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DE1642160A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenstaenden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenstaenden

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Publication number
DE1642160A1
DE1642160A1 DE19671642160 DE1642160A DE1642160A1 DE 1642160 A1 DE1642160 A1 DE 1642160A1 DE 19671642160 DE19671642160 DE 19671642160 DE 1642160 A DE1642160 A DE 1642160A DE 1642160 A1 DE1642160 A1 DE 1642160A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ethylene oxide
pressure
steam
sterilization
vacuum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671642160
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webecke & Co Mbh
Original Assignee
Webecke & Co Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webecke & Co Mbh filed Critical Webecke & Co Mbh
Publication of DE1642160A1 publication Critical patent/DE1642160A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/206Ethylene oxide

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenständen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenständen.
  • Bekanntermaßen ist eine einwandfreie Sterilisierung, insbesondere mit Hilfe weitgehend luftfreier Sattdampfatmosphäre bei einer Temperatur von etwa 1200 C entsprechend einem Druck von 2 kp/cm2 absolut bei ausreichend kurzen Einwirkungszeiten möglich. Der artige Uber 1000 C liegende Temperaturen sind Jedoch fUr zahlreiche medizinische Gebrauchsgegenstände zu hoch, und die Anzahl dieser thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenstände wächst ständig mit der Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaft und Technik. Zu derartigen thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenständen gehören insbesondere Kunststoff- und Gummiteile, wie sie beispielsweise bei einer Herz-Lungenmaschine benutzt werden, endo skopi sche Instrumente, schneidendes Instrumentarium, Katheter, Narkosezubehör, aber auch Wolldecken, Matratzen usw.
  • Zur Sterilisierung undXoder Desinfizierung derartiger thermolabiler medizinischer Gebrauchsgegenstände sind Verfahren un@er Verwendung von phlegmatisierten Äthylenoxid oder eines Gemisches von Äthylenoxid und einem inerten Gas bekannt, bei denen das Gut nach Anlegung eines Vorvakuums und vor der Behandlung mit Äthylenoxid mit Wasserdampf behandelt wird0 Diese bekannten Verfahren ftihren nicht in jedem Falle zu einer einwandfreien Sterilisierung bzw. Desinfizierung derartiger thermolabiler medizinischer Gebrauchsgegenstände unter Anwendung der gewünschten, verhältnismäßig niedrigen Temperaturen. Die Anwendung dieser Verfahren läßt auch in mancherlei anderer Hinaicht zu wtinschen übrig.
  • Zur Sterilisierung und/oder Desinfizierung wird teilweise fast reines Äthylenoxid verwendet. Um bei der Lagerung einen Selbstverfall zu verhindern, wird es phlegmatisiert, Der Siedepunkt des Äthylenoxides liegt bei + 10,50 C. Der Vorteil bei der Verwendung von praktisch reinem Äthylenoxid ist, daß die Behälter nur unter einem niedrigen Druck stehen. Der Nachteil liegt in der hohen Explosionsfähigkeit0 In Verbindung mit Luft liegen die Explosionsgrenzen des praktisch reinen Äthylenoxids zwischen 2,8 bis 100 Vo.%.
  • Man hat in dem Bestreben, die Explosionsgefahr zu mindern, das Äthylenoxid mit Kohlensäure als inerten Gas gemischt. Bekannt sind hierbei insbesondere Gemische von 80% -90% CO2 mit 20% und 10% Äthylenoxid. Der Nachteil besteht darin, daß infolge des hohen CO2-Druckes diese Gemische nur in stählernen Hochdruckflaschen vertrieben werden können.
  • Es sind auch zu dem gleichen Zweck Gemische aus etwa 20% Äthylen oxid und etGr 80% eines Fluor- Hallogen- Metans oder -Äthans oder Äthylens bekannt. Diese Fluor- Hallogen-Verbindungen werden unter den warenzeichenrechtlich geschützten Bezeichnuagen FRIGEN und FREON vertrieben und weisen den Vorteil auf, daß der Behälter zur Aufnahme des Xthylenoxid-Gas-Gemisches nur unter einem verhältnismäßig niedrigen Uberdruck zu stehen braucht.
  • Der Nachteil besteht darin, daß diese Äthylenoxid-Gas-Gemische sehr teuer sind0 Sowohl das phlegmatisierte Äthylenoxid als auch alle diese Xthylenoxid-Gas-Gemische sind ftir die Ausführung des Verfahrens zu gebrauchen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren der Art zu schaffen, das eine einwandfreie Desinfizierung bzwO Sterilisierung derartiger thermolabilermedizinischer Gebrauchsgegenstände innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums bei möglichst geringen Temperaturen und bei einem geringen Aufwand an Äthylenoxid bzw. Äthylenoxid-Gas-Gemischen ermbglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach Fig. 1 und 3 dadurch gelöst, daß das Gut mehrmalig einem Vorvakuum unter einem absoluten Druck von nicht weniger als 30 Torr unterworfen wird, wobei das Gut zwischen den Vorvakuumstufen kurzzeitig mit Wasserdampf von einem Druck behandelt wird, dessen Sättigungstemperatur unter der für das thermolabile Gut kritischen Temperatur liegt, daß danach das Gut für eine Dauer von mindestens fünf Minuten, vorzugsweise etwa 20 Minuten, einer Wasserdampfatmosphäre von etwa dem gleichen Druck und der gleichen Temperatur wie der Wasserdampf der Zwischenstufe(n) ausgesetzt wird, und daß schließlich das Gut der Einwirkung des Äthylenoxids bzw. des Äthylenoxid-Gas-Gemisches für eine Dauer und unter Bedingungen unterworfen wird, die dem jeweiligen Gut angepaßt sind, Die Erfindung geht hierbei davon aus, daß eine einwandfreie Sterilisierung oder Desinfizierung mit Hilfe des Äthylenozids bzw. des Äthylenoxid-Gas-Gemisches innerhalb der gewünschten kurzen Einwirkungszeit nur unter der Voraussetzung möglich ist, daß vorher wie vegetativen Keimarten einschließlich der Sporen einer ausreichenden Quellung unterworfen werden. Bei den bekannten Verfahren dieser Art wird zum Zwecke der Quellung der vegetativen Keimarten das Gut vor der Einwirkung des Äthylenoxids mit gesättigtem Wasserdampf behandelt0 Auch die Einführung von Wasserdampf abgebenden Stoffen in die das Gut aufnehmende Hammer zu dem gleichen Zweck ist bekannt, Es hat sich Je doch gezeigt, daß bei den bekannten Verfahren nicht genügend berücksichtigt worden ist, daß eine ausreichende Quellung nur bei einer genügend langen Einwirkungszeit der Wasserdampfatmosphäre erreichbar ist, und daß hierbei wiederum eine weitgehende Luftfreiheit dieser Wasserdampfatmosphäre von entscheidender Bedeutung für eine schnelle und wirksame Desinfizierung oder Sterilisierung des Gutes ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Waeserdampfatmosphäre, der das Gut vor der Einwirkung des Äthylenoxids ausgesetzt wird, nicht nur der Quellung der vegetativen Eeimarten dient, stldern auch eine Vorsterilisierung, also eine Abtötung oder Inaktivierung eines erheblichen Teiles aller vegetativen Keimarten, bewirkt. Diese Aufgabe der Einwirkung der Wasserdampfatmosphäre kann aber nur bei weitgehender Luftfreiheit gelöst werden.
  • Es ist zwar möglich, eine derart weitgehende Luftfreiheit mit Hilfe eines hohen Vakuums zu erreichen, die Erzielung eines derart hohen Vakuums ist aber mit besonders großen baulichen und betrieblichen Aufwendungen verbunden, Zu berücksichtigen ist hierbei, daß derartige Geräte Ja für die laufende Desinfizierung und/oder Sterilisierung von medizinischen Gebrauchs gegenständen dienen sollen, daß also der apparative Aufwand und die Einfachheit der Bedienung von wesentlicher Bedeutung für den Wert des Gerätes sind.
  • Um, insbesondere in großen Behandlungsräumen von beispielsweise 1 bis 6 m3,sicherzustellen, daß die sich an die Evakuierung anschließende Dampfbehandlung nur in Anwesenheit von praktisch zu vernachlässigenden Luftresten durchgeführt wird, benutzt das in Fige 1 und 3 dargestellte Verfahren der Erfindung eine mehrmalige Vorevakuierung, wobei zwischen den einzelnen Vakuumstufen das Gut mit Wasserdampf behandelt wird0 Man erreicht auf diese Weise mit einem Vakuum, dessen absoluter Druck nicht niedriger als 30 Torr i3t9 eine ausgezeichnate Luftleere in wenigen, beispielsweise vier, Vorevakuierungsstufen. Die sich anschließende Dampfbehandlung für eine Dauer von mindestens fünf Minuten, vorzugsweise etwa 20 Minuten, führt zu einer weitgehenden Quellung aller vegetativen Keiarten, insbesondere auch von eingetrockneten Sporen, und zu einer Abtötung bzw. Inaktivierung eines wesentlichen Teils dieser KeimartenO Die sich anschließende Behandlung mit dem Äthylenoxid oder Äthylenoxid-Gas-Gemisch kann unter Umständen mit geringer Konzentration an Äthylenoxid und trotzdem geringer Einwirkungszeit durchgeführt werden Vorzugsweise beträgt der absolute Druck bei der Durchführung des Vorvakuums etwa 40 Torr0 Eine weitere Möglichkeit bei der Ausführung des Verfahrens, insbesondere in kleinen Apparaten, kann darin besthen, dab die zum Zwecke der Vorentkeimung durchgeftihrte Wasserdampfbehandlung von mindestens fünf Minuten Dauer unter Wegfall der mehrmaligen Vorevakuierung mit strömendem Dampf derart durchgeführt wird, daß unter Aufrechterhaltung des gewünschten Druckes dem das Gut aufnehmenden Raum kontinuierlich eine Dampfmenge in dem Maße zugeführt wird, wie aus diesem Raum eine entsprechende Dampfmenge abgeführt wird. Die abgeführte Dampfmenge nimmt laufend Teile der noch in dem Raum und dem Gut vorhandenen Restluft mengen mit, so daß während der Vorentkeimungsperiode die Menge der verbliebenen Restluft vermindert wird0 Dieses Verfahren ist in Fig. 2 dargestellt0 Es empfiehlt sich weiter, daß der Druck des Dampfes sowohl zwischen den Vorvakuumstufen als auch während der zum Zwecke der Vorentkeimung durchgeführten Dampfbehandlung einer Sättigungstemperatur entspricht, die etwa ° C unter der gewünschten Sterilisiertemperatur liegt0 Es hat sich gezeigt, da# die Temperatur innerhalb des Gutes, beispielsweise innerhalb langer Katheter, hochporösem Gut usw, um etwa 50 C bei Einleiten des Äthylenoxids oder Äthylenozid-Gas-Gemisches steigt. Die Ursache für diese Erscheinung liegt wahrscheinlich darin begründet, daß das Äthylenoxid von dem Stoff zum Teil adsorbiert wird0 Bei der Ausführungsform des Verfahrens nach Fig. 1, 2 und 3 wird das Äthylenoxid bzwa das Äthylenoxid-Gas-Gemisch am Ende der Vorentkeimungszeit in die Wasserdampfatmosphäre eingeführt0 Der Gesamtdruck innerhalb der Sterilisierkammer setzt sich demgemäß aus den Teil drücken des Wasserdampfes, des Äthylenoxids, des eirtl. vorhandenen inerten Gases und des geringfügigen Restes der noch vorhandenen Luft zusammen. In Jedem Filze, gleichgültig wie auch im@@@ das Verfahren durchgeführt wird, ist auf bekannte Weise des Sterilisierkammer von außen her, beispielsweise durch ein Wasserbad, mit einer Temperatur zu beheizen, die etwa der jeweils angewendeten Sterilisier- bzw. Desinfiziertemperatur entspricht, damit an den Wänden keine Kondensation der jeweils benutzten Gase und Dämpfe eintritt, Bei einer anderen AusfUiirungsform des Verfahrens wird das Gut nach Durchführung der Vorevakuierung nochmals unter Vakuum gesetzt und das Äthylenoxid wird dann in das unter Vakuum stehende Gut eingeführt. Hierbei ergibt sich der Vorteil, daß durch Wegfall der Dampfatmosphäre der Teildruck des Xthylenoxids steigt, wodurch sich bei gleichem Druck und gleicher Temperatur eine höhere Konzentration an Äthylenoxid ergibt, Gleichzeitig aber kann mit dieser Ausführungsform des Verfahrens die Gefahr verbunden sein, daß die vegetativen Keimarten und insbesondere die Sporen während der Äthylenoxid-Behan Alung zu stark austrocknen, also an Quellung verlieren. Diese Gefahr kann jedoch gerade bei der angemeldeten Erfindung für viele Anwendungsgebiete außer Betracht bleiben, da durch die vorgeschaltete Vorentkeimungsperiode, deren Dauer mindestens 5 und vorzugsweise 20 Minuten beträgt, eine besonders intensive Quellung der vegetativen Keime erreicht worden ist, Sie werden also um so schneller und wirkungsvoller durch die nachfolgende Äthylenoxid-Behandlung abgetötet bzw. inaktiv gemacht.
  • Vorzugsweise wird das Verfahren in der Form nach Fig. 1 und 2 durchgeführt, wobei die Behandlung des Gutes sowohl mit gesättigtem Wasserdampf als auch mit dem Äthylenoxid bei einem Druck durchgeführt wird, der unter dem atmosphärischen Druck, z.B. bei 600 rr, liegt. Auf diese Weise ergeben sich zuerst besonders niedrige Sterilisier- bzw. Desinfizier-Temperaturen0 Außerdem erhält man den Vorteil, daß die Behandlungsmedien und insbesondere Äthylenoxid nicht nach außen zu dringen vermögen.
  • Der Nachteil, daß unter diesen Umständen Außenluft in die das Gut aufnehmende Kammer eintreten könnte, wird zweckmäßigerweise auf bereits vorgeschlagene Art dadurch vermieden, daß ein am Behälterflanscb vorgesehener Ringraum, der in der Schließstellung des Deckels sowohl nach dem äußeren als auch nach dem Innenraum abgedichtet ist, mit der das Vakuum in der Kammer erzeugenden Unterdruckquelle verbunden isto Die Außenluft, die bei einer derartigen Anordnung in den Ringraum eintritt, wird also mit Sicherheit von der Vakuumquelle abgesaugt werden und vermag nicht in die das Gut aufnehmende Kammer einzudringen.
  • Schließlich empfiehlt es sich, auf an sich bekannte Art nach Beendigung der Behandlung mit dem Äthylenoxid oder Äthylenoxid-Gas-Gemisch das Gut einem Naehvakuum auszusetzen und danach mit gefilteter Luft zu durchltftenO Durch diese Maßnahmen wird das dem Gut anhaftende Äthylenoxid weitgehendst entfernt, Gleichzeitig erreicht man eine Verdampfung der anhaftenden Feuchtigkeit, so daß das Gut trocken und fertig zum Gebrauch dem Behandlungsraum entnommen werden kann.
  • Eine zweckmäßige Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß in einer nach außen abschließbaren Sterilisationskammer eine Portionsdose zur Aufnahme von Xthylenoxid oder einem Gemisch von Äthylenoxid und einem inerten Gas in gasförmigem oder flüssigem Zustand lagerbar ist, und daß zur Öffnung dieser Portionsdose ein Dorn dient der an einer Membran oder einem Wellrohr befestigt ist, die (das) stopfbuchafrei in einer Öffnung der Sterilisationskammer befestigt und durch Einwirkung äußerer Mittel derart bewegbar ist, daß der Mantel der Dose mittels des Dornes durchstoßen wird0 Diese Vorrichtung ist mit Vorteil auch dann zu benutzen, wenn die Desinfizierung oder Sterilisierung mit Äthylenoxid oder einem Gemisch von Äthylenoxid und einem inerten Gas nach einem Verfahren durchgeführt wird, das sich von dem erfindungsgemäßen Verfahren unterscheidet, In jedem Falle wirkt sich der Umstand günstig aus, daß die im Inneren der Sterilisationskammer befindliche Portionsdose durch äußere Einwirkung gebffnet werden kann, ohne daß eine Stopfbuchse vorgesehen zu werden braucht Dieser Vorteil ist besonders groß in den Fällen, wo die Desinfizierung oder Sterilisierung unter einem Unterdruck durchgeführt wird.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausbildungen des Verfahrens und der Vorrichtung sind an Hand der beiliegenden Abbildung beschrieben. Es stellen dart Fig. 1 den Verfahrensablauf einer Sterilisation mit phlegmatisiertem Äthylenoxid im Unterdruckbereich, wobei der Druckverlauf innerhalb der Sterilisationskammer in Abhängigkeit von der Zeit aufgetragen ist, Figo 2 den Verfahrensablauf einer Sterilisation mit Äthylenoxid im Unterdruckbereich und mit strömendem Dampf, Figo 3 den Verfahrensablauf einer Sterilisation mit Cartox, einem Gemisch aus Xthylenoxid und Kohlensäure im Überdruckbereich, Fig. 4 einen schematischen Schnitt durch ein Gerät zur Ausführung der an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Verfahren, das sich aber auch allgemein zur Ausführung einer unter Vakuum durchgeführten Kalt-Sterilisierung oder -De sinfizierung eignet Fig. 1: Sterilisation mit Phlegmatisiertem Äthylenoxid im Unterdruckbereich 10 5 Minuten Entlüftung durch fraktioniertes Vorvakuum; Absaugung bis 40 Torr - Dampfstoß bis 120 Torr in viermaliger Wiederholung. Hierbei wird das Sterilisiergut letztlich luftfrei und vorgewärmt.
  • 2. 20 Minuten Dampfeinwirkung bei 120 Torr und 550 C.
  • Hierbei wird das Sterilisiergut vollständig durchfeuchtet und die anhaftenden Keime aufgequollen.
  • 3. 30 Minuten Äthylenoxid-Einwirkung bei 600 Torr und 550 C, Hierbei Abtötung der Keime, die durch die vorhergehende Feuchtigkeitseinwirkung aufgequollen und dadurch für das Äthylenoxid aufgeschlossen sind.
  • 4. 4 Minuten Nachvakuum zum Verdampfen und Absaugen des Äthylenoxids. Hierdurch wird das Sterilgut weitgehend von Xthylenoxid befreit.
  • 50 1 Minute Belüftung mit gefilterter Luft. Nun ist das Sterilgut bereit zur Entnahme aus dem Sterilisator.
  • Fig. 2: Sterilisation mit Äthylenoxid im Unterdruckbereich Der Ablauf dieser Methode unterscheidet sich nur in der Belüftungsphase. Die Entlüftung erfolgt durch einen "AusspUlvorgang". Zunächst wird ein Vakuum bis 40 Torr gesaugt, Ab 40 Torr wird durch eine Düse Dampf in den Nutzraum eingeströmt, wobei die Absaugung durch die Vakuumpumpe nicht unterbrochen wird. Bei diesem sogenannten nDüsen-Damfverfahren " kommt es zwischen Dampf und Restluft zu einer Diffusion und durch das Absaugen zu einer fast restlosen Luftentfernung, Der weitere Vorgang - Durchfeuchtung, Sterilisation, Nachvakuum und Belüftung - bleibt wie bei Fig, 10 Fig. 3s Sterilisation mit Cartox (Äthylenoxid mit.Kohlensäure) im Überdruck-bereich Bei dieser Methode sind die Phasen "ntlüftung", "Dam-pfeinwirkung", "Nachvakuum" und "Belüften" wie in Fig. 10 Diese Phasen könnten auch gleich der Fig. 2 sein, Um die zur Abtötung erforderliche Konzentration an Äthylenoxid zu erreichen, findet die Sterilisation im Überdruck, z.B. bei 2 ata, statt, Die Höhe des Druckes und die Dauer der Gaseinwirkung hängen vom prozentualen Anteil der Kohlensäure ab. Anstelle der Kohlensäure kann auch ein anderes inertes Gas, z.B. FREON, beigemengt werden0 Fig. 4 ist die schematische Darstellung eines Gassterilisators, in welchem die Methode nach Fig. 1 oder 2 angewendet werden kann. Es folgt die Beschreibung: Die Sterilisierkammer 1, die in einem das gesamte Gerät aufnehmenden Gestell 45 angeordnet ist, wird zur Vorwärmung vom Doppelmantel 2 umhüllt und durch die druckfeste Tür 3 verschlossen. Mit 4 sind zwei Schalen zur Aufnahme des Sterilisiergutes bezeichnet0 Der gas und vakuumdichte Verschluß der Kammer erfolgt durch zwei konzentrische Dichtungsringe 5 aus einem weichen und elastischen Material. Bei geschlossener Tür ist zwischen den Dichtungsringen ein ringförmiger Hohlraum 6, der mittels einer Leitung 7 mit der Vakuumpumpe in Verbindung steht, Während des ganzen Betriebes wird dieser Hohlraum ständig abgesaugt, so daß auch bei nicht vollständiger Abdichtung kein Gas aus der Kammer austreten und keine Luft in die Kammer eintreten kann. ueber die Vakuum-Saugeleitung 8, das Vakuumventil 9 und das Rtickschlagventil 10 wird die Kammer entlüftet. Die Pumpe 11, angetrieben durch den Motor 12, stößt die abgesaugte Luft und das abgesaugte Gas über das Rohr 13 in den Behälter 14 aus.
  • Das als Pumpenmedium erforderliche Wasser wird über das Rohr 15 angesaugt und über die Düse 16 in den Ansaugstutzen eingespritzt Hierdurch wird es auch möglich, die 55 C warmen Dämpfe abzusaugen. Damit sich das Wasser im Behälter 14 nicht zu sehr erwärmt, wird während des Laufes der Pumpe über das Ri;ickschlagventil 17, das Wasserventil 18 und die Düse 19 ständig eine bestimmte Menge Kaltwasser zugeführt. Beim Einschalten des Motors 12 mit dem Schalter 20 bekommt gleichzeitig das Magnetventil 18 für die Wasserzufuhr Strom und öffnet Im Behälter 14 befindet sich das Abwasserrohr 21, das den Gasverschluß 22 trägt, Das ausfließende Wasser geht in den Gully 23 zur Wasserableitung 24. Das in den Behälterl4 eingepumpte Äthylenoxiagas wird gefahrlos durch das Gasabzugrohr 25 ins Freie abgeführt. Aus dem Abwasserohr 21 kann somit kein Gas entweichen. An der Unterseite der Sterilisierkammer befindet sich die druckfeste Röhre 26, an der mit dem Flansch 27 der Wellrohrkörper 28 dicht angeschraubt ist, der eine Stahlspitze 29 trägt. Der Wellrohrkörper 28 steht über das Dreiwegeventil 30 und die leitung 31 mit der Vakuumpumpe und mit dem Rohrstutzen 32 mit der Atmosphäre in Verbindung, In der Röhre 26 wird die Portionsdose 33, die mit phlegmatisiertem Äthylenoxid gefüllt ist, so gehalten, daß sie unmittelbar über der Stahlspitze 29 steht, An der Tür 3 ist ein Halter 34 befestigt, der bei geschlossener Tür unmittelbar über der Äthy;lenoxiddose 33 steht, so daß diese bei Druck von unten nicht nach oben entweichen kann.
  • Die weitere Ausrüstung des Sterilisatore beateht aus der Dampfzuleitung 35, dem Rückschlagventil 36 und dem Dampf Zuleitungsventil 37Q Der eingeleitete Dampf wird durch das Prallblech 38 am unmittelbaren Aufprall auf das Sterilisiergut gehindert. Die Sterilisierkammer wird durch das Sicherheitsventil 39 gegen Überdruck geschützt. Das Sicherheitsventil 39 ist dicht abgekapselt, so daß evtl. austretendes Äthylenoxid durch die Leitung 40 in das Gasabzugrohr 25 gelangt Zur Belüftung der Sterilisierkammer ist das Belüftungsventil 41 und der Luftfilter 4? eingebaut. Die Temperaturmessung und-anzeige erfolgen durch das Zeiger-Fernthenmometer 43 und die Vakuum-und Druckmessung durch das Vakuum-Manometer 44, Im Nachfolgenden wird eine Sterilisation nach Fig. 2 erklärt: 1. Ventil 30 zur Pumpe 11 öffnen und Äthylenoxiddose 33 einsetzen.
  • 2. Sterilisiergut einbringen und Tür 3 schließen.
  • 30 Vakuumpumpe und Kühlwasser mit Schalter 20 einschalten.
  • 4. Vakuumventil 9 öffnen. Nach Erreichen von 40 Torr im Nutzraum Dampfventil 37 solange öffnen bis der Druck in der Sterilisierkammer auf 120 Torr angestiegen ist.
  • So Ab 120 Torr Ventil 9 schließen und mit Ventil 37 den Dampf druck bei 120 Torr regeln.
  • 6. Nach 20 Minuten Dampfeinwirkung bei i20 Torr wird das Ventil 39 geschlossen und hierauf das Ventil 30 gegen die Vakuumpumpe geschlossen und zur Atmosphäre über den Rohrstutzen 32 geöffnet. Da in der Sterilisierkammer und in der Röhre 26 ein Unterdruck von 120 Torr herrscht, dehnt sich der Wellrohrkörper 28 durch die über das Ventil 30 eintretende Luft aus und sticht mit der Spitze 29 die Äthylenoxiddose 33 auf4 Das Xthylenoxid verdampft, füllt die Sterilisierkammer und dringt in das Sterilisiergut ein. Die Menge in der Dose 33 ist so bemessen, daß der Druck in der Sterilisierkammer unter Atmosphärendruck, zOB. bei 600 Torr, bleibt.
  • 70 Nach 30 Minuten Einwirkungszeit des Äthylenoxids wird das Ventil 9 geöffnet, um das Sterilisiergut zu trocknen und das Äthylenoxid zum größten Teil abzusaugen0 8. Naoh 4 Minuten langem Vakuumsaugen wird das Ventil 41 geöffnet und bei weiterlaufender Pumpe über das Filter 42 Luft angesaugt, eo daß das restliche Äthylenoxid aus der Kammer und dem Sterilisiergut ausgespült wird, 9e Nach weiteren 4 Minuten wird der Schalter 20 ausgeschaltet, so da# die Pumpe stehen bleibt und die Kühlwasserzufuhr zum Behalter 14 abgeschaltet wird. Zum völligen Belüften bleibt das Ventil 41 weiter geöffnet, Die Sterilisation ist beendet, Der vorstehende Ablauf der Sterilisation kann vollautomatisiert werden0 Die Steuerung erfolgt durch Vakuum-, Druck-und Temperaturregler sowie durch Synchronzeitwerke. Die Ventile 9, 30, 37 und 41 können direkt elektromagnetisch oder über elektromagnetische Steuerventile mit Druckwasser bzw. Preßluft betätigt werden0 Insbeeondere bei Durchführung der Kalt-Sterilisierung oder Kalt-Desinfizierung im Vakuum ist die absolute Dichtigkeit der Tür von besonderer Bedeutung. Zu diesem Zwecke sind, wie kurz an Hand der Fig. 4 erläutert, vorzugsweise zwischen dem Deckel und dem Rand des Behälters wei im Abstande voneinander angeordnete Ringdichtungen 5 vorgesehen, so daß in Schließstellung des Deckels 3 eine sowohl nach dem Äußeren als auch nach dem Inneren abgedichtete Ringknmmer 6 gebildet ist, die mit der das Vakuum in der Sterilisationskammer 1 erzeugenden Unterdruckquelle 11 sowohl während der Vakuumstufe als auch während einer sich unter Umständen anschließenden Druckstufe verbunden ist. Diese Dichtung ist eingehend in der Patentanmeldung W 34 102 IVa/30i vom 15o März 1963 beschrieben, die binnen kurzem bekanntgemacht und ausgelegt werden wird0

Claims (1)

  1. Paten tansprüche lo Verfahren zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenständen unter Verwendung von Äthylenoxid oder eines Gemisches von Äthylenoxid und einem inerten Gas, bei dem das Gut nach Anlegung eines Vorvakuums und vor der Behandlung mit dem Äthylenoxid mitgesättigtem Wasserdampf behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut mehrmalig einem Vorvakuum von einem absoluten Druck von nicht weniger als 30 Torr unterworfen wird, wobei das Gut zwischen den Vorvakuumatufen kurzzeitig mit Wasserdampf von einem Druck behandelt wird, dessen Sättigungstemperatur unter der für das thermolabile Gut kritischen Temperatur liegt, daß danach das Gut für eine Dauer von mindestens fünf Minuten einer Wasserdampfatmosphäre von etwa dem gleichen Druck und der gleichen Temperatur wie der Wasserdampf der Zwischenstufe (n) ausgesetzt wird, und daß schließlich das Gut der Einwirkung des Äthylenoxid-Gas-Gemisches für eine Dauer und unter Bedingungen unterworfen wird, die dem Jeweiligen Gut angepaßt sind.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der absolute Druck des Vakuums etwa 40 Torr beträgt, 30 Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeiahnet, daß der Druck des Dampfes sowohl zwischen den Vorvakuumstufen als auch während der zum Zwecke der Vorentkeimung durchgeführten Dampfbehandlung einer Sättigungstemperatur der entspricht, die etwa 50 C unter/gewunschten Sterilisierungstemperatur liegt0 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Äthylenoxid oder das Äthylenoxid-Gas-Gemisch am Ende der Vorentkeimungszeit in die Wasserdampfatmosphäre eingeführt wird0 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut nach Durchführung der Vorvakuierung nochmals unter ein Vakuum gesetzt wird, und daß das äthylen. oxid oder das Äthylenoxid-Gas-Gemisch in das unter Vakuum stehende Gut eingeführt wird0 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzehnet, daß die Behandlung des Gutes sowohl mit gesättigtem Wasserdampf als auch mit dem Äthylenoxid bei einem Druck durchgeführt wird, der unter dem atmosphärischen Druck liegt0 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zwecke der Vorentkeimung durchgeführte Wasserdampfbehandlung von mindestens 5 Min. Dauer mit strömendem Wasserdampf derart durchgeführt wird, daß unter Aufrechterhaltung des gewünschten Druckes dem das Gut aufnehmenden Raum kontinuierlich eine Dampfmenge in dem Maße zugeführt wird, wie aus diesem Raum eine entsprechende Dampfmenge abgeführt wird.
    8. Verfahren nach einem der Ansprtiche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet7 daß nach Beendigung der Behandlung mit dem Äthylenoxid das Gut einem Nachvakuum und/oder einer Luftdurchspülung ausgesetzt und danach mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht wird.
    9. Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenständen unter Verwendung von Xthylenoxid oder eines Gemisches von Äthylenoxid mit einem inerten Gas, insbesondere zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einer nach außen abschließbaren Sterilisationskaimer (1) eine Portionsdose (33) zur Aufnahme von Äthylenoxid oder einem Gemisch von Äthylenoxid und einem inerten Gas in gasförmigem oder flüssigem Zustande lagerbar ist, und daß zur Öffnung dieser Portionsdose (33) ein Dorn (29) dient, der an einer Membran oder einem Wellrohr (28) beiestigt ist, die (das) stopfbuchsfrei in einer Öffnung der Sterilisationskammer befestigt und durch Einwirkung äußerer Mittel derart bewegbar ist, daß der Mantel der Dose (33) mittels des Dornes (29) durchstoßen wird0 10. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Portionsdose (33) in einer druckfesten Röhre (26) angeordnet ist, die in freier Verbindung mit der Sterilisationskammer (1) steht, Ilo Vorrichtung nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Abschließen der Sterilisationskammer (1) dienende Tür (3) mit einem Halter (34) versehen ist, der sich bei geschlossener Tür vor die Portionadose (33) legt und als Dosen-Widerlager beim Öffnen der Dose mittels des Dornes (29) dient0 12o Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennaeiohnet, daß das Wellrohr (28) oder die Membran zum Zwecke der Öffnungsbewegung des Dornes (29) von außen mittels eines Druckes (32) belastbar ist, der über dem in der Sterilisationskammer (1) herrschenden Druck liegt0 13o Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen Gerätegestell (45) sowohl die zum Zwecke der Beheizbarkeit doppelwandige Sterilisationskammer (1) als auch eine mit Wasser betreibbare Vakuumpumpe (11) angeordnet sind, die an das Innere der Sterilisationskammer anschließbar (8, 9, 10) ist, und daß die Sterilieationskammer (1) mit einem Dampfanschluß (35, 36, 37) versehen ist0 14o Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gerätegestell (45) ein Behälter (14) zur Aufnahme einer Flüssigkeit, insbesondere von Wasser, angeordnet ist, der mit der Vakuumpumpe (11) über eine Saugeleitung (15) und eine Druckleitung (13) verbunden ist, und daß die Oberseite dieses Wasserbehälters mit einem Abzugsrohr (25) verbunden ist und an die Unterseite des Behälters ein Abflußrohr (21) anschließt, dessen Eintrittsöffnung im oberen Teil des Behälterinneren liegt und durch eine Rappe (22) gegen ein Abströmen von Gas gesichert ist0
DE19671642160 1967-02-01 1967-02-01 Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenstaenden Pending DE1642160A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0043271 1967-02-01

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DE19671642160 Pending DE1642160A1 (de) 1967-02-01 1967-02-01 Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren und/oder Desinfizieren von thermolabilen medizinischen Gebrauchsgegenstaenden

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DE (1) DE1642160A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016887A1 (de) * 1979-02-06 1980-10-15 American Sterilizer Company Verfahren und Vorrichtung zur Gas-Sterilisierung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0016887A1 (de) * 1979-02-06 1980-10-15 American Sterilizer Company Verfahren und Vorrichtung zur Gas-Sterilisierung

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