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DE1642974C - Vorrichtung zum Kontaktieren einer Flüssigkeit mit kornigen Feststoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Kontaktieren einer Flüssigkeit mit kornigen Feststoffen

Info

Publication number
DE1642974C
DE1642974C DE1642974C DE 1642974 C DE1642974 C DE 1642974C DE 1642974 C DE1642974 C DE 1642974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
liquid
granular
granular solids
annular chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
M Paul Grenoble Blain Claude Palaiseau Essonne Platzer Ro ger Chatillon sous Bagneux Hauts de Sei ne Gervraud Jean Claude Grenoble Minart, (Frank reich)
Original Assignee
Commissariat a lEnergie Atomique, Paris, Soc Grenobloise dEtudes et dApphcations Hydrauliques, SOGRE A H , Grenoble (Frankreich)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Uiliiuhing betrifft cine Vorrichtung zum Kon- "rlnl μοΝΙΙΗ, ilnn mittels einer TrunsportlHissigkeil
tnklieren einer Findigkeit mit körnigen FesistolTcn periodisch mich oben gefördert wird und durch das
mit einer zylindrischen UUuIo und mit Zu- und Ab- zwischen den einzelnen Perioden der Aufwlirlsbewe-
leitiingen für die Flüssigkeit und die körnigen Fest- gung von oben mich unten die Belumdlungsllüssig-
stoffe und einer Einrichtung zur periodischen Auf- 5 keil geschickt wird. Die BelumdlungslHlssigkeil tritt
wiirlsl'örderting der im unteren Bereich zugel'tihrlcn durch einen am Umfang der SUuIe vorgesehenen
körnigen Feststoffe mittels einer Transporlllüssigkeit. Ringkaiuil 2 in die SiUiIo ein und verläßt die SUuIc
Iu industriellen Anlagen, in denen die Säule der- durch ein am Boden der Säule vorgesehenes Sieb 3,
artiger bekannter Vorrichtungen einen erheblichen das in an sich bekannter Weise von einer Su ml -
Durchmesser erreicht, erweist es sich ills schwierig, »o schicht 4 umgeben sein kann. Der FuIi 5 der Säule
die frischen körnigen Feststoffe von unten her zu- bildet eine geschlossene Ringkammer 6 um den unteren Teil 7 der Säule, die über der Sandschicht er '
zuführen und dabei eine gleichmäßige Verteilung zu reu Teil 7 der Säule, die über der Sandschicht endet
erhallen. Die gleichmäßige Verteilung ist nötig für "
eine regelmäßige Abwärtsbewegung der aufein-
erhallen. Die gleichmäßige Verteilung ist nötig für und eine Verbindungsöllnung 8 zwischen der Kammer 6 und der Säule 1 bildet. Das frische, körnige
aiulerl'olgciulen Lagen der Feststelle, was für die 15 Material, das beispielsweise aus einem Naehfüll-
Gewälirle'isliing der Qualität der Behandlung und behälter 9 kommt, tritt durch eine öffnung K)
eine! erhöhten Leistung der Vorrichtung unerläß- in die Säule 1 ein. Das Material füllt die Ringkam-
lich ist. mer 6. Es bildet einen Schüttkegel mit einem dem
Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum Kontak- Material entsprechenden Neigungswinkel, verschließt tieren körniger, im Kreislauf geführter Stolle mit ao die öffnung 10 und stoppt dadurch die Material-Oasen oder Flüssigkeiten, die jedoch nicht periodisch, zufuhr.
sondern kontinuierlich arbeitel. Diese Vorrichtung In den freien oberen Teil der Ringkammer 6 tnünbusitzt ein Hüllrohr, das am unteren Ende von einer det tangential eine Zuleitung 11 für die Transportgeschlossenen Ringkammer umgeben ist. Innerhalb flüssigkeit. Vom oberen Teil der Säule 1 (ließt das der Ringkammer befindet sich ein zylindrischer 25 Material entsprechend der erzeugten Aufwärtsbewe-Schieber, der ebenfalls das Hubrohr umgibt und mit gung über eine geneigte Leitung 12, die über dem diesem abschließt. In den durch den Schieber ge- Ringkanal 2 angeordnet ist, in einen Sammelbehälter bildeten Ringraum wird Gas eingeführt, das durch 13. Im höchsten Punkt der Säule kann die Transportdas Hubrohr nach oben strömt und dabei einen flüssigkeit durch eine Leitung 14 abgeführt werden. Katalysator in Form eines körnigen Materials mit- 30 Die verschiedenen Zu- und Ableitungen sind mit führt, der in die Ringkammer eingeführt wird und Hähnen versehen, die mit einem an sich bekannten, das untere linde des Schiebers und des Hubrohrs vorbestimmten Programm automatisch geöffnet und umgibt. geschlossen werden.
Da bei den bekannten Vorrichtungen die Einbrin- Am Ende einer Behandlungsperiode werden die für
gung der körnigen Feslstolle und der Transportflüs- 35 die behandelte Flüssigkeit vorgesehene Zuleitung 2
sigkeit in die Säule über eine Leitung von geringem und die Ableitung 3 verschlossen, während die Lei-
Qiierscliiiilt im Verhältnis zu dem der Säule erfolgt, tungen 11 und 14 für die Transportflüssigkeit geöff-
bewegen sich die in der Säule eingeführten Feststoffe net sind. Die Transportflüssigkeit wird in die Ring-
von der Mitte zum Umfang der Säule. Diese Bewe- kammer 6 eingeführt, von wo aus sie die Aufwärts-
gung wirkt sich ungünstig auf die Gleichmäßigkeit 40 bewegung des körnigen Materials in Richtung auf
der Verteilung über den gesamten Raum der Säule das Innere der Säule 1 durch die öffnung 8 bewirkt,
aus. Die einzelnen Perioden der Aufwärtsbewegung sind
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine so bemessen, daß das Niveau des Materials in der
Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu Ringkammer 6 nicht unter einen bestimmten Wert
schallen, bei der eine gleichmäßige Verteilung der 45 absinkt, der für eine gute Verteilung der Material-
Vi)H unten zugel'ührtun frischen körnigen Feststoffe zufuhr durch die Verbindungsöllnung 8 zu der Säule
innerhalb der Säule erreicht wird. nötig ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine die Säule Am Ende einer Periode der Aufwärtsbewegung
im linieren Bereich umgebende geschlossene Ring- werden die Leitungen 11 und 14 verschlossen, wäh-
kammer, wobei die Ringkamnicr im oberen Teil eine 50 rcnd die Zu- und Ableitungen 2 bzw. 3 für die Be-
Ziileiliing für die körnigen Feststoffe und eine tan- haiidlungslKissigkeit sowie die Entnahmeleitung 12
gciitial einmündende Transportflüssigkeitszuleitung geöffnet werden.
aufweist. Mit dem Absinken der Materialhölie in der Ring-
Bei der crlindungsgemäßün Vorrichtung erfolgt die kammer 6 wird durch die Öffnung 10 aus dem Be-
Ziiluhr dir Feststoffe vom Umfang der Säule zur 55 halter 9 kommendes frisches Material zugeführt, bis
Mitte hin. Dies wirkt sich günstig auf die Verteilung der Schüttkegel eine Höhe erreicht hat, in der er die
air., denn je weiter iliis kömige Material vordringt öffnung 10 wieder verschließt.
und sJL-li von dein zuführenden Umfang entfernt. Die ZulHißmenge durch die öffnung 10 ist so cin-
iim so mdir '.inkl der EinlluU der Besdiickuiigszoiie. gestellt, daß die öffnung bereits wieder verschlossen
Bei einer lievorziifUn Ausführungsform mündet 60 ist, bevor die nächste Periode der Abwärtsbewegung
die Zuleitung liir die körnigen 1'CsIsIi)He tangential beginnt,
in die Rini'kamnicr ein. Die dargestellte Vorrichlung erlaubt somit die
Im lobenden wird die Eilindung an Hand einer Einstellung einer Malcrialhöhe in der Ringkammcr
ein Ausfülltiiiiji/.lieispiel zeigenden Zeichnung näher zwischen einem maximalen und einem minimalen
eiliiiiteil. O5 Wert. Dies i>t eine notwendige Bedingung für ein
Die /uiliiiiinj', zugl eine zylindrische· Säule 1, in fehlerfreies, automatisches Arbeiten der Anlage,
tlei du· Kontaktierung im Gegciisliuiiivcilaliien Versuche haben gezeigt, daß diese minimale Höhe
(liiiclij'eliiliil wild. Die Säule ist mil körnigem Male- für Säiileiulureliiiiesser von 50 cm etwa 30 cm be-
trügt und für Säulendurchmesser zwischen 1,50 m und 2 m zwischen 40 und SO cm liegt,
Bi no schematise!) dargestellte Fotozelle 15 zeigt rechtzeitig das Absinken der Höhe des frischen Materials in den Nuchl'lUlbuhUltur 9 an und kann ein uulomalisches Aulfüllen des Behälters und gegebenenfalls eine momentane Absperrung der SiIuIe bewirken.
Die Vorrichtung air Zufuhr von Material in die Ringkammer 6 eignet sich gut, wenn der Durchmesser der Säule die Größenanordnung von einigen Dezimetern nicht überschreitet. Bei Siiulcndurchmcssern von über 50 cm gewinnt der von dem Material gebildete Schültkegel einen relativ starken Einfluß, so daß ein höherer Sliulenfuß 5 erforderlich wird, denn die minimale Materialhöhc in der Ringkammer muß über den gesamten Umfang eingehalten werden und besonders auf der Seite, auf der sich der tiefste Punkt des Schüttkegels befindet. Für Säulen mit großem Durchmesser muß die Höhe der Einrichtung im Vergleich zu der Höhe der Schicht, die ao für eine bestimmte Behandlung genau eingehalten werden muß, unverhältnismäßig groß werden.
In diesen Fällen kann die Einbringung des Materials dadurch vorgenommen werden, daß es mit Hilfe eines Flüssigkeitsstroms tangential in die Ring- as kammer eingespritzt wird. Die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstroms muß dabei so bemessen sein, daß das Material rund um die Kammer transportiert wird und sich in gleichmäßigen, horizontalen Lagen absetzt. Bei einer solchen Vorrichtung kann das Einspritzen des Materials dann vorgenommen werden, wenn das Material in der SUuIu ieststclu. Diis abgesetzte Flllssigkeilsvolumon kann beispielsweise durch die Abflußleilung für die BehandUmgslHlssigkcit entnommen werden oder durch eine zu diesem Zweck im oberen der Kammer vorgesehene Leitung. Die Einspritzung kann auch gleichzeitig mit der Verschiebung des Materials in der Siiulc vorgenommen werden, wobei die eingespritzte Flilssißkuitsmenge sowohl zur Zuführung von Material in die Uingkammer als auch zur Verschiebung des Materials in der Säule dient.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Kontaktieren einer Flüssigkeit mit körnigen FcststolTcn mit einer zylindrischen Säule und mit Zu- und Ableitungen für die Flüssigkeit und die körnigen FeststolTc und einer Einrichtung zur periodischen Aufwärtsfördorung der im unteren Bereich zugeführten körnigen Feststoffe mittels einer Transportflüssigkeit, gekennzeichnet durch eine die Säule (1) im unteren Bereich umgebende geschlossene Ringkammer (6), wobei die Ringkammer (6) im oberen Teil eine Zuleitung (K)) für die körnigen Feststoffe und eine tangential einmündende Transportflüssigkcitszulcitung (U) aul-
. weist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (IU) für die körnigen Feststoffe in die Ringkammer (6) tangential einmündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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