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DE1643463B2 - Verfahren zur Herstellung von l-(p-Chlorbenzoyl)-2-methyl-3-indoiylessigsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von l-(p-Chlorbenzoyl)-2-methyl-3-indoiylessigsäuren

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DE1643463B2
DE1643463B2 DE1643463A DE1643463A DE1643463B2 DE 1643463 B2 DE1643463 B2 DE 1643463B2 DE 1643463 A DE1643463 A DE 1643463A DE 1643463 A DE1643463 A DE 1643463A DE 1643463 B2 DE1643463 B2 DE 1643463B2
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DE
Germany
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chlorobenzoyl
acid
water
toluene
methyl
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DE1643463A
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DE1643463A1 (de
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John Martin Plainfield Chemerda
George Summit Gal
Meyer North Plainfield Sletzinger
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Merck and Co Inc
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Merck and Co Inc
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C243/00Compounds containing chains of nitrogen atoms singly-bound to each other, e.g. hydrazines, triazanes
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07C243/00Compounds containing chains of nitrogen atoms singly-bound to each other, e.g. hydrazines, triazanes
    • C07C243/24Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids
    • C07C243/38Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids with acylating carboxyl groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/10Indoles; Hydrogenated indoles with substituted hydrocarbon radicals attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/18Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • C07D209/26Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals with an acyl radical attached to the ring nitrogen atom
    • C07D209/281-(4-Chlorobenzoyl)-2-methyl-indolyl-3-acetic acid, substituted in position 5 by an oxygen or nitrogen atom; Esters thereof

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  • Indole Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

N — N — SO3Y H
in welcher Y ein Wasserstoff-, Alkalimetall- oder Erdalkalimetallatom oder die Ammoniumgruppe und X Methoxy oder Dimethylamino bedeutet, mit einem p-Chlorbenzoylhalogenid oder -anhydrid acyliert und anschließend die gebildete N-Acylphenyl-hydrazin-Verbindung bei Temperaturen von 40 bis 15O0C mit Lävulinsäure oder Lävulinsäure-t-butylester behandelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Stufe in Gegenwart von Wasser/Alkanol arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in der zweiten Stufe in Gegenwart einer starken Säure arbeitet.
um das «-Stickstoffatom der Hydrazin-Verbindung selektiv zu acylieren. Nach der Acylierung wurde der zum Schutz verwendete Aldehyd bzw. das Keton durch Hydrolyse des Hydrazone selektiv aus dem Hydrazon regeneriert. Das so gebildete Acyl-phenylhydrazin wurde dann mit Lävulinsäure kondensiert und zu dem gewünschten 1-Acylindol cyclisiert.
in den ausgelegten Unterlagen der niederländischen Auslegeschrift 6 606 169 wird ein Verfahren zur Herstellung von l-Acyl-3-indolylessigsäuren, z. B. Indomethacin, beschrieben, gemäß dem ein Phenylhydrazin mit einem Aldehyd oder Keton zu dem entsprechenden Hydrazon umgesetzt wird, das dann am Stickstoff acyliert und danach zur Regenerierung des Aldehyds oder Ketons hydrolysiert wird. Schließlich wird das gebildete Acylphenylhydrazin mit Lävulinsäure kondensiert und zu der gewünschten 1-AcyI-indolyl-essigsäure cyclisiert. Die intermediäre Hydrazonbildung ist notwendig, um das «-Stickstoffatom der Hydrazinverbindung selektiv zu acylieren. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß es viele Stufen umfaßt. Ein wichtiger Vorteil der Erfindung ist, wie nachfolgend dargelegt wird, daß das acylierte Phenylhydrazin direkt aus dem Phenylhydrazinsulfonat hergestellt werden kann, ohne daß man zunächst wie bei dein Verfahren gemäß der niederländischen Anmeldung das Hydrazon herstellen muß. Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind auch, daß die Produkte in hohen Ausbeuten und rein anfallen.
Aus denjenigen Beispielen der niederländischen Patentanmeldung, welche das dort beschriebene Verfahren zur Herstellung von Indomethacin aus dem Hydrazon veranschaulichten, läßt sich errechnen, daß bei jenem Verfahren Indomethacin, d. h. 1 - (p - Chlorbenzoyl)- 2 - methyl - 5 - methoxy- 3 - indolessigsäure, nur in einer Ausbeute von 32% erhalten wird. Dieser Wert liegt weit unter den mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zu erzielenden Ausbeuten.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von l-(p-Chlorbenzoyl)-2-methyl-3-indolyl-essigsäuren der allgemeinen Formel
50
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1 - ρ - Chlorbenzoyl - 2 - methyl - 3 - indolyl - essigsauren.
Die erfindungsgemäß hergestellten l-(p-Chlorbenzoyl)-2-methyl-3-indolyl-essigsäuren sind bekannte entzündungshemmende Mittel, die bei der Vorbeugung und Hemmung von Granulom-Gewebebildung wirkungsvoll sind. Sie sind auch bei der Behandlung von arthritischen und dermatologischen Störungen
in welcher X Methoxy oder Dimethylamino bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man zunächst
und ähnlichen Zuständen wertvoll, die auf eine Be- 60 eine Verbindung der allgemeinen Formel handlung mit entzündungshemmenden Mitteln ansprechen.
l-Acyl-3-indolyl-essigsäuren wurden bisher durch Kondensieren eines Acyl-phenylhydrazins mit Lävulinsäure hergestellt. Das Acyl-phenylhydrazin wurde durch Umsetzen eines Phenylhydrazins mit einem Aldehyd oder Keton zu dem entsprechenden Hydrazon hergestellt. Die Hydrazon-Bildung war notwendig, // V
N — N — SO3Y
in welcher Y ein Wasserstoff-, Alkalimetall- oder
Erdalkalimetallen] oder die Ammoniumgruppe und X Methoxy oder Dimethylamine) bedeutet mit einem p-Chlorbenzoylhalogenid oder -anhydrid acyliert und anschließend die gebildete N-Acyl-phenyl-hydrazin-Verbindung bei Temperaturen von 40 bis 150 C mit j Liivulinsäure oder Lävulinsäure-t-butylester behandelt.
Es wurde gefunden, daß ein Phenylhydrazinsulfonat, ein Ausgangsstoff bei der Phenylhydrazin-Synthese, der stabiler als die Phenylhydrazine in ι ο unter Verwendung wäßriger Medien direkt am «-Stickstoffatom acyliert werden kann und in hohen Ausbeuten und in außergewöhnlicher Reinheit die ucylierte Phenylhydrazin-Verbindung liefert. Die letztere Verbindung kann dann mit Lävulinsäure oder mit dem t-Butylester kondensiert und zu der gewünschten 1 -p-Chlorbenzoyl^-methylO-indolyl-essigsäure cyclisiert werden.
Es ist daher ein Vorteil dieser Erfindung, daß das icylierte Phenylhydrazin unmittelbar aus dem Phenylhydrazinsulfonat, ohne daß zunächst das Hydra-,'on gebildet wird, hergestellt und daß gleichzeitig unter wäßrigen Bedingungen hohe Ausbeuten und reinere Produkte erzielt werden können.
Die erfindungsgemäß herstellbaren l-Acyl-3-indo- !vi-essigsäuren können durch Acylierung des Phenylhvdrazinsulfonats in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Wasser, einer Mischung aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie Niedrigalkanolen (z. B. Methanol, Isopropanol und t-Butanol), Dioxan, Dimethylformamid (DMF) oder nichtwäßriger Lösungsmittel, wie Toluol und Benzol, hergestellt werden. Jedoch wird die Acylierung vorzugsweise in Gegenwart eines Wasser-Alkohol-Systems, wie Wasser-Isopropanol oder Wasser-t-Butanol, durchgeführt. Die acylierte Hydrazin-Verbindung wird dann mit Lävulinsäure kondensiert und erhitzt, um das Zwischenprodukt zu der l-Acyl-3-indolylessigsäure zu cyclisieren. Wenn die Acylierung in einer bestimmten Menge Wasser ausgeführt wird, wird vorzugsweise die acylierte Verbindung zunächst isoliert oder abgetrennt, bevor sie mit Lävulinsäure umgesetzt wird. Die Kondensation und Cyclisierung können jedoch auch in wäßrigem Medium durchgeführt werden.
Im folgenden wird jede Stufe des Verfahrens näher beschrieben.
Stufe 1
Das Hydrazinsulfonat wird mit p-Chlorbenzoylhalogenid oder -anhydrid, vorzugsweise mit p-Chlorbenzoylchlorid acyliert. Das Lösungsmittelsystem ist nicht kritisch und kann daher, wie früher angegeben, Wasser, organische Lösungsmittel, wie Alkohole (Niedrigalkanole, Methanol, Äthanol, t-Butanol, Benzol, Toluol, Dioxan, Tetrahydrofuran oder Mischungen organischer Lösungsmittel oder mischbare organische Lösungsmittel und Wasser, wie Wasser/Alkanole, Wasser/Methanol, Wasser/Isopropanol, Wasser/t-Butanol) oder Wasser/Dioxan sein. Die Reak- fto tionstemperatur ist nicht kritisch, und daher können Temperaturbereiche von 00C bis zur Rückflußtemperatur des Systems in geeigneter Weise angewandt werden, obgleich Temperaturen von 15 bis 45° C bevorzugt sind. Die Umsetzung kann auch in Gegen- ft.s wart von organischen Basen, wie Trialkylamin oder Triäthylamin, oder anorganischen Basen, wie Natriumcarbonat oder Natriumhydroxid, oder in einer Säure ausgeführt werden, wird aber vorzugsweise ohne Zusatz einer Base oder Säure ausgeführt.
Stufe 2
Die Stufe 2 betrifft die Kondensation und Cyclisierung der Hydrazin-Verbindung mit Lävulinsäure oder ihrem Butylester, vorzugsweise in saurem Medium, insbesondere in einer starken organischen oder anorganischen Säure oder deren Mischungen, wie Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Trichloressigsäure oder einer Mischung aus Essigsäure und einer Mineralsäure, oder wasserfreien Säuren, wie Schwefelsäure, Chlorwasserstoff oder Phosphorsäure, bei Temperaturen von 40 bis 1500C, insbesondere 70 bis 900C oder 100 bis 150° C, wenn keine Säure verwendet wird. Lösungsmittel, wie Niedrigalkansäuren (Essigsäure, Propionsäure), Dioxan, Wasser, Acetonitril, Dimethoxyäthan, Toluol, Benzol, Xylol oder Äthylenglykol, werden vorzugsweise verwendet, obgleich Lösungsmittel nicht erforderlich sind. Auch können gegebenenfalls die Lävulinsäure oder Mischungen aus anderen Lösungsmitteln und Lävulinsäure als das Lösungsmittel verwendet werden. Vorzugsweise werden jedoch am besten als Lösungsmittel für diese Stufe ein wasserfreies, aromatisches Lösungsmittel (Toluol, Benzol, Xylol), oder Niedrigalkansäuren verwendet.
Beispiel 1
l-p-Chlorbenzoyl^-methyl-S-methoxy-3-indolyl-essigsäure
Eine gerührte Aufschlämmung von 0,2 Mol Natrium-p-methoxy-phenylhydrazin-sulfonat in 210 ml Wasser und 90 ml t-Butanol wird mit 29,7 ml p-Chlorbenzoylchlorid versetzt. Nach einstündigem Rühren bei Raumtemperatur wird der Ansatz auf 75 bis 80° C erhitzt und bei dieser Temperatur eine weitere Stunde lang gerührt. Dann werden 350 ml heißes Toluol (6O0C) und anschließend 76,6 ml Natriumhydroxid-Lösung zugegeben. Die wäßrige Phase wird dann abgetrennt und mit 150 ml heißem Toluol extrahiert, und die organische Schicht wird mit 150 ml heißem Wasser gewaschen.
Die Toluol-Extrakte werden vereinigt und im Vakuum zur Entfernung des t-Butanols eingeengt und dann mit Toluol bis auf ein Volumen von 700 ml verdünnt. Ausbeute: 92,2%.
Die gerührte, heiße (8O0C) Toluol-Lösung wird mit 57,7 ml 100%iger Phosphorsäure versetzt. Nachdem 15 Minuten lang gerührt worden ist, werden 25,5 ml Lävulinsäure zugegeben, und die Mischung auf Rückflußtemperatur erhitzt und IV2 Stunden lang am Rückfluß gehalten. Die Temperatur der Mischung wird dann auf 80° C erniedrigt und heißes Wasser zugesetzt. Die wäßrige Schicht wird dann entfernt und mit heißem Toluol extrahiert. Die Toluol-Extrakte werden dann vereinigt und im Vakuum zur Gewinnung des Produktes konzentriert: Ausbeute: 74,9%; F. 158 bis 159° C.
Beispiel 2
l-p-Chlorbenzoyl^-methyl-S-methoxy-3-indolyl-essigsäure
Eine gerührte Aufschlämmung von 48,5 g Natrium-p-methoxyphenylhydrazin-sulfonat in 210 ml Wasser und 90 ml t-Butanol wird mit 29,7 ml p-Chlorbenzoylchlorid versetzt. Nachdem 1 Stunde lang bei
Raumtemperatur gerührt worden ist, wird der Ansatz auf 75 bis 80" C erhitzt und bei dieser Temperatur eine weitere Stunde lang gerührt. Die heiße, gerührte Lösung wird mit 350 ml heißem Toluol (800C) und anschließend mit 76,6 ml Natriumhydroxid-Lösung (25 Gewichtsprozent) versetzt. Die wäßrige Phase wird abgetrennt und mit 150 ml heißem Toluol (8O0C) extrahiert. Die organischen Schichten werden mit 150 ml heißem Wasser (8O0C) gewaschen. Die vereinigten Extrakte (etwa 700 ml) werden zur Entfernung des t-Butanols in einem Vakuum von 508 mm bei 750C auf ein Volumen von 200 ml eingeengt und dann mit 700 ml Toluol verdünnt. Die gerührte, heiße (8O0C) Foluol-Lösung des Acylhydrazins wird in einem 2 1 fassenden 3-Hals-Kolben, der mit einem Dean-Stark-Wasserabscheider ausgestattet ist, mit 57,7 ml (78,4 g) Phosphorsäure (85 bis 89%) versetzt. Nach 15minutigem Rühren werden 25,5 ml (29,0 g) Lävulinsäure zugegeben und die Mischung auf Rückflußtemperatur erhitzt. Das Sieden am Rückfluß wird I1Z2 Stunden lang fortgesetzt, während sich Wasser in der Falle abscheidet. Nach diesem Zeitraum wird die Temperatur auf 8O0C erniedrigt, 250 ml heißes Wasser (8O0C) zugegeben, und das Rühren wird 5 Minuten lang fortgesetzt. Die wäßrige Schicht wird entfernt, mit 150 ml heißem Toluol (80° C) extrahiert, und die Extrakte werden mit 150 ml heißem Wasser (80° C) gewaschen. Die vereinigten Extrakte engt man auf ein Volumen von 150 bis 200 ml ein, impft sie dann an, falls erforderlich, und läßt sie langsam kristallisieren, während man auf Raumtemperatur abkühlt (etwa 1 Stunde). Nach dreistündigem Altern bei 0 bis 5° C wird das Produkt filtriert, mit vier 15-ml-Anteilen Toluol gewaschen und im Vakuum (400C) bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Di>s erhaltene Produkt hat einen Schmelzpunkt von 157 bis 159= C; Ausbeute: 85,2%.
Beispiel 3
l-p-ChlorbenzoyW-metbyl-S-methoxy-3-indolyl-essigsäure
Man arbeitet nach der im Beispiel 1, Absatz 1. beschriebenen Verfahrensweise, wobei man jedoch die Base aus dem Toluol isoliert. Man erhält N - ρ - Chlorbenzoyl - N - ρ - methoxyphenylhydrazin in einer Ausbeute von 95%; F. 134 bis 135DC.
1,94 g des hergestellten N - ρ - Chlorbenzoyl-N-p-methoxyphenylhydrazin löst man 26 ml heißem (8O0C) Toluol. Man gibt zu der Lösung 2,02 ml (3,72 g) 100%ige Phosphorsäure, nach 15 Minuten Rühren gibt man 1,55 g Lävulinsäure-t-buty!ester hinzu, erhitzt das Gemisch auf Rückflußtemperatur und hält das Gemisch 90 Minuten unter Rückfluß. Dann vermindert man die Temperatur des Gemisclies auf 8O0C und Tügt 10 ml heißes Wasser hinzu. Man trennt die wäßrige Schicht ab und extrahiert diese mit heißem Toluol. Die Toluol-Auszüge werden vereinigt, im Vakuum bei 70 bis 75° C auf 10 ml eingeengt und auskristallisieren gelassen. Nach 3 Stunden Altern bei 5°C nitriert man das Produkt, wäscht es mit Toluol und trocknet es im Vakuum bei 400C bis zur Gewichtskonstanz. Das erhaltene Produkt ist 1-p-Chlorbenzoyl - 2 - methyl - 5 - methoxy - 3 - indolyl - essigsäure; F. 158 bis 159°C; Ausbeute 2,11 g (84,2%).

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von l-(p-Chlorbenzoyl)-2-methy!-3-ir >.doryl-essigsäuren der allgemeinen Formel
in welcher X Methoxy oder Dimethylamino bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst eine Verbindung der allgemeinen Formel
DE1643463A 1966-10-13 1967-10-12 Verfahren zur Herstellung von l-(p-Chlorbenzoyl>2-methyl-3-indolylessigsäuren Expired DE1643463C3 (de)

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