DE1645889A1 - Motorbrennstoffmischung - Google Patents
MotorbrennstoffmischungInfo
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Description
Motorbrennstoffmischung.
Die Erfindung betrifft eine Motorbrennstoffmischung
für einen durch Funken gezündeten Viertakt-Verbrennungsmotor. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Motorbrennstoff
mischung, die als Zusatz Polymere und deren Derivate in einer Menge enthält, die ausreicht, um in wirksamer Weise
schädliche Ablagerungen auf den Einlaßventilen bzw. Ansaugventilen und um die Ansaugeschlitze und Auspuffschlitze
eines Verbrennungsmotors zu reduzieren oder zu eliminieren. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Verhinderung
der Bildung solcher Ablagerungen.
Es ist bekannt, daß sich bei den zur Zeit hergestellten Verbrennungsmotoren wesentliche und nachteilige Ablagerungen
auf den Ansaugventilen und um die Ansaugeschlitze und Auspuffschlitze
der Motoren bilden. Dies trifft insbesondere für Motoren mit oben liegenden Ventilen zu. Durch diese Niederschläge
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wird ein «· liiwandfreies Funktionieren des Brennstoff-Ansaugs:
^s stark behindert. Beim Aufbau solcher Ablagerungen
erleidet der Motor einen wesentlichen Energieverlust, der Leerlauf ist unruhig und es können sogar die Ventile durchbrennen.
Bei größeren Ablagerungen können sogar Teile davon abbrechen und in die Verbrennungskammer eingesogen werden,
wo sie zu weiteren mechanischen Schädigungen des Motors führen können.
Die Ursache und die Natur dieser Ablagerungen sind gründlich untersucht worden. Diese Ablagerungen setzen sich zusammen
aus den Nebenprodukten des verbrannten Brennstoffs und aus Schmieröl-Alterungsprodukten. Die Untersuchungen haben
ergeben, daß die im Schmieröl enthaltenen Mittel zur Verbesserung des Viskositätsindexes als Bindemittel für die Ablagerungen
wirken und daß bestimmte Arten der Mittel zur Verbesserung des Viskositätsindexes sich nachteiliger auswirken als
die anderen Mittel. Viskositätsindex-Verbesserungsmittel vom " Polymethacrylattyp bilden eine Materialklasse, die anscheinend
wesentlich zum Aufbau der Ablagerungen beiträgt.
Die Schmieröl-Alterung führt in folgender Weise zu Ablagerungen im Ansaug-Manifold. Ein durch Funken gezündeter
Verbrennungsmotor enthält einen Schmieröltank im Kurbelgehäuse. Wenn der Motor in Betrieb ist, wird der größere Teil
des im Kurbelgehäuse befindlichen Öls auf die arbeitenden Motorteile gespritzt und auf die Zylinderwände. Ein Teil des
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Öls jedoch wird zu den oberen Teilen des Motors gepumpt, um
die darin arbeitenden Teile zu schmieren. Bei einem Motor mit oben liegendem Ventil wird ein geringer Ölstrom zu dem
oberen Teil des Motors gepumpt und konstant über beide Ansaug-und Auslaßventilhälse geführt, um sicherzustellen, daß
sie konstant in ihren Führungen während des Betriebs geschmiert werden. Die Ölbericseiung über den Ansaugventilhals und den
anderen Teilen des Ventilkopfes wird anscheinend unter den dort herrschende! Temperaturen pyrolysiert und dadurch werden
Ablagerungen gebildet und aufgebaut, wobei die Mittel für die Viskositätsverbesserungen als Bindemittel wirken.
Dieses besondere Problem entsteht nicht beim Auslaß-Manifold
oder um die Auspuffventile. Dies beruht zua Teil darauf,
daß sich auf den Auspuffventilen weniger Öl befindet und vielleicht
auf die hohen Temperaturen, die im Auslaß-Manifold bestehen und eine Bildung von Ablagerungen verhindern oder evtl.
sich bildende Ablagerungen wegbrennen.
Überraschenderweise konnte festgestellt werden, daß durch die Auflösung einer geringen Menge bestimmter Polyolefinpolymere
und deren entsprechenden hydrierten Derivate die Entfernung solcher Ablagerungen oder die Verhinderung der Bildung
solcher Ablagerungen auf den Ansaugventilen und den Schlitzen eines durch Funken gezündeten Viertakt-Verbrennungsmotors in
wirksamer Weise erreicht werden können.
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Die Erfindung betrifft eine Motorbrennstoffmischung,
bestehend aus einer Kohlenwasserstoffmischung im Benzinsiedebereich, gekennzeichnet durch den Gehalt von etwa 0,01 bis
0,20 Vol.-% eines Polyolefinpolymers oder eines entsprechenden
hydrierten Polymers mit einem Molekulargewicht im Bereich von 500 bis 3500.
Diese Motorbrennstoffmischung hat sich als besonders
_ vorteilhaft erwiesen. Das Molekulargewicht wird mittels eines
Osmometers gemessen.
Die Polyolefinpolymere nach der Erfindung werden aus
Monoolefine und Diolefine oder von Copolymeren von beiden hergestellt, die ein durchschnittliches Molekulargewicht im
Bereich von etwa 500 bis 3500 besitzen. Mischungen von Olefinpolymere, deren durchschnittliches Molekulargewicht innerhalb
dee oben angegebenen Bereiches liegt, sind ebenfalls wirksam.
Zur Herstellung der Polyolefinpolymere können beispielsweise W folgende Olefine verwendet werden: Äthylen, Propylen, Butylen,
Isobutylen, Amy1en, Hexylen, Butadien und Isopren. Im allgemeinen
werden die Polyolefine aus Olefineonomere hergestellt,
die aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit zwei bis sechs
Kohlenstoffatomen bestehen. Die aus Propylen und Butylen hergestellten Polyolefinpolymere werden bevorzugt verwendet. Es
können auch Polyolefine verwendet werden, die durch Kracken von Polyolefinpolyaere oder Copolymere mit höheren Molekular-
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gewichten zu einem Polymer in dem oben angegebenen Molekulargewichtsbereich
hergestellt werden. Derivate der oben angegebenen Polymere, die durch Sättigen der Polymere durch Hydrierung
erhalten werden, können ebenfalls in vorteilhafter Weise
verwendet werden. Die Bezeichnung "Polymere" bezieht sich auf
Polyolefinpolymere und deren entsprechenden hydrierten Derivate.
Der in der Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung verwendete Grundbrennstoff besteht aus einer Mischung von Kohlenwasserstoffen,
die im Benzinsiedebereich sieden. Dieser Grundbrennstoff kann aus geradkettigen oder verzweigtkettigen
Paraffinen, Cycloparaffinen, Olefinen, aromatischen Kohlenwasserstoffen
oder Mischungen davon bestehen. Dieser Grundbrennstoff kann aus durch direkte Destillation aus rohem Erdöl ge
wonnenes Petroleum (Naphtha), aus Polymerbenzin, aus natürli chem Benzin oder aus katalytisch gekrackten oder thermisch
gekrackten Kohlenwasserstoffen oder katalytisch reformierten
Chargen bestehen. Die Zusammensetzung des Grundbrennstoffes
ist nicht kritisch. Auch die Oktanhöhe des Grundbrennstoffes
hat keinerlei Bedeutung für die Motorbrennstoffmischung nach
der Erfindung. Jeder herkömmliche Grundbrennstoff kann für
die Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung verwendet werden. Der Grundbrennstoff kann jeden normalerweise in Motorbrennstoffe
verwendeten Zusatz enthalten. Der Grundbrennstoff kann ein Antiklopfmittel, beispielsweise eine Tetraalkyl-Bleiverbindung
wie Tetraäthylblei, Tetramethylblei, Tetrabutylblei
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oder Mischern davon und dgl. enthalten. Die im Handel erhält Ii.iie und für Kraftfahrzeuge verwendete Tetraäthylblei-L.Adchung enthält eine Äthylenehlorid-Äthylenbromidmischung als
Spülmittel zur Entfernung von Blei aus der Verbrennungskammer in Form eines flüchtigen Bleihalogenide. Der Motorbrennstoff
kann ebenfalls einen der herkömmlichen Antieiszusätze, Korrosionsinhibitoren, Farbstoffe, Schmieröle für den oberen Zylinder und dgl. enthalten.
Die Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung wird durch Vermischen einer geeigneten Menge des oben beschriebenen
Polymers oder eines Derivats davon mit dem Grundbrennstoff hergestellt. Die Menge des zum Motorbrennstoff zugegebenen
Zusatzes ist kritisch. Der Zusatz wird im allgemeinen in einem Bereich von etwa 0,01 bis 0,20 Vol.-% verwendet. Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden erhalten, wenn der Zusatz
in Mengen von 0,05 bis 0,15 Vol.-Jt zu der Brennstoffmischung ^ zugegeben wird. Die bevorzugte Zusatzkonzentration liegt bei
etwa 0,06 bis 0,12 Vo1.-%.
Das Molekulargewicht des Polymers oder des Polymerderivats ist ebenfalls bei der Herstellung einer wirksamen Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung kritisch. Vorteilhafte
Motorbrennstoffmischungen nach der Erfindung erfordern Polymere oder hydrierte Polymerderivate mit einem durchschnittlichen
Molekulargewicht im Bereich von 500 bis 3500. Diese Molekular-
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gewichte werden nach der Osmometer-Methode bestimmt. Es werden
vorteilhafte Motorbrennstoffmischungen nach der Erfindung erhalten, wenn Polymere und Polymerderivate mit einem Molekulargewicht
im Bereich von 650 bis 2600 verwendet werden. Besonders
bevorzugt werden Polymere mit einem relativ niedrigen Molekulargewicht beispielsweise im Bereich von 500 bis 995.
Zur Bestimmung des Ablagerungs-Verhinderungseffektes
der Motorbrennstrffmischungen nach der Erfindung wurden zwei
Versuche durchgeführt. Ein Versuch ist der Chassis Dynamometer Test unter Verwendung eines Buiek Wildcat Motors. Der zweite
Versuch ist ein Induktions-System-Ablagerungstest unter Verwendung eines Buick Wildcat Wagens vom Baujahr 1964. Das Funktionieren
dieser Versuche beruht auf die Bewertung der Ablagerungen am Ansaugventil und den Schlitzen»
Der Chassis Dynamometer Test wird unter Verwendung eines Buick 425 CID V-8 Motors (Baujahr 1964) durchgeführt, der mit
einem PCV-Ventil (Positive Crankcase Ventilation) ausgerüstet ist und auf einem Dynamometer-Teststand mit einer Ausrüstung
zur Kontrolle der Geschwindigkeit, der Belastung und der Motortemperaturen aufgebaut ist. Dieser Versuch erforder annähernd
1325 1 Brennstoff und 15 1 Schmiermittel für jeden Lauf.
Vor jedem Lauf werden die Zylinderköpfe vollständig überholt und neue Ansaugventile eingebaut. Besondere Sorgfalt muß
darauf verwendet werden, daQ das Ansaugventil zu Ventilführungs-
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1 6 A 5 8 8 9
Q _
spiel zwischen 0,0089 bis 0,0114 cm gehalten wird. Außerdem
müssen die Ventilsitzweiten zwischen 1,191 mm und 1,984 mm gehalten werden. Der Motorblock wird entsprechend der im
Buick Service Manual 1964 beschriebenen Verfahren vollständig
überholt, wenn der Mblow-by" oder der Ölverbrauch zu hoch werden.
mit
Der Motor wurde/3,8 1 Öl versetat und 15 Min. lang bei
Der Motor wurde/3,8 1 Öl versetat und 15 Min. lang bei
1500 Umdrehungen je Minute ausgeglichen. Nach Ablassen des Öls
wurden neue 3,8 1 Öl zugegeben und mit dem Versuch begonnen. Der Motor wurde in einem 4-Stufen-6 Stundenlauf für insgesamt
16 Läufe oder 96 Stunden betrieben:
Stufe
Laufzeit
0-1 1-4 4-5
Stunden
3 1 1
Betrieb
Leerlauf
Straßenbelastung Schwere Belastung Rest
Betrieb
Leerlauf-Stufe
Geschwindigkeit U/min. 1000± Belastung,
Brenn-hp Luft-Brennstoff Verhältnis 11,5 - 0,5 Funkenvorschub0 , 0BTDC Auslaßrückdruck, i η.Hp 0,2
Brenn-hp Luft-Brennstoff Verhältnis 11,5 - 0,5 Funkenvorschub0 , 0BTDC Auslaßrückdruck, i η.Hp 0,2
Ansauglufttempera
tür, 0C 60 -Mantel-Außentemperatur,
0C 93 - l Kurbelgehäuse-Öl-
Straßenbelastungsstuf e -
2250 -
30 ± 1,5 12,2 -
1,0 -60 - 1 93 i 1
113 i 1
Schwere Belastungsstufe
2250 ί
75 i 1,5 12,2a
34
3,
60 ί
931I
113
temperatur, 0C 93'
Typische Werte, nicht kontrolliert
Annähernde Werte - Funkenvorschubstellung 6" BTDO bei 600
00 9823/ 1 5 1 B U/min.
Nach Beendigung eines Versuches wurden die Zylinderköpfe
und Ventile entfernt und die Ventile visuell auf das Ausmaß der Ablagerung auf der Ventiltulpenoberfläche untersucht und
bewertet. Die Ablagerungen an Ansaugventil werden entsprechend einer Vorteil-Bewertungsskala, die die Bewertungsstufen 1-10
enthält, bewertet. Die Bewertungsstufe 10 bedeutet ein vollständig sauberes Ventil. Die Bewertungsstufe 1 wird bei besonders starken Ablagerungen am Ventil verwendet. Die Ablagerungen um die Öffnungsschlitze werden mit T=Spuren, L=Leicht,
M=Mittel und H=Stark bewertet.
Der Induktionssystem-Ablagerungstest wurde unter Verwendung eines Buick "Wildcat" Wagens vom Baujahr 1964 durchgeführt,
der einen 425 CID V-8 Motor besaß. Alle Versuche wurden unter
den Bedinungen einer waagerechten Straße bei 112 km/h und über einen Zeitraum von 56 Stunden (6270 km) durchgeführt. Die
Überholung des Motors und die Spülmethoden entsprachen den oben beschriebenen Verfahren für den Chassis Dynamometer Test.
Die Ansaugventile und Schlitze wurden ebenfalls nach der oben angegebenen Vorteil-Bewertungsskale eingestuft.
Zwei Grundbrennstoffe wurden bei den folgenden Beispielen verwendet. Als Grundbrennstoff A wurde ein typisches Superbenzin verwendet, das 3 cnr Tetraäthylblei je 3,785 1 enthielt.
Dieses Benzin bestand aus 27% Aromaten, 15,5% Olefine und
57,5% aliphatisch^ Kohlenwasserstoffe (bestimmt nach der FBA
Analyse). Dieses Benzin hatte einen ASTM anfänglichen Destillationssiedepunkt von 3i°C, einen Endpunkt von i(.)8 C und eine
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Forschungs-Oktanzahl von 101,0.
Der Grundbrennstoff B war dem Grundbrennstoff A ähnlich, enthielt jedoch 0,5 Vol.-% einer Mischung aus einem Korrosionsinhibitor
in Mineralöl.
In den oben beschriebenen Versuchen ergaben die Kontroll-Brennstoffe,
d.h. der Grundbrennstoff A und der Grundbrennstoff B ohne irgendwelche Zusätze, Ablagerungen am Ventil entsprechend
den Bewertungsstufen 5,9 bis 6,1. Eine Verbesserung der Bewertungsstufe
auf 6,k ist eine wesentliche Verbesserung in der Bewertung der Ablagerungen und eine Verbesserung auf 7,0 oder
höher ist eine besonders wesentliche Verbesserung.
In Tabelle I sind die Ergebnisse der Brennstoffuntereuchungen angegeben, die nach dem Induktionseystem-Ablagerungstest durchgeführt wurden.
| 9 L 9 L /£c8600 | Versuche 1-h | - 11 - | 0*03$. | Grunöbrennstoff | 075% . | B | 0,1 | - | 7,6 | 0% | M | |
| Polypropen SCO | TABELLE Ia | Ventil- Schlitz | Konzentration | Schlitz | Ventil | Schlitz | ||||||
| Versuche 5-7 | bewer- bewer- | bewer- | bewer | bewer- | ||||||||
| Polypropen 975 | tung tung | Yentii- | tung | tung | tung | |||||||
| Versuch 8 | Induktions-ystem - Abiagerungstest | bewer- | ||||||||||
| Zusatz,Mol.-Gew. Ventil | Polypropen 1120 | ό,4 Μ | tuns; | T-L | 8,3 | L | ||||||
| bewer | Versuch 9 | |||||||||||
| tung | Polypropen 897 | 7 ,6 L-M | 7,9 | 9,1 | T | |||||||
| Versuche 10,11 | Schlitz | |||||||||||
| Polypropen 1150 | bewer- | T-L | ||||||||||
| Versuch 12 | tung | 7,9 | T-L | |||||||||
| Polypropen 1370 | 8,5 | L | ||||||||||
| Versuch 13 | ||||||||||||
| Polypropen 25t>0 | 7 Λ L | 8,2 | T | |||||||||
| Versuch 14t | ||||||||||||
| Polybuten 300 | 8,0 | L | ||||||||||
| Versuch 15 | ||||||||||||
| Polybuten 730 | 8,2 | M | ||||||||||
| O -γ» |
Versuche l6,18 | |||||||||||
| JJ J Mr |
Polybuten 1100 | 7,7 | H | |||||||||
| 5? | Versuch 19 | |||||||||||
| I TVf | Polybuten 1900 | 5 Λ | ||||||||||
| Z | Versuch 20 | |||||||||||
| hydriertes Polybuten 1100 | M | |||||||||||
| S | Versuch 21 | |||||||||||
| Polybuten-1 800 | ΊΛ- | |||||||||||
| Versuch 22 | ||||||||||||
| 1 zu 1 C_-C. Copolymer 1010 | ||||||||||||
| Versuch 2$ q | ||||||||||||
| Cp-C. Äthylen-Butylen Copolymer | L | |||||||||||
| 7,8 | L | |||||||||||
| 8,2 | ||||||||||||
| 810 | ||||||||||||
Kontroll- kein Zusatz 5?9 versuch
| Induktionssystem-Ablagerungstest | Grundbrennstoff | Versuche 1-k | 8,6 | 810 | A |
| Konzentration | Polypropen 800 | ||||
| 0,10% | Versuche 5-7 | 9,0 | |||
| Schlitz Ventil - | Polypropen 975 | Schlitz | |||
| Zusatz, Mol.-Gew. Ventil- | bewertung_ bewertung bewertung | Versuch 8 | bewertung | ||
| Polypropen 1120 | |||||
| Versuch 9 | T-L | ||||
| Polypropen 897 | |||||
| Versuch 10,11 | T-L | ||||
| Polypropen 1150 | |||||
| Versuch 12 | |||||
| Polypropen 1370 | |||||
| Versuch 13 | |||||
| Polypropen 2560 | |||||
| Versuch 14 | |||||
| Polybuten 300 | |||||
| Versuch 15 | 7,5 | ||||
| Polybuten 730 | |||||
| Versuche l£,18 | 8,7 | ||||
| Polybuten 1100 | |||||
| Versuch 19 | 9,3 | ||||
| Polybuten I9OO | |||||
| Versuch 20 | 8,0 | II | |||
| hydriertes Polybuten 1100 | |||||
| Versuch 21 | M-H | ||||
| Polybuten-1 800 | |||||
| Versuch 22 | M | ||||
| 1 zu 1 C_-C. Copolymer 1010 | |||||
| Versuch 23 | M-H | ||||
| Co-C. Äthylen-Butylen Copolymer | |||||
Kontrollversuch kein Zusatz 5,9 H
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Aus den erhaltenen Ergebnissen ist die besondere Wirksamkeit von Brennstoffen, die Polyolefine und hydrierte Polyolefine in den angegebenen
Konzentrationen und angegebenen Molekulargewichtsbereichen enthalten, zu ersehen. Man kann ebenfaiis die Nachteile feststellen, die
auftreten, wenn Motorbrennstoffe verwendet werden, die ein Polypropylen
mit einem niedrigen Molekulargewicht enthalten.
In Tabelle II sind die Ergebnisse der Untersuchungen zusammengefaßt,
die mit Brennstoffmischungen nach der Erfindung gemäß dem Chassis
Dynamometer Test durchgeführt wurden.
TABELLE II
Versuch 2k Polypropen 1120
Versuche 25,26 Polypropen 1150 Versuch 27 Polybuten 1100 Versuch 28
Mischung von 0,0375% 800 M.W. Polypropen und 0,0375% 1370 M.W. Polypropen 1085
Kontrol1versuch
kein Zusatz
| Chassis | Dynamometer Test | 0,10% |
Schlitz
bewer- tunjj |
| Grundbrennstoff B | Ventil bewer tung |
T-L | |
| Konzentration | 7,8 | L | |
| 0,075% | 7,9 | H | |
| Ventil bewer tung |
Schlitz Ventil- Schlitz bewer- bewer- bewer- tung tung tung |
7,1 | |
| 7,8 M | |||
7,2
6,1
Die großen Vorteile der Brennstoffmischungen nach der Erfindung
sind auf Grund der hohen Bewertungsatufen klar zu erkennen.
'-■•Pi .' 1/ ί !, ! ι,
-Ih-
Es i J okannt-s daß Polymere zu Benzin in bestimmten Mengen
unc1 ^stimmten Molekulargewichtsbereichen zugegeben werden, um
..-;:-* Benzin zu verdicken und seinen Fluß durch den Vergaser zu reduzieren.
Nach der US-Patentschrift 2,0·'ί9,0ό2 wird die kinematische
Viskosität eines Benzins um !i% erhöht, wenn Polymere mit Molekulargewichten
von 2000 bis 270 000 zugegeben werden. Die kinematische Viskosität des Grundbrennstoffs wird kaum erhöht, wenn die Polymerzusätze
zu der neuen Brennstoffmiechung nach der Erfindung zugege-
^ ben werden. Die Polymermenge, die die Viskosität eines Grundbrennstoffes
um weniger als 1% erhöht, ist im wesentlichen unwirksam in
bezug auf die Verdickung eines Motorbrennstoffes.
Die Viskositätsuntersuchungen wurden mir i:;ei Grundbrennstoffen
und mit neuen Brennstoffen nach der Erfindung durchgeführt,
die aus diesen Grundbrennstoffen hergestellt worden waren, Die kinematische Viskosität wurde in Stokes bei verschiedenen Temperaturen
bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III zu- ^ sansengefaßt.
Wirksamkeit eines Polypropylen-Polymers mit dem Molekulargewicht 800 auf die Benzinviskosität.
Grundbrennstoff A+0,05% -jOO M.W.
Pol ypr *".j/len
Grinidbrennstoff A-O,1% 800 M0W.
V ο 1 y ν ": c ρ y i e ii
Grundbrennstoff A+O.Sfä 800 M.W.
Pol j propylen
Grundbrennstoff B
Grundbrennstoff E--'%G5# 800 M.W.
Flisyl en
| Viskosität | Stokes |
| 25UC 0,589 |
38UC 0,529 |
| 0,591 | 0,528 |
| 0,593 | 0,530 |
| 0,593 0,599 |
0,529 |
| 0,598 | — |
| 0,602 | — |
| 0,601 | — |
| 0s60i |
ypiy Grundbrennstoff IfO,075^ 800 M.W.
Polypropylen
Grundbrennstoff B+0,1^ 800 M.W.
Polypropylens
Grundbrennstoff B+0,2Je 8OG M.W.
Polypropylen
Aus Tabelle III ist zu. ersehen, daß die Viskosität nur in
wenigen Fällen ansteigt und dort wo sie ansteigt ia wesentlichen
unter 1% und meistens anter 0,5% liegt«
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Claims (1)
- PATENTANWÄLTE Dipl.-Ing. MARTI N LI CHT8 MDNCHEN 2 · theres.enstrasse 33 DipL-Wirfsch.-lng. /XEL HANSMANNTEXACO DEVELOPMENT CORPORATION «Ρ"-«** »BASTIAN HERRMANNNew York 17, N. Y. o. »„,.,··,München, den 24. April42nd Street East 135V. St. A. Ihr Zeichen Unser ZeichenPatentanmeldung; Motorbrennstoffmischung PATENTANSPRÜCHE™ 1. Motorbrennstoffmischung bestehend aus einer Kohlenwasserstoffmischung im Benzinsiedebereich, gekennzeichnet durch den Gehalt von etwa 0,01 bis 0,20 Vol.-«* eines Polyolefinpolymers oder eines entsprechenden hydrierten Polymers mit einem Molekulargewichts im Bereich von 500 bis 3500.2. Motorbrennstoffmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin ein Polymerisationsprodukt eines C2-Cg ungesättigten Kohlenwasserstoffes ist.3. Motorbrennstoffmischung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ungesättigte Kohlenwasserstoff aus Äthylen, Propylen, Butylen, Amy1en, Hexylen, Isopren oder Butadien besteht.k. Motorbrennstoffmischung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer aus Polybutylen besteht.Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licnr, Dipr.-winsen.fng. «xernanemann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann8 MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · Telefon: 292102 · Telegramm-Adresse: Lipalli/München5. MotorbrennstoffMischung nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Polyeer aus Polypropylen besteht.6. MotorbrennstoffMischung nach Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das polyolefin ein Copolyeerisationsprodukt Ton C2-Cg ungesättigten Kohlenwasserstoffen ist,7. Verfahren zum Verhindern rvn. Ablagerungen am Ameaugreutil und aa Schiita eines Viertakt-VerbrennungSMotors, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor Mit einer MotorbrennstoffMischung beschickt wird, die aus einer KohlenwasserstoffMischung Im Benzin- , Brennstoffbereich besteht und etwa 0,1 bit 0,20 Vol.-Jt eines PolyolefinpolyMere oder eines emtsprechenden hydrierten PolyMers Mit eineM Molekulargewicht i» Bereich τ·κ etwa 500 bis 3500 enthält.009823/1 5.16
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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