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DE1644746A1 - Massen auf Grundlage modifizierter Alkydharze - Google Patents

Massen auf Grundlage modifizierter Alkydharze

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Publication number
DE1644746A1
DE1644746A1 DE19661644746 DE1644746A DE1644746A1 DE 1644746 A1 DE1644746 A1 DE 1644746A1 DE 19661644746 DE19661644746 DE 19661644746 DE 1644746 A DE1644746 A DE 1644746A DE 1644746 A1 DE1644746 A1 DE 1644746A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
parts
modified
alkyd resins
resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661644746
Other languages
English (en)
Inventor
Kim Young D
Formaini Robert L
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell International Inc
Original Assignee
Allied Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chemical Corp filed Critical Allied Chemical Corp
Publication of DE1644746A1 publication Critical patent/DE1644746A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/68Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen
    • C08G63/685Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen containing nitrogen
    • C08G63/6854Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen containing nitrogen derived from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

ILSE IT/CH
ta-.i?-·- ;tr. st
TEL-2632 51
Folio 5828
Allied Chemical Corporation:, New York, N.Y., OSA
Massen auf Grundlage modifizierter Al» kydharze '
Die Erfindung betrifft Massen auf Grundlage von amino- und bzw. oder ölmodifizierten Alkydharzen, aus denen Oberflächenüberzüge mit guter Härte und gutem Glanz hergestellt werden können und die sieh durch gute Härtungagöschwlndigkeißn auszeichnen. . '■
fir
Alkydharze sind Polykondensationsprodukte, die durch Einsetzung mehrbasischer Säuren mit mehrwertigen Alkoholen erhalten werden, wobei zwischen ölmodifizierten und ölfreien Alkydharzen zu unterscheiden ist, Die ölmodifizierfcen Alkydharze können mehr oder weniger öl enthalten, das gleichzeitig mit der Veresterung in das Alkydharz eingebaut wird. Der Olgehalt der Harze wird dadurch gekenn-
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zeichnet, daß man diese als "kurz-", "mittel-", "lang-1' und "»ehr lang ölmodifizierte« Alkydharze.(UiOIt-", "Bsdlia-",
"long-" and *very long" alkyds) bezeichnet, wobei «tor Olgehalt tischen 30 Oew. -# Fettsäure in den in . "kurz-Ölmodif iaierten" bis zu 70Ji oder darüber in den "sehr lang-ölmodifi ziert en" Alkydharzen variiert. Sowohl dl» ölmodifiziert en als auch die ölfreien Alkydharze können weiterhin mit Amlnoharzen modifiziert werden, wenn das Aminoharz polymerisiert, wobei zwischen den Hydroxylgruppen des AXkydpolymerieats und den funktioneilen Gruppen dea Amlnoharzee eine Vernetzung erfolgt. Modifizierte Alkydharze sind also sowohl ölmodifiziert« Alkydharze mit oder ohne einem Aminoharz als auch ölfrei© Alkydharze« die mit einem Aminoharz modifiziert sind.
Se sind schon viele verschiedene Rezepturen für modifizierte Alkydharze mit sehr verschiedenen Eigenschaften,
durch die sie für viele Verwendungszwecke, wie eis übereugs massen« Weiohmoher u.dgl v verwendbar i^rden, entwickelt ~
worden. Sine wiohtlge Variable einer solchen Masse ist !
die Konsentration und die Art des öle bzw. einer daraus hergeleiteten PettsXure in ölmodifiziert«* Alkydharze!*.
Außerdem können für die Herstellung des Alkydharze β
verschiedene Polyols und bzw. oder mehrbasisch« Säuren verwendet werden, und in den meisten Rezepturen wird ein Qemiaoh mehrbasischer Säuren verwendet. Die wichtigsten
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Eigenschaften von Alkydharzen sind Ihre Löslichkeit, Viskosität, Härtungszeit, Troeknungsgeschwindigkeit, Härte, Streiohfähigkeit, Fließfähigkeit, .
Leichtigkeit des Vermahlens, anfänglicher Glanz, Beibehaltung des Glanzes, Farbhaltevermögen, AbnUtzungsfeßtigkelt der Oberfläche, Wasserundurehlässigkeit, Lagerungsbeständigkeit, Haftung und Flexibilität* Oft wird durch eine Änderung der Rezeptur eine der Eigenschaften verbessert, Während gleichzeitig eine andere verschlechtert wird, und in dem Versuch, derartige Schwierigkeiten zu Überwinden, sind eine Anzahl Rezepturen mit einer großen und oft fast untragbar großen Anzahl von Komponenten entwickelt worden.
Gegenstand der JEr findung sind Massen auf der Grundlage modifizierter Alkydharze, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie das Reaktionsprodukt einer mehrbasischen Säure, vorzugsweise Phthalsäureanhydrid, mit einem mehrwertigen Alkohol, vorzugsweise Glycerin, und einem TrIs-2-hydroxy- f allcyliGocyenurat zusammen mit einem öl und bzw. oder einem Aminoharr als Modifizierungsmittel enthalten.
Die als Modifizierungsmittel bevorzugten Öle sind pflanzliche Öle oder öle marinen Ursprungs oder die sich davon ableitenden Fettsäuren* Wenn dieses Modifizierungsmittel die Fettsäure eines Öle ist, ist eine direkte Veresterung möglioh. D.h. die Fettsäure
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nimmt en der Polykondensation zwlsohen dem Polyöl und der mehrbasischen saure teil. Wenn das Modifizierungsmittel ein pflanzliches Ol oder ein Ol marinen Ursprungs, d.h. ein Triglyoerid, ist, ist eine Alkoholyse oder Umesterung zwischen dem öl und dem Polyol erforderlich, um funktioneile Gruppen zu bilden. Das erfolgt dadurch, daS man das Triglycerld vor der Veresterung in ein niedrigeres Qlycerld überführt. Die Alkoholyee oder Umesterung erfolgt in Anwesenheit eines Polyols und eines Katalysators, wie CaIoiumnaphthenat, Calolumhydroxyd, BleiglKtte o.dgl., unter Bildung eines Monoglycerids. Bei der anschlieflenden Polykondensation zwischen dem Polyol und der roehrbasisohen SJLure nimmt dos Monoglyoerid an der Umsetzung mit der mehrbasischen SÄure und weiterem Polyol unter Bildung des ulmodlf!zierten Alkydhartes teil. Zu den ajs Modifizierungsmittel verwendbaren Aainoherzen« die allein oder zusätzlich zu den eis Modifizierungsmittel verwendeten Ölen verwendet werden kOnnsn, gehören die Melamin/Fonnaldehyd-Harze und Ihre Derivate. Besonders geeignet für ein "kurs-eifflodifiziertes" Alkydharz ist ein butyllertes Melamin/Pomäldehyd-Harz.
Die in den Alkydharzen gemäß der Erfindung anwesende Menge an TrIs-2-hydroxyalkyl-lsocyanurat kann in weiten Grenzen
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variieren. Mit einer Menge von weniger als 5 MoI^ an dem Isocyanurat wird Jedoch/ keine merkliche Wirkung erzielt, während mit einer Menge von mehr als etwa 50 Mol-# an dem Isocyanurat dam gebildete Harz zu viskos wird, in jedem Fall beziehen sich diese Angaben auf das Hydroxylgruppenäquivalent.
Die Hassen der Erfindung eignen sich Insbesondere für die Herstellung von Smalls, an deren Oberfläohenbesohaffenhelt besonders strenge Anforderungen gestellt werden»
TrIs-2~hydroxyalkyl-isocyanurate, die in den Aikydharzen gemäß der Erfindung verwendet werden können und ihre Herstellung sind in der USA-Patentschrift 3 088 948 beschrieben.
FtIr die Herstellung von Aikydharzen wird als mehrwertiger Alkohol meist CHyoerin verwendet. Jedoch können auch andere mehrwertige Alkohole, wie Pentaerythrit, Poly« pentaerythrit©, Mannit, Sorbit, Trimethyloläthan, TrI-methylolpropan und ein© Anzahl niedrigmolekularer Alfcylenglykole oder Gemische davon verwendet tierden. Wenn der mehrwertige Alkohol Glycerin, ein dreiwertiger Alkohol, ist, so wird ein bestimmter Molanteil davon durch den gleichen Holantöil an Tris-2-hydroxyalkyl-isocyanurat ersetzt. Wenn das Tris-2-hydroxyalkyl~isocyanurat anstelle
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eines Teiles eines anderen mehrwertigen Alkohols eingesetzt werden soll, so wird seine Menge auf der Grundlage der Hydroxylgruppenäquivalenz berechnet.
Als mehrbasisch« Säure oder ein Anhydrid davon wird meist Phthalsäureanhydrid verwendet. Jedoch können auch Maleinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Hellitsäure, Trime11itsäure, Isophthalsäure und Terephthalsäure sowie ihre Anhydride oder verschiedene Kombinationen davon verwendet werden.
Die Alkydharzmassen der Erfindung können in bekannter Weise in der Form einer Lösung in aliphatischen oder aromatischen Lösungsmitteln aufgebracht und verwendet werden. Zu den bekannten Lösungsmitteln für Alkydharze gehören Xyiol» Toluol, leichte Mineralöle, Benzin, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Ketone, Ester, ßlykoläther und Wasser. Die Wahl des Lösungsmittels hängt von dem Verwendungszweck der Masse und ihrer Löslichkeit ab»
Weitere Modifizierungsmittelj die ölmodifizierton oder Ölfreien Alkydharzen zugesetzt werden können, sind beispielsweise öollophonium, Phenolharze, Styrol, Vinyltoluol, Silikone u.dgl.
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Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Teile
iind Prozent angaben beziehen sioh auf da« Oewioht, «ofem nloht andere angegeben. Die Bestimmung der physikalischen
Eigenschaften let In dem Buch von H.A. Gardner und G.O. Sward "Physical and Chemical Examination of Paints, Varnishes« Lacquers and Colours", H.A. Gardner Laboratory; Bethesda, Hd, und in einen weiteren Buoh von . H.P. Payne "Organic Coating Technology", John Wiley and Sons, Inc., N.Y., beschrieben. Die angegebene "Sward-Hgrte" m
ist ein Maß für die HÄrtungsgeschwindigkeit, da sie innerhalb einer bestimmten Zeit nach Aufbringung des Überzugs be- ; stimmt wird.
Beispiel 1
427 Teile Kokosnußöl und 138 Teile Olyoerin wurden in ein mit Rührer, Thermometer und Inert gaseinleitung«rohr ausgestattetes Reaktionsgefäe eingsbraoht. Die Besohickung wurde unter Durohlelten von Stiokstoff erhitzt. Naohdem die Temperatur auf 18O*C angestiegen war, wurden als Alkonolyse- ™
katalysator zwei Teile einer 5#-igen CalolunuiaphthenatlOsung zugesetzt. Die Temperatur wurde auf 2351C erhöht, und die Alkoholyse wurde fortgesetzt, bis das Monoglyoerihin einen Verhültnls von wenigstens 3t 1 mit Methanol vertrtgliah war. Hierzu waren 1 1/2 Stunden bei einer Temperatur zwischen 223 und 235*C erforderlioh. Nach der Alkoholyse wurde das Alkydharz hergestellt, indem mein das Re akt ions gefäß auf
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kühlte und bei dieser Temperatur 547 Teile Phthalsäureanhydrid, 20 Teile Maleinsäureanhydrid und 130 Teile Glycerin zusetzte, wobei die Temperatur auf zwischen 120 und 13O1C absank. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Temperatur auf 170 bis 1754C erhöht, und 209 Teile Tris-2-hydroxyäthylisocyanurat wurden zugesetzt. Die Temperatur wurde weiter auf 225 bis 255*C erhöht, und die Veresterung wurde fortgesetzt, bis die Säurezahl, bezogen auf den Gehalt an Pest-
-feetrue . '
stoffen, etwa 8 bis 12/und die Gardher-Viskositfit bei 6öj6 Festet off gehalt in Xylol zwischen Z2 und 2^1 lag. Der gewünschte Endpunkt war naoh 4 Stunden erreicht. Das ReaktionßgefäB wurde auf 1809C gekühlt, und das Harz wurde mifc Xylol bis zu einem Peststoff gehalt von etwa 55 .,8$ verdünnt. Das Harz hatte eine Säure zahl, bezogen auf den Peat st off gehalt, von 6,02 und eine Gardner-: Viskosität von Z^ bis 2L.
In bekannter Weise wurde ein butyliertes Helamin/^ormaldehyd-Harz hergestellt, indem 632 Teile Paraformaldehyd mit einem Gehalt von 95^ ^H2O und 3200 Teile n-Butanol am RUokfluß erhitzt wurden, bis der Faraformaldehyd in Lösung ging. 24 Teile Eisessig und 5O4 Teile Melamin wurden zugesetzt, und die Suspension wurde erhitzt, bis sie klar war. Dann wurde die klare Lösung 45Minuten am Rückfluß gekocht. Danach wurden 30 Teile 98#-iges Triethanolamin . -
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zugesetzt, um die Umsetzung zu beenden« und die Lösung wurde gekühlt. Wasser und n-Butanol wurden bei einem Brück unter 50 am Hg und etwa 50 bis 7CHJ abdestllliext. Anechliöflend wurde Xylol zur Verdünnung des Harzes zugesetzt, und die Lösung wurde filtriert,
18 Gew.-Teile butyliertee Melamin/Fonnaldehyd-Harz in 28 dew.-Teilen Xylol, hergestellt wie, oben beschrieben, wurden mit 45 Qew. -Teilen des wie oben beschrieben hergestellten Alkydharzee vermischt. Das Gemisch wurde auf phosphatiert® Stahlplatten aufgesprüht und 25 Minuten bei 95^ gehärtet. Die Prüfwertedes gehärtetenEmailswareni
Sward-Härte 40 Sohlagz&higkeit (von vorn) 4,06 Joult» Schlagzähigkeit (von hinten) *,06 Joulea Mandrel-Biegung 0,32 cm Durohraewer
Glanz 100
Zum Vergleich wurde das obige Beispiel wiederholt mit der Abweichung, daß kein Trie-2-hydroxyäthyl-iaocyenurat zugesetzt wurde und insgesamt 1 ,KoI Glycerin je Mol Phthalsäureanhydrid verwendet wurde. Die Eigenschaften dea erhaltenen Emails waren:
■10 98 2.0/-19-76
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- iO -
Sward-HUrte 28 Schlagzähigkeit (von vom) 4,O6 Joules Sohlagzähigkeit (von hinten) 4,06 Joules
Handrei-Biegung 0,64 cm Durchmesser Glanz
Beispiel 2
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Abweichung« daß 125 Teile Glycerin und 78 Teile Trie-2-hydroxyäthyMsooyanurat verwendet wurden. Das fertige Harz wurde bis zu einem Feststoff gehalt von 60,15$ verdünnt. Bs hatte eine Säurezahl, bezogen auf die enthaltenen Feststoff« von 6,7 und die Gardner-Viskosität Z4. Die Eigenschaften des erhaltenen emails waren:
Sward-Härte 30 Schlagzähigkeit (von vorn) 4,06 Joules Sohlagzähigkeit (von hinten) 4,06 Joules Mandrel-Biegung 0,32 cm Durchmesser
Olanz 100
435 Teile Neopentylglykol und 99 Teile Tris-2-hydroxyätnylieocyanurat vnirden in ein mit Rührer, Thermometer,
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InertgaBeinleitungsröhr und . · dampfgeheisten BÜekfluÖkÜhler mit einem darauf gesetzten, wassergekühlten BUelcfluBkUhler eingebracht. Nachdem das Gemisch bei 145 bis 1^S9C geschmolzen war* wurden jjfi2* Teile Trimellitsäureanhydrid, 165 Teile Adipinsäure und 0,5 Teile Galciumnaphthenat zugesetzt. Die Temperatur des Gemisches wurde zwischen 170 und 1771C gehalten. Das Erhitzen wurde 16 bis 17 Stunden fortgesetzt, bis eine Säurezahl von 67,8 erreicht war. Bann wurde das Gemisch gekühlt, mit Wasser bis zu einem Peststoffgehalt von 60?S verdünnt und mit Dimethylüthanolamin bis zu einem pH von 7,2 neutralisiert. Dann wurde der Syrup filtriert,
59 Teile der so erhaltenen Alkydharamasse mit 6o# Feststoffgehalt wurden mit 9 Teilen (100£ Feststoffe) Hexa-(tnethoxymothyl)-melamin und 3 Teilen wasserlöslichem Melaminaorylharz als OberflKohenetabllisator versetzt. Das Gemisoh wurde auf Stahlplatten aufgebracht und 20 bis 50 Hinuten bei 1500C gehärtet. Die erhaltenen Prüf werte sind im folgenden zusammengestellt. Die in Klammern angegebenen Zahlen bedeuten die bei einem Vergleichstest mit einem in gleicher Weise« jedoch unter Fortlassen des Tris-2-hydroxyät hy !-isocyanurate erhaltenen Alkyds. Wenn keine Zahlen in Klammern angegeben sind, waren die PrUfwerte öle gleichen.
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Sward-HMrte
Schlagzähigkeit (von vorn) Schlagzähigkeit (von hinten) Mandrel-Blegung Glanz
74 (40) >4,06 Joules >4,0β Joules
0,32 cm Durchmesser >100 «90)
Beispiel 4 /
Das Verfahren von Beispiel 3 wurde unter Verwendung von 106 Teilen Propylenglykol und 156 Teilen Neöpentylglykol. als Polyolen, 110 Teilen Adipinsäure und 216 Teilen Trimellitsäureanhydrid als Säurekomponenten und 66 Teilen TrlB-2-hydroxyäthyl-iaooyanurat wiederholt. Das Harz wurde bis su einer Stturezahl von 36 gekocht und bis zu einem pH von 8 neutralisiert und wie In Beispiel 3 weiter verarbeitet. Die Prüfwerte warent
Sward-Härte
Schlagzähigkeit (von vorn) Schlagzähigkeit (von hinten) Mandrel-Biegung Olanz
>4,O6 Joules Joules 0,32 cm Durchmesser
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Claims (5)

Patent anfiprüo h β
1. Masse auf der Orundlage eines modif !zierten Alkydharses, dadurch gekennzeichnet, daß sie dae ReaktIonsprodukt einer mehrbasischen Säure« vorzugsweise Phthalsäureanhydrid, eines mehrwertigen Alkohole, vorzugsweise Olyoerin und eines Tris-2-hydro:xyalkyl-isocyanurate zusammen mit einen Ol und bzw. oder einem Aminohara als Modifizierungsmittel enthält.
2. Hasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ul1 falls anwesend, ein pflanzliches Ol oder ein Ol marinen Ureprungs oder eine daraus erhaltene Fett»Mure ist.
3. Hasse nach Anspruch. I1 daduxOh gekennzeichnet, da3 das Aminoharz, falls anwesend, ein Melemin/Formaldehyd-Harz oder ein Derivat davon, vorzugsweise ein butyliortea Melamin/Pormaldehyd-Harz oder Hoxa-t'methoxymethyl)-Bielamin ist.
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4. Masse nach Anspruch 1, 2 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine "kurz-ölmodifizierte" Masse, die außer dem öl ein Aminoharz als Modifizierungsmittel enthält, ist.
5. Masse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Trie-2-hydroxyalkyl-isocyanurat Tris-2-hydroxyäthyl-isooyanurat in einer Menge zwischen 5 und 50 Mol-£ des mehrwertigen Alkoholes, berechnet als Hydroxylgruppenäquivalent, ent hält.
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DE19661644746 1965-05-11 1966-05-09 Massen auf Grundlage modifizierter Alkydharze Pending DE1644746A1 (de)

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