DE1640020C - Vorrichtung zur periodischen Betati gung von magnetisch steuerbaren elektn sehen Kontakten - Google Patents
Vorrichtung zur periodischen Betati gung von magnetisch steuerbaren elektn sehen KontaktenInfo
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Description
1 2
nie Erfindung betrillt eine Vorrichtung zur peri- brachten Mitnehmer ausgebildet ist. Dadurch ergibt
odischen Betätigung von magnetisch steuerbaren elek- sich eine besonders einfache Ausführungsform.
trUchen Kontakten, insbesondere für Kontakte zur Um Schwingungen der Scheibe bzw. des Dauer-Impulsabgabe in Zählwerken von Registriergeräten magneten zu vermeiden, die dadurch auftreten köiiod. dgl., bestehend aus einem von einer mit dem 5 nen, daß die beschleunigte Masse der Scheibe den Registriergerät od. dgl. in Verbindung stehenden Dauermagneten noch über den Punkt hinausbewegt, Welle in einer Richtung antreibbaren und den vor- in dem das Federglied völlig entspannt ist und damit zugsweise unter Schutzgas liegenden Kontakt be- wieder eine teilweise Spannung des Federgliedes tätigenden Magneten, der durch ein zusätzliches hervorruft, die anschließend zu einer rückläufigen Antriebselement losgelöst von der Welle zügig durch io Bewegung der Scheibe führt, kann vorgesehen sein, seine Schaltstellung hindurchbewegbar ist. daß an der Scheibe eine Bremseinrichtung vorgesehen
trUchen Kontakten, insbesondere für Kontakte zur Um Schwingungen der Scheibe bzw. des Dauer-Impulsabgabe in Zählwerken von Registriergeräten magneten zu vermeiden, die dadurch auftreten köiiod. dgl., bestehend aus einem von einer mit dem 5 nen, daß die beschleunigte Masse der Scheibe den Registriergerät od. dgl. in Verbindung stehenden Dauermagneten noch über den Punkt hinausbewegt, Welle in einer Richtung antreibbaren und den vor- in dem das Federglied völlig entspannt ist und damit zugsweise unter Schutzgas liegenden Kontakt be- wieder eine teilweise Spannung des Federgliedes tätigenden Magneten, der durch ein zusätzliches hervorruft, die anschließend zu einer rückläufigen Antriebselement losgelöst von der Welle zügig durch io Bewegung der Scheibe führt, kann vorgesehen sein, seine Schaltstellung hindurchbewegbar ist. daß an der Scheibe eine Bremseinrichtung vorgesehen
Vorrichtungen dieser Art sind bekannt. Sie weisen ist, welche die Schwungbewegung der Scheibe über
den Nachteil auf, daß sie nicht für alle Magnet- dc-n Punkt hinaus verzögert, in dem das Federglied
schalter verwendbar sind, weil sie, da der Magnet entspannt ist. Diese Bremseinrichtung kann in eindort
mit Hilfe eines ferromagnetischen Ankers durch 15 fächer Weise aus einem an der Scheibe angeordneten
seine Schaltstellung hindurchbewegt wird, nur einen Nocken und aus mit diesem zusammenwirkenden
verhältnismäßig kleinen Schaltwinkel vorsehen kern- außerhalb der Scheibe angeordneten Bremsflächen
nun, von dem ab der Dauermagnet zusätzlich be- bestehen.
schleunigt wird. Das kann unter Umständen zu In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Störungen führen, weil dort der den Kontakt be- 20 Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Be-
uipgende Dauermagnet im allgemeinen bereits sehr Schreibung erläutert. Es zeigt
nahe in seine Schaltstellung gelangt sein muß, ehe Fig. I die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung
er von dem ferromagnetischen Anker erfaßt und mit einem in einem Röhrchen unter Schutzgas liegen-
durch die Schaltstellung hindurchbewegt wird. den magnetisch befätigbaren Kontakt, in der Stel-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese 25 lung, in der das Federglied völlig gespannt ist, und
Nachteile zu vermeiden und eine Anordnung zu F i g. 2 die Vorrichtung der Fig. I, jedoch in der
schalTen, bei der der Schaltwinkel, d. h. der Winkel, Lage, in der das Federglied völlig entspannt ist.
von dem ab der Dauermagnet unabhängig von seiner In der F i g. 1 ist unterhalb eines mit Schutzgas
Antriebswelle in Richtung auf die Schaltstellung und gefüllten Röhrchens 1, in der ein Kontaktglied 2
durch diese hinJurchlx segt wiro, den Gegeben- 30 angeordnet ist, eine drehbare Scheibe 3 vorgesehen,
heilen der jeweiligen Schaltvorrichtung angepaßt Die Scheibe 3 wird über einen Mitnehmer 4 von
werden kann. Die Erfindung bestelu darin, daß als einer Welle 5 in Richtung des Pfeiles 6 angetrieben;
zusätzliches Antriebselement ein mit dem Dauer- der Mitnehmer 4 liegt zu diesem Zweck an einem
magneten verbundenes ortsfest angelenktcs Federglied Bolzen 7 an, der axial von der Scheibe 3 abstehend
vorgesehen ist, das durch die Drehung des Dauer- 35 fest auf dieser angeordnet ist. An dem Bolzen 7 ist
magneten bis in eine vor dessen Schaltstellung lie- ein als Zugfeder ausgebildetes icderglied 8 ange-
gendc Stellung des Dauermagneten spannbar und lenkt, dessen ortsfester Anlenkpunkt 9 außerhalb der
!anschließend zur Bewegung des Dauermagneten Scheibe 3 gelegen ist. Schließlich ist auf der Scheibe 3
ilurch seine Schaltstellung hindurch entspannbar ist. noch der Stabmagnet IO befestigt, dessen gestrichelte
Durch diese Ausgestaltung, bei der jeweils eine 40 Verbindungsgerade 11 der PoleN und Seine Sekante
180 -Drehung des Dauermagneten zunächst zur auf der Scheibe 3 bildet. Die Scheibe 3 weist außer-
Spannung und dann zur Entspannung des Feder- den an ihrem Umfang einen Nocken 12 aui, der in
j;liedes ausgenützt wird, kann der Schaltwinkcl je tier gezeichneten Lage unterhalb dem Kontakt 2
nach Lage der Dauermagneten in bezug zu.· Lage steht und nach einer entsprechenden Drehung der
»!es Federglicdes im entspannten bzw. gespannten \j Scheibe 3 mit den Bremsflächen 13 auf einem ortsfest
Zustand beliebig gewählt werden. Eine vorteilhafte angelenkten Fedcrplättchen in Eingriff kommt.
Alisführungsform der Erfindung ergibt sich dann. In der gezeichneten Lage ist das Federglied 8 voll-
WiMiii das Federglied an einer mit ihrem Umfang an ständig gespannt. Der Dauermagnet 10 befindet sich
dem Kontakt vorbei drehbaren Scheibe angreift, auf noch vor seiner Schaustellung, in der er sich unter-
der der Dauermagnet befestigt ist, wobei der An- 50 halb des KontaHcs 2 befindet und ein Aneinander-
prilfspuiikt des Federgliedes an der Scheibe und der legen der inneren Enden der beiden innerhalb des
ortsfeste Anlenkpiinkt des Federglicdes so gelegt ist, Rölirchens 1 angeordneten, jeweils an den Punkten
daß der Dauermagnet bei gespanntem Federglied 14 und 15 an nicht näher dargestellte elektrische
Vor dem Kontakt und bei entspanntem Federglied Leitungen !!!geschlossenen Fedcrplättchen bewirkt,
(unter dem Kontakt liegt. Als zweckmäßig lint es y, Bewegt die an dem ebenfalls nicht dargestellten
Sich erwiesen, wenn der Angriffspunkt des Feder- Registriergerät angeschlossene Welle 5 über ihren
gliedcs auf der Scheibe auf einem um 180° gegen- Mitnehmer 4 die Scheibe 3 etwas in Richtung des
über dem Dauermagneten versetzten Radius und der Pfeiles 6 über die in der F i g, 1 dargestellte Stellung
ortsfeste Anlenkpunkt auf einer durch den Dauer- hinaus, so wird die Scheibe 3 durch die Zugwirkung
magneten, durch den Drehpunkt der Scheibe und 60 des Federgliedes 8 unabhängig von der Bewegung
durch den Angriffspunkt des Federgliedes auf der der WeIIeS und des Mitnehmers 4 in Richtung des
net sind. von dem Mitnehmer 4 und die Scheibe 3 gelangt in
in einfacher Weise kann als Angriffspunkt des die in der Fig. 2 dargestellte Stellung, in der das
der gleichzeitig auch als Anschlag NIr einen an der die Drehbewegung der Scheibe 3 abgebremst hat.
mit dem Registriergerät verbundenen Welle ange- Der Dauermagnet 10 hat in dieser Stellung der
Scheibe 3 seine Schultstellung unterhalb des Kontaktes
2 bereits durchfahren, und die Federplättchen des Kontaktes 2 haben sich bereits wieder voneinander
gelöst. Die Scheibe 3 verbleibt in dieser Ruhestellung, bis der Mitnehmer 4 auf Grund der weiteren
Drehbewegung der Welle 5 an den Bolzen 7 anliegt und die Scheibe 3 bis in die in der Fig. I dargestellte
Stellung weiterdreht.
Mit der dargestellten Vorrichtung kann somit einmal die Geschwindigkeit der Bewegung des Magneten
10 unter dem Kontakt hindurch unabhängig von der Drehbewegung der Welle 5 gehalten werden, so daß
,lets eine konstante Kontaktauslösung gewährleistet ist. Zum anderen wird auch der Schaltwinkel beliebig
wählbar. Unter Schaltwinkel wird dabei der Winkel verstanden, der zwischen dem in der F i g. I
strichpunktierten Radius 16, von dem ab der Dauermagnet 10 unabhängig von der Drehbewegung der
Welle 5 durch die Kraft des Ferkrgliedes 8 bewegt wird, und zwischen dem Radius 17, der die Gehaltstellung
des Dauermagneten kennzeichnet, auftritt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt
ilcr Schaltwinkel 90°. Er kann jedoch beliebig kleiner
gewählt werden, wenn der Dauermagnet 10 in der F i g. I beispielsweise auf einem Radius angeordnet
wird, der nur etwa 30 bis 45° vor dem Radius 17 liegt.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur periodischen Betätigung von magnetisch steuerbaren elektrischen Kontakten,
insbesondere für Kontakte zur Impulsgabe in Zählwerken von Registriergeräten od. dgl.,
bestehend aus einem von einer mit dem Regisfriergerät od. dgl. in Verbindung stehenden
Welle in einer Richtung antreibbaren und den vorzugsweise unter Schutzgas liegenden kontaktbetätigenden
Dauermagneten, der durch ein zusätzliches Antriebselement losgelöst von der Welle voreilend durch seine Schaltstellung hindurch
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß als zusätzliches Antriebselement ein mit dem Dauermagneten (10) verbundenes ortsfest angelenktes Federglied (8) vorgesehen
ist, das durch die Drehung des Dauermagneten bis in eine vor dessen Schaltstellung
(17) liegende Stellung (16) des Dauermagneten spannbar und anschließend zur Bewegung des
Dauermagneten durch seine Schaltstellung hin- $c
durch entspannbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch ge-
kennzeichnet, daß das Federglied (8) an einer mit ihrem Umfang an dem Kontakt (2) vorbei drehbaren
Scheibe (3) angreift, auf der der Dauermagnet (10) befestigt ist, wobei der Angriffspunkt
(7) des Federgliedes an der Scheibe und der ortsfeste Anlenkpunkt (9) des Federgliedes
so gelegt ist, daß der Dauermagnet bei gespanntem Federglied (Fi g. I) vor dem Kontakt (2) und
bei entspanntem Federglied (F i g. 2) hinter dem Kontakt liegt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt (7)
des Federgliedes (8) auf der Scheibe (3) auf einem um 180° gegenüber dem Dauermagneten
(10) versetzten Radius unter der der ortsfeste Anlenkpunkt (9) auf einer durch den Dauermagneten,
durch den Drehpunkt der Scheibe und dutch den Angriffspunkt des Federgliedes auf
der Scheibe verlaufende·. Verbindungsgeraden angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Angriffspunkt
des Federgliedes (8) auf der Scheibe (3) ein axial von der Scheibe abstehender Bolzen (7) od. dgl.
vorgesehen ist, der gleichzeitig auch als Anschlag für einen an der mit dem Registriergerät verbundenen
Welle (S) angebrachten Mitnehmer (4) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Scheibe (3)
eine die Schwingbewegung der Scheibe über den Punkt hinaus verzögernde Bremseinrichtung vorgesehen
ist, in dem das Federglied (8) entspannt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung aus
einem an der Scheibe (3) angeordneten Nocken (12) und aus mit diesem zusammenwirkenden
außerhalb der Scheibe angeordneten Bremsflächen (13) besteht.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, da£>
der Nocken (12) auf einem dem Dauermagneten (10) um 90 verlaufenden Radius und die Bremsflächen (13) auf
dem der Kontakt (2) gegenüberliegenden Seite der Scheibe (3) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruci. 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß als Dauermagnet (.10) ein Stabmagnet vorgesehen ist, der so auf der
Scheibe (3) befestigt ist, daß die Verbindungsgerade (11) seiner Pole (N und S) eine Sekante
auf der Scheibe bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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