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DE1650190U - Ringwaage-absolutdruckmesser mit glasringrohr. - Google Patents

Ringwaage-absolutdruckmesser mit glasringrohr.

Info

Publication number
DE1650190U
DE1650190U DE1951E0001708 DEE0001708U DE1650190U DE 1650190 U DE1650190 U DE 1650190U DE 1951E0001708 DE1951E0001708 DE 1951E0001708 DE E0001708 U DEE0001708 U DE E0001708U DE 1650190 U DE1650190 U DE 1650190U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum
absolute pressure
glass ring
leg
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951E0001708
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JC Eckardt AG
Original Assignee
JC Eckardt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JC Eckardt AG filed Critical JC Eckardt AG
Priority to DE1951E0001708 priority Critical patent/DE1650190U/de
Publication of DE1650190U publication Critical patent/DE1650190U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusteranmeldung Betr.:Ringwaage-Absolutdruckmesser mit Glasringrohr Zur genauen Messung kleiner. Absolutdrücke sind Ringaage-Absolutdruckmesser sowohl als Anzeige-wie als Registriergeräte bekannt, bei denen der Anschluß des zu messenden Druckes an einem Ringrohrschenkei (dem Meßschenkel) einer in bekannter Weise ausgeführten Ringwaage erfolgt, während der andere Ringrohrschenkel (der Vakuumschenkel) luftdicht verschlossen ist. Als Fullflüssigkeit wird Quecksilber verwendet, welches bei Atmosphärendruck auf der Eeßschenkelseite den Vakuumschenkel ganz ausfüllt.
  • Ein Nachteil der bisher bekannten Ringwaage-Absolutdruckmesser ist, daß trotz der ursprünglich luftfreien Quecksilberfullung des Vakuumschenkels mit der Zeit zunehmend Luft- oder Feuchtigkeitsansammlungen in dem freien Ende des Vakuumschenkels auftreten, welche zur Folge haben, daß beim Arbeiten der Ringwaage dortstatteinesabsolutenVakuumseinlangsamzunehmenderAbsolutdruck entsteht. der das Meßergebnis insbesondere bei sehr
    kleinen Absolutdrücken ganz erheblich fälscht. Anlaß zu dem Auf-
    treten dieser Fehler ist vorwiegend das undichtwerden des an dem freien Ende des Vakuumschenkels befindlichen Abschlußorganes, welches in geöffnetem Zustand zum Einfüllen. des Quecksilbers dient, und außerdem die leichte Möglichkeit des nachträglichen Luft- oder Feuchtigkeitseintrittes in den Vakuumschenkel von der Meßschenkelseite her.
    Zur Behebung dieses Mangels ist denkbar, daß man das Glasring-
    r=g-
    rohr an dem freien Ende des Vakuumschenkels durch Abschmelzen
    dicht schließt. Bei der verbreiteten Glasriiigrohr-Ausführung
    "
    mit gleichbleibendem Innenquerschnitt besteht danach jedoch wei-
    terhin die Gefahr, daß bei geringen Erschütterungen und-Lagerver-
    änderungen des Glasringrohres Luft und Feuchtigkeit von dem Meßschenkel zu dem Vakuumschenkel übertritt. Eine zusätzliche Anordnung einer Verengung zwischen den beiden Schenkeln des Glasringrohres, welche das Übertreten von Luft und Feuchtigkeit nach dem Vakuumschenkel verhindern sollte, hatte schließlich bei derartigen Glasringrohren zur Folge, daß das luftfrei Füllen des Vakuumschenkels mit Quecksilber von der Meßschenkelseite her ausserordentlich erschwert und praktisch nicht erreicht wurde.
  • Beide Gründe sind dafür maßgeblich, daß Glasringrohre mit abgeschmolzenem freien Ende des Vakuumschenkels nicht angewendet wurden.
  • Durch die Erfindung ist eine Absolutdruckmessung mit praktisch luftdicht abgeschlossenem Vakuumschenkel ermöglicht, so daß in den einmal mit Quecksilber gefüllten Vakuumschenkel praktisch keine Luft oder Feuchtigkeit mehr eintreten kann, womit der Absolutdruckmesser eine günstige stetige Anzeigegenauigkeit aufweist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Vakuumschenkel des Glas-
    ringrohres an seinem freien Ende durch Zuschmelzen des Rohres
    dicht verschlossen ist, darin, daß das Glasringrohr zwischen dem
    Vakuumschenkel und dem Meßschenkel eine kapillarförmige Ver-
    engung aufweist und darin, daß die Füllung des Glasringrohres
    mit Quecksilber unter Vakuum erfolgt4,
    r
    Die Erfahrung hat gezeigt, daß die verbleibende Anschlußoffnung !
    des Glasringrohres auf der Meßschenkelseite selbst im Falle !
    kapillarförmiger Verengung zur Einfüllung des Quecksilbers geeignet ist, wenn die Einfüllung unter Vakuum erfolgt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer das Glasringrohr darstellenden Abbildung gezeigt und beschrieben, wobei das
    Zusammenwirken des Glasringrohres mit den übrigen Teilen des
    Ringwaage-Absolutdruckmessers als bekannt vorausgesetzt und
    dementsprechend nicht besonders gezeigt wird,
    ,
    In der Abbildung ist 1 das Glasringrohr, 2 dessen Vakuumschenkel und 3 dessen zugeschmolzenes freien Bide. 4 ist der Meßschenkel des Glasringrohres 1 mit seiner Anschluß- und Einfüllöffnung 5, und 6 ist eine zwischen den beiden Schenkeln des Ringrohres angeordnete Querschnittsverengung des Glasringrohres 1. 7 ist die zur Quecksilberfüllung an die Einfüllöffnung angeschlossene Verbindungsleitung, durch welche das Quecksilber 8 unter gleichzeitiger von der Abzweigungsleitung 9 aus vorgenommenen Vakuum-Absaugung in das Glasringrohr eingefüllt wird. 10 ist das nach außen luftdicht verschlossene Gefäß für das Quecksilber, von welchem aus die Verbindungsleitung 7 zum Glasringrohr 1 führt.
  • Die. Füllung des Vakuumschenkels des Glasringrohres geschieht unter Vakuum bei gleichzeitiger leichter Bewegung des vorwiegend waagerecht gehaltenen Glasringrohres, so daß alle anfangs noch in dem Vakuumschenkel befindlichen Luftreste nach und nach bei gleichzeitigem Eintreten des Quecksilbers durch die Verengung 6 entweichen können.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r u c h Ringwaage-Absolutdruckmesser mit Glasringrohr, dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumschenkel des Glasringsrohres an seinem freien Ende durch Zuschmelzen des Rohres dicht verschlossen und mit dem Meßschenkel über einen kapillarförmigen Kanal verbunden ist und dass die Füllung des Glasringrohres mit Quecksilber unter Vakuum erfolgt.
DE1951E0001708 1951-06-09 1951-06-09 Ringwaage-absolutdruckmesser mit glasringrohr. Expired DE1650190U (de)

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DE1951E0001708 DE1650190U (de) 1951-06-09 1951-06-09 Ringwaage-absolutdruckmesser mit glasringrohr.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1650190U true DE1650190U (de) 1953-02-05

Family

ID=30453967

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1951E0001708 Expired DE1650190U (de) 1951-06-09 1951-06-09 Ringwaage-absolutdruckmesser mit glasringrohr.

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