DE1265819B - Drehbare elektrische Schaltvorrichtung - Google Patents
Drehbare elektrische SchaltvorrichtungInfo
- Publication number
- DE1265819B DE1265819B DET27671A DET0027671A DE1265819B DE 1265819 B DE1265819 B DE 1265819B DE T27671 A DET27671 A DE T27671A DE T0027671 A DET0027671 A DE T0027671A DE 1265819 B DE1265819 B DE 1265819B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shift drum
- drum shaft
- discs
- switching device
- springs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/36—Driving mechanisms
- H01H21/50—Driving mechanisms with indexing or latching means, e.g. indexing by ball and spring; with means to ensure stopping at intermediate operative positions
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/22—Operating parts, e.g. handle
- H01H21/24—Operating parts, e.g. handle biased to return to normal position upon removal of operating force
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/20—Control lever and linkage systems
- Y10T74/20396—Hand operated
- Y10T74/20474—Rotatable rod, shaft, or post
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/20—Control lever and linkage systems
- Y10T74/20576—Elements
- Y10T74/20636—Detents
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
HOIh
Deutsche KL: 21c-39/03
Nummer: 1265 819
Aktenzeichen: T 27671 VIII d/21 c
Anmeldetag: 19. Dezember 1964
Auslegetag: 11. April 1968
Die Erfindung betrifft eine drehbare elektrische Schaltvorrichtung mit einem für beide Drehrichtungen
wirksamen Federantrieb zur Rückführung der Schaltwalze in eine Mittelstellung, wobei die Rückführvorrichtung
durch zwei hintereinander drehbar auf der Schaltwalzenwelle angeordnete und zu dieser
symmetrische Scheiben gebildet wird, an die in einander gegenüberliegenden und von der Schaltwalzenwelle
gleich weit entfernten Punkten Federn angreifen, welche die Scheiben gegen Anschläge halten,
und wobei zwei einander gegenüberliegende Nocken während einer Drehbewegung der Schaltwalze in die
eine oder andere Richtung jeweils eine Scheibe entgegen der Wirkung der Federn mitnimmt.
Die von Hand mittels eines Bedienungsgriffes drehbare Schaltwalze derartiger Walzenschalter betätigt
mittels auf ihrer Oberfläche angeordneter Nocken elektrische Kontaktstücke. Von einer Mittelstellung
aus kann die Schaltwalze entweder nach rechts oder nach links um einen bestimmten Winkel gedreht werden
(z. B. je nach der gewünschten Laufrichtung des durch den Walzenschalter gesteuerten elektrischen
Antriebes). Der Drehwinkel kann 180° erreichen und kann durch eine Anzahl von Raststellungen unterteilt
sein, die verschiedenen Betriebsstellungen des durch die Kontaktstücke gesteuerten elektrischen Antriebes
entsprechen. In zahlreichen Fällen besitzen solche Walzenschalter Vorrichtungen, die die Aufgabe
haben, eine durch einen Kraftspeicher, ζ. Β. eine Feder, erzeugte Antriebskraft zu liefern, die
ausreicht, die Schaltwalze aus einer der möglichen Schaltstellungen in die neutrale Stellung zurückzudrehen.
Die Rückführungskraft muß dabei so groß sein, daß die Schaltwalze nicht in einer der auf dem
Rückweg Hegenden Raststellungen angehalten wird. Es ist aber auch erforderlich, daß sich der Rastwiderstand
in der neutralen Stellung von demjenigen der ersten Zwischenstellung ausreichend unterscheidet,
damit der Bedienende den Unterschied bei der Handhabung merkt und der Schaltwalze nur dann einen
willkürlichen Antrieb erteilt, wenn eine Änderung der Laufrichtung des gesteuerten Antriebes erfolgen
soll. Wenn der Handgriff losgelassen wird, nachdem die Schaltwalze um ihren größtmöglichen Winkelweg
in der einen oder anderen Richtung verstellt ist, darf bei der selbsttätigen Rückführung der Walze die neutrale
Stellung nicht infolge der Massenträgheit überlaufen werden.
Eine Vorrichtung dieser Art, jedoch ohne Zwischenstellungen, stellen die Endschalter dar, bei
denen eine bewegliche Masse gegen einen von einer Welle getragenen Hebel od. dgl. entweder von rechts
Drehbare elektrische Schaltvorrichtung
Anmelder:
La TBLßMfiCANIQUE BLECTRIQUE,
societe anonyme, Nanterre, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
7500 Karlsruhe 1, Amalienstr. 28
Als Erfinder benannt:
Jean Gaston Lafosse, Mareil-Marly, Seine-et-Oise;
Roger Claude Durand,
St. Germain en Laye, Seine-et-Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 23. Dezember 1963 (958 233) - -
oder von links anläuft. Sobald der Hebel von der beweglichen Masse freigegeben wird, kehrt er unter
Federwirkung in seine Mittelstellung zurück.
Bei allen Geräten, deren drehbarer Teil von einer neutralen Stellung aus nach rechts oder links verdreht
werden kann, stellen im allgemeinen Einrichtungen zur Rückführung in die Neutralstellung und
zum Festhalten in dieser Stellung eine gewisse Gefahr dar, die darin liegt, daß die neutrale Stellung
bei der Rückdrehung unter Federwirkung ungewollt überlaufen wird.
Zu diesem Zweck sind Einrichtungen bekannt, bei denen die Rückdrehung der Welle in die Neutralstellung
unter der Wirkung einer Torsionsfeder erfolgt, die zumeist mehrere zur Welle koaxiale Windungen
hat und an den Enden je einen Schenkel aufweist, wobei beide Schenkel mit einer gewissen Vorspannung
an einem Anschlag anliegen. Die Welle besitzt einen Daumen, der zwischen die beiden Schenkel
der Feder faßt und diese deformieren kann, indem er entsprechend der einen oder anderen Drehrichtung
entweder an den einen oder anderen Schenkel angreift.
Bei einer weiteren bekannten Einrichtung sind als Rückstellfederelement zwei in ringförmige Gehäuse-
809 538/391
3 4
mulden eingelegte Schraubenfedern und zwei auf der Um zu vermeiden, daß das durqh die
Schaltwelle frei drehbar gelagerte zweiarmige Hebel ausgeübte Drehmoment bei großen Drehwinkeln der
eingesetzt, von denen Teile so mit den diagonal Schaltwalzenwelle den zur Rückstellung erfordergegenüberliegenden
Enden der Federn in Eingriff liehen Minimalwert unterschreitet, hat es sich bekommen, daß bei Drehung der Schaltwelle über Mit- 5 währt, daß die Schaltwal?enwelle einen zylindrigchen
nehmerelemente der Hebel unter Anspannung beider Fortsatz besitzt, gegen den sich die Federn gejtlieh
Federn bewegt wird. anlegen, wenn sich ihre Achsen der Achse der Schalt-
Den beiden letztgenannten Einrichtungen ist je- walzenwelle zu stark nähert. Dazu kann auf die
doch gemeinsam, daß die Federn ein Drehmoment Schaltwalzenwelle eine Nabe aufgesteckt sein, die die
liefern, welches dem Verdrehwinkel der Schaltwelle io Nocken für den Antrieb und einen zylindrischen Teil
proportional ist. Das bedeutet, daß das Drehmoment für die Zentrierung der Scheiben, an dem der Schaltmit
dem Winkelweg der Welle wächst. Die sich dar- walzenwelle abgekehrten Ende den zylindrischen
aus ergebende Rückstellkraft ist für drehbare elek- Fortsatz und am anderen Ende einen Flansch auftrische
Schaltvorrichtungen, namentlich dann, wenn weist, an dem die Scheiben, zwischen die eine Frikdiese
Zwischenstellungen Rastwirkungen besitzen, 15 tionsscheibe eingelegt sein kann, unter Druck annicht
geeignet, denn die Betätigung der Schaltvorrich- liegen.
tung wird immer schwieriger und mühevoller, je Die nachfolgende Beschreibung soll im Znsam-
größer der dabei überstrichene Drehwinkel wird. menhang mit den Zeichnungen an Hand eines Αμ§»·
Dazu kommt, daß bei Loslassen der Schaltvorrich- führungsbeispieles, auf das die Erfindung nitsht W
tung nach einem Schaltvorgang das Rückstell-Feder- 20 schränkt ist, zeigen, wie die Erfindung verwiikjjebt
element infolge der erheblichen in ihm gespeicherten werden kann. Einzelheiten, die sich mjs dejn Tfst
Kraft den von ihm betätigten Schalterteilen eine und den Zeichnungen ergeben, gehören mit zur Er^
große Beschleunigung vermittelt, so daß diese Schal- findung. In den Zeichnungen zeigt
terteile infolge ihrer Massenträgheit beim Zurück- F i g. 1 die Ansicht eines Walzenschalters mit der
schnellen über die angestrebte Mittelstellung hinaus- 25 Vorrichtung zur Rückführung der Schaltwalza in die
schwingen können, womit die Gefahr verbunden ist, Neutralstellung und zu deren Arretierung in dieser
daß von der Schaltvorrichtung ein nicht beabsich- Stellung gemäß der Erfindung, tigtes Kommando ausgeht. Fi g. 2 eine Draufsicht auf den Walzenschalter,
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglich- F i g. 3 a, 3 b und 3 C die Rückführungsvorriehtung
keit anzugeben, wie die den bisher bekannten Schalt- 30 aus Richtung der Linie ΙΠ-ΙΙΙ von F i g. 1, und pvw
vorrichtungen anhaftenden Nachteile vermieden wer- in der Neutralstellung (F i g. 3 a), in der EndsttUung
den können. Dazu soll dafür Sorge getragen sein, daß bei Verdrehung der Schaltwalze nach rechts (F i g· 3 b)
das die Rückstellung der Schaltwelle bewirkende und in der Endstellung bei Verdrehung der Wajz#
Drehmoment bei zunehmendem Drehwinkel der nach links (F i g. 3 c), und Schaltwelle konstant oder doch zumindest weit hinter 35 F i g. 4 die Rückführvorrichtung in perspektivischer
einer mit dem Drehwinkel proportionalen Zunahme Darstellung mit auseinandergezogen dargestellten
zurückbleibt. Einzelteilen.
Ausgehend von einer drehbaren elektrischen Die Schaltwalze T des Walzenschalters nach den
Schaltvorrichtung der eingangs beschriebenen Art F i g. 1 und 2 besteht aus einem Stapel von El
wird die vorstehend umrissene Aufgabe erfindungs- 40 ten 1 in Form von Trommeln aus zähem P
gemäß dadurch gelöst, daß die Scheiben parallel zur die an ihren Rändern mit Flanschen versehen
Schaltwalzenwelle gerichtete Befestigungsklauen auf- auf eine gemeinsame, nicht dargestellte Achse aufweisen,
an denen geradlinige Zugfedern angreifen, gesteckt sind. Auf den Innenseiten der Flansche* y^n
welche in Richtung auf die Schaltwalzenwelle zu- denen je zwei, die zu benachbarten Trommelft ff*
mindest für den ersten Teil der Drehbewegung der 45 hören, aneinanderliegen, sind Nocken 6 yorgssihen,
Schaltwalze frei bewegbar sind. die auf der Oberfläche der Trommel achspajraliel as*
Bei einer solchen Anordnung entfernen sich die geordnete Stifte 7 festhalten, Beim Drehen der Schalt-Angriffspunkte
der Zugfedern im Falle der Drehung walze mittels eines Handgriffes 2 mit Zeiger'% ff3 de?
der Schaltwelle in der einen oder der anderen Rieh- über einer Skala 9 spielt, betätigen Stifte 7 SchalttF S
tung voneinander, so daß zwar die Spannung der 50 in an sich bekannter Ausführung, deren bewgüßhe
Zugfeder wächst, aber die Entfernung der Feder- Teile mit 8 α und 8 b bezeichnet sind. Wird die §£jjialt*·
achse von der Drehachse (die Mittelsenkrechte der walze in einer Stellung festgehalten, in der einer
durch die Feder gebildeten Bogensehne) abnimmt, ser beweglichen Teile (oder mehrere) in der b
womit das die Rückdrehung der Schaltwelle erzeu- stellung steht, so wird ein willkürlicher l
gende Drehmoment zumindest für einen Teil ihres 55 Zustand für das durch den Walzenschalter g
Winkelweges etwa konstant bleibt. Dadurch wird die elektrische Gerät aufrechterhalten, der dem g§*
Schaltwalzenwelle ohne unnötig hohe Beschleuni- wünschten Betriebszustand entspricht,
gung zurückbewegt, so daß sie über ihre Mittel- In der in den F i g, \ und 2 gezeigten Lage bfgndjt
stellung nicht hinausschwingen kann. sich der Walzenschalter in der Neptralstellung, |e|=
Die auf der Schaltwalzenwelle hintereinander dreh- 60 spielsweise in der Nullstellung. Aus dieser kjSB dj§
bar angeordneten Scheiben können zweckmäßig in Schaltwalze mittels des Handgriffes 2 rechts d
Achsrichtung durch einen von einem in U-Form ge- links herumgedreht werden. Läßt die i
winkelten Materialstreifen gebildete Bügel gehalten person den Handgriff los, so kehrt die
werden, der von der Schaltwalzenwelle durchquert mittels eines Federantriebes in die NuUstfülffli
wird und abgeschrägte Kanten aufweist, die dadurch 65 zurück.
Anschläge für die Scheiben bilden, daß sie sich in Die Vorrichtung, die die aus der Schaltwalz§} jhr§r
vorbestimmten Winkelstellungen derselben an die Achse und dem Handgriff bestehende Einheit is dj§
Innenflächen der U-Schenkel des Bügels anlegen. Neutralstellung zurückdreht, ist im Ganzen mit 10
bezeichnet und außen an die Platte 5 angebaut. Diese Vorrichtung weist einen Bügel 11 auf, dessen Schenkel
11 α durch die in die Enden der Säulen 3 eingesetzten Schrauben an der Platte 5 befestigt sind. Der
Bügel nimmt zwei gleichgestaltete Platten 13/1 und 13 B auf, von denen jede eine kreisrunde Zentralöffnung
14 besitzt, die durch zwei sich diametral gegenüberliegende sektorförmige Aussparungen 15
erweitert ist. Die radial gerichteten Begrenzungskanten dieser Sektoren liegen auf den Schenkeln
eines Zentriwinkels von 90° zuzüglich des Winkels, der der Breite des Daumens 20 entspricht, der weiter
unten noch behandelt werden soll.
Zwischen den beiden Scheiben befindet sich eine Friktionsscheibe 16 aus Kunststoff, welche verhindert,
daß die beiden Scheiben aufeinander gleiten. Die Scheiben 13.4 und 13 B weisen abgeschrägte
Kanten 21 und je zwei abgewinkelte und diametral gegenüberliegende Befestigungsklauen 17 auf, an
die die Rückzugsfedern 18 angehängt werden.
Wie aus den F i g. 3 a und 4 hervorgeht, sind die Scheiben in der Ruhestellung gegeneinander im rechten
Winkel versetzt und werden von der Nabe 19 durchquert, die auf das Ende der Schaltwalzenwelle
aufgekeilt ist. Die Nabe trägt zwei diametral gegenüberliegende Daumen 20, die in dem Zwischenraum
Platz finden, der durch die teilweise Versetzung der sektorartigen Durchbrechung 15 frei
gelassen ist.
In der gezeigten Neutralstellung sind die Scheiben 13 A und 13 B durch die Spannung der Federn 18
derart belastet, daß zwei ihrer diametral gegenüberliegenden abgeschrägten Kanten 21 an den Innenflächen
der abgewinkelten Schenkel 23 des Bügels 11 unter Druck anliegen. In dieser Stellung, in der die
Schaltwalze festliegt, ist das die Rückzugskraft erzeugende Drehmoment, welches erscheint, sobald
man die Schaltwalze in der einen oder anderen Richtung dreht, gleich dem Zweifachen des Produktes
aus der Spannkraft der Federn und dem Hebelarm, welcher durch die Länge der Senkrechten A bestimmt
ist, die die Achse der Schaltwalzenwelle mit der Achse einer der Federn 18 verbindet.
Sobald die Drehung der Schaltwalze durch Bedienung des Handgriffes 2 fortgesetzt wird, beispielsweise
nach links (Pfeil F1 in Fig. 3b) wird die Scheibe 13^4 durch die Daumen 20 mitgenommen,
während die Scheibe 13 B stillsteht. Bei dieser Drehbewegung wird die Spannung der Federn 18 verstärkt,
jedoch nimmt die Entfernung der Federn von der Drehachse gleichzeitig ab. Die Senkrechte A verkürzt
sich daher, so daß das Drehmoment nicht proportional zur Verstärkung der Federspannungen zunimmt,
sondern im Gegenteil konstant bleibt.
Um jedoch zu vermeiden, daß das Drehmoment bei einer Drehbewegung über einen Winkel nahe 90°
zu stark abnimmt, ist an der Nabe 19 ein zylindrischer Fortsatz 19 α vorgesehen, gegen den sich die
gespannten Federn 18 seitlich anlegen und sich dabei krümmen. Daher kann der Hebelarm des durch die
Spannung der Federn erzeugten Drehmomentes niemals kleiner werden als der Halbmesser R dieses
Fortsatzes.
Wie sich aus der Fig. 3c ergibt, steht die Scheibe
13 ./4 im Fall einer Drehbewegung nach rechts (Pfeil F2) still, während sich die Scheibe 13 B entsprechend
dreht, indem sie von den Daumen 20 mitgenommen wird.
Gibt man die Schaltwalze frei, nachdem der Handgriff von der Grundstellung aus in die Endstellung
nach rechts oder links gedreht ist, so kehrt sie in die Neutralstellung zurück, ohne diese zu überlaufen und
zurückzuprallen, denn das die Rückzugsbewegung erzeugende Drehmoment erteilt der Schaltwalze bei
ihrer Rükkehr von Anfang an keine extrem hohe Geschwindigkeit. Außerdem bremst die Scheibe, die
sich mit der Schaltwalze mitdreht, die Drehbewegung dadurch ab, daß sie einerseits mit der Friktionsscheibe 16 und andererseits entweder mit dem
Flansch 19 b der Nabe 19 oder mit der Innenfläche des Bügels 11 in Berührung steht, sofern die Montage
so erfolgt ist, daß die Scheiben 13^4 und 13 B
zwischen dem genannten Flansch und dem Bügel unter einem gewissen Druck eingefangen sind.
Die beschriebenen Ausführungsformen können durch Einsatz technisch äquivalenter Mittel abgewandelt
werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (5)
1. Drehbare elektrische Schaltvorrichtung mit einem für beide Drehrichtungen wirksamen Federantrieb
zur Rückführung der Schaltwalze in eine Mittelstellung, wobei die Rückführvorrichtung
durch zwei hintereinander drehbar auf der Schaltwalzenwelle angeordnete und zu dieser symmetrische
Scheiben gebildet wird, an die in einander gegenüberliegenden und von der Schaltwalzenwelle
gleich weit entfernten Punkten Federn angreifen, welche die Scheiben gegen Anschläge
halten, und wobei zwei einander gegenüberliegende Nocken während einer Drehbewegung
der Schaltwalze in die eine oder andere Richtung jeweils eine Scheibe entgegen der Wirkung
der Federn mitnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (13^4,135)
parallel zur Schaltwalzenwelle gerichtete Befestigungsklauen (17) aufweisen, an denen geradlinige
Zugfedern (18) angreifen, welche in Richtung auf die Schaltwalzenwelle zumindest für den ersten
Teil der Drehbewegung der Schaltwalze frei bewegbar sind.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (13/4,
13 B) in Achsrichtung durch einen von einem in U-Form gewinkelten Materialstreifen gebildeten
Bügel (11) gehalten werden, der von der Schaltwalzenwelle durchquert wird und abgeschrägte
Kanten (21) aufweist, die dadurch Anschläge für die Scheiben bilden, daß sie sich in vorbestimmten
Winkelstellungen derselben an die Innenflächen der U-Schenkel (23) des Bügels (11)
anlegen.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalzenwelle
einen zylindrischen Fortsatz (19 a) besitzt, gegen den sich die Federn (18) seitlich anlegen, wenn
sich ihre Achsen der Achse der Schaltwalzenwelle zu stark nähern.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den
Scheiben eine Friktionsscheibe (16) befindet und daß die Scheiben unter Druck an der Friktionsscheibe anliegen.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 und 5, gekennzeichnet durch eine auf die Schaltwalzenwelle
aufgesteckte Nabe (19), die die Nocken (20) für den Antrieb und einen zylindrischen Teil für
die Zentrierung der Scheiben, an dem der Schaltwalzenwelle abgekehrten Ende den zylindrischen
Fortsatz (19 a) und am anderen Ende einen Flansch (19 b) aufweist, an dem die Scheiben
unter Druck anliegen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1123 733.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809538/3914.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR958233A FR1404430A (fr) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Dispositifs de rappel élastique et d'asservissement pour appareils tournants électrques, en particulier commutateurs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1265819B true DE1265819B (de) | 1968-04-11 |
Family
ID=8819546
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET27670A Pending DE1226686B (de) | 1963-12-23 | 1964-12-19 | Nockenschalter, insbesondere Nockenwalzenschalter |
| DET27671A Pending DE1265819B (de) | 1963-12-23 | 1964-12-19 | Drehbare elektrische Schaltvorrichtung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET27670A Pending DE1226686B (de) | 1963-12-23 | 1964-12-19 | Nockenschalter, insbesondere Nockenwalzenschalter |
Country Status (12)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US3242762A (de) |
| AT (1) | AT258388B (de) |
| BE (1) | BE657487A (de) |
| BR (1) | BR6465546D0 (de) |
| CH (1) | CH419284A (de) |
| DE (2) | DE1226686B (de) |
| DK (1) | DK127203B (de) |
| ES (1) | ES307422A1 (de) |
| FR (1) | FR1404430A (de) |
| GB (1) | GB1084037A (de) |
| NL (1) | NL6415039A (de) |
| SE (2) | SE307186B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3519777A (en) * | 1966-12-12 | 1970-07-07 | Gemco Electric Co | Dual positioning mechanism for a rotary electric switch with a lostmotion coupling between rotors and particular detent means |
| US3743799A (en) * | 1972-02-08 | 1973-07-03 | Gemco Electric Co | Selector switch mechanism with adjustable radial cam insert members having circumferential overlap flange |
| US3943308A (en) * | 1973-08-18 | 1976-03-09 | Becker Flugfunwerk Gmbh | Control for navigation receivers, radio compasses, radio, and aircraft telephony, transponders and the like |
| US4381437A (en) | 1981-01-08 | 1983-04-26 | Tri-Tech, Inc. | Switching device |
| US4684905A (en) * | 1983-12-14 | 1987-08-04 | Weinschel Engineering | Load-bearing detent mechanism |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123733B (de) * | 1960-05-10 | 1962-02-15 | Siemens Ag | Rueckstellfederelement fuer Drehschalter, insbesondere nockenbetaetigte Steuerschalter |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2642502A (en) * | 1951-12-17 | 1953-06-16 | Arrow Hart & Hegeman Electric | Rotary selector switch with bias |
| US2954707A (en) * | 1958-02-17 | 1960-10-04 | Collins Radio Co | Bidirectional spring-loaded, control device |
-
1963
- 1963-12-23 FR FR958233A patent/FR1404430A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-12-15 US US418400A patent/US3242762A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-12-15 CH CH1614764A patent/CH419284A/fr unknown
- 1964-12-15 US US418500A patent/US3298244A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-12-15 GB GB5104564A patent/GB1084037A/en not_active Expired
- 1964-12-18 AT AT1071564A patent/AT258388B/de active
- 1964-12-19 DE DET27670A patent/DE1226686B/de active Pending
- 1964-12-19 DE DET27671A patent/DE1265819B/de active Pending
- 1964-12-21 SE SE15488/64A patent/SE307186B/xx unknown
- 1964-12-22 ES ES0307422A patent/ES307422A1/es not_active Expired
- 1964-12-22 BR BR165546/64A patent/BR6465546D0/pt unknown
- 1964-12-22 DK DK630564AA patent/DK127203B/da unknown
- 1964-12-22 BE BE657487A patent/BE657487A/xx unknown
- 1964-12-23 NL NL6415039A patent/NL6415039A/xx unknown
-
1966
- 1966-11-30 SE SE16375/66A patent/SE308548B/xx unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123733B (de) * | 1960-05-10 | 1962-02-15 | Siemens Ag | Rueckstellfederelement fuer Drehschalter, insbesondere nockenbetaetigte Steuerschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE657487A (de) | 1965-06-22 |
| ES307422A1 (es) | 1965-04-16 |
| CH419284A (fr) | 1966-08-31 |
| DE1226686B (de) | 1966-10-13 |
| SE308548B (de) | 1969-02-17 |
| FR1404430A (fr) | 1965-07-02 |
| BR6465546D0 (pt) | 1973-12-26 |
| AT258388B (de) | 1967-11-27 |
| NL6415039A (de) | 1965-06-24 |
| US3242762A (en) | 1966-03-29 |
| GB1084037A (de) | 1967-09-20 |
| US3298244A (en) | 1967-01-17 |
| SE307186B (de) | 1968-12-23 |
| DK127203B (da) | 1973-10-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3033247C2 (de) | ||
| DE1574357B1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln eines Drahtes,Bandgutes od.dgl.auf zwei Spulen | |
| DE1535077B1 (de) | Automatische Spulmaschine | |
| DE1265819B (de) | Drehbare elektrische Schaltvorrichtung | |
| DE2331181C3 (de) | Antriebsvorrichtung für die Betätigungsstange eines Absperrschiebers od. dgl | |
| DE3518419A1 (de) | Betaetigungsvorrichtung fuer einen schalter | |
| DE1436744B2 (de) | Vorrichtung zum wahlweisen ein und ausfahren von fuehrungs stiften an schreibwalzen von formularverarbeitenden schreib maschinen | |
| DE1917187A1 (de) | Zaehlvorrichtung fuer Arbeitstakte | |
| DE2339973A1 (de) | Lastwaehler fuer transformatoren | |
| DE577700C (de) | Wickelvorrichtung fuer Waescheleinen u. dgl. | |
| DE824704C (de) | Einrichtung zum automatischen Wechseln von Schallplatten | |
| DE813223C (de) | Sperrhakenvorrichtung mit nachstellbaren Sperrscheiben | |
| DE1574391B2 (de) | Kabelwinde, insbesondere zum einbau in haushaltsgeraete | |
| DE1915009C (de) | ||
| DE321052C (de) | Schaltvorrichtung | |
| DE838155C (de) | Elektrischer Schalter | |
| AT271250B (de) | Verriegelungsvorrichtung für die Schaufeln eines Schleuderrades | |
| DE947911C (de) | Auf elektrischer Gasis arbeitender Steuerwertgeber fuer eine Werkzeugmaschine mit Drehzahl-Regelung in mehreren Bereichen | |
| AT167554B (de) | Klinkengesperre | |
| DE879886C (de) | Flache Kulierwirkmaschine | |
| EP0272545B1 (de) | Anordnung zum gegenseitigen Verriegeln mindestens zweier paralleler Schalterachsen | |
| DE1946887C (de) | Rastwerk mit Spring-Return-Vorrichtung und Drehbereichbegrenzung für Drehschalter | |
| DE2502457C2 (de) | Permutationsschloss | |
| DE1436744C (de) | Vorrichtung zum wahl weisen Ein- und Ausfahren von Führungsstiften an Schreibwalzen von formularverarbeitenden Schreibmaschinen | |
| AT128614B (de) | Momentdrehschalter. |