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DE1640271U - Vorrichtung zum aufbringen von waessrigen faserstoffen auf stoffbahnen. - Google Patents

Vorrichtung zum aufbringen von waessrigen faserstoffen auf stoffbahnen.

Info

Publication number
DE1640271U
DE1640271U DE1950H0001402 DEH0001402U DE1640271U DE 1640271 U DE1640271 U DE 1640271U DE 1950H0001402 DE1950H0001402 DE 1950H0001402 DE H0001402 U DEH0001402 U DE H0001402U DE 1640271 U DE1640271 U DE 1640271U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
adjustable
container
strip
fabric web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1950H0001402
Other languages
English (en)
Other versions
DE818272C (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLZHAEUSER ATEX HOLZFASERPLAT
Original Assignee
HOLZHAEUSER ATEX HOLZFASERPLAT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLZHAEUSER ATEX HOLZFASERPLAT filed Critical HOLZHAEUSER ATEX HOLZFASERPLAT
Priority to DE1950H0001402 priority Critical patent/DE1640271U/de
Publication of DE1640271U publication Critical patent/DE1640271U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Paper (AREA)

Description

  • Firma W. H c l z. h ä p- er. A t e x"Holsfaserplatten-
    -, 4 r-Ei
    FabrUc G. m. b. H. Esenthal-Grafenau.
    Vorrlhtung zam Aufbringen von wässrigen Faserstoffen
    auf Stoffbahnen.
    Es ist bekannt, dass in de ? Faserstoffindustrie ver-
    schiedenartige Faserstoffe nach dem Duplex-und Triplex-Ver-
    fahren Tiber eine auf einem horizontal laufenden Sieb oder Fils
    führende Stoffbahn aufgegautscht werden.
    Diese aufgegautschten Stoffbahnen dienen zur Ver-
    besserung der Qualität oder zur Verstärkung der herzustellenden
    Faserstoffprodukte oder dazu, den letzteren auf Grund der ver-
    schiedenen Stoffbeschaffesheiten einen dem Zeck entsprechen-
    den Charakter zu verleihen, wie dieser in der Papier- und Pap-
    all-
    penfabrikat ian und auch in der Faserplattenindustrie ganz all-
    cgemei-n üblich ist.
    Es ist ferner bekannt das Aufbringen einer oder
    rerer Deckschichten aus gleichen oder verschiedenen Stoffarten
    a.-ach gefärbt-and mit',-Tarzen.. FUlstoffen und
    dergl
    dergl. gerischt, auf eine Faserstoffbahn, derart vorzunehmen,
    daß die wässrigen Faserstoffe der laufenden Stoffbahn (Grund-
    schicht) aus einesi oder mehreren über derselben angeordneten,
    mit Aus-und Auflaufvorrichtungen versebenen Bebälter aufge-
    schwemmt werden.
    Die vorliegende Neuerung betrifft eine Vorrichtung,
    welche besonders vorteilhaft die Durchfiilirung Ger vorstehend
    zuletzt genannten Maßnahmen gestattet.
    Gemäss der Neuerung ist bei einer Vorrichtung s'um Auf-
    bringen von wässrigen Faserstoffen auf Stoffbahnen durch Auf-
    schwemmen auf die laufende Stoffbahn (Grundschicht) aus einem
    oder mehreren über derselben angeordneten, rit Aus-und Auflauf-
    vorrichtungen versehenen Behä ter isindestens ein Fserstoffbe-
    1. ulster über der teufenden Stoffbahn angeordnete der mit einer
    verstellbaren Überlauf-Stauung versehen ist und des. en Auslauf-
    offhung über eine Schleppleiste gegen die Stoffbahn mündet.
    In den Figuren l und 2 ist die Vorrichtung nach dar
    Neuerung dargestellt.
    Es zeigen :
    Fig. l den schematischen Aufriss, teilweise geschnitten,
    Fig. 2 den Grmidriss.
    Ein oder mehrere Behälter l sind über der in bekannter
    verse in einer Richtung geforderten Stoffbahn 2 (GrundscLicht)
    Rneordnet. Die Behälter dienen der Aufnahme von wässrigem
    Faserstoff 3 ; auslaufseitig ist eine verstellbare Stauvorrich-
    tung 4 vorgesehen. Der über die St&uvorrichtung 4 ablaufende
    stoff 3 läuft über eine Schleppgumiliste 5, die auf der
    iste 5e die aup aer
    Grundstoff-
    6-rundst offbahn 2 abfliegt und bei St&ffsulauf eine Deckschicht 6
    erzeugt. Unmittelbar nach dem Auflauf ist unter dem üblichen
    Entwässerungssieb 7 ein Sauger 8 angeordnet, der in der Deck-
    schicht 6 enthaltene Verdümmmgswässer durch die Grundschicht 2
    hindurch gans oder teilweise absaugt. Es kennen auch mehrere
    solcher Sauger 8 vorgesehen sein. Über der Schleppgiasnileiste 5
    befindet sich eine verstellbare, pendelnde und in Rotation ge-
    haltene Walze 9 ; je nach ihrer PendelstellTmg bestimmt diese
    Walze den Austrittseuerschnitt und wirkt gleichseitig als Stau-
    und Egalisierorrichtung. Die Zuleitung des wässrigen Faserstof-
    lests zu dem bz-. den Behältern 1 erfolgt über Anschlussrohrlei-
    tT. mgen 10 laiter ischenschaltung von Gliedern 12 aus biegsamem
    Werkstoff wie Gummi. Die Behälter sind an verstellbaren Aufhän-
    gungen 11 angebracht$ die das Heben und Senken der Behälter
    gleichzeitig oder einseitig ermöglichen 3it dem Swec die Schlepp-
    xaEiileiste 5 höher oder tiefer zur Grundscilicht 2 einzustellen.
    Um diese Einstellm in der Aufhängmg su. ermöglichen, sind die
    elastischen Zwischenglieder 12 vorgesehen. An den Einmündungen
    der St off zuläufe 12 ist je eine Reelvorrichtung 13, beispiels-
    weise in Form eines Schiebers, vorgesehen zu dem Zweck der Ein-
    stellung der Menge des wässrigen Faserstoffes, sowie zur gleich-
    mässigen desselben. Die Verstellung der Regelergar-e
    erfolgt z. B. durch Gewindespindeln 14 mit Handrädern 15. In je-
    dem Behälter ist ein älzenicorper 16 mit profilierter Oberfläche
    eingebaut. Dieser wird beispielsweise durch einen Vibratorantrieb
    17 in Bev"e"-un-z--n
    gesetzt-tmd dient dazup di-e i der wässrigen Faser-
    stoflösung eTindlichen Fsern aufzuloekeYll d óleiahmäszig zu-
    verteilen.
    Irch
    W6= (i
    Durch die Vorrichtung nach der Neuerung wird eine
    durchgreifende Verfilsung und soiit Verfestigung der aufgelau-
    fenen Fasern mit der darunter liegenden Stoffbahn erzielt. Un-
    ebenheiten der Stoffbahn werden ausgeglichen. Die Vorrichtung
    C> CD
    ermöglicht alle Variationen im konstuktiven Aufbau, weil der
    Stoffauflauf sich in jeder Richtung auch während des Betriebes
    einstellen lässt ; der Stoffauflauf lässt sich in Richtung der
    Grundschicht nach oben oder unten einstellen ; desgleichen ist
    auch eine Neigung in Richtung des Stoifauflaufes nach vorne
    oder gegen den Lauf des Stoffes möglich.
    In den Bel.'lter münden an geeigneten Stellen Spritz-
    rchreA ; eingebaut sind verstellbare Starnde B ; oie Lagerung
    der Behälter kann durch Rob-traversen C erfolgen.
    ci
    S eiiut za-Yis-r4 ! ehe
    SchutSianspruche

Claims (1)

  1. Sshu. t sansprüche - -.,'- ---
    1. Vorrichtung zum Aufbringen von wässrigen Faserstoffen auf stoff- bahnen durch Aufschwemmen auf die laufende Stoffbahn (Srund- schicht) aus einem oder mehreren über derselben angeordneter mit Aus-und Auflaufvorriehtungen versehenen Behältern, dadureh gekeBHEeichnet daß mindestens ein Fasestoffbehältey (l) übc der laufenden Stoffbahn (2} angeordnet ist, der mit einer ver- stellbaren Uberlsf-Stauung versehen ist und dessen Auslauf- r>tellbaren Uberlauf-Sta-uv-n,- öffnung über eine Schleppleiste (5) gegen die Stoff'balm. mündet. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß als Schleppleiste eine Gusimileiste dient. 3. Vorrichtung nach Anspruch l und 2y dadurch gekennzeichnet, 3 slro htzmg meh A 1 md 2 3 ; ek » na daß der Behälter (l) gegeniber'der Stoffbahn (2) höhenverstell- bar und durch einseitige Höhenverstellung zweekmässig auch kippbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluss der Zuleitung (10) an den Behälter (l) über biegsame Glieder, wie Gummischläuehe (12), erfolgt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffzuläufe (12) mit von aussen z. B. über Schrauben- spindeln (14) mit Handrädern (15) bedienbaren Reglern (Schie- beIn 13) ausgerüstet sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennseichnet, daS in den Beheiter (l) verstellbare Stauwände (B) eingebaut sind
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekemizeichnet, daß über der Schleppleiste (5) ein den Auslaufquerschnitt bestimmendies, als stau- und Egalisieru. ngsvorrichtung dienendes Regelorgan, vorzugsweise eine rotierende Pendelwalze (9) angeordnet ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch l-7y dadurch gekemnzeichnet, daß in den Behälter (l) ein die Auflockerung und gleichmässige Ver- teilung bewirkender Mechanismus, z. B. ein durch Vibratorantrieb
    (17) bewegter Walozenkörper (16) mit profilierter Oberfläche eingebaut ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter dem Auflauf unter dem Entwässerungssieb (7) der Stoffbahn (2) ein oder mehrere Sauger (8) angeordnet sind, welche die in der aufgeschwemmten Schicht (6) enthaltenen Ver- dünnungswässer durch die Stoffbahn hindurch absaugen.
DE1950H0001402 1950-03-09 1950-03-09 Vorrichtung zum aufbringen von waessrigen faserstoffen auf stoffbahnen. Expired DE1640271U (de)

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DE1950H0001402 DE1640271U (de) 1950-03-09 1950-03-09 Vorrichtung zum aufbringen von waessrigen faserstoffen auf stoffbahnen.

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Publication Number Publication Date
DE1640271U true DE1640271U (de) 1952-07-03

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ID=30456212

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DE1950H0001402 Expired DE1640271U (de) 1950-03-09 1950-03-09 Vorrichtung zum aufbringen von waessrigen faserstoffen auf stoffbahnen.

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