DE164476C - - Google Patents
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- DE164476C DE164476C DENDAT164476D DE164476DA DE164476C DE 164476 C DE164476 C DE 164476C DE NDAT164476 D DENDAT164476 D DE NDAT164476D DE 164476D A DE164476D A DE 164476DA DE 164476 C DE164476 C DE 164476C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B11/00—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
- F15B11/08—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor
- F15B11/10—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor in which the servomotor position is a function of the pressure also pressure regulators as operating means for such systems, the device itself may be a position indicating system
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
Es sind Vorrichtungen zur pneumatischen Fernübertragung der Veränderungen von
Kraftquellen bekannt, bei welchen in einem Übertrager, der in die Luftleitung eingeschaltet
und durch eine dritte öffnung mit der Außenluft in Verbindung ist, durch Verstellen
eines Ventils das Verhältnis der zuströmenden zu der nach außen entweichenden Druckluft verändert, dadurch ein wechselnder
Luftdruck erzeugt und nach einem oder mehreren manometrischen Empfängern übertragen
wird.
Diesen bekannten Vorrichtungen zur pneumatischen Fernübertragung der Veränderungen
von Kraftquellen gegenüber kennzeichnet sich die vorliegende Vorrichtung für den gleichen Zweck dadurch, daß auf der
Spindel des dem Druckmittel unterstehenden Ventils ein mit leichtem Spiel in einer öff-
nung des Übertragergehäuses verschiebbarer Bund angeordnet ist, welcher zusammen mit
der Wandung genannter öffnung einen unveränderlichen Durchgangsquerschnitt für das
Druckmittel bildet, der erheblich kleiner als der veränderliche ringförmige Durchgangsquerschnitt
des Ventils ist. Diese Vorrichtung hat den Zweck, durch Veränderung des Verhältnisses des Durchgangsquerschnittes um
den auf der Spindel des Ventils sitzenden Bund zu demjenigen des Ventils einerseits
einen gegen das Ventil wirkenden, leicht auszugleichenden konstanten Druck und andererseits
einen zu- und abnehmenden Druck gegen genanntes Ventil zu erzeugen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur pneumatischen Fernübertragung
von Kraftquellen nach vorliegender Erfindung nebst einem Druckluftbehälter und einem die Veränderungen dieser Kraftquelle
vergrößernden Empfänger zeigt Fig. 1 in Ansicht und Schnitt.
Zur Erhaltung der Druckluft im Behälter a auf Y2 atm. Überdruck steht derselbe durch
ein mit Hahn b ausgestattetes Rohr c mit einer Druckpumpe oder dergl. in Verbindung.
Von dem mit dem Sicherheitsventil d ausgestatteten Behälter α führt eine Leitung e
von geringer lichter Weite nach dem Übertragergehäuse f mit eingesetztem, kegelförmigem
, dem Druckmittel unterstehendem Ventil g, das auf Bruchteile von Millimeter
über seinem durchbohrten Sitz h eingestellt werden kann. Auf der sehr dünnen Ventilspindel
i sitzt ein mit leichtem Spiel in einer Öffnung des Gehäuses verschiebbarer Bund,
dessen Durchmesser gleich dem Durchmesser der Bohrung im Ventilsitz h ist und der bei
der Ingangsetzung der Vorrichtung diese öffnung nie ganz verlassen darf. Das Ventil
g, die Spindel i und der Aufsatz k auf letzterer müssen zusammen so schwer sein,
daß sie nahezu den nur wenig über dem äußeren Luftdruck liegenden Preßluftdruck ausgleichen können. Das vom Übertragergehäuse
f abgehende dünne Rohr I mündet in den zur Vergrößerung der Veränderungen
der Kraftquelle dienenden Empfänger, der aus einem unten offenen, oben geschlossenen
Claims (1)
- Zylinder in und einem auf einer Schraubenfeder ο aufliegenden Kolben η gebildet ist.Die Größe der Durchgangsöffnung im Ventilsitze h, die bei den Bewegungen des Ventils g freigelegt wird, ist veränderlich und kann von der Größe ο an eine die Größe des unveränderlichen ringförmigen Durchgangs rund um den Bund auf der Spindel überschreitende Größe annehmen.ίο Der ringförmige Spalt rund um den Bund muß gering sein und ist auch nach der Zeichnung tatsächlich äußerst schmal.öffnet man bei Stellung der Teile der Vorrichtung zur Fernübertragung nach Fig. ι den Hahn b und drückt gleichzeitig mit der Hand auf den Aufsatz k, so wird der Druck aus dem Behälter α in der Leitung e und im unteren Teil des Übertragergehäuses f am größten, während im oberen Teil dieses Gehäuses, in der Leitung / und im Zylinder m nur der atmosphärische Luftdruck herrscht. Wird dann der Aufsatz k von der äußeren Belastung befreit, so wird das Ventil g von seinem Sitz f abgehoben, und der Druck im oberen Raum des Gehäuses / nimmt dabei seinen größten Wert an. Bei dem äußerst kleinen Gewicht des Ventils g und dem geringen Druckverlust in dem Spalt zwischen dem Bund auf der Spindel i und dem Gehäuse nimmt die Preßluft auch in der Leitung / und im Zylinder m den größten Wert an, wodurch erstere allmählich den Kolben η abwärts verschiebt und die Feder 0 spannt. Bei erneutem Aufdrücken auf den Aufsatz k setzt sich das Ventil g wieder auf seinen Sitz h auf. Der Überdruck im unteren Räume des Gehäuses f und in der Leitung e hält an, dagegen wird der Druck durch das Entweichen der Luft rund um den Bund auf der Spindel i im oberen Teil des Gehäuses/, in der Leitung I und im Zylinder in wieder allmählich geringer, so daß der Kolben η unter dem Einfluß der Feder 0 allmählich wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeht.Bei derjenigen Zwischenstellung des Ventils g, in der zwischen ihm und seinem Sitz h ein ringförmiger Spalt entsteht, welcher gerade so groß ist wie der freie Durchgangsquerschnitt um den Bund auf der Spindel i, sind die genannten Erscheinungen die gleichen, aber weniger ausgeprägt; da der Druck im oberen Teil des Übertragergehäuses / nur einen Zwischenwert zwischen dem atmosphärischen und dem größten von dem Be-hälter α ausgehenden Überdruck annehmen kann, so ist auch der auf den Kolben η wirkende Überdruck entsprechend größer oder kleiner.Bei der Ausführungsform nach Fig 3 kommt die Vorrichtung zur pneumatischen Fernübertragung mit einem Behälter für verdünnte Luft und einem die Veränderungen der Kraftquelle vergrößernden Empfänger zur Verwendung. An den mit verdünnter Luft von Y2 atm. Unterdruck gefüllten Behälter α schließt die Leitung e zum Übertragergehäuse f und an dieses die Leitung / nach dem Zylinder m an. Gehäuse f, Zylinder m und Ventil g sind bei dieser Ausführungsform zur Spindel i und zum Aufsatz k umgekehrt angeordnet. Letztere drei Teile gleichen wieder die Wirkung der verdünnten Luft annähernd aus, wenn ihr Unterdruck nur wenig kleiner als der äußere Luftdruck ist.Die Wirkung des Fernstellwerks nach Fig. 3 ist die gleiche, aber infolge der verdünnten Luft umgekehrt.Als Beispiel einer geringen Kraftquelle ist ein Thermostat in Form einer Bourdonsehen Röhre (Fig. 2 und 4) gewählt Derselbe besteht aus einer plattgedrückten, beispielsweise mit Petroleum gefüllten Hülse p, deren eines Ende festliegt und in derem anderen Ende eine kurze Spindel q steckt; letztere ragt mit leichtem Spiel in den Aufsatz k hinein und liegt unten gegen letzteren an. Wenn sich die Spindel q durch die Temperaturveränderungen hebt oder senkt, so verrichtet sie für das Übertragergehäuse/ dasselbe, was bei den Vorrichtungen nach Fig. ι und 3 die Hand des die Vorrichtung Bedienenden bewirkt. Es kann der die Veränderungen der Kraftquellen vergrößernde Empfänger zu einer Einstellvorrichtung mit Temperaturregler für ein oder mehrere zu erwärmende Räume umgestaltet werden.Der Durchmesser des Bundes auf der Ventilspindel i braucht nicht immer gleich dem Durchmesser der Bohrung im Ventilsitze zu sein, sondern beide Durchmesser können in einem beliebigen, für jeden einzelnen Fall bestimmbaren Verhältnis zueinander stehen. Hierbei kann die Resultante der vom Ventil aufgenommenen Druckkräfte i°5 während des Betriebes der Fernübertragungsvorrichtung größer oder kleiner werden, weil zu derselben noch der mehr oder weniger starke, im Inneren des zugehörigen Übertragungsgehäuses herrschende Über- oder Unterdruck auf eine Fläche hinzukommt, die gleich ist dem Unterschied der runden Querschnittsfläche rund um den Bund auf der Ventilspindel und der Bohrung im Ventilsitz. "5Patent-A ν Spruch:Vorrichtung zur pneumatischen Fernübertragung der Veränderungen von Kraftquellen, bei welcher in einem Übertrager, der in die Luftleitung eingeschaltet unddurch eine dritte Öffnung mit der Außenluft verbunden ist, durch Verstellen eines Ventils das Verhältnis der zuströmenden zu der nach außen entweichenden Druckluft verändert, dadurch ein wechselnder Luftdruck erzeugt und nach einem oder mehreren manometrischen Empfängern übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spindel (i) des dem Druckmittel unterstehenden Ventils (g) ein mit leichtem Spiel in einer Öffnung des Ubertragergehäuses (f) verschiebbarer Bund angeordnet ist, welcher zusammen mit der Wandung genannter Öffnung einen unveränderlichen Durchgangsquerschnitt für das Druckmittel bildet, der erheblich kleiner als der veränderliche ringförmige Querschnitt des Ventils ist, zum Zweck, durch Veränderung des Verhältnisses des ringförmigen Durchgangs um den genannten Bund zu demjenigen des Ventils einerseits einen gegen das Ventil wirkenden, leicht auszugleichenden konstanten Druck und andererseits einen zu- und abnehmenden Druck gegen genanntes Ventil zu erzeugen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164476C true DE164476C (de) |
Family
ID=430065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT164476D Active DE164476C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164476C (de) |
-
0
- DE DENDAT164476D patent/DE164476C/de active Active
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