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Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten Die Erfindung betrifft
die Herstellung von Polymerisaten0 Sie betrifft insbesondere die katalytische Synthese
von polymeren aromatischen Ketonen und von polymeren aromatischen Sulfonen Es besteht
ein fortwährendes Bedürfnis für verbesserte Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten,
die in Form von dauerhaften geformten Gegenständen, wie Filmen, Fasern und derglO
angewendet werden sollen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein derartiges verbessertes
Verfahren0 Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine grosse Anzahl brauchbarer
Polymerisate aus bestimmten Ausgangsstoffen in einer Kondensationsreaktion hergestellt,
wobei bei der Verwendung
eines gemischten Borfluorid/Fluorwasserstoff-Katalysators
in der Polymerisationsreaktion ausserordentliche Vorteile erhalten werden.
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Zu den erfindungegemäss herstellbaren Polymerisaten gehören die Polymerisate,
die im wesentlichen aus einer oder mehreren der folgenden Struktureinheiten bestehen:
R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können, Jeweils Wasserstoff, Alkyl mit
1 bis 4 Kohienstoffatornen9 Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogen einschliesslich
Chlor, Brom, Fluor, Hydroxy, mit einem oder zwei elektronegativen Resten substituiertes
Phenyl oder mit einem oder swei elektronegativen Resten
substituiertes
Phenoxy, wobei der elektronegative Reat ein Nitro-, Nitroso-, Cygno-, Fluor oder
Trifluormethylrest ist, und R Wasserstoff, Nitro, Nitroso, Cyano, Fluor oder Trifluormethyl,
R4 und R5, die gleich und verschieden voneinander oder sowohl von R1 und R2 sein
können und die gleiche Bedeutung haben wie R1 und R2 und B1 eine kovalente Bindung,
-O-, -S-,
bedeuten, worin R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen und R3 Nitro, Nitroso,
Cyano, Fluor oder Trifluormethyl,
bedeuten, worin R6 und R7, die gleich oder verschieden sein können, Jeweils Wasserstoff,
Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl oder
bedeuten, worin R3 die oben angegebene Bedeutung besitzt,
worin A, R1, R2, R4 und R5 die oben angegebene Bedeutung be sitzen,
worin Q1 eine kovalente Bindung, -O oder -S- bedeutet und A die oben angegebene
Bedeutung besitzt, und
worin A, R1, R2, R4 und R5 die oben angegebene Bedeutung besitzen
und Y und Z, die gleich oder verschieden sein können, jeweils eine kovalente Bindung,
-O-, -S- oder -CH2- bedeuten, Die Polymerisate der Formeln (1) bis t4) sind einander
nicht in jeder Hinsicht voll äquivalent. Eine grosse Anzahl von ihnen war jedoch
bisher unbekannt und weist eine besonders überraschende Kombination von ausgezeichneten
Eigenschaften au, Die Verfahrensbedingungen der vorliegenden Erfindung sind jedoch
in breiter Weise auf die Herstellung der angegebenen Polymerisate anwendbar um ihre
geateigerten Eigenschaften zu schaffen, Eine besonders bevorzugte Klasse von Erfindungsgemäss
hergestellten Polymerisaten enthält mindestens 80 % sich wi@derholende Struktureinheiten
wie
Die restlichen Einheiten in dieser bevorzugten Polymerisatklasse sind Einheiten
der oben beschriebenen Art.
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Allgemein gesprochen ermöglicht das erfindungsgemässe Verfahren die
Herstellung von Polymerisaten der oben angegebenen Formeln(1) bis (4) mit aussergewöhnlich
hohem Molekulargewicht0 Beispielsweise wurden unter Verwendung des erfindungsgemässen
Verfahrens Folymerisatproben mit einer inneren Viskosität (inherent viso'osity)
von 6,5 hergestellt0 Gleichzeitig sind die Polymerisate durch eine niedere Viskosität
in der Schmelzphase gekennzeichnet und sind demzufolge in der Schmelze auf der Strangpresse
zu verarbeiten0 Einige der oben beschriebenen Polymerisate weisen eine ausserordentliche
thermische Stabilität und Oxidationestabilität auf, selbst bei hohen Temperaturen
über ausgedehnte. Zeit hin. Ebeneo ist eine bemerkenswerte hydrolytische Stabilität
beobachtet worden. In einem Fall blieben Polymerisatproben in Filmform
vom
Aussehen her selbst nach 6-monatigem Erhitzen am Rückfluß in 0,1n wässriger chlorwasserstoffsäure
und in 0,1n wässrigem Natriumhydroxid unbeeinflußt.
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Die obigen Polymerisate werden gemäss der vorliegenden Erfindung in
einer Kondensations-Polymerisationsreaktion hergestell@, die eine oder mehrere monomere
ausgangsstoffe umfasst, wobei die Reaktion in Gegenwart eines Borfluorid-Fluorwasserstoff-Katalysators
stattfindet.
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Zu beim erfindungsgemässen Verfahren besonders brauchbaren Monomeren
gehören die Monomeren mit den allgemeinen Formeln:
worin X Halogen und Q2 eine kovalente Bindung, -O-, -S- oder A bedeuten und die
anderen Symbole die oben angegebene Bedeutung besitzen Eines oder mehrere dieser
Monomeren polymerisieren in einer Selbstkondensations-Reaktion, wobei eich das gewUnschte
Polymerisat ergibt. Es ist klar, dass bei der Verwendung einer Vielzahl derartiger
Monomerer zwei oder mehrere von Jedem Monomeren der Formeln(5) bis (8) oder zusätzlich
oder alternativ Monomere von zwei oder mehreren der verschieden Gruppen der Formeln
(5) bis (8) verwendet werden können, Es ist zu ersehen, dass die Verbindungen der
Formeln (5) bis (8) als
Säurehalogenide, Sulfonylhalogenide oder
Phenylphosphorylhalogenide identifiziert werden können. Wenn auch X vorzugsweise
Chlor bedeutet, sind doch auch die anderen Halogenide, wie Brom und Fluor, gemeint.
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Beispiele von Verbindungen der Formel (5) sind: p-Phenoxybenzoylchlorid,
p-Phenoxybenzol-sulfonylchlorid, p-Phenoxyphenyl-p-nitrosophenyl-phosphorylchlorid,
p-Phenoxyphenyl-phenyl-phoaphorylchlorid, p-Phenylbenzoylchlorid, p-Tolylbenzoylchlorid,
p-Phenoxyphenyl-p-cyanophenyl-phosphorylchlorid, m-Phenylbenzoylchlorid, m-Phenoxybenzoylbromid,
m-PhenylbenzoylJodid, p-(Phenylthio)-benzoylchlorid, p-(Phenylthio)-benzol-sulfonylchlorid,
p-Benzylbenzoylchlorid, p-Benzylbenzol-sulfonylchlorid, p-Benzylphenyl-p-nitrophenylphosphorylchlorid,
p-(Phenylisopropyl)-benzoylchlorid, p-(Phenylisopropyl) benzol-sulfonylchlorid,
p-( Di-trifluormethyl-phenyl)-methylbenzoylchlorid, p-(i)i- trifluorme thylphenyl)-methylbenzol-sulfonylchlorid,
p-(Dimethyl-phenyl)-silylbenzoylchlorid, m- ( Phenyl thio) -benzol-sulfonylchlor
Ld p-" Phenyl-4- trifluormethlphenyl ) -me thylbenzoylbromid, Phs@@@benzol-sulfonylchloid,
p-Phenylbenzol-sulfonylchlorid, m-@@@noxybenzoylchloid, m-Phenoxybenzol-sulfonylchlorid,
p-(4-Hydroxyphenoxy)-benzoylchlorid,
p-(4-Phenyl-3-nitro phenyl)-benzoylchlorid, o-Phenoxybenzoylchlorid, o-(Phenylthio)-benzoylchlorid,
m-(Phenylthio)-benzoylchlorid und 3-( 2-Methylphenyl ) -4-chlor-2-methylbenzoylchlorid0
-Beispiele für Verbindungen der Formel (6) sind: #-035-Naphthoylchlorid, -Naphthoylchlorid,
α-Naphthoylbrmid, ß-Naphthoylbromid, α-Naphthoylfluorid, ß-Naphthoylfluorid,
α-Naphthoyljodid, ß-naphthoyljodid, d-Naphtbalin-sulfonylchlorid, α-naphthyl-p-nitrophenyl-phosphorylchlorid,
2,8-Dimethyl-α-naphthoylchlorid, 2,6-Äthoxy-α-naphthoylchlorid, 5-(p-Nitrophenyl)-α-naphthoylchlorid
und 6-Hydroxy-α-naphthalin-sulfonylchlorid.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (7) sind: 5-(α-Naphthoxy)-α-naphthoylchlorid,
5-(α-naphthylthio)-α-naphtoylchlorid, 5-(α0Naphthoyl)-α0naphthoylchlorid,
5-(ß-Naphthalin-sulfonyl)-ß-naphthalin-sulfonylchlorid, 5-(α-Naphthyl)-α-naphthoylchlorid
und 6-(ß-naphthoxy)-ß-naphthoylchlorid.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (8) sind: 1-Diphenylen-carbonyl-chlorid,
2-diphenylen-carbonylchlorid, 2-Fluoren-carbonylchloid, 2-Dibenzofuran-carbonylchlorid,
2-Thianthren-carbonylchlorid, 2-Phenoxathiin-carbonylchlorid, 2-Phenodioxin-carbonylchlorid,
2-Dibenzothionhenocarbonylchlorid, 1-Diphenylen-sulfonylchlorid, 2-1)iphenylen-sulfonylchlorid,
2-Fluoren-sulfonylchlorid, 2-Dibenzofuran-sulfonyichlorid, 2-Thianthren-sulfonylchlorid,
2-Phenoxathiin-sulfonylchlorid, 2-Phenodioxin-sulfonylchlorid, 2-Dibenzothiophen-sulfonyl-chlorid
und 4,5-Dimethyl-1-diphenylen-carbonylchlorid, Von diesen Monomeren sind Phenoxybenzoylchlorid
und p-Phenoxybenzolsulfonylchlorid bevorzugt.
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Fluor den Fachmann liegt es auf der Hande dass die Polymerisate der
Formel (1) bis (4) mit dem erfinaungsgemässen Verfahren auch in einer Kokondensations-Polymerisationsreaktion
von einer oder mehreren in geeigneter Weise ausgewählten elektrophilen Verbindungen
mit einer oder mehreren in geeigneter Weise ausgewählten aromatischen Verbindungen
hergestellt werden können0 Die Auswahl wird dabei natürlich so vorgenommen,
das
ein Polymerisat mit einer Struktur, wie sie oben beschrieben ist, erhalten wird0
Die in dem erfindungsgemassen Verfahren brauchbaren elektrophilen Verbindungen haben
die Formeln:
worin B2 die Gruppen B1 oder A bedeutet, und die anderen Symbole die oben angegebene
Bedeutung besitzen0 Die Verbindungen der Formel (9) können als Carbonyldihalogenide,
Sulfonyldihalogenide oder Phenylphgosphoryldihalogenide und die Verbindungen der
Formel (10) bis (14) können als Di-(carbonylhalogenide), Di (aulfonylhalogenidej
oder Di (phenylphosphorylhalogenide) bezeichnet werden0 Die Verwendung von Oxalylchlorid
als Ausgangsverbindung für Phosgen wird im Falle von Phosgen als völlig innerhalb
des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegend betrachtet.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (9)sind:
Phosgen,
Sulfurylchlorid, Carbonyldifluorid, Carbonyldibromid, Sulfurylfluorid, Sulfurylbromid
und p-Nitrophenyl-phosphoryldichlorid.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (10) sind: Terephthaloylchlorid,
Isophthaloylchlorid, Benzol-1 , 4-disulfonylchlorid, Benzol-1,3-disulfonylchlorid,
Benzol-1,4-dip-nitrophenyl-phosphorylchlorid, 2-Chlorbenzol-1,4-disulfonylchlorid,
2,5-Difluorbenzol-1,4-dicarbonylfluorid und 2,5-Dimethoxybenzol-1,4-dicarbonylbromid.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (11) sind: Oxy-bis(4,4'-benzoylchlorid),
Thio-bis(4,4'-benzoylchlorid), Diphenyl-4, 4'-dicarbonylchlorid, Oxy-bis(4,4'-benzol-sulfonylchlorid),
Benzophenon-4,4'-dicarbonylchlorid, Carbonyl-bis-(4,4'-benzoylchlorid), Oxy-bis(3,3'-bemzoylchlorid),
Thiobis(3,3'-benzol-sulfonylchlorid, Oxy-bis(3,3'-benzol-sulfonylchlorid) g Diphenyl-3,3'-dicarbonylchlorid,
Oarbonyl-bis (3,3' -benzoylchlorid, carbonyl-bis(3,4-benzoylbromid), Sulfonyl-bie-(3,3'-benzoylchlorid),
Sulfonyl-bis(3,4'-benzoylchlorid), Phenylphosphoryl-bis(4,4'-benzoylchlorid), Thio-bis(
3,4' -benzoylchlorid
), Diphenyl-3,4'-dicarbonylchlorid, Nethylenbis(4,4'-benzoylchlorid),
Methylen-bis(4,4'-benzol-sulfonylchlorid), Isopropyliden-bisC4, 4'-benzoylchlorid),
Bis(4,4'- -benzoylchlorid)di-trifluormethylmethan, Bis (4,4,-benzolsulfonylchlorid)-dimethylsilan
und Oxy-bis [4,4'-(2-chlorbenzoylchlorid)].
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Beispiele von Verbindungen der Pormel (12) sind: Naphthalin-1, ,6-dicarbonylchlorid,
Naphthalin-1 ,5-dicarbonylchlorid, Naphthalin-2,6-dicarbonylchlorid, Naphthalin-1,5-disulfonylchlorid,
2,5-Dichlornaphthalin-1,6-dicarbonylchlorid und 3,4,7,8-Tetramethylnaphthalin-2,6-dicarbonylchlorid.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (13) sind: Oxy-bis[7,7'-naphthalin-2,2'-dicarbonylchlorid],
hio-bis-[8,8'-naphthalin-1 ,1'-dicarbonylchlorid], 7,7 '-Binaphthyl-2, 2'-dicarbonylchlorid,
Carbonyl-bis [7,7'-naphythalin-2,2' dicarbonylchlorid] und Sulfonyl-bis [6,6'-naphthalin-2,2'-cicarbonylchlorid].
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Beispiele für Verbindungen der Formel (14) sind: Dibenzofuran-2,7-dicarbonylchlorid,
Dibenzothiophen-1,8-disulfonylchlorid, Fluoren-2,7-dicarbonylchlorid und Thianthren-1,8-disulfonylchlorid.
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Mit einem oder mehreren der Monomeren der Formeln (9) bis (14) mischpolymerisierbar
ist eine oder mehrere der nukleophilen Verbindungen mit den Formeln
worin Jedes Symbol die oben angegebene Bedeutung besitzt.
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Beispiele für die Verbindungen der Formel (15) sind: Biphenyl, Diphenyläther,
Diphenylsulfid diphenylmethan.
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2,2-Diphenylpropan, Diphenyl-di-trifluormethylemthan, Diphenyldimethylsilan,
1,4-diphenyl-2-nitrobenzol, Di-ptolyläther, Di-p-tolylsulfid, Di-2,5-dimethylphenyläther,
p-Benzylphenol, p-Phenoxyphenol und p-Phenylphenol.
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Beispiele für die Verbindungen der Formel (16) sind : Naphthalin,
1 , 5-Dimethylnaphthalin, 2 ,6-Dimethylnaphthalin, 2-(p-Nitrophenoxy)-naphgthalin,
2,6-Dimethorynaphthal@n, Naphthol, ß-Naphthol und 1 5-dihydroxynaphthalin.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (17) sind:
1,1'-Binaphthyl,
1,2'-binaphthyl, 2,2'-Binaphthyl, 1,1'-Dinaphthyläther 1,2'-Dinaphthyläther, 2,2'
-Dinaphthyläther, 1,1'-Dinaphthylsulfid, $1,2'-dinaphthylsulfid, 2,2'-Dinaphthylsulfid,
1,1'-Dinaphthylketon und 2,2'-dinaphthylsulfon.
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Beispiele für Verbindungen der Formel (18) sind: Dibenzofuran, Thianthren,
Phenoxathiin, Phenodioxin, Dibenzothic>phen, und Fluoren0 Nach dem erfindungsgemässen
Verfahren kann ein Monomeres mit der Struktur der Formel (5) unter Bildung eines
Polymerisats mit der sich wiederholenden Struktureinheit der Formel (1) homopolymerisiert
werden, ein Monomeres der Formel (6) kann unter Bildung eines Polymerisats mit der
sich wiederholenden Struktureinheit der Formel (2) homopolymerisiert werden, ein
Monomeres der Formel (7) kann unter Bildung eines Polymerisate mit der sich wiederholenden
Struktureinheit der Formel (3) homopolymerisiert werden und ein Monomeres der Formel
(8) kann unter Bildung eines Polymerisate mit der sich wiederholenden Struktureinheit
der Formel (4) homopolymerisiert werden.
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Nach dem erfindungsemässen Verfahren kann beispielsweise ein
Monomeres
der Formel (5) mit einem Monomeren der Formel (6) unter Bildung eines Polymerisats
mischpolymerisiert werden, das in statistischer Weise sich wiederholende Struktureinheiten
der Formeln(l) und (2)aufweist. Als weiteres Beispiel kann ein Monomeres der Formel
(5) mit einem anderen Monomeren der Formel (5) unter Bildung eines Polymerisats
mischpolymerisiert werden, das in statistischer Weise sich wiederholende Struktureinheiten
der entsprechenden Einheiten der Formel (1) aufweist. In dieser Weise kann eine
grosse Vielzahl von im wesentlichen linearen Polymerisaten aufgebaut werden, die,
wie oben angegeben, eine oder mehrere sich in statistischer Weise wiederholende
Einheiten mit den Strukturen von einer oder mehreren der Formeln (1) bis (5) aufweisen,
Wie oben bereits erwähnt, liegt die vorliegende Erfindung im wesentlichen in dem
Polymerisationsverfahren unter Einschluß von einem oder mehreren der obigen Ausgangsstoffe,
wobei die Reaktion in Gegenwart von Borfluorid und Fluorwasserstoff als Katalysator
stattfindet0 Die in dem erfindungsgmässen Verfahren verwendete Katalysatormenge
kann in einem ziemlich grossen Bereich variiert werden.
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Vorzugsweise ist natürlich die Katalysatormenge die minimale
Menge,
die ausreichend befunden wird, die Reaktion zu katalysieren, was leicht für Jede
Reaktion durch ein paar einfache Versuche ohne übermässiges Experimentieren bestimmt
werden kann. Es können sdengen Uber einer solchen Menge verwendet werden, diese
können Jedoch die Reaktion etwas langsamer als optimal gestalten, da der tiberschüssige
Katalysator die Monomeren verdünt.
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Die Katalysatormenge ist gewöhnlich derart, dass sie mindestens ein
Mol-Ä'quivalent, vorzugsweise einen überschub darüber, und am meisten bevorzugt
mindestens 2 oder 9 Mol Borfluorid pro Gruppe A (Carbonyl-, Sulfonyl- und/oder Phosphorylgruppe)
in den verwendeten monomeren Reaktionsteilnehmern liefert0 Vorzugsweise werden weniger
als 15 oder 20 Mol Borfluorid pro Gruppe A verwendet0 Die Menge an Fluorwasserstoff
ist derart, dass sie mehr alb 1 Mol-Äquivalent HF liefert, bezogen auf die verwendete
Menge an Borfluorid0 Vorsugsweise werden etwa 2 bis etwa 10 Mol Fluorwasserstoff
pro Mol Borfluorid verwendet.
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Die erfindungsgemässen Polymerisationsreaktionen laufen innerhalb
eines ziemlich breiten Temperaturbereiches ab, der
von nur einigen
Grad über den Gefriettemperaturen der Reaktionsteilnehmer bis zu 100 oder 150°C
reicht. Meistens sind Temperaturen von etwa 10000 oder darunter befriedigend und
sogar erwünscht, da in gewissen Bällen bei der Polymerisation eine Neigung besteht,
dass das Produkt unlöslich wird, wobei die sich ergebenden Handhabungsschwierigkeiten
und verwandte Bearbeitungsprobleme im allgemeinen auf ein minimum gebracht werden,
wenn die Temperatur unter etwa 1000C liegt0 Da es in manchen Fällen zweckmässig
ist, die Reaktion bei sehr niedrigen Temperaturen zu initiieren, können Anfangatemperaturen
von ungefähr 7000 verwendet werden0 Dann wird die Temperatur durch die exotherme
Reaktion oder durch äusseres Erhitzen auf. ein etwas höheres Maß steigen gelassen,
Im allgemeinen sind Temperaturen zwischen etwa -40°C und etwa 60°C geeignet, Die
spezielle verwendete Temperatur, ebenso wie die Anfangs- und Endtemperaturen und
die Art der Temperatursteigerungen, wenn während der Reaktion diesbezUglich eine
Änderung geschieht, hängen natürlich ab von den speziellen verwendeten Monomeren,
den Katalysatorverhältnissen, ob das Verfahren kontinuierlich oder ansatzweise durohgeführt
wird, von den gewünschten Ergebnissen und dergl., was ftlr den Pachmann in Verbindung
mit der hier gegebenen Lehre
klar ist0 Es ist selbstverständlich,
dass die Reaktionsdauer ausreichend ist, um den oder die Reaktionsteilnehmer zu
polymerisieren.
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Wenn auch das erfindungsgemässe Verfahren besonders vorteilhaft bei
der Schaffung der angegebenen Polymerisate mit sehr hohem dolekulargewicht ist,
können auch gegebenenfalls Polymerisate mit niedrigem Molekulargewicht hergestellt
werden und deshalb kann man sagen, dass die Reaktionsdauer gewdhnlich ausreichend
ist, um ein Polymerisat mit einer inneren Viskosität (inherent viscosity) von mindestens
etwa 0,1 zu schafen, gemessen als 0,5 Gew.-%ige Lösung in konzentrierter (deho 98-%
iger) Schwefelsäure bei 30°C. Vorzugsweise werden Polymerisate mit inneren Viskositäten
von mindestens 0,5 erhalten und, wie oben bereits ausgefUhrt, sind Polymerisate
mit inneren Viskositäten von 7 oder 8 bei den Bedingungen der Brfindung leicht erhältlich.
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Nach dem vorliegenden Verfahren können brauchbare Polymerisate in
Reaktionszeiten von nur 15 oder 20 Minuten bis zu 10 oder 20 Stunden oder mehr erhalten
werden Auch 1 Minute oder weniger wird unter gewissen Umständen, wie bei kontinuierlichen
Verfahren,
in Erwägung gezogene Sehr befriedigende Polymers sate mit hohem -Eholekulargewicht
sind in einer Reaktionsperiode von etwa 4 oder 5 Stunden leicht erhältlich. Die
genaue Reaktionsdauer hängt natürlich von der Reaktionstemperatur, der anwesenden
Katalysatormenge oder davon ab, ob eine einzige Temperatur während der Reaktion
aufrechterhalten wird oder ob die Temperatur mit dem Fortschreiten der Reaktion
ansteigt und dergl. Das erfindungsgemässe Verfahren kann zweckmässigerweise unter
Eigendruck durchgeführt werden, jedoch werden auch Drucke darüber nicht als schädlich
betrachtet0 Wenn auch das erfindungsgemässe Verfahren zufriedenstellend unter wasserfreien
Bedingungen abläuft, ist doch die Anwesenheit einer geringen Menge Wasser nicht
übermässig schädlich und unter gewissen Umständen kann diese sogar die katalytische
Wirkung der Mischung des Borfluorids und des Fluorwasserstoffu steigern. Gewöhnlich
werden keine Vorteile bei der Verwendung von Wassermengen über etwa 1 Gew.-%. bezogen
auf das Gesamtgewicht der verwendeten Katalysatormischung, erhalten.
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Das bei dem erfindungsgemässen Verfahren anfallende Polymerisat kann
nach üblichen Methoden isoliert, gewonnen und eegebenenfalls gereinigt werden0 Beispielsweiee
kann die sich ergebende
Masse in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst, zur Entfernung der ungelösten Katalysatoren und von Verunreinigungen filtriert
und in einem geeigneten Nichtlöser gefällt werden So wird beispielsweise das Mischpolymerisat
von Diphenyläther mit Terephthaloylchlorid in Dichlortetrafluoracetonhydrat gelöst,
anschliessend wird filtriert und ion Methanol gefällt, wobei sich ein schnee-weißes
Produkt von ausgezeichneter Reinheit ergibt, In einer als Beispiel dienenden Arbeitsweise
zur DurchfUhrung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Autoklav als Reaktionsbehälter
für chargenweises Arbeiten verwendet0 Das oder die Monomeren werden zuerst in den
Autoklaven gebracht und auf sehr niedrige Temperaturen, beispielsweise etwa 7500
heruntergekühlt. Jeder der zwei wesentlichen Katalysatorstoffe wird in den Behälter
als Gase oder Flüssigkeiten in getrenntabgemessenen Strömen eingeführt, wobei die
niedrige Temperatur aufrechterhalten wird, um eine vorzeitige Umsetzung zu vermeiden,
Die Temperatur wird dann auf beispielsweise 2000 gesteigert und 2 Stunden bei dieser
Temperatur gehalten, dann wird die Temperatur auf Raumtemperatur gesteigert und
4 Stunden bei dieser Temperatur gehalten, wobei der Inhalt des Beältere während
der Reaktion durch Schütteln gemischt wird0
Die bei dem erfindungsgemäesen
Verfahren anfallenden Polymerisate können vielfach angewendet werden. Bei niedrigen
Viskositäten, wie in der Grössenordnung von 0,1 - 0,3, können diese Polymerisate
als Oberflächenüberzüge auf geformte Gegenstände, wozu polymere und nicht-polymere
Gegenstände gehören, aufgebracht werden. Filmüberzüge sind besonders von Interesse.
In gleicher Weise sind sie in Klebmassen brauchbar, Bei Viskositöten über etwa 0,3
können die Polymerisate in Form von geformten Gegenständen verwendet werden, die
aus der Schmelzphase durch Strangpressen oder andere zweckmässige Mittel geformt
werden können. Zu derartigen geformten Gegenständen gehören Filme, Fäden und dergl.
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Filme aus relativ hoohviskosen Polymerisaten, wie sie durch die Erfindung
ermöglicht werden, sind durch niedrige Viskositt in der Schmelzphase gekennzeichnet.
Bestimmte von Ihnen sind in einer oder mehreren Eigenschaften, wie thermischer Stabilität,
hydrolytischer Stabilität, Zähigkeit, Dauerbiegefestigkeit, Oxidationsbeständigkeit,
Schweißbarkeit in der Litze, Zugfestigkeit, Dehnung und dergl. deutlioh überlegen.
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Die Polymerisate mit Einheiten der Formeln (1) bis (4), worin A hauptsächlich
Carbonyl und/oder Sulfonyl bedeutet', sind im
allgemeinen billiger
als die entsprechenden Polymerisate, worin A hauptsächlich die Phenylphosphorylgruppe
bedeutet, und aus diesem Grund sind die erstgenannten Arten im Vergleich mit den
letzteren vorteilhaft0 Die Polymerisate, die Sauerstoff als Verknüpfung in der Polymerisatkette
enthalten, sind vorteilhaft bei der Herstellung von Filmen mit gesteigerter Flexibilität0
Bestimmte der obigen Polymerisate der Formel (1) sind durch eine aussergewöhnliche
Kombination von brauchbaren Eigenschaften, wozu ausgezeichnete thermische Stabilität
und hydrolytische Stabilität gehören, gekennzeichnet0 Ihre Flexibilität und ihr
Mangel an Entflammbarkeit 9 auch wenn keine Chlor- oder Phosphoratome anwesend sind,
machen sie besonders wertvoll.
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Innerhalb dieser Gruppe sind die meta-orientierten oder metaverknüpften
Polymerivate wegen ihrer niedrigen Schmelzcharakteristika hervorstechend0 Eine wichtige
neue Gruppe von Polymerisaten, wozu viele gehö ren9 die neu sind, ist die Gruppe
der Polymerisate mit Sinheiten der Formeln(2) und (3)o Diese Polymerisate haben
æusitslich zu ausgezeichneten thermischen und hydrolytischen Stabilitöten eine überragende
Steifigkeit und Zähigkeit, die sie für
spezielle Anwendungszwecke
vorteilhaft macht, Derartige Polymerisate leiten sich vom Naphthalin ab, was natürlich
auch einen erwünschten Kostenvorteil bringt, Besonders Vorzügliche Filme können
unter Verwendung der oben beschriebenen Polymerisate durch Orientieren, beispielsweise
durch Strecken in eine oder beide Richtungen, hergestellt werden, wobei sich Filme
mit einer überraschenden Kombination von nützlichen Eigenschaften ergeben, Die Filme
können selbstverständlich in Abhängigkeit von Faktoren, wie dem speziellen Polymerisat,
der Dicke des Ausgangsfilmes, der Strecktemperatur und dergl., was einleuchtend
ist, in eine oder belde Richtungen orientiert werden, indem sie bei einer Strecktemperatur,
beispielsweise im Bereich von etwa 200 » 300°C, auf das 5-oder 6- oder sogar 10-fache
oder mehr ihrer ursprünglichen Ausdehnung gestreckt werden0 Die Formbeständigkeit
des orten tierten filmes kann durch einen Hitzehärtungsschritt verbessert werden.
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Bei einem als Beispiel dienenden Versuch wird ein 0,89 mm (35 mil)
dicker Film aus dem Polymerisat gegossen, das durch Bortrifluorid/Fluorwasserstoff-katalysierte
Polykondensation von p-Phenoxybenzoylchlorid hergestellt worden ist. Der unorientierte
Film hat eine Zugfestigkeit von 921 kg/cm3 (13100 lb/sq.in), einen Modul von 30
900 kg/om3 (440 000 lb/eqOin)
und eine Dehnung von 25,3 %. Orientierung
durch Strecken bei 21200 in nur einer Richtung auf das 2-fache seiner ursprünglichen
Ausdehnung ergibt einen Film mit einer Zugfestigkeit von 2 208 kg/cm3 (31 400 lb/sq.in),
einen Modul von 56 520 kg/cm3 (803 000 lb/sq.in) und eine Dehnung von 21,3 %. Orientieren
durch Strecken bei 212°C in beinden Richtungen auf das 2-fache seiner ursprünglichen
Ausdehnungen ergibt einen Film mit einer Zugfeatigkeit von 1 816 kg/cm3 (25 800
lb/sq.in), einen Modul von 39 330 kg/cm3 (599 000 lb/sq.in) und eine Dehnung von
81,7 %.
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Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter veranschaulichen0
Teile und Prozentangaben sind gewichtsbezcgen, wenn nichts anderes angegeben.
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B e i s p i e l 1 12 g p-Phenoxybenzoylchlorid, durch Fraktionierung
gereinigt (Kp = 92 - 94° / 0,05 nm) werden in ein 100 ml Schüttelrohr aus rostfreiem
Stahl eingebracht, das mit Stickestoff gespült worden ist. nachdom das Rohr verschlossen
und auf 7600 gekUhlt ist, werden 100 g wasserfreier Fluorwasserstoff in das Rohr
destilliert und 25 g Bortrifluorid werden unter Druck zugegeben.
Das
Reaktionsrohr wird auf 2000 erwärmt und unter mechanischem Schütteln 2 Stunden Zwischen
-20 und 500 gehalten und dann 4,5 Stunden bei 50°C erhitzt. Das Polymerisatprodukt
wird aus dem Rohr entfernt, in dein dieses umgedreht und das Polymerisat durch den
Gasdruck in Methanol austreiben gelassen wird0 Das gelbe Polymerisat wird in einem
"Osterizer" unter Methanol zerschnitten und gründlich mit Methanol gewaschen. So
werden 9,8 g Polymerisat (97 ffi Umsetzung) erhalten0 Die innere Viskosität des
Produktes beträgt bei 300C in konzentrierter Schwefelsäure 2,760 Das Polymerisat
wird durch Lösen in Dichlortetrafluoracetonmonohydrat, Filtrieren der Lösung und
Wiederausfällen in Methanol als weißes Pulver gereinigt, Bei 4000C werden steife,
zähe opaque, braune formgepresste Filme erhalten0 Der kristallschmelzpunkt (Tm)
einer Proba des Polymerisats mit einer inneren Viskosität von 1,33, hergestellt
nach dem gleichen Verfahren wie oben beschrieben, beträgt 361°C, gemessen durch
differentielle thermische Analyse, während die Glasübergangstemperatur (tg) 1630
beträgt, Das Polymerisat beginnt sich bei 44440°C zu zersetzen, was die thermogravimetrieche
Analyse in Luft zeigt, und ist bei 63000 völlig zersetzt. Bei 4129C in Luft hat
eine Pclymerisatprobe flach 1 Stun
de 2 % ihres Gewichts, nach
7 Studen jedoch 76 % verloren.
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Durch Röntgenstrahlenanalyse wird gezeigt, dass sowohl der formgepresste
Film als auch Pulverproben des Polymerisats kristallin sind, wobei der Film einen
höheren Kristallinitätsgrad aufweist als das Pulver, Wie oben hergestellte Filme
des Polymerisats mit inneren Viskositäten von 1,18 haben bei Raumtemperatur eine
Zugfestigkeit von 1 012 kg/cm3 (14 400 lb/sqOin) mit einer Höchstdehnung von 7,2
%. Die Biegemoduln in kg/cm3 (lb/sq. in) bei verschiedenen Temperaturen sind: 53
440 (761 000) bei 23°C, 47 180 (672 000) bei 100°C, 14 100 (200 000) bei 1500C,
4 703 (66 900) bei 1700C, 4 493 (63 900) bei 2000C, 3 378 (48 100) bei 250°C und
2 579 (36 700) bei 300°Co Die Schmelzviskosität einer Probe des wie oben beschrieben
her gestellten Polymerisats mit einer inneren Viskosität von 1,02 beträgt bei 3800C
4,5 x 104 Poise, Analyse C13H802: berechnet: C 79,58 H 4,11 % gefunden: 79,15 4,29
%
Die Infrarotanalyse bestätigt die Struktur, da sie folgende Absorptionabanden
(in Mikron) zeigt: 3,3(W), 6,1(S), 6,3(5), 6,7(M), 8,1(VS), 8,6(S), 9,0(M), 9,8(M),
10,4(W), 10,5(W), 10,7(S), 11,5(S), 11,8(S) und 13,1(S).
-
Hier und im folgenden bedeuten W - schwach, S = stark, VS r sehr stark,
X = mittel B e i s p i e l 2 In ein 100 ml Hochdruckschüttelrohr aus rostfreiem
Stahl werden 10 g p-Phenoxybezolsulfonylchlorid, 6 g wasserfreier Fluorwasserstoff
und 20 g Bortrifluorid bei -78°C gegeben, Das Rohr wird auf -10°C erwärmt, 2 Stunden
bei dieser Temperatur gehalten und dann 4 1/2 Stunden auf 500C erhitzt.
-
Der Inhalt der Bombe wird in Methanol entleert und das niedergeschlagene
Polymerisat wird mit Methanol gewaschen und dann durch Rühren in einen "Waring"-Mischer
mit festem Kohlendioxid pulverisiert. Das Polymerisat erweicht bei 28000o Es ist
nur teilweise in konzentrierter H2SO4 löslich, deshalb kann ein sinnvoller Wert
für die innere Viskosität nicht erhalten werden0 Bei 33000 wird mit einem Plattendruck
von 1 410 kg/cm3 (20 000 lb) für 3 1/2 Minuten ein klarer, zäher, steifer,
leicht
gelber Film formgepresst. Das Polymerisat ergibt bei der Analyse in zwei Bestimmungen
13,9 und 13,4 % Schwefel.
-
Der theoretische Wert für ein Polymerisat der Struktur
worin n sehr gross ist, beträgt 13,8 0 B e i s p i e l 3 Ein 300 ml Hochdruckschüttelrohr
mit Platinauskleidung wird bei -780C mit 90 g p-Phenylbenzoylchlorid, 25 g wasserfreiem
Fluorwasserstoff und 62t5 g Bortrifluorid beschickt. Die Reaktionsmischung wird
auf -10°C erwärmt, 2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten und dann 4 1/2 Stunden
auf 68 - 69°C erhitzt. Das feste Polymerisat wird in Methanol zermahlen, mit heißem
Aceton und heißem Dioxan extrahiert und dann über Nacht in Propylenoxid zur Entfernung
des restlichen Fluorwasserstoffs stehen gelassen. Nach Trocknen in einem Vakuumofen
bei 1600C wiegt das Produkt 20,5 g. Weitere 3,9 g Polymerisat werden ale steifer,
säher, transparenter Film aus dem
Schüttelrohr erhalten0 Das Polymerißat
ist in Schwefelsäure löslich und hat eine innere Viskosität in diesem Lösungsmittel
von 1,7. Die Infrarotanalyse zeigt, dass es die erwünschte 4-Biphenylenketon-Struktur,
d.h. die Formel
aufweist, Das Polymerisat kann bei 53000 und 280 kg/om3 (4 000 lb/sq.in) für 1 1/2
Minuten zu einem harten, steifen, 2,54 mm (100 mil) Scheibchen formgepresst werden0
Das Röntgenstrahlendiagramm zeigt, dass es wesentliche Kristallinität besitzt. Die
Infrarotanalyse bestätigt die Struktur, da sie Absorptionebanden (in Mikron) zeigt
bei: 3,4(S), 6,1(S), 6,3(S), 6,9(S), 7,3(S), 7,9(s), 8,5(M), 8,7(W), 9,2(W), 9,5(W),
10.0(M) und 10,8(S)o Beiapiel 4 Ein 300 ml Hochdruckschüttelrohr mit Platinauskleidung
wird bei -78°C mit 12,5 g p-Phenylbenzoylchlorid, 1,25 g o-Phenylbenzoyl
chlorid,
12 g wasserfreiem fluorwasserstoff und 30 g Bortrifluorid beschickt, Die Reaktionsmischung
wird auf -10°C erwärmt, 2 Stunden bei dieser Temperatur belassen und dann 4 Stunden
auf 7300 erhitzt. Das Rohr wird auf 55°C gekühlt und direkt in Methanol entleert0
Das gefällte Polymerisat wird mit heißem Aceton und heißem Dioxan extrahiert und
wird dann über Nacht in Propylenoxid zur Entfernung des restlichen Fluorwasserstoffs
stehen gelassen. Nach Trocknen in einem Vakuumofen bei 16600 wiegt das Polymerisat
9,3 g und ist in konzentrierter Schwefelsäure löslich, wobei es eine innere Viskosität
von 0,84 in diesem Lösungsmittel aufweist. Sein IR-Spektrum stimmt mit einem Polymerisat
überein, das Einheit ten des Typs
enthält.
-
B e i s p i e l 5 Ein 300 ml Schüttelrohr mit Platinauskleidung wird
mit 12,5 g p-Phenylbenzoylchlorid, 1,4 g p-Phenoxybensoylchlorid, 12 g wasserfreiem
Fluorwasserstoff und 30 g Bortrifluorid beschickt0 Das Rohr wird 2 Stunden bei 1000,
1 1/2 Stunden bei 55 und 2 1/2 Stunden bei 740C gehalten0 Der Inhalt des Rohres
wird direkt in Methanol entleert und das niedergeschlagene Polymerisat wird in diesem
Medium zermahlen Das Polymerisat wird dann mit heißem Aceton und heißem Dioxan extrahiert
und wird über Nacht in Propylenoxid zur Entfernung des restlichen Fluorwasserstoffs
stehen gelassen, Nach dem Trocknen wiegt das Polymerisat 10,6 g,einschliesslich
von 1,2 g eines steifen, zähen, transparenten Filmes, der sich während der Reaktion
an der Wand des Reaktionsbehälters gebildet hat0 Das Polymerisat ist in konzentrierter
Schwefelsäure löslich und hat in diesem Lösungsmittel eine innere Viskosität von
1,16o Das Infrarotspektrum ist in Übereinstimmung mit einem Polymerisat, das die
Einheiten des Typs
enthält.
-
Beisbiel 6 9,83 g Diphenyläther und 16,11 g 4,4'-Biphenyldisäurechlorid
werden in ein trockenes Schüttelrohr aus rostfreiem Stahl, das in einem Trockenbehälter
gehalten wird, gebracht. Das Rohr wird mit einem Verschluß mit Gaseinlaßrohren verschlossen,
auf 8000 gekühlt und danach mit 27,8 g Fluorwasserstoff und 31,0 g Bortrifluorid
beschickt. Das Reaktionsrohr wird auf -20°C erwärmt und wird unter mechanischem
Schütteln 2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten und dann 4 Stunden auf Raumtemperatur
(24°C) gebracht.
-
Die Gase werden ausströmen gelassen und das Produkt, ein purpur-roter
kautschukartiger Feststoff, wird in einem Mischer unter Methanol zerschnitten0 Der
gebildete nahezu weiße Feststoff wird gesammelt, zweimal mit Methanol am Rückfluß
ausgelaugt und wird danach im Vakuum bei Raumtemperatur über Nacht getrocknet, Es
wird die theoretische Ausbeute an leicht orangen Feststoff erhalten, die innere
Viskosität des Stoffes ist 3,86 (o,5 g in 100 ml konzentrierter Schwefelsäure).
-
B e i s p i e l 7 11987 g Diphenyläther und 14,15 g Terephthaloylchlorid
werden
in ein trockenes S. chüttelrohr in einem Trockenbehälter
gebracht. Das Rohr wird verschlossen, auf -80°C gekühlt und dann mit 18,9 g wasserfreiem
Fluorwasserstoff und 37,4 g Bortrifluorid beschickt, Das Reaktionsrohr wird auf
2000 erwärmt und unter mechanischem Schütteln 2 Stunden bei dieser Temperatur und
dann 4 Stunden bei Raumtemperatur (25 - 26°C) gehalten. Das Rohr wird geöffnet,
die Gase werden abströmen gelassen und das Produkt, eine viskose, dunkel purpurfarbene
Flüssigkeit wird in in einem Mischer enthaltenes Methanol entleert. Der gebildete
leicht gefärbte Feststoff wird gesammelt, zweimal in Methanol am Rückflu# ausgelaugt
und über Nacht bei Raumtemperatur im Vakuum getrocknet0 Es wird eine quantitative
Ausbeute an Produkt mit einer inneren Viskosität von 0,85 (0,5 g in 100 ml konzentrierter
Schwefelsäure) erhalten0 17,72 g Diphenyläther und 17,57 g Isophthaloylchlorid werden
in ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehälter eingewogen, Dae Rohr wird
verschlossen, auf 8000 gekühlt und wird dann mit 23,4 g wasserfreiem Fluorwasserstoff
und 34,8 g Bortrifluorid beschickt. Dan Reaktionarohr wird auf 2000 erwärmt und
wird bei dieser Temperatur unter mechanischem Schütteln 2 Stunden und dann 2 Stunden
bei einer Temperatur von 75°C gehalten0
Die Gase werden abströmen
gelassen und das Produkt, ein zähes dunkel-rotes schaumiges Material wird in einem
Mischer unter Methanol zerschnitten0 Der gebildete orange-rote Feststoff wird gesammelt,
zweimal in Methanol am Rückfluß ausgelaugt und wird dann über Nacht im Vakuum bei
Raumtemperatur getrocknet, Das Produkt, das eine Menge von 96,4 % der theoretischen
Ausbeute ausmacht, hat eine innere Viskosität von 1,11 (0,5 g in 100 ml konzentrierter
SChwefelsäure).
-
Beispiel 8 19,11 g Diphenylmethan und 23,08 g Isophthaloylchlorid
werden in ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehälter eingewogen. Das Rohr
wird verschlossen, auf -800C gekühlt und wird dann mit 18,5 g wasserfreiem Pluorwasserstoff
und 45,6 g Bortrifluorid beschickt. Das Reaktionsrohr wird auf 2000 erwärmt und
bei dieser Temperatur unter Schütteln 6 1/2 Stunden gehalten0 Die Gase werden aus
dem Rohr abströmen gelassen und das braune, karamellartige Produkt wird in einem
Mischer unter Methanol zerschnitten0 Der sich ergebende Peststoff von nahezu weißer
Farbe wird gesamelt, zweimal in Methanol unter Rückfluß ausgelaugt
und
im Vakuum bei Raumtemperatur getrocknet. Es werden 88,8 % Ausbeute eines blaß-gelben
Produkts mit einer inneren Viskosität von 0,68 (0,5 g in 100 ml konzentrierter-Schwefelsäure)
erhalten0 B e i s p i e l 9 10,32 g Diphenyläther werden in ein Trockenrohr eingewogen,
wonach das Rohr verschlossen und auf -800C gekühlt wird. Danach werden 6,0 g Phosgen
13,2 g wasserfreier Fluorwasserstoff und 33,3 g Bortrifluorid in das Rohr in der
angegebenen Reihenfolge eingeführt. Das Reaktionsrohr wird auf 2000 erwärmt und
bei dieser Temperatur unter mechanischem Schütteln 2 Stunden gehalten, wonach die
Temperatur auf Raumtemperatur gesteigert und bei dieser Temperatur unter Schütteln
4 Stunden gehalten wird0 Dae Rohr wird geöffnet und das Produkt, eine hell-rote
Flüssigkeit wird in Methanol in einen Mischer gegossen, wobei sich ein lockerer,
leicht gefärbter Feststoff ergibt. Der Feststoff wird gesammelt und mit heißem Methanol
auagelaugtO Der grosste Teil des Peststoffes löst sich, wobei eine geringe Menge
eines gräulichen Rückstandes zurückbleibt.
-
Der Rückstand wird gesammelt und im Vakuum über Nacht bei 1200C getrocknet0
Der getrocknete Feststoff in einer Menge von
0,18 g oder einer
Ausbeute von 1,5 % hat eine innere Viskosität von 0,13 (0,5 g in 300 ml konzentrierter
Schwefelsäure).
-
Die Methanollösungen werden in Wasser gegossen und die sioh ergebende
weiße Suspension wird mit Äther und mit Benzol exextrahiert, Die sich ergebenden
Extrakte werden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und dann
sur Trockene eingedampft0 Der Rückstand in einer Menge von 5,59 g hat ein für Diphenyläther
charakteristisches Infrarotspektrum0 B e i s p i e l 10 11,85 g Diphenyläther werden
in ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehälter eingewogen. Das Rohr wird
verschlossen, auf - 80°C gekühlt und wird dann mit 8,26 g Phosgen (20 Mol ffi Überschu#)
20,0 g wasserfreiem Fluorwasserstoff-und 44,8 g Bortrifluorid beschickt. Das Reaktionsrohr
wird auf 2000 erwärmt und bei dieser Temperatur unter Schütteln 2 Stunden gehalten
und wird dann auf Raumtemperatur gebracht und bei dieser Temperatur unter Schütteln
2 Stunden gehalten und wird schlieeslich 2 Stunden bei 500C gehalten.
-
Die Gase werden abströmen gelassen und das Produkt, eine dunkelrote
Flüssigkeit,
wird in Methanol in einem Mischer entleert.
-
Der gebildete lockere weiße Feststoff wird gesammelt, in Methanol
am Rückfluß ausgelaugt und in Vakuum bei Raumtemperatur über Nacht getrocknet0 Der
getrocknete Feststoff, dessen Farbe nicht ganz weiß ist, macht 0,15 g (1,1 % der
Theorie) aus und hat eine innere Viskosität von 0,09 (0,5 g in 100 ml konzentrierter
Schwefelsäure).
-
B e i 6 D i e l 11 10,17 g Diphenyläther, 6,10 g Isophthaloylchlorid
und 6903 g Terephthaloylchlorid werden gemischt und dann in ein gekühltes Schüttelrohr
gebracht. Die Mischung wird in das Rohr mit 20 ml wasserfreiem Methylenchlorid gespult.
naa Rohr wird verschlossen, auf 8,000 gekühlt und wird dann mit 18,6 g Fluorwasseretoff
und 46,5 g 3ortrifluorid beschickt. Das Reaktionsrohr wird auf 2000 erwärmt und
wird 2 Stunden unter mechanischem Schütteln bei dieser Temperatur gehalten, dan
aus 50°C gebracht und unter Schüttelm e dieser Temperatur 4 Stunden gehalten. Das
Reaktionsrohr wird geöffnet und das Produkt, eine dunkel-rote Flässigkeit wird in
Methanol in einem Miseher gegossan. Der sich @@@@@@de, @@@@ galb-b@@@me Posmtmtoff
@@@@ @@@@ @@ @
über Macht bei 50°C getrocknet. Das getrocknete
Produkt, das in quantitativer Ausbeute anfällt, hat eine innere Viskosität von O,3'O
(0,5 g in 100 ml konzentrierter Schwefelsäure).
-
B e i 8 p i e 1 12 11,61 g Diphenyläther und 9,2 g Sulfurylchlorid
werden in ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehälter eingewogen0 Dazu werden
50 ml frisch destilliertes Nitrobenzol gegeben, wonach das Rohr verschlossen, auf
-80°C gekühlt und mit 15g Fluor wasserstoff und 36,6 g Bortrifluorid beschickt wird.
Das Reaktionsrohr wird auf -200C gebracht und bei dieser Temperatur unter Schütteln
2 Stunden gehalten, dann auf 50°C gebracht und unter Schütteln 4 Stunden bei dieser
Temperatur gehalten.
-
Die Gase werden aus dem Rohr abströmen gelassen und das Produkt, ein
dunkel-braunes Öl, wird in Methanol in einem Mischer entleert. Der gebildete braunliche
Feststoff wird gesammelt, zweimal mit Methanol am Rückflu# ausgelaugt und bei Raumtem@@@@
in Vakuum über Nacht getrocknet. Der getrocknete br@ @@@ @er mit 53,6 Ausbeu@ an@@llt,
hat eine in-(0,5 g in 100 ml @@entrierter
3 e i s p i e 1 13 In
ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehälter werden 12,2 g p-Phenoxybenzol-sulfonylchlorid
eingeführt. Das Rohr wird serschlossenp auf -80°C gekühlt und wird mit 10,0 g wasserfreiem
Fluorwasserstoff und 2494 g Bortrifluorid beschickt.
-
Das Reaktionsrohr wird auf 2000 gebracht und unter Schütrein 2 Stunden
bei dieser Temperatur gehalten, dann wird es auf 500C gebracht und unter Schütteln
4 1/2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten0 Die Gase werden aus dem Rohr abströmen
gelassen und das Produkt, ein brauner Feststoff, wird in Methanol in einem Mischer
entleert Der gebildete leicht gefärbte Feststoff wird gesammelt, zweimal in Methanol
am Rückfluß ausgelaugt und im Vakuum bei Raumtemperatur über Nacht getrocknet. Dae
getrocknete Polymerisats das in einer Menge von 88,5 % der theoretischen Ausbeute
anfällt, hat eine innere Viskosität von 0,25 (0,5 g in 100 ral konzentrierter Schwefelsäure).
-
B e i s p i e l 14 16,8 g DibenzoSuran und 23,5 g Isophthaloylchlorid
werden in ein trockenes Schüttelrohr in einem Trockenbehalter eingeführt.
-
Das Rohr wird verschlossen, auf -80C gekühlt und wird dann mit 28
g wasserfreiem FluorwaBserstoff und 20,5 g Bortrifluorid beschickt. Das Reaktionsrohr
wird auf 200 erwärmt und bei dieser Temperatur unter mechanischem Schütteln eine
Stunde gehalten und wird dann auf Raumtemperatur (25 - 26°C) gebracht und 4 1/2
Stunden bei dieser Temperatur gehalten, Das Rohr wird geöffnet, die Gase werden
abströmen gelassen und das Produkt, eine dunkel gefärbte Flüssigkeit, wird in in
einem Mischer enthaltendes Methanol entleert0 Der gebildete Feststoff wird gesammelt,
zweimal in Methanol am Rückfluß ausgelaugt und über Nacht bei Raumtemperatur im
Vakuum getrocknetO Es wird eine 96-%ige Ausbeute an Produkt mit einer inneren Viskosität
von 0,18 (095 g in 100 ml konzentrierter Schwefelsäure) erhalten0 B e i 5 p i e
1 15 15,4 g Diphenyl und 23,5 g Isophthaloylchlorid werden in ein trockenes Schüttelrohr
in einem Trockenbehälter eingewogen0 Das-Rohr wird verschlossen, auf -800C gekühlt
und wird dann mit 30 g wasserfreiem Fluorwasserstoff und 20,5 g Bortrifluorid beschickt,
Das Reaktionsrohr wird auf Raumtemperatur (25 260C) erwärmt und bei dieser Temperatur
unter Schütteln t Stunde
gehalten und wird dann auf 650C gebracht
und unter Schütteln 4 Stunden bei dieser Temperatur gehalten0 Die Gase werden aus
dem Rohr abströmen gelassen und das Produkt wird in in einem Mischer enthaltenes
Methanol entleert0 Der gebildete Feststoff wird gesammelt, zweimal in Methanol am
Rückfluß ausgesaugt und über Nacht bei Raumtemperatur im Vakuum getrocknet0 Es wird
eine quantitative Ausbeute an Produkt mit einer inneren Viskosität von 1,9 (0p5
g in 100 ml konzentrierter Schwefelsäure) erhalten.
-
3 e i 5 p i e 1 e 16 bis 20 Zur Herstellung anderer repräsentativer
erfindungsgemässer Polymerisate können die Arbeitsweisen der vorstehenden Beispiele
zur Durchführung der Selbstkondensation der folgenden als Beispiele dienenden Monomeren
herangezogen werden: Beispiel monomere 16 p-Nitrophenyl-p-phenoxyphenyl-phosphorylchlorid
17 «-Naphthoylchlorid 18 ß-Naphthoylchlorid 19 ß-Naphthelin-sulfonylshlorid
B
e i 5 P i e 1 e 21 bis 42 Zur Herstellung anderer repräsentativer erfindungsgemässer
Polymerisate können die Arbeitsweisen der vorstehenden Beispiele unter Verwendung
äquimolarer Mengen der folgenden als Beispiele dienenden Comonomeren herangezogen
werden: Beispiel Comonomere 21 Diphenyläther, Naphthalin-2, 6-dicarbonylchlorid
22 Diphenyläther, p-Nitrophenyl-phosphoryldichlorid 23 Diphenyläther, naphthalin-2,6-disulfonylchlorid
24 Diphenyl, Terephthaloylchlorid 25 Diphenyl, Benzol-1,4-disulfonylchlorid 26 Diphenyläther,
Benzol-1,4-disulfonylchlorid 27 Diphenylsulfid, ersphthaloylbromid 28 Diphenylsulfid,
Naphthalin, 2,6-dicarbonylflucrid
Beispiel Comonomere 29 Diphenylsulfid,
Isophthaloylchlorid 30 2,2-Diphenylpropen, Oxy-bis (4, 4-benzoylchlorid) 31 Diphenyldimethylsilan,
Terephthaloylchl orid 32 2,2-Diphenyl-1,1, ,1,3,3,3 -hexafluorpropan, Oxy-bis(4,4'-benzoylfluorid)
33 Diphenyläther, Diphenyl-4,4'-dicarbonylchlorid 34 Naphthalin, Terephthloylchlorid
35 α-Methylnaphthalin Isophthaloylchlorid 36 ß-Methylnaphthalin, Oxy-bis(4,4'-benzol-sulfonylchlorid
37 ß,ß'-Dinaphthyläther, Isophthaloylchlorid 38 α,ß'-Dinaphthyläther, Phosgen
39 Dibenzothiophen, Oxy-bis(4,4'-benzol-sulfonylchlorid
Beispiel
Comonomere 40 Phenodioxin Oxy-bis (4,4 1-benzoylchlorid 41 Diphenylmethan, Methylen-bis(4,4'-benzoylchlorid)
42 2,2-Diphenyl-1,1,1,3,3,3-hexafluorpropna, p-Nitrophenyl-phosphoryldifluorid.
-
B e i 5 p i e 1 e 43 bis 63 Zur Herstellung anderer repräsentativer
erfindungagemässer Polymerisate können die Arbeitsweisen der vorstehenden Beispiele
unter Verwendung der folgenden als Beispiele dienenden Oomonomeren in den angegebenen
Mol-Verhältnissen herangezogen werden: Beispiel Comonomere 43 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther
(1 Mol) Terephthaloylchlorid (1 Mol) Isophthaloylohlorid (1 Mol)
Beisniel
comonomere 44 Diphenyl (1 1 Mol) Diphenyläther (2 Mol) Terephthaloylchlorid (1 Mol)
Isophthaloylchlorid (2 Mol) 45 Diphenyl (2 2 Mol) Diphenyläther (1 Mol) Terephthaloylchlorid
(2 Mol) Isophthaloylchlorid (1 Mol) 46 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther (5 Mol) Terephthaloylchlorid
(1 Mol) Isophthaloylchlorid (5 Mol) 47 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther (1 Mol) Phosgen
(2 Mol) 48 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther ( 3 Mol) Phosgen (4 Mol) 49 Diphenyl (3
3 Mol) Diphenyläther (1 Mol) Phosgen (4 Mol)
Beispiel Comonomere
50 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther (1 Mol) Sulfurylchlorid (2 Mol) 51 Diphenyl (1
Mol) Diphenyläther (8 Mol) Sulfurylchlorid (9 9 Mol) 52 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther
(1 Mol) Diphenylsulfid (1 Mol) Isophthaloylchlorid (3 Mol) 53 Diphenyl (1 Mol) Diphenyläther
(4 Mol) Diphenylsulfid (1 Mol) Isophthaloylchlorid (6 Mol) 54 Diphenyläther (3 Mol)
Terephthaloylchlorid (1 Mol) Isophthaloylchlorid (1 Mol) 2,6-Naphthoyldichlorid
(1 Mol) 55 Diphenyl (2 Mol) Terephthaloylchlorid (1 1 Nol) Isophthaloylohlorid (1
Mol)
Beispiel Comonomere 56 p-Phen,oxybenzoylchlQrid (1 1 Mol)
p-Phenylbenzoylchlorid d (1 Mol) o-Phenylbenzoylchlorid (1 Mol) 57 p-Phenoxybenzoylchlorid
(2 Mol) p-Phenylbenzoylchlorid (1 Mol) o-Phenylbenzoylchlorid (2 Mol) 58 p-Phenoxybenzoylchlorid
(1 Mol) p-Phenoxybenzoylchlorid (2 2 Mol) o-Phenylbenzoylchlorid (3 Mol) 59 p-Phenoxybenzoylchlorid
(1 Mol) o-Phenopybenzoylchlorid (1 Mol) p-Phenoxybenzol-sulfonylchlorid (1 Mol)
p-Phenylbenzol-sulfonylchlorid (1 Mol) 60 p-Phenopybenzoylchlorid (4 Mol) o-Phenoxybenzoylchlorid
(2 Mol) p-Phenoxybenzol-sulfonylchlorid (1 Mol) p-Phenylbenzol-sulfonylchlorid (2
Mol) 61 Diphenyläther (3 Mol) Terephthaloylchlorid (1 Mol) Isophthaloylchlorid (1
Mol) 2,6-Naphthoyldichlorid (1 Mol) p-Phenoxybenzoylchlorid (2 Mol)
Beisniel
Comonomere 62 Diphenyläther (1 Mol) p-Phenoxybenzoylchlorid (1 Mol) o-Nitrophenyl-phosphoryldichlorid
(1 M 63 Diphenyläther (1 Mol) p-Phenoxybenzoylchlorid (1 Mol) o-Nitrophenyl-phosphoryldichlorid
(2 Mol).