[go: up one dir, main page]

DE1640311B2 - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen hitze- oder feuerfester Leitungen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen hitze- oder feuerfester Leitungen

Info

Publication number
DE1640311B2
DE1640311B2 DE1640311A DE1640311A DE1640311B2 DE 1640311 B2 DE1640311 B2 DE 1640311B2 DE 1640311 A DE1640311 A DE 1640311A DE 1640311 A DE1640311 A DE 1640311A DE 1640311 B2 DE1640311 B2 DE 1640311B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dielectric
pipe
tube
resistant
powdery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1640311A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1640311A1 (de
Inventor
Rolf 3012 Langenhagen Waegele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Publication of DE1640311A1 publication Critical patent/DE1640311A1/de
Publication of DE1640311B2 publication Critical patent/DE1640311B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/16Rigid-tube cables
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/002Specific input/output arrangements not covered by G06F3/01 - G06F3/16
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/08Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances quartz; glass; glass wool; slag wool; vitreous enamels
    • H01B3/082Wires with glass or glass wool
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/49117Conductor or circuit manufacturing
    • Y10T29/49194Assembling elongated conductors, e.g., splicing, etc.
    • Y10T29/49201Assembling elongated conductors, e.g., splicing, etc. with overlapping orienting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)
  • Position Fixing By Use Of Radio Waves (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

1 64Ö311
miges Isoliermittel eingeführt wird (britische Patentschrift 671 117). Dieses Verfahren ist recnt aufwendig und gestattet nur kurze Länger! herzustellen.
Es ist auch bereits bekanntgeworden, die Seelen elektrischer Kabel statt eines Bleimantels mit einem Stahlwellmantel zum Schutz der empfindlichen Kabelseele zu versehen. Hierbei wird die Seele von einem längseinlaufenden Stahlband kontinuierlich umhüllt, die Bandkanten verschweißt und anschlie-
Ebcnso ist bei diesen Leitungen darauf zu achten, daß die bei der Zersetzung frei werdenden Oase ungehindert aus der Leitung austreten können, da sonst die Leitung durch den Gasdruck zerstört werden kann. Wenn eine Zersetzung des pastösen Dielektrikums stattgefunden hat, die Leitung also »entgast« ist, kann diese hitzefeste Leitung auch als feuerfeste Leitung benutzt werden, da sie ja nunmehr ein pulverförmiges, hdchtemperaturbelastetes Dielektrikum
ßcnd der so gebildete Mantel gewellt (deutsche Pa- io besitzt.
tentschrift876720). Die Abstandshalter können entweder aus einem
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es keramischen und gesinterten Material oder auch aus
nun, ein Verfahren zu schaffen, das ein kontinuierli- einem kerafnischen Material bestehen, das nur ge-
ches Herstellen hitze- und feuerfester Leitungen in preßt und nicht gebrannt ist. Im ersten Fall ist die
beliebiger Länge gestattet und man darüber hinaus 15 größte axiale Ausdehnung der Abstandshalter so zu
Leitungen erhält, die gut flexibel sind und die über ihre gesamte Länge einen hohen und mindestens nahe/u konstanten Isolationswiderstand zwischen den einzelnen Leitern und den Leitern u.d dem Außen wählen, das sie ungefähr gleich dem lichten Durchmesser des gewellten Rohres ist. Einen derartigen Abstandshalter wird mau zweckmäßigerweise bei Verwendung eines pastenförmigen Dielektrikums
mantel besitzen und darüber hinaus auch leichter als 20 wählen. Bei einer eventuellen Zersetzung des pastodie bisherigen Leitungen sind, sen Dielektrikums in ein pulverföi ;iiiges besitzen
nämlich die Leiter dann durch die Abstandshalter genügend Halt und können nicht in dem nur lose im
5 . ö__ _ . ■ r-»: ll.1i J„» AK-
Rohr liegenden Pulver wandern. Dieser Halt der Ab-
band geformtes Rohr gelegt wird, in das vor dem Verschließen ein pasten- oder pulverförmiges Dielektrikum gefüllt wird und das nach dem Verschließen gewellt wird.
Mit diesem Verfahren ist es nunmehr möglich, einodei mehradrige hitze- oder feuerfeste Leitungen in beliebiger Länge herzustellen, die flexibel sind und die durch die Abstandshalter über die gesamte Le>-
Dic Aufgabe wird dadurch gelöst, daß nach dem ertindungsgemäßen Verfahren zuerst au. den oder
die Leiter in bestimmten axialen Abständen Ab- .._ -o
siandshalter aufgebracht werden, danach um diese 25 Standshalter ist im übrigen so groß, daß auch ganz räumlich so festgelegten Leiter ein aus einem Metdl auf ein weiteres pulverförmiges oder pastenformiges
Dielektrikum verzichtet werden kann.
Bei Verwendung eines pulverförmigen Dielektrikums können Abstandshalter aus keramischem Material benutzt werden, die entweder gesintert oder nur gepreßt und nicht gebrannt sind. Der Vorteil eines Abstandshalter, der nur gepreßt und nicht gebrannt ist, besteht darin, daß dieser Abstandshalter
o beim Wellvorgang zu Pulver zerquetscht wird und
t::ngslänge einen nahezu konstanten IsoTationswider- 35 sich damit eine Leitung ergibt, die ein homogenes stand t .-sitzen. Durch die Einfachheit des Verfahrens Dielektrikum besitzt und sehr flexibel ist; im 1^"-— bei den oben geschilderten Verfahren mußte beim satz hierzu ist eine Leitung mit festen Abstandsnal-Herunterziehen oft noch zwischer.geglüht werden, tern weniger gut flexibel, liegt aber immer noch über damit das metallische Material nicht zu hart und da- dem Durchschnitt der Flexibilität der bekannten Leimit brüchig wurde — kann schließlich der Durchsatz 40 tungen. Damit ein Zerquetschen der Abstandshalter wesentlich c. iiünt werden. während des Wellvorgangs möglich ist. sollte der Ab-
Das für die Leitungen zu wählende Dielektrikum Standshalter in seiner größten radialen Ausdehnung hangt nun im wesentlichen von den von der Leitung nahezu gleich dem lichten Durchmesser des ungezu fordernden Eigenschaften ab. So weraen von einer wellten Rohres gemacht werden. Damit vcrscnlccnfeuerfesten Leitung unter anderem folgende Bedin- 45 tcrt sich jedoch das Einfüllen des pulvenormigen u-igen gefordert: Die Leitung soll unbrennbar sind Dielektrikums, so daß diese Abstandshalter entweder
eine von der Kreisform abweichende Gestalt, also beispielsweise eine dreiecktörmige Gestalt, besitzen sollten oder daß im radialen Querschnitt achsparal-
gungen gefordert: Die Leitung
und soll kurzfristig Temperaturen bis ungefähr K)(M) C aushalten können. Demgegenüber haben hitzefeiite Leitungen Temperaturen nur bis ungefähr
300 bis 400 C abzuhalten; ebenso wird die Bedin- 50 Icle Bohrungen vorhanden sind, so daß das pulver-
lung, daß die Leitung unbrennbar sein soll, nicht gefordert.
Demgemäß benutzt n;an als Dielektrikum für feuerfeste Leitungen am zweckmäßigsten die bekannten, hochtemperaturbeständigen Metalloxyde, wie beispielsweise Magnesiumoxyd, Zirkonoxyd, Thoriumdioxyd u. dgl. mehr, oder auch Siliziumdioxyd in kristalliner Form, also Quarzsand. Soll die Leitung dagegen nur hitzefest sein, so kann vorteilhafterweise
förmigc Dielektrikum durch li.ese Aussparungen oder Bohrungen hindurchrieseln kann. In gleicher Weise ist auch eine Vereinigung von Aussparungen und Bohi ;ngen möglich.
Die axiale Länge der Abstandshalter ist relativ unkritisch, jedoch empfiehlt es sich, die Länge ungeflihr gleich dem Doppelten bis Dreifachen der Entfernung zweier benachbarter Wellentäler oder -berge des Wellrohres zu wählen. Dadurch erhält man einmal
auch ein pastenformiges Dielektrikum gewählt wer- 60 für die Abstandshalter eine breite Auflagefläche, die den. Hierbei ist iedocii darauf zu achten, daß das insbesondere bei der Verwendung von Abstandshal-Diclektrikum einen solchen chemischen Aufbau hat, tern aus gepreßtem und ungebranntem keramischem daß es bei einer eventuellen Temperaturüberlastung Material zur Druckaufnahme notwendig ist, zum an- und einer dadurch bedingten Zersetzung keine elek- deren ist bei dieser Abstandshalterlänge eine gute trisch leitenden Rückstände bildet. Man benutzt da- 65 Flexibilität der Leitung gewährleistet,
her am zweckmäßigsten als pastenformiges Dielcktri- Dor Abstand der einzelnen Abstandshalter sollte
kum pastöse Silikonderivate, da diese bei einer Zer- nicht zu groß gewählt werden, da sonst die durch die Setzung in isolierendes Siliziumdioxyd zerfallen. Abstandshalter gebildeten Kammern ein zu großes
Fassungsvermögen besitzen und also bei der Montage zu große Mengen an pulverförmigem Dielektrikum aus dem Rohr herausrieseln können. Ein zu kleiner Abstand zieht allerdings eine Verschlechterung der Flexibilität nach sich, so daß nm vorteilhaftesten der Zwischenraum zwischen zwei Abstandshaltern ungefähr gleich der Länge der Abstandshalter genommen wird. Darüber hinaus kann man, um ein Nachrieseln des pulverförmigen Dielektrikums aus den benachbarten Kammern zu verhindern, dem pulverförmigen Dielektrikum einen die Konsistenz des Pulvers erhöhenden Zusatz beigeben. Vorzugsweise verwendet man hierzu Silikonöl, das bei hohen Temperaturen nur wenig gast.
Für das die Leiter umschließende metallische Rohr benutzt man vorteilhafterweise ein temperaturbeständiges Metall, wie z.B. zunderfreien oder legierten Stahl oder eloxiertes Aluminium. Auch Kupfer kann verwendet werden, insbesondere bei hitzebeständigen Leitungen. Das metallische Rohr kann schließlich noch gegen Korrosion u. dgl. mit einer Schicht aus Glasfasern, Asbest oder aus einem Kreide- oder Kaolingemisch geschützt werden.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Ausübung des oben geschilderten Verfahrens. Diese Einrichtung besteht aus einer Kombination von an sich bekannten Einzelelementen, nämlich aus einer das Metallband zu einem Rohr verformenden Verformstufc, einer das Schlitzrohr mit Dielektrikum füllenden Füllstufe, einer Einrichtung, die das mit dem Dielektrikum gefüllte Schlitzrohr verschließt, z.B. eine Schweißeinrichtung, einem Abzug, vorzugsweise einem Spannbakkenabzug und einer Welleinrichtung, die das verschlossene Rohr wellt. Diese Einrichtung ist bei Verwendung von pastenförmigen Dielektrika benutzbar, während man bei Verwendung von pulverförmigem Dielektrikum die gesamte Anordnung zweckmäßigerweise unter einem Winkel zum gewachsenen Boden anordnet; durch diese Lage ist gewährleistet, daß das
ίο pulverförmige Dielektrikum beim Herstellungsprozeß gut in das Rohr rieselt und sich im Rohr selbst gut aufschütten läßt.
Eine mit einer wie zuletzt beschriebenen Einrichtung hergestellte Leitung ist als Ausführungsbeispiel in zum Teil schematischer Darstellung in den F i g. 1 und 2 dargestellt.
Die F i g. 1 zeigt dabei in einem Längsschnitt ein gewelltes Rohrl, in dem sich die einzelnen Leiter 2 befinden. Die Leiter 2 sind durch Abstandshalter 3,
ao hier z.B. aus einem keramischen und gesinterten Material, in ihrer räumlichen Lage fixiert. In den Zwischenräumen befindet sich das pulverförmige Dielektrikum 4. In dem in F i g. 2 dargestellten Querschnitt durch die Leitung ist wiederum mit 1 das ge-
as wellte Rohr und mit 3 der Abstandshalter bezeichnet. In diesem befinden sich Bohrungen 5, in denen die Leiter 2 liegen. Die längsaxialen Schlitze 6 dienen dazu, einen Zugang für die Leiter ζυ den Bohrungen 5 zu erhalten. Anstatt des pulverförmigen Di-
elektrikums kann auch ein pastenförmiges verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

2 erner das Schutzrohr mit Dielektrikum fül- Patentansprüche: ffell(fen FBllgttif^,
1. Verfahren zum Herstellen ein-oder mehrad- 3. einer das Schutzrohr verschließenden Einriger hitze- oder feuerfester Leitungen, bei denen richtung,
die einzelnen Leiter innerhalb eines metallischen 5 4. einem Abzug, vorzugsweise einem Spann-Rohres angeordnet sind, in dem sich pulverförmi- backenabzug, ges Dielektrikum befindet, dadurch ge- 5. einer Welleinrichtung kennzeichnet, daß zuerst auf den oder die in Tandem hintereinander. Leiter in bestimmten axialen Abständen Ab- 12. Einrichtung nach Anspruch 11 für die Herstandshalter aufgebracht werden, danach um io stellung von Leitungen mit einem pulverförm gen diese räumlich so festgelegten Leiter ein aus DiHektrikum, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Metallband geformtes Rohr gelegt wird, ld gesamte Einrichtung in einer in einem spitzen das kurz vor dem Verschließen ein pasten- oder Winkel zum gewachsenen Boden liegenden pulverförmiges Dielektrikum gefüllt wird und das Ebene angeordnet ist. nach dem Verschließen gewellt wird. 15
2. Verfahren nacli Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichrc . daß als pulverförmiges Dielektri-
kum ein Metalloxyd, vorzugsweise Magnesiumoxyd, verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Einrichkennzeichnet, daß als pulverförmiges Dielektri- tungen zum kontinuierlichen Herstellen ein- oder kum Quarzsand verwendet wird. mehradriger hitze- oder feuerfester Leitungen, bei
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis denen die einzelnen Leiter innerhalb eines metalli-3, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem polver- sehen Rohres angeordnet sind und sich innerhalb des förmigen Dielektrikum ein die Konsistenz des 25 Rohres pulverförmiges Dielektrikum befindet.
Pulvers verbessernder Zusatz, vorzugsweise SiIi- Es sind zur Herstellung solcher Leitungen, insbekonöl, zugepehen wird. sondere von Leitungen mit einem pulverförmigen
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- Dielektrikum, verschiedene Verfahren bekanntgekennzeichnet, daß als pasumförmiges Dielekiri- worden. So werden beispielsweise bei einem Verfahkum ein Silikonderivat, vorzugsweise Silikon- 30 ren die Leiter mit Magnesiumstreifen umwickelt unü kautschuk, verwendet wird. in das Rohr eingebracht, dann wird ein Wasser-
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis dampfstrom durch das Rohr geleitet, so daß sich das 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus keramischem Magnesium in Magnesiumoxyd umwandelt, dns aufMaterial gesinterte Abstandshalter aufgebracht quillt und die noch leeren Zwischenräume zwischen werden, deren größte radiale Ausdehnung unge- 35 dem Rohr und den Leitern -iusfüllt. Der Nachteil fähr gleich dem lichten Innendurchmesser des ge- dieses Verfahrens ist darin zu sehen, daß einmal wellten Rohres ist. keine kontinuierliche Fertigung möglich ist und zum
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis anderen nur bestimmte Leitungslängen hergestellt 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem kera- werden können. Darüber hinaus ist eine so gefertigte mischen Material gepreßte und ungebrannte Ab- 4° Leitung sehr biegesteif.
Standshalter aufgebracht werden, deren radialer Bei einem anderen bekanntgewordenen Verfahren,
Querschnitt eine von der Kreisform abweichende dargelegt in der deutschen Patentschrift 490 582,
Gestalt und/oder achsparallele Bohrungen be- werden rohrförmige Leiter mit einem metallischen
sitzt und deren größte radiale Ausdehnung unge- Rohr umgeben und der Zwischen.aum zwischen Lei-
fähr gleich dem lichten Durchmesser des unge- 45 ter und Rohr mit einem festen keramischen Dielek-
wellten Rohres ist. trikum ausgefüllt. Danach wird die gesamte Anord-
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis nung durch Rundhämmern oder Herunterziehen auf
7, dadurch gekennzeichnet, daß als axiale Länge den gewünschten Querschnitt gebracht. Hierbei wird der Abstandshalter ungefähr das Doppelte bis das feste keramische Dielektrikum zertrümmert und Dreifache der Entfernung zweier benachbarter 50 so weit verdichtet, daß beim Herunterziehen sich so-Wellentäler oder -berge des Wellrohres gewählt wohl der Durchmesser des Außenrohres als auch die wird. Durchmesser der rohrförmigen Leiter vermindern.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis Bei diesem Verfahren können sich jedoch während
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshal- des Ziehvorgangs od. dgl. die rohrförmigen Leiter in ter mit einem axialen Zwischenraum, der unge- 55 dem pulverisierten Dielektrikum verlagern, so daß fähr gleich der Länge der Abstandshalter ist, auf- die Isolationswiderstände zwischen den einzelnen gebracht werden. Leitern unerwünscht klein werden können. Darüber
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis hinaus können wiederum nur bestimmte Leitungslän-
9, dadurch gekennzeichnet, daß für das metalli- gen hergestellt werden; schließlich sind auch die Leische Rohr ein temperaturbeständiges Metall, vor- 60 tungen sehr biegesteif und relativ schwer,
zugsweise ein zunderfreier Stahl, verwendet wird. Weiterhin ist es bekannt, Heizelemente, die aus
11. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens einem mit einem Dielektrikum gefüllten Metallrohr gemäß Anspruch 1 unter Verwendung eines pa- und einer durch isolierende Abstandshalter in ihrer stenförmigen Dielektrikums, gekennzeichnet Lage gehaltenen Heizspirale bestehen, dadurch herdurch die Kombination folgender an sich bekann- 65 zustellen, daß zunächst die Abstandshalter auf der ter Einzelelemente: Heizspirale befestigt werden, dann in ein senkrecht
1. einsr das Metallband zum Rohr verformen- gestelltes vorgefertigtes Rohr eingeführt werden (bri-
den Verformstufe, tische Patentschrift 356 586) und dann ein pulverför-
DE1640311A 1966-03-31 1966-03-31 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen hitze- oder feuerfester Leitungen Granted DE1640311B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0058981 1966-03-31
NL6616708A NL6616708A (de) 1966-03-31 1966-11-28

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1640311A1 DE1640311A1 (de) 1971-03-18
DE1640311B2 true DE1640311B2 (de) 1973-01-04

Family

ID=25980405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1640311A Granted DE1640311B2 (de) 1966-03-31 1966-03-31 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen hitze- oder feuerfester Leitungen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3452434A (de)
AT (1) AT280383B (de)
BE (1) BE696255A (de)
CH (2) CH452620A (de)
DE (1) DE1640311B2 (de)
DK (1) DK128870B (de)
GB (3) GB1109402A (de)
NL (2) NL6616708A (de)
NO (1) NO122535B (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3710440A (en) * 1970-01-16 1973-01-16 Phelps Dodge Copper Prod Manufacture of coaxial cable
US3680208A (en) * 1970-05-20 1972-08-01 Conax Corp Method of making electrical penetrant structure
US3737997A (en) * 1970-07-13 1973-06-12 Sensor Dynamics Inc Continuous manufacture of shielded conductors
US4083484A (en) * 1974-11-19 1978-04-11 Kabel-Und Metallwerke Gutehoffnungshutte Ag Process and apparatus for manufacturing flexible shielded coaxial cable
US4313247A (en) * 1979-02-08 1982-02-02 Associated Electrical Industries Limited Apparatus for the manufacture of mineral insulated cables
US4269639A (en) * 1979-02-08 1981-05-26 Lewis Robert J Manufacture of mineral insulated cables
FR2490866A1 (fr) * 1980-09-23 1982-03-26 Cables De Lyon Geoffroy Delore Procede de fabrication d'une preforme pour cable electrique a isolant mineral comprime
US4512827A (en) * 1981-09-21 1985-04-23 Associated Electrical Industries Limited Method of manufacturing mineral insulated electric cable and like elements
DE3137956A1 (de) * 1981-09-24 1983-04-28 Lothar 5190 Stolberg Hanf Elektrisches kabel und verfahren zu seiner herstellung
ATE87393T1 (de) * 1989-01-28 1993-04-15 City Electrical Factors Ltd Verfahren zur herstellung eines mineralisolierten kabels.
GB9010582D0 (en) * 1990-05-11 1990-07-04 Ass Elect Ind Manufacture of mineral insulated electric cables
DE59913983D1 (de) * 1999-04-15 2006-12-28 Draka Comteq Bv Flammbeständiges Kabel
US10325696B2 (en) 2010-06-02 2019-06-18 Southwire Company, Llc Flexible cable with structurally enhanced conductors
US10443315B2 (en) * 2012-11-28 2019-10-15 Nextstream Wired Pipe, Llc Transmission line for wired pipe
CN113035431A (zh) * 2021-03-02 2021-06-25 郑缆科技股份有限公司 高稳定性环保防火电缆

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL43423C (de) *
US2077282A (en) * 1931-03-10 1937-04-13 Westinghouse Electric & Mfg Co Electrical arc extinguishing and insulating material
GB401082A (en) * 1932-09-17 1933-11-09 British Insulated Cables Ltd Improvements in electric conductors suitable for high frequency transmission
US2888656A (en) * 1955-06-03 1959-05-26 Gen Motors Corp Sheathed tubular electrical heater seal
BE559636A (de) * 1956-08-08
US2941905A (en) * 1957-04-05 1960-06-21 Westinghouse Electric Corp Filled organopolysiloxane coating for electrical members
US2888546A (en) * 1957-09-16 1959-05-26 Theodore S Kinney Immersion electric heater
US3141232A (en) * 1958-08-14 1964-07-21 Microdot Inc Method for producing strain gages
US3287490A (en) * 1964-05-21 1966-11-22 United Carr Inc Grooved coaxial cable

Also Published As

Publication number Publication date
GB1109402A (en) 1968-04-10
NL6616708A (de) 1968-05-29
NO122535B (de) 1971-07-12
AT280383B (de) 1970-04-10
US3452434A (en) 1969-07-01
DK128870B (da) 1974-07-15
CH452620A (de) 1968-03-15
GB1109403A (en) 1968-04-10
NL6702828A (de) 1967-10-02
CH452629A (de) 1968-03-15
BE696255A (de) 1967-09-01
GB1137451A (en) 1968-12-18
DE1640311A1 (de) 1971-03-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1640311B2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen hitze- oder feuerfester Leitungen
DD254460A5 (de) Schutzhuelle gegen hitze- und feuereinwirkung von aussen fuer strangfoermiges gut
DE3513858A1 (de) Unterwasser-nachrichtenuebertragungskabel mit optischen fasern
DE3436516A1 (de) Mehradriges elektrisches energiekabel, insbesondere versorgungskabel fuer bohrlochaggregate
DE2058971B2 (de) Ein- oder mehradriges elektrisches Hoch- oder Höchstspannungskabel
DE2830984A1 (de) Leiter eines elektrischen energiekabels
DE651805C (de) Verfahren zur Herstellung einer mehradrigen Leitung
DE1425134B2 (de) Flexible Seele
DE1440012A1 (de) Verbesserte koaxiale Kabel
DE614315C (de) Kabelmantel aus einem biegsamen, wasserdichten, nahtlosen Rohr
CH652524A5 (de) Feuchtigkeitsgeschuetztes elektrisches kabel.
DE2811579A1 (de) Feuchtigkeitsgeschuetztes elektrisches kunststoffisoliertes energiekabel
DE2808214A1 (de) Feuchtigkeitssicheres elektrisches kunststoffisoliertes hoch- oder hoechstspannungskabel
DE2163954A1 (de) Flexible röhrenförmige Körper und Verfahren zu deren Herstellung
DE2908454C2 (de) Feuchtigkeitsgeschütztes Energiekabel mit geschlossenem Metallmantel und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1177432B (de) Verfahren zur Herstellung waermeisolierter Rohre
DE894862C (de) Biegsames Kabel mit Luftraumisolation
DE649761C (de) Hochspannungskabel mit Hohlleiter
EP3721455B1 (de) Kabel mit brandschutzschicht
AT398498B (de) Flammwidriges kabel
DE2219535A1 (de) Elektrisches flachkabel, insbesondere hochspannungsseekabel
DE538097C (de) Verfahren zur Herstellung von isolierten elektrischen Draehten
DE2600257C3 (de) Hochspannungskabel
DE1490560C (de) Metallummanteltes Einleiterolkabel mit Langskanalen fur das Isolieröl
DE3420636A1 (de) Kunststoff- oder gummiisoliertes elektrisches energiekabel

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee