DE1648252A1 - Verfahren zur Bestimmung des Taupunktes - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung des TaupunktesInfo
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- DE1648252A1 DE1648252A1 DE19671648252 DE1648252A DE1648252A1 DE 1648252 A1 DE1648252 A1 DE 1648252A1 DE 19671648252 DE19671648252 DE 19671648252 DE 1648252 A DE1648252 A DE 1648252A DE 1648252 A1 DE1648252 A1 DE 1648252A1
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- G01N25/56—Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating moisture content
- G01N25/66—Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating moisture content by investigating dew-point
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Description
- Verfahren zur Bestimmung des Taupunktes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bestimmung des Taupunk4eB an schwer zugänglichen Stellen Für den Taupunkt sind als Bestimmungsgrö#en die Temperatur, die relative Luftfeuchte und in geringem Maße auch der Luftdruck wirksam. Die Anwesenheit von Kondensationakernen ist bei fester Materie selbstredend gegeben. Die Beschaffenheit der Oberfläche hat einen vernachlässigbaren Einflu#.Sie kann nur die Sekundärsrecheinung, das Entstehen eines zusammenhängenden nassen Filme verzögern, wenn die Oberfläche aus porösem noch nicht gesättigtem Material bestcht. Der Betauungsvorgang selbst wird davon nicht beeinflußt.
- Soll zum Beispiel der Betauungsbeginn der Fahrbahnoberfläche einer Verkehrsstraße überwacht und signalisiert werden, so sflte steht die Sohwierigkeit, daß die Fahrbahnoberfläche mit ihrem Temperaturverhalten an einem abbesetsten Me#eräteort nur unvollkommen nachgebildet werden kann, es sei denn, man wärde ein echtes Stück der Fahrbahn mit ausreichendem Volumen am abgesetzten Me#ort vorsehen. Die sich einatellendenTemperaturen hängen von vielen Faktoren ab, w. Farbe, Konfiguration, Luftbewegung, Wärmeleitzahl. Das Feststellen der echtenFahrbahntemperatur ist aber unumgänglich, wehn man deren Betauungspunkt genauer signalisleren will.
- Normalerweise müssen zur 3estiinmung des Taupunktes jeweils alle drei genannten Bestimmungsgrö#en am interessierenden Ort gemessen werden Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und das Erreichen des Taupunktes am interessierendenBestimmungsort, z.i3. Fahrbahn einer Stra#e an einem von ihm räumlich abgesetzten Me#ort, sicher zu ermöglichen, Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Verfahren zur Bestimmung des Taupunktss, insbesondere an für Xeßapparaturen schwer zugänglichen Stellen dadurch gelöst, daß die Bestimmung des Taupunktes auf die Erfassung der Temperatur ani interessierenden Me#ort, allein zurückgeführt wird, wobei der gemessene Temperaturwert an einen von diesem keBort entfernten Punkt übertragen und dort die Temperatur ber eine Regeleinriohtung genau nachgebildet wird, unter der Voraussetzung, daß die übrigen denTaupunkt beeinflussenden Parameter keins meßbare Unterschiede gegepüber dem Meßort aufweisen und daß die nachgebildete Temperatur auf einen an sich bekannten Indikator wirkt, dessen Änderung 3einer dielektrischen oder dämpfungsmä#ig wirksamen Größen den Betauungsbeginn signalisiert Bei einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens erfolgt dabei die Temperaturnachbildung auf dem Schenkel eines Peltier-Elementes, dessen Speisestrom von einer Regeleinrichtung gesteuert wird, die von einem am Bestimmungsort angeordneten Teiperaturmeßwiderstand sowie einem im Schenkel des Peltier-Elementes angeordpeten Vergleichswiderstand boeinflu#t wird0 Der Temperaturme#wirderstand und der Vergleichswiderstand sind in einer Brückenschaltung angeordnet Der Indikator besteht dabei aus einem auf demSohenkel des Peltier-Elementes aufgedampften kammartiben Kondensatore Mit dem Kondensator verbunden ist in an sich bekannter Weise eine Kapazitäte-Me#brücke, deren eprunghafte Spannungsänderung zur Signalisierung benutzt wird Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei zugleich weitere der Ausgestaltung der Erfindung dienende Merkmale aufgezeigt werden.
- In der Figur ist mit 1 die Fahrbahndecke ainer Verkehrsstraße bezeichnet. Ein Meßwiderstand 2, zum Beispiel ein Platin-Normalelement, ist in die Oberfläche der fahrbahn oder unmittelbar darunter eingelassen. Der Me#widerstand 2 iet zusammen mit einem im Schenkel 3 eines Peltier-Elementes 4 ageordneten Vergleichawiderstand s Teil einer Brückenschaltung, die weiterhin aus gleichwertigen Widerständen 6 und 7 besteht0 An den Klemmen es und 9 liegt die Speisespannung. Der der jeweiligen am Bestimmungsort herrschenden Temperatur entsprechende Wider standewert des Me#widerstandes 2 wird mit den Daten des Vergleichswiderstandes 5 verglichen. Eine mit den Mittelabgriffen der Brückenschaltung verbundene Regeleinrichtung, bestehend aus einem Brückenverstärker 10 sowis einem hachgesc@@alteten Regelverstärker 1, denen eine thermische Rückführung parallelgeschaltet ist, steuert den Speisestrom doe Paltier-Elementes 4 nachBetrag und Richtung so, daß die Schenkaseite mit dem Vergleichewiderstand 5 die gleiche Temperatur annimmt wie die Fahrbahnoberfläche. Auf diese Weise kann die Indikation des Taupunktes in einem vorteilhaften Abstand von der Fahrbahn erfolgen. Die sich undefiniert einstellende Temperatur an der Apparatur des Indikators selbst kann beliebig sein, wichtig ist nur dieTemperaturgleichheit an der Meßseite des Peltier-Elementes mit der der Fahrbahnoberfläche. Eine Messung der anderen Parameter, wie relative Feuchte, Luftdruck usw, erübrigt eich, da sie in kleinen Entfernungen, z.B. 100 mJ keine meßbaren Unterschiede aufweisen. Die Betauung wird an der Vergleichs stelle zu demselben Zeitpunkt erfolgen wie auf der Fahrbshn. Die eingentliche Indikation erfolgt mit einem kammartigen Kendensator 1?, der aus den Schenkel des Peltier-Elementeo 4 aufgedampft und zur Vermeidung galvanischer Effekte mit einer ebenfalls aufgedampften Quarz-Schutschicht versehen ist. Zwischen Rondensator 17 und Peltier-Fläche befindet sich eine gut wärmeleitende Teolierschicht 18. Mit dem Kondensator 17 ist eine Kapazitäts-Me#brücke 13 verbunden, deren Ausgangsspannung über einen Schaltverstärker 14 ein Signalrelais 15 mit den Kontakten 16 ansteuert. Die dielektrische Wirkung des Taubelages auf dem Kondensator 17 iet so erheblich, daß die Indikation außerordentlich sicher erfolgt
Claims (6)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1o Verfahren zur Bestimmung des Taupunktes, insbesondere an für Me#apparaturen schwer zugänglichen Stellen, dadurch gekennseichnet, daß die Bestimmung des Taupunktes auf die Erfassung der Temperatur am interessierenden Meßort allein zurückgeführt wird, wobei der gemessene Temperaturwert an einen von diesem Yeßort entfernten punkt uebertragen und dort die Temperatur über eine Regelsinriohtung genau nachgebildet wird, unter der Voraussetzung, daß die übrigen denTsupunkt beeinflussenden Parameter keine me#baren Unterschiede gegenüber dem me#ort aufweisen und daß die nachgebildete Temperatur auf einen an eich bekannten Indikator wirkt, dessen Änderung eeiner dielektrischen oder dämpfungamä#ig wirksamen Größen den Betauungsbeginn signalisiert0 2.
- Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekonnzeichnet, daß die Temperaturnachbildung auf dem Schenkel eines Peltier-Elementes erfolgt, dessen Speise strom von einer Regelsinrichtung gesteuert wird, die von einem am Bestimmungsort angeordneten Temperaturme#widerstand sowie einem im Schenkel des Peltier-Elementes angeordneten Vergleichswiderstand beeinflußt wird.
- 3a Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafl der r Temperaturme#widerstand und der Vergleichswiderstand in einer Brückepschaltung angeordnet sind.
- 4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahreps pach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Indikator aus einem auf dem Schenkel des Peltier-Elementes aufgedampften kammartigen Kondensator besteht
- 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dor Kondensator mit einer Kapazitäte-Me#brücke verbunden ist0
- 6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator mit einer Me#einrichtung verbunden ist, die Änderungen des @ämpfunmgefaktors signalieiert.L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0056343 | 1967-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1648252A1 true DE1648252A1 (de) | 1971-03-18 |
Family
ID=7277682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671648252 Pending DE1648252A1 (de) | 1967-04-24 | 1967-04-24 | Verfahren zur Bestimmung des Taupunktes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1648252A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0538910A3 (en) * | 1988-10-20 | 1994-07-27 | Murata Manufacturing Co | Frost and dew sensor |
| CN113358695A (zh) * | 2020-03-04 | 2021-09-07 | 西门子瑞士有限公司 | 人工神经网络的训练方法及装置、凝露传感的装置 |
-
1967
- 1967-04-24 DE DE19671648252 patent/DE1648252A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0538910A3 (en) * | 1988-10-20 | 1994-07-27 | Murata Manufacturing Co | Frost and dew sensor |
| CN113358695A (zh) * | 2020-03-04 | 2021-09-07 | 西门子瑞士有限公司 | 人工神经网络的训练方法及装置、凝露传感的装置 |
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