DE1640864U - Schuhwerk mit gepolsterter sohle auf gummigrundlage. - Google Patents
Schuhwerk mit gepolsterter sohle auf gummigrundlage.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/02—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
- A43B13/12—Soles with several layers of different materials
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- Materials Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
27.5.1952
E 563/71a Oa
46 PaSm 49/361
Eoiaika E.Gr. Leuna & Co., Gusterath-$al Kreis frier
Schuhwerk mit gepolsterter Sohle auf Guiamigrundlage.
Weiehe Sohlenkonstruktionen für Schuhe, wie z.B. Heus—
schuhe, wurden bisher vielfach in ihren wesentlichen Seilen aas SchwemmguBasi, Moosgummi, Schaumgummi oder
Zellgusami hergestellt. Alle diesen Gbnnaiarten weisen
aber keine genügenden wärraehaltenden Eigenschaften auf.
Man ergänzt daher diese Sohlenarten durch Filz- und Watteeinlagen. Durch die Ausdünstungen der Füsse und
den. Körperdruck verfilzen sich nun diese Einlagen bereits
neon kurzer Zeit, so dsss diese Sohlenkonstruktionen
- beispielsweise für Hausschuhe - trotz der getroffenen Mj=Ssnahmen nech dem Sebraach nicht ausdünsten können
und schon nach kurzer Benutzungszeit ihre wärraehaltenden
Eigenschaften mehr oder weniger stark eingebüsst hsben.
Gremäss der Heuerung soll dieser Nachteil dadurch behoben
v?exö.en, dass man fIs gepolsterte Sohle nicht, wie bisher,
eine solche aus Schwamm—, Moos—, Schaum- oder
wählt,
wählt, sondern dass man diese porösen Guramigebilde
mit Textilstoff©!! vermischt und sie nach unten, d.h. nseh der üaufseite zu, in an sich bekannter Welse mit
einer dünnen üaufsohle, nach der entgegengesetzten Seite,
d.h. also nach dem Schuhinneren zu, in ebenfalls bekannter Weise mit einer Decksohle aasstattet, die in
der Eegel aus 3?extilstoffen besteht.
Der Uachteil der bekannten gepolsterten Sohle aaf
(rummigrundlage besteht nun darin, dass die Verbindung
der Sohle mit des Schaft oft nicht zuverlässig ist.
Der weitere Zweck der vorliegenden Neuerung ist es nun, auch diesen Nachteil zu beheben, was im vorliegenden
Falle umso wichtiger ist, als die Verbindung zwischen
der neuartigen, aas Gummi und Textilstoffen gemischten,
gepolsterten Sohle mit dem Schaft wegen des geringeren Guramisnteiles und damit der geringeren Haftfläche zunächs"
als unzuverlässiger angenommen werden musste als die
bekannte. Bs hat sich nun gezeigt, dass man bei gutem Abdichten der Form und erhöhte» Pressdruck sowie bei
einer Temperatur von möglichst 130 bis 140 Grsd Celsius
eine Verbindung zwischen der neuerungsgesässen Sohle
und dem Schaft erzielen kenn, die der bisher angewandten Verbindung in keiner Weise unterlegen ist.
Die
Sie £t2s@s®ensetauag der neaerangsgeffiSsseü Polster*-
sohle kann, wie bereits erwähnt» verschieden geitu
Es ist nicht nar möglich, Schwasiä-, Sch&oia-, Soqb-
oder Zellgoiami mi1$üextilstofien zu versetzen, wobei
der ^sohteil des Zellgummis, bei dem die Zellen gegeneinander1
abgeschlossen c-ind, durch die Beimiseiüiag von
textilstoff en safgehoben wird, man karm vielmehr stich,
die fextilstoffe aadereii SusEaigefeildeii, wie z.B. nicht—
vulksaisiertea Suimaifaöeii and dergleichen beifügen.
Stete liegt jedoch die neaeraagsgeffiässe Aufgabe darin,
eia lockeres, elastisches Polster su erhalten, feel dem
die fextilfäden mit entsprecheaden Ssussiigebilden gemischt
sind, bei dest aber nicht die fextilfädea geöz
oder teilweise mit einer ötisaalhaat überzogen sind.
Um diesen. 2weck mit Sicherheit zu erreichen, hat es
sich gezeigt, dass es sich empfiehlt, einen Koagalator
zu. verwenden, durch den die Koagulation in einstellbarem
Masse verzögert wird. Als ein solcher Kosgalator hat sich Uatrium-Silico-Flaorid bewährt, das einer Mischung
aus za Schaum geschlagener Kautschukmilch und iüextilfasern
so zugeführt wird, dass die Koagulation in dem
Zeitabschnitt stattfindet, in dem die iatexblases gerade
zerplatzen, jedoch noch selbständige fadenartige Gebilde darstellen.
Bine derertige Schuhsohle ergibt nicht nur, wie bereits
vorstehend erwähnt, die gleiche Haftung zwischen Sohle
anä
and Schaft, sie hat darüber hinaus auch, im Gegaosatz
zu dem bisher bekannten Schuhwerk, eine bleibende Blasti
zität,, die der einer 7ollgummisohle nicht nachsteht» und
gleichzeitig verfügt sie über eine starke Feuchtigkeitsabsorption,
so dass Ausdanstangen von der Sohle selbst aufgenommen werden und besondere Einlegesohlen nicht
mehr erforderlich sind. Ausserdem ist eine derartige
Schuhsohle in hohem Masse wärmehaitend. Es sind also
die eingangs gestellten Forderungen in vollem Masse erfüllt und es bedarf nicht mehr der Verwendung einer
besonderen, nur zeitlich begrenzt brauchbaren Filzsohle, um die Ausdünstungen des Fusses aufzunehmen.
Pie Bedeutung der Neuerung liegt nicht allein darin, dass die bisherige, häufig zu wechselnde Pilzsohle
nunmehr eingespart wird und dadurch die Kosten bei der Benutzung eines gepolsterten Schuhes gemäsa der Neuerung
wesentlich herabgesetzt sind gegenüber den bisher entstehenden
Kosten, vielmehr ist durch die Heuerung und durch die Einsparung der Filzsohle es möglich, einen
wesentlich formschöneren Schuh za. erhalten. Des weiteren
ist die Gehsicherheit in: Schuh wesentlich erhöht, da der
lose Zusammenhang zwischen der bisher verwendeten Einlege
sohle und der Decksohle nunmehr fehlt und der Fuss unmittelbar
mittelbar auf der fest mit der Polstersohle zaseiasten
vulkanisiertes decksohle ruht.
Auf der Zeichnung ist ein Söhuh geiaäss der
is Megsselmitt wiedergegeben. Bie kaufsolile 1 besteht
aus einer aünnea» mit fsffelmuster versehesen Giassixplatte
und ist mit eiser Polstersohle 2 dsreix Tts,lfeani~
sation verbtzB&en, wobei diese aus zu Sohaua geschlagener
Eautsöliitkmilcli Isssireiit» o.er Textilfaser*!, und zwar
tollabfälle aus der Schaftherstellung ran Saiisschuhea,
in möglichst feinverteilter Form sugegeben sind« Über
dieser Sohle befindet sich die Decksohle 3* äie ebenso
sie der Schaft 4 mit der Polstersohle 2 eUareh Vulkanisation
verbunden ist.
Claims (1)
- RA3 2189 7*15.82-6-mit gepolsterter Sohle mit wie ζ.Β« τοπ Haus-, Tennis*, Spörtsehnliea u. lekesaaei cli&et ötireii eine Polstersohle aus eimern Qmmisoh von Jextilfaserii ipaad SuamifMen oder dergleichen GeMlclöii* sowie änreJi eiaen aus textilstoff bestehendes Schaft vmä eine entsprechende Deeksohle, di© durch Tulkanisatioa miteinander bu&den siad.
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| DE1950R0000563 DE1640864U (de) | 1950-01-23 | 1950-01-23 | Schuhwerk mit gepolsterter sohle auf gummigrundlage. |
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| DE1950R0000563 Expired DE1640864U (de) | 1950-01-23 | 1950-01-23 | Schuhwerk mit gepolsterter sohle auf gummigrundlage. |
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