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DE1650381A1 - Kugelgelenkhahn - Google Patents

Kugelgelenkhahn

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Publication number
DE1650381A1
DE1650381A1 DE19671650381 DE1650381A DE1650381A1 DE 1650381 A1 DE1650381 A1 DE 1650381A1 DE 19671650381 DE19671650381 DE 19671650381 DE 1650381 A DE1650381 A DE 1650381A DE 1650381 A1 DE1650381 A1 DE 1650381A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
ball joint
joint valve
valve according
ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671650381
Other languages
English (en)
Other versions
DE1650381C3 (de
DE1650381B2 (de
Inventor
Jean Gachot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR68145A external-priority patent/FR1517729A/fr
Priority claimed from FR73847A external-priority patent/FR1496788A/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1650381A1 publication Critical patent/DE1650381A1/de
Publication of DE1650381B2 publication Critical patent/DE1650381B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1650381C3 publication Critical patent/DE1650381C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/06Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0626Easy mounting or dismounting means
    • F16K5/0631Easy mounting or dismounting means between two flanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Unser Zeichen: G 1097 Kugelgelenkhahn
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kugelgelenkhahn, der mit Ringdichtungen versehen ist, und bezieht eich insbesondere auf den Aufbau dieser Dichtungen*
Mit Kugelgelenkhahn bezeichnet man eine Vorrichtung naoh Art eines Schiebers oder eines Hahns,dessen Absperrorgan aus einer Kugel besteht, die von einem radialen Kanal durchsetzt ist. Diese in dem Körper des Schiebers bzw» des Hahns angeordnete Kugel dient dazu, um in Abhängigkeit von Ihrer Winkelstellung die Absperrung oder den Durchlaß einer Flüssigkeit quer duroh den Körper sicherzustellen«
Ot/r
Bei
Bei solchen Hähnen, ist die Kugel im Inneren des Körpers drehbar gelagert, und sie wird zwischen zwei Ringdichtungen gehalten, die mittels Flanschen tangential an sie angedrückt werden· Diese beiderseits des Schieberkörpers angeordneten Flansche werden durch Einspannorgäne an ihn angedrückt, beispielsweise durch Spannbolzen·
Man hat bereits versucht, die Ringdichtungen mit Hilfe von Ringen aus Polytetrafluorethylen (im folgenden mit PTFÄ bezeichnet) dichthaltend auszuführen« Derartige Dichtungen arbeiten völlig zufriedenstellend, solange der Hahn bei mittleren Temperaturen betrieben wird. Wenn jedoch der Hahn abwechselnd bei Umgebungstemperaturen und bei einer sehr tiefen Temperatur (z. B. in einer Strömung von flüssigem Stickstoff) oder auch bei sehr hohen Temperaturen (z· B. in einer Dampfströmung von 300 - 350 0G) arbeiten muß, so können sich Undichtigkeiten infolge des großen Ausdehnungskoeffizienten von Polytetrafluoräthylen einstellen*
Außerdem wird für Schieber und Hähne derzeit insbesondere seitens der Erdölindustrie Feuerfestigkeit verlangt, d· h, die Fähigkeit, ohne merkliche Beschädi-» gung Temperaturen der Größenordnung ^00 - 500 G zu widerstehen.
Zu diesem Zweck unterwirft man die Hähne einer Temperatur von *K)O -■ 500 °G, indem man sie mittels Flammen von Erdölprodukten aufheizt, und man fordert, daß sie nach mehreren Stunden dieser Behandlung sich noch bewegen lassen und eine gewisse Dichtigkeit aufweisen. Bei massiven Dichtungen aus PTPÄ kann bei diesen Temperaturen ein Masseverlust auftreten, wodurch die kugelförmige Lagerfläche beschädigt wird·
Die durch die vorliegende Erfindung vorgesehenen Dichtungen sollen besonders schweren Einsatzbedingungen standhalten·
Der erfindungsgemäße Kugelgelenkhahn besteht aus einem Körper, in welchem eine drehbare Absperrkugel angeordnet ist, die von einem radialen Kanal durchsetzt und zwischen zwei an dem Körper anliegenden Ringdichtungen gelagert ist, welche an dem Körper anliegen· Kennzeichen dieses Hahns 1st es, daß wenigstens eine der Ringdichtungen aus einem ringförmigen, aus elastischem Werkstoff bestehenden Körper gebildet ist, der eine kugelförmige innere Lagerfläche aufweist, die der Absperrkugel als Sitz dient und mittels einer elastisch verformbaren Anlagefläche mit einem Randflansch verbunden ist.
D09B43/O?lfi
Der Hahn umfaßt vorzugsweise zwei gleichartige Dichtungen, welche die Kugel einspannen, die zwischen ihnen elastisch gelagert ist.
Vorzugsweise besitzt dabei die die kugelförmige .Lagerfläche mit dem Randflansch verbindende Anlagefläche der Dichtung ein U-Profil, wobei die Dichtung außerdem ein Profil annimmt, das im wesentlichen die Form eines S oder einer 5 hat.
Die Dichtung kann vorteilhafterweise aus einem widerstandsfähigen und leicht elastischen Werkstoff, wie beispielsweise rostfreiem Stahl bestehen, dessen Oberfläche durch Verchromung oder Vernickelung behandelt ist, wobei die Kugel selbst aus rostfreiem Stahl oder auch aus keramischem Werkstoff besteht·
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Randflansch der Dichtung nach der Montage elastisch deformiert sein, wobei die Verformung sich in wenigstens einer der parallel und senkrecht zur Achse verlaufenden Richtungen erstreckt·
Vorteilhaft ist es auch, wenn der Randflansoh der Dichtung duroh eine Wand abgeschlossen ist, die im veaent-
lichen zu Ihrer Achse parallel verläuft und mit ihrer Schnittfläche zur Anlage am Gelenkhahnkörper dient, und wenn er eine Auflagefläche besitzt, die mit dem Flansch der Leitung in Berührung steht, an welcher der Hahn angebracht ist» Durch diese Maßnahmen wird eine vorzügliche Abdichtung gewährleistet.
Der Körper seinerseits weist an jedem Ende vorzugsweise eine Ringnut auf, welche den Randflansch der zugehörigen Dichtung aufnimmt, wobei diese Randflansche nach dem Einspannen des Gelenkhahnkörpers zwischen die an die Leitung anschließenden Flansche elastisch verformt sind»
Diese Verformung bewirkt eine elastische Einspannung der Kugel, die nichtsdestoweniger zwischen den Leitungaflanschen des Hahns schwimmend gelagert ist*
Bei einer anderen Ausführung·form der Erfindung ist vorgesehen, den Steg der Diohtung mit einer dichtenden und kontinuierlichen, aus Kunststoff bestehenden Umhüllung zu versehen» Diese besitzt vorzugsweise selbstschmierende Eigenschaften und besteht vorteilhaft aus PTFÄ oder einem Werkstoff mit ähnlichen Eigenschäften.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung, Darin zeigern .
Fig. 1 einen teilweisen Axialschnitt eines erfindungsgemäßen Kugelgelenkhahns mit Dichtungen,
Fig. 2 die Ansicht eines Schnittes durch die Achs ebene bei einer ersten Ausführungsform der Dichtung«
Fig# 3 die zugehörige Draufsicht,
Fig* k eine vergrößerte Schnitt ansicht eines Teils der in Fig. 2 und 3 dargestellten Dichtung, während der Montage im Hahn,
Fig. 5 eine Ansicht, entsprechend Fig· k, wobei die Dichtung montiert ist,
Fig» 6 eine Ansicht entsprechend Fig. 5, we lohe eine
abgeänderte Aueführungsfora der Dichtung zeigt,
Fig« 7 eine Sohnittansich t entsprechend Fig· Z, die
eine abgewandelte AusfUhrungsform der Dichtung darstellt, und
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Fig» 8 eine vergrößerte Schnittahsicht eines Teils
der Dichtung nach Fig. 7.
In Fig. 1 ist ein Kugelgelenkhahn allgemein mit 2
bezeichnet, der aus einem Körper 21 besteht, welcher mit sswei ebenen Flächen abgeschlossen und auswechselbar zwischen Flanschen 22 gelagert ist, die zu Anschlußstücken 23 gehören, welche von Leitungen 2k
durchsetzt sind, die in der Verlangerung eins schematisch mit 25 bezeichneten Leitungssystems angeordnet sind* Der Korper 21 weist eine innere Kammer
26 auf, innerhalb welcher die Kugel 6 gelagert ist,
die mit einem Durchgangskanal 27 versehen ist.
Die Einstellung der Winkellage des Kanals 27 in bezug auf die Achse BB des Körpers 21 erfolgt mittels eines Griffs 28, der mit einer Welle 29 fest verbunden ist, die den Körper 21 durch einen Bund bzw. Hals' 31 durchsetzt und mit einem Ansatz 32 abschließt, der in einer Nut 33 der Kugel 6 anliegt. Die Dichtigkeit der Kammer 26 in bezug auf die Weile 29 wird durch eine Dichtung 3h gewährleistet, die von einer in den Hals' 31 eingeschraubten Stopfbüchse 35 gehalten ist«
Die Leitungsflansche 22 dienen dazu, gegen den Körper 21 mittels Spannbolzen J6 gedrückt zu werden, welche
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mit Stopfbüchsen-Verschraubungen bzw« -Muttern 37 versehen sind« Xn dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Spannbolzen 36 rund um den Körper 21 angeordnet und dienen ihm als Anlagefläche von der dem Hals' 31 gegenüberliegenden Seite.
Erfindungsgemäß ist die Kugel 6 in der Kammer 26 durch zwei Dichtungen gehalten, die allgemein mit 1 und in Fig( 1 mit 1 a und 1 b bezeichnet sind.
Jede Dichtung 1 besteht aus einem Ringstück, das beispielsweise durch Tiefziehen geformt ist, so daß es eine innere kugelförmige Lagerfläche 3 aufweist, welche rund um eine zentrische Öffnung 10 angeordnet und mittels einer elastisch deformierbaren Anlagefläche 5 mit einem Handflansch k verbunden ist·
Die Dichtung 1 besteht vorteilhaft aus Metall und vorzugsweise aus rostfreiem Stahl, beispielsweise einem leicht gehärteten Stahl, der eine gewisse Elastizität aufweist. Die hohle Fläche der kugelförmigen Lagerfläche 3, auf welcher dl· Kugel 6 des Hahns 2 iur An lage kommen soll, kann «in· Oberflächenbehandlung er halten, die zur Herabsetzung der Reibung mit der Kugel dient· Eine solche Behandlung kann beispieleweise aus
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einem Schleifpolieren oder, auch aus einer chemischen Vernickelung oder Hartverchromung bestehen*
Für den Sonderfall, daß die Dichtung 1 nicht hohen Temperaturen standzuhalten braucht, kann man sie auch im Gießverfahren mittels eines starren, jedoch mit gewisser Elastizität versehenen Kunstharzes, beispielsweise eines Epoxidharzes mit Glasfaserverstärkung herstellen, Xn allen Fällen ist vorgesehen, der Innenseite der Lagerfläche 3 einen Durohmesser zu geben, welcher dem Außendurchmee β er der Kugel 6 ent«· spricht·
In der Ruhelage weist der Randflansch k «ine Außenwand 7 auf, di· einen zylindrischen Bund parallel zur Achse AA der Dichtung besitzt· An die Wand 7 schließt sich ein Boden 8 an, der im Ruhezustand in bezug auf die Aohse AA ein· im wesentlichen konische Fläohe bildet* Der Beden 8 ist mit der Lagerfläohe 3 durch eine An- lagefläohe 5 verbunden, welohe einen zylindrischen Teil 11 und einen kreisringförmifen Teil 12 aufweist,
Soheaatisoh kann also gesagt werden, daß die Dichtung •in Profil aufweist, das im großen und ganzen die Form •in·· S oder einer 5 hat, wobei di· Anlagefläche 5,
welch·
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welche die elastische Verschiebung der Lagerfläche 3 in bezug auf den Randflansch k gestattet, selbst einen U-förmigen Querschnitt besitzt·
Schließlich ist vorgesehen, an dem Teil der Lager— fläche 3, welcher an die Öffnung 10 angrenzt, eine leichte Abkröpfung 13 anzuordnen (Fig· k),
Die Dichtungen 1 a, 1 b sind symmetrisch in der ¥eise angeordnet, daß die kugelförmigen Lagerflächen 3 an der Kugel 6 rund um die Mündung des Kanals 27 herum anliegen, sobald der Hahn sich in der Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 befindet.
Der Körper 21 ist andererseits in der W»isβ abgestochen, daß er in der Nachbarschaft seiner Endflächen 2H Ringnuten k2 aufweist, die dazu dienen, den Randflansch h der betreffenden Dichtungen 1 a, 1 b aufzunehmen·
Zwiaohen der Nut hZ und dem Randflansch k der Dichtung aind vorzugsweise die folgenden, in FIg* 4 dargestellten Maßbeziehungen verwirklicht χ
Der Außendurchmesser d der Wand 7 ist etwas größer als der Innendurchmesser D der Nut 42. Im Gegensatz dazu ist
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die zwischen, dem freien Rand der Wand 7 und der Kontaktflache zwischen dem Boden 8 des Gelenks 1 im Ruhezustand größer als die Tiefe h der Nut 42.
Unter diesen Umständen wird, sobald die Leitungsflansche 22 mittels der Muttern 37 der Spannbolzen J6 gegen die Endflächen kl gedrückt werden, der Randflansch h einer jeden Dichtung elastisch verformt, wie das die Figur 5 zeigt. Die Wand 7 legt sich (Pfeilrichtung X) gegen die Wandung der Nut 4-2, und zwar dank einer auf die Verformung des Bodens 8 folgenden Wirkung, der sich gegen den Flansch 22 legt (Pfeilrichtung Υ). Auf diese Weise bewirkt der Randflansch k zwei Dichtungszonen, welche undichte Stellen zwischen den Leitungsflanschen 22 und dem Körper 21 verhindern.
Die der Dichtung 1 durch die Einspannung erteilte elastische Deformation wird durch die elastische Anlagefläche 5 gleichermaßen übertragen, weiche selbst Bewegungsspiel hat und so einen innigen Kontakt zwischen der Lagerfläche 3 und der Wand der Kugel 6 eidherateilt (Pfeälrichtung 2). β .
Die Kugel 6 ist ®.nt diese Weise schwimmend im Inneren dee Körpers 21 «gelagertf wobei. «Sie beiden Dichtungen
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1 a, 1 b elastisch, gegen die kugelförmigen Lagerflächen 3 gedrückt werden* Die Erfahrung hat gezeigt, daß man unter diesen Bedingungen eine bemerkenswerte Dichtigkeit erzielt» insbesondere mit Kugeln aus rostfreiem Stahl» Noch bessere Ergebnisse erhält man mit Kugeln aus keramischem Werkstoff, die gegebenenfalls glasiert sind, wobei diese Kugeln zuvor maschinengeschliffen wurden.
In jedem Falle verhindert die Abkröpfung 13 der Dichtung 1, daß ein eventueller Grat in der Höhe der Öffnung 10 in die Kugel 6 Riefen ziehen könnte«
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist und daß Abwandlungen möglich sind« So ist in der Figur 6 der Randflansch k a. der Dichtung 1 von einem Metallring von im wesentlichen kreisringförmiger Gestalt gebildet« Dieser Ring wird bei der Einspannung der Leitungsflansche 22 auf den Körper 21 zur Erzielung der Dichtheit - wie oben beschrieben - elastisch zusammengedrückt «
Bei diesem AusfUhrungsbeispiel ist außerdem ein Kontakt zwischen dem zylindrischen Teil 11, der Anlageflttche
und
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undder Fläche der Kammer 26 vorgesehen·
Bei der Ausführungsform gemäß Figur 7 und 8 umfaßt die Dichtung 51 einen Profil-Steg 52, der vollständig mit einer Schutz-Umhüllung 53 überzogen ist*
Der Steg 52 besteht vorzugsweise aus einem starren, jedoch elastische Eigenschaften aufweisenden Material· Er kann insbesondere aus einem Federstahlblech bestehen oder vorzugsweise aus einem rostfreien Stahlblech· Im allgemeinen hat der Steg 52 eine geringe Dicke, die beispielsweise von einigen Zehnteln eines Millimeters bis zu einigen Millimetern reicht·
Dem Ringsteg JJ2 wird vorzugsweise durch Tiefziehen ein Profil verliehen, so daß er einen parallel zur Achse AA der Dichtung verlaufenden Flanschring 54 aufweist· Der Flansohring $k ist mittels einer mit ebenem Boden versehenen Rille 55 mit einem ringförmigen Vorsprung 56 verbunden, dessen ¥ölbung auf die gleiche Seite gerichtet ist wie die Höhlung der Rille 55.
Der Vorsprung 56 besitzt eine geneigte Fläche, die eine kugelförmige Lagerfläche 60 in dem Abschnitt BC seiner Erzeugenden bildet, die an die zexttrisohe Öffnung 58 der
Dichtung
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Dichtung angrenzt. Die Höhe der kugelförmigen Zone Bö und ihr Radius sind so ausgelegt, dass sie sich an
die Oberfläche der G-elenkhahnkugel anpassen, wobei
der Durehmesser der Öffnung 58 vorzugsweise jenem des in der Kugel angeordneten Kanals entsprichto
Die Umhüllung 53 besteht aus einem Material, das von
den für den Hahn vorgesehenen Betriebsbedingungen abhängt ο Für die übliche Verwendung kann dieses Material aus einer Schicht eines gewöhnlichen Kunststoffs bestehen, die beispielsweise durch Aufstreichen, Zerstäuben oder Eintauchen oder auch durch Umformen des
Steges 52 gebildet istο Zu diesem Zweck kann insbesondere Polyäthylen verwendet werden· Vorzugsweise
wird jedoch ein Kunststoff benutzt, der selbstschmierende Eigenschaften besitzt. Soll der Kugelgelenkhahn mit aggressiven Medien verwendet werden oder bei sehr tiefen bzw. sehr hohen Temperaturen arbeiten, so greift man auf EDlJi zurück oder auf eine der gegenwärtig bekannten Verbindungen, die diesen Bestandteil enthalten.
Zur Umhüllung des Steges 52 mit PTEl oder dergleichen können verschiedene Verfahren vorgesehen werden. ]?ür
den lall, dass die Umhüllung 53 durchEintauchen oder duroh Aufstreichen aufgebracht wird, kann
man ·
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man den Steg 52 zuvor -tiefziehen, ehe man diesen Arbeitsgang ausführt.
Im Falle des PTFÄ können verschiedene Verfahren eingesetzt werden« Insbesondere kann man einen Streifen aus PTFA auf eine ebene, ringförmige Matrize kleben, wobei die Verbindung mittels eines Harzes, beispielsweise eines Epoxidharzes bewirkt wird, das anschließend an Ort und Stelle polymerisiert wird. Die so
Ibiefüberzοgene Matrize wird anschließend^gezogen·
Man kann die Matrize auch, mit einem feinmaschigen Glasgeflecht überziehen, das selbst mit Teilchen von PTFi überzogen wird·
Es ist auch möglich, auf den — gezogenen oder nicht gezogenen - Steg 52 einen Lack auf der Basis von PTFÄ aufzubringen, der ein flüchtiges Bindemittel enthält.
Die Diehe der Umhüllung 53 ist vorzugsweise geringer als jene des Steges 52. Diese Dicke kann gleichmäßig groß sein, wenn der Steg 52 nach dem Tiefziehen bereitgestellt wird« Sie ist es aber im allgemeinen im Gegenteil nicht, doch kann man so vorgehen, als wäre die Dicke konstant, auch wenn die Kunststoff schicht zu Anfang keine gleichförmige Dicke aufweist. In ge-
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wissen Fällen kann es vorteilhaft sein, die Schicht an der kugelförmigen Lagerfläche 60 zu verstärken.
Die so erhaltene Dichtung weist viele Vorteile auf, vor allem hinsichtlich ihrer Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien (insbesondere Säuren) und hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit im Falle von starken Temperaturänderungen·- Sie gestattet es ins- Wk besondere, Kugelgelenkhähne herzustellen, die effektiv feuerfest sind, d, h, Temperaturen der Größenordnung von 400 - 500 0C widerstehen können·
Der die Umhüllung 53 bildende selbstschmierende Werkstoff gewährleistet eine sichere Funktion des Hahns mit einem praktisch bei allen Temperaturen konstanten Widerstandsmoment, was für eine Fernsteuerung der Kugel wichtig ist.
Die Anbringung der Dichtungen 51 beiderseits der Kugel wird wie oben beschrieben vorgenommen, wobei sich der Boden der Rille 55 an den ihm zugekehrten Leitungsflansoh 22 anlegt*
Diese Dichtungen werden «lastisch verformt, wenn der Hahn zwischen benachbarten Leitungsflansohen eingespannt ist, .
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Die Betriebstemperatur dieser Dichtungen liegt etwas unterhalb der Dichtungen nach der ersten Aus führung sforra, doch hat die Erfahrung gezeigt, daß die erzielte Dichtigkeit ausgezeichnet ist, selbst bei starken Temperatur» oder Druckveränderungen und sogar unter Vakuum* Außerdem gestattet die Verwendung einer Umhüllung 53 auf der Basie von PTFÄ die Herstellung eines praktisch feuerfesten Hahns«
Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäß vorgesehenen Dichtung ist die Möglichkeit, einen mit der Dichtung versehenen Kugelgelenkhahn in Betriebsstellung teilweise offen zu lassen. Dies ist bei Kugelgelenkhähnen mit massiven Dichtungen aus reinem PTFÄ praktisch nicht möglich, ohne daß die Gefahr der Zerstörung besteht«
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Pat ent ans prüche
    1. Kugel ge lenkhahn, bestellend aus einem Körper, in welchem eine drehbare Absperrkugel angeordnet ist, die von einem radialen Kanal durchsetzt und zwischen zwei an dem Körper anliegenden Ringdichtungen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Ring- ^ dichtungen aus einem ringförmigen, aus elastischem
    Werkstoff bestehenden Körper gebildet ist, der eine ' kugelförmige innere Lagerfläche aufweist, die der Absperrkugel als Sitz dient und mittels einer elastisch verformbaren Anlagefläche mit einem Randflansch verbunden ist,
    2. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die kugelförmige Lagerfläche mit dem Randflansch verbindende Anlagefläche der Dichtung ein U-Profil aufweist.
    3, Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung aus rostfreiem Stahl besteht·
    k, Kugelgelonkhahn nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß wenigetens die kugelförmige Lagerfläche der
    Hart-Diohtung oberflächenbehandelt 1st, z. B. durchJ/Ver-
    chromung
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    chromung oder Vernickelung,
    5· Kugelgelenkhalm nach. Anspruch. 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Dichtung aus verstärktem Kunststoff besteht, z. B. einem glasfaserverstärkten Epoxidharz«
    6. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kugelförmige Lagerfläche der Dichtung um die zentrische Öffnung herum eine ringförmige Abkröpf ung aufweist»
    7. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflansch der Dichtung nach der Monta-
    sich
    ge elastisch deformiert ist, wobei die VerformungVin
    wenigstens einer der parallel und senkrecht zur Achse verlaufenden Richtungen erstreckt·
    8. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflansch der Dichtung mittels einer
    Wand abgeschlossen ist, die im wesentlichen zu ihrer
    Achse parallel verläuft und als Auflagefläche auf dem Gelenkhahnkörper dient·
    Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflansch der Dichtung eine Auflage-
    09843/0715
    fläche besitzt, die mit dem Flansch, der Leitung in Berührung steht, an welcher der Hahn angebracht ist«
    10. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der Dichtung im wesentlichen die Form eines S oder einer 5 hat.
    ψ 11, Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Dichtungen aufweist, zwischen denen die Kugel elastisch angebracht ist«
    12. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper an jedem Ende eine.Ringnut aufweist, welche den Randflansch der zugehörigen Dichtung aufnimmt, und daß diese Randflansche nach dem Einspannen des Gelenkhahnkörpers zwischen die an die Leitung anschließenden Flansche elastisch verformt s ind »
    13. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ringnut eine parallel zur Achse des Hahns angeordnete und darauf zur Auflage kommende Wandung der Dichtung enthält, und daß der anschließende Leitungsflansch eine Auflage für ein« Dichtungefläohe bildet, die zugleich dem Randflansch angehört·
    009843/071S
    14. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung durch einen dünnen Steg aus einem widerstandsfähigen, leicht elastischem Material gebildet ist, das mit einer Umhüllung aus Kunststoff überzogen ist.
    15· Kugelgelenkhahn nach Anspruoh 14, dadurch gekennzeichnet, daß der dünne Steg durch Tiefziehen aus rost- - ( freiem Stahlblech geformt ist·
    16. Kugelgelenkhahn nach Anspruch 1h, dadurch gekennzeich-r net, daß die den Steg der Dichtung umgebende Umhüllung aus einem Kunststoff mit selbstschmierenden Eigenschaften besteht· *
    17. Kugelgelenkhahn nach Anspruoh 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung der Dichtung aus einer kontinuierlichen Schicht eines Lackest von Polytetrafluorethylen besteht, auf der Basis
    009043/0715
DE19671650381 1966-07-05 1967-07-04 Kugelhahn mit S-förmiger Ringdichtung, die sowohl am Hahngehäuse als auch am Kugelküken anliegt Expired DE1650381C3 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR68145 1966-07-05
FR68145A FR1517729A (fr) 1966-07-05 1966-07-05 Joint perfectionné pour vannes ou robinets à boule
FR73847 1966-08-23
FR73847A FR1496788A (fr) 1966-08-23 1966-08-23 Joint pour robinet à boule et robinet muni de ce joint
DEG0050548 1967-07-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1650381A1 true DE1650381A1 (de) 1970-10-22
DE1650381B2 DE1650381B2 (de) 1975-10-23
DE1650381C3 DE1650381C3 (de) 1976-05-26

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2724790A1 (de) * 1977-05-27 1978-11-30 Realmeca Ringfoermiger sitz, insbesondere fuer ventile, schieber und haehne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2724790A1 (de) * 1977-05-27 1978-11-30 Realmeca Ringfoermiger sitz, insbesondere fuer ventile, schieber und haehne

Also Published As

Publication number Publication date
GB1196252A (en) 1970-06-24
CH469925A (fr) 1969-03-15
DE1650381B2 (de) 1975-10-23
ES342595A1 (es) 1968-08-01
BE700559A (de) 1967-12-27

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee