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DE1648337C - Schwingtisch zum Prüfen von Instrumen ten - Google Patents

Schwingtisch zum Prüfen von Instrumen ten

Info

Publication number
DE1648337C
DE1648337C DE1648337C DE 1648337 C DE1648337 C DE 1648337C DE 1648337 C DE1648337 C DE 1648337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillating
spring
masses
vibrating table
vibrating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 2300 Kiel Rix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Anschuetz GmbH
Original Assignee
Anschuetz and Co GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen Schwingtisch zum Ebenso wie bei dem eingangs erläuterten bekann-
Prüfen von Instrumenten, dessen Tischplatte an einer ten Schwingtisch, bei dem die relative tun- una Her-
von zwei relativ zueinander hin- und herbeweglichen bewegung der durch den Schwingmotor gekuppelten
und dürcji einen Schwingmotor gekuppelten Massen Massen eine gradlinige Bewegung ist, können die sitzt. 5 beiden Massen durch eine Feder verbunden sein, v
Ein bekannter Schwingtisch dieser Art (deutsche beispielsweise durch eine verstellbare Feder, deren ., Patentschrift'715 954) ist als Schütteltisch ausgebil- Verstellbereich die Einstellung der bigenscnwindet. Zu diesem Zweck sind die Massen quer zur gungszahl des schwingenden Systems auf die i-re-Tischfläche gradlinig relativ zueinander hin- und her- quenz des Schwingmotors gestattet. Bei dieser Ausbeweglich. Eine der Massen wird von dem schweren io gestaltung der Erfindung ist die heder euieUrehteder. y Stator des Schwingmotors gebildet. Die beiden Mas- Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung „ sen sind außer durch den Schwingmotor noch durch sind in den Zeichnungen dargestellt. In diesen zeigt eine verstellbare Feder miteinander verbunden und Fig. 1 einen Drehschvwngtisch nut elektrischem bilden daher ein schwingendes System, das durch Schwingmotor im Längsschnitt und mit emem scneeine weiche Feder mit dem Schwingtischgehäuse ver- 15 matischen Schaltschema für den Schwingmotor,
bunden ist. Der Versteilbereich der die Massen ver- F i g. 2 eine schaubildliche Darstellung eines Dreh- -? bindenden Feder ist so gewählt, daß man durch Ein- schwingtisches mit einem hydraulischen Schwing- ~ί. stellen der Feder die Eigenschwingungszahl des motor. f schwingenden Systems auf die Frequenz des Schwing- Eine die waagerechte Tischplatte 10 tragende Säule |f motors einstellen kann und dieser daher das ao 12 ist in einem Schwingtischgehäuse 14 mittels Walzschwingende System in Resonanz antreibt. Das er- lager 16 drehbar gelagert und trägt den Läufer 18 fordert eine besonders geringe Antriebsleistung. eines elektrischen Drehmomentmotors, dessen Stator
Es ist auch ein Drehschwingtisch bekannt, dessen 20 von einem schweren Ring 22 getragen wird. Dieser
Tischplatte im Schwingtischgehäuse um eine Achse ist durch Wälzlager 24 auf der Säule 12 gelagert. Der drehbar gelagert ist. Ein solcher Tisch dient dem as Schwingmotor 18,20 kuppelt daher die beiden Mas-
Zweck, das zu prüfende Instrument, etwa einen sen, die von der Tischplatte 10 und von dem Ring 22 >
Kreisel, eine Kreiselplattform, einen Flugregler gebildet werden und um die Achse der Säule 12
od. dgl. in Drehschwingungen von bestimmter Fre- relativ zueinander und zu dem Schwingtischgehäuse
quenz und Amplitude zu versetzen, um sein dynami- 14 drehbar gelagert sind.
sches Verhalten zu untersuchen. Die Achse der 30 In F i g. 2 ist ein Drehschwingtisch nach der ErTischplatte dieses bekannten Drehschwingtisches hat findung mit einem hydraulischen Schwingmotor dareinen Kurbelarm, an welchem eine hin- und her- gestellt. Die Tischplatte 10, deren Säule 12 in dem bewegliche Pleuelstange angreift. Diese wird durch nicht näher veranschaulichten Drehtischgehäuse um einen Exzenterzapfen einer umlaufenden Schwung- eine lotrechte Achse drehbar gelagert ist, trägt eine masse hin- und herbewegt. Infolgedessen entstehen 35 drehbar auf ihr gelagerte Schwungscheibe 21, auf der in den Lagern der Tischplatte und der Schwungmasse zwei hydraulische Zylinder 50,52 befestigt sind, deren erhebliche radiale Kräfte. Bei einer Schwingungs- gemeinsame Achse ungefähr parallel zu einer Tanfrequenz von mehr als 10 Hz führen diese Kräfte zu gente der Tischplatte 10 verläuft. In den beiden einem unerwünschten Ausweichen des Schwingtisch- Zylindern 50,52 sind Kolben verschieblich gelagert, gehäuses. Dieses muß daher sehr schwer und steif 40 deren gemeinsame Kolbenstange 54 an einem Ansatz gebaut sein und häufig auf ein schweres Fundament 56 der Tischplatte 10 sitzt. Die beiden Zylinder 50 gesetzt werden. und 52 sind über Rohrleitungen 58 und 60 und
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Längskanäle der Säule 12 und weitere Rohrleitungen
Drehschwingtisch zu schaffen, bei welchem die Lager 62 an die Enden eines Pumpenzylinders 64 ange-
der Tischplatte und der Schwungmasse keinen erheb- 45 schlossen, dessen Kolben mit der gewünschten Am-
lichen radialen Kräften unterliegen und daher von plitude und Frequenz durch einen nicht näher dar-
einem verhältnismäßig leichten Fundament getragen gestellten Antrieb hin- und herbewegt wird,
werden können. Die dem Schwingmotor 18,20 oder 50,52,54 zu-
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch ge- zuführende Leistung kann dadurch verringert werden,
löst, daß ausgehend von einem Schwingtisch der 5» daß die beiden gegeneinanderschwingenden Massen
eingangs erläuterten bekannten Bauart die beiden mit einer verstellbaren Drehfeder verbunden werden,
hin- und herbeweglichen Massen um eine gemein- welche es gestattet, die Eigenfrequenz des schwin-
same Achse relativ zueinander und zu dem Schwing- genden Systems auf die am Sinus-Oszillator 26 oder
tischgehäuse drehbar gelagert sind. 46 oder am Antrieb der Pumpe 64 eingestellte Fre-
Das führt dazu, daß das die Tischplatte hin- und 55 quenz abzustimmen, damit der Schwingdrehtisch in herdrehende sinusförmig verlaufende Drehmoment Resonanz mit seinem Antrieb schwingt. Das eine sich nicht an dem Gehäuse des Schwingtisches ab- Ende der einstellbaren Drehfeder wird an der Säule stützt, sondern an der zweiten Schwungmasse, die 12 und das andere Ende am Ring 22 oder der gleichachsig mit der Tischplatte gelagert ist und eine Schwungscheibe21 verankert. In Fig. 1 ist eine gegensinnige Drehschwingung ausführt. Das Schwing- 60 solche einstellbare Drehfeder in Gestalt einer Uhrtischgehäuse braucht bei dieser Anordnung nur die feder 66 dargestellt. Mangels besonderer Vorkehrunkleinen Kräfte aufzunehmen, welche über die weiche gen könnte die Tischplatte 10 eine der Schwingbewe-Feder übertragen werden. gung überlagerte Drehung erfahren, was mitunter
Der Drehschwingtisch nach der Erfindung fällt unerwünscht ist. Um das zu verhindern, empfiehlt es
wesentlich leichter aus als der bekannte und benötigt 63 sich, mindestens eine der beiden von der Tischplatte
keine starre Verbindung mit einem Fundament. Er 10 und dem Ring 22 gebildeten Massen durch eine
kann daher in verschiedene Lagen gekippt werden, weiche Feder mit dem Schwingtischgehäuse 14 zu
was einen erheblichen Vorteil bedeutet. verbinden. Diese Feder verhindert die unerwünschte
Drehung der Tischplatte, ohne indessen unerwünschte Kräfte auf das Gehäuse 14 auszuüben.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht die Möglichkeit, die Wälzlager 16 durch Gaslager, hydrostatische Lager oder Torsionsfederlager
zu ersetzen. ..

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schwingtisch zum Prüfen von Instrumenten, dessen Tischplatte an einer von zwei relativ zueinander-hin- und^ herbeweglichen und durch einen Schwingmotor gekuppelten Massen sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Massen um eine gemeinsame Drehachse relativ zueinander und zu einem Schwingtischgehäuse drehbar gelagert sind.
2. Drehsch-wingtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Massen (10,22), wie an sich bekannt, durch eine Feder (66) verbunden sind.
3. Drehschwingtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Massen, wie an sich bekannt, durch eine weiche Feder mit dem Schwingtischgehäuse verbunden ist.
'4. Drehschwingtisch nach Anspruch 2 mit verstellbarer Feder, deren Verstellbereich die Einstellung der Eigenschwingungszahl des schwingenden Systems auf die Frequenz des Schwingmotors gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eirie Drehfeder (66) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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