DE804910C - Damenstrumpf - Google Patents
DamenstrumpfInfo
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- DE804910C DE804910C DEP3168A DEP0003168A DE804910C DE 804910 C DE804910 C DE 804910C DE P3168 A DEP3168 A DE P3168A DE P0003168 A DEP0003168 A DE P0003168A DE 804910 C DE804910 C DE 804910C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B11/00—Hosiery; Panti-hose
- A41B11/02—Reinforcements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
Description
- Damenstrumpf Die Erfindung bezieht sich auf einen Damenstrumpf, der entweder formgerecht gewirkt oder nahtlos gearbeitet oder auch durch Zusammennähen einzelner geschnittener Warenteile hergestellt ist.
- Es ist heute allgemein üblich, Damenstrümpfe möglichst feinmaschig und aus dünnem Material herzustellen. Daneben werden aber auch grobmaschige Damenstrümpfe aus dickerem Material, z. B. Wolle, angefertigt. Feinmaschige Strümpfe aus dünnem Material verleihen dem Bein ein schlankes Aussehen und werden den modischen Anforderungen der Gegenwart gerecht. Sie haben aber den Nachteil, daß sie entweder keinen oder nur einen geringen Schutz gegen Kälte bieten. Dies gilt insbesondere für aus Kunstfasern hergestellte Strümpfe. Grobmaschige, aus dickerem Material gefertigte Strümpfe dagegen geben zwar einen mehr oder weniger ausreichenden Schutz gegen Kälte, aber sie verleihen dem Bein nicht das gewünschte schlanke Aussehen. Demgegenüber bringt ein erfindungsgemäß ausgebildeter Strumpf den Vorteil, daß er einen ausreichenden Kälteschutz bietet, ohne das schlanke Aussehen des Beines zu beeinträchtigen, indem gemäß der Erfindung die hinteren Teile des Strumpfes, die in den Bereich der Kniekehle und Wade zu liegen kommen, aus dem üblichen dünnen Material hergestellt sind, während die vorderen Teile, die das Vorderbein (Kniescheibe, Schienbein und Fußblatt) bedecken, aus stärkerem oder wärmehaltigerem Material verfertigt sind als die übrigen Strumpfteile.
- Es sind zwar schon Strümpfe bekannt, bei denen einzelne Teile aus dickerem Material gearbeitet sind. So ist es z. B. üblich, den Doppelrand sowie ein an denselben sich anschließendes Strumpfstück aus stärkerem Material zu arbeiten. Es ist ferner allgemein üblich, die besonders beanspruchten Stellen, wie Hochferse, Ferse, Sohle und Spitze, aus stärkerem Material herzustellen. Darüber hinaus ist es auch bekannt, den oberen Teil des Strumpfes, der das Knie umschließt, aus stärkerem, besonders wärmehaltigem Material zu arbeiten. Die danach bekannten Strümpfe erfüllen aber alle nicht den durch die vorliegende Erfindung angestrebten Zweck, dem Bein einen ausreichenden Kälteschutz zu verleihen, ohne das schlanke Aussehen zu beeinträchtigen.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten eines erfindunggemäß ausgebildeten Damenstrumpfes ergeben sich aus der Zeichnung und der zugehörigen Beschreibung. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung- schematisch dargestellt.
- Fig. i zeigt einen auf eine Form aufgezogenen Strumpf in Seitenansicht; Fig. 2 zeigt denselben Strumpf von vorn gesehen; Fig. 3 zeigt diesen Strumpf von hinten gesehen Fig.4 zeigt einen anderen Strumpf in Seitenansicht.
- Der in Fig. i bis 3 beispielsweise dargestellte Strumpf ist in üblicher Weise formgerecht gearbeitet und besitzt in an sich bekannter Weise einen Doppelrand a, eine verstärkte Hochferse b, eine verstärkte Ferse c, eine verstärkte Sohle d und eine verstärkte Spitze e. Hinten befinden sich die Naht f und die durch Punkte dargestellten Deckblümchen g. Der erfindungsgemäß aus stärkerem Material gearbeitete Vorderteil h reicht vom Doppelrand a bis zur Fußspitze e und ist der Deutlichkeit halber schraffiert gezeichnet.
- Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein Strumpf, bei dem in an sich bekannter Weise anschließend an den Doppelrand a ein Teil i über den ganzen Umfang des Beines reichend aus stärkerem Material gearbeitet ist, an den sich der erfindungsgemäß gearbeitete Vorderteil h anschließt.
- Es ist selbstverständlich möglich, den aus stärkerem Material gearbeiteten Vorderteil bis in die Fußspitze e reichen zu lassen oder den ganzen Fuß aus stärkerem Material wie den erfindungsgemäß hergestellten Vorderteil zu arbeiten. Ferner ist es möglich, auch den Doppelrand aus gleichem oder ähnlichem Material wie den Vorderteil herzustellen.
- Des weiteren kann der aus stärkerem Material gearbeitete Vorderteil breit oder schmal oder auch sich von oben nach unten verji@ngend ausgeführt werden. Es fällt auch nicht aus dem Rahmen der Erfindung, wenn der aus stärkerem Material gearbeitete Vorderteil nicht schon am Doppelrand, sondern erst weiter unten, z. B. im Bereich des Knies, beginnt oder wenn er nicht erst an der Fußspitze, sondern schon früher, z. B. im Bereich des Fußknöchels, endet.
- Die Herstellung des aus stärkerem Material gearbeiteten Vorderteiles nach der vorliegenden Erfindung kann in der verschiedensten Weise erfolgen. Zum Beispiel kann beim Wirken oder Stricken durch Zuhilfenahme eines oder mehrerer Zusatz-Fäden der Vorderteil des Strumpfes verstärkt oder plattiert gearbeitet werden. Es ist aber auch möglich, den Vorderteil aus einem besonderen Material herzustellen und ihn mit den übrigen Strumpfteilen durch Doppelmaschenbindung (z. B. Split) o. dgl. oder auch durch Nähte zu verbinden. Eine andere Möglichkeit, Strümpfe nach der vorliegenden Erfindung herzustellen, besteht darin, daß auf einen aus dünnerem Material gearbeiteten Strumpf ein aus stärkerem Material und als gesondertes Warenstück' gearbeiteter Vorderteil aufgenäht oder durch eine andere mechanische oder chemische Verbindung aufgebracht wird. Der Vorderteil kann auch andersfarbig als der übrige Strumpf und mit Musterung versehen sein.
Claims (6)
- PATEN TANSPRCCHE: i. Damenstrumpf, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil des Strumpfes, der das Vorderbein (Kniescheibe, Schienbein und Fußblatt) bedeckt, aus stärkerem oder wärmehaltigerem Material besteht als die übrigen Strumpfteile.
- 2. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus stärkerem oder wärmehaltigerem Material bestehende Vorderteil sich nicht über die ganze Vorderseite des Beines erstreckt, sondern nur vom Doppelrand bis zur Fußspitze reicht.
- 3. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus stärkerem oder wärmehaltigerem Material bestehende Vorderteil innerhalb der Strumpflänge verschiedene Breiten hat.
- 4. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus stärkerem oder wärmehaltigerem Material bestehende Vorderteil im Bereich des Knies beginnt und bis in die Knöchelgegend reicht.
- 5. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß die Verstärkung des Vorderteiles durch Verstärken oder Plattieren mit einem oder mehreren Zusatzfäden hergestellt ist.
- 6. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil durch einen oder mehrere Sonderfäden verstärkt und mit den übrigen Strumpfteilen durch Doppelmaschenbindung oder eine andere Maschenbindung (z. B. Split) verbunden ist. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil als besonderes Warenstück hergestellt und durch Nähen mit den übrigen Strumpfteilen verbunden ist. B. Damenstrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil auf einen aus dünnerem Material hergestellten Strumpf durch Nähen oder eine andere mechanische oder chemische Verbindung aufgebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3168A DE804910C (de) | 1949-06-09 | 1949-06-09 | Damenstrumpf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3168A DE804910C (de) | 1949-06-09 | 1949-06-09 | Damenstrumpf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804910C true DE804910C (de) | 1951-05-04 |
Family
ID=7358516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3168A Expired DE804910C (de) | 1949-06-09 | 1949-06-09 | Damenstrumpf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804910C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012875B (de) * | 1952-03-05 | 1957-08-01 | Tricotfabriek L Te Strake N V | Aus einem schlauchfoermigen Trikotstueck mit Rippenmaschen bestehende Oberkoerperbekleidung |
-
1949
- 1949-06-09 DE DEP3168A patent/DE804910C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012875B (de) * | 1952-03-05 | 1957-08-01 | Tricotfabriek L Te Strake N V | Aus einem schlauchfoermigen Trikotstueck mit Rippenmaschen bestehende Oberkoerperbekleidung |
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