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DE1648334C - Gerat zum Messen von Zug und Druck spannungen - Google Patents

Gerat zum Messen von Zug und Druck spannungen

Info

Publication number
DE1648334C
DE1648334C DE1648334C DE 1648334 C DE1648334 C DE 1648334C DE 1648334 C DE1648334 C DE 1648334C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
cores
core system
winding
magnetic core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ingemar Vasteraas Lofgren (Schwe den)
Original Assignee
Allmanna Svenska Elektnska AB, Vasteras (Schweden)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Messen von kern eines Gebers in zwei oder vier Kernteile aufzu- Zug- und Druckspannungen in einem Meßobjekt aus teilen, die sich im Verhältnis zueinander bewegen
magnetostriktivem Material mit einer vorzugsweise Können, um so das genannte Spiel zwischen dem
zylindrischen Ausbohrung, und zwar ein Gerät mit Meßkörper und der Lochwand zu eliminieren: Die
einem Magnetkernsystem mit mindestens vier Pol- 3 Beseitigung des Spiels durch die Beweglichkeit der
flächen, mit mindestens einer an einer Wechselstrom- einzelnen Magnotkerne ist eine Voraussetzung für
quelle angeschlossenen Magnetisierungswicklung und eine einwandfreie Funktion des Gebers. Staub und
mit mindestens einer an einem Meßorgan ange- Nässe beeinträchtigen aber diese Beweglichkeit oder
schlossenen Meßwicklung. könnensiesogarganzausschließen.d.h.dieFunktions-
Um Zug- und Druckspannungen in einem Meß- io sicherheit des Gebers ist Über längere Betriebszeiten
objekt aus magnetostriktivem Material zu messen, und unter schwierigen Betriebsverhältnissen nicht
ist es bekannt, in diesem ein zylindrisches Loch an- mehr gewährleistet. Weiter bereiten derartige gefeilte
zubringen, dessen Längsrichtung im wesentlichen Magnetkerne Schwierigkeiten bei ihrem Einführen in
parallel zu den mechanischen Spannungen liegt. In eine tiefe Bohrung.
das Loch wird ein zylindrischer Meßkörper einge- 15 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
flihrt, der im wesentlichen aus vier etwa stabförmigen Meßgerät der beschriebenen Art zu schaffen, dessen
und voneinander getrennten Magnetkernen mit je Meßsignale unabhängig von der Veränderung der
einer Wicklung besteht. Die Magnetkerne liegen Größe des Luftspalts sind und durch Verunreini-
parallel zum Lochdurchmesser. Die Wicklungen sind gungen nicht beeinflußt werden,
paarweise zusammengeschaltet, wobei das eine Wick- ao Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
lungspaar an eine Wechselstromquelle und das an- löst, daß alle Polflächen des Magnetkernsystems in
dere an ein Meßorgan angeschlossen wird. In einer der gleichen Diametralebene der Ausbohrung liegen,
zu den Magnetkernen rechtwinkligen Ebene durch Die Kopplung in der Lochwand zwischen den beiden
den Meßkörper liegen die Enden der Magnetkerne Meßzonen verläuft hier gleichmäßig nach beiden
in den Ecken eines Vierecks. Die Wicklungen der as Seiten. Wenn das erfindungsgemäße Meßgerät eine
diametral zueinander liegenden Magnetkerne sind exzentrische Lage im Loch einnimmt, nimmt die
zusammengeschaltet. Wenn das eine Wicklungspaar Kopplung auf der einen Seite des Loches zu, abei
von Wechselstrom durchflossen ist, werden in der auf 'der anderen Seite ab, so daß die Summe im
Lochwand symmetrische Magnetfelder erzeugt. Die wesentlichen unverändert bleibt.
Symmetrielinie der Magnetfelder bildet mit der 3° In der Zeichnung zeigt
Längsrichtung des Loches einen Winkel von unge- F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt durch
fähr 45 °. ein erfindungsgemäßes Meßgerät, bei dem das
Die Enden der vier Magnetkerne können im Magnetkernsystem aus zwei Magnetkernen aufgebaut
Prinzip zu zwei diametral zueinander liegenden Meß- ist,
zonen gehören, die teils über den Meßkörper selbst 35 Fi g. 2 a und 2 b die beiden Magnetkerne,
und teils durch die Wand des zylindrischen Loches F i g. 3 die Magnetkerne in zusammengesetztem
aufeinander einwirken. Zustand und
Damit der Meßkörper in das Meßobjekt eingeführt Fig. 4 und 5 eine Ausführungsform der Erfrnwerden kann, muß ein gewisses Spiel zwischen dem dung, bei der das Magnetkernsystem aus zwei eine Meßkörper und der Lochwand vorhanden sein. Dies 40 Einheit bildenden Kernen besteht,
hat zur Folge, daß der Meßkörper sich — wenn Das Meßgerät nach F i g. 1 hat einen zylindrischen auch unbedeutend — rechtwinklig zur Längsrichtung Körper 1 und zwei in diesem eingeschlossene Mades Loches bewegen kann. Wenn diese Bewegung gnetkerne2 und 3. Wie aus den Fig. 2a und 2b herin einer zu den Magnetkernen parallelen Richtung vorgeht, besteht jeder Kern aus einem zentralen erfolgt, hat sie keinen Einfluß auf das Meßsignal. Die 45 Teil 4, zwei winkelrecht von diesem ausgehenden Bewegung verursacht eine Verminderung der Reluk- Schenkeln S und zwei Kernenden 6, die winkelrecht tanz in der einen Meßzone und eine entsprechende zu den Schenkeln 5 und parallel zu dem mittleren Zunahme in der anderen Meßzone. Wegen der oben- Teil 4 verlaufen. Die Kerne 2 und 3 haben auf dem genannten internen Schaltung ist die Summe der mittleren Teil 4 je eine Wicklung 7 bzw. 8. Die Wick-Reluktanzän orangen Null. 50 lung 7 ist an einer Wechselspannungsquelle 9 und
Wenn dagegen die Bewegung in einer zu den die Wicklung 8 an einem Meßorgan 10 angeschlossen.
Magnetkernen rechtwinkligen Richtung erfolgt, ent- Im Meßgerät sind die beiden Kerne 2 und 3 wie
steht eine Störung des Gleichgewichts zwischen den in F i g. 3 gezeigt angeordnet, so daß die mit Wick-
beiden über die Wand des zylindrischen Loches lungen versehenen mittleren Teile 4 in größtmög-
reichenden Meßzonen, die eine Störung des Meß- 55 lichem Abstand voneinander liegen, während die
signals zur Folge hat. Kernenden 6 in einer Ebene liegen. Mit der gezeigten
Die vier Magnetkerne erzeugen in der Lochwand Form der Kerne und der Anordnung der Kerne zwei diametral liegende Meßzonen. Diese Meßzonen relativ zueinander wird die kleinstmögliche gegenwerden in der Lochwand zusammengeschaltet und seitige magnetische Beeinflussung zwischen ihnen beeinflussen dadurch einander. Wenn die beiden 60 erhalten. Die Kerne sind in einem Körper 1 aus Meßzonen zu einem Durchmesser des Loches sym- geeignetem Isoliermaterial eingegossen. Der Körper metrisch angeordnet sind, ist die Beeinflussung ist auf einen solchen Durchmesser abgedreht, daß das gleichmäßig. Liegen die Meßkörper jedoch exzen- Meßgerät mit kleinstmöglichem Spiel in das dafür trisch in dem Loch, so sind die beiden Meßzonen vorgesehene Loch im Meßgegenstanc eingeführt wernicht mehr symmetrisch, und die durch sie verursachte 65 den kann. Die Nullspannung des Geräts hängt vom Störung der Meßzonen in der Lochwand verursacht Winkel zwischen den Kernen ab. Es hat sich gezeigt, eine Störung des Mcßsignals. daß ein Minimum erhalten wird, wenn der Winkel a
Es ist auch vorgeschlagen worden, den Magnet- (Fig. 1) etwa 96° beträgt. Der Wert kann etwas
variieren und hängt teilweise vom Material im Meßobjekt ab.
Bei der in F i g. 4 gezeigten AusfUhrungsform bildet das Magnetkernsystem ein Kreuz, das aus den vier Kernteüen 2 a, 2 b und 3 a, 3 b zusammengesetzt β ist. Die Wicklung für jeden Kern ist zweckmäßig in zwei Teile 7 a, 7 b bzw. 8 a, 8 b aufgeteilt. Da die Kerne als Einheit ausgebildet sind, erhält man eine besonders stabile Konstruktion, Dies hat zur Folge, daß man eine gewisse magnetische Beeinflussung to zwischen Magnetisierungsteil und Meßteil im Meßgerät bekommt. Das dadurch erzeugte Signal in der Meßwicklung kann im Meßorgan zum größten Teil auf elektrischem Wege kompensiert werden.
Die beiden Kerne können auch gemäß Fig. S >3 kombiniert werden, so daß das Magnetkernsystem ein H bildet. Der Magnetisierungsteil des Meßgeräts besteht aus den Kernteüen la, 11 und Ib und aus den Wicklungsteilen 7 β und Tb, während der Meßteil aus den Kernteüen 3 a, 11 und 3 b und den Wick- »ο lungsteilen 8 β und Sb besteht.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Messen von Zug- und Druckspannungen in einem mit einer vorzugsweise zylindrischen Ausbohrung versehenen Meßobjekt aus magnetostriktivem Material, bestehend aus einem Magnetkernsystem mit mindestens vier Polflächen, mit mindestens einer an einer Wechselstromquelle angeschlossenen Magnetisierungswicklung und mit mindestens einer an einem Meßorgan angeschlossenen Meßwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß alle Polflächen des Magnetkernsystems (2 bis 6) in der gleichen Dia metralebene der Auebohrung des Meßobjektes liegen.
2. Geröt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetkernsystem aus zwei gleichen Kernen (2,3) aufgebaut ist, von denen jeder einen mittleren Teil (4), zwei dazu rechtwinklige, zueinander parallele Schenkel (5) und zwei mit Polflüchen versehene Kernenden (6) aufweist, die rechtwinklig zu den Schenkeln liegen und zueinander und zum mittleren Teil (4) parallel sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kerne (2,3) so angeordnet sind, daß die mittleren Teile (4) in größtmöglichem Abstand voneinander liegen.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Kernen ungefähr 90° beträgt.
5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Kernen 94 bis 98° beträgt.
6. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen (7,8) auf dem mittleren Teil (4) der Kerne angeordnet sind.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetkernsystem kreuzförmig ausgebildet ist und daß die' Magnetisierungswicklung (7 a, 7 b) bzw. Meßwicklung (8 a, 8 b) auf den miteinander fluchtenden Teilen des Kreuzes angeordnet sind.
8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetkernsystem H-förmig ausgebildet ist, und daß die Magnetisierungswicklung (7 a, Ib) bzw. Meßwicklung (8 a, Sb) auf diagonal ,liegenden geraden Teilen (2 a, 2 b bzw. 3 a, 3 b) des Kernsystems angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3429348A1 (de) * 1984-08-09 1986-02-20 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Magnetoelastischer kraftmesser

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3429348A1 (de) * 1984-08-09 1986-02-20 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Magnetoelastischer kraftmesser

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