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DE1642102A1 - Maschine zum Sterilisieren und Fuellen von Behaeltern - Google Patents

Maschine zum Sterilisieren und Fuellen von Behaeltern

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Publication number
DE1642102A1
DE1642102A1 DE19671642102 DE1642102A DE1642102A1 DE 1642102 A1 DE1642102 A1 DE 1642102A1 DE 19671642102 DE19671642102 DE 19671642102 DE 1642102 A DE1642102 A DE 1642102A DE 1642102 A1 DE1642102 A1 DE 1642102A1
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DE
Germany
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container
filling
machine according
sterilizing
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19671642102
Other languages
English (en)
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DE1642102B2 (de
DE1642102C3 (de
Inventor
Pavey John Anthony
Branch Sydney Frank
Hansen William Frederick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT RES DEV
Original Assignee
NAT RES DEV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from GB5507466A external-priority patent/GB1212503A/en
Application filed by NAT RES DEV filed Critical NAT RES DEV
Publication of DE1642102A1 publication Critical patent/DE1642102A1/de
Publication of DE1642102B2 publication Critical patent/DE1642102B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1642102C3 publication Critical patent/DE1642102C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0073Sterilising, aseptic filling and closing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B55/00Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
    • B65B55/02Sterilising, e.g. of complete packages
    • B65B55/04Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B55/00Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
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    • B65B55/10Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging by liquids or gases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • B67C2003/2688Means for filling containers in defined atmospheric conditions
    • B67C2003/2691Means for filling containers in defined atmospheric conditions by enclosing one container in a chamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Maschine zum Sterilisieren und Füllen von Behältern Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Sterilisieren und Füllen von Behältern, bei welcher das Sterilisieren und Füllen an der gleichen Station durchgeführt wird.
  • Maschinen zum Sterilisieren und Füllen von Behältern weisen im allgemeinen Füllventile auf, welche in geöffnetem Zustand Füllgut aus einem Vorrats- oder Sammelbehälter den vorher sterilisierten Behältern zuführen. Beim Sterilisieren der Behälter ist es gewöhnlich wünschenswert, das Sterilisationsmedium von den Füllventilen fernzuhalten, da dieses sonst in die Füllventile eindringen und das im Vorrats- oder Sammelbehälter befindliche Sullgut verderben kann0 Aufgabe der Erfindung ist der Schutz der Füilventile gegen das Sterilisationsmedium und gegen Verunreinigungen aus der Atmosphäre.
  • Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung eine Maschine zum Sterilisieren und Füllen von Behältern, die durch jeweils an Maschinenstationen angeordnete Einrichtungen zum Sterilisieren der Behälter, ferner durch von oberhalb der Behälter aus betätigbare Füllventile zum Füllen der Behälter und durch Sperrorgane gekennzeichnet ist1 die aus einer jeweils zwischen dem Behälter und dem Füllventil gelegenen Stellung, in welcher sie das Sterilisationsmedium während des Behältersterilisiervorganges vom Füllventil fernhalten und dieses gegen beim Eine und Ausbringen des Behälters in die Füllen station und aus der Füllstation eindringende atmosphärische Verunreinigung schützen, in im wesentlichen waagrechter Richtung in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie das Füllen des Behälters durch das Füllventil zulassen, Die Sperrorgane können mit einer Einrichtung verbunden sein, welche eine Sterilisation der Behälterverschlüsse durch das Sterilisiermedium während der Behältersterilisierstation gestattet. Die Behälterverschlüsse können den Sperrorganen längs einer Bahn zugeführt werden, die außerhalb der Bahn verläuft, längs welcher die Behälter der betreffenden Maschinenstation zugeführt werden0 Die Behälterverschlüsse können aber auch zusammen mit den zu füllenden Behältern, auf diesen aufliegend angeliefert werden, in welchem Falle die Behälterverschlüsse mittels mit den Sperrorganen zusammenwirkender Einrichtungen vor dem Sterilisieren von den Behältern abgenommen werden.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und zwar zeigen: Figur 1 einen teilweise geschnittenen Aufriß einer erfindungsgemäßen Maschine zum Vorwärmen, Sterilisieren und Füllen von Milchflaschen, Figur 2 eine Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellte Maschine, wobei Teile derselben der übersichtlicheren Darstellung halber weggelassen sind, Figur 3 eine Schnittansicht einer der Sterilisier-und Füllstationen der in Figur 1 dargestellten Maschine9 Figur 4 eine Schnittansicht längs der Ebene IV-IV in Figur 3, welche die Teile in einer ersten Betriebsstellung zeigt, Figur 5 eine der Figur 4 ähnliche Schnittansicht, welche die Teile in einer anderen Betriebsstellung zeigt, Figur 6 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Teiles der in Figur 1 dargestellten Maschine und Figur 7 eine der Figur 3 ähnliche Schnittansicht, welche Teile einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • In den Figuren 1 und 2 der Zeichnungen ist eine Maschine zum Vorwärmen, Sterilisieren und Füllen von Flaschen dargestellt. Die Maschine ist zum Füllen von Milchflaschen bestimmt, eignet sich jedoch auch zum Füllen von Flaschen mit anderen Flüssigkeiten, z. B. mit flüssigen Arzneimitteln, Getränken oder klaren Suppen.
  • Die Maschine besitzt einen Unterbau 1, auf welchem eine drehbare Vorwärmvorrichtung 2 und eine drehbare Sterilisier- und Füllvorrichtung 3 angeordnet ist.
  • Die vorzuwärmenden, zu sterilisierenden und zu füllenden Flaschen 4 werden längs eines Förderers 5 einem Sternrad bzw. Schaltstern 6 zugeführt, der dazu dient, die Flaschen in Zusammenwirkung mit einer halbkreisförmigen Führung 7 der Reihe nach auf die umlaufende Vorwärmvorrichtung 2 zu bringen. Je eine der Flaschen 4 wird jeweils in Aufeinanderfolge in jede einer Anzahl von Vorwärmstationen 8 gebracht.
  • Jede der Vorwärmstationen 8 besitzt jeweils einen jeweils am oberen Ende eines angetriebenen jeweils durch eine im Unterbau 1 befindliche Einrichtung vertikal auf-und abbeweglichen Schaftes 9'gehaltenen Hubteller 9, ferner eine ebenfalls von einem vertikal auf- -und abbeweglichen zum Schaft 9' gleichachsigen und ebenfalls durch eine im Unterbau 1 enthaltene Einrichtung angetriebenen Schaft 10'gehaltene Hülse 10 und einen Vorwärmkopf 11.
  • Die Einrichtungen für den Antrieb der Schäfte 9' und 10' können stationäre Kurvenbahnen sein, an denen den Schäften zugeordnete Kurvenfolgeorgane anliegen, oder die Schäfte 9', 10'können durch pneumatische Einrichtungen angetrieben werden.
  • Nachdem eine Flasche 4 auf einen Hubteller 9 gebracht worden ist, wird. der letztere durch seinen Schaft 9' so angehoben, daß die Mündung der Flasche gegen eine Dichtung 12 gedrückt wird, welche die Flasche abdichtet, Hierauf wird die Hülse 10 um die Flasche herum angehoben, bis ihr oberes Ende mit einer Dichtung 13 zusammenwirkt. Die Hülse 10 ist an ihrem unteren Ende ebenfalls abgedichtet.
  • Hierauf wird Wasserdampf durch einen Kanal 14 in den Raum außerhalb der Flasche 4 und innerhalb der Hülse 10 eingeleitet. Der Wasserdampf dient dazu, die Flasche 4 so ZU erwärmen, daß bei der nachfolgenden Sterilisation des Flascheninneren durch den Dampf nur eine geringe oder keine Kondensation des Sterilisierdampfes innerhalb der Flasche stattfindet.
  • Nachdem die Flasche vorgewärmt worden ist1 werden die Hülse 10 und der Hubteller 9 bis zu der Stelle abgesenkt, an welcher die Flasche an einem weiteren Sternrad 15 eintrifft, welches die Flasche in Zusammenwirkung mit einer kreisförmig gekrümmten Fuhrung 16 von der Vorwärmvorrichtung 2 weg zur Sterilisier- und Füllvorrichtung 3 fördert0 Eine oberhalb des Sternrades 15 angeordnete Vorrichtung 100 setzt jeweils einen Flaschenverschluß auf den Hals jeder Flasche auf, die sich unter der Vorrichtung 100 hindurchbewegt0 Der betreffende Flaschenverschluß wird dann auf der Flasche ruhend zusammen mit dieser weiterbewegt.
  • Die Sterilisier- und Füllvorrichtung besitzt eine Anzahl von Stationen 17, welche in bestimmter Beziehung den Stationen 8 der Vorwärmvorrichtung 2 ähnlich sind.
  • Jede Station besitzt-åeweils einen jeweils am oberen Ende eines vertikal auf- und abbeweglichen, durch eine innerhalb des Unterbaus 1 angeordnete Einrichtung angetriebenen Schaftes 18'gehaltenen Hubteller 18, ferner eine, von einem vertikal auf- und abbeweglichen, zum Schaft 18' gleichachsigen und ebenfalls durch eine innerhalb des Unterbaus 1 angeordnete Einrichtung angetriebenen Schaft 19' gehaltene Hülse 19 und einen Kopf 20. Die Schäfte 18', 19' können mittels einer stationären Kurvenbahn angetrieben werden, an der mit den Schäften verbundene Kurvenfolgeorgane anliegen Gegebenenfalls können die Schäfte auch durch pneumatische Mittel angetrieben werden. Den Hubtellern 18, den Hülsen 19 und den Köpfen 20 kann durch eine im Unterbau 1 angeordnete Einrichtung gemeinsam eine Umlaufbewegung um eine vertikale Achse mitgeteilt werden.
  • Durch das Sternrad 15 wird auf jeden der Hubteller 18 jeweils eine der Flaschen gebracht, wobei sich die um den eine Flasche aufnehmenden Hubteller 18 herumgreifende Hülse in ihrer abgesenkten Stellung befindet. Sodann wird die Hülse in ihre oberste, in Figur 3 dargestellte Stellung angehoben, in welcher das obere Ende der Hülse 19 mit einer Dichtung 21 zusammenwirkt. Das untere Ende der Hülse 19 gleitet über eine Dichtung 22 und der vertikale Schaft des Hubtellers 18 gleitet innerhalb einer Dichtung 23.
  • Jeder Kopf 20 besitzt ein Füllventil 24, ein in diesem in im wesentlichen waagrechter Richtung gleitbar gelagertes Sperrorgan 25 und eine Leitung 26 für den Durchtritt von Wasserdampf und Luft.
  • Das Füllventil 24 ist im wesentlichen gleichachsig zum Hubteller 18 und zur Hülse 19 oberhalb der Ebene des Sperrorgans 25 angeordnet. Das Füliventil 24 weist einen vertikalen Schaft 27 auf, der mit einem oberen Gehäuseteil 28 des Kopfes verbunden ist. Der Schaft 27 ist an seinem unteren Ende zu einer kegelstumpfförmigen Fläche 29 ausgebildet, die gegen einen Ventilsitz 30 anliegt.
  • Der Schaft 27 ist in einem vertikalen Kanal 31 angeordnet, der zum Teil durch den oberen Gehäuseteil 28 und zum Teil durch einen Balg 32 sowie zum Teil durch eine Ventilhülse 33 gebildet wird. Der Ventil sitz 30 ist am unteren Ende der Ventilhülse 33 gebildet und die Anordnung des Ventil sitzes 30 und der Schaftfläche 29 ist derart, daß bei Aufwärtsbewegung der Ventilhülse 33 das untere Ende des Kanals 31 für eine Flüssigkeitsströmung zwischen dem Ventilsitz 30 und der Fläche 29 geöffnet wird. Der Kanal 31 ist an seinem oberen Ende zum Inneren eines sterilen Füllerkessels oder dergl. 34 offen, der zusammen mit den Köpfen 20 umläuft.
  • Eine innerhalb des Balges 32 gleichachsig zum Schaft 27 angeordnete Feder 35 erstreckt sich zwischen dem oberen Gehäuseteil 28 und der Ventilhülse 32 derart, daß die letztere nach unten in dichtende Auflage auf die Ventilfläche 30 des Ventilschaftes 27 gedrängt wird.
  • Die Hülse 32 gleitet innerhalb eines Dichtungsringes 36.
  • Ein weiterer Dichtungsring 37 ist unterhalb der Ventilhülse 33 angeordnet und ruht auf einer Leiste 38.
  • An der Unterseite des Sperrorgans 25 sind zwei Backen 50, 51 einer Behälterverschluß-Greifvorrichtung angeordnet. Die Backen 50 51 sind mit dem Sperrorgan 25 mittels Zapfen 52, 53 gelenkig verbunden. Jede Backe 509 51 hat in der Draufsicht (Figuren 4 und 5) ein gekrümmtes Innenprofil, das, wie bei 54 gezeigt ist, jeweils so geformt ist, daß zwischen ihnen jeweils ein Behälterverschluß, z.B eine Flaschenkappe 55 gehalten werden kann.
  • Die den Zapfen 52, 53 abgelegenen Enden der Backen 50, sind bei 56 mit Lenkern 57, 58 gelenkig verbunden, welche ihrerseits durch einen gemeinsamen Zapfen 59 mit einer Verbindungsstange 40 verbunden sind.
  • Eine Zugfeder 60 drängt die Backen 50 51 zueinander hin.
  • Die Verbindungsstange 40 erstreckt sich durch vom Kopf gehaltene Dichtungen 110 hindurch zur Drehachse der Sterilisier- und Füllvorrichtung 3 hin. Die Dichtungen 110 dienen zur Fernhaltung der Außenluft von dem innerhalb des Kopfes und der Hülse gelegenen Raum, lassen jedoch eine Bewegung der Stange 40 in diesen Raum hinein und aus diesem heraus zu. Das der Drehachse näher gelegene Ende der Stange 40 ist durch ein vertikales Verbindungsglied 41 mit einer oberen Stange 42 verbunden, welche oberhalb der Stange 40 und parallel zu dieser angeordnet ist. Die obere Stange 42 trägt ein Kurvenfolgeorgan in Form zweier Rollen 43 und 44, die in einen Radialschlitz 45 des Kopfes hineinragen, und einer Rolle 46 die an einer Kurvenbahn 47 der Unterseite einer stationären und nicht mit den Köpfen 20 umlaufenden Scheibe 48 anliegt. Die Rollen 43, 44 und der bohlitz 45 beschränken die Bewegung der oberen Stange 42 in radialer Richtung und die Kurvenbahn 47 sowie die Rolle 46 dienen dazu, die obere Stange 42, das Glied 41 und die Stange 40 in radialer Richtung in Ubereinstlmmung mit der Form der Kurvenbahn 47 zu bewegen, wenn der Kopf mit Bezug auf die Scheibe 48 umläuft Die Kurvenbahn 47 ist endlos und hat ein über ihren Umfang mit Bezug auf die Drehachse veränderliches Radialprofil, so daß das Sperrorgan 25 entweder die in Figur 3 gezeigte Stellung oder eine Stellung einnehmen kann, in welcher es sich unterhalb des Füllen ventils befindet. Die Backen 50, 51 können geschlossen oder geöffnet werden, wenn sich das Sperrorgan in seiner Stellung unterhalb des Füllventils befindet.
  • Wenn die Stange 40 aus ihrer in Figur 4 dargestellten Stellung heraus radial nach außen bewegt wird, wird das Sperrorgan 25 gemeinsam mit der Stange 40 durch die Lenker 57, 58, die Backen 50, 51 und die Gelenkzapfen 59, 56, 52, 53 bewegt. Das Sperrorgan 25 wird bei dieser Gleitbewegung durch im Kopf geformte Führungen geführt. Wenn sich das Sperrorgan 25 unterhalb des Füllventils befindet, liegt sein radial äußeres Ende an einem Anschlag 62 an, der eine weitere radiale Auswärtsbewegung des Sperrorgans 25 verhindert. Eine weitere radiale Auswärtsbewegung der Stange hat also zur Folge, daß die Backen 50, 51 entgegen der Wirkung der Feder 60 geöffnet werden. Eine ringförmige Dichtung 49 aus einem Material, das durch die auftretenden erhöhten Temperaturen oder durch die Gleitbewegung des Sperrorgans 25 nicht nachteilig beeinflußt wird, ist im Kopf gleichachsig zum Fiillventil gehalten und hat einen Ansatz, der sich so nach unten erstreckt, daß er auf der Oberseite des Sperr-Organs 25 aufliegt, wenn das letztere sich unterhalb des Füllventil 5 befindet.
  • Der Kanal 26 erstreckt sich von einem Raum 65 unterhalb der Bahn des Sperrorgans 25 zu einem Kopfteil 66, der auf der Fläche eines seitlichen Vorsprungs 67 des sich nicht drehenden Mittelteils der Maschine aufliegt und sich mit Bezug auf die erwähnte Fläche gemeinsam mit den Köpfen 20 dreht.
  • Der seitliche Vorsprung 67 weist nicht gezeigte Kanäle auf, die zu nicht gezeigten Teilen seiner an der entgegen gesetzten Fläche des Kopfteils 66 anliegenden Fläche führen Einem der Kanäle wird Wasserdampf zugeführt und dadurch ein Unterdruck in dem anderen der Kanäle des seitlichen Vorsprunges 67 erzeugt. Der Kopfteil 66 und der seitliche Vorsprung 67 wirken als Drehschieber, welcher die Zufuhr von Wasserdampf bzw. die Vakuumwirkung im Kanal 26 in entsprechenden Zeitintervallen steuert.
  • Das Vakuum kann durch beliebige geeignete Einrichtungen erzeugt werden, z. B. durch eine Vakuumpumpe oder durch eine Dampfsaugstrahlpumpe.
  • Der Füllerkessel 34 dreht sich,wie erwähnt, zusammen mit den Köpfen 20o Da die in die Behälter zu füllende Flüssigkeit, z.B. Milch, in sterilem Zustand gehalten werden muß1 muß die Flüssigkeit dem Füllerkessel längs einer Bahn zugeführt werden, von welcher die Außenluft ferngehalten wird. Es ist daher eine Verbindung zwischen einem sich nicht drehenden Vorratsbehälter und dem sich drehenden Füllerkessel 34 erforderlich. Figur 6 zeigt eine solche Verbindung, die innerhalb des in Figur 1 dargestellten Gehäuses 70 angeordnet ist.
  • Das obere Ende des Füllerkessels 34 weist einen Hals 71 auf, an dem ein ringförmiger Bund 72 befestigt ist, dessen Oberseite sich mit dem oberen Ende des Halses 71 in der gleichen Ebene befindet. Der Bund ist mit einer Umfangsnut 73 versehen0 Ein Endteil 74 einer Zuführungsleitung liegt koaxial zu dem Hals 71 und hält an seinem Ende einen Flansch 75.
  • Der Flansch 75 weist einen sich nach unten erstreckenden Rand 76 auf, der oberhalb der Nut 73 mit Gleitsitz um den Umfang des Bundes 72 herumgreift.
  • Der Rand 76 ist in gleichmäßigen Abständen um die gemeinsame Achse des Halses 71 und des Leitungsendteils 74 herum mit vier Öffnungen 77 versehen, deren Achsen parallel zu dieser gemeinsamen Achse verlaufen.
  • Ferner sind vier druckmittelbetätigbare Kolben-Zylinder-Anordnungen 78 vorgesehen, deren Zylinder 79 in den Flansch 75 jeweils im oberen Teil der Bohrungen 77 eingeschraubt und mit Sicherungsmuttern 80 gesichert sind.
  • Die Kolben der Zylinder-Kolben-Anordnungen 78 sind mit Kolbenstangen 81 verbunden, die durch die entsprechenden Bohrungen 77 hindurch aus den Zylindern 79 herausragen.
  • Ein in der Nut 73 des Bundes 72 gleitender aufgeschnittener Ring 82 ist mit vier Öffnungen 83 versehen, durch deren jede je eine der vier Kolbenstangen 81 hindurchragt. Jede Kolbenstange 81 ist an dem Ring 82 mittels je zweier Muttern 84 und 85 befestigt.
  • Der Flansch 75 weist eine Stirnfläche 86 auf, die in dichtender Anlage an einer entsprechenden Gegenfläche 87 des Bundes 72 liegt. Mit einer der Flächen 86, 87 ist eine Scheibe aus Ulon verklebt, die eine metallische Berührung zwischen den beiden Flächen verhindert.
  • Wenn die vier Kolben- Zylinder-Anordnungen 78 im Sinne einer Zuruckziehlmg ihrer Kolben betrieben werden3 werden die Teile 72 und 75 so belastet, daß die Dicht-Flächen 86 und 87 gegeneinander gepreßt werden und ein Fliissigkeitsaustritt zwischen den Flächen 86 und 87 am Leitungsende 74 verhindert wird, während trotzdem eine Drehung des Füllerkessels 34 sowie des Halses 71 und des Bundes 72 mit Bezug auf das Leitungsende 74 und den Flansch 75 möglich ist. Während dieser relativen Drehbewegung gleitet also die Fläche 87 über der Fläche 86 und die Flächen der Nut 73 gleiten über die Flächen des aufgeschnittenen Ringes 82.
  • Zum Reinigen der Kupplung werden die Kolben-Zylinder-Anordnungen 78 im Sinne eines Ausschubes ihrer Kolben betätigt, was zur Folge hat, daß die Flächen 86, 87 um einen kleinen, durch die Linien A und B angegebenen Betrag auseinanderbewegt werden. Das Reinigungsmedium kann dann so durch die Kupplung hindurchgeleitet werden, daß es am Leitungsende 74 zwischen den Flächen 86, 87 radial nach außen ausströmt, wodurch diese Flächen gereinigt werden.
  • Damit das Medium an den radial äußeren Umfängen der Flächen 86, 87 austreten kann, ist die radial innere zylindrische Fläche des Randes 76 mit nicht gezeigten Nuten versehen. Das Sterilisieren der Kupplung kann in ähnlicher Weise geschehen.
  • Die Abdichtung zwischen dem Leitungsende 74 und dem Hals 71 lä#t sich dadurch wieder von neuem herstellen, daß die Kolben-Zyiinder-Anordnungen im Sinne der Zurückziehung ihrer Kolben betätigt werden.
  • Bei Betrieb der Maschine werden die Flaschen 4 in Reihe längs des Förderers 5 zugeführt, einzeln nacheinander durch das Sternrad 6 erfaßt und von diesem mit Hilfe der Führung 7 umgelenkt und einzeln auf die Hubteller 9 aufgesetzte Nach dem Verlassen des Sternrades 6 werden die Jeweils den Hubteller 9 zugeordneten Hülsen 10 zusammen mit den darauf aufgesetzten Flaschen 4 so angehoben, da# deren obere Enden an den Dichtungen 13 anliegen. Wenn sich die Vorwärmvorrichtung 2 weiterdreht, werden die Hubteller 9 weiter so angehoben, daß die Flaschenhälse ar der Dichtung 12 zur Anlage kommen und das Innere der Flaschen 4 jeweils von dem nun nach außen abgeschlossenen Inneren der Hülsen 10 abgetrennt ist. Nach dieser Abtrennung des Flascheninneren wird durch den Kanal 14 Wasserdampf in das Hülseninnere eingeleitet. In das abgetrennte Flascheninners tritt Lgin Wasserdampf ein. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Vorwärmvorrichtung derart ist, daß, bevor die Flaschen die Vorwärmvormichtung 2 verlassen, diese so ausreichend erwä@mt worden sind, da# beim nachfolgenden Einleiten von Wasserdampf in die Flaschen im wesentlichen keine Kondensation innerhalb der Flaschen stattfindet.
  • Wenn sich die einzelnen Flaschen 4 dem Sternrad 15 nähern, werden die einzelnen Hülsen 10, nachdem der Wasserdampf aus ihrem Inneren abgelassen wurde, abgesenkt. Sodann werden die Hubteller 9 abgesenkt und die Flaschen 4 werden dann durch das Sternrad 15 erfaßt und mit Hilfe der Fuhrung 16 zur Sterilisier- und Füllvornchtung 3 weitertransportiert.
  • Während der Bewegung durch das Sternrad 15 werden auf die Hälse der Flaschen 4 mittels einer Kappenzuführungsvorrichtung 100 Kappen 55 aufgesetzt.
  • Die Flaschen 4 mit den aufgesetzten Kappen 55 werden mittels des Sternrades 15 auf die Hubteller 18 der umlaufenden Sterilisier- und Füllvorrichtung 3 gebracht. Wenn sich die betreffende Station mit der gerade vorgewärmten Flasche 4 vom Sternrad 15 wegbewegt, wird die Hülse 19 so angehoben, daß ihr oberes Ende gegen die Dichtung 21 anliegt. Sodann wird der Hubteller 18 angehoben Das Verschlu#organ 25 befindet sich zu diesem Zeitpunkt unterhalb des Füllventils und befindet sich immer Lann in dieser Stellung, wenn die Hülse 19 von der Dichtung 21 abgesenkt wird, so daß infolge der Anlage des Verschlußorgans 25 an der Dichtung 49 die Unterseite des Füllventils von der Außenluft abgetrennt ist0 Der Hubteller 18 wird jeweils so weit angehoben, bis die auf der Flasche ruhende Kappe 55 an der Unterseite des Verschlußorgans 25 zur Anlage kommt Die Backen 50, 51 sind zu diesem Zeitpunkt offen, da die Stange 40 unter der Steuerung der Kurvenbahn 47 voll radial nach augen bewegt worden ist. Wenn die Kappe 55 an die Unterseite des Verschlußorgans 25 heraufbewegt worden ist, bewegt sich die Verbindungsstange 40 unter der Steuerung der Kurvenbahn 47 um einen kleinen Betrag radial nach innen, damit die Backen 50, 51 sich an der Kappe 55 schließen und diese erfassen können, ohne daß eine radiale Einwärtsbewegung des Verschlußorgans 25 stattfindet, Der Hubteller 18 wird dann zusammen mit der auf ihm befindlichen Flasche abgesenkt, während die Kappe von den Backen 50, 51 gehalten wird. In diesem Drehstadium des Kopfes 20 und damit des Kopfteils 66 mit Bezug auf den seitlichen Vorsprung 67 wird auf den Kanal 26 ein Unterdruck ausgeübt, da der Kanal 26 über den Raum 55 in offener Verbindung mit dem Inneren der Hülse steht, welcher sich auch auf das Flascheninnere erstreckt, da das Flascheninnere nicht abgetrennt ist. Das Rülseninnere ist teilweise evakuiert.
  • Durch eine weitere Drehung des Kopfes 20 wird der im Kopfteil 66 befindliche Kanal an der im seitlichen Vorsprung 67 befindlichen Unterdrucköffnung vorbei zur Dampföffnung des seitlichen Vorsprunges 67 bewegt.
  • Bei dieser Bewegung zwischen diesen beiden Öffnungen wird das innerhalb der Hülse 19 herrschende Teilvakuum aufrechterhalten. Sodann wird in das Innere der Hülse 19 und der Flasche 4 Wasserdampf eingeleitet. Infolge des kurz zuvor dort noch herrschenden Teilvakuums kann der Wasserdampf mit allen Teilen des Flascheninneren und des Halsinneren und der Kappe 55 in Berührung kommen und diese sterilisieren, ohne daß das Vorhandensein von Luft atmosphärischen Druckes eine Störwirkung hervorrufen kann. Die Flasche und die Kappe werden hierdurch sterilisiert, und da die Flasche 4 vorgewärmt ist, findet im wesentlichen keine Kondensation des sterilisierenden Wasserdampfes innerhalb der Flasche 4 statt.
  • Der sterilisierende Dampf wird durch das Zusammenwirken der Dichtung 49 mit dem Sperrorgan 25 am Erreichen der Unterseite des Eillventils gehindert.
  • Falls die Dichtung 49 versagen würde, wenn das Innere der Hülse 19 teilweise evakuiert wird würde auch die Dichtung 26 das Einströmen atmosphärischer Luft verhindernd Wenn die Dichtung 49 ausfällt wenn das Innere der Hülse sterilisierenden Wasserdampf enthält, dann läßt die Dichtung 49, da sie, wie dargestellt, U-förmigen Querschnitt hat, den im Hohlraum oberhalb des Sperrorgans befindlichen unter Druck stehenden Wasserdampf zur Außenluft austreten, so daß der Aufbau eines Dampfdruckes an der Unterseite des Füllventils verhindert wird. Daher wird, selbst wenn die Dichtung 49 ausfällt, eine Verunreinigung der in die Flasche 4 einzuleitenden Flüssigkeit verhindert.
  • Die Wasserdampfzufuhr durch den Kanal 26 wird anschließend abgeschaltet und der Kanal 26 wird über den seitlichen Vorsprung 67 entlüftet0 Die Verb indungs stange 40 wird dann unter der Steuerung der Kurvenbahn 47 radial nach innen bewegt und das Verschlußorgan 25 wird, da eine Bewegung der Backen 50, 51 zueinander infolge der Anwesenheit der dazwischen befindlichen Kappe 55 verhindert wird, radial nach innen in seine in Figur 4 dargestellte Stellung bewegt.
  • Der Hubteller 18 wird dann in eine Stellung angehoben, in welcher nicht nur der Hals der Flasche 4 an der Dichtung 37 anliegt, sondern diese auch aufwärts in Anlage an die Hülse 33 bewegt wird, wodurch die letztere entgegen der Wirkung der Feder 35 aufwärtsbewegt wird, so daß die Ventilsitzfläche 30 von der Schaftfläche 29 wegbewegt wird und daher Flüssigkeit durch die Ventilhülse 33 und den Balg 32 hindurch nach unten in die Flasche hineinfließen kann. Die aus der Hülse 33 und aus dem Balg 32 herausfließende Flüssigkeit wird natürlich durch eine Flüssigkeitsnachströmung aus dem Füllerkessel 34 ersetzt, die ihrerseits durch den Flüssigkeitszustrom aus einem weiteren Vorr&tsbehälter über das Leitungsende 44 ;nd den Hals 71 ergänzt wird.
  • Der Hubteller wird sodann abgesenkt, so daß die Ventilhülse 33 und die Dichtung 37 dem Flaschenhals nach unten folgen, wobei eine Abdichtung mit dem Flaschenhals aufrechterhalten und ein Herausspritzen von Flüssigkeit aus der Flasche verhindert wird.
  • Die Abwärtsbewegung der Ventilhülse 33 kommt durch die Anlage der Ventilsitzfläche 30 an der Schaftflüche 29 zum Stillstand, wodurch außerdem ein weiteres Abwärtsströmen von Flüssigkeit verhindert wird. Wie ersichtlich, ist, da der Schaft 27 sich bis unterhalb der Schaftfläche 29 in den Hals der Flasche 4 hineinerstreckt, das in der Flasche befindliche Flüssigkeitsvolumen etwas geringer als das Volumen der Flasche selbst.
  • Der Hubteller 18 wird dann so lange weiter abgesenkt, bis sich das obere Ende des Flaschenhalses in der Bahn des Verschlußorgans 25 und der Kappe 55 befindet.
  • Das Verschlußorgan 25 wird nun zusammen mit der noch von den Backen 50 51 gehaltenen Kappe 55 radial nach außen in eine Stellung bewegt, in welcher sich das Verschlußorgan 25 unterhalb des Füllventils befindet und am Anschlag 62 anliegt. Hierauf wird der Hubteller 18 angehoben. Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß der innerhalb des Halses oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der Flasche befindliche Raum nun restlichen Wasserdampf und etwas restliche sterilisierte Luft enthält, vorausgesetzt, daß das vorher erzeugte Vakuum kein volles Vakuum war. Der Flaschenhals wird also durch eine weitere Aufwärtsbewegung des Hubtellers 18 fest nach oben an die Kappe angepreßt. Die Verbindungsstange 40 wird dann weiter radial nach außen bewegt, so daß sich die Backen 50, 51 auseinanderbewegen und ihren Griff an der Kappe 55 lGienX zu welchem Zeitpunkt sich das VersclduPorgan 25 in Anlage am Anschlag 62 befindet0 Der restliche Wasserdampf wird in dem unterhalb der Kappe 55 innerhalb der Flasche befindlichen Raum kondensiert, so daß die Kappe 55 durch ein Teilvakuum auf der Flasche gehalten wird0 Der Hubteller 18 und die Hülse 19 werden dann jeweils vor dem Eintreffen der Station 20 am Sternrad 101 abgesenkt, welch letzteres die Flasche 4 unter Mithilfe der Führung 102 auf den Förderer 5 und zu einer nicht gezeigten Station bewegt, an welcher die Kappe auf den Hals der Flasche aufgepreßt bzw aufgebogen wird0 Diese Aufpreß- und Aufbiegestation braucht nicht vorgesehen zu sein, wenn eine andere Einrichtung zur Befestigung der Kappe an der Flasche vorhanden ist.
  • An jeweils ein und derselben Station wird also gemäß der Erfindung die Flasche und die Kappe sterilisiert, die Flasche mit Flüssigkeit gefüllt und mit einer Kappe versehen, wobei alle diese Vorgänge in einer sterilen Atmosphäre vor sich gehen.
  • In Figur 7 ist eine andere Ausführungsform des VerschluS-organs und der Kappenhalteeinrichtung dargestellt0 Es werden nur diejenigen in Figur 7 dargestellten Teile, welche das Verschlußorgan und dessen Arbeitsweise betreffen, nachstehend beschrieben, auch wenn andere in Figur 7 dargestellte Teile in ihrer baulichen Gestaltung von entsprechenden Teilen in Figur 3 abweichen.
  • Bei der in Figur 7 dargestellten Ausführungsform ist ein Verschlußorgan 150 vorgesehen, das zwischen einer radial inneren und einer radial äußeren Stellung in einer im wesentlichen ähnlichen Weise wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform der Erfindung verschiebbar ist, Bei der Ausführungsform nach Figur 7 ist jedoch ein verstellbarer Anschlag 151 zur Festlegung der radial äußeren Stellung des Verschlußorgans 150 vorgesehene Das Verschlußorgan 150 wirkt außerdem in seiner radial äußeren Stellung mit einer Dichtung 152 zusammen. Die Dichtung 152 ist in ihrer Form und in ihrem Zweck der Dichtung 49 ähnlich.
  • Bei der in Figur 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Verschlußorgan 150 mit einem nach unten gerichteten Flansch 153 versehen, der eine Nut 154 zur Aufnahme des nach außen gerichteten Randes 155 einer Kappe 156 aufweist Eine Nase 157 ist mit Bezug auf das Verschlußorgan in waagrechter radialer Richtung verschiebbar, Die Nase wird durch eine nicht gezeigte Feder mit Bezug zur Sterilisier- und Füllvorrichtung radial nach außen, d,h, in eine Kappenerfassungsstellung gedrängt.
  • Die Nase 157 ist mit einer nach oben offenen Ausnehmung 158 versehen, welche, wenn sich die Nase 157 in Kappenerfassungsstellung befindet, sich teilweise radial außerhalb einer Kugel 159 befindet, die in einer Öffnung 160 in einem oberhalb der Nase berindlichen Teil des Verschlußorgans gehalten wird. Wenn die Kugel 159 durch die nachstehend näher beschriebenen Mittel nach unten gedrückt wird, wird die Nase radial nach innen bewegt, um die Kappe auf Grund des Zusammenwirkens der Kugel mit der umgebenden Fläche der Ausnehmung 158 freizugeben.
  • Mit dem radial inneren Ende des Verschlußorgans 150 ist eine Verbindungsstange 161 verbunden, welche an ihrem radial inneren Ende durch eine aus Stiften 162, 163 und einer Feder 164 bestehende Totganganordnung mit einem vertikalen Teil 165 verbunden ist, das seinerseits mit einer oberen, der Stange 42 ähnlichen Stange 166 verbunden ist.
  • Die Stange 166 hält eine untere Rolle 167, die in einen radial verlaufenden Schlitz 168 ähnlich dem Schlitz 45 hineinragt, und eine obere Rolle 169, die in eine Kurvenbahn 170 hineinragt0 Die Kurvenbahn 170 unterscheidet sich von der Kurvenbahn 47 der er stbeschri ebenen Ausführungsform nur insofern, als sie nur die Bewegung des Verschlußorgans zwischen jeweils zwei Stellungen zu steuern braucht. Sie bewirkt nicht auch die Steuerung der Erfassung und der Freigabe der Kappen0 Das Erfassen und die Freigabe der Kappen wird durch eine weitere stationäre Kurvenbahn 171 gesteuert, an welcher ein nach oben hin federbelastetes Kurvenfolgeglied 172 anliegt, das sich an seinem unteren Ende an der Kugel 159 abstützt Ein von dem Verschlußorgan 150 gehaltener Gewindestift 173 mit einem konischen Ende, das lose in einer Ausnehmung 174 der Nase 157 sitzt, dient zur Begrenzung des Bewegungsbereiches der Nase mit Bezug auf das Verschlußorgan0 Anschließend werden nur diejenigen Teile der Arbeitsweise der Ausführungsform der Erfindung nach Figur 7 beschrieben, die von der Arbeitsweise der erstbeschriebenen Ausführungsform abweichen.
  • Wenn eine Flasche mit einer lose auf ihrem Hals sitzenden Kappe zuerst in Richtung auf das Verschlußorgan 150 angehoben wird, drückt die Kappe 156 die Nase 157 entgegen ihrer Federbelastung beiseite, so daß die Kappe in das Verschlußorgan eintritte Die Federbelastung der Nase 157 hat zur Folge, daß die Kappe mit ihrem Rand 155 in den Nuten 154 und 154' erfaßt wird. Das Sterilisieren der Flasche geht dann in der eingangs beschriebenen Weise vor sich0 Nach dem Sterilisieren wird das Verschlußorgan 150 unter der Steuerung der Kurvenbahn 170 radial nach innen bewegt0 Das Füllen erfolgt dann in ähnlicher Weise wie oben beschrieben. Wie ersichtlich ist, wird bei einer Bewegung des Verschlußorgans radial nach innen oder außen die Kugel 159 mitgenommen. Die Anordnung ist jedoch so getroffen, daß das untere Ende des Kurvenfolgeorgans 172, wenn sich dieses in seiner oberen Stellungzbefindet, mit der Fläche der umgebenden Teile des Kopfes bündig ist.
  • Eine Bewegung des Verschlußorgans verursacht daher keine vertikale Bewegung der Kugel derart, daß eine Freigabe der Kappe 156 erfolgen würde.
  • Nach dem Füllen und Absenken der Flasche wird das Verschlußorgan 150 radial nach außen in Anlage an den Anschlag 151 bewegt. Sodann wird die Flasche angehoben, so daß ihr Hals an die Kappe 156 angepreßt wird. Bei der weiteren Drehung des Kopfes wird das Kurvenfolgeorgan 172 durch die stationäre Kurvenbahn 171 nach unten bewegt und die Kugel 159 verursacht eine radiale Einwärtsbewegung der Nase 157 zur Freigabe der Kappe 156.
  • Nach dem Absenken der Flasche ermöglicht die Kurvenbahn eine Anhebung des Kurvenfolgeorgans 172 unter seiner Feder belastung und die Nase bewegt sich unter dem Einfluß ihrer Federbelastung radial nach außen.
  • Die Kappen können eine Schicht aus thermoplastischem Material tragen, welches infolge der beim Sterilisieren der Flasche und der Kappe auftretenden erhöhten Temperatur und wegen des Aufwärtsdruckes der Flasche in Richtung zur Kappe ein Abdichten der Kappe an der Flasche ermöglicht, ohne daß die'Kappe aufgebogen zu werden braucht oder Kappen verwendet werden müssen welche auf die Flasche auf gebogen werden.
  • Obwohl im Vorangehenden in Verbindung mit beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung angegeben wurde, daß die zu sterilisierenden und zu füllenden Behälter Flaschen sind, können diese Behälter natürlich auch andere Formen haben und beispielsweise Dosen sein.
  • Ferner ist zu erwähnen, daß die Bezeichnungen 1'Füllen", "gefüllt" oder derglO nicht so zu verstehen sind, daß der betreffende Behälter Flüssigkeit oder ein anderes Material von einem Volumen enthalten muß, das genau gleich dem Volumen des Behälters ist0 Vielmehr sind die Bezeichnungen so zu verstehen, daß in den Behälter Material mit einem Volumen eingeleitet wird, das geringer als das des Behälters sein kann, in welchem Falle der Behälter wörtlich genommen nicht gefüllt ist.
  • Obwohl das in die Behälter einzuleitende Gut als Flüssigkeit und insbesondere als Milch beschrieben wurde kann die Erfindung auch auf eine Maschine zum Sterilisieren und Füllen von Behältern mit anderen Füllungen als Flüssigkeiten angewendet werden0 Solche anderen Füllungen können z4B. Feststoffe, beispielsweise Feststoffe in Pulverform, Teilchenform oder körniger Form, sein0 Obwohl die Erfindung anhand von zwei Ausführungsformen beschrieben wurde, die kontinuierlich arbeiten und umlaufende Bauformen haben, können im Rahmen der Erfindung natürlich auch andere Bauformen vorgesehen werden.

Claims (9)

  1. Patent ansprüche: 1e Maschine zum Sterilisieren und Füllen von Behältern, gekennzeichnet durch jeweils an Maschine stationen (17) angeordnete Einrichtungen zum Sterilisieren der Behälter (4), ferner durch von oberhalb der Behälter aus betätigbare Füllventile (27, 33) zum Füllen der Behälter und durch Sperrorgane (25, 150), die aus einer jeweils zwischen dem Behälter und dem Füllventil gelegenen Stellung, in welcher sie das Sterilisationsmedium während des Behältersterilisiervorganges vom Füllventil fernhalten und dieses gegen beim Eine und Ausbringen des Behälters in die Füllstation und aus der Füllstation eindringende atmosphärische Verunreinigung schützen, in im wesentlichen waagrechter Richtung in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie das Füllen des Behälters durch das Füllventil zulassen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Füllstationen (17) jeweils einen den zu füllenden Behälter (4) haltenden Hubteller (18), ferner eine zylindrische Hülse (19), die zwischen einer Stellung, in welcher sie das Aufbringen und Wegnehmen des Behälters auf den Hubteller bzwO von diesem zuläßt, und einer anderen Stellung, in welcher sie den Rehälter von der Außenluft trennt, auf- und abbewegbar ist, und eine Einrichtung (26, 65) zum Einleiten des Sterilisationsmediums in den Innenraum der Hülse aufweisen.
  3. 34 Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Evakuieren der Hülseninnenräume jeweils vor dem Einleiten des Sterilisationsmediums.
  4. 4o Maschine nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche jeweils nach der Sterilisationsperiode den Austritt des Sterilisationsmediums aus dem Hülseninnenraum (19) zuläßt, sowie durch eine Einrichtung (47, 42, 40; 170, 166, 161) zum Bewegen des Sperrorgans (25, 50) in seine Offenstellung jeweils nach dem Austritt des Sterilisationsmediums aus dem Hülseninnenraum und zum Bewegen des Sperrorgans in seine Schließstellung jeweils vor der Wegführung des Behälters.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch -gekennzeichnet, daß das Schließorgan (25, 150) eine Einrichtung (50, 51; 154, 157) aufweist, die dazu dient, einen Behälterverschluß (55, 156) zu halten.
  6. 60 Maschine nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (50, 51; 154, 157) zum Halten des Behälterverschlusses (55, 156) den jeweils beim Eintreffen des betreffenden Behälters (4) an der Füllstation auf diesem befindlichen Behälterverschluß erfaßt, festhält und anschließend wieder an den Behälter freigibt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Einrichtung (50, 51; 153, 157) zwei Organe (50t 51; 153, 157), von denen jedes an einem Teil des Behälterverschlußumfanges (55, 156) angreift, und eine Einrichtung (57, 58; 172, 159, 158) zum Auseinanderbewegen dieser beiden Organe zur Freigabe des Verschlusses aufweist.
  8. 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstation auf einem Karusselldrehtisch angeordnet ist.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8 in Verbindung mit den Ansprüchen 7 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Bewegen der Sperrorgane (25, 150) eine stationäre Kurvenbahn (47, 170) und eine Anzahl von jeweils mit den Sperrorganen verbundenen Kurvenfolge-Organen (46, 169) aufweist, welch letztere sich jeweils an der Kurvenbahn abstützen 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenfolgeorgane (46) jeweils mit den erwähnten beiden, jeweils an einem Teil des Umfanges der Behälterverschlüsse (55) angreifenden Organen (50, 51) verbunden sind, die ihrerseits mit dem Verschlußorgan derart gelenkig verbunden sind, daß die Bewegung der Kurvenfolgeorgane in einer Umfangsrichtung der Maschine zuerst eine Bewegung der Verschlußorgane in ihre Öffnungsstellung und deren Weiter bewegung in dieser Richtung bewirkt, daß die beiden am Verschluß angreifenden Organe diesen freigeben 11. Maschine nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine weitere stationäre Kurvenbahn (171) und damit zusammenwirkende Kurvenfolgeorgane (172), die durch diese Zusammenwirkung eine Auseinanderbewegung der jeweils an den Behälterverschlüssen angreifenden Organe (153, 157) bewirken.
    12e Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Vorwärmstation (11), ferner durch eine Einrichtung (6, 15) zum Eintragen und Austragen der hintereinander laufenden Behälter in diese bzwO aus dieser Vorwärmstation, weiter durch eine Einrichtung (15) zum Weitertransport der Behälter von der Vorwärmstation zur Sterilisier- und Füllstation (20), des ferneren durch eine Einrichtung (100)zum Auflegen der Behälterverschlüsse (55, 156) auf die Behälter während ihres Vorlaufes von der Vorwärmstation zur Sterilisier-und Füllstation und schließlich durch eine Einrichtung (101) zum Austragen der gefüllten Behälter (4) aus der Sterilisier-und Füllstation, 130 Maschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Befestigen der Behälterverschlüsse auf den Behältern jeweils nach deren Austrag aus der Sterilisier- und Füllstation, 14. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13 und Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen zusammen mit den Füllen und Sterilisierstationen (20) umlaufenden Füllerkessel (34) für das in die Behälter (4) abzufüllende Gut, ferner durch einen Drehschieber (70) zwischen diesem umlaufenden Füllerkessel und einem mittigen, nicht umlaufenden Zuführungsrohrstutzen, der eine mit dem umlaufenden FLilierkessel umlaufende Schieberhälfte (72) und eine an dem Zuführungsrohrstutzen befestigte flanschartige Schieberhälfte (75) aufweist, welche beide einander zugekehrte und zusammenwirkende Dichtflächen (86, 87) aufweisen, wobei der flanschartigen Schieberhälfte mindestens eine pneumatisch betätigbare Kolben-Zylinder-Anordnung (78) zugeordnet ist, deren Zyiinder (79) an der flanschartigen Schieberhälfte betestigt und deren Kolben (81) mit einer an der anderen Schieberhälfte angreifenden Einrichtung verbunden ist, die bewirkt, daß bei Beaufschlagung der Kolben-Zyiinder-Anordnung mit einem Arbeitsdruck die erwähnten, einander zugekehrten Dichtflächen aneinander angepreßt werden und bei Beaufschlagung der Kolben-Zyiinder-Anordnung mit einem anderen Arbeitsdruck diese Dichtflächen sich voneinander trennen können.
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