DE1648634C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln und Zählen von Fremdkörpern in oder auf Gegenständen, insbesondere Ampullen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln und Zählen von Fremdkörpern in oder auf Gegenständen, insbesondere AmpullenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermitteln und Zählen von Fremdkörpern
in oder auf Gegenständen, beispielsweise Ampullen, wobei der zu untersuchende Gegenstand mittels einer
Einrichtung gehalten sowie mittels eines Antriebs gedreht wird, und bei dem die Fremdkörper mittels einer
elektronischen Kamera abgebildet sowie anzahlniäßig erfaßt werden.
Es ist vielfach erforderlich, die Anzahl von Fremdkörpern in oder auf Gegenständen, wie Ampullen, mit
genügender Genauigkeit festzustellen. Bei den Fremdkörpern kann es sich beispielsweise um Verunreinigungen
oder Narben in der Wandung einer Ampulle oder um Fremdstoffe, wie Glas, Fasern, Staub, Kristalle:, Mikroben
od. dgl., handeln, die sich in von den Ampullen aufgenommenen flüssigen Chemikalien befinden. Eine
solche Untersuchung ist unter anderem erforderlich, um beispielsweise während einer automatischen Fertigung
bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit bzw. Wandungsausbildung oder der Inhalte schlechte Ampullen
von einwandfreien Ampullen zu trennen.
Grundsätzlich ist es insbesondere bei größeren
Fremdkörpern möglich, solche Untersuchungen mit dem bloßen Auge vorzunehmen. Hierbei ergeben sich
jedoch erhebliche Ungenauigkeiten, em extremer Zeitsowie
Arbeitsaufwand und daher im allgemeinen nicht zu vertretende Kostensteigerungen. Im Hinblick auf
eine automatische Herstellung der Gegenstände, wie Ampullen sollte demzufolge auch die Fremdkorperuntersuchung
selbsttätig erfolgen, um die Fertigung sowie die Prüfung zu einem wirtschaftlichen Vorgang zu
kombinieren.
Es sind bereits verschiedene Verfahren sowie Vorrichtungen zum Untersuchen von mit Fremdkörpern
hehafteten Gegenständen vorgeschlagen worden. So iTes beispielsweise bekannt (US-PS 27 89 765; DT-PS
9 29 822; Philips' Techn. Rundschau, 22. Jahrgang, 1960/61 Nr. 1,2. Nov. 1960, S. 1 bis 17), Teilchenzählungen
auf'nicht bewegten Trägern nach einer elektronischen Abtastmethode vorzunehmen. Die auf dem Träger
fixierten Teilchen werden dabei mit zumindest einem Abtaststrahl elektrooptisch erfaßt und zur Anzeige
gebracht. In diesem Zusammenhang ist es ferner bekann:. Doppelzählungen durch zweifaches Erfassen
von sich über angrenzende Abtastzeilen erstreckenden Fiemdkörpern zu verhindern. Bei diesen Verfahren und
Vorrichtungen ist es jedoch problematisch, daß in Richtung des oder der Abtaststrahlen hintereinander liegende
und sich überdeckende Fremdkörper nur einmal erfaßt werden, so daß beispielsweise bei Untersuchungen
von Suspensionen in Ampullen erhebliche Fehler auftreten können.
Ferner sind automatische Ampullenprufgeräte (US-PS 26 35 194; US-PS 27 69 365; US-PS 32 17 877)
bekannt, die zum Feststellen der in einer Lösung suspendierten Teilchen dienen. Bei diesen Geräten werden
die Ampullen agitiert, um die suspendierten Teilchen aufzuschwemmen, wonach eine optische Untersuchung
durchgeführt wird. Auch hierbei treten jedoch im genannten Zusammenhang ähnliche Probleme wie bei
den zuvor erwähnten Verfahren und Vorrichtungen auf. Das vor dem Untersuchen erfolgende Agitieren
oder Drehen der Ampullen dient nur zum Aufschwemmen der Teilchen, die Untersuchung erfolgt bei Stillstand
der Ampullen, und es wird bei jeder Untersuchung nur eine optische Aufnahme erzeugt. Im Strahlenweg
hintereinanderliegende Fremdkörper werden somit insgesamt nur einmal erfaßt, so daß keine zuver
lässige Aussage über die Gesamtzahl der Fremdkörpei möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in dei Schaffung eines Verfahrens sowie einer zur Durchfüh
rung desselben geeigneten Vorrichtung der genannter Art, wonach es unter Vermeidung der geschilderter
Nachteile bekannter Verfahren sowie Vorrichtunger mit relativ einfachen Maßnahmen möglich ist, ein we
sentlich zuverlässigeres und genaueres Meßergebni bezüglich der Gesamtzahl der zu erfassenden Fremd
körper zu erhalten. Das Verfahren und die Vorrichtunj sollen sich für eine automatische Feststellung des Un
tersuchungsergebnisses eignen.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einen Verfahren der genannten Art erfindungsgemäß vorge
schlagen, daß eine Folge von zumindest zwei Bilden des sich drehenden Gegenstandes mit den Fremdkör
pern aufgenommen wird, daß für jedes Bild der Folg die Anzahl der Fremdkörper ermittelt wird und daß di
Anzahl des die meisten Fremdkörper enthaltenden Bildes der Folge festgehalten wird. Eine erfindungsgemä-Be
Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens zeichnet sich durch eine elektronische Kamera zum
Aufnehmen der Bildfolge und durch eine Zähleinrichtung zum Ermitteln der Fremdkörperanzahl pro Bild
der Folge und zum Festhalten der jeweils größten Fremdkörperanzahl der Folge aus.
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird somit von der Tatsache
Gebrauch gemacht, daß eine Folge von aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen sowie ausgewerteten
Bildern und eine Auswahl der Bilder pro Folge statistisch gesehen zu einem wesentlich exakteren Meßergebnis
führt. Bereits bei der Aufnahme von nur 2 BiI-dem wird eines der Bilder eine größere Fremdkörperanzahl
aufweisen, da hierbei keine oder zumindest weniger Fremdkörper in Strahlungsrichtung hintereinander
angeordnet sind, so daß dieses Bild einen genaueren Meßwert ergibt. Wenn die Anzahl der Bilder pro
Folge heraufgesetzt wird, kann die Genauigkeit des Meßergebnisses weiter gesteigert werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein schematisches Rasterbild mit darauf ausgebildeten
Fremdkörpern A, Bund C,
F i g. 2 eine Monitoranzeige der Fremdkörper A, B und C,
F i g. 3 ein schematisches Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 4A und 4B Diagramme verschiedener Impulse,
F i g. 5 Impulsdiagramme eines Zählsignals eines Rückstellsignais und
Fig.6 eine Detaildarstellung von Gliedern aus
F i g. 3.
Nach den Fig.3 und 4 wird eine Ampulle 17 zunächst
in einer Richtung gedreht, wobei sie von einem Halter 19 aufgenommen ist. Die Drehzahl beträgt dabei
etwa 6000 U/min. Die Ampulle wird dann in eine gegenläufige Drehbewegung versetzt. Durch diese Drehbewegung
werden die Fremdkörper einer Zentripetalkraft unterworfen und dabei in bekannter Weise zum
Schwimmen gebracht. Einander parallele Lichtstrahlen von einer Lichtquelle 18 werden von unten gegen die
Ampulle gerichtet, um die in ihr enthaltenen Fremdkörper zu beleuchten. Die Ampulle und deren chemischer
Inhalt werden mittels eines Teleskoplinsensystems mit großer Brennweite auf eine Kameraröhre einer elek- so
tronischen Kamera 1 projiziert, die auf einer Seite der Ampulle 17 angeordnet ist.
Die Auflösung der Kameraröhre läßt sich dadurch ändern, daß die Frequenz der horizontalen Synchronisationssignale
geändert wird. So läßt sich beispielsweise der Abstand zwischen den Rasterlinien im Bereich
von einigen zehn Mikron bis zu einigen hundert Mikron ändern, indem die horizontalen Synchronisationssignale im Bereich von 200 bis 400 Rasterlinien (vgl.
Signal b.c in F i g. 4A und Signal p.h in F i g. 4B) in bezug auf das vertikale Synchronisationssignal von '/-><
> Sekunde (vgl. Signal a.c in Fi g. 4A) geändert werden.
Auch lassen sich gegebenenfalls noch Fremdkörper mit einer Teilchengröße von 5 Mikron feststellen.
Da das vertikale Synchronisationssignal variabel ist, läßt sich auch die Zeitdauer einer Bildaufnahme von
'/so Sekunde auf '/30 Sekunde verändern. Dabei wird auch die Zeitdauer der Belichtung geändert, und der
Bildkontrast läßt sich entsprechend einstellen.
Zum Erzeugen von vertikalen Synchronisationssignalen mit relativ kleiner Frequenz sollte diese aus
zwei Kristalloszillatoren als Differenz deren unterschiedlichen, relativ großen Oszillationsfreqaenzen abgeleitet
werden.
Das Bild der Kameraröhre (vgl. Kurve d der
F i g. 4A) wird auf der Braun'schen Anzeigeröhre 16 vergrößert, wenn eine Umschaltung auf den Kontakt d
erfolgt. Das Bild kann dann mit dem bloßen Auge betrachtet werden. Auch kann die Welle oder Kurve d
des Bildes durch einen Video-Signalformerkreis 2 zu einer Welle e umgeformt werden. Dabei wird jeder
kleine Vorsprung an der Welle d, der das Vorhandensein eines Fremdkörpers anzeigt, zu einem Impuls verwandelt.
Die Welle e wird mittels eines Löschkreises 6 für die horizontalen und vertikalen Synchronisationssignale
von diesen Signalen befreit, wobei eine Videowelle g des Bildes erzeugt wird. Dieses Signal wird auf einen
Torkreis 7 übertragen, der die Zahl der Bilder steuert. In Fi g. 4A sind ein Signal ffür das Löschen des horizontalen
Synchronisationssignals und ein Signal F für das Löschen des vertikalen Synchronisationssignals
dargestellt. Beide Signale werden von einem Kreis 4 zum Bilden der Löschsignale erzeugt
Ein Untersuchungsstartsignal f wird dann, wenn eine
Ampulle in die Untersuchungsstellung gelangt, von einem fotoelektrischen Glied 12 erzeugt. Dieses Signal
t gelangt zu einem Kreis 5, der ein Signal erzeugt, das die Zahl der aufzunehmenden Bilder bestimmt. Der
Kreis 5 empfängt an seinem Eingang das Signal ι und das vertikale Synchronisationssignal ρ und gibt über ein
entsprechend eingestelltes Kontaktglied eine Rechteckwelle / (F i g. 4B) ab, deren Dauer der Zahl der aufzunehmenden
Untersuchungsbilder entspricht. Die Rechteckwelle / hat eine vordere oder Führungsfläche,
die mit dem vertikalen und unmittelbar dem Signal t folgenden Synchronisationssignal zusammenfällt, und
eine hintere oder Rückfläche, die dem vertikalen Synchronisationssignal entsprechend der gewünschten
Bildzahl folgt. Es ist das Torsignal für den Fall einer Aufnahme von vier Bildern dargestellt. Das Torsignal /
wird von dem vorgenannten Kreis 5 zu einem Einstellsignalerzeugungskreis 8 und zu einem Torkreis 7 geleitet.
Der Torkreis 7, der zum Steuern der Anzahl der Bilder dient, ist ein Und-Glied. Er empfängt die Videosignale
g sowie die Rechteckwelle / und erzeugt e:n
Fremdkörpersignal j. Das letztere und ein Rückstellsignal r. das durch Formgebung des vertikalen Synchronisationssignals
in der Zeit erzeugt wurde, die der Zahl der verlangten Untersuchungsbilder entspricht, gelangen
zu einem Digitalzähler 9. Das Fremdkörpersignal g wird für jedes Bild durch das Rückstdlsignal r geteilt
und gezählt.
Der Zähler 9 zählt dabei die Zahl der Fremdkörper nach der Mindestgröße, auf die das Gerät entsprechend
dem Abstand der Rasterlinien eingestellt ist. Der Zähter 9 weist nach F i g. 6 vier Flipflopschalter auf und
kann daher bis zu vier Ziffern einer binären Zahleneinheit zählen, d. h. bis zu sechzehn Zahlen im Dezimalsystem.
Ein den Zahlenwert anzeigendes Signal k gelangt in einen Ausgabekreis 10 für die gezählten Werte, der aus
einer Und-Kombination von Dioden besteht. Dabei kann die Gesamtzahl von Fremdkörperteilchen in
einem Bild festgestellt werden. Die Impulse, deren Zahl dieser Gesamtzahl entspricht, werden ihrerseits an der
Ausgangsklemme erzeugt. Als Ausgabekreis für die gezählten
Werte kann ein Tannenbaumnetzwerk oder ein Ringzählermechanismus verwendet werden.
So viele Flipflops bzw. Kippschalter, wie für die größtmögliche Zählung in dem Zähler 9 benötigt werden,
sind in einem Maximalwert-Speicherkreis 11 am Ausgang des Ausgabekreises 10 für die Zahlenwcrte
vorgesehen. Diese Kippschalter sind beispielsweise unter Verwendung von Dioden so abgewandelt, daß dann,
wenn ein Impulssignal zum Eingang gelangt, selbst beim Auftreffen nachfolgender Impulse keine Umsteuerung
erfolgt, bevor nicht ein Kontrollsignal eingeht.
Wenn die Zählimpulse eines Bildes vom Zähler 9 zum Eingang des Ausgabekreises 10 gelangen, erscheinen
am Ausgang dieses Kreises 10 soviel Impulse, wie es der Zahl der gewählten Fremdkörperteilchen eines
Bildes entspricht. Eine entsprechende Anzahl der Kippschalter f\ bis /16 wird umgeschaltet. Sofern der in
den Stromkreis 10 gelangende Zählwert der Anzahl der Fremdkörperteilchen kleiner ist als der Zählwert
des vorangegangenen Bildes, wird der Speicherzustand der Kippschalter nicht geändert. Sofern er jedoch größer
ist als der Zählwert des vorangegangenen Bildes, wird eine der Differenz der Zählwerte entsprechende
Anzahl der Kippschalter umgeschaltet, und die größere Anzahl wird gespeichert.
Auf diese Weise wird jede Zahl der Fremdkörperteilchen eines Bildes, die größer ist als die bereits gespeicherte
Zahl der Fremdkörperteilchen, erneut gespeichert. Der Maximalwert-Speicherkreis 11 speichert somit
nur die Zahl der Fremdkörperteilchen desjenigen Bildes, das die höchste Anzahl von Fremdkörperteilchen
aufweist. Dieser Höchstwert wird an einer Anzeigerröhre eines Maximalwertanzeigekreises 13 dargestellt,
und die Anzeige desselben wird bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses der folgenden Ampulle
aufrechterhalten.
Ein beweglicher Kontakt eines Auswahlkreises 15 zum Erzeugen eines Signals zum Aussondern schlechter
Ampullen entsprechend einem Standardwert für das Durchlassen oder Zurückweisen derselben wird im
voraus an eine der Ausgangsklemmen der Kippschalter des Maximalwertspeichers 11 angeschaltet. Sobald der
entsprechende Kippschalter anspricht und ein Signal an den beweglichen Kontakt abgibt, wird ein Entscheidungssignal
von dem Auswahlkreis 15 abgegeben.
Die Kreise aus F i g. 6 umfassen den Zähler 9, den Ausgabekreis bzw. die Matrix 10 (beispielsweise eine
Diodenmatrix) und den Speicherkeis 11, der nach dem Ausführungsbeispiel sechzehn Kippschalter umfaßt.
Diese Anzahl entspricht der Dezimalzahl, die dem durch vier Kippschalter darstellbaren binären Wert
gleichkommt Der Entscheidungs- oder Auswahlkreis 15 zum Bestimmen der höchstzulässigen Zahl an
Fremdkörpern gehört ebenfalls dazu.
F i g. 5 zeigt das Rückstellsignal und das Signal j für
die zu zählenden Fremdkörperteilchen. Das am Digital zähler ankommende Fremdkörpersignal j besteht aus
einer Folge von Impulsen, deren Impulsbreite w sowie Impulsabstand d unregelmäßig sind und deren Impulshöhe jedoch gleich ist (s. F i g. 5). Das Rückstellsignal
(F i g. 5) zum klaren Festlegen der Grenzen einer jeden Impulsgruppe wird dem Zählteil zugeführt wobei die
Zahl der Impulse für jede Gruppe bestimmt wird.
Die Impulse der verschiedenen Gruppen werden an eine Eingangsklemme des Zählers 9 angelegt Wenn
das Signal r. das den Anfang bzw. das Ende einer Gruppe anzeigt, zu der anderen Klemme des Zählers 9 gelangt,
wird der Digitalzähler auf Null gestellt und isi dann zur Aufnahme der nächsten Gruppe bereit. Dei
für jede Gruppe gezählte Wert gelangt in Form eines Zählsignals in die Matrix 10. Dieser Kreis 10 is! eine
Zählwert-Verteilermatrix und besteht aus einer Und-Kombination von Dioden. Das digitale Zählsignal wird
nunmehr in ein Dezimalwertsignal umgewandelt. Mit anderen Worten werden so viele Impulse am Ausgang
erzeugt, wie es der Dezimalzahl entspricht. Diese Impulse gelangen zu den Kippschaltern (X bis /"16 und
stellen diese auf eine entsprechende Dezimalzahl ein.
Zu den Kippschaltern auf der Ausgangsseite sei noch folgendes bemerkt. Sie sind im allgemeinen so geschaltet,
daß sie von 0 auf 1 umgeschaltet werden, wenn ein Eingangsimpuls vorliegt. Wenn aber noch ein Eingangsimpuls
empfangen wird, bleibt die Einstellung 1 erhalten. Die Kippschalter lassen sich nur durch ein
Rückstellsigna! auf 0 zurückstellen.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach Fig.6 wird davon ausgegangen,
daß Gruppen von vier, drei und acht Impulsen an den Kreisen ankommen und daß der spezifische Wert von
acht-Fremdkörperteilchen zu ermitteln ist. Zunächst werden die ersten vier Impulse von den Kippschaltern
f\ bis Ci mit 1, 0 und 0 gezählt und in die Matrix 10
eingegeben. Durch die Ausgangsklemmen derselben werden die Kippschalter f\ bis /"4 betätigt und von der
Ausgangsstellung 0,0,0 und 0 in die Stellung 1,1,1 und 1 gebracht. Dabei wird die Nummer 4 gespeichert. Hierauf
gelangen der Impuls r, der das Ende der Gruppe anzeigt, und damit auch die ganze Gruppe, die aus den
drei Impulsen besteht, an den Zähler 9. Die Kippschalter des Zählers 9 zeigen den Stand 0,1,1 an, doch haben
die Kippschalter f\ bis /"3 bereits die Werte der vorangegangenen
vier Impulse gespeichert'und dabei den
Zustand 1,1,1 angenommen. Dieser Zustand wird von der jetzt ankommenden Gruppe mit den drei Impulsen
nicht geändert. Es kommen dann der Impuls r, der das Ende dieser Gruppe anzeigt, und die folgende Gruppe,
die acht Impulse umfaßt, am Zähler 9 an. Diese acht Impulse werden nacheinander den Kippschaltern (\ bis
/"8 am Ausgang der Matrix 10 hinzugezählt. Die Kippschalter f\ bis /"4 haben bereits den Wert 4 gespeichert
und zurückgehalten und dabei den Stand 1.1,1 und 1 angenommen. Es werden daher jetzt die Kippschalter
/"5 bis /8 in die Stellung 1,1,1 und 1 gebracht.
Der bewegliche Kontakt des Kreises 15 ist im voraus an den Ausgang des Kippschalters /8 angeschlossen,
um den spezifischen Wert 8 zu ermitteln. Wenn dann die acht Impulse ankommen und die Kippschalter f bis
f% auf 1 umgeschaltet werden, wird das Signal für die
Bestätigung des Vorliegens der acht Impulse an den Kreis 15 weitergegeben.
Am Ende der Untersuchung werden das Rückstell signal zum Zurückstellen der Kippschalter f\ bis FS
übertragen und die Stromkreise für die nachfolgende Untersuchung bereitgestellt
Schlechte Ampullen werden durch Erzeugen des Entscheidungssignals ermittelt Gute Ampullen werden
dann einem anschließenden Prozeß unterworfen. Das Entscheidungssignal π ist gegenüber dem Startsignal /
verzögert Schlechte Ampullen werden entfernt.
Im Schaltbild nach F i g. 3 ist der Kreis 14 ein solcher zum Erzeugen eines Videoanzeigesignals S. das dazu
dient das Bild nach F i g. 2 auf dem Monitor 16 zu pro- jizierea Der Kreis 4 ist ein solcher zum Erzeugen von
Signalen zum Auslöschen der horizontalen und vertik;i-
len Synchronisationssignale, wobei das Signal /'das horizontale
Synchronisationssignal und das Signa! f das vertikale Synchronisationssignal auslöscht. Diese Signale
werden zum Löschkreis 6 für die horizontalen und vertikalen Synchronisalionssignale übertragen.
Es werden einige zehn Bilder zum Feststellen des Zustandes der Außenwand einer jeden Ampulle und zum
Ermitteln der in dieser enthaltenen Fremdkörperteilchen
gemacht. Dabei wird dasjenige Bild, das den schlechtesten Zustand einer Ampulle zeigt, als dasjenige
ausgewählt, das dem wahren Zustand der Ampulle entspricht. Hierdurch ist eine strenge Prüfung der Ampulle
gewährleistet.
Beim kontinuierlichen Überprüfen von Ampullen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden 2 bis 10
Bilder von jeder Ampulle aufgenommen. Die Untersuchung dauert für jede Ampulle etwa '/so bis '/■>
Sekunde.
Beim Untersuchen von Ampullen mit dem bloßen Auge oder mit üblichen fotoelektrischen Maßnahmen
beträgt der erreichte Genauigkeitsgrad 30 bis 50%. Bei der erfindungsgemäßen Untersuchung kann ein sehr
hoher Genauigkeitsgrad von 96 bis 99,4% erreicht werden. Außerdem wird das Bild der Ampullen auf mehr
als das Tausendfache vergrößert. Es ist daher sehr leicht, die Hauptursache für die Fremdkörperteilchen in
der Ampulle festzustellen.
In Übereinstimmung mit der vorstehenden Erläuterung werden Narben auf der Außenwand einer Ampulle
oder an der Außenwand anhaftender Staub odci Fremdstoffe in der Ampulle als Fremdkörperteilcher
registriert. Wenn bei der Untersuchung nur solchi Fremdkörperteilchen registriert werden sollen, die ir
der Ampulle eingeschlossen sind, wird die Umlaufge schwindigkeit der Ampulle während der Untersuchunj
so weit erhöht, daß Narben oder Staub auf der Außen wand unentdcckt bleiben. Es ist somit möglich, nur die
jenigen Fremdkörperteilchen festzustellen, die in de Ampulle enthalten sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- •iPatentansprüche:■ 1. Verfahren zum Ermitteln und Zählen von -Fremdkörpern in oder auf Gegenständen^ beispielsweise Ampullen, wobei der zu untersuchende Gegenstand mittels einer Einrichtung gehalten sowie mittels eines Antriebs drehbar ist und bei dem die Fremdkörper mittels einer elektronischen Kamera abgebildet sowie anzahlmäßig erfaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folge von zumindest zwei Bildern des sich drehenden Gegen- '■ Standes mit den Fremdkörpern aufgenommen wird, daß für jedes Bild der Folge die Anzahl der Fremdkörper ermittelt wird und daß die Anzahl des die meisten Fremdkörper enthaltenden Bildes der Folge festgehalten wird.
- 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektronische Kamera (1) zum Aufnehmen der Bildlolge zo und durch eine Zähleinrichtung zum Ermitteln der Fremdkörperanzahl pro Bild der Folge und zum Festhalten der jeweils größten Fremdkörperanzahl der Folge.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit der elektronischen Kamera (1) gekoppelten Kreis (3) zum Erzeugen von Zeilen- bzw. horizontalen und von Bildfolge- bzw. vertikalen Bildraster-Synchronisationsimpulssignalen, deren Frequenzen zum Steuern des Zeilenabstands und der Bildfolge veränderbar sind, und durch einen Kreis (5) zum Bestimmen der Anzahl der aufzunehmenden Bilder bzw. der pro Bildfolge erzeugten vertikalen Bildraster-Synchronisationsimpulssignale.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen die Fremdkörperanzahl eines jeden Bildes zählenden Binärzähler (9) und eine Einrichtung (10, 11) zum Umwandeln der Binär-Werte in Dezimal-Werte.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (10, 11) zum Umwandeln der Binär-Werte eine Matrix (10) und einen hieran angeschalteten Kippschalterkreis (11) aufweist.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7733166 | 1966-11-26 | ||
| JP7733266 | 1966-11-26 | ||
| JP7733266 | 1966-11-26 | ||
| JP7733166 | 1966-11-26 | ||
| DEN0031106 | 1967-08-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1648634A1 DE1648634A1 (de) | 1972-04-27 |
| DE1648634B2 DE1648634B2 (de) | 1976-04-22 |
| DE1648634C3 true DE1648634C3 (de) | 1976-12-23 |
Family
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