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DE1640643B1 - Kabelpflug - Google Patents

Kabelpflug

Info

Publication number
DE1640643B1
DE1640643B1 DE19661640643 DE1640643A DE1640643B1 DE 1640643 B1 DE1640643 B1 DE 1640643B1 DE 19661640643 DE19661640643 DE 19661640643 DE 1640643 A DE1640643 A DE 1640643A DE 1640643 B1 DE1640643 B1 DE 1640643B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
plow
carrier
cable plow
ploughshare
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661640643
Other languages
English (en)
Inventor
Frank R Kinnan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1640643B1 publication Critical patent/DE1640643B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle

Landscapes

  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kabelpflug zum gelenkigen Anbau an ein gleiskettenloses Fahrzeug, wobei der Kabelpflug hydraulisch betätigbar ist.
  • Bekannte Kabellegevorrichtungen, bei denen das in das Erdreich zu versenkende Kabel mit Hilfe eines Pfluges verlegt wird, werden durch gleiskettengetriebene Zugmaschinen gezogen. Hierbei muß sich bei einem Abbiegen des Verlegeweges die Zugmaschine um eine senkrechte Achse drehen, die im allgemeinen vor dem Kabelpflug liegt. Beim Abbiegen wird also der Kabelpflug ganz erheblich Seitenkräften ausgesetzt, die zu einer Verformung und Beschädigung der Pflughalterung und damit des zu verlegenden Kabels führen können. Außerdem sind gleiskettengetriebene Fahrzeuge im allgemeinen auf befestigten Straßen nicht einsetzbar, da die Gleisketten zu einer Beschädigung der Straßendecke führen können.
  • Wenn also ein Kabel entlang einer bereits befestigten Straße verlegt werden soll, so war dazu bisher das gesonderte Ausheben eines Grabens und dessen anschließendes Füllen nach der Kabellegung erforderlich.
  • Bei einer anderen bekannten Bauart ist der ebenfalls von einem gleiskettengetriebenen Schlepper gezogene Kabelpflug nach jeder Seite der Schleppermittellinie und auch senkrecht durch mehrere hydraulisehe Zylinder einstellbar. Der Kabelpflug ist in großem Abstand hinter dem Schlepper angeordnet, so daß er normalerweise außerhalb des Gesichtsfeldes der die Kabellegevorrichtung bedienenden Person liegt. Hierdurch ist ein genaues Kabellegen nicht möglich. Im übrigen muß der Schlepperweg ständig korrigiert werden, um den wie das Ruder eines Bootes angehängten Kabelpflug einigermaßen auf dem vorgesehenen Kurs zu halten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kabelpflug so auszubilden, daß er an gleiskettenlosen, vorzugsweise luftbereiften Fahrzeugen so anbringbar ist, daß die Bodenhaftung der Räder eines derartigen Fahrzeuges ausreicht, um den Kabelpflug durch das Erdreich zu ziehen. Hierbei sollen insbesondere die den Vorschub des Kabelpfluges hemmenden Seitenkräfte möglichst gering gehalten werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein luftbereiftes Planierfahrzeug mit langem Stützchassis Verwendung findet, an dessen Längsseite der Kabelpflug angeordnet ist, wobei an der Vorderseite des Stützchassis ein Träger über ein Gelenk seitlich und vertikal schwenkbar sowie um die Längsachse drehbar befestigt ist, und daß der Träger über eine Gelenkverbindung schwenkbar die Pflugschar einschließlich der Kabelführung trägt.
  • Durch diese Anordnung kann der Kabelpflug in die Nähe des Schwerpunktes des Fahrzeuges und seiner vertikalen Drehachse gerückt werden, so daß einerseits die auf den Pflug wirkenden Seitenkräfte gegenüber den bekannten Anordnungen auch bei starken Wegkrümmungen erheblich reduziert werden und daß andererseits die Bodenhaftung insbesondere der hinteren Räder des Fahrzeuges erhöht wird, da hier der Pflug nicht wie bei den bekannten Anordnungen abhebend wirken kann. Die hinteren Antriebsräder des Fahrzeuges werden vielmehr gegen den Boden gezogen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung hat weiter den Vorteil, daß die Bedienungsperson des Fahrzeuges das Arbeiten des Kabelpfluges gut beobachten kann, ohne ihren Sitz verlassen zu müssen, was bei den bekannten gezogenen Anordnungen unter gleichzeitiger Beobachtung des Fahrweges nicht möglich war. Durch die achsparallele Anordnung des Kabelpflugträgers zum Fahrzeug können ferner die in Fahrtrichtung dem Pflug folgenden Räder zur Erdbodenverfestigung entlang dem Pfluggraben dienen, wodurch die bei den bekannten Anordnungen hierfür erforderlichen Zusatzeinrichtungen entfallen können.
  • Die Verwendung eines gleiskettenlosen Fahrzeuges ermöglicht weiter eine wesentlich genauere Steuerung der Pflugrichtung, so daß sich in Verbindung mit der leichten Beobachtbarkeit eine sehr exakte Kabelverlegung ergibt. Da das Fahrzeug für den Kabelpflug mit üblichen Rädern ausgerüstet sein kann, kann die Kabellegevorrichtung auf einer befestigten Straße verfahren werden, ohne daß eine Beschädigung der Straße zu befürchten ist.
  • Schließlich ermöglicht die vertikale Schwenkbarkeit des Kabelpflugträgers in einfacher Weise ein Umgehen von unter Umständen im Boden vorhandenen Abflußleitungen od. dgl., da auf diese Weise das Kabel leicht über eine solche Leitung hinweggeführt werden kann. Andere feste Teile im Boden können auch durch seitliches Ausschwenken des Trägers umgangen werden.
  • Eine weitere Verstellmöglichkeit des Kabelpfluges ergibt sich, wenn das für die Drehung des Trägers um seine Längsachse vorgesehene Hydraulikaggregat an einem Querhebel in einem Kugelgelenk angreift. Das hierdurch herbeigeführte Neigen des Kabelpfluges erleichtert ebenfalls in bestimmten Fällen das Umgehen von festen Teilen im Boden, ist aber besonders geeignet, um das Kabel in die Böschungen von Straßendämmen od. dgl. einzubringen.
  • Die auf den Kabelpflug durch die Bodenhaftung der Fahrzeugräder übertragbare Vorschubkraft kann weiter durch einen auf die Kabelpflugschar aufgesetzten Schwingungserzeuger erhöht werden, der für eine Verringerung der Reibung zwischen Kabelpflugschar und Erdreich sorgt.
  • Zur Einstellung der Pflugteile kann die Pflugschar des Kabelpfluges hydraulisch in vertikaler Richtung verschieblich in dem gelenkig am hinteren Ende des Trägers befestigten Halter angeordnet sein. Mit dieser Anordnung kann die Pflugtiefe auch für den Fall fest eingestellt werden, daß durch zeitweiliges Hochziehen des Pfluges mittels des Trägers die maximale Eindringtiefe verlassen wird. Gleichwohl ist aber eine Änderung dieser vorgegebenen Pflugtiefe auch während des Betriebes möglich.
  • Um die vertikale Kabelführung ihrerseits möglichst reibungsarm durch das Erdreich zu ziehen, ist es vorteilhaft, diese ebenfalls gelenkig am rückwärtigen Ende der Pflugschar anzubringen.
  • Eine weitere Ausführungsform- der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelführung einen Einfülltrichter für granuliertes Abdeckmaterial trägt, der das zu legende Kabel umgibt. Durch diese am oberen Ende des Einfülltrichters befindliche Kabelführung wird zusammen mit dem Kabel das granulierte Abdeckmaterial für das zu verlegende Kabel eingeführt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines leicht gegen den Betrachter geneigten Planierfahrzeuges, welches mit einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Kabelpflug versehen ist, F i g. 2 einen Ausschnitt einer Draufsicht des Planierfahrzeuges und des Kabelpfluges nach F i g. 1, F i g, 3 eine Draufsicht entsprechend F i g. 2, mit ausgeschwenktem Kabelpflugträger, F i g. 4 in perspektivischer Darstellung die Anbringung des Kabelpflugträgers bei um etwa 10° um seine Längsachse gedrehtem Träger, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig,4, F i g. 6 das vordere Befestigungsgelenk des Trägers im einzelnen, F i g. 7 eine vergrößerte Seitenansicht des Kabelpfluges, F i g. 8 eine Draufsicht auf den Kabelpflug nach F i g. 7, teilweise geschnitten, F i g. 9 eine andere Ausführungsform des Oberteils einer Kabelführung, F i g. 10 eine andere Ausführungsform der Pflugschar, F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 10, F i g. 12 eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei welcher der Kabelpflughalter direkt an der Schaufel eines Planierfahrzeuges befestigt ist.
  • In F i g. 1 ist mit 1 ein mit einzeln angetriebenen Rädern 2 versehenes Planierfahrzeug bezeichnet, dessen Führerhaus 3 und dessen unter eine Haube 5 untergebrachter Motor von einem Rahmen oder Chassis 4 getragen werden, der sich nach hinten Y-förmig gabelt.
  • Der Rahmen trägt ferner auf zwei nach hinten weisenden Armen 7 eine nicht dargestellte Vorratsrolle für das zu legende Kabel 6. Die Vorratsrolle kann sich auch auf einem nachfolgenden Fahrzeug befinden.
  • Am vorderen Ende des Rahmens öder Chassis 4 ist gelenkig eine mit 10 bezeichnete Kabellegevorrichtung angebracht, welcher das Kabel 6 über eine an einem Schwenkarm 9 angebrachte Rolle zugeführt wird.
  • Die Kabellegevorrichtung 10 weist einen längs des Chassis 4 liegenden Träger 20 auf, dessen vorderes Ende über ein Gelenk 12 mit einer Konsole 11 am Chassis 4 verbunden ist. An seinem hinteren Ende trägt der Träger 20 gelenkig einen mit 50 bezeichneten Kabelpflug, der aus einem Halter 55 und einer Pflugschar 51 besteht. An beiden Teilen ist wiederum gelenkig eine Kabelführung 52 mit einem Einfuhrtrichter 67 angebracht. Die Gelenkverbindung besteht aus ineinandergreifenden äsen mit einer eingesetzten Scharnierstange 54.
  • Am Träger 20 greifen drei zwischen ihm und dem Chassis 4 angeordnete Hydraulikaggregate 24, 30 und 40 an. Die Hubbewegung des Hydraulikaggregates 24 wird auf den Träger 20 über einen Querhebel 22 übertragen, um den Träger um seine Längsachse zu drehen. Das Hydraulikaggregat 30 ist über ein Gelenk 35 am oberen Ende eines mit dem Chassis 4 ver= bundenen Ständers 31 angeschlossen, um den Träger zu heben und zu senken. Das Hydraulikaggregat 40 schließlich liegt waagerecht und ist über einen Halter 41 und einen Drehzapfen 42 sowie eine Gabel 43 gelenkig am Chassis 4 befestigt. Das Hydraulikaggregat 40 dient dem seitlichen Ausschwenken des Trägers 20. Alle Hydraulikaggregate sind mit ihren Kolben= stangen über Kugelgelenke 36; 44, 45; und 26 an den Träger 20 angeschlossen.
  • Die Konsole 11 besteht aus zwei horizontalen Platten 11 A und 11 B, die durch Querträger 11 C untereinander und durch einen Träger 11 D mit dem Chassis 4 versteift sind.
  • F i g. 2 läßt den Anschluß der, einzelnen Hydraulikaggregate noch deutlicher erkennen.. Das Hydraulikaggregat 24 ist zylinderseitig über ein Kugelgelenk 25 an eine Traverse angeschlossen, so däß es den Rahmen 4 übergreift. Der Aufbau seiner kolbenstangenseitigen Kugelgelenkverbindung mit dem Querhebel 22 durch Kugel 23 und Kugelschale 26 ist aus F i g. 4 zu erkennen.
  • Der das Hydraulikaggregat 30 halternde Ständer 31 besteht aus zwei Seitenplatten, die auf das Chassis 4 aufgesetzt sind, und aus einem Stützrohr 32, das mit einer am Chassis 4 befestigten Traverse 33 verschweißt ist und an seinem oberen Ende an einer die Platten zusammenhaltenden Querversteifung mündet. F i g. 3 läßt die Anordnung einer Kugel 37 des Kugelgelenkes 36 (F i g. 1) am Träger 20 erkennen.
  • F i g. 3 zeigt ferner die ausgeschwenkte Lage des Trägers 20, wenn die Kolbenstange des Hydraulikaggregates 40 ausgefahren ist. Auch bei diesem Hydraulikaggregat ist- das Kugelteil 44 am Träger 20 vorgesehen.
  • F i g. 4 läßt insbesondere den Anschluß des Trägers 20 mittels des Gelenkes 12 an die Konsole 11 und die Gelenkverbindung des Trägers über Laschen 56 und 57 mit dem Pflugscharhalter 55 erkennen.
  • F i g. 5 zeigt im Schnitt 5-5 nach F i g. 4 den Aufbau der zuletzt genannten Gelenkverbindung im einzelnen. Danach tragen die Laschen 56 und 57 einen Gelenkzapfen 58, an welchem Ösen 20 A und 20 B des Trägers 20 angreifen.
  • F i g. 6 zeigt im Detail das Gelenk 12. Ein zwischen zwei Querträgern 11 C befestigtes Drucklager 13, dessen Achse mit der Längsmittellinie des Chassis 4 einen Winkel von etwa 15° einschließt, trägt drehbar eine Welle 14, die an ihrem vorderen Ende mit Gewinde und einer Mutter 15, an ihrem hinteren Ende mit einer Lagergabel 16 versehen ist. Ein Block 17 ist gelenkig an einem Stift 18 der Gabel 16 und an einem Bolzen 19 einer Gabelkonsole 21 gelagert. Die Konsole 21 ist am Querhebel 22 des Trägers 20 befestigt.
  • F i g. 7 zeigt den Kabelpflug und seine Halterung in Seitenansicht. Verstärkte Öffnungen 59 im Halter 55 nehmen Stifte 60 auf, die wahlweise in wenigstens zwei Reihen von Öffnungen 61 in der Pflugschar 51 einsetzbar sind, um die Kabelführung 52 und die mit ihr gelenkig verbundene Pflugschar relativ zum Halter 55 in der Höhe zu verstellen. Der Halter 55 hat U-förmigen Querschnitt. Eine Schneidkante 62 der Pflugschar endet an der nach vorn abwärts vorstehenden Spitze 63.
  • Auf das obere Ende der Pflugschar 51 ist mittels einer daran angeschweißten Plattform ein Schwingungserzeuger 71 aufgesetzt, der mit Schraubenbolzen 72 an der Plattform befestigt ist und der Pflugschar eine senkrechte Schwingbewegung verleiht. Der Schwingungserzeuger 71 ist vorzugsweise hydraulisch angetrieben und erzeugt 8000 Schwingungen pro Minute.
  • Die Kabelführung 52 hat rechteckigen Querschnitt und ist an ihrem rückwärtigen Ende durch eine abnehmbare Schließplatte 64 geschlossen, die den Zugang zum Inneren der Führung ermöglicht, ohne das Kabel abzutrennen. Die Schließplatte wird durch Stifte 66 gehalten, die sich durch die Seitenwände der Führung und durch Flansche 65 an der Schließplatte hindurch erstrecken.
  • Am oberen Ende der Kabelführung 52 ist ein Trichter 67 angebracht, der einen nach unten weisenden zylindrischen Abschnitt hat, welcher mittels Distanzhalter 68 innerhalb der Kabelführung zentriert ist. Dies ist insbesondere aus F i g. 8 zu erkennen.
  • F i g. 9 zeigt eine andere Ausführungsform des Trichters. Der hier vorgesehene Trichter 75 hat in seinem unteren Abschnitt 76 einen rechteckigen Querschnitt, so daß zusätzlich Sand oder anderes granuliertes Material durch den Trichter eingeführt werden kann, am Kabel entlang fällt und das gelegte Kabel abdeckt.
  • Bei der Ausführungsform nach den F i g. 10 und 11 sind beidseitig einer Pflugschar 51A zwei Platten 77 und 78 mittels Bolzen 79 befestigt, um den mittels des Schneidteiles erzeugten Graben aufzuweiten und damit die Benutzung von Kabelführungen größerer Weite als der Pflugscharstärke zu ermöglichen. Die Platten 77 und 78 sind entlang ihrer Führungskanten abgeschrägt, um sie den Winkeln des Schneidteiles 51 B anzupassen. Die Bolzen 79 erstrecken sich durch ihre im Abstand zueinander angeordnete öffnungen in der Pflugschar und enden an ihrer Kopfseite in Ausnehmungen 80 in den Platten 77 und 78.
  • F i g. 12 zeigt die Befestigung eines Kabelpfluges an der Schaufel eines Planierfahrzeuges. Hierzu sind obere und untere durch Schraubenbolzen 83 gegeneinander spannbare Klammern 81 und 82 vorgesehen, die auf die oberen und unteren Kanten der Planierschaufel aufgesetzt sind. Diese Klammern münden in nach hinten weisende Ösen 81 A und 82 A, an denen gelenkig ein Halter 87 einer Kabelpflugschar befestigt ist. Der Kabelpflug ist an einem Ende der Schaufel befestigt, weswegen zur Aufnahme des Drehmomentes eine Kette 85 dient, die einerseits an der Schaufel und andererseits am vorderen Ende des Chassis 4 befestigt ist.
  • In F i g. 12 ist ferner ein Hydraulikaggregat 86 dargestellt, dessen Kolbenstange an einer mit der Pflug schar verbundenen Plattform 88 und dessen Zylinder am Halter 87 angreift. Dieser Hydraulikzylinder gestattet eine kontinuierliche Relativverstellung zwischen Halter und Pflugschar. Ein Querträger 89 an der Rückseite des Halters 87 führt die Pflugschar während ihrer Verstellung. Die Pflugschar hat nur an ihren Ober- und Unterseiten Ösen zur gelenkigen Halterung einer Kabelführung.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Nach Ausheben eines Anfangsloches wird der Kabelpflug durch Betätigen des Hydraulikzylinders 30 in dieses hineingesenkt. Um das Kabel in einer Tiefe von etwa 1,5 m zu verlegen, hat sich ein Zylinder von etwa 1,2 m Länge und einem Durchmesser von etwa 15 cm als günstig erwiesen. Die Kolbenstange führt hierbei einen Hub von etwa 1 m aus. Die Pflugschar hat eine zweckmäßige Länge von 2,2m.
  • F i g. 2 zeigt die optimale Einstellung zum Kabellegen, bei welcher der Träger 20 so weit eingeschwenkt ist, daß das folgende Fahrzeugrad den Erdboden verdichten kann. Die ausgeschwenkte Lage nach F i g. 3 kann sukzessive herbeigeführt werden, ohne die Pflugschar aus dem Boden zu nehmen.
  • Die verschiedenen Relativlagen des Kabelpfluges zum Fahrzeug sind durch Verschwenken des Trägers 20 um die Achse des Stiftes 18 (F i g. 6), die Achse des Bolzens 19 (F i g. 6) und die Längsachse X des Trägers 20 (F i g. 4) erreichbar.
  • Die in F i g. 1 gestrichelt dargestellte Lage des Trägers 20 und des Kabelpfluges 50 wird eingenommen, wenn. das Fahrzeug zu oder von einer Kabellegearbeit fährt. Die Pflugschar 51 ist zum Zwecke der maximalen Bodenfreiheit im Halter 55 nach oben gezogen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kabelpflug zum gelenkigen Anbau an ein gleiskettenloses Fahrzeug, wobei der Kabelpflug hydraulisch betätigbar ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein luftbereiftes Planierfahrzeug (1) mit langem Stützchassis (4) Verwendung findet, an dessen Längsseite der Kabelpflug (50) angeordnet ist, wobei an der Vorderseite des Stützchassis (4) ein Träger (20) über ein Gelenk (12) seitlich und vertikal schwenkbar sowie um die Längsachse (X) drehbar befestigt ist, und daß der Träger (20) über eine Gelenkverbindung schwenkbar die Pflugschar (51) einschließlich der Kabelführung (52) trägt.
  2. 2. Kabelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Drehung des Trägers (20) um seine Längsachse vorgesehene Hydraulikaggregat (24) an einem Querhebel (22) in einem Kugelgelenk (23, 26) angreift.
  3. 3. Kabelpflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf die Kabelpflugschar (51) aufgesetzten Schwingungserzeuger (71).
  4. 4. Kabelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflugschar (51) des Kabelpfluges (50) hydraulisch in vertikaler Richtung verschieblich in dem gelenkig am hinteren Ende des Trägers (20) befestigten Halter (55) angeordnet ist.
  5. 5. Kabelpflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ihrerseits gelenkig am rückwärtigen Ende der Pflugschar (51) angebrachte vertikale Kabelführung (52).
  6. 6. Kabelpflug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelführung (52) einen Einfülltrichter (75) für granuliertes Abdeckmaterial trägt, der das zu legende Kabel (6) umgibt.
DE19661640643 1966-09-23 1966-09-23 Kabelpflug Pending DE1640643B1 (de)

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DEK0060315 1966-09-23

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2845523A1 (de) * 1978-10-19 1980-04-30 Hoes Maschf Klaus Gerd Maschine zum einbringen von strangfoermigen elementen in den erdboden
DE102020118288B4 (de) * 2020-07-10 2025-07-10 Frank Föckersperger GmbH Kabelpflugsystem

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DE937655C (de) * 1951-12-04 1956-01-12 Erwin Baas Kabellegevorrichtung
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