[go: up one dir, main page]

DE1650637A1 - Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnraedern - Google Patents

Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnraedern

Info

Publication number
DE1650637A1
DE1650637A1 DE19671650637 DE1650637A DE1650637A1 DE 1650637 A1 DE1650637 A1 DE 1650637A1 DE 19671650637 DE19671650637 DE 19671650637 DE 1650637 A DE1650637 A DE 1650637A DE 1650637 A1 DE1650637 A1 DE 1650637A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gears
differential
gear
shafts
output shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671650637
Other languages
English (en)
Inventor
Burtner David S
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BURTNER DAVID S
Original Assignee
BURTNER DAVID S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BURTNER DAVID S filed Critical BURTNER DAVID S
Publication of DE1650637A1 publication Critical patent/DE1650637A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/27Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using internally-actuatable fluid pressure, e.g. internal pump types
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/08Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/08Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
    • F16H2048/085Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears characterised by shafts or gear carriers for orbital gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Getriebe mit zurückgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnrädern
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Zahnradgetriebesysteme und im besonderen auf Differentialgetriebe mit begrenztem Schlupf.
Die Erfindung betrifft insbesondere Kraftfahrzeugdifferentiale sowie ein Verfahren und Mittel zur Verhinderung der Abgabe des gesamten Antriebes (input drive) an eine von zwei Achswellen (axle drive shafts), wenn der Widerstand gegen die Drehung der genannten einen welle vernachlässigbar ist. V/ie es allgemein wohlbekannt ist, gibt es zwei Haupttypen von Differentialgetrieben, nämlich das sogenannte Kegelraddifferential und das Stirnraddifferential. Für Kraftfahrzeuggetriebe wird das Kegelraddifferential am verbreitete ten verwendet. Differentialgetriebe
009845/0492
dieses Typs sind so ausgeführt, daß, wenn ein Kraftfahrzeug in gerader Linie fährt, die Differentialzahnräder beziehungsweise AusgleichsZahnräder innerhalb des Differentiales sich nicht drehen und die hineingesteckte Leistung (input power) in gleichem Maße auf beide Achswellen übertragen wird. Während des Abbiegens drehen sich die Differentialzahnräder beziehungsweise Ausgleichszahnräder in einer solchen Weise, daß das Außenrad sich schneller drehen gelassen wird als das Innenrad. Die Zahl der Umdrehungen, welche die Differentialzahnräder beziehungsweise AusgleichsZahnräder während des Abbiegens ausführen, ist verhältnismäßig gering und es sind nur etwa 3 Umdrehungen der Differentialzahnräder beziehungsweise AusgleichsZahnräder auf den Abtriebszahnrädern (output gears) erforderlich, um das Drehen eines Kraftfahrzeuges in einem Vollkreis zu gestatten.
Bei Differentialgetrieben tritt ein besonderes Problem dann ein, wenn der Widerstand einer Abtriebswelle gegen die Drehung im wesentlichen ausgeschaltet ist, beispielsweise wenn ein Had durch Berührung mit Eis oder Schlamm beaiehungsweise Lehm leerläuft beziehungsweise die Zugleistung einbüßt (loses traction). In einem derartigen Pail wird der gesamte Antrieb an die Achswelle, welche wenig beziehungsweise keinen Widerstand gegen die Drehung hat, abgegeben und die Differentialzahnräder beziehungsweise Ausgleichszahnräder können typischerweise 30 oder mehr Umdrehungen in einer sehr kurzen Zeit ausführen, so daß sich das Had ohne Zugleistung mit einer hohen Geschwindigkeit dreht. Gleichzeitig ist das Drehmoment beziehungsweise die Drehkraft an die andere Welle, welche einen Widerstand gegen die Drehung zeigt, vernachlässigbar, so daß das Kraftfahrzeug ortsfest bleibt beziehungsweise stillsteht.
009845/0492 " 3 "
ORIGINAL INSPECTED
j^)s wurden in der Vergangenheit viele Versuche unternommen, um ein .differential nit begrenztem Schlupf, bei welchem ein Antriebsdrehmoment an beide Achswellen abgegeben wird, selbst wenn eine «/eile keinen widerstand gegen die Drehung hat, vorzusehen. Die ce Versucne umfaßten das Vorsehen einer Nocken nebst einer Kupplung umfassenden .anordnung (cams and clutch assemblies) zum direkten Verbinden des Differentialgehäuses beziehungsweise ausjloiCiiS'-ehäuses mit einer oder beiden Achswellen. Die nerköunilichen .artorinun :en haben hohe Gestehungskosten beziehungsweise Abschluß-/.OiJU'in, erfordern eine hLufi e Wartung una unterliegen Fehlern be-ζ '.-.../an.-·ο7/Θΐ;;β i-r'.n/ein beziehungsweise versagen leicht.
Jie öirfinaung liefert; ein Differential mit begrenztem ochlurf i:i einer billigen weise durch einen Mechanismus, welcher der Abr/ taung nicht vinterliegt und wenit/ beziehungsweise keine Wartung erfc-rler j. Kurz gesagt wird dies uurch Zwischenlegen bezieivungsweiue iiinbriii^en eines dilauanr;en Lat;eriales zwischen die üiiferenuialaaiinräder cesio.iun^sweise Ausgleichszahnräd^r, wie cv.^3 : füllen des nürkömmlichen Ausgleichsgehäuses mit einem, ailauanten I.Ia"ueriai, bewericstelligt. üs wurde festgesuellt, daß ei:: lerartifjes Liatorial die wüns cn ans werte Differentialwirkung uji>■£,!' noi'malen Bedingungen, \venn die relativen Unterschiede in de:i ielastunren und G-eschwindigKeiten der Abtrieb swell en gering sind, —^stattet, während die Übertragung des gesamten Drehmomentes ar. eine ,/eile auf einen wesentlichen Verlust an Belastung auf die- ;e ..eil·; hin verhindert wird.
Gegenstand der Erfindung ist dauer ein Getriebe mit zurückger_.lx-enor be-ie.rongsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnr^ier", .e!-.,.·/-■ s dadurch leker./.zeic/^iiu iac, da,! zwischen den
— ^J- —:
BAD OBtGlNAL
Zahnrädern ein dilatantes Material ist.
Eine dilatante Substanz ist eine mit solchen Fließeigenschaften beziehungsweise solcher Formänderungsfähigice it, daß sich der Jfließwiderstand mit einer größeren Geschwindigkeit erhöht, als "die Erhöhung der Fließgescliwindigkeit erfolgt. Die Eigenschaften sind derart, daß das Material bei einer plötzlichen Druckanwendung einen hohen Fließwiderstand zeigt, jedoch bei einer langsamen Druckanwendung fließt. Uegen dieser Eigenschaften hat eine dilatante Substanz in einem Differential während des normalen !"ahrens keine nennenswerte Wirkung, da zwischen den zwei Abtriebswellen ein verhältnismäßig geringer Geschwindigkeitsunterschied besteht. Selbst beim Abbiegen hat das Material wenig beziehungsweise keine Wirkung, da sich die Differentialzahnräder beziehungsweise AusgleichsZahnräder langsam drehen und wenige Umdrehungen ausführen. Das dilatante Material wird jedoch immer dann im wesentlichen nicht fließfähig, wenn die Differentialzahnräder beziehungsweise Ausgleichszahnräder zum Drehen mit einer wesentlichen Gesohwindigkeit relativ zu den Zahnrädern an den Abtriebswellen neigen, infolgedessen übt das dilatante Material eine Belastung beziehungsweise Kraft, welche jeglicher.schnellen Bewegung der Differentialzahnräder.beziehungsweise AusgleichsZahnräder widersteht, aus, wodurch die Diffeientialwirkung begrenzt und die Abgabe des Drehmomentes an beide Abtriebswellen herbeigeführt wird.
Die Erfindung ist auf beide herkömmlichen Differentiale und auf Kraftfahrzeugdifferentiale, welche bereits einen Drehzahlbegreniiungsjieciianiöiaus (positive traction mechanism) beziehungsweiö* Mechanismus züaf Erzielung eines begrenzten achlupfes von einem bekannten !Typ aufweisen, anwendbar. Bei derartigen
OÖ$84$Ö492
BAD ORIGINAL
Differentialen, die "bereits Mechanismen zur Erzielung eines "be- ■ grenzten Schlupfes aufweisen, unterstützt "beziehungsweise fördert aas dilatante Material die anderen Mechanismen in der Umgehung der Differentialwirkung, wenn ein Had leerläuft»- Erfindungsgemäß können dilatante Materialien, auch bei typischen ötirnraddifferentialen, bei welchen noch keine Ausführung mit begrenztem Sehlupf verwendet worden ist, eingesetzt werden* Darüberhinaus'ist die Erfindung auf bei anderen lypen von Mechanismen als Kraftfahrzeugen, ' wie werkzeugmaschinen, Hubmechanismen und dergleichen, "verwendete Differentiale anwendbar.
..- · ■■■; ; ■ ·
Demgemäß ist es ein Ziel der Erfindung,, die Bewegung zwischen Zahnrädern und insbesondere die Differentialwirkung beziehungsweise -bewe'gung bei Planetendifferentialen beziehungsweise Planetöngetrieben (epicyclic gear trains) zu begrenzen. Im besßndereii richtet sich die Erfindung auf die Bereitstellung eines neuen Differentiales mit begrenztem Schlupf zur Yerwendung in Kraft-
fahrzeugen. : -
Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der^ Erfindung ergeben sich aus den folgenden beispielhaften Darlegungen in iTerbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, "..-..".--'
Hierbei sind; :■ ■ ..-'-.; : J
3?igur 1 eine Längsschnittansichi? beziehungsweise·. ünslcht im Längsschnitt in einer horizontalen Ebene eines typischen Differentialgetriebes; eines Kraftfahrzeuges, in welches ein dilatantes-Material eingebracht worden ist, und
4 : ■■ " .s-,6 - '
009045/0402 m*hL
Figur 2 eine Längsschnittansicht beziehungsweise eine Ansicht im Längsschnitt des Differentiales der Figur 1 in einer vertikalen übene längs der - Linie "2—2 der Figur 1 und in der Bichtung der Pfeile gesehen.
In den Zeichnungen ist ein typisches Differential für ein Kraftfahrzeug allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Grundsäuzlich umfaßt dieses ein Differentialgehäuse 12, in welchem eine Kardanwelle beziehungsweise üriebwelle 14 durch ein DifferentialgetrÄe mit Hinterachswellen beziehungsweise Abtriebswellen 16, 18 verbunden ist. Wie es dargestellt ist, erfolgt diese Verbindung durch ein Kegelantriebsritzel 20 an der Kardanwelle 14- und ein an ein Ausgleiehsgehäuse 2Pt befestigtes großes Tellerrad beziehungsweise großes getriebenes Kegelrad Das Ausgleichsgehäuse 24 ist zur Drehung im Differentialgehau.se um die Achse der Hinterachswellen 16» 18 gelagert und mit den inneren iünden der Hinterachsv/ellen 16f 18 durchi ein Differential- getriebe t welches allgemein mit"dem Bezugßzeiohen 28 bezeichnet
: ist, verbunden.
Das Differenisiaigetriebe 28 umfaßt zwei Seitenwellenkegel-» räder be ziehungsvjreise Sonnenräder 30, 32, die mit den Hinterachswellen 16 bezieha^ngsweise 18 verbunden sind, üusgleichskegel-
räder beziehungSTireise Planetenräder beziehungsweise Differentiale ritzel 33 sind zi fischen den SeitenwellenklBgelrädern beziehunga- ; weise Sonnenräde;w. 30, 32 und greifen in jiiese ein, Ausgleichskegejlradwellen beziehiaigeweise Planetenradwellen beziehungsweise | ßitzelwellen .3.4 halten die Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33 zum Drehen um die zentralen Achsen der letzteren.
0Q984S/Ö492 -.? ~
Die Ausgleiciiskerelradwellen' beziehungsweise Planetenradwellen ■■ 54 erstrecken sich radial beziehungsweise sternförmig.von einer Ausgleichskegelradlagerachse beziehunGsweise Planetenradlageraclise beziehungsweise einem Halter (spider) 36 in fester Verbindung mit dem Ausgleichsgehäuse 24. Es sind angeschweißte Dichtungsaufsätze beziehungsweise -kappen 33, 59 an die inneren Enden der Hinteracliswellen 16, 18 innerhalb des Ausgleichsgehäuses Z^- befestigt und 0-Ringdichtungeh 40 zwischen den Seltenwellenkegelrädern beziehungsweise Sonnenrädern 50, 52 und dem Ausgleichsgehäuse 24 vorgesehen. Die Endaufsätze beziehungsweise -kappen $t% 59 und die O-Ringe 40 dichten die Hinteraohswöllen 16, 18 Cegen die Innenseite dee Ausgleiehsgehäuses 24 ab«
u±e es am besten in Figur 2 schematisch veranschaulicht ist, ist das gesamte nicht vom Differentialgetriebe 28besetzte Volumen innerhalb des Ausgleiehsgehäuses 24 mit einem dilatanteti Material gefüllt. Das bevorzugte dilatante Material ist ein nicht ver- schlämmendes bezieliungsweise nicht versumpfendes beziehungsweise nicht einsackendes (non—slump) Siliconpolymer (wie ein. iröti der Dow Gorning Corporation of Midland t Michigan hea?g^jöt^3:lfe3? und ^ unter dem Handelsnamen 0-2-0982 Bouncing Piitiy vertriebener "hüpfender Kitt"). Typische Eigenschaften dieses Materiales umfasaeii ein spezifiseiles Gewicht von 1,10 bis 1,14 bei 250G, eine irlastisität von O,LU19 bis 0,0022' mm (between O.O?5 anä. 0.085 und einen Rückprall beziehungsweise Rücksprung von mindestens 75/0. Das nicht verschlammende beziehungsv/eise nicht versumpfende beziehungsweise nicht ©insackende tolymer ist eitte lift, die nicht verschlammt, nicht versumpft beziehungsv/eise tticht versQhmutat (puddle). Dieses Material weist die EiganBOiiaft des
langsamen Fließens, eine geringe Klebrigkeit und eine gesteuerte beziehungsweise kontrollierte Plastizität auf. Siliconpolymere der verschlammenden beziehungsweise versumpfenden beziehungsweise einsackenden (slump) Art (wie von der Dow Oorning Corporation unter den Handelsnamen XG-2-Ü967 bis XC-2-0972 vertriebener "hüpfender Kitt") können ebenfalls verwendet werden und haben ein spezifisches Gewicht von etwa 1,4 bei 25°C, eine . Plastizität von etwa G,0018 mm (0.07 mil) und einen Rückprall beziehungsweise Rücksprung von 76%. So umfassen diese Materialien einen Bereich'von spezifischen Gewichten von etwa 1,1 bis 1,4 und eine Plastizität von etwa 0,0018 bis 0,0025 mm (0.07 to 0.09 mil). Andere geeignete dilatante Materialien können ebenfalls verwendet werden.
Die Art von derartigen geeigneten dilatanten Materialien gestattet eine langsame relative Bewegung zwischen den Ausgleicliskegelrädern beziehungsweise Planetenrädern 35 und den deitenwellenkegelrädern beziehungsweise Sonnenrädern 50, 32 des Differentialgetriebes 28, sie widerstehen jedoch einer schnellen relativen Bewegung. Einer schnellen relativen Bewegung wird widerstanden, da eine derartige -Bewegung e.:.n rasches Flieiien des dilatanten Materiales erfordert und bei einem dilatanten Material der IfließwiderstarxL sich mit einer größeren Geschwindigkeit erhöht, als die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit erfolgt. -Demgemäß verhindert das Material im wesentlichen eine -relative Bewegung bei hohen Geschriiidigkeiten.
Unter Bezugnahme-auf das in den Zeichnungen dargestellte und oben beschriebene ICrafrfalirzeugdifferential 10 ist es ersichtlich, daü im Betrieb die Drehung der Kardanwelle beziejiunrrsv/eise x'rieb-
009845/0A92
BAD ORIGINAL
welle 14 das große Tellerrad beziehungsweise Kegelrad 22 durch das Kegelantriebsritzel 20 antreibt. Dies dreht das,Ausgleichsgehäuse 24 um die längsachse der zwei Hinterachswellen 46, 18. ii/enn das Kraftfahrzeug in einer geraden Linie fährt,.dann drehen sich die, zwei Hinterachswellen 16, 18 mit derselben Geschwindigkeit*· Die Drehung wird vom Ausgleichsgehäuse 24 durch die Aubgleichskegelradwellen beziehungsweise Planetenradwellen 34 und die Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33 auf die ; Seitenwellenlcegelräder beziehungsweise Sönnenräder 3°>.32 ma von diesen auf die Hinterachswellen 16, 18 übertragen. Während der geraden Jährt erfolgt keine Drehung der Jlusgleichskegelräder beziehungs-·· W weise Planetenräder 33 um die Ausgleichskegelradwellen beziehungsweise Planetenradwellen 34 und sie dienen nur zur ¥erbindung der beiden öeitenwellenkegelräder beziehungsweise öonnenräder $0, zur übereinstimmenden beziehungsweise gleichgehehden Drehung» :
Wenn das Kraftfahrzeug um eine Ecke fährty 1st es notwendig, daß sich eine der Hinterachswellen, beispielsweise die Hinter-< achswelle 16, mit einer etwas größeren Geschwindigkeit dreht als die andere Hinterachswelle, beispielsweise die Hinterachswelle Dies ist deswegen, weil das Außenrad; einen Kreis von größerem; " Hadius befahren muß. Beim Befahren eines ¥öllkreises kann die eine Hinterachswelle um etwa 6 Umdrehungen mehr machen als die andere Hinterachswelle. Wenn dies geschieht, dann drehen, sich die Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 53 W ihre Ausgleichskegelradwellen beziehungsweise Planetenradwellen 34. Während dieser Drehungiollen sie auf dem langsamer laufenden
009845/0492 "B*S> ®^h
Seitenwellenkegelrad beziehungsweise Sonnenrad 32 ab und treiben das Seitenwellenkegelrad beziehungsweise Sonnenrad 30 mit einer höheren Geschwindigkeit an. Bei diesem Getriebetyp verursachen 3 Umdrehungen der Ausgleichskegelradlagerachse beziehungsweise Planetenradlagerachse beziehungsweise des Halters 36> und der AusgleiGhskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33 mit dem Ausgleichsgehäuse 24 relativ zum sich langsamer bewegenden oeitenwellenkegelrad beziehungsweise Sonnenrad 32, daß das sich schneller bewegende Seitenwellenkegelrad beziehungsweise Sonnenrad -30. sechs zusätzlich© Umdrehungen macht. So ist die relative Bewegung zwi- * sehen,den Zahnrädern 33» 30, 32 innerhalb des Ausgleichsgehäuses 24 verhältnismäßig langsam, selbst wenn das Kraftfahrzeug in einem Vollkreis fährt und die höchstmögliche Geschwindigkeit hat. Diese langsame relative Bewegung zwischen den Zahnrädern 33, 30, 32 des Bifferentiales 10 .erfolgt ohne v/es entlichen Widerstand von seit en des dilatafttenMateriales 42 innerhalb des Ausgleichsgehäuses 24.
Wenn ein Rad, wie das mit der ilinterachswelle 16 verbundene ".-.-Rad, leerlauft, ist die normale Tendenz des Bifferentiales 10, . das gesamte· Drehmoment an dieses Had zu übertragen. Dies ist deswegen"| weil die Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33 nur dann beide Hinterachswellen 16, 18 drehen können, wenn, an» beiden Seiten der Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33" ein Widerstand ist. Anderenfalls rollen die Ausgleichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 33 leichter auf dem mit dem einem Beibungsdrehmoment unterworfenen Had beziehungs4 weise dem Had mit Zugleistung (wheel having traction) verbundenen*, Seitenwellenkegelrad beziehungsweise Sonnenrad 32 ab und über- - ! tragen die gesamte Drehung an dae Seitenwellenkegelrad beziehungsweisa flonnenrad 30, welches im wesentlichen»ohne Widerstand läuft.
00984S/0482 ^ _
BAD L '
-; - 11 - 16S0637
Diesist selbstverständlich "unerwünscht,, da sich ohne Kraft an das einea Heibungsdrehmoment unterworfene Had das Kraftfahrzeug nicht bewegt, nienn ein derartiges schnelles Drehen (spinning) eines Hades eintritt, besteht eine rascae Bewegung zwischen dem -tuisrieiciisgehiruse 24· und den Ausgleichskegelrädern beziehungsweise ilanetenrjidern 33 relativ zu den zwei Seitenwellenkege.lrädern beziehungsweise Sonnenrädern 50, 32. Hit einem dilatanten Material innerhalb des Ausgleichsgehäuses 24 wird eine derartige, relative Bewegung hoher Geschwindigkeit unmittelbar verhindert, da der tf/iaorstand des dilatanten Kateriales gegen das durch die rasche relative Bewegung herbeigeführte Fließen sich mit einer größeren G-ößchvindigkeit erhöhtj als die Erhöhung· der lließgeschwindigkeit des LIr te rial es erfolgt· Ohne diese relative Bewegung üben- die -.- -Lus::loichskegelräder beziehungsweise Planetenräder 53 eine Dreh-Izraft beziehungsweise ein Drehmoment auf das einem Reibungsdrehnotieiii; unterv^orfene Rad aus, wodurch die Differentialwirkung im wesentlichen um^un^en v/ird.
ri es notwendig beziehungsweise wünschenswert ist, kann das ; durch die Verwendung des dilatanten Liateriales erzeugte effektive ' Drehmoment durch ürhühung der Zahngroise der· Ausgleicliskegelrader Qesicl-unGSwöi^'S'i'l3·110^0^'1^^01' 53 und oeitenv/elleniterelräder be-cieiiun; ;3v/eise Somionrädor 50» 52 und/oder durch £rij.öhun£; der Zahl der xius^Ieichiskege!räder beziehungsweise Planetenräder 53 erhöht werden. Dies kann bei den Differentialen von Lastkraftwagen, wie bei den in Schlamm beziehungsweise Lehm und dergleichen verwendeten, wo die relative Bewegung der Differentialzahnräder klein sein . kann, vorteilhaft sein. .
Es sind "verschiedene Abwandlungen der Erfindung-möglich.
009845/0492 ' BAD ORIGINAL
tatentansprohe

Claims (6)

Patentansprüche
1.) Getriebe mit zurückgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet., daß zwischen den Zahnrädern (335 30, 32) ein dilatantes Material (42) ist.
2.) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch'gekennzeichnet, daß Räume zwischen benachbarten Zahnrädern (33 j 50» 32) mit dem dilatanten Material (42) gefüllt sind und dieses in derartigen Räumen eingeschlossen ist.
3·) Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dilatante Material (4-2) ein Siliconpolymer, vorzugsweise ein solches mit-einem spezifischen Gewicht von etwa 1 ,.1 bis 1,4 bei,250O, einer Plastizität von 0,0018 bis 0,0023 mm (between 0.07 to 0.09 mils) und der Eigenschaft des langsamen Fließens, ist.
4.) Getriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß . das dilatante Llaterial (42) die Eigenschaft des Hichtverschlammens beziehungsweise ITichtver sumpf ens hat.
5.) Getriebe nach Anspruch 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, laß es ein ein Drehmoment an zwei getrennte Abtriebswellen beziehungsv/eise xünterachsv/ellen (16, 18) abgebendes Kegelraddifferential (10), vorzugsweise.ein Planetendifferential beziehungsweise Planetengetriebe (10), ,-■-e-ir-es f^irz-eu-33s n.it tegrer.zter /3ifi'erentialv/ir>uri ·
0098Λ5/0492
- is - : 1S50637
, . hungsweise begrenztem Sotiupf ist und daß das dilatante Material (42) im wesentlichen den. ganzen von mechanischen Elementen nicht besetzten Batim innerhalb des an jede von. , zwei Abtriebswellen beziehungsweise Hinterachswellen (16, 18) und zugehörigen Hadern ein Drehmoment übertragenden Ausgleichsgehäuses (24) ausfüllt und derart ist, daß es unter Bedingungen einer langsamen relativen Bewegung zwischen den Zahnrädern (33» 30, 32): des Differentialgetriebes (28) während des Abbiegens des Kraftfahrzeuges fließt und dem Hießen auf·, eine schnelle relative Bewegung zwischen den Zahnrädern (33 * 30, 32) des Differentialgetriebes (28) während des Leerlaufens eines Rades hin widersteht. '-"."-.' . .-
6.) Getriebe nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß . |
·■■■-. - .-■ ■■_■-. . -j
seine Abtriebswellen beziehungsweise Hinteraohswellen (16, 18) ! gacial ausgerichtet beziehungsweise fluchtend mit einander | benachbarten beziehungsweise zueinander nahe liegenden inneren iinden sind und daß es ein um eine mit den Achsen der Abtriebswellen beziehungsweise Hinteraehswelleh (16t 18) ausgerichtete zentrale Achse drehbares Ausgleichsgehäuse (24) um die inneren Üinden der AbtriebsweTlen beziehungsweise : ' . Hinterachswellen (16, 18), zwei Seitenweirenkegelräder beziehungsweise öonnenräder (30, $2) innerhalb des Ausgleichs"-gehäuses (24) -jeweils in Verbindung mit. einer der Abtriebswellen -beZiehungSVieise Binterachswellen (i6, 18) sowie mindestens ein in beide Seitenwellenkegelräder beziehungsweise Sonnenräder (30, 32) eingreifendes und um seine isentrale; Achse und die' Drehachse des Ausgleichsgehäuses (24) drehbares Ausgleichskegelrad beziehungsweise Planetenrad (33) ianer-* halb des ausgleichsgehäuses (24) aufweist» .
00984S/0492 BAD 0BialNAL - « -
7·) Getriebe nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn ze lehnet, daß es zur Verhinderung des Entweichens des dilatan-tren Materiales (42) aus dem Ausgleichsgehäuse . (24) über den Enden der Abtriebswellen beziehungsweise Hinteraciewellen (16, 18) innerhalb des Ausgleichsgehäuses (24) Endaufsätze beziehungsweise Endkappen (38, 59)» welche mit den Seitenwellenkegelrädern beziehungsweise Sonnenrädern (50, 52) versiegelt beziehungsweise dicht verbunden sind, und Dichtungen (40) zwischen den Seitenwellenkegelrädern beziehungsweise Sonnenrädern (50, 52) und dem Ausgleichsgehäuse (24) aufweist.
8#) Getriebe nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß ~ das dilatante Material (42) solche Eließeigenschaften hat, daß es eine zur Srmöglichung von verschiedenen Drehge-» schwindigkeiten der Abtriebswellen (16, 18) in der Größenordnung der. relativen Geschwindigkeiten zwischen den Abtriebswellen beziehungsweise Hinterächswellen (16j 18) eines Kraftfahrzeuges beim scharf en Abbiegen, mit höchstmöglicher Geschwindigkeit ausreichende langsame relative Bewegung zwischen dem Ausgleichskegelrad beziehungsweise P^Lanetenrad (53) oder Ausgleichskegelrädern beziehungsweise Planetenrädern (55) und den Seitenwellenkegelrädern beziehungsweise Sonnenrädern (50, 52) gestattet und eine wesentlich- schnellere relative Bewegung verhindert·
•a ■■■■'■■;'.. _ - ■
ORIGINAL INSPECTED
0098*5/0492
DE19671650637 1966-09-06 1967-09-05 Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnraedern Pending DE1650637A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US58316066A 1966-09-06 1966-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1650637A1 true DE1650637A1 (de) 1970-11-05

Family

ID=24331924

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE6604935U Expired DE6604935U (de) 1966-09-06 1967-09-05 Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer drehung von zahnraedern
DE19671650637 Pending DE1650637A1 (de) 1966-09-06 1967-09-05 Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnraedern

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE6604935U Expired DE6604935U (de) 1966-09-06 1967-09-05 Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer drehung von zahnraedern

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3420120A (de)
DE (2) DE6604935U (de)
GB (1) GB1187798A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2300343A1 (de) * 1972-01-07 1973-07-12 Gkn Transmissions Ltd Differentialgetriebe fuer fahrzeuge

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3534633A (en) * 1968-09-09 1970-10-20 Rockwell Standard Co Differential with output torque distribution control
US3779101A (en) * 1972-05-11 1973-12-18 Alex Simoneau Pocketed gear differential
AT384283B (de) * 1984-08-30 1987-10-27 Steyr Daimler Puch Ag Antriebsanordnung fuer kraftfahrzeuge mit zwei triebachsen
WO1986002420A1 (en) * 1984-10-19 1986-04-24 Barry Wallace Coombs Limited slip differential
CN109340343B (zh) * 2018-11-23 2024-03-22 湖北科技学院 一种差速器上的液力锁止机构
CN109185419B (zh) * 2018-11-23 2024-03-22 湖北科技学院 一种快速解锁的差速器锁止机构

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB708714A (en) * 1950-04-24 1954-05-12 English Racing Automobiles Ltd Improvements in and relating to differential or balancing gearing for power transmission
US2775141A (en) * 1952-01-23 1956-12-25 Rouning Adolph Differential
US2883884A (en) * 1956-08-23 1959-04-28 Charles E Norton Differential
US2869399A (en) * 1957-12-11 1959-01-20 Everett G Miles Differential transmission
US3099926A (en) * 1960-10-24 1963-08-06 Walter H Thorpe Automatic transmission assembly
US3211022A (en) * 1963-05-06 1965-10-12 Ford Motor Co Positive drive differential

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2300343A1 (de) * 1972-01-07 1973-07-12 Gkn Transmissions Ltd Differentialgetriebe fuer fahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
GB1187798A (en) 1970-04-15
US3420120A (en) 1969-01-07
DE6604935U (de) 1970-03-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69208363T3 (de) Axialdruckentwurf für stirnräder-ausgleichgetriebe
DE3444562C2 (de) Schaltgetriebe für Motorfahrzeuge
EP0175674B1 (de) Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge
DE2300343C2 (de) Achsantrieb für Fahrzeuge
DE2206107A1 (de) Zahnradausgleichgetriebe
EP2134564A2 (de) Verteilergetriebe für kraftfahrzeuge
DE102014106783A1 (de) Modulare baugruppe einer kraftübertragungseinheit für ein fahrzeug
DE3710582A1 (de) Permanenter vierradantrieb fuer ein kraftfahrzeug
EP0230523A2 (de) Allradantrieb für ein Kraftfahrzeug
DE102017200531A1 (de) Antreibbare Fahrzeugachse und Fahrzeug mit antreibbarer Fahrzeugachse
DE102012021513A1 (de) Getriebeeinrichtung eines Kraftfahrzeugs
DE102014006232A1 (de) Getriebeeinrichtung für ein Kraftfahrzeug
WO2005028236A1 (de) Getriebeanordnung
DE102013214618A1 (de) Getriebe für ein Kraftfahrzeug
DE3837541A1 (de) Zentrales achsdifferentialgetriebe fuer kraftfahrzeuge
DE60121769T2 (de) Zahnradantriebe
DE1650637A1 (de) Getriebe mit zurueckgehaltener beziehungsweise gehinderter relativer Drehung von Zahnraedern
DE102008000017A1 (de) Antriebstrang für Fahrzeuge mit Allradantrieb und einem längs zur Fahrtrichtung angeordneten Getriebe
DE3703354A1 (de) Sperrvorrichtung fuer ein ausgleichsgetriebe eines kraftfahrzeuges
DE3837542A1 (de) Zentrales achsdifferentialgetriebe fuer kraftfahrzeuge
DE102017118119A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Verteilen eines Drehmoments in einer Schneckengetriebeanordnung
DE812507C (de) Achstrieb fuer ein Strassen-Motorfahrzeug mit einem zweistufigen UEbersetzungsgetriebe
DE681826C (de) Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren
DE19654896A1 (de) Getriebe
DE10235405B4 (de) Getriebe mit integrierter Schaltgetriebeeinheit und integriertem Ausgleichsgetriebe