[go: up one dir, main page]

DE1642564C3 - Mit Backpulver hergestelltes Gebäck - Google Patents

Mit Backpulver hergestelltes Gebäck

Info

Publication number
DE1642564C3
DE1642564C3 DE19671642564 DE1642564A DE1642564C3 DE 1642564 C3 DE1642564 C3 DE 1642564C3 DE 19671642564 DE19671642564 DE 19671642564 DE 1642564 A DE1642564 A DE 1642564A DE 1642564 C3 DE1642564 C3 DE 1642564C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
volume
fat
weight
nasf
flour
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671642564
Other languages
English (en)
Other versions
DE1642564A1 (de
DE1642564B2 (de
Inventor
Carl Paul Bellerose Hetzel
Philip Francis Schamberger Jun.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Inc filed Critical Pfizer Inc
Publication of DE1642564A1 publication Critical patent/DE1642564A1/de
Publication of DE1642564B2 publication Critical patent/DE1642564B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1642564C3 publication Critical patent/DE1642564C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/14Organic oxygen compounds
    • A21D2/16Fatty acid esters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/14Organic oxygen compounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein mit Backpulver hergestelltes Gebäck, welches Mehl, Zucker, Fett und einen für Lebensmitte! geeigneten Emulgator enthält und bei dem das Zucker-Mehl-Verhältnis größer ist als etwa 0,9 und das Fett-Mehl-Verhältnis unter etwa 0,35 liegt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Gebäck auch wenigstens etwa 0,1 bis zu etwa 2 Gewichtsprozent Natriumstearylfumarat, bezogen auf die Mehlmenge, enthält.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 175 178 ist die Herstellung eines Backfettes bekannt, das zur Teigbereitung bei gleichzeitigem Anrühren sämtlicher Zutaten in einem einzigen Arbeitsgang verwendet werden kann, wobei man in einem Triglyceridbackfett ein bestimmtes Diglycerid als Emulgator und ein den Teig bei hohen Temperaturen stabilisierendes Mittel löst, das unter anderem aus einem wenigstens eine freie Carboxylgruppe im Molekül enthaltenden Kondensationsprodukt eines gesättigten geradkettigen Fettalkohols mit 14 bis 22 Kohlenstoffatomen mit einer Dicarbonsäure, die keine Hydroxylgruppe und 3 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, bestehen kann. Zu den vielen Teigstabilisatoren, die nur in Kombination mit den bestimmten Diglyceriden und nur im Backfett angewendet werden sollten, gehörte auch die freie Monostearylfumarsäure. Das Backfett wurde nicht in einem fettarmen Gebäck eingesetzt.
Aus Bakers Digest 40, Nr. 4 (1966), S. 53 bis 56, 58, 86, ist die Verwendung von Natriumstearylfumarat in Brotteig bekannt, durch die z. B. das Altbackenwerden des Brotes verzögert werden sollte.
Es war jedoch nicht vorauszusehen, daß ein Gehalt von etwa 0,1 bis etwa 2 Gewichtsprozent Natriumstearylfumarat, bezogen auf die Mehlmenge, in einem mit Backpulver hergestellten Gebäck, bei dem das Zucker-Mehl-Verhältnis größer ist als etwa 0,9 und das Fett-Mehl-Verhältnis unter etwa 0,35 liegt, emulgiertes Fett ersetzen kann.
Es ist bei der Herstellung von Kuchen wichtig, daß die Rezepte eine gewisse Variierbarkeit erlauben, damit Ungenauigkeiten bei der Abmessung ausgeglichen werden können und auch die Möglichkeit gegeben ist, vom Standpunkt der Kostenersparnis und der Qualitätsverbesserungen her Änderungen vorzunehmen. Hohe Zuckermengen führen im allgemeinen zu einer Verbesserung der Alterungsbeständigkeit und zu einem verbesserten Geschmack, verlangen aber auch die Verwendung großer Mengen an teurem Fett und an Eiern, damit ein Kuchen mit zufriedenstellender Struktur entsteht. Werden große Zuckermengen in mageren (d. h. nur wenig Fett enthaltenden) Rezepten verwendet, so entstehen im allgemeinen Kuchen mit schlechtem Volumen und Umfang. Ein solches Gebäck
45
50
55 ist unannehmbar dicht bzw. fest und zeigt häufig die eingefallene Oberfläche, die Tür schlecht gebackene Kuchen charakteristisch ist.
Durch den erfindungsgemäßen Gehalt von etwa 0,1 bis etwa 2% Natriumstearylfumarat in backpulverhalligen, große Zuckermengen und geringe Fettmengen enthaltenden Teigen werden Gebäcke bereitgestellt, die die bisherigen Nachteile nicht aufweisen, die vielmehr qualitativ hochwertige Kuchen mit ausgezeichnetem Volumen und ausgezeichnetem Umfang darstellen.
Die mit Backpulver gelockerten Gebäcke der Erfindung sind solche, die aus Mehl, Zucker, Fett und geeigneten Lebensmittelemulgatoren bestehen und bei denen das Verhältnis von Zucker zu Mehl etwa 0,9 überschreitet und das Verhältnis von Fett zu Mehl unter etwa 0.35 liegt. Zu derartigen Produkten gehören - im Unterschied zu mit Hefe als Treibmittel hergestellten Gebacken — gewöhnliche Kuchen und Kuchen aus halbflüssigen Teigen, die mit einfach oder doppelt wirkenden Backpulvern hergestellt worden sind. Zu den Backpulvern, die für diese Zwecke verwendet werden, gehören bekannte Produkte wie Natriumbicarbonat zusammen mit sauer reagierender Substanzen wie saures Calciumphosphat. Natrium aluminiumsulfat, Kaliumhydrogentartrat und Weinsäure — wobei die einzelnen Substanzen allein odei in Mischung untereinander verwendet werden können In den Teigen können selbstverständlich auch nocl andere Substanzen wie Eier, Eiweiß, Voll- odci Magermilch, Buttermilch, saure Sahne, Trockenmilch Salz, Vanille oder andere Aromastoffe (falls erwünscht sowie andere übliche Backzutaten vorhanden sein die jedoch für die Erfindung nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Die mageren, d. h. nur wenig Fett enthaltender Gebäcke, die erhebliche Kosteneinsparungen erbrin gen, enthalten erfindungsgemäß etwa 0.1 bis etwi 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mehlmenge, ar Natriumstearylfumarat und erfordern dann nur der Zusatz ungewöhnlich geringer Fettmengen, die untei 0,35 Gewichtsteile pro Gewichtsteil Mehl liegen. Da mit beste Ergebnisse erzielt werden, sollle das Fett zi Mehl-Gewichtsverhältnis wenigstens etwa 0,06 bc tragen; vorzugsweise sollte dieses Verhältnis zwischci etwa 0,06 und etwa 0,2 liegen. Es können übliche Back fette einschließlich pflanzlicher öle, Butter, Margarine Schweineschmalz u. a. in vorteilhafter Weise verwende werden. Hydrierte Pflanzenöle, z. B. hydriertes Baum wollsamenöl und hydriertes Kokosnußöl, weiden in allgemeinen vorgezogen.
Handelsübliche Fetteenthalten im allgemeinen einei geeigneten Lebensmittelemulgator, z. B. Fettsäure monoglyceride und -diglyceride, Sorbitanester, Poly sorbatester, Glycerinlactopalmitat, Propylenglykol monostearat u. a. Fehlen solche Emulgatoren, si können sic zugesetzt werden. Die Mengen an Emulga tor sollen, zur Erzielung guter Ergebnisse, zwischci etwa 2 und etwa 50% (bezogen auf die Menge de Fettes) liegen, je nach Art des gewählten Emulgator* Die jeweils richtige Menge wird der Fachmann nacl seiner Kenntnis auswählen. In den folgenden Beispiele! sind Methoden zur Bestimmung der besten Wert durch Versuche angegeben.
Die Rezepte gemäß der Erfindung weisen Zucker zi Mehl-Gewichlsverhältnisse über etwa 0,9 auf; in allgemeinen werden keine Vorteile erzielt, wenn da Verhältnis über etwa 1,5 liegt; vorzugsweise sollei
1
die Verhältnisse zwischen 1,05 und 1.4 liegen. Bei diesen Zuckermengen ergeben sich ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit und ausgezeichneter Geschmack, die im allgemeinen bei Teigen mit so gerineem Fettgehalt nicht erzielbar sind. "" s
Die beschriebenen Vorteile lassen sich mit geringen Mengen Natriumstearylfumarat erzielen. Bereits Konzentrationen von 0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mehlmenge, haben eine ausgezeichnete Wirkung: es ist unnötig, mehr als 2% zu verwenden. Im all- ι ο gemeinen erzielt man mit Mengen zwischen etwa 0.5 und 1% usgezeichnete Ergebnisse, so daß diese Mengen am günstigsten verwendet werden.
Natriumstearylfumarat kann auf verschiedene Weisen hergestellt werden. Die Teilchengröße sollte Tür die ι s Zwecke der vorliegenden Erfindung derart sein, daß der Teilchendurchmesser weniger als etwa 50 Mikron, z. B. eiwa 5 bis 20 Mikron, befrag!. Das Produkf kann vorbereiteten Kuchenmischungen zugesetzt werden, indem man es mit dem Mehl vermischt; es kann auch mit den übrigen Bestandteilen in jeder beliebigen Weise vermischt werden.
Eine Erklärung, warum das Natriiimstearylfumarai die beschriebene Wirkung ergibt, kann nicht gegeben werden. Seine Fähigkeit, emulgiertes Fett zu ersetzen. 2s ist ganz ungewöhnlich, um so mehr, weil Natriumstearylfumarat selbst nur geringe oberflächenaktive Wirkung hat. Obwohl es bekannt ist. daß dieses Mittel zur Verbesserung von Teigen eingesetzt werden kann und beispielsweise das Alt backen werden von Brot verzögert, war seine Wirkung in mit Backpulver hergestellten Teigen nicht vorherzusehen. Die lcizlgenannten Teige enthalten wesentlich weniger Mehl, mehr Zucker und viel mehr Flüssigkeit als Brotteige: Mehle, die für Kuchen verwendet werden, enthalten im allgemeinen weniger Protein und weisen insgesamt eine geringere Qualität auf als Brotmehle.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel
Ein fettarmer weißer Kuchenteig (!6 Gewichtsprozent Fett, bezogen auf die Mehlmcnge) mil hohem Zuckergehalt (120 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mehlmenge) wird nach folgendem Ansatz hergestellt: 4s
Bestandteile
Mehl H)O
Zucker 120
Wasser 100
Eiweiß (gefroren) 31
Fett*) 16
Magermilch (Trockenmilch) .... K)
Backpulver**) 6
Salz 3
*) /.usammcn.sct7.ung des l-'eltcs:
Hydriertes Pflanzenöl 77.h
Monodiglyccride 14.X
Sorbitanmonostearal 3.X
Polysorbatmonoslearal 3.8
10(1.0
**) Als Backpulver verwendet man eine Mischung aus Nalrinmbicarbonat, saurem Calciiimphosphal und Natiitimaluminiumsuirat.
Gewichtsteile 564 3
Herstellung des Fettes
In einer Schale werden dis abgemessene Pflanzenöl und die Emulgatoren zusammen aufgeschmolzen. Man erhitzt unter Rühren, bis eine klare und homogene Mischung vorliegt. Anschließend wird schnell im Eisbad unter Rühren abgekühlt, wobei die Seilen der Schale a gekratzt werden.
Die Wirkung des Natriumstearylfumarates wird bestimmt, indem man dieses Produkt in unterschiedlichen Mengen trocken mit dem Mehl vermischt. Mit jeder Menge wird jeweils soviel halbflüssiger Rührteig hergestellt, daß zwei Kuchenschichten (420 g pro Schicht) auf folgende Weise hergestellt werden können:
Die trockenen Bestandteile werden in einer Küchenrührrnaschine zusammengemischt. Danach wird das emulgierte Fett zugesetzt und eingemischt. Danach werden J 70 m! Wasser zugegeben, während mit der Geschwindigkeit Nr. 1 gerührt wird. Anschließend rührt man 3 Minuten und 15 Sekunden bei der Geschwindigkeit Nr. 4. Das Eiweiß wird mit dem restlichen Wasser vermischt: die Hälfte dieser Mischung wird dem Kuchenteig zugesetzt und 2 Minuten und 40 Sekunden bei der Geschwindigkeit Nr. 2 eingemischt. Danach werden das restliche Wasser und Eiweiß zugesetzt und 2 Minuten bei Geschwindigkeit Nr. 2 eingemischt. Man trennt 420 g pro Kuchenschicht ab. Die Backzeit beträgt 26 Minuten bei 177 C.
Die mit Natriiimstearylfumarai hergestellten Kuchen weisen überlegene physikalische Eigenschaften und verbessertes Volumen auf. und zwar wie folgt:
Kein NaSF
Volumen (cm·1) 1125
spezifisches Volumen (crirVg) 2.99
spezifisches Gewicht des Teiles ... 0.658
0,25% NaSF
Volumen 1155
spezifisches Volumen 3.03
spezifisches Gewicht des Teiges... 0.578
0,50% NaSF
Volumen 1230
spezisches Volumen 3,46
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,687
1.0% NaSF
Volumen 1180
spezifisches Volumen 3,16
spezifisches Gewicht des Teiges .. . 0.688
NaSF = Natriumstearylfumarat.
Beispiel 2
Die Backvcrsuchc gemäß Beispiel 1 werden wiederholt, wobei jetzt jedoch 130 Gewichtsleile Zucker an Stelle der 120 Gewichtsteile gemäß Beispiel 1 verwendet werden. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Kein NaSF
Volumen (cm3) 982
spezifisches Volumen (cm3/g) 2,64
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0.762
0.25% NaSF
Volumen 1042
spezifisches Volumen 2.72
spezifisches Gewicht des Teiges . . . 0.613
0,50% NaSF
Volumen 1105
spezifisches Volumen 3.07
spezifisches Gewicht des Teiges . . . 0,615
1.0% NaSF
Volumen 1136
spezifisches Volumen 3.12
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0.634
Beispiel 3
Die Br.ckversuche gemäß Beispiel 1 wurden wiederholt, wobei jetzt jedoch 140 Gewichtsteile Zucker an Stelle der 120 Gewichtsteile gemäß Beispiel 1 verwendet wurden. Die Ergebnisse sind diesmal noch auffalliger, und zwar wie folgt:
Kein NaSF
Volumen (cm3).
spezifisches Volumen (cm3/g) . ..
spezifisches Gewicht des Teiges 0.25% NaSF
Volumen
spezifisches Volumen
spezifisches Gewicht des Teiges 0.50% NaSF
Volumen
spezifisches Volumen
spezifisches Gewicht des Teiges. 1,0% NaSF
Volumen
spezifisches Volumen
spezifisches Gewicht des Teiges
. (stark eingesunken)
. (Volumen zu klein für Messungen) 0.634
. 912 (leicht eingefallen) . 2.41 . 0.628
.1005 (geringfügig eingefallen) . 2,79 . 0.698
.1048 . 2,81 . 0.712 0,25% NaSF
Volumen 1283
spezifisches Volumer. 3,39
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,674
0.50% NaSF
Volumen 1207
spezifisches Volumen 3,19
spezifisches Gewicht des Teiees ... 0,682
1,0% NaSF
Volumen 1255
spezifisches Volumen 3,4)1
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,662
B ei s ρ i e 1 5
Es wurde wieder wie im Beispiel 4 angegeben gearbeitet (20% Fett), jedoch wurden diesmal 140 Gewichtsteile Zucker verwendet. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Kein NaSF
Volumen (cm3)
Beispiel 4
Die beschriebenen Backversuche wurden mit einem Rezept wiederholt, welches 20 Gewichtsteile Fett und Gewichtsteile Zucker enthielt, während die anderen Bestandteile in den im Beispiel 1 angegebenen Mengen verwandt wurden. Bei Durchführung der Versuche in der im Beispiel 1 angegebenen Weise wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Kein NaSF
Volumen (cm3) !216
spezifisches Volumen (cm3/g) 3.12
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,716 860
(leicht eingesunken)
spezifisches Volumen (cm3/g) 2,27
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,778 0.25% NaSF
Volumen 924
spezifisches Volumen 2,50
spezifisches Gewicht des Teiles ... 0,742 0.50% NaSF
Volumen 1092
spezifisches Volumen 2,96
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,782 1,0% NaSF
Volumen 995
spezifisches Volumen 2,68
spezifisches Gewicht des Teiges ... 0,664
Beispiele 6 bis 11
Weitere Versuche wurden durchgeführt, um feslzustellen, welchen Einfluß 0,5% Natriumstearylfumarat (bezogen auf die Mehlmenge) in viel Zucker enthaltendem (140 Gewichtsteile) weißen Kuchen haben; die übrigen Bestandteile und die Arbeitsweise entsprachen den weiter vorn beschriebenen. Die Fettmengen wurden von 20 auf 6 Gewichtsteile verringert, die übrigen Gewichtsmengen wurden unverändert gehalten. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Fett
in Gewichtstcilen
Spezifisches Gewicht des Kuchens Temperatur Volumen Spezifisches 3,01 Bemerkungen
Beispie! ( C) des Kuchens
in cm"1
Volumen
des Kuchens
20 Kontrolle, 0,615 26,7 in cm'/'g eingesunken
6 20 + NaSF, 0,642 27,2 968 2,60 guter Umfang
16 Kontrolle, 0,634 26,1 1124 3,06 eingesunken
7 16 + NaSF, 0,630 28,9 955 2,59 guter Umfang
12 Kontrolle, 0,750 28,3 1111 2,99 eingesunken
8 12 + NaSF, 0,718 28,9 824 2,23 guter Umfang
10 Kontrolle, 0,764 27.2 1118 3,10 eingesunken
9 10 + NaSF, 0,737 26,1 nicht meßbar guter Umfang
1105
642
I-'ortset/ime
Beispiel
I en
in (icwichisicilcn
Npe/ilisehcs (iewichl des Kuehens
Kontrolle, 0,852 + NaSF, 0,834 Kontrolle, 0,932 + NaSF, 0,884
I enipentlur
I Cl
23,9 23,9 23,9
24,4 Volumen
des Kuchens
in cm1
Spe/ilisclies Volumen
des Kuchens in cm' \i
Hcmcrkuniien
nicht meßbar
1024 I 2,79
nicht meßbar
924 2,47
eingesunken guter Umfang eingesunken guter Umfang
Man erkennt aus der Tabelle, daß 0,5% Natriumstearylfumarat verbesserten Umfang und besseres Volumen ergibt, und zwar über den gesamten Bereich der verschiedenen Fettmengen.
Beispiele 12 bis 14
Weitere Versuche wurden durchgeführt, um festzustellen, welche Wirkung Natriumstearylfumarat in Verbindung mit im Laboratorium hergestellten Fetten besitzt, die Glyceryllactopalmitat in verschiedenen Konzentrationen enthalten. Die Versuche bezogen sich auf einen fettarmen weißen Teig, welcher 20% Fell " und 140%, Zucker enthielt:
Heispiel
Gcwichlsteile
... 100 I'el I
4%i Glyceryllactopalmitat Kontrolle
4% Glyceryllaclopalmitat + NaSF
6% Glyceryllactopalmitat Kontrolle
6% Glyceryllactopalmitat -I- NaSF
Spc/itisclic: Volumen
des
Kuchens in cm' μ
2,95 3,12 2.74 3,10
Mehl
Zucker 140
Wasser 100
Eiweiß (siefroren) 31
Fett*) .*! 20
Trockenmagermilch 10
Backpulver**) 6
Salz 3
*| Zusammensetzung des Fettes in Gewichtsprozent:
Beispiel 12 1.1 14
3° In jedem Fall führen 0.5% Natriumstearylfumarat zu einem verbesserten Kuchenvolumen.
Beispiele 15 bis 17
Die Versuche der Beispiele 12 bis 14 wurden wiederholt, wobei aber 12 Gewichisteile Fett an Stelle von 20 Gewichtsteilen verwendet wurden. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Hydriertes Pflanzenöl
Destillierte Monoglyccride
Glvccryliactopalmitat
40
77.5
20.5
2.0
100
75.5
20.5 4.0
100
73.5
20.5 6.0
100
**) Bei dem Backpulver handelte es sich um das Backpulver wie im Beispiel 1.
Die Fette wurden hergestellt in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise, die Wirkung des Natriumstearylfumarates (0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mehlmenge) wurde ermittelt, indem man das Vermischen und das Backen wie beschrieben vornahm: die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:
Beispiel Fett Spezifisches
Volumen
des
Kuchens
in cm'/g
15 2% Glyceryllactopalmital
Kontrolle
2% Glvceryllactopalmiint
+ NaSF
2,64
3,23
16
17
4% Glyceryllactopalmilat
Kontrolle
4% Glyceryllactopalmitat
+ NaSF
6% Glyceryllactopalmitat
Kontrolle
6% Glyceryllactopalmitat
+ NaSF
2.72
2.73
2.49
3.05
2% Glyceryllactopalmitat Kontrolle
2% Glyceryllactopalmitat + NaSF
Spezifisches Volumen (,0
des
Kuchens in cm3 u
2.92 3.20 Bei einer Verminderung der Fettmenge auf 12% verringert sich das Volumen der Kontrollkuchen erheblich, während die fumarathaltigen Kuchen ein sehr zufriedenstellendes Volumen haben.
Beispiele 18 bis 20
Die Versuche der Beispiele 12 bis 14 werden noch einmal wiederholt, wobei diesmal 6 Gewichtsteile Fett
409 632/54
i 642 564
an Stelle der 20 Gewichlsteile verwendet werden: folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Beispiel
Fell
Spc/.ifisdics Volumen
des
Kuchens in cm' ü
2.05
2.87 2,05 2.73 2,03 2.58
2% Glyeeryllactopaimitat
Kontrolle*)
2% Glyeeryllactopaimitat
+ NaSF
4% Glyceryllactopalmital
Kontrolle
4% Giyceryiiaciopaimiuii
+ NaSF
6% Glyceryllactopalmital
Konirolle
6% Glyceryllactopalmitat
+ NaSF
*| Eine Schicht nicht meßbar.
Bei dieser weiteren Verminderung der Feltnienge auf 6% wird bei den Konlrollkuchen ein scharfer Abfall im spezifischen Volumen beobachtet, während dieses bei den 0,5% Natriumstearylfumaral enthaltenden Kuchen sehr gul bleibt.
Beispiele 21 bis 23
Es wird nochmals wie in den Beispielen 18 bis angegeben gearbeitet (6% Fett ■·■■ 140% Zucker).jedoch werden dieses Mal die folgenden drei propylenglykolmonostearathaltigen Fette an Stelle der in den Beispielen 12 bis 20 genannten verwendet.
Beispiele
iGewichtspro/entl
Hydriertes Pflanzenfett
Destillierte Monoglyceridc. . .
Propylcnglykolmonostearat ...
72.5 !
65.5
20.5 20.5
7,0 TO(P
14,0
58.5 20.5 21.0
100
Das spezifische Volumen der erhaltenen Kuchen war wie folat:
Beispiel
1 ei:
7"ο Prop\lcnghkolmonoslearai
Kontrolle
Spezifisches Volumen
: lies
, Kuchens
i in cm1 ti
nicht meßbar
"(i Prop\lcniil\kolnioiiostcaral
3.09
14% Propylcnglykolmonostearat !
Kontrolle j 2.41
14" η Propvleniilykolmonostcarat
+ NaSI-Λ" 2.86
21 "ο Propylenülykolmonostearat
Kontrolle' '. j 1.91
"1I % Props lenulykolmonostearat
+ NaSF^." 2.94
Zusammen mit den genannten Fetten ergeben 0,5% Natriumstearylfumaral wieder zufriedenstellende Kuchenvolumina, während das Volumen der Kontrollkuchen sehr schlecht ist.
Beispiele 24 bis 26
Bei den vorstehenden Versuchen wurden Fette verwendet, die Monoglyceride enthalten. Die weiteren Versuche wurden mit hydrierten Pflanzenölen durchgerührt, welche 14 Gewichtsprozent Propylenglykolmonostearat ohne Zusatz von Monoglyceriden enthielten. Die Rezeplansätze für die Kuchen und die Backverfahren waren dieselben wie in den Beispielen 12 bis 20 beschrieben (140 Gewichtsprozent Zucker mil 20 Gewichtsprozent, 12 Gewichtsprozent bzw. 6 Gewichtsprozent Fett, bezogen auf die Mehlmcnge). Der Einfluß von 0,5 bzw. 1.0 Gewichtsprozent Natriumstearylfumarat, bezogen auf die Mehlmenge, wurde wie folgt bestimmt:
Beispiel
24
26
Spezifisches Volumen
des Kuchens in cm1 u
6% Feit
Kontrolle
NaSF. 0.5%
NaSF, 1,0%
12% Fett
Konirolle
NaSF. 0.5%
NaSF. 1.0%
20% Fett
Kontrolle ..
NaSF. 0,57»
NaSF. 1.0%
2.02
2.60
2.81
2.30
2,63
2.98
2,54
3.02
2.79
Es wurden ähnliche Ergebnisse erhalten wie bei den früheren Versuchen, obwohl das Volumen der Kuchen bei Fehlen von Monoglyceriden etwas geringer war. Kontrollkuchen verlieren erheblich an Volumen, wenn die Fettmengen von 20 auf 6% vermindert werden Das Volumen und die allgemeinen physikalischen Eigenschaften der Kuchen, welche Natriumstcarylfumarat enthalten, bleiben erheblich besser als die Kontrollkuchen bei jeder Fettmenge, wobei besonders gute physikalische Beständigkeit erzielt wird, wenn die Fumaratmenge bei 1.0% liegt.
Beispiel 27
Der Einfluß der Natriumstearylfumaratkonzentration wurde weiter in einem Kuchenrezept gemäß Beispiel 13 (140% Zucker — 20% Fett) untersucht, wobei diesmal jedoch ein hydriertes pflanzliches öl als Fett verwendet wurde, welches 4 Gewichtsprozent Glyeeryllactopaimitat ohne zusätzliche Monoglyceride enthielt
11
642
Kontrolle .. 0,5% NaSF 1.0% NaSF 1,5% NaSF 2,0% NaSF
Spezifisches
Gewicht des Kuchens
0,961 0,970 0,930 0,929 0,954
Spezifisches
Volumen
des Kuchens Die Bestandteile werden wie weiter vorn angegeben vermischt; danach trennt man 397 g pro Schicht ab und bäckt 25 Minuten bei 177° C. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
nicht meßbar
2,75 2,86 2,83 2,76
Bei diesen Versuchen wurden optimale Ergebnisse erzielt, wenn die Natriumstearylfumaratmenge, bezogen auf die Mehlmenge, 1,0% betrug; bei Zusatz größerer Mengen wurden keine zusätzlichen Vorteile erzielt. j
Spezifisches Bemerkungen
Volumen
in cnr'/g eingesunken, nicht
Kontrolle 2,59 befriedigend
Plus 0,5 Teile
Natriumstearyl- befriedigend
fumarat 3,67
'Beispiel
Die Wirkung von Natriumstearylfumarat in weißen Kuchen, die mit einem flüssigen Fett hergestellt werden, läßt sich mit Hilfe folgenden Rezeptes zeigen: Beispiele 29 bis 31
Ansätze gemäß folgenden Rezepten wurden vermischt und gebacken, wie im Beispiel 1 angegeben, wobei Kuchen erhalten wurden, die solchen ohne Natriumstearylfumarat überlegen waren.
Gew
Kuchenmehl Zucker Wasser Ganze Eier Fett*) Trockenmilchpulver Backpulver**) Kaliumhydrogentartrat Salz Vanille Eiweiß
ichlstcile 100 130 80 6,87 30 11,9 5,30 0,62 3,44 3,44
*) Zusammensetzung des Fettes (Gewichtsteile): Mischung aus Baumwollsamen und Sojaölen mit Glyceryllactoestern von Fettsäuren
Glyceryllactopalmital 4,0
(der zusätzliche Emulgator ist in dem flüssigen Fett gelöst).
Das Backpulver ist das Backpulver der im Beispiel 1 genannten Art.
Mehl
Zucker
Wasser
Eiweiß (gefroren)
Fett*)
Trockenmilchpulver
Backpulver, doppelt wirksam
Salz
Natriumstearylfumarat
29
100
150
110
31
20
10
1,0
Beispiel 30
100
140
100
31
20
10
0,1
100
100
100
*) Fett wie im Beispiel 1.
Die Verwertung der Erfindung kann durch gesetzliche Bestimmungen, insbesondere durch das Lebensmittelgesetz, beschränkt sein.

Claims (1)

  1. Patentai.spruch:
    Mit Backpulver hergestelltes Gebäck, welches Mehl, Zucker, Fett und einen für Lebensmittel geeigneten Emulgator enthält und bei dem das Zucker-Mehl-Verhältnis größer ist als etwa 0,9 und das Fett-Mehl-Verhältrüs unter etwa 0,35 liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebäck auch wenigstens etwa 0,1 bis zu etwa 2 Gewichtsprozent Natriumstearylfumarat, bezogen auf die Mehlmenge, enthält.
DE19671642564 1967-02-28 1967-12-23 Mit Backpulver hergestelltes Gebäck Expired DE1642564C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US61917767A 1967-02-28 1967-02-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1642564A1 DE1642564A1 (de) 1972-06-15
DE1642564B2 DE1642564B2 (de) 1974-01-17
DE1642564C3 true DE1642564C3 (de) 1974-08-08

Family

ID=24480772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671642564 Expired DE1642564C3 (de) 1967-02-28 1967-12-23 Mit Backpulver hergestelltes Gebäck

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE708847A (de)
DE (1) DE1642564C3 (de)
FR (1) FR1559746A (de)
GB (1) GB1164919A (de)
NL (1) NL6717512A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002979A1 (de) 2008-07-31 2010-02-04 Dressler, Thomas Knüppelkuchenteig sowie Wickelvorrichtung, Grillvorrichtung, Lagervorrichtung und Streuvorrichtung für die Verarbeitung eines Knüppelkuchenteiges

Also Published As

Publication number Publication date
DE1642564A1 (de) 1972-06-15
DE1642564B2 (de) 1974-01-17
NL6717512A (de) 1968-08-29
BE708847A (de) 1968-07-02
GB1164919A (en) 1969-09-24
FR1559746A (de) 1969-03-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69401498T2 (de) Backfette und diese enthaltenden teige
DE69303829T2 (de) Backfettersatz mit niedrigem fettgehalt für bäckereiprodukte
DE68902435T2 (de) Fettzusammensetzung.
DE1195245B (de) Verfahren zur Herstellung von brotartigen, hefefreien Gebaecken
DE1642539B2 (de) Verfahren zur herstellung von backwaren
DE1959937C3 (de) Trockengemische auf Mehlgrundlage für die Heimbäckerei sowie ihre Verwendung zur Herstellung vom Heimgebackenem aus Hefeteig
DE2740245A1 (de) Verfahren zum herstellen einer backware und backware
DE1642564C3 (de) Mit Backpulver hergestelltes Gebäck
DE1442001A1 (de) Essbares plastisches Emulsionsfett von Art einer OEl-in-Wasser-Emulsion zur Verwendung bei der Herstellung blaetterteigartigen Backwaren und Verfahren zur Herstellung derselben
DE2339917C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Waffeln
DE1292601B (de) Verfahren zur Herstellung eines plastischen Backfettes
DE1200796B (de) Verfahren zur Herstellung von als Backhilfs-mittel dienenden Citronensaeure-Fettsaeure-glycerid-Triestern
DE648829C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuchen
DE1442042C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mehl zusammensetzungen
DE743359C (de) Verfahren zur Brotbereitung unter Verwendung eines Teigbeischlages aus Kartoffelerzeugnissen
DE2006418C3 (de) Proteinfreie Grundmasse zur Her stellung von Kunstschlagsahne sowie die Verwendung der Grundmasse zur Herstel lung von Ol in Wasser Emulsionen
DE715793C (de) Verfahren zum Herstellen von Backwaren aus Hefeteigen
DE2417530A1 (de) Verfahren zur herstellung eines proteinreichen nahrungsmittels
DE655372C (de) Verfahren zur Herstellung von Gebaecken mit mehr Zucker- als Mehlgehalt
DE2309254C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Brot und dgl. Backwaren
DE1183452B (de) Verfahren zur Herstellung von pastenfoermigen, waermestabilen Wasser-in-OEl-Emulsionen fuer Backzwecke
DE1642563B2 (de) Verfahren zur Verlängerung der Frischhaltezeit von aus Hefeteig hergestellten Backwaren
DE917535C (de) Verfahren zur Herstellung von Nahrungsmitteln aus partiellen Estern von mehrwertigenAlkoholen mit hochmolekularen Fettsaeuren
DE1937433C3 (de) Verbesserung von backpulver- und hefegetriebenen Backwaren
DE2302964B2 (de) Verfahren zur herstellung von fertigen gemischen zur herstellung von tortenboeden oder keks

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)