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DE1645889A1 - Motorbrennstoffmischung - Google Patents

Motorbrennstoffmischung

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Publication number
DE1645889A1
DE1645889A1 DE19671645889 DE1645889A DE1645889A1 DE 1645889 A1 DE1645889 A1 DE 1645889A1 DE 19671645889 DE19671645889 DE 19671645889 DE 1645889 A DE1645889 A DE 1645889A DE 1645889 A1 DE1645889 A1 DE 1645889A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel mixture
engine
fuel
polymer
motor fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671645889
Other languages
English (en)
Inventor
Bailey Bruce Shaw
Moore Fred Warren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
Publication of DE1645889A1 publication Critical patent/DE1645889A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/16Hydrocarbons
    • C10L1/1625Hydrocarbons macromolecular compounds
    • C10L1/1633Hydrocarbons macromolecular compounds homo- or copolymers obtained by reactions only involving carbon-to carbon unsaturated bonds
    • C10L1/1641Hydrocarbons macromolecular compounds homo- or copolymers obtained by reactions only involving carbon-to carbon unsaturated bonds from compounds containing aliphatic monomers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)

Description

Motorbrennstoffmischung.
Die Erfindung betrifft eine Motorbrennstoffmischung für einen durch Funken gezündeten Viertakt-Verbrennungsmotor. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Motorbrennstoff mischung, die als Zusatz Polymere und deren Derivate in einer Menge enthält, die ausreicht, um in wirksamer Weise schädliche Ablagerungen auf den Einlaßventilen bzw. Ansaugventilen und um die Ansaugeschlitze und Auspuffschlitze eines Verbrennungsmotors zu reduzieren oder zu eliminieren. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Verhinderung der Bildung solcher Ablagerungen.
Es ist bekannt, daß sich bei den zur Zeit hergestellten Verbrennungsmotoren wesentliche und nachteilige Ablagerungen auf den Ansaugventilen und um die Ansaugeschlitze und Auspuffschlitze der Motoren bilden. Dies trifft insbesondere für Motoren mit oben liegenden Ventilen zu. Durch diese Niederschläge 009823/ 1516
wird ein «· liiwandfreies Funktionieren des Brennstoff-Ansaugs: ^s stark behindert. Beim Aufbau solcher Ablagerungen erleidet der Motor einen wesentlichen Energieverlust, der Leerlauf ist unruhig und es können sogar die Ventile durchbrennen. Bei größeren Ablagerungen können sogar Teile davon abbrechen und in die Verbrennungskammer eingesogen werden, wo sie zu weiteren mechanischen Schädigungen des Motors führen können.
Die Ursache und die Natur dieser Ablagerungen sind gründlich untersucht worden. Diese Ablagerungen setzen sich zusammen aus den Nebenprodukten des verbrannten Brennstoffs und aus Schmieröl-Alterungsprodukten. Die Untersuchungen haben ergeben, daß die im Schmieröl enthaltenen Mittel zur Verbesserung des Viskositätsindexes als Bindemittel für die Ablagerungen wirken und daß bestimmte Arten der Mittel zur Verbesserung des Viskositätsindexes sich nachteiliger auswirken als die anderen Mittel. Viskositätsindex-Verbesserungsmittel vom " Polymethacrylattyp bilden eine Materialklasse, die anscheinend wesentlich zum Aufbau der Ablagerungen beiträgt.
Die Schmieröl-Alterung führt in folgender Weise zu Ablagerungen im Ansaug-Manifold. Ein durch Funken gezündeter Verbrennungsmotor enthält einen Schmieröltank im Kurbelgehäuse. Wenn der Motor in Betrieb ist, wird der größere Teil des im Kurbelgehäuse befindlichen Öls auf die arbeitenden Motorteile gespritzt und auf die Zylinderwände. Ein Teil des
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Öls jedoch wird zu den oberen Teilen des Motors gepumpt, um die darin arbeitenden Teile zu schmieren. Bei einem Motor mit oben liegendem Ventil wird ein geringer Ölstrom zu dem oberen Teil des Motors gepumpt und konstant über beide Ansaug-und Auslaßventilhälse geführt, um sicherzustellen, daß sie konstant in ihren Führungen während des Betriebs geschmiert werden. Die Ölbericseiung über den Ansaugventilhals und den anderen Teilen des Ventilkopfes wird anscheinend unter den dort herrschende! Temperaturen pyrolysiert und dadurch werden Ablagerungen gebildet und aufgebaut, wobei die Mittel für die Viskositätsverbesserungen als Bindemittel wirken.
Dieses besondere Problem entsteht nicht beim Auslaß-Manifold oder um die Auspuffventile. Dies beruht zua Teil darauf, daß sich auf den Auspuffventilen weniger Öl befindet und vielleicht auf die hohen Temperaturen, die im Auslaß-Manifold bestehen und eine Bildung von Ablagerungen verhindern oder evtl. sich bildende Ablagerungen wegbrennen.
Überraschenderweise konnte festgestellt werden, daß durch die Auflösung einer geringen Menge bestimmter Polyolefinpolymere und deren entsprechenden hydrierten Derivate die Entfernung solcher Ablagerungen oder die Verhinderung der Bildung solcher Ablagerungen auf den Ansaugventilen und den Schlitzen eines durch Funken gezündeten Viertakt-Verbrennungsmotors in wirksamer Weise erreicht werden können.
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Die Erfindung betrifft eine Motorbrennstoffmischung, bestehend aus einer Kohlenwasserstoffmischung im Benzinsiedebereich, gekennzeichnet durch den Gehalt von etwa 0,01 bis 0,20 Vol.-% eines Polyolefinpolymers oder eines entsprechenden hydrierten Polymers mit einem Molekulargewicht im Bereich von 500 bis 3500.
Diese Motorbrennstoffmischung hat sich als besonders
_ vorteilhaft erwiesen. Das Molekulargewicht wird mittels eines Osmometers gemessen.
Die Polyolefinpolymere nach der Erfindung werden aus Monoolefine und Diolefine oder von Copolymeren von beiden hergestellt, die ein durchschnittliches Molekulargewicht im Bereich von etwa 500 bis 3500 besitzen. Mischungen von Olefinpolymere, deren durchschnittliches Molekulargewicht innerhalb dee oben angegebenen Bereiches liegt, sind ebenfalls wirksam. Zur Herstellung der Polyolefinpolymere können beispielsweise W folgende Olefine verwendet werden: Äthylen, Propylen, Butylen, Isobutylen, Amy1en, Hexylen, Butadien und Isopren. Im allgemeinen werden die Polyolefine aus Olefineonomere hergestellt, die aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit zwei bis sechs Kohlenstoffatomen bestehen. Die aus Propylen und Butylen hergestellten Polyolefinpolymere werden bevorzugt verwendet. Es können auch Polyolefine verwendet werden, die durch Kracken von Polyolefinpolyaere oder Copolymere mit höheren Molekular-
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gewichten zu einem Polymer in dem oben angegebenen Molekulargewichtsbereich hergestellt werden. Derivate der oben angegebenen Polymere, die durch Sättigen der Polymere durch Hydrierung erhalten werden, können ebenfalls in vorteilhafter Weise verwendet werden. Die Bezeichnung "Polymere" bezieht sich auf Polyolefinpolymere und deren entsprechenden hydrierten Derivate.
Der in der Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung verwendete Grundbrennstoff besteht aus einer Mischung von Kohlenwasserstoffen, die im Benzinsiedebereich sieden. Dieser Grundbrennstoff kann aus geradkettigen oder verzweigtkettigen Paraffinen, Cycloparaffinen, Olefinen, aromatischen Kohlenwasserstoffen oder Mischungen davon bestehen. Dieser Grundbrennstoff kann aus durch direkte Destillation aus rohem Erdöl ge wonnenes Petroleum (Naphtha), aus Polymerbenzin, aus natürli chem Benzin oder aus katalytisch gekrackten oder thermisch gekrackten Kohlenwasserstoffen oder katalytisch reformierten Chargen bestehen. Die Zusammensetzung des Grundbrennstoffes ist nicht kritisch. Auch die Oktanhöhe des Grundbrennstoffes hat keinerlei Bedeutung für die Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung. Jeder herkömmliche Grundbrennstoff kann für die Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung verwendet werden. Der Grundbrennstoff kann jeden normalerweise in Motorbrennstoffe verwendeten Zusatz enthalten. Der Grundbrennstoff kann ein Antiklopfmittel, beispielsweise eine Tetraalkyl-Bleiverbindung wie Tetraäthylblei, Tetramethylblei, Tetrabutylblei
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oder Mischern davon und dgl. enthalten. Die im Handel erhält Ii.iie und für Kraftfahrzeuge verwendete Tetraäthylblei-L.Adchung enthält eine Äthylenehlorid-Äthylenbromidmischung als Spülmittel zur Entfernung von Blei aus der Verbrennungskammer in Form eines flüchtigen Bleihalogenide. Der Motorbrennstoff kann ebenfalls einen der herkömmlichen Antieiszusätze, Korrosionsinhibitoren, Farbstoffe, Schmieröle für den oberen Zylinder und dgl. enthalten.
Die Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung wird durch Vermischen einer geeigneten Menge des oben beschriebenen Polymers oder eines Derivats davon mit dem Grundbrennstoff hergestellt. Die Menge des zum Motorbrennstoff zugegebenen Zusatzes ist kritisch. Der Zusatz wird im allgemeinen in einem Bereich von etwa 0,01 bis 0,20 Vol.-% verwendet. Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden erhalten, wenn der Zusatz in Mengen von 0,05 bis 0,15 Vol.-Jt zu der Brennstoffmischung ^ zugegeben wird. Die bevorzugte Zusatzkonzentration liegt bei etwa 0,06 bis 0,12 Vo1.-%.
Das Molekulargewicht des Polymers oder des Polymerderivats ist ebenfalls bei der Herstellung einer wirksamen Motorbrennstoffmischung nach der Erfindung kritisch. Vorteilhafte Motorbrennstoffmischungen nach der Erfindung erfordern Polymere oder hydrierte Polymerderivate mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht im Bereich von 500 bis 3500. Diese Molekular-
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gewichte werden nach der Osmometer-Methode bestimmt. Es werden vorteilhafte Motorbrennstoffmischungen nach der Erfindung erhalten, wenn Polymere und Polymerderivate mit einem Molekulargewicht im Bereich von 650 bis 2600 verwendet werden. Besonders bevorzugt werden Polymere mit einem relativ niedrigen Molekulargewicht beispielsweise im Bereich von 500 bis 995.
Zur Bestimmung des Ablagerungs-Verhinderungseffektes der Motorbrennstrffmischungen nach der Erfindung wurden zwei Versuche durchgeführt. Ein Versuch ist der Chassis Dynamometer Test unter Verwendung eines Buiek Wildcat Motors. Der zweite Versuch ist ein Induktions-System-Ablagerungstest unter Verwendung eines Buick Wildcat Wagens vom Baujahr 1964. Das Funktionieren dieser Versuche beruht auf die Bewertung der Ablagerungen am Ansaugventil und den Schlitzen»
Der Chassis Dynamometer Test wird unter Verwendung eines Buick 425 CID V-8 Motors (Baujahr 1964) durchgeführt, der mit einem PCV-Ventil (Positive Crankcase Ventilation) ausgerüstet ist und auf einem Dynamometer-Teststand mit einer Ausrüstung zur Kontrolle der Geschwindigkeit, der Belastung und der Motortemperaturen aufgebaut ist. Dieser Versuch erforder annähernd 1325 1 Brennstoff und 15 1 Schmiermittel für jeden Lauf.
Vor jedem Lauf werden die Zylinderköpfe vollständig überholt und neue Ansaugventile eingebaut. Besondere Sorgfalt muß darauf verwendet werden, daQ das Ansaugventil zu Ventilführungs-
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1 6 A 5 8 8 9
Q _
spiel zwischen 0,0089 bis 0,0114 cm gehalten wird. Außerdem müssen die Ventilsitzweiten zwischen 1,191 mm und 1,984 mm gehalten werden. Der Motorblock wird entsprechend der im Buick Service Manual 1964 beschriebenen Verfahren vollständig überholt, wenn der Mblow-by" oder der Ölverbrauch zu hoch werden.
mit
Der Motor wurde/3,8 1 Öl versetat und 15 Min. lang bei
1500 Umdrehungen je Minute ausgeglichen. Nach Ablassen des Öls wurden neue 3,8 1 Öl zugegeben und mit dem Versuch begonnen. Der Motor wurde in einem 4-Stufen-6 Stundenlauf für insgesamt 16 Läufe oder 96 Stunden betrieben:
Stufe
Laufzeit
0-1 1-4 4-5
Stunden
3 1 1
Betrieb
Leerlauf
Straßenbelastung Schwere Belastung Rest
Betrieb
Leerlauf-Stufe
Geschwindigkeit U/min. 1000± Belastung,
Brenn-hp Luft-Brennstoff Verhältnis 11,5 - 0,5 Funkenvorschub0 , 0BTDC Auslaßrückdruck, i η.Hp 0,2
Ansauglufttempera tür, 0C 60 -Mantel-Außentemperatur, 0C 93 - l Kurbelgehäuse-Öl-
Straßenbelastungsstuf e -
2250 -
30 ± 1,5 12,2 -
1,0 -60 - 1 93 i 1
113 i 1
Schwere Belastungsstufe
2250 ί
75 i 1,5 12,2a 34
3,
60 ί
931I
113
temperatur, 0C 93'
Typische Werte, nicht kontrolliert
Annähernde Werte - Funkenvorschubstellung 6" BTDO bei 600
00 9823/ 1 5 1 B U/min.
Nach Beendigung eines Versuches wurden die Zylinderköpfe und Ventile entfernt und die Ventile visuell auf das Ausmaß der Ablagerung auf der Ventiltulpenoberfläche untersucht und bewertet. Die Ablagerungen an Ansaugventil werden entsprechend einer Vorteil-Bewertungsskala, die die Bewertungsstufen 1-10 enthält, bewertet. Die Bewertungsstufe 10 bedeutet ein vollständig sauberes Ventil. Die Bewertungsstufe 1 wird bei besonders starken Ablagerungen am Ventil verwendet. Die Ablagerungen um die Öffnungsschlitze werden mit T=Spuren, L=Leicht, M=Mittel und H=Stark bewertet.
Der Induktionssystem-Ablagerungstest wurde unter Verwendung eines Buick "Wildcat" Wagens vom Baujahr 1964 durchgeführt, der einen 425 CID V-8 Motor besaß. Alle Versuche wurden unter den Bedinungen einer waagerechten Straße bei 112 km/h und über einen Zeitraum von 56 Stunden (6270 km) durchgeführt. Die Überholung des Motors und die Spülmethoden entsprachen den oben beschriebenen Verfahren für den Chassis Dynamometer Test. Die Ansaugventile und Schlitze wurden ebenfalls nach der oben angegebenen Vorteil-Bewertungsskale eingestuft.
Zwei Grundbrennstoffe wurden bei den folgenden Beispielen verwendet. Als Grundbrennstoff A wurde ein typisches Superbenzin verwendet, das 3 cnr Tetraäthylblei je 3,785 1 enthielt. Dieses Benzin bestand aus 27% Aromaten, 15,5% Olefine und 57,5% aliphatisch^ Kohlenwasserstoffe (bestimmt nach der FBA Analyse). Dieses Benzin hatte einen ASTM anfänglichen Destillationssiedepunkt von 3i°C, einen Endpunkt von i(.)8 C und eine
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Forschungs-Oktanzahl von 101,0.
Der Grundbrennstoff B war dem Grundbrennstoff A ähnlich, enthielt jedoch 0,5 Vol.-% einer Mischung aus einem Korrosionsinhibitor in Mineralöl.
In den oben beschriebenen Versuchen ergaben die Kontroll-Brennstoffe, d.h. der Grundbrennstoff A und der Grundbrennstoff B ohne irgendwelche Zusätze, Ablagerungen am Ventil entsprechend den Bewertungsstufen 5,9 bis 6,1. Eine Verbesserung der Bewertungsstufe auf 6,k ist eine wesentliche Verbesserung in der Bewertung der Ablagerungen und eine Verbesserung auf 7,0 oder höher ist eine besonders wesentliche Verbesserung.
In Tabelle I sind die Ergebnisse der Brennstoffuntereuchungen angegeben, die nach dem Induktionseystem-Ablagerungstest durchgeführt wurden.
9 L 9 L /£c8600 Versuche 1-h - 11 - 0*03$. Grunöbrennstoff 075% . B 0,1 - 7,6 0% M
Polypropen SCO TABELLE Ia Ventil- Schlitz Konzentration Schlitz Ventil Schlitz
Versuche 5-7 bewer- bewer- bewer- bewer bewer-
Polypropen 975 tung tung Yentii- tung tung tung
Versuch 8 Induktions-ystem - Abiagerungstest bewer-
Zusatz,Mol.-Gew. Ventil Polypropen 1120 ό,4 Μ tuns; T-L 8,3 L
bewer Versuch 9
tung Polypropen 897 7 ,6 L-M 7,9 9,1 T
Versuche 10,11 Schlitz
Polypropen 1150 bewer- T-L
Versuch 12 tung 7,9 T-L
Polypropen 1370 8,5 L
Versuch 13
Polypropen 25t>0 7 Λ L 8,2 T
Versuch 14t
Polybuten 300 8,0 L
Versuch 15
Polybuten 730 8,2 M
O
-γ»
Versuche l6,18
JJ
J Mr
Polybuten 1100 7,7 H
5? Versuch 19
I TVf Polybuten 1900 5 Λ
Z Versuch 20
hydriertes Polybuten 1100 M
S Versuch 21
Polybuten-1 800 ΊΛ-
Versuch 22
1 zu 1 C_-C. Copolymer 1010
Versuch 2$ q
Cp-C. Äthylen-Butylen Copolymer L
7,8 L
8,2
810
Kontroll- kein Zusatz 5?9 versuch
TABELLE Ib
Induktionssystem-Ablagerungstest Grundbrennstoff Versuche 1-k 8,6 810 A
Konzentration Polypropen 800
0,10% Versuche 5-7 9,0
Schlitz Ventil - Polypropen 975 Schlitz
Zusatz, Mol.-Gew. Ventil- bewertung_ bewertung bewertung Versuch 8 bewertung
Polypropen 1120
Versuch 9 T-L
Polypropen 897
Versuch 10,11 T-L
Polypropen 1150
Versuch 12
Polypropen 1370
Versuch 13
Polypropen 2560
Versuch 14
Polybuten 300
Versuch 15 7,5
Polybuten 730
Versuche l£,18 8,7
Polybuten 1100
Versuch 19 9,3
Polybuten I9OO
Versuch 20 8,0 II
hydriertes Polybuten 1100
Versuch 21 M-H
Polybuten-1 800
Versuch 22 M
1 zu 1 C_-C. Copolymer 1010
Versuch 23 M-H
Co-C. Äthylen-Butylen Copolymer
Kontrollversuch kein Zusatz 5,9 H
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Aus den erhaltenen Ergebnissen ist die besondere Wirksamkeit von Brennstoffen, die Polyolefine und hydrierte Polyolefine in den angegebenen Konzentrationen und angegebenen Molekulargewichtsbereichen enthalten, zu ersehen. Man kann ebenfaiis die Nachteile feststellen, die auftreten, wenn Motorbrennstoffe verwendet werden, die ein Polypropylen mit einem niedrigen Molekulargewicht enthalten.
In Tabelle II sind die Ergebnisse der Untersuchungen zusammengefaßt, die mit Brennstoffmischungen nach der Erfindung gemäß dem Chassis Dynamometer Test durchgeführt wurden.
TABELLE II
Zusatz,Mol.-Gew.
Versuch 2k Polypropen 1120 Versuche 25,26 Polypropen 1150 Versuch 27 Polybuten 1100 Versuch 28 Mischung von 0,0375% 800 M.W. Polypropen und 0,0375% 1370 M.W. Polypropen 1085
Kontrol1versuch kein Zusatz
Chassis Dynamometer Test 0,10% Schlitz
bewer-
tunjj
Grundbrennstoff B Ventil
bewer
tung
T-L
Konzentration 7,8 L
0,075% 7,9 H
Ventil
bewer
tung
Schlitz Ventil- Schlitz
bewer- bewer- bewer-
tung tung tung
7,1
7,8 M
7,2
6,1
Die großen Vorteile der Brennstoffmischungen nach der Erfindung sind auf Grund der hohen Bewertungsatufen klar zu erkennen.
'-■•Pi .' 1/ ί !, ! ι,
-Ih-
Es i J okannt-s daß Polymere zu Benzin in bestimmten Mengen unc1 ^stimmten Molekulargewichtsbereichen zugegeben werden, um ..-;:-* Benzin zu verdicken und seinen Fluß durch den Vergaser zu reduzieren. Nach der US-Patentschrift 2,0·'ί9,0ό2 wird die kinematische Viskosität eines Benzins um !i% erhöht, wenn Polymere mit Molekulargewichten von 2000 bis 270 000 zugegeben werden. Die kinematische Viskosität des Grundbrennstoffs wird kaum erhöht, wenn die Polymerzusätze zu der neuen Brennstoffmiechung nach der Erfindung zugege- ^ ben werden. Die Polymermenge, die die Viskosität eines Grundbrennstoffes um weniger als 1% erhöht, ist im wesentlichen unwirksam in bezug auf die Verdickung eines Motorbrennstoffes.
Die Viskositätsuntersuchungen wurden mir i:;ei Grundbrennstoffen und mit neuen Brennstoffen nach der Erfindung durchgeführt, die aus diesen Grundbrennstoffen hergestellt worden waren, Die kinematische Viskosität wurde in Stokes bei verschiedenen Temperaturen bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III zu- ^ sansengefaßt.
JB 2 1 15" Ui BAD ORIGINAL TABELLE III
Wirksamkeit eines Polypropylen-Polymers mit dem Molekulargewicht 800 auf die Benzinviskosität.
Brennstoffzusammensetzung Grundbrennstoff A
Grundbrennstoff A+0,05% -jOO M.W.
Pol ypr *".j/len Grinidbrennstoff A-O,1% 800 M0W.
V ο 1 y ν ": c ρ y i e ii Grundbrennstoff A+O.Sfä 800 M.W.
Pol j propylen Grundbrennstoff B Grundbrennstoff E--'%G5# 800 M.W.
Flisyl en
Viskosität Stokes
25UC
0,589
38UC
0,529
0,591 0,528
0,593 0,530
0,593
0,599
0,529
0,598
0,602
0,601
0s60i
ypiy Grundbrennstoff IfO,075^ 800 M.W.
Polypropylen Grundbrennstoff B+0,1^ 800 M.W.
Polypropylens Grundbrennstoff B+0,2Je 8OG M.W.
Polypropylen
Aus Tabelle III ist zu. ersehen, daß die Viskosität nur in wenigen Fällen ansteigt und dort wo sie ansteigt ia wesentlichen unter 1% und meistens anter 0,5% liegt«
009823/1516

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE Dipl.-Ing. MARTI N LI CHT
    8 MDNCHEN 2 · theres.enstrasse 33 DipL-Wirfsch.-lng. /XEL HANSMANN
    TEXACO DEVELOPMENT CORPORATION «Ρ"-«** »BASTIAN HERRMANN
    New York 17, N. Y. o. »„,.,··,
    München, den 24. April
    42nd Street East 135
    V. St. A. Ihr Zeichen Unser Zeichen
    Patentanmeldung; Motorbrennstoffmischung PATENTANSPRÜCHE
    ™ 1. Motorbrennstoffmischung bestehend aus einer Kohlenwasserstoffmischung im Benzinsiedebereich, gekennzeichnet durch den Gehalt von etwa 0,01 bis 0,20 Vol.-«* eines Polyolefinpolymers oder eines entsprechenden hydrierten Polymers mit einem Molekulargewichts im Bereich von 500 bis 3500.
    2. Motorbrennstoffmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin ein Polymerisationsprodukt eines C2-Cg ungesättigten Kohlenwasserstoffes ist.
    3. Motorbrennstoffmischung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ungesättigte Kohlenwasserstoff aus Äthylen, Propylen, Butylen, Amy1en, Hexylen, Isopren oder Butadien besteht.
    k. Motorbrennstoffmischung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer aus Polybutylen besteht.
    Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licnr, Dipr.-winsen.fng. «xernanemann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
    8 MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · Telefon: 292102 · Telegramm-Adresse: Lipalli/München
    5. MotorbrennstoffMischung nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Polyeer aus Polypropylen besteht.
    6. MotorbrennstoffMischung nach Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das polyolefin ein Copolyeerisationsprodukt Ton C2-Cg ungesättigten Kohlenwasserstoffen ist,
    7. Verfahren zum Verhindern rvn. Ablagerungen am Ameaugreutil und aa Schiita eines Viertakt-VerbrennungSMotors, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor Mit einer MotorbrennstoffMischung beschickt wird, die aus einer KohlenwasserstoffMischung Im Benzin- , Brennstoffbereich besteht und etwa 0,1 bit 0,20 Vol.-Jt eines PolyolefinpolyMere oder eines emtsprechenden hydrierten PolyMers Mit eineM Molekulargewicht i» Bereich τ·κ etwa 500 bis 3500 enthält.
    009823/1 5.16
DE19671645889 1966-04-29 1967-04-24 Motorbrennstoffmischung Withdrawn DE1645889A1 (de)

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