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DE1645876A1 - Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel - Google Patents

Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel

Info

Publication number
DE1645876A1
DE1645876A1 DE19511645876 DE1645876A DE1645876A1 DE 1645876 A1 DE1645876 A1 DE 1645876A1 DE 19511645876 DE19511645876 DE 19511645876 DE 1645876 A DE1645876 A DE 1645876A DE 1645876 A1 DE1645876 A1 DE 1645876A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
mixtures
fuels
organic solvents
concentrated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19511645876
Other languages
English (en)
Other versions
DE1645876B2 (de
DE1645876C3 (de
Inventor
Kunert Dr Fritz
Pape Dr Georg
Hagelloch Dr Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19511645876 priority Critical patent/DE1645876A1/de
Publication of DE1645876A1 publication Critical patent/DE1645876A1/de
Publication of DE1645876B2 publication Critical patent/DE1645876B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1645876C3 publication Critical patent/DE1645876C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/003Marking, e.g. coloration by addition of pigments
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/02Disazo dyes
    • C09B31/04Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive amino group
    • C09B31/053Amino naphthalenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anfärben organischer Lösungsmittel Es ist -bekannt, zum Anfärben organischer Lösungsmittel,insbesondere von Kohlenwasserstoffen, beispielsweise Treibstoffen oder Heizölentsowie von Zacken, Ölen, Fetten und Wachgen sulfonsäuregruppenfreie Anthrachinonfarbstoffe (s. bspw. Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie, 3. Aufl. 1953, Bd. 11I, S. 729) oder sulfonsäuregruppenfreie Mono- bzw. Disazofarbatoffe (s. bspw. Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie, 3. Aufl. 1953, Bd. III, S. 153) zu verwenden.
  • Da dieser Färbevorgang lediglich einen Lösungsvorgang darstellt, ist die Brauchbarkeit eines Farbstoffes in erster Linie von seinem Löslichkeitsverhalten abhängig. So werden. beim Anfärben von Kohlenwasserstoffen,wie Treibstoffen und Heizölen, die Farbstoffe neuerdings in Form hochkonzentrierter Lösungen in Kohlenwasserstoffan, beispielsweise in Benzol oder dessen Alkylierungsprodukten und/oder Alkylnaphthalingemischen einge- setzt, um'den Anfärbevorgang zu vereinfachen, Belästigung durch staubenden Farbstoff zu vermeiden und um eine möglichst rationelle Dosierung zu ermöglichen. Schwerlösliehe oder durch hohe Kristallisationstendenz ausgezeichnete Parb- . .. stoffe sind daher zur Herstellung-hochkonzentrierter Pa rbstofflösungen ungeeignet, da sie bei starken-Temperaturschwankungen aus den konzentrierten Pa rbstofflösungen aus- kristallisieren oder in öliger Form abgeschieden werden, was zu Schwankungen im Fließvermögen der Lösung führt und eine Dosierung erschwert oder gar unmöglich macht.
  • Die bisher für das Färben von Treibstoffen oder Heizölen ver- wendeten Farbstoffe entsprechen den oben geschilderten An- forderungen nicht immer in ausreichendem Maße, da einerseits ihre Löslichkeit in den zur Herstellung konzentrierter Lösungen verwendeten Lösungsmitteln oft zu gering ist, andererseits aber gleichzeitig die Kristallisationstendenz so hoch ist, daß es beispielsweise nicht gelingt, in weiten Temperatur- bereichen stabile hochkonzentrierte Lösungen in Kohlenwa sserstoffen herzustellen.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Herstellung zum Anfärben organiseher hö sungemittel, insbesondere Kohlenwa sserstoffen -wie Treibstoffen und Heizölen geeigneter konzentrierter or-' ganischer Farbstofflösungen, insbesondere Lösungen in Kohlenwasseratoffen wie Benzol und dessen Alkylierungsprodukten und/ oder Alkylnaphthalingemischen ohne die erwähnten Nachteile _ unter Verwendung von Gemischen verschiedener Disa zofa rbetoffe der Formel im Gemisch mit mindestens einem Disa zofa rbstoff der Formel in der R für einen Alkylrest steht, gelingt.
  • Hgi Verwendung derartiger Gemische zur Herstellung konzentrierter Lösungen in Kohlenwasserstoffen beobachtet man einen synergistiachen Effekt im Hinblick auf die Löslichkeit, d.h. die löslichkeit derartiger Gemische ist höher als die Löslichkeit der Einzelfarbstoffe. Im Hinblick auf das Kristallisationaverhalten dagegen tritt bei derartigen Gemischen ein negativer synergistischer Effekt auf, d. h. die Kristallisationatendenz -.des Gemisches ist gegenüber den Einzelkomponenten herabge- setzt. Heide Effekte wirken in der gleichen Richtung, d. h. sie ermöglichen die Herstellung konzentrieter Farbatofflösungen mit ausreichender Farbtiefe, die besonders zum Anfärben von Treibstoffen und Heizölen geeignet sind. Geeignete Mischungen verschiedener Dieazofarbstoffe der Formel I erhält man beispielsweise durch Diazotierung eines technischen Toluidin-IBomeren-Gemisches (ca. 70 g6 m-Touluidin,- ca. 20 96 p-Toluidin, ca. 10 96 o-Toluidin), Kupplung auf das gleiche Toluidin-Isomeren-Gemisch, Um- lagerung der dabei entstehenden Diazoaminoverbindungen zu den Aminoazoverbindungen, anschließende Diazotierung und Kupplung auf N-Isopropyl-B-naphthylamin.
  • Geeignete Disazofa rbstoffe der Formel II sind beispiels-weise die Kupplungsprodukte von diazotiertem 4 Aminoazobenzol mit N-Methyl-B-naphthylamin, N-Äthyl-ß-naphthylamin oder N-Ieopropyl-B-naphthylamin.
  • Die Mengenverhältnisse der einzelnen Komponenten in den erfindungsgemäß zu verwendenden Mischungen können in weiten Grenzen schwanken. Die optimalen Mengenverhältnisse lassen sich durch Vorversuche leicht ermitteln.
  • Unter konzentrierten Lösungen werden im Rahmen dieser Anmeldung =solche verstanden, die mindestens 25 96 Farbstoff enthalten.
  • Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichts- teile.
  • Beispiel 1 32,6 Teile eines durch Diazotierung eines technischen Toluidin-Isomeren-Gemisches (ca. 70 96 m-Toluidin, ca. 20 96 p-Toluidin, ca. 10 9G o-Toluidin), Kupplung auf das gleiche Toluidin- Isomeren-Gemisch und anschließende Umlagerung erhaltenen Aminoazotoluols werden in Form des salzsauren Salzes in 30 Teilen Salzsäure (19,50 Bb), 350 Teilen Wasser und etwa 50 Teilen Eis in bekannter Wise mit Natriumnitrit diazotiert. Die Diazo-lösung wird nach Zusatz von 1,5 Teilen eines Filtrierhilfs= mittels geklärt. In die Lösung des so hergestellten Diazoniumsalzes, die mit 125 Teilen Eis und 1 Teil eines oberflächenaktiven Stoffes vom Typ der Alkylphenolpolyglykoläther versetzt wurde, läßt man die nachfolgend beschriebene Lösung_der Kupplung. komponente einlaufen. Man rührt über Nacht bis zur Beendigung der Kupplung, saugt den rotbraunen Niederschlag ab, wäscht mit 5000 Teilen Wasser gründlich nach und trocknet bei 500C, wobei ein rotbraunes Pulver erhalten wird. Die Lösung der Kupplungskomponente wurde durch Lösung von 26,8 Teilen N-Isopropyl-ß-naphthylamin in 300 Teilen Wasser und 50 Teilen Salzsäure (19,50 Bb) bei 800C hergestellt.
  • 45 Teile des getrockneten Farbstoffs werden mit 45 Teilen des durch Dia zotierung von 4-Amino-a zobenzöl und Kupplung auf N-Äthyl-ß-naphthylamin erhaltenen Farbstoffs in 180 Teilen 1,6-Dimethyl-naphthalin und 30 Teilen Naphthalin gelöst. Die so erhaltene tiefblaurote Parbstofflösung ist gegen Temperaturschwankungen stabil und scheidet auch nach längerer Lagerung keinen Farbstoff ab. Sie eignet sich vorzüglich zum Anfärben von Treibstoffen und Heizölen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Anfärben organischer Lösungsmittel, ins- besondere Kohlenwasseratoffen, wie Treibstoffen und Heizölen, dadurch gekennzeichnet, daß konzentrierte organische Lösungen von Gemischen verschiedener Disazofarbstoffe der Formel im Gemisch mit mindestens einem Disazofarbstoff der Formel in der R für einen Alkylrest steht, verwendet werden. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß konzentrierte Parbstofflösungen in Benzol oder dessen Alkylierungaprodukten und/oder Alkylnaphthalingemischen ver- wendet werden. 3. Nach den Verfahren der Ansprüche 1-2 angefärbte Treib- stoffe oder Heizöle.
DE19511645876 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel Granted DE1645876A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511645876 DE1645876A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511645876 DE1645876A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel
DEF0051657 1967-02-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1645876A1 true DE1645876A1 (de) 1970-12-23
DE1645876B2 DE1645876B2 (de) 1974-05-09
DE1645876C3 DE1645876C3 (de) 1974-12-05

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DE19511645876 Granted DE1645876A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zum Anfaerben organischer Loesungsmittel

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DE (1) DE1645876A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2416923A1 (fr) * 1978-02-11 1979-09-07 Bayer Ag Colorants azoiques et leur application a la coloration de produits du petrole

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2416923A1 (fr) * 1978-02-11 1979-09-07 Bayer Ag Colorants azoiques et leur application a la coloration de produits du petrole

Also Published As

Publication number Publication date
DE1645876B2 (de) 1974-05-09
DE1645876C3 (de) 1974-12-05

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Legal Events

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee