während sich die Ralimenseite 50
federnc' nachgiebig ge.iien den einen Profilschenkel 62
der U-förmigen Profilleiste 60 abstützt. Hierdurch wird die Profilleiste 60 bei 66 in Anlage mit der
Tragplatte 30 gehalten, wobei um diese Anlagesteile ein Moment ausgeübt wird, das der anderen Profilschenkel
68 gegen einen Bauteil 70, beispielsweise die Glasscheibe eines Kraftfahrzeugfensters, drückt.
Die Profilleiste 60 hat in dem Ausführungsbeispiel an der Außenseite des Profilschenkels 62 eine einwärts
gebogene Lippe 64, hinter welcher die Nase 54 der Klemme 20 einrastet und ein Abziehen oder sonstiges
Lösen der Profilleiste 60 verhindert. Die Abkröpfungen 52 des Hanptteils 38 verleihen der Rahmenseite
50 eine zusätzliche Elastizität, die uas Einfedern
begünstigt, welches erforderlich ist, um den Profilschenkel 62 mit der Lippe 64 unter die Rahmenseite
50 zu drücken.
Der Schlitz 32 ist zur Sicherung der Klemme 20 gegen ungewolltes Lösen vom Steckknopf 22 mit einem
bartartigen Vorsprung 80 versehen, e'er eine Verengung
82 des Schlitzes bildet, deren Weite geringer ist als der Durchmesser des Steckknopfschaftes 26. Der
bartartige Vorsprung 80 isi zur Schlitzachse geschränkt, so daß sich der Schlitz 32 zu erweitern vermag,
wenn der Schaft 26 des Steckknopfes 22 durch den Schlitz geschoben wird. Die äußere Kante 84 des
Vorsprungs 80 verläuft zur Erleichterung der Einführung des Steckknopfschaftes 26 und der dabei auftretenden
Schlitzerweiterung schräg. Die innere Kante des Vorsprungs £9 bildet eine Schulter 86, welche
leicht gegenüber der Längsrichtung der Klemme geneigt ist. Die Schulter 86 verhindert ein Abziehen
oder sonstiges Abgleiten der Klemme 20 vom Steckknopf 20. Um demgegenüber das Einführen und Einrasten
des Steckknopfes 22 in den Schlitz 32 zu ermöglichen, ist das innere F.nde der Zunge in Form
eines Querschlitzes 90 erweitert, der ein Verwinden der Zunge beim Einführen des Steckknopfes 22 in
den Schlitz 32 ermöglicht. Ein Abziehen der Klemme 20 vom Steckknopf 22 kann nur dadurch geschehen,
daß der Vorsprung 80 über den Kopf 24 des Steckknopfcs ausgehoben und hinweggeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Klemme aus Federblech zur Befestigung einer U-förmigen Profilleiste auf einer Stützfläche,
bestehend aus einem rahmenförmigen Hauptteil, an dessen einer Seite nach einwärts
eine von den übrigen Rahmenseiten durch eine U-förmige Aussparung getrennte Zunge ansetzt,
die aus der Ebene des Hauptteils herausgebogen ist. dadurch gekennzeichnet, daß die
Zunge (36) mit einem zur Außenkante der Klemme hin offenen Schlitz (32) mit einer daran
anschließenden Engstelle (82) zum Einführen und Einrasten eines an der Stützfläche (Tragplatte 30)
aufragenden Steckknopfes (22) und einer der Engstelle (82) folgenden Erweiterung in Form
eines Quersehlitzes (90) am inneren Ende der Zunge (36) versehen ist, wobei die der Zunge (36)
gegenüberliegende vierte Rahmenseite eine nach unten und in Richtung zur Zunge (36) weisende
Nase (54) für den formsch Rissigen Eingriff der Unterkante (64) der Profilleiste (60) aufweist und
ebenfalls aus der Ebene des Hauptteils (38) herausgebogen und durch Abkröpfungen (52) mit
den RahmenseitenFchenkeln verbunden ist.
2. Klemme nach Anspruch I, bei welcher die Engstelle des Schlitzes durch einen an dessen
einer Kante angeordneten Vorsprung gegenüber der Schlitzai.hse seitlicn versetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß de: Vor.vrung (80) eine Schulter (86) bildet, durch .ve'.che der Schaft (26) des
Steckknopfes (22) in dem S^.ilitz (32) gehalten
wird.
3. Klemme nach Anspruch 2 mit Einführschräge
am Schlitz, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (80) eine gegen das offene Schlitzende
hin schräg verlaufende Kante (84) hat.
4. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (36) ;n
an sich bekannter Weise in einem spitzen Winkel zur Ebene des Hauptteils (38) der Klemme (20)
aufgebogen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0045570 | 1968-01-25 | ||
| DEW0045570 | 1968-01-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1650965A1 DE1650965A1 (de) | 1972-02-24 |
| DE1650965B2 DE1650965B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE1650965C true DE1650965C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2411240A1 (de) * | 1973-03-08 | 1974-09-12 | Usm Corp | Befestigungsvorrichtung |
| DE2853254A1 (de) * | 1978-12-09 | 1980-06-26 | Raymond A Fa | Zierleistenklammer |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2411240A1 (de) * | 1973-03-08 | 1974-09-12 | Usm Corp | Befestigungsvorrichtung |
| DE2853254A1 (de) * | 1978-12-09 | 1980-06-26 | Raymond A Fa | Zierleistenklammer |
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